Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

Hier können Braubegeisterte ihre selbstgebastelten Heimbrauanlagen in Bild und "Ton" vorstellen.
Seidla
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Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#1

Beitrag von Seidla » Samstag 3. Januar 2015, 18:12

Habt ihr schon von dieser neuen "Brewie"-Mikrobrauerei gehört, die vollautomatisch arbeiten soll?
http://www.brewie.org

Das Ding ist schon sehr auf Livestyle gemacht, auch weil es total mit einer iPhone/iPad-App vernetzt ist und dort eine Art soziales Netzwerk für Hobbybrauer haben soll, wo man auch Rezepte austauschen kann-
Es sind laut Herstelleraussage 200 vorprogrammierte Bierrezepte mit dabei, die man sich auswählen oder auch neue einprogrammieren kann. Man kann sich von der Firma fertige Braupakete bestellen, wobei Malz und Hopfen in so Säckchen drin ist. Hopfen tut man in ein oder zwei kleinere Fächer rein und den Malzsack in in den großen Bottich. Das Sack dient also wie es aussieht dazu, dass man nicht groß abläutern muss, also es vom Prinzip her wie ein Malzrohrsystem arbeitet.

Und im anderen großen Bottich soll dann die Gärung ablaufen, wo man selbst die Hefe dazugibt und die Gärtemperatur wohl auch geregelt ist bzw. selbst regelbar ist.

Man erhält mit seiner Braupaket-Lieferung eine RFID-Karte, die man an den Automaten hinhält, womit er gleich das passende Rezept dazu raussucht und startbereit ist. Dies ist jedoch nur eine Hilfe, also man kann auch jederzeit ohne RFID-Karte brauen, selbst programmieren und kann auch selber Malz/Hopfen in diese Säckchen nach Belieben reinfüllen. Da ist man Gott sei Dank nicht wie nach dem Drucker-Prinzip an den Hersteller gebunden.

Das Gerät soll sich angeblich selbst reinigen. Doch wie weit das geht, wüsste ich auch gerne. Es ist wohl so, dass man nach dem Brauen diese Säcke mit dem Treber und das leere Hopfensäcken entfernt und die Maschine macht den Rest. Doch ab das wirklich alles so einfach geht? Da zweifle ich dran.

Der Brewie wird in einigen Paketen angeboten und z.B. zusammen mit einem Braupaket ("Pad") und vier 5l-Fässern soll er 1.599$ kosten. In bestimmten Kontingenten gab es auch günstigere Pakete für Frühbesteller:
https://www.indiegogo.com/projects/brew ... me-brewery
Darüber hinaus kann man noch für 4.499$ das Gerät, einiges an ZUbehör und eine Außengehäusebestaltung nach Wunsch bestellen. Stolzer Preis! Aber das unterstreicht einmal mehr, dass es sich hier eher mehr um ein Livestyle-Produkt handelt, dass sich Snops in die Küche stellen, als um eine echte Hobbybraueranlage.

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#2

Beitrag von gulp » Samstag 3. Januar 2015, 18:56

Ohne jede Kreativität, möchte ich nicht geschenkt, das Geprassel. :Bigsmile

Gruß
Peter
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#3

Beitrag von typewriter » Samstag 3. Januar 2015, 18:57

gulp hat geschrieben:Ohne jede Kreativität, möchte ich nicht geschenkt, das Geprassel. :Bigsmile

Gruß
Peter
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#4

Beitrag von Paarbiertiger » Samstag 3. Januar 2015, 19:06

typewriter hat geschrieben:
gulp hat geschrieben:Ohne jede Kreativität, möchte ich nicht geschenkt, das Geprassel. :Bigsmile

Gruß
Peter
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Jo, meine Meinung. Schau Dir doch nur mal die Hänflinge an, die es gebaut haben.... :crying

MfG
Hermann

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#5

Beitrag von Fossy » Samstag 3. Januar 2015, 19:08

Naja also ich finde die IDEE gar nicht mal so schlecht. Denn ganz im ernst:

Eine
-kompakte
-automatisierte
-Design (=Frauenfreundlich)
Brauanlage ist nun nicht die dümmste Idee die ich gesehen habe.

Wenn man seine Eigene Rohstoffe und seine eigenen Rezepte nutzen kann ... warum nicht?
Der Preis liegt auch im "normalen" bereich wenn ich mit den BM20 oder auch den Grainfather anschaue.

Ich werds mal weiter verfolgen ... denn auf der anderen Seite habe ich bei diesen ganzen Crowdfunding Geschichten
nicht so das Vertrauen ... bewerben kann man viel.

Gruß
Flo

Ps. Ich bin mal gespannt, wann einer drauf kommt und bei einem der unzähligen Chinesischen Maschinenhersteller
nen gepimten Einkocher - Edelstahl - Induktion - Rührwerk - Läutervorrichterung und Temperatursteuerung anfragt /
herstellen lässt um dann auf Kickstarter das Ding als das Non Plus Ultra zu vermarkten ... mhm :Shocked
MfG Flo

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#6

Beitrag von Heweb » Samstag 3. Januar 2015, 19:35

Wenn ich mir dieses Ding anschaue kommen mir Erinnerungen einer Küchenmaschine eines Sauger-Herstellers.
Da kann man auch alles reinwerfen, stellt die Temperatur, Zeit und Drehzahl ein und drückt auf das Knöpfchen. Hat nur eben mit "Kochen" meiner Meinung nach rein gar nichts zu tun.
Ich bin zwar noch Anfänger und neu hier, stehe aber sehr gerne am Einkocher und überwache die Temperatur, freue mich wenn das Läutern halbwegs klappt, ärgere mich wenn beim Hopfenkochen die Suppe hinter die Isolierung läuft usw. - aber sei's drum - da kann ich mit gutem Gewissen sagen: Das Bier ist von A-Z selbst gemacht!
Bei kaltem Wetter läuft die Nase, bei kaltem Bier passiert's der Blase.
Cheers, Helmut

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#7

Beitrag von Alt-Phex » Sonntag 4. Januar 2015, 00:15

Diese Bierback-Automaten spriessen momentan an jeder zweiten Ecke aus dem Boden.
Nö, würde ich auch nicht haben wollen. Ist mir zu automatisiert und unpersönlich.

