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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Donnerstag 8. Januar 2026, 09:52
von ggansde
Perlenbacher vom Lidl.
VG, Markus
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Donnerstag 8. Januar 2026, 09:54
von pfaelzerbube
ggansde hat geschrieben: Donnerstag 8. Januar 2026, 09:52
Perlenbacher vom Lidl.
VG, Markus
Das funktioniert gut, das verwende ich auch
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Donnerstag 8. Januar 2026, 13:48
von Spittyman
Weiß jemand von welcher Firma die Gläser von der Kölner bzw. Bonner Brauschau sind und wie die heißen?
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Donnerstag 8. Januar 2026, 14:23
von hattorihanspeter
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Donnerstag 8. Januar 2026, 14:30
von Spittyman
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Donnerstag 8. Januar 2026, 15:28
von skybandit
Siebt ihr eure Reishülsen vor dem Gebrauch?
Habe hier einen Beutet aus dem Braubedarf gekauft, der sehr viel feines Zeug mit dabei hat...
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Donnerstag 8. Januar 2026, 17:52
von Braufex
skybandit hat geschrieben: Donnerstag 8. Januar 2026, 15:28
Siebt ihr eure Reishülsen vor dem Gebrauch?
Nein, sowas wie auf Deinem Bild hatte ich noch nie.
Ich werde aber ab der nächsten Verwendung die Reisschalen mit Wasser weichen und 2x spülen.
Ist ein Tipp aus dem Forum ...
Gruß Erwin
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Donnerstag 8. Januar 2026, 18:03
von thopo68
Spittyman hat geschrieben: Donnerstag 8. Januar 2026, 13:48
Weiß jemand von welcher Firma die Gläser von der Kölner bzw. Bonner Brauschau sind und wie die heißen?
Die neuen Gläser der Bonner Heimbrauer sind
diese
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Donnerstag 8. Januar 2026, 19:13
von Spittyman
thopo68 hat geschrieben: Donnerstag 8. Januar 2026, 18:03
Spittyman hat geschrieben: Donnerstag 8. Januar 2026, 13:48
Weiß jemand von welcher Firma die Gläser von der Kölner bzw. Bonner Brauschau sind und wie die heißen?
Die neuen Gläser der Bonner Heimbrauer sind
diese
Super! Die sind sogar noch besser!
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Donnerstag 8. Januar 2026, 20:00
von hattorihanspeter
Witzig, wollt ich dir ebenfalla vorschlagen. Hab beide und greif ebenfalls lieber zum Sahm.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Donnerstag 8. Januar 2026, 23:33
von Braufex
Spittyman hat geschrieben: Donnerstag 8. Januar 2026, 19:13
thopo68 hat geschrieben: Donnerstag 8. Januar 2026, 18:03
Spittyman hat geschrieben: Donnerstag 8. Januar 2026, 13:48
Weiß jemand von welcher Firma die Gläser von der Kölner bzw. Bonner Brauschau sind und wie die heißen?
Die neuen Gläser der Bonner Heimbrauer sind
diese
Super! Die sind sogar noch besser!
Sind die Gläser aus dem Link nicht die Gläser der HBCon?
Sieht für mich aus, als hätten sie die gleiche schöne Form.
Sind meine Lieblingsgläser für obergärige Biere (außer Weißbier), neben dem
0,25er Augustiner-Isarseidel (für frisch gezapfte helle und dunkle Lager)
Gruß Erwin
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Freitag 9. Januar 2026, 08:36
von hattorihanspeter
Form ist die gleiche, ja. Hat aber nur 0.1L.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Freitag 9. Januar 2026, 09:04
von Braufex
hattorihanspeter hat geschrieben: Freitag 9. Januar 2026, 08:36
Form ist die gleiche, ja. Hat aber nur 0.1L.
Gibts mit 0,1 und
0,42 L.
Das müsste dann auch die gleiche Größe sein.
Gruß Erwin
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 11. Januar 2026, 19:40
von Matthias1985
Moin,
Habe das erste Mal ein Bier gebraut, wo man am Ende der Hauptgärung Hopfen (Centennial und Cascade) hinzufügt.
