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Autor: Betreff: Hopfengabe bei High Gravity
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hutschpferd
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 11.8.2014 um 19:34  
Ich bin was das finden von Rezepten angeht, bzw. das selber zusammenstellen noch sehr unbedarft.

Außerdem sind meine Ausbeuten immer zu gering, sprich von einem Brautag zum Nächsten reicht das Bier nicht.
Nachdem wir die Brautage schwer erhöhen können, wollen wir die Ausschlagsmenge durch High Gravity etwas erhöhen, sprich immer einen Bock einmaischen und auf ein normales Ale runter verdünnen, nach dem Hopfenkochen.
Das ganze findet in der Einkocherklasse statt.

Nun frage ich mich, wie ich da am besten mit der Hopfengabe rechne.
Denn ich weiß ja nicht wirklich wie hoch mein Stammwürzegehalt zu Beginn des Kochens sein wird, und ggf. schütte ich noch 1-2 oder 3 Liter nach das Während des Kochens noch aus dem Treber kommt.
Oder soll ich vor dem Kochen die Stammwürze messen und dann einfach hochrechnen?

Ich steh glaub ich auf der Leitung.
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Kirk1701
Beiträge: 2828
Registriert: 30.11.2009
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 11.8.2014 um 19:39  
Hallo hutschpferd,

na du weißt doch was du zum Schluß rausbekommen möchtest. Du kannst ruhig wenige Würze kochen und später auf dein Ziel verdünnen.

Den Hopfen müßt du natürlich für dein Ziel berechnen. Also ruhig 7kg mit 21l einmaischen und dann später auf 30l runter verdünnnen. Den Hopfen berechnest du für die 30l

Kirk


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DerDennis
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red_folder.gif erstellt am: 11.8.2014 um 19:42  
Nein, den Hopfen für die Zielstammwürze zu berechnen wäre falsch, da sich die Bitterstoffausbeute mit der Stammwürze ändert und dieser Faktor in die Berechnung mit einfliesst - mit 12°P zu rechnen und mit 18°P zu kochen gibt keine zuverlässigen Werte.

Richtig wäre es, die Bitterstoffausbeute für die konzentrierte Würze mit reduziertem Volumen zu berechnen, und dann den so errechneten Wert ebenfalls zu "verdünnen".

Beispiel: du braust 20 Liter mit 16°P und verdünnst nach dem Hopfenkochen auf 26,6 Liter mit 12°P runter, das wäre das 1,33-fache an Bier.

den errechneten Bitterstoffgehalt des high-gravity-Sudes setzt du bei der Rezeptberechnung mit 40 IBU an, das ergibt nach dem Runterverdünnen dann 30 IBU (40 geteilt durch 1,33).

Soweit klar? ;)

Grüße


[Editiert am 11.8.2014 um 19:45 von DerDennis]



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hutschpferd
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red_folder.gif erstellt am: 11.8.2014 um 19:47  

Zitat von Kirk1701, am 11.8.2014 um 19:39
Hallo hutschpferd,

na du weißt doch was du zum Schluß rausbekommen möchtest. Du kannst ruhig wenige Würze kochen und später auf dein Ziel verdünnen.

Den Hopfen müßt du natürlich für dein Ziel berechnen. Also ruhig 7kg mit 21l einmaischen und dann später auf 30l runter verdünnnen. Den Hopfen berechnest du für die 30l

Kirk

eben nicht.
Denn meine Ausbeuten sind recht unterschiedlich.
Um es zu veranschaulichen: Samba Pale Ale von MaischeMalzundMehr
Da braute ich das erste mal mit einer 30Liter angabe und es passte ganz gut in meinen Einkocher.
Beim zweiten Mal aber hab ich eine höhere Ausbeute gehabt, und mehr Ausschlagsmenge.
Deswegen weiß ich meist nicht was rauskommen wird ^^
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DerDennis
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smilies/smile.gif erstellt am: 11.8.2014 um 19:49  

