Weihnachtswichteln 2018 - Verkostungsberichte

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Weihnachtswichteln 2018 - Verkostungsberichte

#1

Beitrag von beercan » Montag 26. November 2018, 12:50

Hallo ihr Wichtel,
evtl. wurde ja schon das ein oder andere Wichtelbier verkostet hier dürfen dann die Verkostungsberichte rein.

Gruß Robert
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Re: Weihnachtswichteln 2018 - Verkostungsberichte

#2

Beitrag von afri » Montag 26. November 2018, 22:57

Erstmal sollten alle Wichtelbiere verschickt worden sein, leider erst dann werden wir Berichte hier lesen können. Ist ja nicht schlimm, denn noch ist nicht mal Dezember, aber so mancher wird dennoch zur bewichtelten Flasche gegriffen haben. Der Bericht davon ist natürlich auch bereits jetzt von Interesse.
Achim
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Re: Weihnachtswichteln 2018 - Verkostungsberichte

#3

Beitrag von beercan » Montag 17. Dezember 2018, 08:19

Hallo zusammen,
dann fange ich hier mal mit meiner ersten Verkostung vom Samstagabend an.
Stil: Saison
Name: Hammerhop Sonnenol (Nachbrau des von Freude Sonnenol)
Alk.: 5,6 %
IBU: 53
Hopfen:Centennial, Chinook, Huell Melon, Simcoe
Hefe: Belle Saison

Ins Glas kam ein bernsteinfarbenes relativ stark schäumendes Bier. Der Schaum blieb recht lange im Glas stehen und hielt auch mit einer leicheten Schaumdecke die ganze Zeit über.
In der Nase kamen sehr schöne fruchtige Noten rüber... eine leichte Maracuja-Note konnte ich wahrnehmen. Im Antrunk bestätigte sich die Fruchtigkeit hier überwiegten aber die Zitrusnoten. Im Abgang kam dann die doch recht hohe Bittere zum Vorschein, welche ich bei einem Saison so nicht erwartet hätte. Hier wären evtl. ein paar IBU weniger besser um die typischen Saisonnoten zur Geltung zu bringen.
Das Rezept werde ich bei meinem Wichtel definitiv mal anfragen und dann mit ein ppar weniger IBU mal nachbrauen.

Für mich war es ein sehr schöner Einstieg in die Wichtelbierverkostung, welcher Lust auf mehr macht.
Daumen hoch.

Gruß Robert
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Hammerhop Sonnenol
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Re: Weihnachtswichteln 2018 - Verkostungsberichte

#4

Beitrag von murby81 » Dienstag 18. Dezember 2018, 07:25

Dann mach ich mal weiter :Smile

Am Freitag Abend wurde ein „Dunkles Weizen“ verkostet. Sehr starke Schaumbildung, was das Einschenken ziemlich erschwert hat. Ich mag aber auch lieber mehr Schaum als zu wenig. Im ersten Geruchstest hab ich ein bisschen Rauchmalz gerochen, beim verkosten war der Geschmack aber nicht mehr da. Würde mich interessieren ob wirklich Rauchmalz benutzt wurde. Der Schaum blieb bis zum Schluss ziemlich standhaft im Glas. Der Geschmack 1A, so muss das sein.

Fazit: Ich bin zwar kein großer Weizentrinker, aber wenn dann würde ich mir sofort das Rezept holen. Es hat einfach lecker geschmeckt, so wie ein Weizen schmecken muss. Schade dass ich keine Weißwürste dazu hatte.
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Re: Weihnachtswichteln 2018 - Verkostungsberichte

#5

Beitrag von murby81 » Dienstag 18. Dezember 2018, 07:28

Gestern kam dann Wichtelbier Nr. 2 dran. Ein Brown Ale. Da ich leider kein großer Ale Fan bin, hab ich mir keine großen Erwartungen gemacht. Aber ich war positiv überrascht. Nicht der typische Ale Geruch, auch der Geschmack überhaupst nicht typisch für ein Ale. Hat mich schon fast an ein Alt erinnert. Die 4,7% Alc. waren auch kaum spürbar. Im Abgang fehlte aber irgendwie noch das „i“ Tüpfelchen. Werde meinen Wichtelpartner mal nach der Hefe und Rezept fragen und dann evtl. mit ein bisschen Röstgerste nachbrauen. P. S. diesmal gabs auch was feines zu Essen dazu (Schweinebraten mit Klos)