Fast jede Flasche die ich abgefüllt habe läuft über (2 Bar Druck bei 21 Grad laut Kontrollflasche)
Geschmack ist normal, keine Auffälligkeiten.
Was kann man beim Hopfenstopfen falsch machen?
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 11. Januar 2026, 19:54
von Räuber Hopfenstopf
Hopfen kann zu einer erneuten Gärung führen (Hop Creep), da Enzyme aus dem Hopfen Zucker langsam aufspalten. Dann war dein Bier wahrscheinlich nicht total endvergoren.
An Hopfenpartikeln kann sich auch Kohlensäure entbinden, die zu erhöhter Schaumbildung führt.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 11. Januar 2026, 20:02
von Matthias1985
''An Hopfenpartikeln kann sich auch Kohlensäure entbinden, die zu erhöhter Schaumbildung führt.''
Genau das ist der Fall bei mir.
Würde jetzt ''schnell'' alles trinken lassen, respektive ins Fass umfüllen.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 11. Januar 2026, 20:05
von Räuber Hopfenstopf
Oder abwarten. Wenn das sedimentiert, wird es besser.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Dienstag 13. Januar 2026, 12:29
von Matthias1985
Räuber Hopfenstopf hat geschrieben: Sonntag 11. Januar 2026, 20:05
Oder abwarten. Wenn das sedimentiert, wird es besser.
Mach ich. Es schießt auch nicht gleich raus beim Öffnen der Flasche.
Es dauert einen kurzen Augenblick, dann löst sich das Co2 am Boden der Flasche und das Bier schäumt über.
Die Kontrollflasche geht langsam auf die 2,5 Bar Druck.
Andere Frage: Was wird hier von den Karbonisierungsdrops gehalten?
Beim ersten Bier hatte ich die länglichen Zuckerdrops für 0,33er, - leider wenig Co2 am Ende.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Dienstag 13. Januar 2026, 12:50
von Räuber Hopfenstopf
Ist halt ein Convinience Produkt. Ich habe diese kleinen Dosierlöffel und ein Pfund Zucker. Trichter in die Flasche und in anderthalb Minuten ist ein Kasten Flaschen fertig verzuckert. Mit so einem Löffel und etwas Fingerspitzengefühl kann man die Karbonisierung auch etwas steuern. Fürs Saison und Wit randvoll, beim Stout und Porter nur etwa 80 %. Meistens fülle ich mit einem Gegendruckabfüller aus dem Keg ab. Aber was nicht ins Keg passt, wird so in der Flasche karbonisiert.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Freitag 16. Januar 2026, 16:47
von Brauladi
Hallo, habe mal eine kurze Frage zum Grainfather G30: Die Pumpe des G30 arbeitet nicht mehr richtig. Es kommt nur noch ein besseres Rinnsal raus. Beim Braumeister habe ich die regelmäßig reinigen können. Geht das beim Grainfather auch und wieviel Aufwand ist das?
Danke für eventuell hilfreiche Antworten!
Gruß
Hans Dieter
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Freitag 16. Januar 2026, 17:59
von Windkind
Sollte gehen, steht zumindest in der Anleitung (des aktuellen Modells) auch auf der Seite "HINWEISE ZUR REINIGUNG & LAGERUNG" als kurzer Abschnitt. Hab ich selbst noch nie gemacht, aber da es nicht furchtbar umfangreich beschrieben/bebildert ist würde ich vermuten, dass das nicht allzu aufwändig ist.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Freitag 16. Januar 2026, 19:43
von olle
Brauladi hat geschrieben: Freitag 16. Januar 2026, 16:47
Hallo, habe mal eine kurze Frage zum Grainfather G30: Die Pumpe des G30 arbeitet nicht mehr richtig. Es kommt nur noch ein besseres Rinnsal raus. Beim Braumeister habe ich die regelmäßig reinigen können. Geht das beim Grainfather auch und wieviel Aufwand ist das?
