Keg lohnt das?

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Cubase
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Keg lohnt das?

#1

Beitrag von Cubase » Samstag 2. Januar 2021, 13:54

Hallo,

Ich braue jetzt seit einigen Jahren und fülle mit Zucker in Flaschen ab. Das Ganze klappt mittlerweile meistens auch sehr gut und die Biere schmecken mir und anderen sehr gut. Allerdings ist eine frisch gezapftes Bier für mich immer noch das non plus ultra. Ich überlege also auf Kegs umzusteigen. Diese würde ich ebenso wie meine Flaschen in meiner Kühltruhe bei 2 Grad lagern.
Nun zu meinen Fragen:
1. Kann ich direkt aus der Kühltruhe zapfen oder brauche ich noch einen Durchlaufkühler, Extrakühlschrank oder etwas ähnliches?
2. Da so ein Keg ja einige Liter Bier enthält und ich parallel eigentlich immer mehrere Sorten trinke, würde es zum Teil Wochen dauern bis so ein Keg leer ist. Wie ist es damit der Hygiene bestellt? Muss ich nach jedem Zapfen die Leitungen spülen und alles reinigen?

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

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Re: Keg lohnt das?

#2

Beitrag von Sebasstian » Samstag 2. Januar 2021, 14:07

Cubase hat geschrieben:
Samstag 2. Januar 2021, 13:54
Hallo,

Ich braue jetzt seit einigen Jahren und fülle mit Zucker in Flaschen ab. Das Ganze klappt mittlerweile meistens auch sehr gut und die Biere schmecken mir und anderen sehr gut. Allerdings ist eine frisch gezapftes Bier für mich immer noch das non plus ultra. Ich überlege also auf Kegs umzusteigen. Diese würde ich ebenso wie meine Flaschen in meiner Kühltruhe bei 2 Grad lagern.
Nun zu meinen Fragen:
1. Kann ich direkt aus der Kühltruhe zapfen oder brauche ich noch einen Durchlaufkühler, Extrakühlschrank oder etwas ähnliches?
2. Da so ein Keg ja einige Liter Bier enthält und ich parallel eigentlich immer mehrere Sorten trinke, würde es zum Teil Wochen dauern bis so ein Keg leer ist. Wie ist es damit der Hygiene bestellt? Muss ich nach jedem Zapfen die Leitungen spülen und alles reinigen?

Vielen Dank für Ihre Hilfe.
Hi,
zu 1.: Suche nach Stichworten Keezer oder Zapfkühlschrank
zu 2. Dass es Wochen oder gar Monate dauert bis das Keg leer ist, ist gar kein Problem, hat aber nichts direkt mit der Zapfanage zu tun bzw. mit deren Reinigung. Wenn du längere Zeit nichts zapfst, dann musst du das Keg natürlich abklemmen. Du kannst also problemlos ein Keg halb austrinken, dann abklemmen und wieder Spundungsdruck drauf geben und kühl lagern so lange du auch ein volles geagert hättest. Die Zapfanlage sollte aber mMn nach spätestens ein paar wenigen Tagen Nichtbenutzung gereinigt bzw. außer Betrieb genommen werden, wenn nicht ein anderes Keg angeschlossen wird.

Edit. Zu 1: Du kannst natürlich auch einfach nur zum Zapfen auf das Keg einen Kompensatorhahn aufstecken, ein-zwei-drei halbe zapfen, Hahn wieder ab und den Deckel der Truhe wieder zumachen. Dann ist auch kein Keezer-Umbau nötig.
Grüße,
Sebastian

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Re: Keg lohnt das?

#3

Beitrag von Cubase » Samstag 2. Januar 2021, 14:10

Vielen Dank, und ein Keg ein paar Wochen an der Zapfanlage lassen und z.B. 1-2x wöchentlich ein Bier zapfen, geht das oder muss ich da zwischendurch reinigen und das Keg abklemmen?

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Re: Keg lohnt das?

#4

Beitrag von Sebasstian » Samstag 2. Januar 2021, 14:11

Ah, ich sehe gerade, dass die Frage im Titel ja gar nicht in deinem Post vorkommt. Ich will die aber auch gerne noch beantworten: Ja! :Bigsmile
Grüße,
Sebastian

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Re: Keg lohnt das?

#5

Beitrag von Sebasstian » Samstag 2. Januar 2021, 14:16

Cubase hat geschrieben:
Samstag 2. Januar 2021, 14:10
Vielen Dank, und ein Keg ein paar Wochen an der Zapfanlage lassen und z.B. 1-2x wöchentlich ein Bier zapfen, geht das oder muss ich da zwischendurch reinigen und das Keg abklemmen?
Ich würde nicht wochenlang Bier in der Leitung stehen lassen. Das versifft dir mit der Zeit. Auf jedenfall musst du darauf achten, dass du die Gasleitung (Co2) immer sofort nach dem zapfen zu machst, da sonst das Bier aufkarbonisiert. Der Zapfdruck ist ja immer etwas höher als der Spunddruck.
Mal zwei Tage die Bierleitung angeschlossen lassen und dann wieder zapfen ist sicher nicht sofort ein Problem. Aber eine regeläßige Reinigungsroutine sollte man sich schon angewöhnen. Da kommt man auch selbst aus Eigeninteresse drauf, wenn man das mal bleiben lässt und dann so einen Hahn auseinander nimmt. Da kommen Sachen zum Vorschein, die will man nicht in Kontakt mit seinem lecker Eigenbräu haben. :Wink
Grüße,
Sebastian

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Re: Keg lohnt das?