Die Arbeit, die ich an einem Brautag habe, gehört für mich einfach dazu.
Das ist mal was anderes als am Rechner zu sitzen und zu programmieren
oder irgendwelche Grafik/Layout Arbeiten zu machen. Abwechslung pur.

Die ganze Automatisierung war der Grund dafür, das ich in den 90er aus
dem Beruf rausgerutscht bin. Man brauchte kaum noch "teure" Brauer,
es reichten "Maschinenführer" die Knöpfen drücken oder an Monitoren
mit der Maus rumklicken konnten...

Das ist was für reiche Hipster in Loftwohnungen oder stylische Youngster
Werbeagenturen, die sich sowas in die Coffee-Lounge stellen...
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#8

Beitrag von Kernbohrer2000 » Sonntag 4. Januar 2015, 00:26

Hat für mich auch nicht mehr viel mit selber brauen zu tun. Da nimmt einem ja das Maschinchen jegliche Arbeit ab. Sowat kommt mir genauso wenig ins Haus wie nen Thermomix etc. ;-)

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#9

Beitrag von uli74 » Sonntag 4. Januar 2015, 01:05

Das erinnert mich ein bisschen an mein neues Handy, das kann auch zum Brauen benutzt werden:

http://shop.draemel.de/shop/it-und-multimedia/ex-phone/

Promo-Video bitte unbedingt anschauen!
Gruss

Uli

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#10

Beitrag von Captain Brewley » Sonntag 4. Januar 2015, 10:34

Vor allem preislich ist das Teil ja auch komplett uninteressant. Ich braue bald 2 Jahre und hab alles in allem (Ausrüstung + alle Rohstoffe) noch keine $ 1.599 ausgeben müssen. Und wenn ich in ca. 2 Jahren meinen neuen Brauraum ausrüsten und meine Anlage nach und nach upgrade, rechne ich insgesamt sogar mit weniger kosten.

Außerdem ist Brauen ja ein DIY-Hobby, da gehört für mich alles dazu. Außer natürlich Sache, die ich selber nicht ums Verrecken kann (schweißen z.B).

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#11

Beitrag von Morena von Nürnberg » Sonntag 4. Januar 2015, 14:18

Alt-Phex hat geschrieben:
Die ganze Automatisierung war der Grund dafür, das ich in den 90er aus
dem Beruf rausgerutscht bin. Man brauchte kaum noch "teure" Brauer,
es reichten "Maschinenführer" die Knöpfen drücken oder an Monitoren
mit der Maus rumklicken konnten..
Prozessautomatisierung war einmal mein Beruf. Selbstverständlich habe ich da die Idee gehabt diese Kenntnisse fürs brauen zu verwenden. Hätte dazu eine kleine Simatic S5 noch rumliegen. Aber ich mach es nicht, weil........

Würze kochen soviel Spass macht
Das ständige Verbessern und die Bastelei mit der Hardware mich fordert und ich es mag
ich die permanente Kontrolle und die Handeingriffe mag und....

ich es geniesse ein, rein durch handwerkliche Arbeit entstandenes, hochwertiges Produkt, nach Ende der Reifung, durch meine Kehle laufen zu lassen.

man könnte auch sagen andersherum wird ein Schuh draus.....

solche Automaten sind der Grund dafür, das Basiswissen und Wissen um Feinheiten verloren geht
die Kreativität eingeschränkt wird
der Respekt vor der komplizierten Herstellung verloren geht und die daraus resultierende persönliche Weiterentwicklung einfach nicht statt findet. ( Bier brauen, was ist das schon, hab ich ne Maschine für) :Ahh

Gruss Ralf
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#12

Beitrag von Morena von Nürnberg » Sonntag 4. Januar 2015, 14:36

Kernbohrer2000 hat geschrieben:Hat für mich auch nicht mehr viel mit selber brauen zu tun. Da nimmt einem ja das Maschinchen jegliche Arbeit ab. Sowat kommt mir genauso wenig ins Haus wie nen Thermomix etc. ;-)
Beim Bier brauen, bin ich ganz eurer Meinung aber, liebe Rohrbacher, das könnt ihr nicht mit dem Thermomix vergleichen. :Ahh

Der Thermomix ist ein Küchenhelfer dessen Genialität hier zu beschreiben, den Rahmen dieses Forums sprengen würde und auch nicht Thema dieses Forums sein sollte.
Maschinen sind manchmal auch weiter entwickelte Werkzeuge und nichts anderes ist der Thermomix. Würdet ihr euren Frauen das Waschen auf einem Waschbrett zumuten anstatt sie die Wäsche einfach in eine Miele, Bosch oder sonstige Maschine stopfen zu lassen?
Ich weiss das diese Maschine oft verteufelt wird, weil manche Ehemänner die hohen Anschaffungskosten scheuen. Das will ich euch aber nicht unterstellen.

und ja.....wir besitzen diesen Thermomix
Sie ist der Grund dafür das ich bis heute keine Mühle für mein Malz habe. Vorgestern hab ich 13 Kg Schüttung in einer halben Stunde damit geschrotet.

Gruss Ralf (der sich schon auf das nächste in realtime hergestellte Mangoeis aus eben dieser Maschine des Staubsaugerherstellers freut) :Bigsmile
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#13

Beitrag von Ladeberger » Sonntag 4. Januar 2015, 15:41

Bezahlbare Vollautomatisierung? Immer her damit! Ich bin mir lediglich bei diesem konkreten System unsicher, ob das so reibungslos funktioniert. Erscheint mir nämlich für das Gebotene fast zu billig. Immerhin gingen die ersten für 999$ weg. Man ist, wie ich das herauslese, auch nicht auf die vorkonfektionierten Pakete angewiesen, sondern kann die Zutaten selber besorgen.

Ich kann die notorische Kritik an diesem und ähnlichen System irgendwie nicht nachvollziehen. Muss doch niemand kaufen und das Abendland auch nicht unter. Was wir brauchen sind mehr Hobbybrauer im Lande, die mehr Bier brauen. Wenn dazu eine idiotensichere Anlage beitragen kann, klasse! Im Moment macht Brauen einfach wahnsinnig viel Aufwand, das schreckt ab.

