Welche Hefe für Mai Bock

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blutch
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Welche Hefe für Mai Bock

#1

Beitrag von blutch » Samstag 25. Februar 2017, 14:17

Hallo zusammen,

ich möchte ein Mai Bock Bier brauen, habe aber nicht die angegebene Trockenhefe dazu. Von den Trockenhefen die ich habe, eignen sich wohl nur die Safbrew T-58 oder die Muntons *Premium* Gold.
Hat jemand Erfahrung oder eine Idee, welche der beiden Hefe ich nehmen sollte?

Vielen Dank im voraus,
Christian

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Felix83
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Re: Welche Hefe für Mai Bock

#2

Beitrag von Felix83 » Samstag 25. Februar 2017, 14:25

Das sind ja beides obergärige Hefen, also ungewöhnlich für Maibock.
Aber der sagenumwobene tauroplu (Michael) hat doch auch dieses sehr beliebte Maibock OG Rezept. Der vergärt das mit Notti (am unteren Ende des Temp. Spektrums ist die wohl sehr neutral) oder mit S05 (hat er mir per PN gesagt, dann wirds bissl fruchtiger)

Das macht auch Sinn, weil ein Maibock traditionell untergärig ist und daher möglichst "hefeneutral".

bei der T-58 steht: Dieser Hefestamm verleiht Bieren eine milde Esternote
Eigentlich nicht passend, aber vielleicht ist es ja ein ganz spezieller Bock.

Aber bin selbst blutiger Anfänger (3 Sude). Daher meine Worte nicht auf die Goldwaage legen. :Greets
When you don't know what you are doing, anything is possible. - Tony Magee

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Boludo
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Re: Welche Hefe für Mai Bock

#3

Beitrag von Boludo » Samstag 25. Februar 2017, 14:43

Auf keinen Fall die T-58! :Shocked
Die Hefe macht das Bier. Keine Kompromisse. Warte, bis Du die richtige Hefe hast.

Stefan

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Re: Welche Hefe für Mai Bock

#4

Beitrag von Blancblue » Samstag 25. Februar 2017, 15:05

Boludo hat geschrieben:Auf keinen Fall die T-58! :Shocked
Die Hefe macht das Bier. Keine Kompromisse. Warte, bis Du die richtige Hefe hast.

Stefan
Och, könnte schon ein leckeres Bierchen werden - nur bei Weitem halt kein Maibock :Bigsmile
Brauen ist zu 50% Kunst und zu 50% Handwerk. Dazu kommen noch mal 100% Erfahrung.

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Re: Welche Hefe für Mai Bock

#5

Beitrag von Bergbock » Samstag 25. Februar 2017, 16:14

Muntons Premium Gold habe ich als sehr neutrale, gute Hefe in Erinnerung, die einen sehr festen Bodensatz liefert.
Ist ähnlich wie die Notti.
Wenn schon og, dann definitv diese von den beiden, die zur Wahl stehen.

Frank

Bernstein
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Re: Welche Hefe für Mai Bock

#6

Beitrag von Bernstein » Samstag 25. Februar 2017, 17:32

Also... Du hast ja nicht dazu geschrieben, in welchem Jahr im Mai der Bock fertig sein soll.
Aber für 2017 wird das mit der Reifezeit nix mehr

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ggansde
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Re: Welche Hefe für Mai Bock

#7

Beitrag von ggansde » Samstag 25. Februar 2017, 17:35

Ich fülle meinen morgen ab. Das langt aber sowas von locker bis Mai 2017.
VG, Markus
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Re: Welche Hefe für Mai Bock

#8

Beitrag von Bernstein » Samstag 25. Februar 2017, 17:46

:Drink Ja.... ich gebs ja zu... ist halt eine Einstellungssache.
Bei mir reift halt ein UG Helles mind 6 Wochen. Ein Doppelbock 18.
Jeder nach seiner Fasson.

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Re: Welche Hefe für Mai Bock

#9

Beitrag von ggansde » Samstag 25. Februar 2017, 17:50

Wenn er etwas geworden ist, bringe ich ihn nach Kulmbach mit. :Drink
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Re: Welche Hefe für Mai Bock

#10

Beitrag von Bernstein » Samstag 25. Februar 2017, 17:53

Juhu

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Re: Welche Hefe für Mai Bock

#11

Beitrag von Frudel » Samstag 25. Februar 2017, 18:47

Welche untergärige Hefe würdet ihr nehmen ? Kann auch Flüssighefe sein.
Hat jemand Erfahrung mit der WLP833 German Bock ?
Die Jagt nach der Diamond habe ich aufgegeben - Brasilien war mir dann doch zu doof....
Wie ist die 34/70 Neutral und wenig Restsüße wäre gut ( Alternativen ).

