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Autor: Betreff: Wit-Style Dubbel von Ursus
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BerndH
Beiträge: 1762
Registriert: 6.1.2013
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 18.6.2014 um 11:27  
Seit über einen Monat wartet das Wit-Style Dubbel von Ursus auf seine Verköstigung, heute ist es soweit.
Mit einem kräftig Ziissch bahnt sich die Kohlensäure unter dem Kronkorken ihren Weg ins Freie.
Es ergiesst sich ein Bier ins Glas dessen Farbe ich zuvor in der Flasche so nicht angenommen hatte.
Das Bier hat ein wunderschönes tief bernsteinfarbenes Äusseres. (Im Original heller als auf dem Foto)
Die Flasche krönt ein schönes Etikett.



Die Carbonisierung ist gelungen, wie immer bei den Bieren von Ursus die ich bisher verkosten durfte.
Der Schaum ist feinporig und sehr haltbar.

Die Nase erschnuppert ein würzig malziges Aroma, Hopfen ist nur entfernt zu vernehmen.
Ohne überhaupt zu wissen was ein "Dubbel" überhaupt für ein Birstil ist (Asche auf mein Haupt) glaube ich vor einem Obergärigen zu sitzen.
Der erste Schluck erstaunt mich. Diesen Geschmack kann ich erstmal gar nicht zuordnen.
Es schmeckt anders als alle Biere bisher im Sinne von keine Hopfenbombe und eher zurückhaltende Aromen und dieses besondere Aroma, schwer zu beschreiben.
Ich spüre eine verhaltene Bittere und etwas was mich entfernt an Röstaromen erinnert, aber keine Raucharomen sondern eher so wie bei etwas stärker geröstetem
Zucker eines Karamel Flameries.

Mit jedem Schwenk des Glases entsteht neuer feinporiger Schaum, das gefällt.
Das Bier ist trocken abgestimmt, aber nicht zu trocken.
Die 6,8% Alk merkt man ihm gar nicht an.
Ein Bier das trotz seines Alkoholgehaltes sehr süffig ist, echt gelungen Ursus.


Vielen Dank das du meinem Gaumen um diese Erfahrung bereichert hast Ursus.


Grüsse

Bernd


[Editiert am 18.6.2014 um 17:13 von BerndH]
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Ursus007
Beiträge: 742
Registriert: 7.8.2013
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 18.6.2014 um 13:19  
Hallo Bernd,

schön, dass Dir dieses "unfreiwillige Experiment" scheinbar zugesagt hat.

Ich hatte mir mal von einer Dienstreise in die Niederlande ein Dubbel mitgebracht, das mir zusagte und so zum Nachbrauen anstand. Ich hab dazu das Rezept eines Clones des Grimbergen Dubbel gefunden und die Schüttung dazu eingemaischt. Leider habe ich aber 1.) die Rezepthefe nicht bekommen (alternativ hatte ich die Wyeast 3864-PC Canadian/Belgian Ale Yeast besorgt) und 2.) letztendlich die falsche Hefe aktiviert (Wyeast #3463 - Forbidden Fruit), die ich für mein geplantes Wit gekauft hatte. Und da ich diese nicht entsorgen wollte, hab ich damit angestellt.

So hab ich aus der Dubbel-Schüttung und der Wit-Hefe ein Wit-style Dubbel gemacht, dass vielleicht in keine Kathegorie passt, aber auch für meine Begriffe auf der Zunge einen netten Eindruck hinterläßt. Das dezent röstige darin mag ich auch, es kommt vom CARAFA spezial II.

Vielen Dank jedenfalls für Deinen Bericht.

Viele Grüße,

Ursus


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Heute back ich, morgen brau ich, übermorgen mach ich der Königin ein Kind.
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Seed7
Beiträge: 1227
Registriert: 2.4.2013
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 18.6.2014 um 13:58  

Zitat von Ursus007, am 18.6.2014 um 13:19
Wyeast #3463 - Forbidden Fruit)


das ist sicher keine falsche kombination mit einem Dubbel. Das "Verboden Vrucht" wurde ja auch mit der Hoegaarden Hefe vergoren.

Ingo


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@Cantillon: "Le temps ne respecte pas ce qui se fait sans lui"
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 2
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Ursus007
Beiträge: 742
Registriert: 7.8.2013
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 18.6.2014 um 14:11  

Zitat von Seed7, am 18.6.2014 um 13:58

Zitat von Ursus007, am 18.6.2014 um 13:19
Wyeast #3463 - Forbidden Fruit)


das ist sicher keine falsche kombination mit einem Dubbel. Das "Verboden Vrucht" wurde ja auch mit der Hoegaarden Hefe vergoren.

Ingo

Nee, ganz falsch nicht, aber die Optimalwahl eben auch nicht (wo ich schon die Hefe da hatte, nur daneben gegriffen hab ...).

Hab noch eine Originalflasche Grimbergen Dubbel daheim, muß irgendwann mal den Bier-gegen-Bier-Vergleichstest machen ...


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Ursus007
Beiträge: 742
Registriert: 7.8.2013
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 29.6.2014 um 16:19  
Hallo,

gestern hab ich die Original-Flasche Grimbergen Dubbel verkostet.

Ich muß sagen, ziemlich unterschiedlich zu dem, was ich aus dem Clone-Rezept gemacht habe.

1. Meins ist deutlich schlanker, um nicht zu sagen wässriger. Was mir aber nicht so vorkommt (das wässrige). Das Original ist intensiv malzig und süßer.
2. Meine Interpretation ist auch deulich röstiger. Kaum wahrnehmbare Röstaromen hat das Original, wobei meine dezent, aber vergleichsweise deutlicher sind.

Die Röstaromen kann ich erklären (meine ich), kommt davon, dass ich das Röstmalz über die ganze Zeit mitgemaischt habe. Die "Schlankheit" oder "Trockenheit", die auch Bernd analysiert hat, kann entweder von der veränderten Schüttung kommen (wobei die Originalschüttung wohl nicht genau bekannt sein dürfte), oder von der von mir versehentlich falsch aktivierten und genutzten Hefe. Vielleicht vergärt die höher und knabbert mehr Süße weg. Und außerdem halte ich mich eh nicht sklavisch an das Rezept, Abweichungen sind wahrscheinlich.

Fazit jedenfalls: Das Original Grimbergen Dubbel ist eher ein süßes, malziges Einheitsbier, meine Variante verändert das in eine (ich sag mal) originelle, außergewöhnliche Richtung.

Grüße,

Ursus


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