Ich glaube aber mittlerweile, dass genau davor viele hier Angst haben; nämlich dass die Eintrittsschwelle ins Bierbrauen durch solche Anlagen sinken könnte und damit ihr hart erlerntes Praxiswissen entwertet wird und die Exklusivität ihres Hobbys sinkt.

Gruß
Andy

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#14

Beitrag von ggansde » Sonntag 4. Januar 2015, 15:43

Moin Ralf,
solche Automaten sind der Grund dafür, das Basiswissen und Wissen um Feinheiten verloren geht
die Kreativität eingeschränkt wird
der Respekt vor der komplizierten Herstellung verloren geht und die daraus resultierende persönliche Weiterentwicklung einfach nicht statt findet. ( Bier brauen, was ist das schon, hab ich ne Maschine für)
Das sehe ich komplett anders. Ich bin von Ceran-Platte+Handrühren über Einkocher+Scheibenwischermotor zum Braumeister gekommen und kann Deiner oben gemachten Aussage nicht zustimmen. Das einzige was mir verloren ging sind langweilige händische Tätigkeiten, wie Temperaturkontrolle und Rühren. die Zeit kann ich besser verbringen. Kreativ kann ich weiterhin sein und wissen, was ich tue muss ich auch weiterhin genau.
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#15

Beitrag von Biermann » Sonntag 4. Januar 2015, 16:27

Hallo mal wieder,

das wäre ja mal wieder was für Stiftung Warentest, mit unseren Admin's als Tester.

Einfach schreiben, 'das Ding taucht nix', ohne damit gearbeitet zu haben sehe ich als falsch an, wenn alle so denken würden ständen wir heute noch an der europäischen Küste und würden nach Westen schauen und sagen 'da kann nix sein, neh, da iss nix, neh, da darf nix sein'.

Für mich kommen da 1000 Fragen die beantwortet werden müßten: wie selbst reinigend, vollautomatisch, Sensoren hier da und dort, aber läuft das auch alles so nach 100 Suden?

Ich hoffe nur einer unter uns hat genügend € das er sich so ein Ding kaufen kann und den Mut hat hier darüber zu berichten. Mich tät es interessieren, 20 L Sude wären schon klasse zum Testen.

Also, mehr Mut zu Neuem und weniger 'das ging gestern nicht und das geht heute auch nicht'. Ich wünsche den Jungens viel Glück und es ist schon schade das Sie wegen Ihrer Jugend abgestempelt werden.

Cheers, Jörg :thumbsup
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#16

Beitrag von uli74 » Sonntag 4. Januar 2015, 16:39

Ich würde mal behaupten: Gerade weil das Ding vollautomatisch läuft muss sich der Konstrukteur so richtig gut mit der Materie auskennen. Falls nicht ists keinen Euro wert.
Gruss

Uli

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#17

Beitrag von Morena von Nürnberg » Sonntag 4. Januar 2015, 17:51

ok, lasst sie uns testen. :Wink
@biermann ich mag mir nicht vorstellen, wie das nach längerem Gebrauch mit der Hygiene aussieht. Für mich wäre es bei Temperaturen bis 35 Grad und den vielen Kleinstviechern die es hier gibt kaum vorstellbar.
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#18

Beitrag von Biermann » Sonntag 4. Januar 2015, 18:11

MvN, das sagte ich ja auch
Für mich kommen da 1000 Fragen die beantwortet werden müßten: wie selbst reinigend, vollautomatisch, Sensoren hier da und dort, aber läuft das auch alles so nach 100 Suden?

Ich hoffe nur einer unter uns hat genügend € das er sich so ein Ding kaufen kann und den Mut hat hier darüber zu berichten. Mich tät es interessieren, 20 L Sude wären schon klasse zum Testen.
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#19

Beitrag von Morena von Nürnberg » Sonntag 4. Januar 2015, 18:25

ggansde hat geschrieben:Moin Ralf,

solche Automaten sind der Grund dafür, das Basiswissen und Wissen um Feinheiten verloren geht
die Kreativität eingeschränkt wird
der Respekt vor der komplizierten Herstellung verloren geht und die daraus resultierende persönliche Weiterentwicklung einfach nicht statt findet. ( Bier brauen, was ist das schon, hab ich ne Maschine für)
Das sehe ich komplett anders. Ich bin von Ceran-Platte+Handrühren über Einkocher+Scheibenwischermotor zum Braumeister gekommen und kann Deiner oben gemachten Aussage nicht zustimmen. Das einzige was mir verloren ging sind langweilige händische Tätigkeiten, wie Temperaturkontrolle und Rühren. die Zeit kann ich besser verbringen. Kreativ kann ich weiterhin sein und wissen, was ich tue muss ich auch weiterhin genau.
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Ich kenn den Braumeister jetzt nicht, kann das, was du meinst aber auch so verstehen. Du schreibst von der Vereinfachung einfacher kräfte- und zeitraubender Tätigkeiten.
Das ist aus meiner Sicht auch voll in Ordnung und da bin ich auch deiner Meinung. Wir haben es hier aber offensichtlich mit einem, über Kartenleser Rezept einlesenden Biervollautomaten zu tun, der sich von einer Grossbrauerei nur durch die fehlenden Silos unterscheidet.
Technik begeistert, das sehen wir an jeder Bushaltestelle an der unsere Jugend mit gesenkten Köpfen nach unten auf ihre Handys schauen, anstatt ihre Umwelt und Mitmenschen wahrzunehmen. :thumbdown
Das wir nun, wenn wir uns solch ein Maschinchen zulegen würden, nicht deshalb unser Wissen ablegen und alles vergessen würden ist klar. Haben wir das Handwerk ja von der Pike auf gelernt. Aber stell dir mal diese kartenlesende Biermaschine, 2 Generationen weiter, in den Händen unserer jungen Hobbybrauer vor. :redhead
Ich denke sie schreiben weniger über Hopfenbittere oder Herstellung eines Starters, sondern mehr über Hardwaremodell, Zubehör, Sonderausstattung und Softwareversion.

