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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Mittwoch 10. Dezember 2025, 09:11
von Götz404
Götz404 hat geschrieben: Montag 8. Dezember 2025, 14:51 Hi,
bei meiner DM-N30 starte ich meistens mit 6l bis 7l das Einmaischen, mit mehr geht leider, nicht sonst komme ich bei meiner (komischen) Verfahrensweise am Ende des Maischens/Läutern nicht auf 16l.
Daher die Idee den freien Raum unter dem ersten Maischeblech zu verkleinern.

Lg Götz
Hi,

ich werde mir jetzt Material für das Einlaufrohr besorgen und mir ein paar Rohre mit verschieden Schenkelmaßen biegen.
12mm Reduzierung in der Höhe bringen 1 Liter weniger Sud unter den Maischeblech.
Ist ein Kompromiss, denn ich wollte den Flüssigkeitstand ja erhöhen ;-( (Diese Aufgabe überlege ich mir noch für den 3D Printer)

Lg Götz

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Donnerstag 11. Dezember 2025, 20:48
von Stubbi_33
Finde das Leck nicht. Jmd noch Ideen?
Wenn ich die Flasche öffne wird das angezeigt was auf dem Bild ist. Schließe ich die Flasche stehen beide Zeiger morgen auf Null. Schließe ich die Flasche nicht stehen in paar Tagen die Zeiger auf Null und die Flasche ist leer.
Ich habe es schon mit diesem Spray versucht- aber ich sehe nirgends Bläschen entstehen.
Unter Wasser soll man es ja auch nicht halten da die Manometer (also die Anzeigen) dann voll laufen.
Wäre super wenn noch jemand eine Idee hätte wie ich das noch herausfinden könnte bzw. was denn so übliche Undichtstellen sind.
LG
Mario

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Donnerstag 11. Dezember 2025, 21:33
von afri
Vielleicht kannst du die Instrumente gegen andere tauschen, falls eins davon innerlich undicht ist. Oder die Dichtungen an den Manometern, aber das hast du ja wahrscheinlich abgesprüht.
Achim

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Donnerstag 11. Dezember 2025, 21:59
von Fricky
Ich würde mir mal das Ventil mit dem Ring genauer ansehen. Kannst du das rausschrauben? Vlt. Ist da Dreck drin und es schließt deshalb nicht richtig.

Gruß,Peter.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Donnerstag 11. Dezember 2025, 22:04
von rakader
Stubbi_33 hat geschrieben: Donnerstag 11. Dezember 2025, 20:48 Schließe ich die Flasche nicht stehen in paar Tagen die Zeiger auf Null und die Flasche ist leer.
Ist mir vergangenen Sommer auch passiert. Bei mir war der Schlauch porös - unter der Schelle/Ö-Ring. Hatte auch mit Seifenwasser geprüft. Falls möglich, tausche den Schlauch.

Viele Glück!

Radulph

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Freitag 12. Dezember 2025, 09:55
von jbrand
Und noch ein Tipp: Auch beim einfachen Hinlegen der CO2 Flasche kann es schon passieren, dass flüssiges CO2 in den Druckminderer gerät. Damit kann der nicht umgehen und es können dadurch schlimme Dinge passieren. Insbesondere kann es zur Vereisung von Ventilen kommen und dann tritt CO2 mit Flaschendruck aus.

Vielleicht noch ein Hinweis zum Fehler, bei mir war einmal die Membrane im Druckminderer porös, da kam das CO2 ganz langsam durch das Gewinde der Einstellschraube raus, das war auch mit Lecksuchspray nur sehr schwer zu finden.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Freitag 12. Dezember 2025, 16:53
von Stubbi_33
Danke für eure Tipps..dann werde ich einen nach dem anderen mal abarbeiten
Gruß Mario