#6

Beitrag von Cubase » Samstag 2. Januar 2021, 14:19

Hmmm, für eine Party klingt das gut aber für ein gelegentliches Feierabendbier? Wie hoch ist den der Aufwand der Reinigung?

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Re: Keg lohnt das?

#7

Beitrag von Cubase » Samstag 2. Januar 2021, 14:24

Hier klingt das ja nach ziemlich viel Aufwand...
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=73&t=25517

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Re: Keg lohnt das?

#8

Beitrag von Bierjunge » Samstag 2. Januar 2021, 15:43

Ist es auch. Für mich war der Reinigungsaufwand ursächlich, mein gesamtes Keg+CO2-Gedöns wieder abzustoßen und zurück auf ausschließliche Flaschengärung zu gehen. Verglichen mit Flaschen, die ich nach dem Leeren routinemäßig ausspüle, ist das Spülen, Reinigen und Desinfizieren von Kegs, Fittingen, Schläuchen und Schankhähnen immer eine richtige Staatsaktion, die ich immer gehasst habe wie die Pest.
Aber jeder tickt anders. Für den einen mag es Komfort bedeuten, immer einen Hanhn mit Bier an der Leitung daheim zu haben.
Für mich ist es jedoch ungleich mehr Komfort, mir zwanglos eine Flasche einer beliebigen Sorte ganz spontan aus dem Kühlschrank nehmen zu können, ohne erst darüber nachdenken zu müssen, welches Fass gerade angestochen ist, wie lange das Bier wohl in der Leitung oder im Hahn stand, oder wie ich jetzt das Fass wechseln soll ohne die Kühltruhe zu vertropfen, wohin ich den Nachtwächter aus der Leitung kippen und wann ich überhaupt mal wieder Leitung und Hahn reinigen sollte.
Ich will Dir keinesfalls die Vorfreude vermiesen, sondern nur zeigen, dass es auch andere Sichtweisen gibt. Ich zapfe halt nicht jeden Tag zwei, drei Halbe, sondern habe, wenn ich z.B. die ganze Woche weg war und heimkomme, vielleicht spontan Lust auf eine Flasche von einem Sud, von dem eh nur noch drei Flaschen da sind. Mit Kegs funktioniert das für mich einfach nicht.
Klar, dass bei Parties (wenn sie mal wieder möglich sollten) Fassbier cooler ist. Aber da tun es klassische Bauchfässer mit bayerischem Anstich ebenso und sind m.E. sogar noch stilvoller, ohne dass man den ganzen Aufwand an CO2-Ausrüstung und Schläuchen betreiben und pflegen müsste.

Moritz

PS: Hier auch noch ein alter Thread mit ähnlicher Thematik: https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=73&t=16498

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Re: Keg lohnt das?

#9

Beitrag von ggansde » Samstag 2. Januar 2021, 15:56

Moin,
neben allen bisher gut begründeten Varianten möchte ich noch meine Präferenz kundtun. Ich fülle nur noch in KEG's. So habe ich die komplette Freiheit. Steht eine Party an, kann ich an eine Zapfanlage anschließen. Habe ich z.B. einen Sud im KEG ausgereiftes Trappist, wandert das per GDA in die kleinen Fläschchen.
VG, Markus
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Re: Keg lohnt das?

#10

Beitrag von halsbonbon » Samstag 2. Januar 2021, 16:04

Ich zapfe nur noch direkt aus dem KEG. Das Flaschenwaschen und erst Recht das Abfüllen und handeln der Flaschen ging mir auf den Keks.

Für's Feierabendbierchen (oder zwei..) wird der Hahn auf das KEG gesteckt und direkt ins Glas gezapft. Wenn ich nix mehr zapfen will nehme ich den Hahn vom KEG ab und stecke den auf einen IKegger Fasskopf und spüle ihn ein paar Minuten mit heißem und kalten Leitungswasser durch. Siehe Bild.

Der originale IKegger Silikonschlauch der bei den Zapfköpfen dabei ist passt schön stramm in den Gardena-Anschlussadapter für die Küchenarmaturen.

Ganz demontieren und reinigen tu ich den Hahn nur alle 2-3 Wochen, finde da aber nicht wirklich Schnodder. Ganz selten mal ein Stückchen Hopfen das sich in der Mechanik verklemmt hat.

Gruß,
René
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Re: Keg lohnt das?

#11

Beitrag von Sebasstian » Samstag 2. Januar 2021, 17:41

halsbonbon hat geschrieben:
Samstag 2. Januar 2021, 16:04
Ich zapfe nur noch direkt aus dem KEG. Das Flaschenwaschen und erst Recht das Abfüllen und handeln der Flaschen ging mir auf den Keks.

Für's Feierabendbierchen (oder zwei..) wird der Hahn auf das KEG gesteckt und direkt ins Glas gezapft. Wenn ich nix mehr zapfen will nehme ich den Hahn vom KEG ab und stecke den auf einen IKegger Fasskopf und spüle ihn ein paar Minuten mit heißem und kalten Leitungswasser durch. Siehe Bild.

Der originale IKegger Silikonschlauch der bei den Zapfköpfen dabei ist passt schön stramm in den Gardena-Anschlussadapter für die Küchenarmaturen.

Ganz demontieren und reinigen tu ich den Hahn nur alle 2-3 Wochen, finde da aber nicht wirklich Schnodder. Ganz selten mal ein Stückchen Hopfen das sich in der Mechanik verklemmt hat.

