Frage zu Magnetrührer / Hefestarter

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Dr.Edelherb

Frage zu Magnetrührer / Hefestarter

#1

Beitrag von Dr.Edelherb » Donnerstag 8. September 2016, 16:33

Hi,

ich hab heute meinen Magnetrührer bekommen, jetzt frag ich mich, wielange lasst ihr den laufen? Theoretisch reicht es ja den ganz kurz laufen zu lassen und dann erst wieder in ein paar Stunden oder?
Weiß ja net wieviel Sauerstoff die Hefe da zum vermehren braucht aber wenn ich mir so anschau wieviel Miniblasen da beim rühren drin sind behaupte ich mal der Starter is vollgepumpt mit Luft.

Andere Frage wäre, wielange vor der Zugabe des Starters benutzt ihr den Rührer noch?
z.B. Vortag rühren, Übernacht "angären" lassen und dann zugeben?
Würde ich bis kurz vor der Zugabe den Rührer laufen lassen würde ich ja nie sehen ob die Hefe aktiv ist oder?

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Re: Frage zu Magnetrührer / Hefestarter

#2

Beitrag von Boludo » Donnerstag 8. September 2016, 16:46

Richtig Luft bekommt die Hefe eigentlich nur, wenn Du sterile Luft einbläst. Es gibt da extra so kleine Aquarienpumpen mit Sterilfilter.
Vor allem wenn die Hefe mal loslegt ist im Gasraum über der Hefe fast nur CO2. Da kann man nicht mehr wirklich Luft einrühren. Das geht nur zu Beginn.
Ein Rührer beschleunigt das ganze aber trotzdem durch bessere Durchmischung. Willst Du aber aerob vermehren kommst Du um eine Belüftung nicht drum rum.

Stefan

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Re: Frage zu Magnetrührer / Hefestarter

#3

Beitrag von Hausenbrauer » Donnerstag 8. September 2016, 16:48

Hallo,
den Rührer würde ich laufen lassen.
Erstens treibt das CO2 aus dem Starter und Zweitens schäumt dir nichts über.
Starter ist ein hardcore Powersud und dem bekommt das Plus an Sauerstoff. Gärung solltest du am Geruch erkennen.

Viel Erfolg!

Gruß Dominik

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§11
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Re: Frage zu Magnetrührer / Hefestarter

#4

Beitrag von §11 » Donnerstag 8. September 2016, 17:05

Ist ja auch nicht nur CO2 und Sauerstoff. Du willst ja beim Starter die Hefe ideal mit Naehrstoffen versorgen und gleichzeitig local keine hohen Konzentrationen an hemmenden Abbauprodukten (Alkohol). Als ruehren :P
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Re: Frage zu Magnetrührer / Hefestarter

#5

Beitrag von Brauknecht96 » Donnerstag 8. September 2016, 17:06

Dr.Edelherb hat geschrieben:Hi,

ich hab heute meinen Magnetrührer bekommen, jetzt frag ich mich, wielange lasst ihr den laufen?
Das ist doch keine Frage des Betriebs des Rührers sondern was du damit machen willst.

Lies dir mal den Artikel "Der ideale Starter" aus dem Braumagazin durch. Da steht eigentlich alles drin. Außerdem gibt es gefühlt eine Millarde "How to mache ich einen Starter"-Anleitungen. Oder hier: viewtopic.php?f=6&t=1288

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Re: Frage zu Magnetrührer / Hefestarter

#6

Beitrag von Dr.Edelherb » Donnerstag 8. September 2016, 17:08

Hmm.. also wenn ich das jetzt richtig verstanden hab ist der Magnetrührer zum Zweck der Hefevermehrung garnicht geeignet?

Ich erklär vll. mal kurz worums mir eigtl. ging beim Kauf dieses Rührers..

Wenn ich UG braue (20L) kühle ich die Würze bei Brauende auf ca. 20°C.. Danach kommt der Gärbehälter in die Truhe mit Inkbird um auf 8-9°C übernacht abzukühlen (ohne Hefe).
Tag darauf möchte ich einen möglichst vitalen Hefestarter zugeben (bestehend aus einem Pack Wyeast Hefe in 3-400 ml Würze) ohne die Würze zu belüften.

Da ich eben wie gesagt nicht belüften möchte bin ich mir nicht sicher ob ein Pack Wyeast ausreichend ist oder vorher eine Vermehrung der Hefezellen hätte stattfinden müssen..
Deswegen die Idee bereits am Brautag einen Starter zu machen und per Magnetrührer zu belüften um am Tag darauf eine richtige fitte Hefe zugeben zu können.