Fazit: Noch nie hat mir ein Ale so gut geschmeckt.
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Re: Weihnachtswichteln 2018 - Verkostungsberichte

#6

Beitrag von SaltCityBrew » Mittwoch 19. Dezember 2018, 20:16

Dann mache ich hier mal weiter.
Vorweg muss ich sagen, dass ich nicht so der professionelle Bierverkoster bin. Bei mir gibts da ehr so zwei möglichkeiten: schmeckt mir und schmeckt mir nicht. Ich werde deshalb nicht zu sehr ins Detail gehen und mich wohl ehr kurz halten und nicht zu jedem Bier einen Verkostungsbericht schreiben.
Das Wichteln hat mir einen riesen Spaß gemacht und war für mich eine sehr positive Erfahrung. Nie zuvor durfte ich das Bier eines anderen Hobbybrauers kosten. Vielen Dank an Robert für diese tolle Aktion! Nächstes Jahr bin ich defenitiv wieder mit dabei!
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Und los:
Mein Wichtelpartner (viele werden anhand der Fotos erkennen können um wen es sich handelt) lies mir unglaubliche 7 (!) Flaschen Selbstgebrautes zukommen! Ein Schriftstück mit weitreichenden Informationen war beigelegt.
Dabei: Dark Impact, Atlantic Ale Clone, American Wheat (einmal mit Nelson Sauvin Hopfen und einmal mit Brombeeren gestopft), Barley Wine, ChoCookieAle (das Keksbier), Hoppy Appleness (Apfelsaft mit Hopfen)

1. American Blackberry Wheat
12°P, 5,5%vol, 23IBU. Gestopft mit Brombeeren.
Dieses Bier schmeckte mir ausgezeichnet! Das Weizenmalz war kaum herauszuschmecken, der Hopfen hielt sich dezent im Hintergrund. Die Himbeeraromen waren sehr gut, ohne den Rest zu überdecken. Die Farbe war bordeaux Rot. Gegen das Licht sah es fast wie Rotwein aus, nur halt trüber. Die Hefe hielt sich auch im Hintergrund, war sogar für mich nicht wahrnehmbar. Insgesamt ein sehr gutes, ausgewogenes Bier zu dem man nur gratulieren kann!

2. Atlantic Ale Clone
11,8°P, 5%vol, 34IBU
Das Bier war im ersten Moment leider eine Enttäuschung. Das Atlantic Ale gehört zu meinen Lieblingsbieren und die Erwartung war hoch!
ABER! Sieht man darüber hinweg, handelt es sich hier um ein solides Pale Ale was ehr ein wenig an die Kreationen der Rügener Inselbrauerei erinnert.
Das Weizenmalz war klar schmeckbar, die Hopfenaromen waren leider ehr dezent. Die Hefe war sehr dominant im Geschmack. Das ganze kam recht fruchtig rüber. Insgesamt konnte man es gut trinken! Man sollte es nur anders benennen. Im Glas war es bis zum letzten Tropfen glasklar! Der Schaum war ein Traum. Und die Farbe! Strohgelb kam es daher....
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3. Barley Wine
23,3°P, 11,5%vol, 57IBU
Das ist wirklich mal ganz was besonderes gewesen! Habe ich so nicht erwartet. Ich weiss nicht, wie ich es beschreiben soll: etwas süß, extrem vollmundig und wenig bitter und für 11,5%vol absolut nicht sprittig. Am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, dann aber doch ganz lecker. Der Name ist Programm, das ganze geht schon Richtung Wein, nur ist halt nicht wirklich fruchtig. Ich bin auch von den tollen Aromen regelrecht erschlagen worden. Das hat mir gut gefallen. defenitiv etwas, was man mal trinken sollte, nur halt nicht zu oft. Das ist schon ehr was besonderes für wenige male im Jahr. Ich finde es tatsächlich echt gut! Optisch richtung dunkelbraun und sehr trübe. Kein Schaum, wirklich garkeiner - wie bei Wein
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Und als letztes war noch was ganz besonderes dabei: Ein gehopfter Apfelsaft.
Das war wirklich richtig lecker! Selbstgemachter Apfelsaft mit Centennial Hopfen. Eine wunderbare Kombination, welche ich wohl auch mal machen werde.
Meine Vorstellung:
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 18#p279718
Allzeit gut Sud und lieben Gruß, Dennis.