Gruß,
René
So ähnlich mache ich das auch. Ich hab fast das gleiche Setup, d.h. einen Zapfhahn mit so einem Edelstahl NC Adapter direkt dran. Den stecke ich auf das Keg, zapfe, mache ihn ab und danach stecke ich ihn auf ein Keg mit StarSan und spüle kurz durch - fertig. Dann trink ich ein Bier. Ich hab also gar keine Bierleitung die zu reinigen wäre.

Edit: Der erste Satz
Ich zapfe nur noch direkt aus dem KEG. Das Flaschenwaschen und erst Recht das Abfüllen und handeln der Flaschen ging mir auf den Keks.
trifft auf mich aber allerdings nicht zu. Ich fülle auch in Flaschen ab mit der Beergun aus dem Keg. Ein Sud = 2 Kgs bei mir. Ein Keg kommt idR in Flaschen, das andere bleibt in der Truhe zum zapfen. Ich hab also weiterhin die von Moritz beschriebenen Freiheiten durch die Flaschen, durchaus auch begründet diese SIchtweise. Ich mach mir halt die Arbeit mit Flaschen waschen UND Keg-Geraffel um beide Vorteile zu vereinen.
Grüße,
Sebastian

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Re: Keg lohnt das?

#12

Beitrag von Dawnrazor » Samstag 2. Januar 2021, 17:50

halsbonbon hat geschrieben:
Samstag 2. Januar 2021, 16:04
Ich zapfe nur noch direkt aus dem KEG. Das Flaschenwaschen und erst Recht das Abfüllen und handeln der Flaschen ging mir auf den Keks.

Für's Feierabendbierchen (oder zwei..) wird der Hahn auf das KEG gesteckt und direkt ins Glas gezapft. Wenn ich nix mehr zapfen will nehme ich den Hahn vom KEG ab und stecke den auf einen IKegger Fasskopf und spüle ihn ein paar Minuten mit heißem und kalten Leitungswasser durch. Siehe Bild.

Der originale IKegger Silikonschlauch der bei den Zapfköpfen dabei ist passt schön stramm in den Gardena-Anschlussadapter für die Küchenarmaturen.

Ganz demontieren und reinigen tu ich den Hahn nur alle 2-3 Wochen, finde da aber nicht wirklich Schnodder. Ganz selten mal ein Stückchen Hopfen das sich in der Mechanik verklemmt hat.

Gruß,
René

Sorry für offtopic, ich sehe das deine sodastream Flasche liegt. Geht das? Habe nämlich irgendwo gelesen das die auf keinen Fall liegen darf.
Grüße aus Dortmund
Jens

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hyper472
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Re: Keg lohnt das?

#13

Beitrag von hyper472 » Samstag 2. Januar 2021, 19:01

Ist sicher Geschmackssache, für mich lohnt das auf jeden Fall. Es gibt kaum etwas schöneres, als nach Feierabend in den Keller zu steigen und sich ein Bierchen zu zapfen. Ich verwende 10l und 15l-Kegs, die sind nach wenigen Wochen leer. Dann werden Zapfkopf und Hahn zerlegt, kommen in die SpüMa, werden mit Schankhahnfett massiert und weiter gehts mit dem nächsten Fass.
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Viele Grüße, Henning
"Das Bier aber macht das Fleisch des Menschen fett und gibt seinem Antlitz eine schöne Farbe durch die Kraft und den guten Saft des Getreides."
Hildegard von Bingen (1098-1179)

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Re: Keg lohnt das?

#14

Beitrag von hkpdererste » Samstag 2. Januar 2021, 19:09

Lohnen ist hier das falsche Wort.

Wenn du Spass daran hast, dein eigenes gezapftes Zuhause zu haben und es geil findest deinen Freunden auf der Party die coole Zapfe präsentieren zu können, wirst du alle Kosten- und Reinigungsnachteile als gegeben in Kauf nehmen.

Wenn es nur darum geht, eigenes Bier zu haben, reichen Flaschen dafür dicke.

Was mich persönlich davon abhält, ist die Tatsache, dass ich immer relativ viele verschiedene Sorten da habe und in Gesellschaft auch präsentieren will. Da dann im Keller zu stehen und permanent hin und her bauen und reinigen zu müssen, während man eigentlich feiern will ... nee lass mal. Oder anderes Beispiel; da hast n kumpel dasitzen und kannst ihm dann erzählen, dass du das total leckere Stout da hättest das er so gern trinkt, kannst es aber jetzt nicht servieren weil der Rest lieber das Helle trinkt das im andren Fass ist ... Auch nix für mich.

Aber wie oben geschrieben, Geschmackssache. Wenn du's eben geil findest, nimmst es eben in Kauf.

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Re: Keg lohnt das?

#15

Beitrag von halsbonbon » Samstag 2. Januar 2021, 19:12

Sorry für offtopic, ich sehe das deine sodastream Flasche liegt. Geht das? Habe nämlich irgendwo gelesen das die auf keinen Fall liegen darf
Hallo Jens,

da hab ich mir ehrlich gesagt bis jetzt noch nie Gedanken drüber gemacht. :Grübel Probleme damit bzw. flüssiges CO² im Schlauch hatte ich aber auch noch nie.

