Willkommen bei Hobbybrauer.de Willkommen bei Hobbybrauer.de
  Hallo  [ Anmelden ] Startseite Deine Benutzerdaten Forumsübersicht Impressum  
Login
Benutzername:

Passwort:



Hauptmenü

Suche
Hobbybrauer.de mit Google durchsuchen:

Eigene Suchfunktion

Board Index FAQ Du bist nicht eingeloggt
Forum
· Suchen
· Board-Regeln

ACHTUNG: Auf dieses Forum kann nur noch lesend zugegriffen werden. Falls Du hier im alten Forum bereits registriert warst, musst Du Dich im neuen Forum mit dem gleichen Usernamen UND der gleichen E-Mailadresse NEU registrieren, damit Dein Ranking (Anzahl Deiner Posts) aus diesem Forum ins neue mit übernommen wird. Zum neuen Forum geht's hier

     
Autor: Betreff: Filtern nach Hopfenkochen nötig?
Junior Member
Junior Member


Beiträge: 22
Registriert: 25.4.2014
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 15.7.2014 um 13:14  
Hallo Leute,

ich habe bei meinem letzten Sud ein Experiment gemacht und das Filtern nach dem Hopfenkochen ausgelassen. Die Anstellwürze (50 Liter) kam nach dem Kühlen direkt in den Gärtank, mit dem Ergebnis, dass der Hopfen schön mit der Hefe sedimentiert ist. Vor dem Abfüllen habe ich selbstverständlich nochmals umgeschlaucht und dabei gefiltert, die Verschmutzung des Filters war jedoch minimal. Durch dieses Vorgehen habe ich mir sicherlich das 5malige Auswaschen des Sputniksfilters und 40 Minuten warten gespart.

Das Bier war wie immer einwandfrei, ich habe keinen Unterschied zu früheren Suden feststellen können.

Jetzt meine Frage: Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht und kann es negative Auswirkungen haben, wenn der Hopfen nach dem Kochen und während der Hauptgärung drinbleibt?
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen
Senior Member
Senior Member

holledauer
Beiträge: 269
Registriert: 11.3.2013
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 15.7.2014 um 13:34  
Hallo,

die wichtigste Frage: kühlst du Aktiv oder lässt du es über Nacht kalt werden?
Ließt sich ein wenig zweideutig, tippe aber auf aktive Kühlung :)


____________________
mfG
holledauer
- spart Wasser und trinkt Bier -
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 1
Senior Member
Senior Member

deralex
Beiträge: 239
Registriert: 29.3.2014
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 15.7.2014 um 13:35  
Es dürfte auf die Klarheit des Bieres so gut wie keine Auswirkungen haben. Hier hat sogar mal jemand ein Experiment gepostet bei dem ein Sud geteilt wurde, einmal mit Filter einmal ohne Filter. Das Bier sah gleich aus. Ob sich jetzt nur die Hefe oder Hefe + Schmoddern absetzt dürfte egal sein. Solange du gescheit umschlauchst kein Problem. Ob der Geschmack signifikant darunter leidet weiß ich nicht, ich vermute aber mal nicht. Sorgen würde ich mir persönlich nur an der Stelle machen dass ich meine Würze nicht gleich runter kühle. Wenn der Hopfen also mitkommt hast eine Nachisomerisierungszeit von mehreren Stunden. Könnte also ganz schön bitter werden.

VG Alex


[Editiert am 15.7.2014 um 13:36 von deralex]
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 2
Posting Freak
Posting Freak

Ladeberger
Beiträge: 1946
Registriert: 20.11.2012
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 15.7.2014 um 13:36  
Ich kann mir vorstellen, dass unerwünschte Bestandteile aus Eiweissbruch (breite, derbe Eiweissbittere) und Hopfentreber gelöst werden. Gerade was z.B. Hopfengaben zum Kochende angeht; statt weniger Minuten beträgt der Kontakt zur Würze dann Tage oder Wochen. Zudem stelle ich mir die Hefeernte etwas unappetittlich vor.

Brauen ist für mich vom Maischen bis Abfüllen ein stetiger Abscheidungsprozess.

Gruß
Andy
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 3
Junior Member
Junior Member


Beiträge: 22
Registriert: 25.4.2014
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 15.7.2014 um 13:55  
Ich kühle selbstverständlich aktiv und möchte auch die Hefe nicht ernten.

