Doppelsud Dunkles Weizen und Dark Wheat Ale

Bitte beschränkt Euch auf das Wesentliche, die Bilder. Nach Möglichkeit langatmige oder ausführliche Textpassagen vermeiden. In der Kürze liegt die Würze.
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n0l3n
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Doppelsud Dunkles Weizen und Dark Wheat Ale

#1

Beitrag von n0l3n » Montag 18. November 2019, 14:12

Liebe Community,
am Wochenende hab ich gebraut und diesmal ausreichend Fotos gemacht, dass es auch hier mal für eine Dokumentation reichen sollte.

Spontan war ein Sud geplant, um noch was schnelles für die Weihnachtsfeier zu brauen. Das ganze soll den "Normalbiertrinker" nicht überfordern. Daher konnten mit hier auch Bernd und Peter gut helfen.
Nicht ganz uneigennützig sollte aber noch ein KEG dunkles Weizen für mich abfallen.

Die Rezepte sind hier:
rezept1.jpg
rezept2.jpg
Ich wollte es mir aber auch "einfach" machen bzw. das Wochenende noch anderweitig nutzen, daher habe ich für eine Übernachtmaische entschieden.

Start des Brauens: Freitag, 07:00
Kurz vor der Arbeit ging's in den Keller und dann wurde erstmal das Malz zusammengesucht:
01_lager-min.jpg
Das Schroten ging dann gut von der Hand und ich konnte ins Büro.
schroten1-min.jpg
schroten2-min.jpg
Dann also zur Arbeit und zum Sport und abends dann ans Werk.
einmaischen-min.jpg
einmaischen2-min.jpg
Die Temperatur für die Eiweißrast fast getroffen. Hier hab ich mich mit der thermischen Masse vom Thermoport vertan. Aber gut, dann war's eben 1°C mehr.
temperatur_eiweissrast-min.jpg
Dann heißes Wasser zubrühen, um die Kombirasttemperatur zu erreichen. Hat gut geklappt.
Temperatur_kombirast-min.jpg
Dann den Thermoport gut einpacken und gute Nacht sagen.
Eigepackter TP-min.jpg
Bevor ich ins Bett komme, noch schnell den Cold Steep vorbereiten.
cold steep-min.jpg
Nach knapp 9 Stunden ging's dann zurück in die Küche. Die Temperatur im Thermoport lag noch bei 61 °C, also alles ok.
Jodneutral war's dann auch :Bigsmile
Iodprobe-min.jpg
Die Vorderwürze hatte angenehme 22°P.
Vorderwuerze Plato.jpg
Das Läutern hat trotz Weizenmalz recht gut geklappt, aber ich mache mittlerweile auch Batch Sparge.
lauetern-min.jpg
Die große Schwierigkeit ist beim Doppelsud, das T-Stück mit den Silikonschläuchen in Waage zu halten, damit in beide Töpfe gleichviel fließt.

Die Stammwürze war bei Pfannenvoll 11,5 °P. Die Pfannen sind ein 29 L Einkocher und ein 25 L Contacto Topf. SHA also echt gut. Glattwasser hatte noch 4 °P.
Stammwürze vor Kochen-min.jpg
Kochen ging dank Tauchsieder und Powerfunktion des Herds (da steht der Contacto) wunderbar.
Kochen Einkocher-min.jpg
Kochen Topf-min.jpg
Dann noch ein obligatorisches Foto von einer Hopfengabe.
Hopfengabe-min.jpg
Den Cold Steep habe ich 10 Min vor Kochende gegeben.

Am Ende noch schnell kühlen und im Ale den WP-Hopfen geben.
Kühlen-min.jpg
Abziehen in die Gäreimer und Hefegabe und ab in den Keller.
Abziehen in Eimer-min.jpg
Ich hatte jeweils 200 ml dickbreiige, 3 Tage alte Erntehefe, die schon nach 24h voll im Gange ist.
Gärung-min.jpg
Vielen Dank fürs Lesen.
Viele Grüße
Olli

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Re: Doppelsud Dunkles Weizen und Dark Wheat Ale

#2

Beitrag von coyote77 » Montag 18. November 2019, 18:51

Schöne Doku, danke dafür!
Grüße, Andreas :Drink

Zum Biere drängt, am Biere hängt doch alles.
(Frei nach J. W. von Goethe)

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Re: Doppelsud Dunkles Weizen und Dark Wheat Ale

#3

Beitrag von Bockelsbock » Montag 18. November 2019, 20:09

gefällt mir! Auch die Idee mit dem gleichen Maischprozess zwei ganz verschiedene Biere zu gewinnen!
In dem Bock steckt jede Menge Craft

Mit einem leichten Hang zu Bockbieren!

