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Seite 1 von 2   «  1  2  »     
Autor: Betreff: Rührwerk - Maische grau!
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Beiträge: 16
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red_folder.gif erstellt am: 28.9.2014 um 20:59  
Hallo zusammen,

ich hatte leider gestern ein unangenehmes Erlebnis beim Brauen und hoffe, mit eurer Hilfe, den Grund herauszufinden was schiefgelaufen ist. :)

Ich habe mich von diesem Beitrag http://hobbybrauer.de/modules.php?name=eBoard&file=viewthread &tid=12005 inspirieren lassen und ebenfalls ein solches Rührwerk gebaut. Allerdings habe ich auch die in einem Antwortthread genannte Änderung der Ummantelung des Gewindestabs mit einem Alurohr umgesetzt. Als Sudpfanne kommt dieser Einkocher zum Einsatz: http://www.bielmeier-hausgeraete.com/bielmeier-690122-einkoch -halbautomat-und-gluehwein-halbautomat-29-liter-edelstahl-3-8-kunststoff-au slaufhahn-1800-w

Nun zu meinem Problem: Die Maische hat sich grau verfärbt und das Rührwerk und auch teilweise der Boden sind mit einem sehr festen Belag überzogen:





Ich habe in diesem Beitrag http://hobbybrauer.de/modules.php?name=eBoard&file=viewthread &tid=11549 jemand mit einem ähnlichen Problem gefunden. Daher meine Frage: Kann es entweder am Aluminium (einfaches Alurohr aus dem Baumarkt) oder evtl. auch an dem erwähnten Trennmittel liegen? Da ich da kein Fachmann bin, stellt sich mir bei dem Trennmittel die Frage: Hätte ich das auf dem Rührwerksteilen sehen müssen? Oder ist das eine durchsichtige Beschichtung?

Falls mir bei obigem Problem jemand helfen könnte, wäre das klasse. :)
Ich habe allerdings noch ein Problem im Zusammenhang mit meinem Rührwerk. Der Motor wird glühend heiß!
Ich habe über ebay folgenden Wischermotor gekauft http://www.netzinsel.de/downloads/brauen/SCHEIBENWISCHERMOTOR .pdf und diesen Drehzahlsteller http://www.netzinsel.de/downloads/brauen/Drehzahlsteller.pdf< /a> Anfangs lief der Motor noch recht schnell und ich habe ihn gedrosselt, aber im Laufe der Zeit wurde der Motor immer heißer und zum Schluss lief der Motor selbst bei voller Leistung nur noch sehr langsam. Kann es sein, dass der Drehzahlsteller Mist ist, oder ist der Motor einfach zu schwach?

Danke schonmal im Voraus für eure Hilfe.

Gruß Carsten

P.S.: Falls die Links nicht ordentlich formatiert sind, tut mir das leid. Ich habe keinen Fehler gefunden. Evtl. ist die Vorschau ungenau
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Kirk1701
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red_folder.gif erstellt am: 28.9.2014 um 21:03  
Als erstes,

reduziere mal die Bilder auf 640x480 max....

Kirk


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Dieses Bier ist in Deutschland leider
nicht verfügbar, da es möglicherweise
Hopfen enthält, für die die erforderlichen
Geschmacksrechte von der GMEA nicht
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Gambrinus zu Borbetomagus
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red_folder.gif erstellt am: 28.9.2014 um 21:03  
Das sieht aus, als wäre alles angebrannt.


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hoepfli
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red_folder.gif erstellt am: 28.9.2014 um 21:06  
Nun schildere mal alle Materialien die verbaut sind, Kupfer, Alu, Edelstahl, Stahl, Chrom, Weißblech?

Bitte komplett, alles!


[Editiert am 28.9.2014 um 21:07 von hoepfli]
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Alt-Phex
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red_folder.gif erstellt am: 28.9.2014 um 21:10  
Ist dir da vieleicht was galvanisiert ?


[Editiert am 28.9.2014 um 21:10 von Alt-Phex]



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Kirk1701
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red_folder.gif erstellt am: 28.9.2014 um 21:14  

Zitat von Alt-Phex, am 28.9.2014 um 21:10
Ist dir da vieleicht was galvanisiert ?