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Re: Weihnachtswichteln 2018 - Verkostungsberichte

#7

Beitrag von murby81 » Freitag 21. Dezember 2018, 09:42

So, Wichtelbier Nummero 3, ein Belgisches mit 6,3%vol und 20 IBU

Leider wieder so ein Styl mit dem ich nicht viel als Franke anfangen kann, bzw. nicht wirklich beurteilen kann, ob das so gehört. Geruch ziemlich neutral, Schaum leider nicht ganz so stabil, Farbe schön dunkelrot. Laut meines Wichtelpartners mit Candi Syrup gebraut, was man im Abgang sehr gut schmeckt und auch dem Bier eine gewisse Süffigkeit verlangt.

Ich hatte letztens mal ein Leffe Brown, was ähnlich geschmeckt hat. Somit ist das Soll wohl voll und ganz erfüllt.

Fazit: Ein leckeres Bierchen, was leider durch meine Unwissenheit nicht wirklich beurteilt werden kann.
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Re: Weihnachtswichteln 2018 - Verkostungsberichte

#8

Beitrag von SaltCityBrew » Samstag 22. Dezember 2018, 12:19

Gestern Abend gab es nun das Letzte Bier aus meinem Wichtelpaket.
Es ist das Dark Impact. Da habe ich mich aufgrund der knapp 10%vol habe ich mich da bisher noch nicht rangetraut.
Ich muss dazu sagen: Eines der besten Biere, die ich je getrunken habe!!!
Nun aber mal von Anfan an:
Beim öffnen nur ein leises Zischen. Und schon im nächsten Moment kam mir ein wahnsinnst Aroma entgegen.
Dann nochmal intensiv gerochen: Super Hopfenaroma gepaart mit Malzaromen und leichtem Röstaroma. Fruchtig wie ein Obstkorb und doch malzig süß ähnlich einem guten, frischen IPA. Also ab damit ins Glas! (Fotos klatsche ich einfach unten drunter)
Sehr guter, feinpooriger Schaum, der leider schnell weniger wird, aber auch nach einiger Zeit nicht ganz verschwindet. Ein leichte Schaumdecke ist absolut standhaft. Das Bier ist schwarz wie die Nacht!
Dann erste Geschmacksprobe: Der gute Geruch bestätigt sich im Geschmack und meine ersten Erwartungen werden sogar übertroffen! nicht so süß wie anfangs gedacht, leichte und dezente Röstaromen welche sich harmonisch in das Bier einfügen. Leicht malzig, die einzelnen Malze lassen sich nicht rausschmecken. Die Hefe ist nicht wahrnehmbar. Die Hopfenaromen sind der Hammer: absolut fruchtig und trotzdem nicht zu aufdringlich! Ein Blick auf die Flasche: Abgefüllt am 13.11.2016. Moment!!! Das Zeug ist über zwei Jahre alt! Ich habe angenommen, dass Stopfaromen sich mit der Zeit verflüchtigen??? Hier nicht??!!!
Den hohen Alkoholgehalt nimmt man erst später im Abgang wahr. Hier kommen dann noch leichte Kaffeearomen hinzu. Bitter ist es trotz angeblich 85 IBU allerdings nicht. Insgesammt ist es sehr ausgegelichen. Eine absolut harmonische Komposition die bis zum letzten Tropfen glasklar ins Glas lief, sofern man das bei diesem tiefschwarz beurteilen kann.
Und ich weiss denke ich auch, wie der name zustande kommt. Den Einschlag merkt man dann doch eine Weile später erst. Die 10%vol gehen doch nicht ohne weiteres an einem vorbei......
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Meine Vorstellung:
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Allzeit gut Sud und lieben Gruß, Dennis.