Hab gerade mal auf die Flasche geschaut. Laut Aufdruck hat die ein Volumen von 0.6L. Wie viel Volumen 425g (volle Flasche) verflüssigtes CO2 benötigt weiß ich nicht, es gibt hier aber sicherlich Spezies hier die da was zu sagen können.

Dann kann man beurteilen ob der Druckminderer bei liegender (voller) Flasche Gefahr läuft flüssiges CO² abzubekommen.

Wie gesagt habe ich mit dieser liegenden Methode bisher aber keine Probleme. Ich fülle die Sodastream-Flaschen selber an einer 10kg Flasche e290 CO² das kein Steigrohr hat. Also stelle ich die 10lg Flasche auf den Kopf und fülle per Adapter um bis die SS "voll" ist. Ob das immer dann 425 Gramm sind kontrolliere ich aber auch nicht.

Viele Grüße,
René

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Re: Keg lohnt das?

#16

Beitrag von Tommi123 » Samstag 2. Januar 2021, 20:16

Servus,

Das Problem, mehrere Biere präsentieren zu wollen, kann man ganz entspannt umgehen.

Hab einfach 3 Hähne an meinem Kegerator.

Ehrlicherweise muss ich aber zugeben, das selten mehr als einer angeschlossen ist. Und den NC oder CC adapter einfsch kurz auf ein anderes Fass zu klicken, wenn jemand dann doch vom Stout trinken will, ist doch kein Act. Dauert 10 sekunden, inklusive leitung vom Hellen befreien.

Ich Zapfe allerdings auch nicht mit höherem druck, als das Bier lagert (Kompensatorhähne). Und bei halbvollem (und leererem keg) auch mal 2-3 Bierchen, ohne überhaupt CO2 nachzfüllen. Da geht ja kaum was an Druck verloren (trinke meist 0.3er).

Allerdings fülle ich auch immer mal wieder in Flaschen ab, das Handling ist einfach einfach und es ist bei dem ganzen Gezapfe auch mal wieder cool, sich ne eigene Flasche aufploppen zu lassen!

Versuch mscht kluch, gebrauchte Kegs bekommste ja oft für das selbe los, wie du sie gekauft hast.

Habe auch ein paar von den china ikeegger Verschnitten, die passen sogar in manchen nirmalen Kühlschrank.

LG Thomas

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Re: Keg lohnt das?

#17

Beitrag von Räuber Hopfenstopf » Dienstag 12. Januar 2021, 21:52

Ich finde die Kegs mittlerweile extrem praktisch, habe aber nicht mal einen Zapfhahn. Es haben sich ein paar 20er und 10er angesammelt. Und in denen wird das Bier gelagert, mit Holz gestopft und sedimentieren lassen. Ich brauche weniger Flaschen und fülle dann immer wieder ein Keg ab. Das Bier ist nach ein paar Wochen schön klar. Man kann die Karbonisierung schön einstellen und ggf. korrigieren. Im Moment habe ich ein Baltic/Imperial Porter in der Mangel. Es wurden gute 30 Liter gebraut, davon 10 l obergärig und 20 untergärig vergoren. Davon wiederum 10 l mit Whiskeycubes versetzt. Macht drei 10er Kegs und ein paar Probierflaschen. Super praktisch, die Dinger.
Allen wird bekannt gemacht, dass keiner in die Jeetze kackt - denn morgen wird gebraut.
Steht am Bierbrunnen in Salzwedel

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Re: Keg lohnt das?

#18

Beitrag von BrauerBen » Montag 18. Januar 2021, 17:30

Hallo zusammen,
Ich bin auch am überlegen, auf Kegs umzustellen.
Mich hält noch ein bisschen das CO2 ab. Wo lässt ihr das nachfüllen? Baumarkt habe ich bisher nur Hornbach gelesen, der ist zu weit weg von mir.
Vielen Dank für eure Hilfe :-)
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Re: Keg lohnt das?

#19

Beitrag von tobi123 » Montag 18. Januar 2021, 17:43

Da lohnt es sich tatsächlich rumzusuchen.
Aquariumsbedarf, Baumarkt, Gashändler (wobei Linde das teuerste war, was mir angeboten wurde), Brauerei, Getränkemarkt...
Ich lasse mittlerweile bei einer Firma füllen, die Automaten und sowas in Büros bestückt. Die haben auch Wasserzapfanlagen und so Zeug und befüllen auch Eigentumsflaschen. Würde mir aber mittlerweile keine Eigentumsflaschen mehr holen, sondern auf Leihflaschen setzen.

Ich fülle auch fast nur in Fässer. Ich hab das Gefühl, dass ich mit Fassreiniger (aus diesem Forum nachgebaut) für ein Fass nicht viel länger brauche als für eine Flasche. Aber da passen 18-50 Liter rein. Dazu hab ich einen Bodenablauf im Keller und kann da rumsauen, dann geht das. Meine Zapfanlage im Wohnzimmer will ich nicht mehr missen. Die ist zwar sicher nicht sehr sinnvoll, aber ich find es geil ;-)
Ich kann aber auch die andere Seite (z.B. Moritz' Anrgumentation) nachvollziehen - letzendlich bleibt das Spülen halt nervig und ein großer Teil dieses Hobbys, egal wie mans macht.

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Re: Keg lohnt das?

#20

Beitrag von BrauerBen » Montag 18. Januar 2021, 17:56

tobi123 hat geschrieben:
Montag 18. Januar 2021, 17:43
Würde mir aber mittlerweile keine Eigentumsflaschen mehr holen, sondern auf Leihflaschen setzen.
Dazu brauche ich aber einen Baumarkt der mitspielt oder? Ich hab wie gesagt bisher nur von Hornbach gehört.
Auch Wasser ist ein edler Tropfen, mischt man ihn mit Malz und Hopfen.
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Re: Keg lohnt das?