Sieht ganz danach aus.

Kirk


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red_folder.gif erstellt am: 28.9.2014 um 21:16  

Zitat von hoepfli, am 28.9.2014 um 21:06
Nun schildere mal alle Materialien die verbaut sind, Kupfer, Alu, Edelstahl, Stahl, Chrom, Weißblech?

Bitte komplett, alles!


Also:
Einkocher, Gewindestange, Muttern, Rührpaddel, Gegenpaddel: Edelstahl. Welche Legierung kann ich leider nicht sagen. :(
Das Rohr (was für weniger Siff sorgen soll) ist aus Alu. Der Deckel als Plexiglas.
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red_folder.gif erstellt am: 28.9.2014 um 21:17  

Zitat von Kirk1701, am 28.9.2014 um 21:03
Als erstes,

reduziere mal die Bilder auf 640x480 max....

Kirk

Muss ich nachher machen, weil ich die Bilder auf nem anderen Rechner habe. Mir schien eine so geringe Auflösung als nicht so hilfreich, daher diese Größe.
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hoepfli
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red_folder.gif erstellt am: 28.9.2014 um 21:20  
Gewindestange und Mutter aus Edelstahl, wirklich sicher?
Warum ist Alu verbaut?
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red_folder.gif erstellt am: 28.9.2014 um 21:25  

Zitat von hoepfli, am 28.9.2014 um 21:20
Gewindestange und Mutter aus Edelstahl, wirklich sicher?
Warum ist Alu verbaut?


Ich hab die Gewindestange aus Edelstahl bestellt und danach schaut sie auch aus. Dito bei den Paddeln (auch bestellt). Die Muttern sind aus dem Baumarkt und auch aus Edelstahl. Da sowohl die Gewindestange als auch die Paddel schon 1,5 Jahre bei mir im Keller lagen und nicht gerostet sind, gehe ich auch mal davon aus, dass es sich dabei um Edelstahl handelt. Definitv sind sie nicht verzinkt.

Und warum Alu.. tja.. gute Frage. Eigentlich eher Zufall. Bin auch im Baumarkt dran vorbei gegangen, dachte an den erwähnten Beitrag, und hab es mitgenommen. Wenn es nur das Alu ist, dann kann ich aufatmen, habe nur 4kg Malz verloren und kann mit dem Rührwerk weitermachen. :O
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Uwe12
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red_folder.gif erstellt am: 28.9.2014 um 21:30  
...gabs das nicht schon mal, daß die Achse des Rührwerksmotors nicht potentialfrei war und unter (Schwach)Strom stand?
Da gabs dann elektrolysierte Maische.
Wahrscheinlich haste es ja weggekippt, aber: hast Du spaßeshalber mal die Maische "geschmeckt"? Müßte irgendwie "metallisch" schmecken.
Dieser komische, rötliche Belag an der einen Rührwerksschaufel...Rost oder "aufgalvanisiertes" Kupfer?

...FF-Freunde können durch einfaches Drücken von Ctrl+Num- die Bildgröße verkleinern, schon hats keine Schiebebalken mehr...der Text ist aber halt auch kleiner.
...wer die alte "Ctrl"-Taste nicht kennt: auf deutschen Tastaturen heißt sie jetzt schnöde "Strg". ;)

Uwe
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JanBr
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red_folder.gif erstellt am: 28.9.2014 um 21:32  
Eigentlich sollte Alu mit dem pH Wert der Maische kein Problem haben.

Hmmmm..... Keine Ahnung was das ist, irgend ein galvanisches Element?

Jan
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red_folder.gif erstellt am: 28.9.2014 um 21:37  

Zitat von Uwe12, am 28.9.2014 um 21:30
...gabs das nicht schon mal, daß die Achse des Rührwerksmotors nicht potentialfrei war und unter (Schwach)Strom stand?
Da gabs dann elektrolysierte Maische.
Wahrscheinlich haste es ja weggekippt, aber: hast Du spaßeshalber mal die Maische "geschmeckt"? Müßte irgendwie "metallisch" schmecken.
Dieser komische, rötliche Belag an der einen Rührwerksschaufel...Rost oder "aufgalvanisiertes" Kupfer?
Uwe