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Re: Weihnachtswichteln 2018 - Verkostungsberichte

#9

Beitrag von emjay2812 » Donnerstag 27. Dezember 2018, 09:39

Ich habe insgesamt drei Biere erwichtelt, ein Stout, ein Pale Ale und ein Summer Ale.
Das Summer Ale wurde bereits getrunken, hier der Bericht.

Laut dürftigem und handgeschriebenem Etikett ist es ein Bier aus PiMa und Mais mit Ingwer und Koriander,
gehopft mit Mandarina Bavaria und Northern Brewer.

Schon beim einschenken fällt die sehr starke Carbonisierung auf, trotz vorsichtigem Einschenken ensteht sehr viel feiner und fester Schaum. Das Bier selbst ist sehr hellgelb und fast klar. Im Geruch zeigt sich eine leichte Mandarinennote, der Koriander ist auch gut zu erkennen. Insgesamt riecht das Bier sehr orangig/fruchtig.

Beim ersten Schluck merkt man dann als erstes die sehr starke Kohlensäure. Im Aroma ist der Koriander zunächst sehr dominant. Für meinen Geschmack ist es zu viel dieses Gewürzes, daher entsteht ein leicht seifiger Eindruck. Verweilt das Bier länger im Mund ist es sehr fruchtig, der Ingwer ist mit leichter Zitrusnote und dezenter Schärfe zu vernehmen.

Im Abgang dominiert der Ingwer mit Schärfe. Sehr herb und würzig im Nachtrunk. Leider ist vom Mandarina Bavaria außer im Geruch nichts zu vernehmen. Eventuell trägt er zu den Orangenaromen bei, da aber sowohl Koriander als auch Ingwer Zitrusfruchtaromen tragen, ist das schwer auszumachen. Im Abgang dominiert der Northern Brewer herb und würzig und lange anhaltend.

Fazit: Ein eigentlich sehr leichtes Bier aus PiMa und Mais wurde mit Gewürzen aufgewertet. Insgesamt gelungen, mit für mich kleinen Fehlern. Das Bier hat einen sehr filigranen Körper und feine Fruchtaromen.
Mit weniger Kohlensäure wäre das Bier süffiger. Im Abgang dominiert dann ein sehr herber und kräftiger Hopfen, der lange verweilt. Das passt nicht zum Antrunk, es sind quasi zwei Biere in einem.

Keine Angst, lieber Wichtelpartner, das Bier hat mir geschmeckt, und die "Fehler" sind Jammern auf hohem Niveau.

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Re: Weihnachtswichteln 2018 - Verkostungsberichte

#10

Beitrag von Bilbobreu » Freitag 28. Dezember 2018, 01:07

Hallo,
ich mach dann mal weiter. Da ich offenbar zu doof war den Wichtel-O-mat zu bedienen und offenziel nicht am Wichteln beteiligt war, war Robert alias beercan so freundlich außer der Reihe auch noch mit mir zu wichteln. Ganz herzlichen Dank dafür. Und auch ich wurde wie SaltCityBrew von Robert auf das Reichlichste beschenkt und bekam insgesamt sieben Flaschen. Leider habe ich den Barley Wine mitten im größten Weihnachtstrubel mit ein paar Freunden geteilt und nichts notiert. So kann ich dazu nur sagen, dass es ein sehr intensives Bier mit viel Alkohol war und dass es sich durchaus gelohnt hat, es mal zu kosten. Ebenso kurz kann ich zu dem TW 12 Clone sagen, dass ich leider die eine Flasche erwischt habe, bei der der Kronkorken nicht dicht war. Dementsprechend kein Schaum und keinerlei Karbonisierung und insgesamt schwer zu beurteilen. Aber das ist kein Vorwurf an Robert und im Hobbybrauerbereich wohl nicht ganz zu vermeiden, dass ein undichter Kronkorken gelegentlich mal vorkommt.