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Dienstag 16. Dezember 2025, 17:39
von Stubbi_33
Also bisher alles ohne Erfolg.
Werde nun andere Instrumente und Anschlüsse testen sofern ich Ersatzteile habe...Ansonsten wirds doch ein Adapter für die Sodastream.....wahrscheinlich billiger als alles andere am Ende.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Mittwoch 17. Dezember 2025, 20:30
von Malzwurm
Hat zufällig jemand die W177 rumliegen? Würde mich erkenntlich zeigen.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Mittwoch 17. Dezember 2025, 20:40
von Pauli Bräu
Servus,

meine letzten beiden Sude Summer Ale (1) und Kupfer Alt (2) sind beide sehr süß ausgefallen.
Ich verwende ca. 4,5g Haushaltszucker für die Flaschengärung. Das ist etwas viel, aber die Kohlensäure ist bei der Menge genau richtig für mich.

Leider schmecken beide Biere sehr süß und haben dadurch nahezu den selben Geschmack. Beim nächsten mal werde ich wohl Speise verwenden müssen.

Mein Frage wäre jedenfalls, hat jemand ähnliche Erfahrungen mit 4,5g Zucker gemacht, oder ist das definitiv zu viel?
Mein erster Sud, ein Sieben Korn (3), habe ich auch mit 4,5g Zucker in Flaschen abgefüllt, das war allerdings gut herb.

(1) https://mashcamp.shop/wp-content/upload ... er-Ale.pdf
(2) https://www.maischemalzundmehr.de/index ... tte=rezept
(3) https://www.maischemalzundmehr.de/index ... tte=rezept

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Mittwoch 17. Dezember 2025, 21:11
von MaltHopMagic
Da fehlen sehr viele Infos, um der Süße auf die Spur zu kommen. Wenn du sicher bist, das es vor der Flaschengärung nicht süß war, ist der Zucker einfach nicht vollständig in der Flasche vergoren. Dafür gibt es 2 Hauptgründe, deine Flaschengärung war zu kurz oder zu kalt, oder beides. Lässt sich aber reparieren, indem du die Flaschen wieder warm stellst.
Das wäre mit Speise auch passiert.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Mittwoch 17. Dezember 2025, 21:16
von Pauli Bräu
@MaltHopMagic beim Kupfer Alt kann ich sagen, dass die Hauptgärung vier Wochen bei 12°C bis 18°C gedauert hat. Die Flaschengärung dann nochmals zwei Wochen bei 12°C bis 14°C. Die Schwankungen sind nicht ideal, bin aber auf meinen Keller angewiesen.

Sprich, wenn ich die Flaschen nochmals bei ca. 20°C wärmer stelle, sollte ich bessere Ergebnisse erzielen?

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Mittwoch 17. Dezember 2025, 21:17
von Kobi
Moin,
ich denke nicht, dass die Süße auf den Zucker zurückzuführen ist, außer die Flaschengärung war zu kurz oder aus anderen Gründen unvollständig. Zucker vergärt normalerweise vollständig und macht Dein Bier eher trockener als süßer. Daher ist er ja auch eine notwendige Zugabe bei belgischen Starkbieren.
Ich tippe eher auf eine schlechte Vergärung. Da wäre Speise keine Lösung. Wie sieht denn Dein scheinbarer Vergärungsgrad aus?
Und welche Temperaturen hast Du bei der Maltoserast eingehalten? 62° wie in dem einem Rezept dürften bei den heutigen Verkleisterungstemperaturen eher etwas zu niedrig sein, 64° wie in dem anderen Rezept passen da besser.
Viele Grüße
Andreas

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Mittwoch 17. Dezember 2025, 21:28
von rakader
Pauli Bräu hat geschrieben: Mittwoch 17. Dezember 2025, 20:40 Servus,

meine letzten beiden Sude Summer Ale (1) und Kupfer Alt (2) sind beide sehr süß ausgefallen.
Servus, aus der Ferne und ohne nähere Angaben klingt das nach einer unvollständigen Gärung mit einem zu hohen Restextrakt. Mit dem Zucker bist Du ziemlich sicher auf der falschen Fährte.