Ich hatte vor kurzem ein Kellerbier gebraut und am nächsten morgen (ohne Starter, direkt aus dem Wyeast Beutel) eine 2308 zugegeben.. nach 3 oder 4 Tagen (weiß ich garnimmer) hab ich den Sud neu aufgekocht weil sich nichts getan hat, obwohl der Beutel absolut prall war.. möchte soetwas nichtmehr haben und deswegen trotz SmackPack lieber einen Starter.

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Re: Frage zu Magnetrührer / Hefestarter

#7

Beitrag von Tozzi » Donnerstag 8. September 2016, 17:26

Mit einem 2 Liter Starter (10˚P) solltest Du theoretisch ein SmackPack "verdoppeln" können.
(Mit 3-400 ml Würze wirst Du nicht weit kommen.)
24 Stunden sollten reichen, dabei die ganze Zeit rühren lassen.
Dann am besten in den Kühlschrank stellen, und vor dem Anstellen den klaren Überstand abgießen.
Oder alles reinkippen.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Frage zu Magnetrührer / Hefestarter

#8

Beitrag von Dr.Edelherb » Donnerstag 8. September 2016, 17:31

Und 24h am Stück, dafür sind diese Magnetrührer gemacht? Der Rührfisch macht nen Mordslärm im Erlenmeyerkolben.. hat zwar damit nix zu tun aber weiß garnet ob ich den unbeaufsichtigt 24h durchlaufen lassen will..

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Re: Frage zu Magnetrührer / Hefestarter

#9

Beitrag von §11 » Donnerstag 8. September 2016, 17:38

Dr.Edelherb hat geschrieben:Und 24h am Stück, dafür sind diese Magnetrührer gemacht? Der Rührfisch macht nen Mordslärm im Erlenmeyerkolben.. hat zwar damit nix zu tun aber weiß garnet ob ich den unbeaufsichtigt 24h durchlaufen lassen will..
Hat dein Ruehrer nur an und aus, oder laesst sich die Drehzahl regulieren?
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Re: Frage zu Magnetrührer / Hefestarter

#10

Beitrag von Dr.Edelherb » Donnerstag 8. September 2016, 17:47

Lässt sich stufenlos regulieren, ist dieses Modell: https://www.pce-instruments.com/deutsch ... _listpos=1

Klar wenn ich relativ langsam mach und den Kolben ein wenig hin und her beweg bekomm ich nen Punkt wos "ganz okay" is.. aber trotzdem relativ laut diese Rührerei

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Re: Frage zu Magnetrührer / Hefestarter

#11

Beitrag von §11 » Donnerstag 8. September 2016, 17:52

Dr.Edelherb hat geschrieben:Lässt sich stufenlos regulieren, ist dieses Modell: https://www.pce-instruments.com/deutsch ... _listpos=1

Klar wenn ich relativ langsam mach und den Kolben ein wenig hin und her beweg bekomm ich nen Punkt wos "ganz okay" is.. aber trotzdem relativ laut diese Rührerei
Komisch, ich kenn das eher leise. Der Ruehrfisch dreht sich ja nur, muss also nicht "tanzen". Die Drehzahl so einstellen das es einen ordentlich Wirbel gibt, der muss aber nicht bis zum Boden gehen.
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Re: Frage zu Magnetrührer / Hefestarter

#12

Beitrag von Dr.Edelherb » Donnerstag 8. September 2016, 18:00

Weiß auch net, ich lass halt jetzt einfach mal laufen und schau was passiert.

Aber nochmal kurz zum wichtigsten, wenn ich die Hefe auf die Art vermehre, kann ich dann das belüften der 20L Würze sein lassen oder muss die Würze unbedingt belüftet werden, auch wenn ich den "vermehrten und aktiven" Starter hinzugebe?

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Re: Frage zu Magnetrührer / Hefestarter

#13

Beitrag von Ladeberger » Donnerstag 8. September 2016, 18:05

Wenn du auf Belüftung verzichten willst, müsstest du mit aberwitzig großen Zellzahlen in höchst vitaler Form anstellen. Das ist mit einem Starter von 300-400 ml sicher nicht erreichbar. Ein 2 L Starter mit kräftiger Belüftung der Würze ist hier m.E. das Minimum, was du deinem Sud gönnen musst. Speziell bei den sportlichen 8-9 °C.

Wo siehst du denn das Problem beim Belüften?