Aber nach dieser langen Vorrede nun endlich doch eine richtige Verkostungsanmerkung.

Es gab ein American Wheat.

Stammwürze 12°P
alc 5,5 %vol.
IBU 23
gebraut im August 2018
Weizenmalz, Wiener Malz, Pilsner Malz, CaraRed, Melanoidinmalz
gehopft heiß mit Nelson Sauvin und Magnum und dann auch noch kalt mit Nelson Sauvin
vergoren mit der M54 Mangrove Jacks California Lager

Es ergießt sich ein helles leicht hefetrübes Bier ins Glas mit reichlich mittelporigem Schaum, der schnell zusammenschrumpft aber nicht ganz verschwindet. In die Nase steigen die wunderbaren Aromen des Nelson Sauvin - Traube, Stachelbeere und am Rande auch etwas leicht in Richtung Citrusfrüchte gehendes. Im Antrunk sehr leichte malzige Eindrücke, die aber sofort wieder von den Hopfenaromen des Nelson Sauvin überlagert werden. Diese bestimmen und prägen das Bier und kommen in diesem sehr schlanken und reinen Bier wunderbar zur Entfaltung. Die sanfte Bittere, die nur leicht oberhalb von der deutscher Weizenbiere liegt, ist perfekt ausbalanciert. Die typischen Hefenoten eines deutschen Weizenbieres sucht man vergebens, die wären hier aber auch nur störend und nicht stiltypisch. Zwei drei Schlucke lang frage ich mich, ob nicht ein klein wenig mehr Malzkörper als Gegengewicht zu den Hopfenaromen das Bier noch besser gemacht hätten - aber ich entscheide mich für "Nein". So wie ist, ist es genau richtig - jedenfalls für mich in diesem Moment. Ganz herzlichen Dank für dieses ausgezeichnete Bier.

Beste Grüße
Stefan

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Re: Weihnachtswichteln 2018 - Verkostungsberichte

#11

Beitrag von beercan » Freitag 28. Dezember 2018, 11:07

Dann mach ich gleich mal weiter...
Das erste Bier von Bilbobreu wurde verkostet...ein Grätzer Oak Gin mit 3,3 % Vol. Eingebraut mit Lubelski Hopfen und Wachholderbeeren.
Ich muss zugeben ich war anfangs etwas skeptisch gegenüber eines Rauchbieres. Ich hatte schon einmal das Schlenkerla getrunken und war davon wenig begeistert. Bei diesem Bier allerdings wurde ich positiv überrascht. Das Raucharoma war nicht wirklich dominant und fügte sich in das Gesamtbild des Bieres sehr gut ein. Das Wacholderaroma kam auch sehr gut zur Geltung. Selbst die Eichenaromen waren nur dezent spürbar. Ich hatte zuvor noch kein Grätzer getrunken aber dieses war sehr sehr lecker.
Daumen hoch dafür.

Gruß Robert
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Re: Weihnachtswichteln 2018 - Verkostungsberichte

#12

Beitrag von beercan » Freitag 28. Dezember 2018, 11:41

Weiter geht es mit einem Bier von Sebas (mein ‚richtiger‘ Wichtel).
Ins Glas kam ein Bernsteinfarbenes IPA und zwar das Chinarillo IPA II mit 7 %Vol gehopft mit Chinook und Amarillo. Es hatte die typischen Noten von den genannten Hopfen. Ein sehr schönes rundes IPA. Abgefüllt wurde es bereits im August daher denke ich dass es vor ein paar Wochen bestimmt noch besser war. Im übrigen hatte es mich ein wenig an das Drunken Sailor erinnert.


Gruß Robert
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Re: Weihnachtswichteln 2018 - Verkostungsberichte

#13

Beitrag von BrauervomRotenBerg » Samstag 29. Dezember 2018, 17:51

Hallo,

ich verkoste gerade mein erstes Wichtelbier, ein Stout.