Cheers
Radulph

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Mittwoch 17. Dezember 2025, 22:27
von Pauli Bräu
@Kobi Danke! Wenn ich die Werte von meiner Bierwürzespindel richtig abgelesen habe, hatte ich beim Kupfer Alt eine Stammwürze von 15,5°P (gemessen nach dem Läutern) und ein scheinbaren Restextrakt von 4°P (gemessen nach der Hauptgärung, also Jungbier). Sollten die Werte hinten und vorne nicht passen, das war meine erste Messung überhaupt bei einem Braugang. :redhead
Maltoserast habe ich nach Rezept auf 62°C eingehalten.

@rakader Ich hab wohl noch seeehr viel zu lernen, danke auch dir!

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Mittwoch 17. Dezember 2025, 22:39
von MaltHopMagic
Die 62 können zu kalt sein. Schreibe uns mal dein maischprogramm.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Mittwoch 17. Dezember 2025, 22:44
von Kobi
Pauli Bräu hat geschrieben: Mittwoch 17. Dezember 2025, 22:27 @Kobi Danke! Wenn ich die Werte von meiner Bierwürzespindel richtig abgelesen habe, hatte ich beim Kupfer Alt eine Stammwürze von 15,5°P (gemessen nach dem Läutern) und ein scheinbaren Restextrakt von 4°P (gemessen nach der Hauptgärung, also Jungbier).

Maltoserast habe ich nach Rezept auf 62°C eingehalten.
74 % sEVG hören sich für mich eigentlich nicht schlecht und süß an, aber es könnte sein, dass Du bei 62° durch die in den letzten Jahren tendenziell höheren Verkleisterungstemperaturen vielleicht weniger vergärbare und durch die spätere Verzuckerungsrast, bei der das Malz dann verkleistert war, mehr unvergärbare Zucker produziert hast; das könnte schon süßer, vor allem aber mastiger schmecken als beabsichtigt. Aber eigentlich müsste sich das dann auch im Vergärungsgrad niederschlagen. :Grübel
Ich empfehle - unabhängig von der Frage, ob ich jetzt hier richtig liege oder nicht - nächstes Mal die Maltoserast eher bei 64° durchzuführen; damit ist die Gerste zuverlässiger verkleistert und kann von der Betaamylase besser angeknabbert werden.
Viele Grüße
Andreas

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Donnerstag 18. Dezember 2025, 00:12
von rakader
MaltHopMagic hat geschrieben: Mittwoch 17. Dezember 2025, 22:39 Die 62 können zu kalt sein. Schreibe uns mal dein maischprogramm.
War auch mein erster Gedanke. Wegen der trockenen Sommer fährt man heute 64 - 65 C, mindestens 63. Messen an mehreren Punkten. Je nach Art der Anlage kann es Wärmenester geben und die Messung trügt. Mitunter sind das 5 C Unterschied.

Cheers
Radulph

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Donnerstag 18. Dezember 2025, 07:25
von Räuber Hopfenstopf
Ich denke, ein Bier mit 15,5 Plato ist generell etwas voller und süßer. Die 74 % VG finde ich auch ganz ok, gerade für eine Rast bei 62 Grad. Aber 15,5 sind kurz vor Bockbier. Da darf man kein Erfrischungsgetränk erwarten.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Freitag 19. Dezember 2025, 17:06
von HankSchrader
Barney Gumble hat geschrieben: Sonntag 7. Dezember 2025, 09:09 Weil es für die meisten eine absolute Anfängerfrage im kegging darstellt (was ich bin hier) an dieser Stelle.
Wenn ich nach der Hauptgärung in einem keg (möchte Zwangscarbo nicht machen) öffne um zu Stopfen, entweicht doch wiederalles CO2 und ich muss bisserl Zucker zugeben, oder wie lösen das hier die keg-Stopfer? Eine hopgun hab ich.
Gibt es eine Alternative? Vorlegen in ein zweites Fass nach der vollständigen Hauptgärung ist keine Alternative weil es aktive Gärung braucht angeblich für bio-conversion oderso.
Nachteil ist natürlich durch das Versenken wieder Luft reinzubringen
.. aber irgendeinen Tod muss man sterben
Moin,
ich vergäre in Kegs und habe mir zum Stopfen die hier
https://de.aliexpress.com/item/10050059 ... pt=glo2deu
in Verbindung mit einem 1,5" Deckel zugelegt. Ich hatte z.B. bei NEIPAs immer Ärger mit HopCreep und Oxydation. Oxydation ist damit Geschichte und gegen HopCreep mache ich jetzt nach der Hauptgärung einen "Softcrash" auf 15°C und stopfe dann für 4 Tage und Schlauche dann per Gaspendelverfahren in das Servierfass oder fülle direkt ab. Wichtig ist noch DipTubes zu benutzen. Das hat alle Probleme, die mit dem Stopfen zusammenhängen, ein für alle mal gelöst.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Mittwoch 24. Dezember 2025, 10:36
von Stubbi_33
Bin ich nur wieder ungeduldig oder stimmt was nicht.
Ich habe ein Altbier nach dem Rezept von Alt-Phex gebraut
https://www.maischemalzundmehr.de/index ... te=Altbier

