Cold Crash

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Cold Crash

#1

Beitrag von Captain Brewley » Mittwoch 31. Dezember 2014, 21:16

Ich würde zur besseren Klärung des Bieres gern mal cold crashing nach der HG ausprobieren. Hab grad ein fast ausgegorenes Red Ale im Fass und das Wetter sollte passen, damit ich das Bier bei +/- 0°C am Balkon kalt stellen kann vor dem Abfüllen.

Wie lange sollte man das machen, damit sich die Hefe absetzen kann? Reichen ein paar Stunden oder sollten es mehrere Tage sein?

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Re: Cold Crash

#2

Beitrag von cyme » Mittwoch 31. Dezember 2014, 21:28

24h sollten gut reichen. Beachte, dass für die Speiseberechnung die Temperatur vor dem Crash zählt.

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Re: Cold Crash

#3

Beitrag von Captain Brewley » Mittwoch 31. Dezember 2014, 21:56

cyme hat geschrieben:Beachte, dass für die Speiseberechnung die Temperatur vor dem Crash zählt.
Klaro! Nach dem Abfüllen würde ich natürlich die Kisten wieder bei HG-Temperatur lagern und dem entsprechend die Zuckergabe danach berechnen.

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Re: Cold Crash

#4

Beitrag von cfarrell » Donnerstag 19. Februar 2015, 12:34

Nur zur Sicherheit, ist die Reihenfolge hier richtig?

(1) Hauptgärung abwarten
(2) Evtl Umschlauchen
(3) Zucker dazu
(4) Coldcrash
(5) Abfüllen

Ich weiss nicht ob ich (3) und (4) vertauscht habe...

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Re: Cold Crash

#5

Beitrag von negme » Donnerstag 19. Februar 2015, 12:37

Also ich mach den Cold Crash immer _bevor_ ich den Zucker reingeb. Ich schlauch auch davor nicht um. Mein Vorgehen ist so:

(1) HG vorbei
(2) Möglichst nah an 0°C kühlen
(3) 24h abwarten
(4) umschlauchen
(5) Zucker dazu
(6) abfüllen

LG

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Re: Cold Crash

#6

Beitrag von Captain Brewley » Donnerstag 19. Februar 2015, 12:38

Auf jeden Fall den Zucker erst nach dem Cold Crash beigeben bzw. direkt vor dem Abfüllen!

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Re: Cold Crash

#7

Beitrag von Boludo » Donnerstag 19. Februar 2015, 12:42

Nach dem Cold Crash natürlich nochmal umschlauchen, sonst macht er keinen Sinn.

Stefan

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Re: Cold Crash

#8

Beitrag von cfarrell » Donnerstag 19. Februar 2015, 12:51

Boludo hat geschrieben:Nach dem Cold Crash natürlich nochmal umschlauchen, sonst macht er keinen Sinn.
Stimmt. Angenommen, ich will versuchen mein Murksbier zu klären mit Biersol/Gelatin, während des Cold Crashes wäre vermutlich am besten, oder?

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Re: Cold Crash

#9

Beitrag von hoggel1 » Donnerstag 19. Februar 2015, 16:48

Hallo,

Cold Crash und klären mit Gelantine passt gut zusammen. Am besten 24h kalt stellen, dann Gelantine dazu und nochmal 24 - 48 h warten. Gibt sehr klare Biere.

MfG
Thomas
Zuletzt geändert von hoggel1 am Donnerstag 19. Februar 2015, 17:44, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Cold Crash

#10

Beitrag von cfarrell » Donnerstag 19. Februar 2015, 17:13

hoggel1 hat geschrieben:Cold Crash und klären mit GElantine passt gut zusammen. Am besten 24h kalt stellen, dann Gelantine dazu und nochmal 24 - 48 h warten. Gibt sehr klare Biere.
Aber wie ist es mit Biersol? Soll ich vorher Biersol reinkippen bei Zimmertemperatur, dann Cold Crash, dann Gelatin?

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Re: Cold Crash

#11

Beitrag von hoggel1 » Donnerstag 19. Februar 2015, 17:53

Hmm, das hatte ich überlesen.

