Ein Restesud in Bonn

Bitte beschränkt Euch auf das Wesentliche, die Bilder. Nach Möglichkeit langatmige oder ausführliche Textpassagen vermeiden. In der Kürze liegt die Würze.
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Shoegazer
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Ein Restesud in Bonn

#1

Beitrag von Shoegazer » Samstag 11. April 2020, 15:14

Hallo und frohe Ostern in die Runde :Greets

Hier kommen ein paar Eindrücke meines Brautages
(war bereits Mittwoch):

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Geschrotet wurde einen Tag vorher. Ist entspannender. 🙂

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Einmal der Aufbau zum Maischen, der gleiche Topf steht unten, um die Läuterung per Schwerkraft zu ermöglichen.
In rot, der Kessel für das Nachgusswasser.
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Einmaischen um 7:30 Uhr, der InkBird ist aktuell nur für Temperaturkontrolle da, soll später aber auch steuern.
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Jodprobe. Alles gut.
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Läuft klar. 🙂
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30 Liter, 13 Grad Plato waren gewünscht.
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Kochbeginn um 11:45 Uhr
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Nach dem Kühlen (leider kein Bild), Whirlpool andrehen, warten und dann ablassen.
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Da kommt er, der Trubkegel.
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24 Liter, der Rest ist „Angels-share“ 😉
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S04 rein und ab damit bei 17 Grad Celsius in die Gärkammer. In einer Woche wird gestopft.

Ich koche mit zwei 34 Liter Töpfen, Rührwerk, einer Yota Induktionskochplatte, einem Malzrohrsystem als Nachgusserhitzer (auch super zum Kühlen mit Eiswasser).

Vergärt wird in einem 35 Liter Polsinelli Gärfass im InkBird gesteuerten Kühlschrank.

Hier steht noch etwas zu den Zutaten:
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 59#p375259

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Brautag Ende war dann 15:52 Uhr. Da war der Raum gewischt, alles gespült und die Kühlschlange in der Spülmaschine 🥰

Im Glas: Ein SNPA aus 01/2020
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Re: Ein Restesud in Bonn

#2

Beitrag von nordsee0815 » Montag 13. April 2020, 10:41

Tolle Doku. Danke dafür :Drink
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Re: Ein Restesud in Bonn

#3

Beitrag von Shoegazer » Mittwoch 15. April 2020, 13:27

So, nach einer Woche mal geschnuppert und den Deckel zum stopfen geöffnet.

Riecht schon prima! :thumbup

Jetzt wird gestopft mit 50gr Mandarina Bavaria und 30gr Citra.
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Platsch! Und weg ist der Torpedo!
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Abgetaucht, dank Gewicht.

Wieder warten. Fortsetzung folgt in sieben Tagen....
Zuletzt geändert von Shoegazer am Mittwoch 15. April 2020, 14:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ein Restesud in Bonn

#4

Beitrag von Barney Gumble » Mittwoch 15. April 2020, 14:22

24 Liter, der Rest ist „Angels-share“ 😉

Die Engel werden bei mir kürzer gehalten
:P :Wink
Als ich von den schlimmen Folgen des Trinkens las, gab ich es sofort auf - das Lesen! (frei nach Henry Youngman)
Wenn ich nicht gleich antworte, liege ich unterm Zapfhahn :Bigsmile

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Re: Ein Restesud in Bonn

#5

Beitrag von Shoegazer » Mittwoch 15. April 2020, 14:27

Bei mir sonst auch, aber ich habe diesmal darauf verzichtet, den Trubkegel mitzufiltern und händisch auszuquetschen. :Wink

Habe ich sonst immer gemacht, aber ich wollte einmal sehen, wie klar das Bier ohne wird... :Bigsmile
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Re: Ein Restesud in Bonn

#6

Beitrag von Shoegazer » Dienstag 21. April 2020, 11:39

So. :Greets

Nach einem "cold crash" auf 2°Celsius wurde heute Morgen mit einem professionellen Gegenlichtabfüller abgefüllt und die Zuckerspeise zugeführt.

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Der Stopfhopfen hat seine Position dank des eingelegten Gewichts nicht verändert.

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Ein schönes Label ist auch in Vorbereitung, da bekommt der Name "Homebrew" dann noch eine zweite Bedeutung... :Bigsmile
Das Label mache ich gern mit dem beerlablelizer unter https://www.beerlabelizer.com/

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Jetzt geht es in die Kellerlagerung bei 18°-20°Celsius

Wenn das Bier im Glas ist, gibt es noch einmal ein Foto und einen Tastingbericht.

Auf bald, passt auf Euch auf.
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Re: Ein Restesud in Bonn

#7

Beitrag von Braufex » Mittwoch 22. April 2020, 06:57

Klasse Doku und geile Etiketten :thumbup
"Professioneller Gegenlichtabfüller", GLA ... :Grübel
Im ersten Moment war ich auf Glatteis :Wink
Bin eh grad am suchen nach einer geeigneten Akku-LED Lampe für diesen Zweck, der Leuchtbalken sollte mindestens so lange sein wie die Flasche hoch.

Gruß Erwin

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Re: Ein Restesud in Bonn

#8

Beitrag von Shoegazer » Mittwoch 22. April 2020, 11:49

Danke Erwin,

die Beleuchtung des Gegenlichtabfüllers ist variabel einstellbar, kann sogar aufgehängt werden! :Bigsmile

Die LED Taschenlampe des Handys geht natürlich auch, allerdings ist dies hinderlich, wenn man Fotos machen machen möchte :Wink

Etiketten habe ich dann auch noch geklebt.

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Jede Flasche liebevoll einzeln verziert. Quasi ein Unikat. :Bigsmile

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Flaschendruck baut sich auch auf. Sehr gut.

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Re: Ein Restesud in Bonn

#9

Beitrag von Shoegazer » Dienstag 5. Mai 2020, 19:28

So, nach einer kurzen Zwickelprobe vor einer Woche jetzt ein richtiger Test nach 14 Tagen Flaschenreifung.

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Sehr fein und ordentlich kräftig hopfig, genau wie ich es gerne mag. Durch die S04 auch mit einer schönen, fruchtigen Nase.

Der Schaum kommt gut, braucht aber noch etwas, um richtig stabil zu bleiben. Druck aktuell bei 2,5 bar, noch leicht steigend. 3 bar sind angepeilt, im Sommer mag ich eine stärkere Karbonisierung.

Ich freue mich auf den Rest des Sudes! :Wink
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