Hmm... könnte das auch der Grund für die Erhitzung des Motors sein? Vor allem scheinen auch die Rührwerkspaddel richtig angeriffen worden zu sein. Also nicht einfach nur eine Schicht angebrannte Maische oder so. Die Frage bzgl. des Kupfers wäre jetzt für mich: Woher soll der kommen? Und was die Potentialfreiheit angeht: Wie mess ich sowas? Bin leider kein Elektrotechniker. :(

Edit: Nein, hab sie nicht probiert. Roch halbwegs normal, aber ich wollte nunmal kein graues Bier. :)


[Editiert am 28.9.2014 um 21:38 von koenig76]
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philthno2
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red_folder.gif erstellt am: 28.9.2014 um 21:45  

Zitat von koenig76, am 28.9.2014 um 21:37
Und was die Potentialfreiheit angeht: Wie mess ich sowas? Bin leider kein Elektrotechniker. :(


Indem du ein Multimeter zwischen Rührer und (leeren) Topf hälst und schaust, ob da +12V oder -12V stehen, je nachdem wie rum du das Multimeter hälst. Hast du einen Motor umgepohlt, weil er eigentlich andersrum läuft?


[Editiert am 28.9.2014 um 21:45 von philthno2]
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Uwe12
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red_folder.gif erstellt am: 28.9.2014 um 22:06  
> die Rührwerkspaddel richtig angeriffen worden zu sein.
Das deutet auf "mehr" als normale Korrosion in der leicht sauren Maische hin.
Hmm, ich glaube das hier ist der alte Thread.
Earl (letzte Antwort) erwähnt dann noch einen älteren Thread, schau Dir den auch mal an.
Ich meine, es kam zu einem Stromfluß über die "nicht potentialfreie" Achse und dem Gehäuse des Motors (leitend mit dem Topf verbunden)...oder der Erde.

Baue also den Kram noch mal so zusammen und miß zwischen Rührwerk und Topf und/oder Erde, ob da irgendwo 12V auftauchen.
Ich meine, man hat das damals einfach durch ein "Isolierstück" zwischen der Achse des Motors und dem eigentlichen Rührwerk lösen können.
Kunststoff oder Holz wäre ja geeignet.

Uwe


[Editiert am 28.9.2014 um 22:06 von Uwe12]
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red_folder.gif erstellt am: 29.9.2014 um 07:18  
Moin Carsten,

interessant wäre auch, womit Du das Ganze stromversorgst.
Manche Netzteile verbinden auch sekundärseitig den Minuspol mit dem Schutzleiter.
Dein Edelstahlbehälter ist mit Sicherheit mit dem Schutzleiter verbunden.
Wenn jetzt noch die Welle des Motors mit einem der beiden Pole verbunden ist, dann hast Du ein Galvanisierungsbad gebaut. :(
Und da dann das Alu das unedelste der Metalle ist, wird es geopfert ( chemisches Halbwissen ).
Also einfach mal den Widerstand zwischen Netzteil-Minus und Schutzleiter messen,
und den Widerstand zwischen Motorwelle und Plus oder Minus des Motors. ( kann man alles im stromlosen Zustand messen )

Gruß
Gert


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Bierjunge
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red_folder.gif erstellt am: 29.9.2014 um 07:45  

Zitat von gertstensaft, am 29.9.2014 um 07:18
Wenn jetzt noch die Welle des Motors mit einem der beiden Pole verbunden ist, dann hast Du ein Galvanisierungsbad gebaut. :(
Und da dann das Alu das unedelste der Metalle ist, wird es geopfert ( chemisches Halbwissen ).

Da wirfst Du in der Tat ein paar Sachen durcheinander:
Die elektrochemische Spannungsreihe, d.h. edle/unedle Metalle, ist v.a. dann interessant, wenn Du Metalle gemischt verbaust und diese z.B. mit Maische als Elektrolyt selber anfangen, Batterie zu spielen und eine galvanische Spannung erzeugen.
Wenn aber der gemutmaßte Erdungsfehler vorliegt und die volle Betriebsspannung des des Motors zwischen Topf und Rührwerk anliegt, dann prägst Du von außen eine Spannung auf, die um ein vielfaches höher ist, und es kommt unweigerlich zu heftiger Elektrolyse, auch wenn alles aus dem selben Material bestünde.