Zitat von hutschpferd, am 11.8.2014 um 19:47
(...)
Deswegen weiß ich meist nicht was rauskommen wird ^^



Bei Berechnungen geht es nicht darum was rauskommen wird - sondern was rauskommen *sollte* ;)

Grüße


[Editiert am 11.8.2014 um 19:50 von DerDennis]



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hutschpferd
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red_folder.gif erstellt am: 11.8.2014 um 19:49  

Zitat von DerDennis, am 11.8.2014 um 19:42
Nein, den Hopfen für die Zielstammwürze zu berechnen wäre falsch, da sich die Bitterstoffausbeute mit der Stammwürze ändert und dieser Faktor in die Berechnung mit einfliesst - mit 12°P zu rechnen und mit 18°P zu kochen gibt keine zuverlässigen Werte.

Richtig wäre es, die Bitterstoffausbeute für die konzentrierte Würze mit reduziertem Volumen zu berechnen, und dann den so errechneten Wert ebenfalls zu "verdünnen".

Beispiel: du braust 20 Liter mit 16°P und verdünnst nach dem Hopfenkochen auf 26,6 Liter mit 12°P runter, das wäre das 1,33-fache an Bier.

den errechneten Bitterstoffgehalt des high-gravity-Sudes setzt du bei der Rezeptberechnung mit 40 IBU an, das ergibt nach dem Runterverdünnen dann 30 IBU (40 geteilt durch 1,33).

Soweit klar? ;)

Grüße


Scheint logisch. Also erst Berechnen wenn ich weiß welche Stammwürze ich hab.
Vielleicht sollte ich die Stammwürze auch mal vorm Kochen messen :cool:

Ich bin auf den Berechner von Hanghofer gestoßen.
Mit dem Müsste es ja auch hinhaun:
http://netbeer.org/content/view/18/42/lang,de/


[Editiert am 11.8.2014 um 19:50 von hutschpferd]
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Kirk1701
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red_folder.gif erstellt am: 11.8.2014 um 19:51  
Wenn du deinen Prozess noch nicht im Griff hast wirds natürlich schwierig mit der Berechnung.

Dann würde ich lieber etwas Sicherheit einbauen damit das Bier nicht zu dünn wird.

Kirk


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DerDennis
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red_folder.gif erstellt am: 11.8.2014 um 19:54  
ja, messen vor dem Hopfenkochen ist da sehr hilfreich, da kann man notfalls noch korrigieren.

Wenn man nach ein paar Suden weiss, wieviel Flüssigkeit während des Kochens verdampft (so in etwa), dann kann man z.B.

hiermit direkt diese Werte (Start-/Endvolumen, Start-/Endstammwürzegehalt) für die Berechnung der IBUs benutzen - den hier benutz ich immer:
http://maischemalzundmehr.de/index.php?inhaltmitte=toolsibu rechner


Grüße


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Kirk1701
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red_folder.gif erstellt am: 11.8.2014 um 19:57  
hutschpferd,

hast du mal ein Rezept als Beispiel und deine beste und schlechteste Sudhausausbeute? Bei der Hopfung würde ich genrell über das Volumen gehen nicht die Stammwürze. Ob da später 12°P oder 12,5°P rauskommt interessiert uns Hobbybrauer nicht wirklich....

Kirk


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red_folder.gif erstellt am: 11.8.2014 um 19:59  

Zitat von DerDennis, am 11.8.2014 um 19:54
ja, messen vor dem Hopfenkochen ist da sehr hilfreich, da kann man notfalls noch korrigieren.

Wenn man nach ein paar Suden weiss, wieviel Flüssigkeit während des Kochens verdampft (so in etwa), dann kann man z.B.

hiermit direkt diese Werte (Start-/Endvolumen, Start-/Endstammwürzegehalt) für die Berechnung der IBUs benutzen - den hier benutz ich immer:
http://maischemalzundmehr.de/index.php?inhaltmitte=toolsiburechner


Hm!
Ich verstehe den Punkt 3 nicht, also Ausschlagwürze INKLUSIVE Wasser zum Einstellen.
Denn genau DAS ist ja der Wert den ich nicht habe...
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Kirk1701
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red_folder.gif erstellt am: 11.8.2014 um 20:04  
Habe ich was verpaßt?