Folgende Angaben habe ich von meinem Wichtelpartner:
• Stammwürze: 12,5 °P
• Alkohol: 5,1 %
• Hopfen: Magnum
• Malz: Pilsener Malz, Münchener Malz, Haferflocken, Pale Choclate Malt, Black Malt
• Hefe : GODZDAWA Porter & Kvass
• IBU: 20
• Braudatum: 23.06.18
. 183 EBC

Zum Etikett sag ich mal nix, denn es gibt keines. Wobei, diese raue Schlichtheit im Kontext der..... :Grübel
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Beim Öffnen der Flasche ploppt es kaum, das Bier ist wenig karbonisiert, wie es sich für ein Stout gehört. Ein bisschen feinporiger Schaum kommt mit, stiltypisch.
Der Antrunk ist röstig, aber nicht zu viel. Weniger als bei meinen Stouts. Dabei macht eine deutliche Säure das ganze sehr trinkbar, süffig. Für ein Stout eine hohe Drinkability.
Wenn die Röstaromen weg sind bleibt im Nachtrunk wenig Malzkörper, schneller Abgang. Kaum Hopfen oder Bittere.
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Ein wirklich schönes süffiges Bier. Gefühlt leicht, aber dennoch voller Inhalt durch die Röstaromen.

ICH MAG DAS!! :Drink

Herzlichen Dank nach Westfalen!! Freue mich schon auf die anderen Beiden!

Grüße

Steini
Schönes Leben hier!!! (Sehr gut auch zu mir passendes Motto der Riegele-Brauerei)
Bier ist gut, sagt der Arzt!! (Mein Motto)
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=50&t=17997

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Re: Weihnachtswichteln 2018 - Verkostungsberichte

#14

Beitrag von Bilbobreu » Montag 31. Dezember 2018, 14:01

Hallo,
gestern abend gab es von Robert alias beercan ein ChoCookieAle.

Stammwürze 20°P
alc 8,7 %vol.
IBU 40
gebraut im März 2018
Biscuitmalz, Wiener Malz, Pale Ale Malz, Karamellmalze, Haferflocken
gehopft mit Wakatu, Fuggles, East Kent Golding
vergoren mit der M15 Mangrove Jacks Empire Ale

An dieser Stelle hätte ich gern auch ein weihnachtliches Foto von dem Bier, so mit Kerze und so, eingefügt, aber ich hab das Kabel irgendwo vermöhlt. Ich muss also an Eure Fantasie appellieren.

Ein sehr klares dunkel kupferfarbenes Bier, dass im Gegenlicht weinrot funkelt. Optisch sehr ansprechend. Der Schaum ist leicht braun und feinporig, fällt aber relativ schnell zu einer flachen Decke zusammen und verschwindet schließlich ganz. In der Nase dominieren neben Malz- und Getreide auch phenolische Noten. Hopfenaromen vermag ich nicht zu riechen. Der erste Schluck bringt zunächst einen süssen getreidigen Eindruck mit schon fast sahneartiger Viskosität, der bald von wärmendem Alhokol und einer vollmilchschokoladigen Note ergänzt wird. Insgesamt ist es mir deutlich zu mastig. Vermutlich wäre hier weniger Biscuitmalz und Karamalz ausgewogner gewesen. Hopfenaromen finden sich auch beim Trinken nicht aber im Schlucken entfaltet sich plötzlich die Hopfenbittere und fügt einen weiteren Aspekt hinzu. Insgesamt ein erstaunlich vielschichtiges Bier. Ich gebe zu, dass ich kein Freund von so hochalkoholischen Bieren bin aber es gibt - wie zu fast jedem Bier - bestimmt Biertrinker, die das mögen. Es lohnt sich auf jeden Fall, an dem Rezept noch ein bisschen an der Ausgewogenheit zu feilen.
Vielen Dank
Stefan

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Re: Weihnachtswichteln 2018 - Verkostungsberichte

#15

Beitrag von BrauervomRotenBerg » Montag 31. Dezember 2018, 16:40

Nächste Runde,
das Konzert von Herbert Grönemeyer (Rock around the clock) ist die perfekte Kulisse für das nächste Wichtelbier.