Aber schöner als Earl in den von Uwe verlinkten Threads kann man das eh nicht erklären. Ich hoffe, Carsten misst das nach und berichtet über das Ergebnis.
Ein wenig Sorgen mache ich mir auch um die geschilderten Veränderungen am Topf: Manche verwenden elektrolytisches Ätzen gezielt, um dauerhafte Markierungen und Beschriftungen auf Edelstahl aufzubringen. Mit dem kleinen Schönheitsfehler, dass dort die Korrosionsbeständigkeit u.U. leidet.


Moritz


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Glaubte ich an die Reinkarnation, so wollte ich als Hefepilz wiedergeboren werden.
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red_folder.gif erstellt am: 29.9.2014 um 07:58  
Hallo,

wenn ich mich richtig erinnere (lang ist sie her, die Lehre), wird beim Galvanisieren das Material von der Anode zur Kathode transportiert, also vom Pluspol zum Minuspol. Haben deine Braupaddel einen Materialaufschlag, müßte hier eigentlich der Minuspol anliegen.
Anders ist es ohne Strom, z.B. eine Handvoll Kupfernägel in eine Zinkdachrinne beim bösen Nachbarn :redhead: , hier wandert das unedle zum edleren Metall


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Gruß hufpfleger,

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red_folder.gif erstellt am: 29.9.2014 um 08:12  
Hallo zusammen,

mittlerweile bin ich schlauer. Es liegt in der Tat eine Spannung zwischen Welle und Einkocher an! Einmal 21V und bei vertauschter Polung des Motors sogar 35V! Das erklärt auch, warum am Gegenpaddel keine Ablagerungen zu sehen waren. Das ist nicht mit der Welle verbunden und besitzt daher auch kein Potential.
Da das hier offenbar schonmal jemandem passiert ist, frage ich mal ganz blöd: Ist das ein Defekt am Motor? Dann könnte ich den nämlich tauschen.

Gruß Carsten

P.S.: Bilder sind nun verkleinert. ;)
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red_folder.gif erstellt am: 29.9.2014 um 08:16  

Zitat von gertstensaft, am 29.9.2014 um 07:18
Moin Carsten,

interessant wäre auch, womit Du das Ganze stromversorgst.
Manche Netzteile verbinden auch sekundärseitig den Minuspol mit dem Schutzleiter.
Dein Edelstahlbehälter ist mit Sicherheit mit dem Schutzleiter verbunden.
Wenn jetzt noch die Welle des Motors mit einem der beiden Pole verbunden ist, dann hast Du ein Galvanisierungsbad gebaut. :(


Also das Netzteil ist in der Tat eher merkwürdig. Hab es über ebay erstanden, weil es extra mit 10A beworben wurde. Es besitzt quasi nur eine Ader und einen Schirm, den ich zu einer zweiten Ader "umgebaut" habe. Aber meinem Verständnis nach sollte das doch kein Problem sein?
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rattenfurz
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Zitat von koenig76, am 29.9.2014 um 08:12
Hallo zusammen,

mittlerweile bin ich schlauer. Es liegt in der Tat eine Spannung zwischen Welle und Einkocher an! Einmal 21V und bei vertauschter Polung des Motors sogar 35V! Das erklärt auch, warum am Gegenpaddel keine Ablagerungen zu sehen waren. Das ist nicht mit der Welle verbunden und besitzt daher auch kein Potential.
Da das hier offenbar schonmal jemandem passiert ist, frage ich mal ganz blöd: Ist das ein Defekt am Motor? Dann könnte ich den nämlich tauschen.


Hi,

ist deine Stromquelle potentialfrei zur Erde?

Dann könntest du einfach versuchen das Motorgehäuse und die Aufhängung vom Topf zu isolieren.


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Der Porter, den man in London gemeiniglich Bier zu nennen pflegt, ist unter den Malz-Getränken das vollkommenste.
http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/pageview/181 7246

Im neuen Forum als 'philipp' bekannt.
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Zitat von koenig76, am 29.9.2014 um 08:12
mittlerweile bin ich schlauer. Es liegt in der Tat eine Spannung zwischen Welle und Einkocher an! Einmal 21V und bei vertauschter Polung des Motors sogar 35V!