Bei meinem letzten Hellen habe ich Kieselsol und Gelantine benutzt. Beides habe ich wärend dem Cold Crash dazugegeben. Mit Biersol habe ich noch nicht gearbeitet. Soll aber wohl das selbe sein.

http://hobbybrauer.de/modules.php?name= ... &tid=23353

Hier auch noch ein Blog von einem Winzer.
MfG
Thomas

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Re: Cold Crash

#12

Beitrag von Fridurener » Freitag 20. Februar 2015, 08:01

Wenn man die Zuckermenge berechnen willst orientiert man sich an der Temperatur beim abfüllen also beim cc etwas mehr als 0 C oder?
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Re: Cold Crash

#13

Beitrag von Boludo » Freitag 20. Februar 2015, 08:08

Fridurener hat geschrieben:Wenn man die Zuckermenge berechnen willst orientiert man sich an der Temperatur beim abfüllen also beim cc etwas mehr als 0 C oder?
Nein! Woher soll denn das zusätzliche CO2 kommen?
Man rechnet natürlich mit der Gärtemperatur.

Stefan

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Re: Cold Crash

#14

Beitrag von Fridurener » Freitag 20. Februar 2015, 08:12

Ich hätte gedacht dass die kühle Flüssigkeit mehr co2 gebunden hat und das ja beim abfüllen in Flaschen mit eingeschlossen wird...

scheinbar falsch
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Re: Cold Crash

#15

Beitrag von Fridurener » Freitag 20. Februar 2015, 08:17

Ah...es bezieht sich auf die Temperatur der hg, weil die aussagt wieviel co2 bereits produziert wurde...ja?
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Re: Cold Crash

#16

Beitrag von Ladeberger » Freitag 20. Februar 2015, 08:46

Die Temperatur des Jungbieres (korrekter: die höchste Temperatur, die nach beendeter HG für längere Zeit erreicht wurde) sagt aus, wieviel CO2 maximal gelöst sein kann. Ein Abkühlen des Sudes allein führt nicht zu mehr gelöstem CO2.

Gruß
Andy

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Re: Cold Crash

#17

Beitrag von Boludo » Freitag 20. Februar 2015, 08:57

Übrigens erst vor kurzem: klick

Stefan

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Re: Cold Crash

#18

Beitrag von Fridurener » Freitag 20. Februar 2015, 09:16

Boludo hat geschrieben:Übrigens erst vor kurzem: klick

Stefan
Ich hätte nicht gefragt, wenn ich das gelesen hätte.

Danke und Gruß
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Re: Cold Crash

#19

Beitrag von Bierwisch » Freitag 20. Februar 2015, 09:24

Noch eine kurze Ergänzung zur Klärung des Biers - durch Zufall hatte ich neulich hier den Hinweis mit der Gelatine gefunden und habe es bei meinen letzten Suden ausproBIERt.

Ich bin ja sowas von begeistert! Cold crash hatte bei den von mir hauptsächlich verwendeten Hefen wenig bis gar keinen Effekt, aber die Zugabe von Gelatine ist für mich die Offenbarung!

Ich gebe nach Abklingen der Hauptgärung die Gelatine ins Gärfass und schlauche dann ein paar Tage später zum Abfüllen um.
Nach einer Woche Nachgärung sieht das Bier aus wie filtriert und das begeistert mich am meisten: man kann das Bier bis auf den letzten Tropfen ausschenken! Die Hefe klebt am Boden wie Beton.

Das hat natürlich den Nachteil, daß Ausschwenken mit warmem Wasser nicht mehr reicht, um die die leeren Flaschen sauberzubekommen, aber das ist es mir wert.

Gruß,
Bierwisch
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Re: Cold Crash

#20

Beitrag von Ladeberger » Freitag 20. Februar 2015, 10:13

Habe kürzlich inspiriert vom Bertus Blog auch Gelatine ausprobiert, allerdings mit nachfolgender Zwangskarbonisierung im KEG. Ich will aber auch noch ausprobieren, ob wie von Bertus behauptet noch genug Hefe zur selbstständigen Karbonisierung vorhanden ist. Das alles funktioniert bei 0-2°C ganz hervorragend, das ist die Filtration des Hobbybrauers! Ob Rückstände von Gelatine, gerade wenn man glanzfeines Bier erhalten hat, ausgeschlossen sind, weiß ich jedoch nicht. Je nach Trübung sind Werte von 10-20g/hl üblich. Ich habe mit 15g/hl gearbeitet, das war ein Wert, den ich mir aus diversen Dokumenten zur Weinklärung zusammengesponnen habe, nachdem Amerikaner anscheinend grundsätzlich nur in "teaspoons" messen.