Ich habe bisher auch immer gefiltert, aber der Filter ist immer so schnell voll/zu, gerade bei 50 Litern IPA und den entsprechenden Hopfenmengen. Wäre eben gut zu wissen, ob das ein absolutes nogo ist, oder ob ihr zum Teil auch auf das Filtern verzichtet. Das mit dem Eiweissbruch ist ein Argument, aber der sollte doch auch recht schnell sedimentieren, oder?
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 4
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 15.7.2014 um 13:56  
Eine schlechte Erfahrung in diesem Sinne habe ich zwar nicht gemacht. Aber geschmacklich kann es durchaus starke Einflüsse haben - so habe ich doch mal ein Porter gemacht wo eben etwas mehr "ausgekochter" Hopfen im Gärfass gelandet ist.

Zwar war das Bier gut, aber trotz dem dem nicht so wie ich es genau wollte was die Hopfenaromen angeht. Auch die geerntete Hefe war nicht mehr wirklich der Kracher ... :thumbdown:
Es war halt irgendetwas wie Hopfenstopfen - das Dumme daran ist halt auch, dass es so nur ungenau reproduzierbar ist.
Antwort 5
Senior Member
Senior Member

bromfiets
Beiträge: 364
Registriert: 15.8.2013
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 15.7.2014 um 13:58  

Zitat von deralex, am 15.7.2014 um 13:35
Sorgen würde ich mir persönlich nur an der Stelle machen dass ich meine Würze nicht gleich runter kühle. Wenn der Hopfen also mitkommt hast eine Nachisomerisierungszeit von mehreren Stunden. Könnte also ganz schön bitter werden.


Ich dachte, die Nachisomerisierung ist beendet, wenn die Temperatur unter 95°C sinkt. So verstehe ich jedenfalls den Eintrag im Wiki. Deshalb glaube ich auch nicht, dass es großartig problematisch ist, wenn der Hopfen während der Abkühlphase dauerhaft in der Würze bleibt.


____________________
Groetjes
Ferdi

Besucht doch mal:
borsigblog.de // Männerabend - Die Serie // Sudhaus13.de
Profil anzeigen Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 6
Senior Member
Senior Member

ITZBrauer
Beiträge: 235
Registriert: 3.10.2012
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 15.7.2014 um 14:29  

Zitat:
Ich dachte, die Nachisomerisierung ist beendet, wenn die Temperatur unter 95°C sinkt. So verstehe ich jedenfalls den Eintrag im Wiki.

Wurscht wie hoch die Temperatur ist, Nachisomerisiert wird auch bei niedrigeren Temperaturen (Jipp, sogar bei der Kalthopfung/Stopfen, wenn auch nur miniminimalst). Dann halt nicht mehr so stark/effizient/...
Zitat:
Ich kann mir vorstellen, dass unerwünschte Bestandteile aus Eiweissbruch (breite, derbe Eiweissbittere) und Hopfentreber gelöst werden.

dito. Vor allem wenn du Biere wie IPA machst!

Ich muss aber zugeben:
Der Gedanke, sich das Hopfenseihen zu sparen, ist im Hobbymaßstab nicht verkehrt. Mal was neues! Bei wenig/moderat gehopften Bieren könnte ich mir gut vorstellen, dass diese Technik sich bei Faulenzer-Bieren verbreiten könnte.

Wenn ma diesen Gedanken auf die Spitze treibt, könnte man sagen: Der verbliebene Hopfentreber erhöht die Oberfläche zum Anwachsen der Hefe und begünstigt somit die Gärung!

Ich würd die Technik zwar wohl nicht anwenden (vor allem aus geschmacklichen Gründen), aber ja, wieso eigentlich nicht?

Cheers


____________________
Pfeffer und Salz - Gott d'erhalts
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 7
Posting Freak
Posting Freak

BerndH
Beiträge: 1762
Registriert: 6.1.2013
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 15.7.2014 um 14:31  

Zitat:
Ich dachte, die Nachisomerisierung ist beendet, wenn die Temperatur unter 95°C sinkt.


Bei 95 Grad wird da meiner Meinung nach noch nicht Schluss sein.
Mit sinkender Temperatur wird immer weniger Isomerisiert aber Schluss schon bei 95, das glaube ich nicht.