Hefige Grüße
Markus
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Re: Welche Hefe für Mai Bock

#12

Beitrag von tauroplu » Samstag 25. Februar 2017, 18:53

Hi, die W34/70 ist zwar rel. neutral, aber erzeugt durch den recht niedrigen Vergärgrad doch ein gewisses Maß an Restsüße.

Die 2206 ist super geeignet.
Beste Grüße
Michael

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Aus "Das Erbe des Bierzauberers" von Günther Thömmes, Gmeiner Verlag

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Re: Welche Hefe für Mai Bock

#13

Beitrag von Frudel » Samstag 25. Februar 2017, 19:02

tauroplu hat geschrieben:Hi, die W34/70 ist zwar rel. neutral, aber erzeugt durch den recht niedrigen Vergärgrad doch ein gewisses Maß an Restsüße.

Die 2206 ist super geeignet.
Das hat Markus auch schon gemeint und die Diamond genommen , nehme die 2206.
Wie ist die WLP833 ( ähnlicher scheinbarer Endvergärungsgrad wie die 2206 )

Vielen Dank Michael !
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Re: Welche Hefe für Mai Bock

#14

Beitrag von flying » Samstag 25. Februar 2017, 19:25

Die K- 97 passte super in einen Maibock. Hab ich letztes Jahr gemacht.

Bild

Eine Art Kölsch-Bock meine ich? Schmeckte frisch am besten. So nach 4 Wochen.
Held im Schaumgelock

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(John Ciardi)

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Re: Welche Hefe für Mai Bock

#15

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Samstag 25. Februar 2017, 19:49

Frudel hat geschrieben:Welche untergärige Hefe würdet ihr nehmen ? Kann auch Flüssighefe sein.
Hat jemand Erfahrung mit der WLP833 German Bock ?
Die WLP 833 ist bei meinem Maibock in erster Führung nach knapp 3 Wochen Gärung bei 70 % EVG stehen geblieben.
70% EVG ist vielleicht OK für ein Bock mit 30% Kochmaischeanteil, aber die Gärung war mir trotz Starter zu langsam.
Auch die NG hat in den letzten Tagen noch keinen Druck aufgebaut. Das Manometer steht noch bei 0,0 bar.
Diese Hefe ist mir echt zu lahm. Dafür sedimentiert sie hervorragend. Ist ja noch Zeit bis Mai :Drink.
Zuletzt geändert von DerDerDasBierBraut am Samstag 25. Februar 2017, 22:11, insgesamt 1-mal geändert.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ?

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Re: Welche Hefe für Mai Bock

#16

Beitrag von blutch » Samstag 25. Februar 2017, 20:21

Vielen Dank für Eure guten Ratschläge. Das "Mai Bock" soll auch gar nicht bis zum Mai fertig werden, sondern wird erst im Juli gebraucht ;)
Und eigentlich soll es ja nur ein leckeres Bierchen werden - die Bezeichnung ist mir dabei völlig wumpe :D

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DrG
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Re: Welche Hefe für Mai Bock

#17

Beitrag von DrG » Samstag 25. Februar 2017, 22:00

Hallo flying,

geile Etiketten!!

Gruß,

Gero

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Re: Welche Hefe für Mai Bock

#18

Beitrag von DrG » Samstag 25. Februar 2017, 22:06

Hallo,

ich hatte vor zwei Jahren folgendes Maibock-Rezept (mit Polaris Hopfen)nachgebraut:

http://maischemalzundmehr.de/index.php? ... ff=Maibock

und das war richtig lecker!!!

Und weil das so war, habe ich das letztes Jahr nochmal aufgelegt (in größerem Maßstab), aber irgendwas hat nicht so recht geklappt. Die frische war weg und es schmeckt(e) wie ein stark alkoholisches und überhopftes "Fransiskaner". Trinkbar, aber keinesfalls lecker.... Aber man kann anscheinend auch mit OG-Hefen durchaus taugliche maibockähnliche Getränke herstellen...

Beste Grüße,
Gero

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