Die wenigen, die dann noch wirklich Bier zu brauen verstehen sind dann die Hersteller dieser Bierautomaten mit ihren Softwaregeheimnishütenden Mitarbeitern. :Mad2

So war das gemeint....ich hoffe das war jetz nicht zu philosophisch :Drink

Gruss Ralf
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#20

Beitrag von SIK » Sonntag 4. Januar 2015, 18:45

Ich für meinen Teil will die ganzen Tätigkeiten selbst ausführen. Ich will kein Rührwerk, automatisch geregelte Temperatur, Nasa gesteuerte und satellitenüberwachte Viskositätskontrolle ( grob übertrieben) oder sonst irgendeine Hightecheinrichtung beim Bierbrauen. Über die Mattmill, die ich zu Weihnachten bekommen habe, bin ich sehr froh. Zum einen, weil jetzt die Schmerzen in den Handgelenken Geschichte sind, und zum anderen, weil mir die abgerauchten Bohrmaschinen auf Dauer zu teuer sind. Beim Brauen gibt es für mich keine langweiligen oder unnötigen Tätigkeiten. 11/12kg Schüttung von Hand zu rühren ist zwar nicht der Ausbund an Kreativität und auch anstrengend, aber sehr Meditativ. Die Gedanken sind davon völlig losgelöst. Es macht mir Spass und das ist für mich entscheidend. Es ist schön, dass jeder mit unserem Hobby etwas anderes verbindet, auf das er/sie abfährt.
Gruß, Siegfried

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#21

Beitrag von Rainer » Sonntag 4. Januar 2015, 19:06

Hallo,
ich glaube, wenn alle so eine ablehnende Haltung im vorigen Jahrhundert gehabt hätten, säßen wir alle noch auf dem Pferd oder in der Kutsche. Man muß ja nicht alles mitmachen, aber machen lassen.
Gruß
Rainer

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#22

Beitrag von SIK » Sonntag 4. Januar 2015, 19:16

Wie gesagt. Es ist schön, dass jeder eine andere Einstellung zu dem und anderen Themen im Forum hat. Du solltest dir mal Gedanken darüber machen, ob ein Hobby nicht auch einen Kontrast zum Berufsleben sein kann. Raus aus der Hektik, dem Druck und der Notwendigkeit, ständig mit den neuesten Techniken per du zu sein. Z.B. Oder aber die private Verwirklichung bei der Entwicklung immer neuer Techniken zu finden. Da ist doch nichts allgemein ablehnendes dabei. Das ist doch absolut individuell.

JanBr

Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#23

Beitrag von JanBr » Sonntag 4. Januar 2015, 20:53

Paarbiertiger hat geschrieben:
typewriter hat geschrieben:
gulp hat geschrieben:Ohne jede Kreativität, möchte ich nicht geschenkt, das Geprassel. :Bigsmile

Gruß
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MfG
Hermann
Bei solchen Kommentaren könnte ich, mit Verlaub gesagt, kotzen. Bau erstmal so ein System, dann werfe den ersten Stein. Wie wäre es damit?

Aber zurück zum Thema:

Ich bin absolut ein Freund der Vollautomatisierung. Wenn ich nicht so ein "Hänfling" wäre und eine vernünftige Werkstatt hätte, würde ich meinen BM noch weiter automatisieren. Mir geht es um reproduzierbare Biere und mir geht es um das Ergebnis. Mir bereitet es Freude Rezepte zu entwickeln. Rühren, kurbeln usw. kann ich nix abgewinnen. Dafür bin ich vielleicht zu viel Ingenieur, es muss einfach für "Alles" eine technische Lösung geben :P

Jan

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#24

Beitrag von gulp » Sonntag 4. Januar 2015, 21:13

So hat halt jeder seine Bierphilosophie. Beim Entwerfen von Rezepten hilft mir Beersmith. Und ich plane meine Rezepte sehr genau!

Automatik brauche ich nicht und ich will sie auch nicht. Ich habe noch nicht mal mehr ein Rührwerk. Ein bisschen körperliche Betätigung schadet ja nicht, wenn man Sport eher skeptisch (no sports :Bigsmile ) gegenübersteht. Gleichwohl habe ich allergrößten Respekt vor Leuten, die so eine Maschine bauen und programmieren können. :thumbup

Reproduzierbare Biere sind kein Wunderwerk der Automatisierung, das bringe ich mit meinem Bauchladen auch hin. :P

Also lasst uns hier nicht herumpolemisieren, sondern vernünftig miteinander reden. :Greets :Drink

Gruß
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#25

Beitrag von JanBr » Sonntag 4. Januar 2015, 21:39

Reproduzierbare Biere sind kein Wunderwerk der Automatisierung, das bringe ich mit meinem Bauchladen auch hin.
Das glaub ich dir gerne. Für mich hat es halt den Vorteil, ich programmier den BM, Maisch ein und hab danach erstmal Zeit mich um Familie und häusliche Pflichten zu kümmern. Dann kommt das Malzrohr raus. Jetzt muss ich mir nur den Wecker an der Armbanduhr für die Hopfengaben stellen und hab wieder "frei".

Ich kann das ja absolut verstehen wenn jemand lieber "handgerührt" will. Jeder halt so wie er will.

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#26

Beitrag von Kirk1701 » Sonntag 4. Januar 2015, 21:52

JanBr hat geschrieben:
Reproduzierbare Biere sind kein Wunderwerk der Automatisierung, das bringe ich mit meinem Bauchladen auch hin.
Das glaub ich dir gerne. Für mich hat es halt den Vorteil, ich programmier den BM, Maisch ein und hab danach erstmal Zeit mich um Familie und häusliche Pflichten zu kümmern. Dann kommt das Malzrohr raus. Jetzt muss ich mir nur den Wecker an der Armbanduhr für die Hopfengaben stellen und hab wieder "frei".

Ich kann das ja absolut verstehen wenn jemand lieber "handgerührt" will. Jeder halt so wie er will.

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#27

Beitrag von Biermann » Sonntag 4. Januar 2015, 22:06

Hallo und mal ein 'cool down',

ich hatte hier einige Absätze geschrieben, aber alles wieder gelöscht weil nur eins zählt: die Variation unter uns HB's und das sollte man bedenken wenn man kategorisch alles was anders ist ablehnt. Vielfalt hat auch viele Farben und ich möchte nur das mir jemand dieses Ding testet und sagt dies ist brauchbar oder nicht.