#21

Beitrag von ubu » Montag 18. Januar 2021, 18:11

Ich selbst habe keine Kegs, denke aber dass ich mir im weiteren Verlauf meiner Hobbybrauerkariere einige anschaffen werde.

Allerdings eher für Grünschlauchen und im Keg Karbonisieren.
Besonders für spezielle Sorten wie Barey Wine zum Beispiel.

Lagern dann in Kegs und bei Bedarf wenn von einer Sorte keine Flaschenware mehr da ist, oder ich ein Leeres Keg brauche ein Keg komplett in Flaschen umfüllen.

Oder für eine Feier auch mal ein ganzes mitnehmen.
Gruß
Uwe

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Re: Keg lohnt das?

#22

Beitrag von konkret » Montag 18. Januar 2021, 18:27

Umstieg auf Kegs hat sich bei mir sicher gelohnt. Bier wird nach der Hauptgärung einfach umgedruckt und Karbonisiert. Funktioniert einwandfrei. CO2 Flasche nehm ich nur als Pfandflasche und tausche die ganze Flasche wenn leer gegen volle beim Getränkehändler. Würd mir nie eine Flasche kaufen.

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Re: Keg lohnt das?

#23

Beitrag von BrauerBen » Montag 18. Januar 2021, 18:39

konkret hat geschrieben:
Montag 18. Januar 2021, 18:27
CO2 Flasche nehm ich nur als Pfandflasche und tausche die ganze Flasche wenn leer gegen volle beim Getränkehändler. Würd mir nie eine Flasche kaufen.
Darf ich fragen was für eine Art Getränkehändlrt das ist? So in etwa habe ich mir das auch vorgestellt.
Auch Wasser ist ein edler Tropfen, mischt man ihn mit Malz und Hopfen.
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Re: Keg lohnt das?

#24

Beitrag von konkret » Montag 18. Januar 2021, 19:55

Jeder Getränkehändler hat Pfand CO2 Flaschen im Programm. Ich spreche hier von den Händlern die auch die Gastronomie beliefern, nicht diese Getränkeabholmärkte. Die verkaufen auch an Private. Gibt sicher ein paar in deiner Umgebung.

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Re: Keg lohnt das?

#25

Beitrag von klecksi » Dienstag 19. Januar 2021, 08:13

Ich lasse meine da füllen: Kohlensäure
ein farbenfroher Gruß

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Re: Keg lohnt das?

#26

Beitrag von tobi123 » Dienstag 19. Januar 2021, 09:15

BrauerBen hat geschrieben:
Montag 18. Januar 2021, 17:56
tobi123 hat geschrieben:
Montag 18. Januar 2021, 17:43
Würde mir aber mittlerweile keine Eigentumsflaschen mehr holen, sondern auf Leihflaschen setzen.
Dazu brauche ich aber einen Baumarkt der mitspielt oder? Ich hab wie gesagt bisher nur von Hornbach gehört.
Gibt schon andere Möglichkeiten... Gashändler machen (fast) nichts anderes...

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Re: Keg lohnt das?

#27

Beitrag von BrauerBen » Dienstag 19. Januar 2021, 09:19

tobi123 hat geschrieben:
Dienstag 19. Januar 2021, 09:15

Gibt schon andere Möglichkeiten... Gashändler machen (fast) nichts anderes...
Ich habe bei einem örtlichen Gas-Anbieter gefragt, die Preise sind utopisch 😅.
98€ für eine Flasche, 21€ für eine Füllung (alles zzgl. mwSt.)
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Re: Keg lohnt das?

#28

Beitrag von tobi123 » Dienstag 19. Januar 2021, 09:44

Das ist doch nicht utopisch? Ich find das absolut ok.
Wenn die 98€ das Pfand für die Flasche sind: Das musst du (fast) überall zahlen. Und wenn du die Flasche kaufst, sowieso.
Und ich gehe mal davon aus, dass sich die Füllung auf 10 kg bezieht. Dann sind ca. 25 € echt nicht teuer. Das ist über 20 Mal so viel wie eine Sodastream-Flasche... Das reicht dir ewig.

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Re: Keg lohnt das?

#29

Beitrag von BrauerBen » Dienstag 19. Januar 2021, 09:45

Nein, 1. sind die 89€ wenn du die Flasche kaufst, und zweitens bezieht sich das alles auf 2kg 😂.
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Re: Keg lohnt das?

#30

Beitrag von Shenanigans » Dienstag 19. Januar 2021, 09:46

Ich habe ein 10kg Pfandflasche von Trinkgut.
75€ Pfand plus 30€ für eine Füllung.
Es gibt vielleicht güenstiger Alternativen aber es ist nur 5 minuten fahrt von mir und hat von 8 bis 20uhr von Montag-Samstag auf.
Wenn was abends oder Sonntags passiert habe ich eine Stodastreamflasche und die passende Drückminderer in reserve :Wink

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Re: Keg lohnt das?

#31

Beitrag von tobi123 » Dienstag 19. Januar 2021, 09:50

BrauerBen hat geschrieben:
Dienstag 19. Januar 2021, 09:45
Nein, 1. sind die 89€ wenn du die Flasche kaufst, und zweitens bezieht sich das alles auf 2kg 😂.
Ok. Nehm alles zurück.
Ich zahl 25 für 10 kg ;-)

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Re: Keg lohnt das?