Gruß
Andy

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Re: Frage zu Magnetrührer / Hefestarter

#14

Beitrag von Dr.Edelherb » Donnerstag 8. September 2016, 18:15

Ladeberger hat geschrieben:Wo siehst du denn das Problem beim Belüften?
Belüften tu ich normal (bei OG) direkt nach dem kühlen per Kühlspirale, indem ich die kalte Würze aus dem Hahn des Behälters, in dem ich kühle, über ca 1,2m Höhe in das Gärfass plätschern lasse und dann die Hefe direkt zugebe.
Beim UG (das über Nacht in der Inkbird Truhe von 20°C auf 8-9°C) kühlen soll, möchte ich natürlich nicht schon am Vorabend belüften. Am Tag darauf bei Hefezugabe weiß ich net, wie ich noch belüften soll ohne erhöhtes Infektionsrisiko.

Die Gärbehälter sind (bisher noch) folgende:

Bild

Da kommt noch das Problem dazu das ich nichtmehr an die Würze komm um z.B. mit der Kelle "aufzuziehen".

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Re: Frage zu Magnetrührer / Hefestarter

#15

Beitrag von cyme » Donnerstag 8. September 2016, 18:22

Die Empfehlung von Wyeast ist ohnehin, für UG bei kaltem anstellen zwei Päckchen auf 20l zu nehmen. Die Heferechner unterscheiden sich da etwas, aber unter 1l Starter auf keinen Fall, besser zwei. Und ein Starter muss nicht länger als 24h dauern, du willst das Hochkräusenstadium erwischen.

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Re: Frage zu Magnetrührer / Hefestarter

#16

Beitrag von Ladeberger » Donnerstag 8. September 2016, 18:28

Die werden ja vermutlich nicht randvoll sein -> Schütteln.

Gruß
Andy

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Re: Frage zu Magnetrührer / Hefestarter

#17

Beitrag von Johnny H » Donnerstag 8. September 2016, 18:33

Ich bringe mal hier eine Frage mit rein, die mich schon eine Weile umtreibt:

Was ist eigentlich mit dem Crabtree- bzw. Glucose-Effekt in einem Starter? Sollte hier aufgrund der hohen Zuckerkonzentrationen nicht vorwiegend anaerobes Wachstum ablaufen? Und das trotz ständiger Belüftung?
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
(E. Jalowetz, Pilsner Bier im Lichte von Praxis und Wissenschaft, 1930)

Dr.Edelherb

Re: Frage zu Magnetrührer / Hefestarter

#18

Beitrag von Dr.Edelherb » Donnerstag 8. September 2016, 18:38

Ladeberger hat geschrieben:Die werden ja vermutlich nicht randvoll sein -> Schütteln.
Hab ich verstanden, Donkey Kong spielen !
Johnny H hat geschrieben:Was ist eigentlich mit dem Crabtree- bzw. Glucose-Effekt in einem Starter? Sollte hier aufgrund der hohen Zuckerkonzentrationen nicht vorwiegend anaerobes Wachstum ablaufen? Und das trotz ständiger Belüftung?
:Waa

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Re: Frage zu Magnetrührer / Hefestarter

#19

Beitrag von cyme » Donnerstag 8. September 2016, 19:14

Johnny H hat geschrieben:Was ist eigentlich mit dem Crabtree- bzw. Glucose-Effekt in einem Starter? Sollte hier aufgrund der hohen Zuckerkonzentrationen nicht vorwiegend anaerobes Wachstum ablaufen? Und das trotz ständiger Belüftung?
Genau so ist es - alles anaerob. Belüftung ist aber trotzdem nötig, weil die Hefe den Sauerstoff dann nicht veratmet sondern zur Synthese neuer Zellbaustoffe benötigt.

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Re: Frage zu Magnetrührer / Hefestarter

#20

Beitrag von Johnny H » Donnerstag 8. September 2016, 19:55

cyme hat geschrieben:
Johnny H hat geschrieben:Was ist eigentlich mit dem Crabtree- bzw. Glucose-Effekt in einem Starter? Sollte hier aufgrund der hohen Zuckerkonzentrationen nicht vorwiegend anaerobes Wachstum ablaufen? Und das trotz ständiger Belüftung?
Genau so ist es - alles anaerob. Belüftung ist aber trotzdem nötig, weil die Hefe den Sauerstoff dann nicht veratmet sondern zur Synthese neuer Zellbaustoffe benötigt.
...allerdings vermutlich auch viel weniger davon als bei aerober Vermehrung? Bei aeroben Stoffwechselverhältnissen veratmet die Hefe lt. Reaktionsgleichung etwa gleiche Mengen an Sauerstoff und Zucker.