Als Hefe die OGA09...aber die Vergärung stockt meines Erachtens...aber ich verstehe nicht wieso es nicht weiter vergärt.
Gruß Mario

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Mittwoch 24. Dezember 2025, 10:50
von Schmackofatz
Oder ist sie schon durch? Hatte es schon, dass der Messwert durch einen Hefeklumpen auf dem Tilt verfälscht wurde. Der eigentliche Restextrakt war dann weit niedriger als der Tiltwert.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Mittwoch 24. Dezember 2025, 11:17
von Stubbi_33
Deswegen habe ich einen 2ten hinzugeworfen eben, gleicher Messwert...

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Mittwoch 24. Dezember 2025, 14:04
von guenter
Die OGA09 ist bekannt dafür, dass sie etwas zickig ist. Warum, konnte nicht geklärt werden, es gab mal hier einen Thread dazu mit einem Vergleichssud einiger Kollegen. Ich hatte noch die besten Ergebnisse mit einer Kombirast. Aktuell meide ich die Hefe.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Mittwoch 24. Dezember 2025, 14:21
von Stubbi_33
Ok, d.h. nochmal ein Päckchen nachlegen? ..ist bei einem Gärfass möglich..im anderen bin ich schon unter druck..den würde ich dann verlieren..wäre auch verkraftbar.
Oder einfach warten?

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Mittwoch 24. Dezember 2025, 15:20
von guenter
Stubbi_33 hat geschrieben: Mittwoch 24. Dezember 2025, 14:21 Ok, d.h. nochmal ein Päckchen nachlegen? ..ist bei einem Gärfass möglich..im anderen bin ich schon unter druck..den würde ich dann verlieren..wäre auch verkraftbar.
Oder einfach warten?
Bei mir hatte weder warten noch ein zweites Päckchen Erfolg. Die Biere waren trotzdem gut, etwas mehr Restsüße. Allerdings waren es recht bittere Alt-Biere, da kommt die Süße nicht so durch.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Mittwoch 24. Dezember 2025, 16:13
von Stubbi_33
Ok..dann lass ich es noch über die Weihnachtszeit stehen und dann wirds abgefüllt und kalt gestellt.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Donnerstag 25. Dezember 2025, 00:47
von Micha-Dahlsen
Moin und frohes Fest zusammen.
Verzeiht, dass ich mich an die OGA9-Diskussion andocke, aber es passt so gut. Ich habe gerade dasselbe Problem. 24l Altbier nach dem MMuM Rezept "Fuchs Du hast die Wurst geklaut" mit modifiziertem Maischplan und 35 IBU Bittere und STW 1.052 SG gebraut. Mit reichlich 1 Tag alter Erntehefe 2. Führung OGA9 bei 15°C gepitcht. Die kam nach 1/2 Tag sofort an und bildete ordentlich Kräusen. Siehe manuell gemessene Werte im Brewfather Graph. Dann ist es evtl. etwas kalt draußen geworden und das hat sie vielleicht eingeschläfert. Hab geschüttelt und warm gestellt - es blubberte ab und an, aber SG konstant 1.026.
Jetzt überlege ich, einen Starter mit 0,5l Öttinger frei, Zucker und 1 Pck OGA9 nachzupitchen. Ist das eine gute Idee?