Man sollte sehr genau auf die Gelatinequalität achten. Ich habe mir zur besseren Dosierbarkeit Gelatinepulver von RUF geholt, das hat derart nach Schwarte gestunken, dass es mir fast hoch kam. Habe das weggekippt und Blattgelatine von Gelita verwendet. Die habe ich schon in der kleinen Schale nach Auflösen kaum gerochen, eine geschmackliche Beeinträchtigung eines Sudes mit ca. 1000x mehr Volumen ist m.E. daher auszuschließen.

Gruß
Andy

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Re: Cold Crash

#21

Beitrag von cyme » Freitag 20. Februar 2015, 10:35

Ladeberger hat geschrieben:Ich habe mit 15g/hl gearbeitet, das war ein Wert, den ich mir aus diversen Dokumenten zur Weinklärung zusammengesponnen habe, nachdem Amerikaner anscheinend grundsätzlich nur in "teaspoons" messen.
Ein "teaspoon" sind übrigens 5ml: http://en.wikibooks.org/wiki/Cookbook:Teaspoon
teaspoon, cup, etc klingt immers so nach Schätzeinheiten, sind aber definierte Maßeinheiten.

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Re: Cold Crash

#22

Beitrag von Ladeberger » Freitag 20. Februar 2015, 10:44

Ja, die Angabe hatte ich auch mal gefunden, aber gerade wenn es dann um Blattgelatine geht, bringen mich "5ml Gelatine" nicht so recht weiter :Wink

Gruß
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Re: Cold Crash

#23

Beitrag von cfarrell » Freitag 20. Februar 2015, 10:58

Ich habe dieses Zeug: http://gastro-brauen.de/de/weinherrstel ... 100ml.html. Weisst jemand wie man dann dosiert? Die meinsten Angaben sind für Gelatinpulver mit Wasser gemischt. Bwz, ist es ein Problem wenn man zuviel verwendet?

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Re: Cold Crash

#24

Beitrag von Ladeberger » Freitag 20. Februar 2015, 11:06

Steht doch dort: 2,5-5ml/10l. Wenn man das über die 20% Gelatinegehalt ausrechnet kommt man auf eine Dosierempfehlung von 5-10g/hl Gelatine. Das ist konservativer als das, was ich gefunden habe. Kann sicher nicht schaden, erstmal mit 5g/hl anzufangen.

Gruß
Andy

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Re: Cold Crash

#25

Beitrag von Bierwisch » Freitag 20. Februar 2015, 11:20

Ups, dann habe ich ganz schön überdosiert.
Beim nächsten mal versuche ich es mit der Hälfte - das wären dann 15g/50l

Kann mir jemand erklären, wie das mit der Klärung durch Gelatine funktioniert?
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Re: Cold Crash

#26

Beitrag von Krausinger13 » Freitag 20. Februar 2015, 11:54

Servus,

@ Bierwisch: ich informiere mich auch grade über Schönungsmittel. Soweit ich weiß holen negativ geladene Schönungsmittel wie Kieselsol positiv geladene Trübundgsbildner wie Eiweisse heraus. Positiv geladene Schönungsmittel wie Gelatine entsprechend Stoffe mit negativer Ladung. Deswegen denke ich sollte man beide Mittelchen nicht gleichzeitig verwenden sondern zeitverschoben. Allerdings wirbt z. B. Klarvit von Vinoferm damit, dass es gleich beide Komponenten in einem beinhaltet.

Gruß,
Robert

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Re: Cold Crash

#27

Beitrag von Ladeberger » Freitag 20. Februar 2015, 12:04

Ja, Gelatine ist positiv geladen und kann daher Polyphenole und Hefe rausholen. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass durch Adsorption auch Eiweisse reduziert werden, dazu kenne ich mich aber zu wenig damit aus. Einen zusätzlichen Einsatz von negativ geladenen Schönungsmitteln wie Kieselsol halte ich ohne Voruntersuchungen für riskant, weil z.B. auch Proteinfraktionen herausgeholt werden können, die für Schaum und Vollmundigkeit verantwortlich sind.

Generell ist bei Klärschönung natürlich immer darauf zu achten, unter der Zielsetzung so wenig wie möglich zu verwenden. Man will etwa ganz gewiss nicht alle Polyphenole rausholen und auch ein Restbestand an Hefen ist m.E. gut für die Haltbarkeit des Bieres. Ich werde auch das nächste mal auf die 5-10g/hl runtergehen und schauen, wie das funktioniert.