Es ist doch total egal wieviel Wasser verdampft.

Hauptsache es verdampft soviel das du später noch Wasser dazugeben mußt damit du auf dein für die Hopfengabe berechnetes Volumen kommst?

Kirk


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DerDennis
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red_folder.gif erstellt am: 11.8.2014 um 20:09  

Zitat von hutschpferd, am 11.8.2014 um 19:59

Zitat von DerDennis, am 11.8.2014 um 19:54
ja, messen vor dem Hopfenkochen ist da sehr hilfreich, da kann man notfalls noch korrigieren.

Wenn man nach ein paar Suden weiss, wieviel Flüssigkeit während des Kochens verdampft (so in etwa), dann kann man z.B.

hiermit direkt diese Werte (Start-/Endvolumen, Start-/Endstammwürzegehalt) für die Berechnung der IBUs benutzen - den hier benutz ich immer:
http://maischemalzundmehr.de/index.php?inhaltmitte=toolsiburechner


Hm!
Ich verstehe den Punkt 3 nicht, also Ausschlagwürze INKLUSIVE Wasser zum Einstellen.
Denn genau DAS ist ja der Wert den ich nicht habe...


Ja, dann dort einfach das zu erwartende Volumen nach dem Hopfenkochen und vor dem Verdünnen eingeben, also bei meinem Beispiel 20 Liter (und außerdem 16°P am Ende des Kochens, und 14°P am Anfang - das sind Erfahrungswerte, die von Anlage zu Anlage variieren - Stichwort "Verdunstungsrate").

Dann gibst du unten die Hopfengaben ein und passt die so lange an, bis du laut Rechner auf 40 IBU kommst.

Jetzt Bier brauen, und vor dem Verdünnen misst du das Volumen und die Stammwürze deines High-Gravity-Sudes und merkst (zumindest bei meinem Beispiel), dass du genau die erwarteten 20 Liter mit 16°P gebraut hast (perfekte Welt der mathematik!), und diese 20 Liter nun mit 6,6 Liter Wasser verdünnen musst, um auf 12°P zu kommen. Also zurück an den PC, gleiche Rechnung - aber diesmal die Stammwürze und die Ausschlagswürze in Liter entsprechend korrigieren: jetzt sind es 26,6 Liter mit 12°P, und der Rechner sagt "30 IBU" - genau was du haben wolltest.

Grüße


[Editiert am 11.8.2014 um 20:13 von DerDennis]



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DerDennis
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red_folder.gif erstellt am: 11.8.2014 um 20:18  

Zitat von Kirk1701, am 11.8.2014 um 20:04
Habe ich was verpaßt?

Es ist doch total egal wieviel Wasser verdampft.

Hauptsache es verdampft soviel das du später noch Wasser dazugeben mußt damit du auf dein für die Hopfengabe berechnetes Volumen kommst?

Kirk


Stimmt schon, im Prinzip muss er halt schauen dass er Stammwürze und Bittere beim HG-Sud im gleichen Verhältnis hält, wie er es nach dem Verdünnen haben will. Und es ist nicht egal wieviel absolut gesehen verdampft - denn wenn die Stammwürze ansteigt ändert sich die Stammwürze im Mittel über die Kochzeit ja auch, was wiederum die Bitterstoffausbeute beeinflusst. Es ist allerdings zu Erleichterungszwecken vernachlässigbar, wann wieviel verdampft, es darf über die gesamte Kochzeit gemittelt werden, gleichmäßiges Kochen vorausgesetzt.
:)

Grüße


[Editiert am 11.8.2014 um 20:19 von DerDennis]



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