Grüße/Michael

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Donnerstag 25. Dezember 2025, 01:24
von guenter
Ich tippe auch hier auf fehlenden Verkleisterung - was soll sich denn da noch tun? Sorry, abfüllen, da passiert nichts mehr.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Donnerstag 25. Dezember 2025, 01:34
von Micha-Dahlsen
Danke, Guenter. Also beim nächsten Mal Maltoserast bei 64° C?
Michael

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Donnerstag 25. Dezember 2025, 08:43
von guenter
Ich tendiere eher zur Kombirast.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Donnerstag 25. Dezember 2025, 09:45
von Malzmoehre
Micha-Dahlsen hat geschrieben: Donnerstag 25. Dezember 2025, 01:34 Danke, Guenter. Also beim nächsten Mal Maltoserast bei 64° C?
Michael
Mein letzter Sud mit der OGA landete bei 75% glaube ich. Den genauen Wert kann ich gerne nachreichen wenn ich zuhause bin.
Hefe war aus dritter Führung, Maischplan war wie folgt:
5min bei 57°C
20min bei 64°C
35min bei 67°C
20min bei 72°C

Aufgrund der Problematik mit den niedrigen EVG hab ich testweise einen Teelöffel Erntehefe als Nahrung mitgekocht. Die Eiweissrast hatte ich ebenfalls wegen der Problematik gehalten.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Donnerstag 25. Dezember 2025, 10:40
von Stubbi_33
Wenn ich vor dem abfüllen ins KEG nochmals eine Zuckerlösung vorlege- wird mir das wohl auch nichts bringen...dann bleibt es bei einem Leichtbier mit 3,6% Alkohol und 55% EVG

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Donnerstag 25. Dezember 2025, 10:44
von FlorianTH
Falls du noch einen STA1-positiven Hefestamm hast, dann könnte der sehr viel Spaß haben :Drink

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Donnerstag 25. Dezember 2025, 11:22
von guenter
Malzmoehre hat geschrieben: Donnerstag 25. Dezember 2025, 09:45 Mein letzter Sud mit der OGA landete bei 75% glaube ich. Den genauen Wert kann ich gerne nachreichen wenn ich zuhause bin.
Hefe war aus dritter Führung
Dritte Führung ist ein anderes Thema, damit haben hier viele schon gute Erfahrungen gemacht. Ist halt nicht jedermanns Sache ...

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Donnerstag 25. Dezember 2025, 11:26
von Malzmoehre
guenter hat geschrieben: Donnerstag 25. Dezember 2025, 11:22
Malzmoehre hat geschrieben: Donnerstag 25. Dezember 2025, 09:45 Mein letzter Sud mit der OGA landete bei 75% glaube ich. Den genauen Wert kann ich gerne nachreichen wenn ich zuhause bin.
Hefe war aus dritter Führung
Dritte Führung ist ein anderes Thema, damit haben hier viele schon gute Erfahrungen gemacht. Ist halt nicht jedermanns Sache ...
Selbst die aus zweiter Führung blieb unter 70%.
Ob es nun an der Maischarbeit oder der "Hefenahrung" lag mag ich nicht beurteilen.
Was ich aber sagen kann ist: Wenn die Hefe sich wohl fühlt erledigt sie bei 11°C angestellt und 13°C vergoren ihren Job wirklich schnell.(~5 Tage)

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Donnerstag 25. Dezember 2025, 16:25
von Micha-Dahlsen
zu:
viewtopic.php?p=553357#p553357

den identischen Sud habe ich vor 1/2 Jahr schonmal gebraut. Einziger Unterschied: damals Gegenstromkühler verwendet - diesesmal Eintauchkühlspirale (sollte keinen Unterschied machen), Trockenhefe verwendet, kein Raumtemperaturabfall während der Gärung, sondern rampenförmige Steigerung auf 20°C nach 50% Extraktabbau. sEVG war damals 68,5%.
Michael