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#28

Beitrag von Brauwolf » Sonntag 4. Januar 2015, 23:20

Ich habe wohl als einer der Ersten Mitte der Achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts einen Brotbackautomaten gekauft. Das war ein japanisches Modell, konzipiert für den amerikanischen Markt. Rausgekommen ist da natürlich nur dieses amerikanische Schaumgummibrot, dafür war er ja auch konstruiert, meilenweit weg von einem ausgehobenem Bauernbrot aus Sauerteig und ordentlicher Kruste - allerdings auch vergleichbar mit französichem Baguette oder unseren Weißmehlbrötchen. Mit etwas Geschick und unterschiedlichen Mehlsorten konnte man aber spannende Sachen zaubern und es gab nichts tolleres als morgens vom Duft frischgebackenen Brotes geweckt zu werden. Das geht nur mit Automatik und Zeitvorwahl.
Wenn ich mit meinen Kumpels durchs australische Outback fahre, backe ich Brot im Dutch Oven am Lagerfeuer. Das muss ich abends vorbereiten und trotzdem zwei Stunden vor den anderen aufstehen. Das ist ein anderes Brot, trotzdem liebe ich meinen Backautomaten und benutze ihn auch heute noch.

Mit so einem Brauvollautomaten kann man schmerzfrei zwischen Kaffee kochen und Brötchen schmieren einen Sud vorbereiten und so ohne Mühe innerhalb einer Woche 5 verschiedene Biere für die in vier Wochen geplante Party brauen. Handgebraut wären das fünf Samstage Volleinsatz.

Ich braue sowohl in der Einkocherklasse wie auch mit Kegs auf Gas, 70 Liter auf der Hendi, 120 Liter mit Omas holzbefeuertem Waschkessel und gehe gelegentlich an einer 10hl und einer 40hl Anlage zur Hand. Trotzdem hätte ich mit so einem Vollautomaten keine Berührungsängste.

Cheers, Ruthard
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#29

Beitrag von uli74 » Sonntag 4. Januar 2015, 23:44

Diese Diskussion hatten wir schonmal im alten Forum, wo sich Verfechtes des "händischen" Brauens und Technikbegeisterte beinahe in die Haare gekriegt hätten. Ich selber bin eher der "Automatisierer", wobei ich denke dass jeder Brauen soll wie er es mag. Den "Brautomaten" halt ich für insofern für interessant, dass man damit mal nebenher einen Experimentalsud brauen könnte ohne grossen Einsatz, irgendein verrücktes Rezept ausprobieren ohne sich nachher ärgern zu müssen wenn das Rezept dann in die Hose geht.

Zwei Dinge sind wichtig: Erstens die Freude an diesem interessanten Hobby und zweitens als Ergebnis wohlschmeckende Biere die es nirgends zu kaufen gibt. Wie dieses Ziel erreicht wird ist dabei piepegal. Und manchmal ist auch der Weg das Ziel.
Gruss

Uli

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#30

Beitrag von HarryHdf » Montag 5. Januar 2015, 00:51

uli74 hat geschrieben:Diese Diskussion hatten wir schonmal im alten Forum, wo sich Verfechtes des "händischen" Brauens und Technikbegeisterte beinahe in die Haare gekriegt hätten. Ich selber bin eher der "Automatisierer", wobei ich denke dass jeder Brauen soll wie er es mag. Den "Brautomaten" halt ich für insofern für interessant, dass man damit mal nebenher einen Experimentalsud brauen könnte ohne grossen Einsatz, irgendein verrücktes Rezept ausprobieren ohne sich nachher ärgern zu müssen wenn das Rezept dann in die Hose geht.

Zwei Dinge sind wichtig: Erstens die Freude an diesem interessanten Hobby und zweitens als Ergebnis wohlschmeckende Biere die es nirgends zu kaufen gibt. Wie dieses Ziel erreicht wird ist dabei piepegal. Und manchmal ist auch der Weg das Ziel.
Danke Uli!
Ein Glaubenskrieg führt uns da so oder so nicht weiter. Nachdem ich ja bekanntermassen auch zu den Automatisierern gehöre, würde mich auch eher interessieren, inwieweit sich dieses Gerät sinnvoll nutzen lässt, ob die angebotenen Quick-Packs was taugen und ob man damit wirklich alle für uns relevanten Parameter einstellbar sind.

Was ich diesem Gerät aber absolut zutraue, sind Dinge, die uns alle mehr oder weniger dauerhaft beschäftigen: Nämlich alle Fragen zu beantworten, die eine absolute Reproduzierbarkeit erfordern:
  • Wie wirkt sich das Wasser auf das Ergebnis aus ?
  • Wie schmeckt dieser oder jener Hopfen in dem exakt gleichen Bier ?
  • Wie wirkt sich eine geringfügig andere Schüttung aus ?
  • Welchen Unterschied macht eine Kombirast bei 66° und bei 67°
  • ... usw. usw.
Also lasst uns hier nicht sinnfrei irgendwas verteufeln, sondern eher mal die Chancen sehen! Manuell ist das wirklich ein Riesenaufwand, das absolut vergleichbar hinzukriegen.
mögen die IBU mit euch sein, Harry

Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, nichts hindert mich, weiser zu werden. (K. Adenauer)

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#31

Beitrag von ClaudiusB » Montag 5. Januar 2015, 01:31

Ein anderes Modell, als Rollstuhlbrauerei?

http://www.picobrew.com/Shop/productdetails.cshtml/0

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#32

Beitrag von Morena von Nürnberg » Dienstag 6. Januar 2015, 02:45

Ich war es schon einige Zeit Leid hier bei uns in Brasilien für das Porto mehr zu bezahlen als für meine Zutaten. Was lag nun näher als Hilfe über hiesige in Brasilien ansässige Foren zu finden.
Schwupps....gesagt, getan. Gestern habe ich mich dort registriert und einen Thread für meine Vorstellung verfasst.
Danach ein bischen geschaut.

Was mir dann begegnete hat mich schier umgehauen. Eine Vollautomatische, auf fahrbarem Gestell untergebrachte 100 Liter Anlage. Sowas hatte ich hier nicht erwartet....

aber seht selbst..