#32

Beitrag von BrauerBen » Dienstag 19. Januar 2021, 09:53

Shenanigans hat geschrieben:
Dienstag 19. Januar 2021, 09:46
Ich habe ein 10kg Pfandflasche von Trinkgut.
75€ Pfand plus 30€ für eine Füllung.
Es gibt vielleicht güenstiger Alternativen aber es ist nur 5 minuten fahrt von mir und hat von 8 bis 20uhr von Montag-Samstag auf.
Wenn was abends oder Sonntags passiert habe ich eine Stodastreamflasche und die passende Drückminderer in reserve :Wink
Das fände ich auch total fair, ich muss mich wohl mal auf die Suchr nach einem Händler machen :-).
Auch Wasser ist ein edler Tropfen, mischt man ihn mit Malz und Hopfen.
Hopfen und Malz, Gott erhalt‘s ! 🍻

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Re: Keg lohnt das?

#33

Beitrag von bwanapombe » Dienstag 19. Januar 2021, 10:08

Die Preise sind von Anbieter zu Anbieter wohl sehr verschieden.

Vor einem Jahr habe ich 19,50 EUR für 2 kg bezahlt. Es gibt einen Anbieter, bei dem kostet es die Hälfte, der ist aber viel weiter weg. Deswegen werde ich wieder den höheren Preis in der Nähe zahlen. Aber es lohnt sich vielleicht sich etwas umzuschauen. Neue Flaschen mit TÜV gibt es gefüllt im Versandhandel für 50 EUR 2 kg.

Dirk

Edit: Rechnung gefunden, Preis korrigiert.
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Re: Keg lohnt das?

#34

Beitrag von BrauerBen » Dienstag 19. Januar 2021, 10:15

bwanapombe hat geschrieben:
Dienstag 19. Januar 2021, 10:08
Die Preise sind von Anbieter zu Anbieter wohl sehr verschieden.

Vor einem Jahr habe ich 19,50 EUR für 2 kg bezahlt. Es gibt einen Anbieter, bei dem kostet es die Hälfte, der ist aber viel weiter weg. Deswegen werde ich wieder den höheren Preis in der Nähe zahlen. Aber es lohnt sich vielleicht sich etwas umzuschauen. Neue Flaschen mit TÜV gibt es gefüllt im Versandhandel für 50 EUR 2 kg.

Dirk

Edit: Rechnung gefunden, Preis korrigiert.
Das Problem bei Eigentumsflaschen ist doch, dass die dir nicht jeder auffüllt oder? Und du hast „Aufwand“ mit dem TÜV. Deswegen würde ich eher zum leihen tendieren.
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Re: Keg lohnt das?

#35

Beitrag von bwanapombe » Dienstag 19. Januar 2021, 10:35

BrauerBen hat geschrieben:
Dienstag 19. Januar 2021, 10:15
...
Das Problem bei Eigentumsflaschen ist doch, dass die dir nicht jeder auffüllt oder? Und du hast „Aufwand“ mit dem TÜV. Deswegen würde ich eher zum leihen tendieren.
Das kann sein. Ich gehe immer zum selben Abfüller und der hat sie mir immer abgefüllt. Wenn der TÜV abgelaufen ist, darf er sie allerdings nicht mehr befüllen, das ist richtig. TÜV ist alle 10 Jahre.

Das muß man für sich abschätzen, was sinnvoller ist.

Die Kaufflasche kostet mich bei 50 EUR Kaufpreis abzüglich der 20 EUR, die ich für die erste Füllung spare, 3 EUR pro Jahr für die ersten 10 Jahre. Für die nächsten 10 Jahre je nach dem, was der TÜV kostet, sicher nicht mehr als 3 EUR, sonst könnte man auch gleich eine neue kaufen.

Zur Leihflasche kann ich keine Rechnung aufmachen, weil ich die Konditionen nicht kenne.

Dirk
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Re: Keg lohnt das?

#36

Beitrag von konkret » Dienstag 19. Januar 2021, 15:48

Ich zahle für 2 kg Flasche 19 € plus 36 € Pfand beim örtlichen Getränkehändler. (inkl. MwSt.)
Das reicht mir dann aber auch für ein Jahr.

10 kg würde so um die 50 € plus 36 € Pfand kosten.

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Re: Keg lohnt das?

#37

Beitrag von BrauerBen » Dienstag 19. Januar 2021, 16:47

konkret hat geschrieben:
Dienstag 19. Januar 2021, 15:48
Ich zahle für 2 kg Flasche 19 € plus 36 € Pfand beim örtlichen Getränkehändler. (inkl. MwSt.)
Das reicht mir dann aber auch für ein Jahr.

10 kg würde so um die 50 € plus 36 € Pfand kosten.
Und den Pfand bekommst du vollständig wieder? Das gibts bei uns leider glaube ich nicht...
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Re: Keg lohnt das?

#38

Beitrag von konkret » Dienstag 19. Januar 2021, 17:09

Ja klar bekommt man zurück, oder zahlt dann eben keinen Pfand bei Umtausch. Hast du schon mal die Händler in deiner Nähe durchtelefoniert?

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Re: Keg lohnt das?