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Re: Doppelsud Dunkles Weizen und Dark Wheat Ale

#4

Beitrag von Malzknecht » Montag 18. November 2019, 22:44

Cool, danke für den Bericht. So ein T-Läuterschlauch habe ich auch noch nicht gesehen :thumbsup
Viele Grüße,
Tobi

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Re: Doppelsud Dunkles Weizen und Dark Wheat Ale

#5

Beitrag von HubertBräu » Montag 18. November 2019, 23:20

Jep .. keine schlechte Idee mit dem T-Schlauch :thumbup

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Re: Doppelsud Dunkles Weizen und Dark Wheat Ale

#6

Beitrag von StefanK » Dienstag 19. November 2019, 08:03

Eine sehr schöne Doku. Schön zu lesen, wie entspannt Dein Brautag lief.

Vielen Dank für den Einblick in Deinen Brautag.
"Bier ist der überzeugendste Beweis dafür, daß Gott den Menschen liebt und ihn glücklich sehen will."
Benjamin Franklin (1706 - 1790)

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Re: Doppelsud Dunkles Weizen und Dark Wheat Ale

#7

Beitrag von integrator » Dienstag 19. November 2019, 12:50

Auch von mir ein Dankeschön :Drink für die Einsicht in deinen Brautag
Sehe ich das richtig das du beim Abziehen in den Gäreimer den Filter an der Ansaugstelle hast?
:Grübel Gar nicht schlecht die Idee.
Ich :Drink du ... läuft.

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Re: Doppelsud Dunkles Weizen und Dark Wheat Ale

#8

Beitrag von n0l3n » Dienstag 19. November 2019, 13:17

Bockelsbock hat geschrieben:
Montag 18. November 2019, 20:09
gefällt mir! Auch die Idee mit dem gleichen Maischprozess zwei ganz verschiedene Biere zu gewinnen!
Das habe ich schon mehrfach so gemacht. Grad wenn man verschiedene Pale Ales machen will, bietet sich das an.
integrator hat geschrieben:
Dienstag 19. November 2019, 12:50
Auch von mir ein Dankeschön :Drink für die Einsicht in deinen Brautag
Sehe ich das richtig das du beim Abziehen in den Gäreimer den Filter an der Ansaugstelle hast?
:Grübel Gar nicht schlecht die Idee.
Ja genau. Hab das letztens mal beim Umschlauchen von einem gestopften IPA beim Umschlauchen ins Fass gemacht und dachte, dass ich es auch mal beim Brauen probiere. Hat echt super geklappt.
Viele Grüße
Olli

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Re: Doppelsud Dunkles Weizen und Dark Wheat Ale

#9

Beitrag von Alt-Phex » Dienstag 19. November 2019, 21:06

Die Idee mit dem Filter finde ich auch gut. Muss ich auch mal ausprobieren.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Doppelsud Dunkles Weizen und Dark Wheat Ale

#10

Beitrag von christhenne » Mittwoch 20. November 2019, 17:10

Danke für deine Dokumentation. Ich schaue mir solche Berichte immer gerne an, um zu sehen, was ich an meinen Brauabläufen noch ändern und verbessern kann.
Die Idee mit dem Filter im Kochtopf find ich super, werde ich gleich beim nächsten Sud ausprobieren.
Gruß
Henning

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Re: Doppelsud Dunkles Weizen und Dark Wheat Ale

#11

Beitrag von Bafra » Mittwoch 20. November 2019, 18:33

Tolle Braudoku und ein interessantes Verfahren.
Würde mich freuen wenn du deine Ergebnisse nach der Verkostung beschreiben würdest. Gut Sud

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