Bezug zu diesem Thread....oh, ja, Vollautomatisiert....ja, aber eben ETWAS anders :Drink

Gruss Ralf
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#33

Beitrag von ClaudiusB » Dienstag 6. Januar 2015, 03:22

Morena von Nürnberg hat geschrieben:Ich war es schon einige Zeit Leid hier bei uns in Brasilien für das Porto mehr zu bezahlen als für meine Zutaten. Was lag nun näher als Hilfe über hiesige in Brasilien ansässige Foren zu finden.
Schwupps....gesagt, getan. Gestern habe ich mich dort registriert und einen Thread für meine Vorstellung verfasst.
Danach ein bischen geschaut.

Was mir dann begegnete hat mich schier umgehauen. Eine Vollautomatische, auf fahrbarem Gestell untergebrachte 100 Liter Anlage. Sowas hatte ich hier nicht erwartet....

aber seht selbst..

Bezug zu diesem Thread....oh, ja, Vollautomatisiert....ja, aber eben ETWAS anders :Drink

Gruss Ralf
Die Anlage sieht klasse aus.
Diese Anlage kann nicht vollautomatisch sein, all Ventile muss man mit der Hand bedienen.

Cheers,
ClaudiusB

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#34

Beitrag von Morena von Nürnberg » Dienstag 6. Januar 2015, 03:50

Du hast die kleinen Magnetventile übersehen, Pumpen gab es auch noch ein paar, sind versteckt...hinten :Wink ..ok..ok...nennen wir sie halbautomatische Brauanlage.

Aber sieht Klasse aus stimmt. Es gab noch Bilder vom Innenleben, das ging da drin so weiter.
Aber deine ist ja auch nicht übel :thumbup

Gruss zum amerikanischen Norden
Ralf
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#35

Beitrag von Brauwolf » Dienstag 6. Januar 2015, 06:37

Diese Anlage ist ja mal der Hit!

Sammelbestellung?

1. Brauwolf
.
.
.

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Cheers, Ruthard
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#36

Beitrag von Bierjunge » Dienstag 6. Januar 2015, 09:27

Alt-Phex hat geschrieben:Diese Bierback-Automaten spriessen momentan an jeder zweiten Ecke aus dem Boden.
So wie ich den Film und die Website verstehe, ist das angebliche selbstreinigende und idiotensichere Brewie ohnehin nur ein Gerät zur automatisierten Würzeherstellung.
Und dann? Die soll dann wahrscheinlich unterm Schreibtisch vergoren werden, und wir dürfen uns hier schon auf Fragen der Neunutzer über Blubberzählen, Flaschen-Entlüften, warum das so komisch schmeckt und warum so viel Hefe in der Flasche ist freuen.

Wenn doch nur diese ganzen Startup-Brauanlagenhersteller nur einen Bruchteil ihres Hirnschmalzes, mit dem hier der zigte Würzeerzeugungsautomat entwickelt und angepriesen wird, zur Abwechslung mal in eine automatisierte und kontrollierte Gärführung stecken würden...
Eine vernünftige Würze herzustellen ist doch nun wirklich das allerkleinste Problem.

Moritz

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#37

Beitrag von cyme » Dienstag 6. Januar 2015, 09:43

Erst mal abwarten, wieviele von den Gerätschaften es tatsächlich in Serie schaffen. Wie ich das sehe, sind fast alle im Prototypenstadium und versuchen über Vorbestellungen an Kapital zu kommen.

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#38

Beitrag von Bierjunge » Dienstag 6. Januar 2015, 10:16

Schon klar. Mich nervt halt, dass die alle so tun, als ob Bierherstellung mit dem Ausschlagen aufhören würde. Wenigstens bekommt brewie seine eigene online-community. Hoffentlich diskutieren die ihre platzenden Backofen-Flaschen dann dort....

Ich sehe es wie Du, dass für den soundsovielsten Würzevollautomaten kein Markt gegeben sein dürfte.
Aber warum entwickelt niemand z.B. einen druckfesten ZKG mit automatisierter Mantelkühlung, Spundung und Reinigung (CIP) im Hobbymaßstab? Das dürfte dagegen eine echte Marktlücke sein. Aber das folgende, fast 5 Jahre alte Posting gilt immer noch:
Bierjunge hat geschrieben:Mich wundert, dass sich der Markt für "semiprofessionelle" Klein-Brauanlagen (Eule, Meister und Co.) rein auf das Sudwerk, also die Würzeherstellung konzentriert. Für den Gärkeller fehlt aber Vergleichbares. Dabei sehe ich den Bedarf eigentlich genau umgekehrt:

Wer mit Einkocher und Küchengeräten angefangen hat und aufstocken will, hat mit abgesägten Kegs, Gastro-Töpfen oder Wurstkesseln immer noch ein Sudwerk zusammenbekommen. Die Zahl derer, die auf eine gleichgroße, aber sündteure Fertiganlage umsteigen, dürfte absolut überschaubar sein, oder?

Viel eher hätte ich Bedarf, gärkellerseitig eine Stufe professioneller zu werden, denn da gibt es wenig außer den allgegenwärtigen Plastik-Mostfässern, Füllröhrchen und Bügelflaschen.
Moritz

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#39

Beitrag von cyme » Dienstag 6. Januar 2015, 11:03

Bierjunge hat geschrieben:Schon klar. Mich nervt halt, dass die alle so tun, als ob Bierherstellung mit dem Ausschlagen aufhören würde.
Da bin ich ganz deiner Meinung, hab aber meinen Frieden damit gemacht. Wenn Leute sich ausgeklügelte Rührwerke und Gasbrenner mit Temperaturfühler basteln, nur um hinterher ein Päckchen Notti in 40l handwarmer Würze zu rieseln und beim aufhören des blubberns abfüllen, das ist ihr gutes Recht. Ich muss es ja nicht trinken.
Viel eher hätte ich Bedarf, gärkellerseitig eine Stufe professioneller zu werden, denn da gibt es wenig außer den allgegenwärtigen Plastik-Mostfässern, Füllröhrchen und Bügelflaschen.
Bei meiner kleinen Ausschlagmenge reichen Mostfass und Röhrchen, aber ich sehe was du meinst. Ich bekomme im Forum aber oft den eindruck, dass die meisten ihr Augenmerk sehr auf die Würzeherstellung legen und eine gute Gärkellerlösung wenig Resonanz finden würde. Hier werden aus Sparsamkeit Billigfässer aus dem Baumarkt geholt, ZKGs aus China importiert und "Starter" mit Zucker gemacht.