#39

Beitrag von BrauerBen » Dienstag 19. Januar 2021, 17:44

konkret hat geschrieben:
Dienstag 19. Januar 2021, 17:09
Ja klar bekommt man zurück, oder zahlt dann eben keinen Pfand bei Umtausch. Hast du schon mal die Händler in deiner Nähe durchtelefoniert?
Ich habe angefragt, aber entweder du musst die Flasche kaufen (99€ und 20€ je Füllung) oder du mietest sie bei einem Gashändler (7€ jährlich bei einem Vertrag über 12 Jahre, Füllung 21€ zzgl. MwSt).
Ich muss wohl nochmal weitersuchen...
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Re: Keg lohnt das?

#40

Beitrag von Shenanigans » Dienstag 19. Januar 2021, 22:36

BrauerBen hat geschrieben:
Dienstag 19. Januar 2021, 17:44
konkret hat geschrieben:
Dienstag 19. Januar 2021, 17:09
Ja klar bekommt man zurück, oder zahlt dann eben keinen Pfand bei Umtausch. Hast du schon mal die Händler in deiner Nähe durchtelefoniert?
Ich habe angefragt, aber entweder du musst die Flasche kaufen (99€ und 20€ je Füllung) oder du mietest sie bei einem Gashändler (7€ jährlich bei einem Vertrag über 12 Jahre, Füllung 21€ zzgl. MwSt).
Ich muss wohl nochmal weitersuchen...
Von woher kommst du dann?
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Re: Keg lohnt das?

#41

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 20. Januar 2021, 02:24

Bierjunge hat geschrieben:
Samstag 2. Januar 2021, 15:43
Ist es auch. Für mich war der Reinigungsaufwand ursächlich, mein gesamtes Keg+CO2-Gedöns wieder abzustoßen und zurück auf ausschließliche Flaschengärung zu gehen. Verglichen mit Flaschen, die ich nach dem Leeren routinemäßig ausspüle, ist das Spülen, Reinigen und Desinfizieren von Kegs, Fittingen, Schläuchen und Schankhähnen immer eine richtige Staatsaktion, die ich immer gehasst habe wie die Pest. ...
Da bin ich ganz bei dir. So eine Zapfanlage will und muss auch gereinigt werden - am besten täglich. Wäre mir auch zuviel Aufwand für zwischendurch mal ein Bier.

Deshalb mache ich auch nach wie vor Flaschengärung. Ich kann mir mal eben ne Flasche aus dem Kühlschrank ziehen auf die ich Bock habe und gut ist. Flaschen waschen ist nur dann extrem nervig wenn man das auflaufen lässt und es dann auch noch übertreibt, z.b mit Flaschenbürsten, Desispülung usw.

Für den Sommer und die Grillparties habe ich zwei 10L Kegs mit Flachfitting und Zapfloch. Dank Corona stehen die aber momentan auch nur leer rum. Mittels Zapfkopf mit Kompensator und Sodastream Flasche kann ich da gemütlich zapfen. Wenn genug Leute da sind hau ich einfach den Messinghahn rein und lass laufen. Aber das muss tatsächlich jeder für sich selbst entscheiden. Für manche ist ja auch nicht das Bier der Mittelpunkt des Hobbies sondern der ganze technische Firlefanz drum herum.
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Re: Keg lohnt das?

#42

Beitrag von BrauerBen » Mittwoch 20. Januar 2021, 07:43

Shenanigans hat geschrieben:
Dienstag 19. Januar 2021, 22:36
BrauerBen hat geschrieben:
Dienstag 19. Januar 2021, 17:44
konkret hat geschrieben:
Dienstag 19. Januar 2021, 17:09
Ja klar bekommt man zurück, oder zahlt dann eben keinen Pfand bei Umtausch. Hast du schon mal die Händler in deiner Nähe durchtelefoniert?
Ich habe angefragt, aber entweder du musst die Flasche kaufen (99€ und 20€ je Füllung) oder du mietest sie bei einem Gashändler (7€ jährlich bei einem Vertrag über 12 Jahre, Füllung 21€ zzgl. MwSt).
Ich muss wohl nochmal weitersuchen...
Von woher kommst du dann?
Vielleicht gibt es jemand hier im Forum in der naehe der dich ein tipp geben kann.
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Re: Keg lohnt das?

#43

Beitrag von Brandergartenbier » Mittwoch 20. Januar 2021, 21:31

Auf die Themenfrage geantwortet:

Ja lohnt sich!
Gruß Florian
--------------------------------------------------------------------------------------------
Auch Wasser wird zum edlen Tropfen, mischt man es mit Malz und Hopfen!

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Re: Keg lohnt das?

#44

Beitrag von Freddred » Dienstag 2. Februar 2021, 19:44

Wahnsinnig interessant das Thema, ich bin letztens auf Ikegger gestoßen schon interessant.
Ich würde 10Liter Flaschen und 10Liter Kegs machen so hat man beides mal.

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Re: Keg lohnt das?

#45

Beitrag von Checker » Dienstag 2. Februar 2021, 20:11

Zapfe nur noch aus Keg!!!
Der Zeitaufwand beim Flaschen reinigen ist ein Argument das Hobby aufzhören....

Zapfe seit drei Jahren. Einfach ein anderes Genussvergnügen

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Re: Keg lohnt das?