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Freitag 2. Januar 2026, 20:00
von Räuber Hopfenstopf
Gibt es eine Quelle, wo ich mir einen Überblick über die Wasserprofile bekannter Brauereien verschaffen kann? Im Moment suche ich was zu Pilsen. Aber außer der Aussage, dass das Wasser sehr weich ist und -2 - 0 Grad dH hat, finde ich nicht viel.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Freitag 2. Januar 2026, 21:30
von MaltHopMagic
Hallo Björn,

eher nach Stilen sortiert ist das:

https://braumagazin.de/article/von-der- ... rauwasser/

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Freitag 2. Januar 2026, 22:18
von Räuber Hopfenstopf
Den Artikel kenne ich. Aber ich suche die konkreten Angaben, um zu wissen, wo ich hin muss. Am besten wären Angaben zu konkreten Wasser(Ziel)Werten.
Unter 3.4 steht im Artikel:
IMG_8269.jpeg
Aber auf welches Wasservolumen muss ich das dosieren?

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Freitag 2. Januar 2026, 23:05
von Taim
Räuber Hopfenstopf hat geschrieben: Freitag 2. Januar 2026, 20:00 Gibt es eine Quelle, wo ich mir einen Überblick über die Wasserprofile bekannter Brauereien verschaffen kann? Im Moment suche ich was zu Pilsen. Aber außer der Aussage, dass das Wasser sehr weich ist und -2 - 0 Grad dH hat, finde ich nicht viel.
Martin Brungard (Bru'n water) hat dazu etwas geschrieben unter "3. Minerals and Beer Styles"
https://www.brunwater.com/water-knowledge

Ob die Wasserwerte so stimmen, kann ich nicht sagen. Aber für Pilsen wäre das dann folgende (mg/L):
Calcium: 7
Magnesium: 2
Natrium: 2
Sulfat: 8
Chlorid: 6
Bicarbonat: 5

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Freitag 2. Januar 2026, 23:27
von PabloNop
Räuber Hopfenstopf hat geschrieben: Freitag 2. Januar 2026, 22:18 Aber auf welches Wasservolumen muss ich das dosieren?
Guck mal in 3.1 die Tabelle. Dort ist für eine Gabe von 1g CaSO4 und CaCl2 angegeben, wieviel Kalzium hinzugefügt wird. Der Text aus 3.4 müsste sich wohl auf 10l beziehen - geht aber nicht aus dem Kontext hervor.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Samstag 3. Januar 2026, 08:24
von Duc1302
Räuber Hopfenstopf hat geschrieben: Freitag 2. Januar 2026, 20:00 Gibt es eine Quelle, wo ich mir einen Überblick über die Wasserprofile bekannter Brauereien verschaffen kann? Im Moment suche ich was zu Pilsen. Aber außer der Aussage, dass das Wasser sehr weich ist und -2 - 0 Grad dH hat, finde ich nicht viel.
Hallo,
wenn dein Ziel ist, ein böhmisches Pils zu brauen, nimm Purania Kaufwasser (tschechisches Quellwasser). Damit habe ich beste Erfahrungen gemacht.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Samstag 3. Januar 2026, 08:48
von Räuber Hopfenstopf
Danke für die Hinweise. Bei Bru‘n‘Water kann man was finden. Und mittlerweile habe ich auch bei Brewfather ein paar Daten gefunden.
Ich habe einen Mischbettvollentsalzer, das Wasser ist also kein Problem. Für die meisten Biere komme ich mit 6 dH und etwas aufsalzen auch so zurecht. Es geht mir um die Zielgrößen, wenn ich das VE Wasser ggf. noch etwas anpassen muss.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Dienstag 6. Januar 2026, 13:35
von Kroko Bräu
Im Keller gärt gerade unser erster untergäriger Sud bei 9 °C RT, seit nun genau 7 Tagen. Er ist von 13,8 auf 10 Brix runter (50 - 60% EVG, je nach Umrechnungsformel). Ich habe mal gelesen, dass man den Sud später etwas wärmer stellen soll. Wenn ich das Kellerfenster schließe, kommt der Raum langsam auf 12 °C. Sollte ich das jetzt tun oder warten oder ganz auf 9 °C lassen?