Gruß
Andy

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Re: Cold Crash

#28

Beitrag von Krausinger13 » Freitag 20. Februar 2015, 12:19

Hm das wäre gut zu wissen, ob man sich dann lieber nur auf Gelatine beschränken sollte. In einem alten Post hatte ich gelesen, dass z. B. Michael (Tauroplu) beides zeitversetzt einsetzt. Hat das schonmal jemand getestet? Also einen Sud gesplittet, einmal ohne Zusätze, einmal nur mit Gelatine und letztendlich eines mit Gelatine und Kieselsol?


Gruß,
Robert

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Re: Cold Crash

#29

Beitrag von Ladeberger » Freitag 20. Februar 2015, 12:26

Bier hat Polyphenole, die Gelatine ausfällen und es wurde bei mir auch klar, insofern sehe ich keinen zwingenden Grund, da noch was anderes zu dosieren.

Gruß
Andy

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Re: Cold Crash

#30

Beitrag von tauroplu » Freitag 20. Februar 2015, 12:34

Hi, wenn Du zuviel Gelatine nimmst, könnte u.U. ein großes Bier-Gummibärchen dabei herauskommen :Bigsmile

Ich dosiere immer morgens das Kieselsol (für ca. 28 Liter 22 ml) und abends die Gelatine (für ca. 28 Liter, 2,2 g), meist so nach dem 5.-6. Gärtag. Das schütte ich dann kreisförmig auf die Bieroberfläche und rühre vorsichtig oberflächlich ein wenig rum. So funktioniert die Klärung einwandfrei.

Gruß
Michael
Beste Grüße
Michael

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Aus "Das Erbe des Bierzauberers" von Günther Thömmes, Gmeiner Verlag

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Re: Cold Crash

#31

Beitrag von saarmoench » Freitag 20. Februar 2015, 12:37

tauroplu hat geschrieben: Ich dosiere immer morgens das Kieselsol (für ca. 28 Liter 22 ml) und abends die Gelatine (für ca. 28 Liter, 2,2 g), meist so nach dem 5.-6. Gärtag. Das schütte ich dann kreisförmig auf die Bieroberfläche und rühre vorsichtig oberflächlich ein wenig rum. So funktioniert die Klärung einwandfrei.
Servus Michael,

welche Gelatine benutzt du denn? Die handelsübliche zum Backen?
Ich spiele mit dem Gedanken das ganze in Kombination mit einem Cold Crash bei meinem aktuellen Sud auszuprobieren.

Grüße,
Markus

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Re: Cold Crash

#32

Beitrag von cfarrell » Freitag 20. Februar 2015, 15:48

tauroplu hat geschrieben:Ich dosiere immer morgens das Kieselsol (für ca. 28 Liter 22 ml) und abends die Gelatine (für ca. 28 Liter, 2,2 g), meist so nach dem 5.-6. Gärtag. Das schütte ich dann kreisförmig auf die Bieroberfläche und rühre vorsichtig oberflächlich ein wenig rum. So funktioniert die Klärung einwandfrei.
Also wenn ich das richtig verstehe, zu Zimmertemperatur und nicht erst nach dem Cold Crash? Ich habe 3x 330ml Gläser mit trübem Jungbier gefüllt und probiere auf allen drei unterschiedlichen Klärmethoden bevor ich mich an die 50l mache.

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Re: Cold Crash

#33

Beitrag von Bierwisch » Freitag 20. Februar 2015, 19:12

Auch wenn ich mich in der Menge der Gelatine etwas vertan habe, kann ich nur nochmal sagen, daß es völlig ohne Kälte bei Zimmertemperatur funktioniert. Es ist auch noch genügend Hefe für die Nachgärung vorhanden. Geschmacklich habe ich bisher nichts negatives bemerkt.

Gruß,
Bierwisch
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Re: Cold Crash

#34

Beitrag von Fridurener » Freitag 20. Februar 2015, 19:32

Bierwisch hat geschrieben:
Das hat natürlich den Nachteil, daß Ausschwenken mit warmem Wasser nicht mehr reicht, um die die leeren Flaschen sauberzubekommen, aber das ist es mir wert.