#46

Beitrag von hkpdererste » Mittwoch 3. Februar 2021, 03:51

Checker hat geschrieben:
Dienstag 2. Februar 2021, 20:11
Der Zeitaufwand beim Flaschen reinigen ist ein Argument das Hobby aufzhören...
Wenn man liest was manche da für ein Brimborium treiben wär mir der Aufwand auch zu gross und reinigen musst die Zapfe auch kontinuierlich.
Checker hat geschrieben:
Dienstag 2. Februar 2021, 20:11
Zapfe seit drei Jahren. Einfach ein anderes Genussvergnügen
Das halte ich für Einbildung

Was beim zapfen einfach fehlt ist die Flexibilität. Für 5 Leute am Tisch 4 Sorten Bier aus dem Keller mitzubringen ist einfach Krampf.

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Re: Keg lohnt das?

#47

Beitrag von haefner » Mittwoch 3. Februar 2021, 09:00

Also ich habe auch lang gezögert, doch es hat sich gelohnt. Ich mach trotzdem noch kleine Sondersude in Flaschen, denn ich brauche keine Böcke vom Fass. Macht auch mehr Spaß und wie Checker schon schreibt, ist es auch für mich und meine Gäste ein anderes "Biervergnügen".

Das Reinigen des Hahnes geht schnell und der Aufwand stört mich nicht. Gehört auch zum Hobby. Habe aber letztens auch mal einen herben Rückschlag erlitten. 2x 19l Kegs sauer geworden - aus der Flasche war das Bier einwandfrei. Gezapft mit zwei unterschiedlichen, desinfizierten Hähnen. Was ich vernachlässigt habe, war die Steckkupplung. Da drin sammelt sich ja auch alles mögliche wenn man den Hahn nur absteckt und die Kupplung "nur" eindrückt und bisschen mit desinfiziert bzw. spült reich es wohl nicht.. Vermutlich war es das, aber habe schon ein bisschen Angst vor dem nächsten Fass. In Zukunft werde ich die irgendwie anders spülen müssen.

Würde an Deiner Stelle einfach damit anfangen. Die Sachen verlieren nur wenig an Wert, falls Du es Dir anders überlegst.

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Re: Keg lohnt das?

#48

Beitrag von Brandergartenbier » Mittwoch 3. Februar 2021, 09:55

haefner hat geschrieben:
Mittwoch 3. Februar 2021, 09:00
Also ich habe auch lang gezögert, doch es hat sich gelohnt. Ich mach trotzdem noch kleine Sondersude in Flaschen, denn ich brauche keine Böcke vom Fass. Macht auch mehr Spaß und wie Checker schon schreibt, ist es auch für mich und meine Gäste ein anderes "Biervergnügen".

Das Reinigen des Hahnes geht schnell und der Aufwand stört mich nicht. Gehört auch zum Hobby. Habe aber letztens auch mal einen herben Rückschlag erlitten. 2x 19l Kegs sauer geworden - aus der Flasche war das Bier einwandfrei. Gezapft mit zwei unterschiedlichen, desinfizierten Hähnen. Was ich vernachlässigt habe, war die Steckkupplung. Da drin sammelt sich ja auch alles mögliche wenn man den Hahn nur absteckt und die Kupplung "nur" eindrückt und bisschen mit desinfiziert bzw. spült reich es wohl nicht.. Vermutlich war es das, aber habe schon ein bisschen Angst vor dem nächsten Fass. In Zukunft werde ich die irgendwie anders spülen müssen.

Würde an Deiner Stelle einfach damit anfangen. Die Sachen verlieren nur wenig an Wert, falls Du es Dir anders überlegst.
Kaufe dir das NC Ventil für die OUT Seite und Steck das beim Reinigen einfach auf den Zapfhahn, dann ist das Ventil immer offen und der Reiniger kann schön einwirken.

Mehrere Tage lasse ich den Zapfhahn auch drauf, und dann wird er halt komplett offen in ein Wasserbad mit Geschirrpulver eingelegt.
Ich nutze eigentlich nurnoch Geschirrspülpulver. Ich hatte letztens im Gärfass vom Hochkräusen Hefereste am Rand, die waren hart wie Beton, selbst mit dem Fingernagel kaum abzubekommen.

Eine Nacht warmes Wasser mit Geschirrspülvuler und alles war weg.
Gruß Florian
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Re: Keg lohnt das?

#49

Beitrag von monsti88 » Mittwoch 3. Februar 2021, 10:53

Ich nutze meine Kegs weniger für den Ausschank, als Lagertanks. Das Zapfen von 1-3 Bier am Abend ist mir zu viel (Reinigungs-) Aufwand, zumal die Fässer im Kühlschrank im Keller stehen. Ich sehe den Vorteil eher darin, Zwangskarbonisieren zu können und dann im großen Gebinde lagern zu können. Im Anschluss fülle ich dann mit der China-Beergun auf Flaschen ab und habe so gut wie keinen Bodensatz mehr in den Flaschen.

So kann ich dann verschiedene Sorten in Flaschen im Kühlschrank in der Küche lagern und nach Belieben trinken.

Wenn dann mal Kumpels da sind, greife ich entweder auf meinen Flaschenvorrat zurück (--> Auswahl!) oder ich habe gerade ein Faß mit lagerndem Bier, wo sich dann der Anschluss des Zapfhahns mal lohnt, da ein paar Gläser mehr gezapft werden. Einen 5l-iKegger habe ich auch, damit man mal ein Fässchen mitnehmen kann.

Zum Spülen des Zapfhahns habe ich mir so was hier gebaut:
IMG_1809.jpeg
IMG_1810.jpeg
20l Bottichmaischer mit 25l Thermobehälter und 34l Pfanne :Smile

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