Man möge mich nicht missverstehen, ich habe nichts gegen automatisierte Würzeherstellung. Meine Maische ist auch zu 100% per Thermodynamik automatisiert: Heißes Wasser und Malz in der Maischbox mischen, 60-600 min warten. Die abfallende Infusion passiert von selbst. :Wink

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#40

Beitrag von ggansde » Freitag 9. Januar 2015, 08:56

Moin,
ich stimme Moritz zu 100% zu. Wer fast durchgängig UG brauen will bekommt schnell Probleme. Ich habe mich da schon einmal umgeschaut und wäre sogar bereit ca. 800 € für ein mantelgekühltes Edelstahl-ZKG zu bezahlen. Aber 3500 € für ein Kühlaggregat geht dann gar nicht mehr. Bleibt also doch wohl nur der geregelte Kühlschrank. Hier bin ich gerade auf der Suche. Was mir dabei nicht klar ist, wie man ein 50 - 60 kg schweres Gärfass dahinein bringt. Einer Glasplatte würde ich das Gewicht nicht zutrauen und direkt auf den Boden stellen geht ja wegen der Einsparung für den Kompressor nicht, oder? Selbst wenn ich statt der Glasplatte eine Holzplatte nehmen würde fände ich diese inkl. der belasteten Plastikschienchen des Kühlschrankes auch zu unsicher. Was mir aber auch noch im Kopf herumspukt ist die Idee mit dem Kasten aus Styropor. Im Deckel eine Aussparung für den abnehmbaren Deckel meiner Camping-Kühlbox, geregelt über UT-200. 10 °C T-Differenz sollten damit doch wohl auch möglich sein. Das wäre die günstigste Alternative, da ich nur Styropor kaufen müsste. Gibt es andere Ideen oder Realisationen?
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#41

Beitrag von chixxi » Freitag 9. Januar 2015, 09:08

...wäre sogar bereit ca. 800 € für ein mantelgekühltes Edelstahl-ZKG zu bezahlen. Aber 3500 € für ein Kühlaggregat geht dann gar nicht mehr.
Tip nebenbei: Habe meinen ZKG mit einer Begleitkühlung (kriegt man gebraucht für unter 200 Euro) gekühlt, funktioniert perfekt. Temperaturen unter 10 Grad sind absolut kein Problem (bei einer Umgebungstemperatur von 22 Grad).
Zuletzt geändert von chixxi am Freitag 9. Januar 2015, 09:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#42

Beitrag von Krappi » Freitag 9. Januar 2015, 09:13

Ich sehe das ein wenig anders.

Damit es, gerade für Startup-Unternehmen, interessant ist ein Produkt im Bereich Gärung zu entwickeln, muss es zunächst mal einen relevanten Markt geben. Und da ist der Markt der bereits bestehenden Hobbybrauer, trotz allen Wachstums der vergangenen Jahre, nunmal klein.

Für Anfänger, die bislang noch keinen echten Kontakt zum Brauen hatten, stellt sich nunmal als erste große Hürde das Herstellen einer Würze dar. Wer von Euch hat sich denn VOR seinem ersten Sud ernsthafte Gedanken über Hefemengen, Gärführung etc. gemacht? Ich denke die Prozentzahlen liegen im Hunderstel-Bereich. Und bei wem ist es trotzdem ein zumindest hinreichend trinkbares Bier geworden um am Hobby dranzubleiben? Hier schätze ich Prozentzahlen > 90%.
Ich finde das auch gut so. Bombe ich einen Anfänger VOR dem ersten Sud mit all diesen Details vor dem ersten Sud, werden viele wohl aufgrund einer zunächst unüberschaubar scheinenden Komplexität gar nicht erst anfangen. Lass sie doch alle erstmal Erfahrungen machen. Die Komplexität kann dann mit dem Interesse gesteigert werden. Und wenn das Bier von Sud zu Sud besser wird, ist ja auch die Motivation zum dranbleiben größer :Smile

Von daher finde ich es positiv, dass mit solchen Anlagen mehr und mehr Menschen an das Hobby herangeführt werden, die bislang NICHTS mit Bier brauen zu tun hatten. Denn nur wenn es die gibt, entsteht evtl. auch irgendwann mal ein relvanter Markt für (bezahlbare) Produkte im Bereich des Gärkellers.

Viele Grüße,
Stephan

EDITH berichtigt schnell noch ein paar Kommasetzungs- und Rechtschraipfehla
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#43

Beitrag von Bierwisch » Freitag 9. Januar 2015, 09:43

Gibt es denn in Amerika, mit ca. 1 Mio. Hobbybrauern, fertige Lösungen für dieses Problem?
Der Klügere kippt nach!

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#44

Beitrag von Krappi » Freitag 9. Januar 2015, 10:29

Mit der BrewNanny und einem zweiten projekt dessen Name mir entfallen ist gibt es zumindest Startups die das Thema Gärung und Gärführung angehen, ja.

Trotzdem sind 1 Mio Hobbybrauer bei lt. Wikipedia 317 Mio. Einwohner selbst in den USA noch ein Nischenmarkt. Der Markt für "Braueinsteiger" sollte selbst da noch deutlich größer sein.
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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#45

Beitrag von Trommelpedda » Mittwoch 14. Januar 2015, 22:22

Sooo, es gibt neues von den "Brewies": Dieser Film zeigt einen Brauvorgang mit dem "Brewie":
https://www.youtube.com/watch?v=FtvTY9Q022M

Ich muss zugeben, dass ich von dieser Maschine ziemlich angefixt bin, deshalb habe ich denen mal eine Mail geschrieben und gefragt, wie denn der vielbesungene Self-Cleaning-Vorgang abläuft. Ich habe folgende Antwort bekommen:
"The self-cleaning happens after each brew. The machine boils water through the whole system, which removes all the dirt leaving no contamination. The dirty water exits through the outlet hose. In some cases there can be small particles on the top of the tanks, but you can easily wipe that out with a paper towel."
Dann habe ich noch gefagt, ob man auch den Deckel beim Hopfenkochen abnehmen kann...hier die Antwort:
"It is totally up to your preferences. You can leave the lid on during cooking, but you can also remove it. You can set this in the programme as well, so it can adjust the required amount of water to the recipe.
Let me know if you have any more questions."
Tja...ich bin wohl nicht der Typ für Risikoinvestitionen, aber sobald das Ding tatsächlich erhältlich ist, werde ich nochmal meine Penunzen durchzählen...
Falls jemand eine Alternative kennt, die tatsächlich all diese Funktionen zu einem vergleichbaren Preis auch kann, bitte lasst es mich wissen. Falls ihr Bedenken zu einer der dargestellten Funktionen habt, bitte ebenso :Smile

Schöne Grüsse...