Gruß,
Bierwisch
Könnte man mit dem umschlauchen noch etwas warten damit man den "Beton" nicht in die Flaschen bekommt?
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Re: Cold Crash

#35

Beitrag von Fridurener » Freitag 20. Februar 2015, 19:56

Ladeberger hat geschrieben:Ja, die Angabe hatte ich auch mal gefunden, aber gerade wenn es dann um Blattgelatine geht, bringen mich "5ml Gelatine" nicht so recht weiter :Wink

Gruß
Andy
Wieviel Blatt hast du denn für wieviel Liter genommen?
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Re: Cold Crash

#36

Beitrag von uli74 » Freitag 20. Februar 2015, 20:01

Vielleicht bin ich einfach zu blöd um das mit der Gelatine zu verstehen... Muss ich sie aufkochen oder reichts wenn ich sie in abgekochtem Wasser auflöse? Die Aussage x Gramm Gelatine/hl bedeutet trockene Gelatine, oder aufgekochte/eingeweichte Gelatine/hl?
Gruss

Uli

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Re: Cold Crash

#37

Beitrag von duck » Freitag 20. Februar 2015, 20:28


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Re: Cold Crash

#38

Beitrag von ZeroDome » Samstag 21. Februar 2015, 00:40

uli74 hat geschrieben:Vielleicht bin ich einfach zu blöd um das mit der Gelatine zu verstehen... Muss ich sie aufkochen oder reichts wenn ich sie in abgekochtem Wasser auflöse? Die Aussage x Gramm Gelatine/hl bedeutet trockene Gelatine, oder aufgekochte/eingeweichte Gelatine/hl?
Auf keinen Fall aufkochen. Aber erhitzen auf ca. 70°C nachdem zuvor in Wasser aufgequollen wurde (50-100ml Wasser nehme ich in etwa, und um die 15 Minuten Quellzeit)

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Re: Cold Crash

#39

Beitrag von maloep » Samstag 21. Februar 2015, 09:27

Einfach mal in den Raum geworfen: Ihr wisst schon, dass Euer Bier mit Gelatine nicht mehr vegetarisch ist? Bitte nicht falsch verstehen, ich will gar keine große Diskussion vom Zaun brechen und Euch die Gelatine auch nicht schlecht reden. Höchstens etwas Bewusstsein schaffen, dass Ihr den Einsatz von Gelatine evtl auf die Etiketten schreiben könntet oder zumindest Eure Verkoster darauf hinweisen solltet. Ich bin selbst seit 20 Jahren Vegetarier und habe erst vor ca 10 Jahren aufgehört, Gelatine zu essen (Gummibärchen, meine Achillesferse:)). Aber heute fände ich es sehr ärgerlich (und auch ein wenig eklig), wenn ich erst hinterher erfahre, dass ich irgendwas mit dem Zeug gegessen oder getrunken habe. Ich weiß auch, dass es noch viel mehr Produkte gibt, in denen noch ganz andere Zusatzstoffe sind und das mit den Tierversuchen bei Kosmetik und Medikamenten hab ich auch schon gehört (nur um die gängigsten Argumente schon mal vorweg zu nehmen). Mir geht es hier wirklich nur darum, dass falls Ihr Vegetarier unter Euern Verkostern habt, Ihr diese darüber aufklären solltet, dass Euer Bier Gelatine enthält (in welchem geringen Prozentsatz auch immer). Die meisten Nicht-Vegetarier denken da einfach nicht drüber nach.

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Re: Cold Crash

#40

Beitrag von Ladeberger » Samstag 21. Februar 2015, 10:37

Ein berechtigter Einwand, der mich aber vermutlich weniger betrifft, da ich sowieso alle Zutaten angebe; z.B. auch Brausalze und Milchsäure. Ich lästere ja nicht einerseits über die Bigotterie der Brauindustrie bzgl. RHG und Hilfsstoffen und mache dann zuhause dasselbe.