Pale Ale
• Stammwürze: 12,8 °P
• Alkohol: 5,2 %
• Hopfen: Mandarina Bavaria, Citra, Cascade
• Malz: Pilsener Malz, Münchener Malz, CaraHell
• Hefe : Danstar Nothingham Ale
• IBU: 28
• Braudatum: 15.09.18
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Wunderschöne Kupfer-Farbe, perfekter Schaum, der auch lange genug hält.
Im Geruch Mandarine und Litschi, der Hopfen kommt sehr angenehm rüber. :thumbsup
Im Antrunk ebenfalls sehr gute Hopfenaromen, genau richtig dosiert. Dann allerdings ein etwas zu geringer, etwas stumpfer Körper. Im Abgang fast leer wie ein Pils.
Der Wichtelbrauer meinte, zuviel Hopfenaroma zu haben. Ich denke, das war vom Hopfen her perfekt, hätte für mich aber mehr Körper vertragen. Bin halt süddeutsch veranlagt ;) (Liebe Dunkles und Märzen)

Insgesamt ein sehr schönes Bier, ein perfekter Aperitif vor dem Silvesterraclette. Dank Gegendruckabfüllung klar bis zum letzten Schluck, das ist meine nächste Baustelle, zu der ich hier noch mehr motiviert werde!

Gutes Handwerk!! Schmeckt mir!! DANKE :Drink

Allen im Forum einen guten Rutsch!!!

Ich freue mich auf ein bieriges 2019!!

Steini
Schönes Leben hier!!! (Sehr gut auch zu mir passendes Motto der Riegele-Brauerei)
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Re: Weihnachtswichteln 2018 - Verkostungsberichte

#16

Beitrag von afri » Dienstag 1. Januar 2019, 22:37

Leider habe ich nicht allzuviel positives zu meinen Wichtelbieren zu berichten, die ich bekam. Die Freigabe vom aktiven Wichtel bekam ich hingegen, genau dies zu berichten. Will ich aber nicht machen, was sollte es bringen, denn es hilft keinem, wenn hier jemand abätzt. Das Bier war an sich OK, hat mir nur einfach nicht so richtig geschmeckt. Das lag nicht am Bier, sondern an meinem Geschmack, das ist halt das Risiko bei solchen Aktionen (die ich dennoch durchaus schätze).

Positiv fand ich jedenfalls, dass die Aktion so frühzeitig begann, damit die Paketdienste durch unser Wichteln nicht noch mehr an den Rand des tragbaren Pensums kamen. Könnte ich bestimmen, so würde es dieses Jahr ebenso laufen. Letztes Jahr habe ich ausnehmend wenig Bier "getauscht", das könnte 2019 gern wieder mehr werden, nicht nur im Rahmen der jahresendzeitlichen "besinnlichen" Aktionen. Allerdings habe ich 2018 mit nur 124 Litern auch nicht besonders viel gebraut, woran auch immer es gelegen haben mag. Hier ein paar Flaschen weggegeben, dort ein paar, das war kaum der Rede wert. Mal sehen, wie es dieses Jahr wird.

Ich habe für dieses Jahr ca. 14 mehr freie Tage, als sonst, da müsste einiges gehen. Maibock, anyone? :-)
Achim
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Re: Weihnachtswichteln 2018 - Verkostungsberichte

#17

Beitrag von HubertBräu » Dienstag 1. Januar 2019, 23:14

Hast Du etwa obergäriges Gelumpe zugeschickt bekommen?! :Greets

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Re: Weihnachtswichteln 2018 - Verkostungsberichte

#18

Beitrag von afri » Mittwoch 2. Januar 2019, 21:51

So ist es, wie hast du das nur erraten? :-)
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Re: Weihnachtswichteln 2018 - Verkostungsberichte

#19

Beitrag von murby81 » Donnerstag 3. Januar 2019, 15:09

Wichtelbier Nr. 4:

Ein Schmucker Weizenbock mit 6,3%

Wie meine Vorgänger-Wichtel-Biere wieder eins, mit dem ich nicht soooo viel anfangen kann. Sehr schön stabiler Schaum mit einer tollen Farbe (Schaum u. Bier) Perfekt zu bayrischen Weißwürsten :Bigsmile

Verkostet am 24.12.2018 um 08:30 Uhr :Drink zum traditionellen Weißwurstfrühstück.