Das wird ja immer schlimmer! :o
Wenn einmal polungsabhängig 0V und einmal 12(oder 14)V angelegen hätte, wäre das mit einem einseitig auf Masse liegenden Netzgerät ja zu erwarten gewesen.
Aber irgendwer (entweder das umgebastelte Netzgerät oder aber der Einkocher) überlagert Dir hier nochmal eine Spannung von 21V gegenüber Masse!
Solange deren Herkunft nicht geklärt ist, würde man mit irgendwelchen Isolierungsmaßnahmen nur an Symptomen herumkurieren.
Das Beste wäre wohl ein vom Netzt beidseitig galvanisch getrenntes Netzgerät.

Moritz


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Zitat von rattenfurz, am 29.9.2014 um 08:20

ist deine Stromquelle potentialfrei zur Erde?
Dann könntest du einfach versuchen das Motorgehäuse und die Aufhängung vom Topf zu isolieren.


Also Motorgehäuse ist definitiv vom Topf isoliert. Das ist mittig auf einer Plexiglasscheibe angebracht.
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Zitat von Bierjunge, am 29.9.2014 um 08:38

Wenn einmal polungsabhängig 0V und einmal 12(oder 14)V angelegen hätte, wäre das mit einem einseitig auf Masse liegenden Netzgerät ja zu erwarten gewesen.
Aber irgendwer (entweder das umgebastelte Netzgerät oder aber der Einkocher) überlagert Dir hier nochmal eine Spannung von 21V gegenüber Masse!
[...]
Das Beste wäre wohl ein vom Netzt beidseitig galvanisch getrenntes Netzgerät.

Moritz


Ok, also wenn ich Dich richtig verstehe, ist der Motor also in jedem Fall schonmal nutzlos, weil der in jedem Fall erstmal überhaupt (bzw. die Achse) ein Potential gegenüber dem Einkocher besitzt. Da der aber vom Netzteil konstante +/-12V (gemessen) geliefert bekommt, wäre ein Austausch nur die halbe Miete. Ok. Aber ich verstehe das richtig, dass evtl. auch der Einkocher seinen Anteil hat? Müsste ich dann vom Topfboden zu seinem geeredeten Metallteil auch eine Spannung messen können?
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Zitat von koenig76, am 29.9.2014 um 08:58
Ok, also wenn ich Dich richtig verstehe, ist der Motor also in jedem Fall schonmal nutzlos, weil der in jedem Fall erstmal überhaupt (bzw. die Achse) ein Potential gegenüber dem Einkocher besitzt.

Das habe ich nicht gesagt!
Du wirst eh kaum einen Motor aus dem Kfz-Bereich finden, der nicht mit einem seiner beiden Pole auf Gehäusemasse läge. Das ist auch gar nicht schlimm. Du kannst sogar überlegen, sicherheitshalber noch eine Masseverbindung zwischen Motorgehäuse und Topfwandung zu schaffen, um jeglichen Potenzialunterschied sicher auszuschließen.

Nun zum Netzgerät:
  • Am besten und sichersten wäre ein Netzgerät, das auf beiden 12V-Ausgängen galvanisch getrennt vom Hausnetz (und somit auch dessen Erdung) ist.
  • Hast Du ein Netzgerät, das mit einem seiner 12V-Pole auf Schutzkontakt liegt, musst Du bei der Polung aufpassen, dann muss der geerdete Ausgang auch auf denjenigen Motoranschluss gelegt werden, der auf Masse liegt. Freizügiges Umpolen ist dann nicht mehr.

Und nun zu Dir:
Irgendwo kommen halt zusätzlich zur o.g. geschilderten Problematik zusätzlich 21 Volt her.
Entweder das mysteriöse Netzgerät hat einen Ausgang mit 21 Volt und einen mit 35 Volt Potenzial gegenüber Schutzkontakt; oder aber (was unwahrscheinlicher ist) der Einkocher produziert aufgrund eines Defekts 21 Volt Gleichspannung zwischen seinem Gehäuse und Schutzkontakt, oder aber...

Bitte sauber klären, irgendwann wirds echt gefährlich!

Moritz


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