Anmerkungen zu Gelatine selbst:
- Ich bin überzeugter Fleischfresser, aber finde den Einsatz von Gelatine aber auch nicht unbedingt ideal. Es gibt ja auch bei Säften und Wein nach wie vor keine Deklarationspflicht. Gerade bei Winzern wird Gelatine und Hausenblase häufig eingesetzt, an sich wüsste ich sowas gerne. Pflanzliche Alternativen hinken von der Wirksamkeit her spürbar hinterher und sind auch noch ungleich teurer.
- Bei korrekter Dosierung sollte die Gelatine ausgefällt und ohnedies unlöslich werden. Bei sauberer Abtrennung wird also zumindest vom Kollagen nicht im fertigen Bier landen. Wie das bzgl. tierischer Verunreinigungen aussieht weiß ich nicht. Bedenken von Vegetarieren/Veganern diesbezüglich kann ich nachvollziehen.
- Ich habe das Experiment eigentlich nur zum Brauen von English Bitter gestartet, weil ich das jung mit Estern und gut geklärt trinken möchte. Kann mir auch Experimente mit den schlecht sedimentierenen Kölsch/Alt Hefen vorstellen. Bei untergärigen Bieren sehe ich z.B. keinen Bedarf, die klären während der ohnehin nötigen Lagerung von alleine.

Gruß
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Re: Cold Crash

#41

Beitrag von Brauwolf » Samstag 21. Februar 2015, 11:15

Es ist nicht mehr wie fair, seinen vegetarischen Verkostern zu sagen was da im Bier drin ist. Das muss man aber nicht zwangsweise aufs Etikett schreiben, Vegetarier lassen sich relativ identifizieren: 1. es gibt keine dicken Vegetarier, 2. spätestens nach fünf Minuten binden sie es einem sowieso auf die Nase.

Cheers, Ruthard
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Re: Cold Crash

#42

Beitrag von Mastersergeant180 » Samstag 21. Februar 2015, 11:18

Es gibt sehr wohl viele dicke Vegetarier, da sie Fleisch durch Käse und Kohlenhydrate ersetzen neigen viele zur Fettleibigkeit. Meine Schwägerin zB :Wink
Wer seinen Kinderglauben sich bewahrt, in einer reinen, unbefleckten Brust - und gegen das Gelächter einer Welt zu leben wagt, - wie er als Kind geträumt - bis auf den letzten Tag: das ist ein Mann!" (Henning v. Tresckow)

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Re: Cold Crash

#43

Beitrag von Corvus » Samstag 21. Februar 2015, 11:20

Hallo Leute,

dieser Tröt hat sich sehr interessant zum Thema Klärung des Bieres im Allgemeinen entwickelt.
Es gibt viele redundante Tröts im Forum. Um es Interessenten einfacher zu machen, auch diesen Tröt zu finden, wäre eine Ergänzung im Titel sinnvoll.
Etwa: Cold Crash / Bierklärung allgemein
Könnte das das der ,Trötvater' oder einer der Moderatoren übernehmen?
Was meint Ihr?

LG
Andreas

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Re: Cold Crash

#44

Beitrag von Brauwolf » Samstag 21. Februar 2015, 11:21

Es gibt sehr wohl viele dicke Vegetarier, da sie Fleisch durch Käse und Kohlenhydrate ersetzen neigen viele zur Fettleibigkeit. Meine Schwägerin zB :Wink
Ok, wieder was gelernt :Bigsmile


Cheers, Ruthard
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Bierwisch
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Re: Cold Crash

#45

Beitrag von Bierwisch » Samstag 21. Februar 2015, 19:29

Ruthard, ich bin auch mal fast vom Glauben abgefallen, als mir eine wirklich fette Frau erklärt hat, daß sie sich vegan ernährt. Aber klar - von irgendwas muß die ja auch satt werden und hat also den ganzen Tag irgendwelche Kekse in sich reingestopft...

Zur Deklaration - meine Mittrinker sind alle Normalesser und wissen außerdem, was ich ins Bier gebe. Ich lebe aufḿ Dorf und bis hierher haben sich die ganzen neumodischen Essstörungen noch nicht verbreitet.

Sorry, aber der muß jetzt noch sein: weiß jemand von Euch, woher der Begriff Vegetarier herkommt?

Das ist indianisch und bedeutet soviel wie: zu dumm zum Jagen...

Ich entschuldige mich hier in aller Form bei allen mitlesenden Vegetariern, aber ich liebe diesen Witz.

Gruß,
Bierwisch
Der Klügere kippt nach!

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Re: Cold Crash

#46

Beitrag von afri » Samstag 21. Februar 2015, 23:31

Bierwisch hat geschrieben:weiß jemand von Euch, woher der Begriff Vegetarier herkommt?