Fazit: Gut, aber das selber gemachte Weizen meines Wichtelpartners war besser :thumbup
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Re: Weihnachtswichteln 2018 - Verkostungsberichte

#20

Beitrag von murby81 » Donnerstag 3. Januar 2019, 15:24

So, das Beste kommt bekanntlich zum Schluss. Wichtelbier Nr. 5:

Ein 1958 Fullers Strong Ale mit selbst gemachtem Invertzucker.

Leck o Mio! War das gut. Keine Ahnung, was ich da genau getrunken habe, hatte ein bischen Respekt vor den 8,1% aber echt Hammer. Braukunst auf sehr hohen Niveau. Schöner Schaum, geile Farbe und super Geschmack.

Die 8,1 Umdrehungen landen auch direkt in der Birne und gehen nicht über Los! :Mad2

Fazit: Geiles Zeug, so was möchte ich auch mal können :thumbsup
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Re: Weihnachtswichteln 2018 - Verkostungsberichte

#21

Beitrag von Bilbobreu » Freitag 4. Januar 2019, 18:45

Hallo,
einen hab ich noch. Das hier zuvor schon von SaltCityBrew gelobte Dark Impact von Robert alias beercan habe ich mitgenommen vor die Grand Jury des Rostocker Hobbybrauerstammtisches am gestrigen Abend.
Es handelt sich um eine gut zwei Jahre alte Version des bekannten Rezepts von Boludo:
https://www.maischemalzundmehr.de/index ... k%20Impact

Optisch schwarz wie die Nacht mit etwas feinporigem aber nicht sehr lange haltbaren Schaum. In die Nase stiegen uns süßliche Malznoten, ein wenig Röstigkeit aber vor allem Lakritz. Lakritz dominiert auch im Geschmack, harmoniert aber wunderbar mit fruchtigen Noten, dem mächtigen Malzkörper und dem wärmenden Alkohol. Bittere ist vorhanden aber für 85 IBU erstaunlich mild und super eingebunden. Was die fruchtigen Noten betrifft, meinten wir weniger Hopfenaromen als die für solche Biere typischen alterungsbedingten deutlichen Sherrynoten zu erkennen. Insgesamt ein wirklich großartiges Bier, dass auch vor der Grand Jury Anerkennung fand.
Gruß
Stefan

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Re: Weihnachtswichteln 2018 - Verkostungsberichte

#22

Beitrag von beercan » Montag 7. Januar 2019, 07:37

Und ein weiteres Bier von Stefan alias Bilbobreu...
das 1805 Brown Stout der Versuch ein Rezept der Londoner Brauerei Barclay, Perkins & Co von 1805 nachzubrauen.
Eingebraut mit 40% Brown Malt und 60 % Marris Otter, gehopft mit East Kent Golding auf satte 92 IBU und als Hefe die Whitbreat Ale von Whyeast.
Im Glas steht ein braunes Bier so wie es der name schon sagt mit sehr schöenem Schaum. Geruchlich kommt einem hauptsächlich Kaffee begleitet von dunkler Schokolade in die Nase.
Stefan schrieb mir als seine Zusammenfassung zum Bier: Sehr bitterer kalter Kaffee in Bierform. Und genauso war es...im Antrunk gab es starke Kaffeearomen gepaart mit dunkler Schokolade was ich noch ganz gut fand aber dann ka eine extreme Bittere auf mit der ich nicht wirklich klar kam. Es war mir persönlich einfach zu heftig. Ich konnte nur eine halbe Flasche trinken den rest habe ich dann erst einmal wiede rin den Kühlschrank gestellt evtl. traue ich mich ja nochmal ran.
Es ist lt. Stefan und da bin ich bei ihm... ein Bier, welches ziemlich weit weg von unseren heutigen Biertrinkgewohnheiten ist.
Trotzallem danke für dieses Bier so konnte ich meinen Bierhorizont wieder mal etwas erweitern.

Gruß Robert
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Durst wird durch Bier erst schön!

http://rb-homebrewery.jimdo.com/ noch in Arbeit.

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