Peter

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#46

Beitrag von Fridurener » Donnerstag 15. Januar 2015, 17:00

Oh Gott, schon wieder irgendwelche Jungspunde die sich ein CFO oder CPO (oder CPU) anhängen wollen.

Viel Glück damit...da nehm ich lieber meine China-Kessel.
Emsländischer Faxe-Lochbier Champion 1994 der unter 16-jährigen

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#47

Beitrag von Blancblue » Donnerstag 15. Januar 2015, 21:12

Sehe ich das richtig, dass die "Maischarbeit" des Geräts darin besteht, einen Sack Getreide in Wasser einzuweichen? Ich sehe weder Rührwerk und noch ein Pumpsystem wie beim Braumeister oder ähnliches. Was soll da rauskommen? 37 % Sudhausausbeute?

Und wie vom einem Youtube Kommentator richtig erkannt, führt die aktuelle Konstruktion bzw. Position der Pumpenlöcher zur 1A Oxidation - das wurde aber laut Hersteller schon erkannt und beim nächsten Prototyp geändert.
Brauen ist zu 50% Kunst und zu 50% Handwerk. Dazu kommen noch mal 100% Erfahrung.

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#48

Beitrag von miggle » Freitag 16. Januar 2015, 00:24

Und der Malzsack bleibt da die ganze Zeit drin???? :puzz Und ohne Filter kommt da auch keine klare Würze raus. Irgendwie muss doch noch das Eiweis und die hopfenreste rausgefiltert werden (Whirlpool, Filter, was auch immer). :Waa Zudem würd mich die Sudhausausbeute auch echt mal interessieren...

Aber wenn wir so ein Gerät zum testen kriegen, wie beim Grainfather - da wär ich sofort dabei!

Denn die Idee hat doch auch was: Morgens Geschirrspüler und Brewie anwerfen und nach der Arbeit ist das Geschirr sauber und das Bier gebraut :Bigsmile

Michael

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#49

Beitrag von HarryHdf » Freitag 16. Januar 2015, 00:44

Blancblue hat geschrieben:Sehe ich das richtig, dass die "Maischarbeit" des Geräts darin besteht, einen Sack Getreide in Wasser einzuweichen? Ich sehe weder Rührwerk und noch ein Pumpsystem wie beim Braumeister oder ähnliches.
Naja...Soooo viel anders ist Maischen im Einkocher doch nun auch nicht. Und bei einem Braumeister ist es auch so...nur daß der Sack eben ein Stahlrohr mit Filtern oben und unten ist. Und da wird schon gepumpt. Also so richtig viel Unterschied zu einem BM20 ist da nicht.
Was soll da rauskommen? 37 % Sudhausausbeute?


Echte Hipster überleben sogar das ! :Smile

Ne, im Ernst. Ich denke, das wird bestimmt keine berauschende Ausbeute sein, aber im Bereich eines BM20 dürfte sie auch liegen. Und die paar Cent Malz sind den meisten dann doch wirklich egal.
Und wie vom einem Youtube Kommentator richtig erkannt, führt die aktuelle Konstruktion bzw. Position der Pumpenlöcher zur 1A Oxidation - das wurde aber laut Hersteller schon erkannt und beim nächsten Prototyp geändert.
Wenn ich mir ansehe, wie die Würze z.B. in einem BM20 rumplätschert, dann kann ich voll verstehen, daß manche meinen, daß das Thema Oxidation vielleicht ein wenig überbewertet wird. Wenn das Bier schmeckt, was soll dann diese Rumreiterei auf "verbreiteten Meinungen"? Und wer sagt uns, daß nicht grade ein Rührwerk dafür sorgt, daß schon in der Maische/Würze genug Sauerstoff gebunden ist, was dann zu einer gigantischen Oxidation führt ... usw. usw.

Was ich damit sagen möchte: Nicht jeder will/braucht so ein All-Inclusive-Schicki-Quickie-Maschinchen. Ich komme bisher z.B. auch noch ganz prima ohne einen All-Inclusive-Kaffeebohnen-Mahl-und-Brüh-Vollautomaten aus und koche meinen Espresso einfach in einer Billig-Espresso-Maschine für den Herd. Entscheidend ist, daß das Ergebnis und der Aufwand in einem Verhältnis stehen, der persönlich zu einem passt.
mögen die IBU mit euch sein, Harry

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Re: Brewie - Eine vollautomatische 20l-Hobbybrauanlage

#50

Beitrag von SINS » Freitag 16. Januar 2015, 08:03

Wieviel Kilo Malz mag der denn aufnehmen?
Also wenn da keine Durchmischung (manuell/maschinell) stattfindet, wie soll aus dem Sackinneren der Malzzucker ausgewaschen werden bzw. eine enzymatische Reaktion beim Maischen stattfinden?
Ist mir unklar. Der Sack liegt da einfach so drin rum?

Kann mir vorstellen, dass so ein Gerät bei vielen Leuten Anklang finden könnte (wenn es funktioniert).
Ich für meinen Teil liebe es mit den Rohstoffen in Kontakt zu kommen. Zu spüren, wie dick die Maische ist. Wie klebrig es nach und nach wird. Wie heiß wirklich 78Grad sind... Ich mag es den Hopfen abzuwiegen, mein Wasser einzustellen und ich mag meinen einfachen 50Liter-Topf auf der Flamme.
Eigentlich liebe ich die Würzezubereitung! Das ist doch das, was Spaß macht! Das möchte ich gar nicht umgehen.
Eher die nachfolgenden Arbeiten, das Saubermachen und das ewige Warten, würde ich lieber umgehen wenn ich könnte...
- Schneebraeu -

Gebraut nach der Bamberger Umgeldordnung vom 12.Oktober 1489

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