Grüsse

Bernd


[Editiert am 15.7.2014 um 14:34 von BerndH]
Profil anzeigen Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 8
Senior Member
Senior Member

herbie01
Beiträge: 157
Registriert: 18.3.2014
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 15.7.2014 um 14:44  
In meinem Braukurs wurde das so "gelehrt": der Hopfen setzt sich mit der Hefe ab. Ich konnte mich mit dem Gedanken nicht anfreunden und filtere mit Whirlpool und Schlauch durch ein ausgekochtes Tuch. Letzteres wird dank Whirlpool kaum gebraucht, nur gegen Ende, wenn sich etwas Trubkegel mit einsaugt.

Christian


____________________
keep me away from porter or whiskey
don't play anything sentimental it'll make me cry
- Van Morrison in "Got to go back" 1986
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 9
Moderator
Posting Freak

Boludo
Beiträge: 9432
Registriert: 12.11.2008
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 15.7.2014 um 15:12  
Hallo lesut,

machst Du denn einen Whirlpool oder kippst Du alles einfach so durch den Sputnik?
Normalerwiese ist nach dem Whirlpool so gut wie kein Filter nötig bzw wundert es mich, dass er bei Dir dicht macht.
Heißtrub und den Hopfen würd ich auf jeden Fall abtrennen.

Stefan
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 10
Posting Freak
Posting Freak

cyme
Beiträge: 597
Registriert: 16.12.2013
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 15.7.2014 um 15:12  

Zitat von lesut, am 15.7.2014 um 13:14
Jetzt meine Frage: Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht und kann es negative Auswirkungen haben, wenn der Hopfen nach dem Kochen und während der Hauptgärung drinbleibt?

Ich habe noch nie irgendwas gefiltert. Whirlpool und gut ist. Von mir aus können sich andere verkünsteln, mir wäre das zu doof noch mit einem Sputnikfilter o.ä. rumzuhantieren. Von 15-89 IBU hatte ich bisher noch keine Probleme auf die Methode. Warum sollte ich mir Mühe machen für etwas das ich nicht rausschmecken kann?


____________________
Hold my beer, watch this...
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 11
Moderator
Posting Freak

Boludo
Beiträge: 9432
Registriert: 12.11.2008
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 15.7.2014 um 15:15  
Bei mir kommt immer nur der letzte Rest in den Sputnik.
Da hol ich immer noch 2-3 Liter raus und da ich viel high gravity mache lohnt sich das bei >18^P Würze.

Stefan
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 12
Senior Member
Senior Member

herbie01
Beiträge: 157
Registriert: 18.3.2014
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 15.7.2014 um 15:31  

Zitat von Boludo, am 15.7.2014 um 15:15
Bei mir kommt immer nur der letzte Rest in den Sputnik.
Da hol ich immer noch 2-3 Liter raus und da ich viel high gravity mache lohnt sich das bei >18^P Würze.

Stefan


wieso lohnt sich das bei >18°P noch mehr? :question:


____________________
keep me away from porter or whiskey
don't play anything sentimental it'll make me cry
- Van Morrison in "Got to go back" 1986
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 13
Moderator
Posting Freak

Boludo
Beiträge: 9432
Registriert: 12.11.2008
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 15.7.2014 um 15:36  
Weil ich die dann z.B. auf 5 Liter runterverdünnen kann.
Das ist ne halbe Kiste Bier.

Stefan
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 14
Junior Member
Junior Member


Beiträge: 25
Registriert: 30.10.2013
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 15.7.2014 um 17:26  
Hi,

vor einiger Zeit habe ich diesen Link hier im Forum gefunden.
http://brulosophy.com/2014/06/02/the-great-trub-exbeeriment-r esults-are-in/
Interessanter Artikel aber auf Englisch.
Seitdem mache ich nur noch Whirlpool und überlege mir ganz zum Schluss ob ich jetzt den Sputnik vollsaue oder den letzten Rest mit etwas Trub in Kauf nehme.
Meistens ist mir das Säubern des Sputniks dann zuviel. :)

Gruss
Dieter
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 15
       

 
  
 

Alle Logos und Warenzeichen auf dieser Seite sind Eigentum der jeweiligen Besitzer und Lizenzhalter.
Im übrigen gilt Haftungsausschluss. Weitere Details findest Du im Impressum.
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 1998 - 2020 by Hobbybrauer.de
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.
Die Website oder Teile daraus dürfen nicht ohne ausdrückliche Zustimmung von Michael Plum weiterverwendet werden.
© 2014 Michael Plum