Wenn man nun also bedenkt, dass sich der Hefezuwachs nur im Prozentbereich des dafür notwendigen und eingesetzten Zuckers bewegt, dann kann man schon davon ausgehen, dass weitaus weniger Sauerstoff notwendig ist als bei aerober Atmung und Vermehrung.
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
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Re: Frage zu Magnetrührer / Hefestarter

#21

Beitrag von Bronkhorst » Donnerstag 8. September 2016, 21:08

Besorg dir doch eine Aquariumpumpe!
Die habe ich mir inkl. Sterilfilter mal bei HuM mitbestellt.
Mein Vorgehen bei UG ist so wie bei dir, nur das ich den Sud am nächsten Morgen mit der Pumpe 30' belüfte und dann anstelle.

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Re: Frage zu Magnetrührer / Hefestarter

#22

Beitrag von Einkoch-Theo » Freitag 9. September 2016, 08:35

Dr.Edelherb hat geschrieben:Und 24h am Stück, dafür sind diese Magnetrührer gemacht? Der Rührfisch macht nen Mordslärm im Erlenmeyerkolben.. hat zwar damit nix zu tun aber weiß garnet ob ich den unbeaufsichtigt 24h durchlaufen lassen will..
Moin,

das hört sich für mich nach einem tanzenden Rührfisch an. Das Problem habe ich mit meinem Gerät auch, ich lasse das nur auf geringer Drehzahl laufen und benutze das kleinste Fischchen. Bei stundenlanger "Tanzerei" hätte ich wirklich Angst, dass das Ding irgendwann das Glas zerschlägt, auch wenn es sich um gutes Laborglas handelt.
Also wirklich nur Drehen ohne Tanz! Hast du mal einen Test mit Wasser gemacht?

Gruß,
Theo
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Re: Frage zu Magnetrührer / Hefestarter

#23

Beitrag von oliver0904 » Freitag 9. September 2016, 08:50

Bei tanzenden Fischen ist es manchmal hilfreich ein Stück gefaltetes Küchenkrepp o.Ä. zwischen Becherglas und Rührer zu legen.

Gruß
Oliver
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Re: Frage zu Magnetrührer / Hefestarter

#24

Beitrag von V2AJunkie » Freitag 9. September 2016, 09:19

Hallo,

bei mir ist der Fisch auch am Anfang immer getanzt. Das hat die ganze Zeit geklimpert.
Bei mir das war "Problem" das der Fisch in der Mitte eine Nase hat, scheinbar das er sich besser drehen kann.
Diese Nase habe ich mit einem Cuttermesser vorsichtig entfernt, danach war ruhe und der Fisch dreht
ruhig seine Kreise.

Gruß, Richard.

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Re: Frage zu Magnetrührer / Hefestarter

#25

Beitrag von ggansde » Freitag 9. September 2016, 09:23

Belüften tu ich normal (bei OG) direkt nach dem kühlen per Kühlspirale, indem ich die kalte Würze aus dem Hahn des Behälters, in dem ich kühle, über ca 1,2m Höhe in das Gärfass plätschern lasse und dann die Hefe direkt zugebe.
Beim UG (das über Nacht in der Inkbird Truhe von 20°C auf 8-9°C) kühlen soll, möchte ich natürlich nicht schon am Vorabend belüften. Am Tag darauf bei Hefezugabe weiß ich net, wie ich noch belüften soll ohne erhöhtes Infektionsrisiko.

Die Gärbehälter sind (bisher noch) folgende:

Bild

Da kommt noch das Problem dazu das ich nichtmehr an die Würze komm um z.B. mit der Kelle "aufzuziehen".
Ein solches Gefäß (10 L) habe ich mir kürzlich auch für meine UG-Starter gekauft. Um z.B. 50 L bei 9 °C anzustellen mache ich mir einen Starter aus Betriebswürze. Die Menge des Starters hat bei der Zugabe ein Volumen von etwa 5 L. Das Ganze dauert etwa 3 Tage. Dabei schüttele ich das Gefäß mit dem Starter bei Gelegenheit. Von Erlenmeyerkolben mit Rührer und Belüftung bin ich bei UG-Startern abgekommen. Das war immer zu wenig und die Hefe nicht in der optimalen Lebensphase.
VG, Markus
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