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Dienstag 6. Januar 2026, 14:52
von Räuber Hopfenstopf
Das hängt etwas davon ab, wie gut die Gärung läuft. Du kannst davon ausgehen, dass es in der gärenden Würze ein paar Grad wärmer ist. Ich würde es, sofern die Gärung nicht schwächelt, noch etwas so stehen lassen und bei nachlassender Gärung das Fenster schließen.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Dienstag 6. Januar 2026, 18:51
von Kroko Bräu
Im Vergleich zum untergärigen natürlich langsamer, aber es läuft noch. Dann warte ich noch etwas ab.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Dienstag 6. Januar 2026, 18:58
von gulp
Kroko Bräu hat geschrieben: Dienstag 6. Januar 2026, 13:35 Im Keller gärt gerade unser erster untergäriger Sud bei 9 °C RT, seit nun genau 7 Tagen. Er ist von 13,8 auf 10 Brix runter (50 - 60% EVG, je nach Umrechnungsformel). Ich habe mal gelesen, dass man den Sud später etwas wärmer stellen soll. Wenn ich das Kellerfenster schließe, kommt der Raum langsam auf 12 °C. Sollte ich das jetzt tun oder warten oder ganz auf 9 °C lassen?
Lass es bei 9° stehen. Es besteht keine Notwendigkeit wärmer zu stellen. Läuft doch gut.

Gruß
Peter

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Donnerstag 8. Januar 2026, 09:46
von ggansde
klecksi hat geschrieben: Samstag 12. Februar 2022, 22:07
JackFrost hat geschrieben: Samstag 12. Februar 2022, 18:35
guenter hat geschrieben: Samstag 12. Februar 2022, 18:28
Was ist denn DME?
DME ist Dry malt extract.

Gruß JackFrost
Früher hatte ich auch DME verwendet, hatte einfach immer mal wieder Probleme damit.
Bin nun auf Alk.freies Bier umgestiegen und habe seit dem keine Probleme mehr.

ich nehme das von Ötti...., ist in allen mengen verfügbar und braucht nur entgast werden. Einfach in der Handhabung. :Drink
Moin,
ich hatte bislang noch nie Probleme mit DME. Nun hat es mich auch erwischt. Ich habe eine neue Charge eingesetzt und es passiert absolut gar nichts. Warum genau das so ist kann ich mir nicht erklären? Ich werde jetzt mal auf alkoholfreies Bier umsteigen. Warum sollte man dies entgasen?
VG, Markus

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Donnerstag 8. Januar 2026, 09:49
von pfaelzerbube
ggansde hat geschrieben: Donnerstag 8. Januar 2026, 09:46
klecksi hat geschrieben: Samstag 12. Februar 2022, 22:07
JackFrost hat geschrieben: Samstag 12. Februar 2022, 18:35

DME ist Dry malt extract.

Gruß JackFrost
Früher hatte ich auch DME verwendet, hatte einfach immer mal wieder Probleme damit.
Bin nun auf Alk.freies Bier umgestiegen und habe seit dem keine Probleme mehr.

ich nehme das von Ötti...., ist in allen mengen verfügbar und braucht nur entgast werden. Einfach in der Handhabung. :Drink
Moin,
ich hatte bislang noch nie Probleme mit DME. Nun hat es mich auch erwischt. Ich habe eine neue Charge eingesetzt und es passiert absolut gar nichts. Warum genau das so ist kann ich mir nicht erklären? Ich werde jetzt mal auf alkoholfreies Bier umsteigen. Warum sollte man dies entgasen?
VG, Markus
Hallo Markus,
ich hatte das auch schon. Ursache konnte ich auch nicht ausfindig machen. Falsche Lagerung? Zu alt? Was auch immer.
Welches alkoholfreie nimmst du nun?