Das ist indianisch und bedeutet soviel wie: zu dumm zum Jagen...
Ebenfalls einer meiner all time favourites (oder wie das geschrieben wird).

Was das Thema angeht: Finde ich richtig und gut, wenn das auf dem Etikett steht bzw. vom Brauer angegeben wird (bei Fass-Ausschank). Neumodische Ess-Störung hin oder her, es gibt genügend _wirklich_ Kranke, die bei nur geringen Spuren von z.B. Schweinefleisch oder -fett sofort Pusteln nach dem Genuss bekommen*. Es wäre gut, wenn sie die Inhaltstoffe vor dem Verzehr selbst begutachten könnten, damit es eben nicht zu besagtem Ausschlag kommen muss, nur weil man bei Bier nicht automatisch an tierische Bestandteile denken muss. Würde ich Schönungsmittel einsetzen, ich deklarierte sie auf der Flasche.
Achim

*Eine Kollegin beispielsweise kann/darf kein Schwein essen, weil sie eben besagte Pusteln bekommt. Das geht so weit, dass sie im selben Wasser erwärmte Geflügelwürstchen nicht essen kann, so dass sie ihre Würstchen immer im Extrawasser warm gemacht bekommen muss. Doof, aber nur so geht's.
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Re: Cold Crash

#47

Beitrag von maloep » Sonntag 22. Februar 2015, 12:30

Schön zu sehen, wie hier mit meinem Einwand umgegangen wird. Hatte mich mental schon auf einen Shitstorm eingestellt.
Brauwolf hat geschrieben: 2. spätestens nach fünf Minuten binden sie es einem sowieso auf die Nase.
Hey, ich hab das immerhin erst in meinem 30. Beitrag erwähnt.
Bierwisch hat geschrieben: Sorry, aber der muß jetzt noch sein: weiß jemand von Euch, woher der Begriff Vegetarier herkommt?

Das ist indianisch und bedeutet soviel wie: zu dumm zum Jagen...

Ich entschuldige mich hier in aller Form bei allen mitlesenden Vegetariern, aber ich liebe diesen Witz.
Mein Lieblingswitz zu dem Thema kommt glaub ich von den Simpsons: "Wenn man Tiere nicht essen sollte, würden sie nicht so gut schmecken"

Und sorry fürs OT, es soll hier ja um die Klärung von Bier gehen.

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Re: Cold Crash

#48

Beitrag von A.Stranger » Sonntag 22. Februar 2015, 13:15

Hi, eine Frage: geht ein Cold Crash auch schon bei 4°C? Tiefer bekomme ich meinen Kühlschrank nicht und das Wetter hilft mir auch nicht weiter.

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Re: Cold Crash

#49

Beitrag von cfarrell » Sonntag 22. Februar 2015, 13:51

Hier die Ergebnisse meines Experimentes. Ich denke, für ein Bier was so trüb is wie meins reicht ein Coldcrash alleine nicht. Biersol und Gelatine sind (für mich zumindest) ziemliche Wundermittel. Ich hätte nie gedacht, das Bier wird ansatzweise klar. Ich hoffe trotzdem, ich muss es nicht allzuoft verwenden (d.h. das mein Jungbier es meistens nichts brauchen wird). Wenn ich jetzt das Bier auch noch kalt stelle, geht vielleicht noch was.
Dateianhänge
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Direkt aus dem Gärfass
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Nach Coldcrash (ca 0°C für 24 Stunden)
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So hat es im Gärfass ausgesehen
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Nach ca 0.5ml Biersol
DSC_0081.JPG
Nach 0.5ml Gelatinlösung

uli74
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Re: Cold Crash

#50

Beitrag von uli74 » Mittwoch 25. Februar 2015, 22:30

Nachdem in meinem Bier jede Menge Hopfenpartikel rumschwimmen, die ich gerne los hätte frag ich nochmal (auch wenns vielleicht nervt):

Würde ein Cold Crash ausreichen, nach dem Abkühlen 10 g/hl Gelatine aufgelöst leicht einrühren und nach 2 Tagen vom Gäreimer direkt ins Keg abfüllen und dort karbonisieren? Umschlauchen möchte ich ehrlich gesagt nicht gerne, gehts auch ohne?

Und wie muss ich mir den Bodensatz bzw. Rückstand im Fass/Keg vorstellen? Wie aufwendig ist die Reinigung? Womit kriegt man das Fass wieder sauber?
Gruss

Uli

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