Hier macht das einer:
https://www.youtube.com/watch?v=shwuNlEM1Ss
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Samstag 17. Januar 2026, 11:13
von gulp
olle hat geschrieben: Freitag 16. Januar 2026, 19:43
Brauladi hat geschrieben: Freitag 16. Januar 2026, 16:47
Hallo, habe mal eine kurze Frage zum Grainfather G30: Die Pumpe des G30 arbeitet nicht mehr richtig. Es kommt nur noch ein besseres Rinnsal raus. Beim Braumeister habe ich die regelmäßig reinigen können. Geht das beim Grainfather auch und wieviel Aufwand ist das?
Hier macht das einer:
https://www.youtube.com/watch?v=shwuNlEM1Ss
Aber lass die Metallschellen weg. Das ist unglaubliches gefrickel. Die Originalteile sind besser! Das ist auch eine gute Gelegenheit selbige zu erneuern.
Gruß
Peter
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Samstag 17. Januar 2026, 22:22
von Brauladi
Vielen Dank, war hilfreich!
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Samstag 17. Januar 2026, 23:50
von Konsul
Hallo, ich habe auch eine Frage zu Hefenahrung.
Ich habe ein Päckchen Hefenahrung, da steht aber nur Obst-und Fruchtwein als Verwendungszweck drauf.
Kann ich die bedenkenlos auch fürs Bier benutzen?
Hatte bisher eine Nahrung von Wyeast.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 18. Januar 2026, 09:09
von Ökonomierat
Moin
das ist Hefenährsalz und wird in der Hauptsache bei der Weinbereitung bei schlechtem Lesegut eingesetzt. Beim Bier völlig unnötig, da in der Hauptsache Glucose und praktisch keine Fructose vorhanden ist.
GaA
Dieter
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 18. Januar 2026, 11:26
von Sauppi
Konsul hat geschrieben: Samstag 17. Januar 2026, 23:50
da steht aber nur Obst-und Fruchtwein als Verwendungszweck drauf.
Genau das ist eben das "Problem" an der Sache. Es handelt sich um Diammoniumphosphat, kurz auch DAP genannt. Das kann bei Fruchtmaischen durchaus hilfreich sein, um genügend Stickstoff und Phosphor für die Hefe bereitzustellen.
Beim Bierbrauen nutzen wir andere Rohstoffe, daher gibt's selten einen N- oder P-Mangel. Das DAP schadet natürlich auch nicht, besonders bei untergäriger Führung und geringer Anstellmenge. Vermutlich wird dann aber die nächste Engstelle bei der Zinkversorgung liegen.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 18. Januar 2026, 19:35
von Malzwurm
Ich habe zwischen den Jahren ein Löwenbräu Helles vom Fass getrunken und war sehr positiv überrascht. Weiß zufällig jemand, welche Hopfensorten verwendet werden? Ich fand es leicht blumig und ganz dezent in Richtung Zitrone. Bekommt man sowas mit Hallertau Tradition hin?
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 18. Januar 2026, 19:47
von ggansde
Auf die Schnelle habe ich im Internet eine Vermutung gefunden: Hopfen und Hopfenextrakt, vermutlich Hersbrucker als Aroma und evtl. noch ein Bitterhopfen.
VG, Markus
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 18. Januar 2026, 21:04
von Stuggbrew
Malzwurm hat geschrieben: Sonntag 18. Januar 2026, 19:35
Ich habe zwischen den Jahren ein Löwenbräu Helles vom Fass getrunken und war sehr positiv überrascht. Weiß zufällig jemand, welche Hopfensorten verwendet werden? Ich fand es leicht blumig und ganz dezent in Richtung Zitrone. Bekommt man sowas mit Hallertau Tradition hin?
Also lt Homepage kommen ihre Hopfen aus der hallertau. Welcher müsste man nun etwas nachforschen:
https://loewenbraeu.de/loewenhoehle/qua ... /index.php
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 18. Januar 2026, 21:22
von ggansde
Könnte stimmen, der Mittelfrühe ist auch leicht zitronig.
VG, Markus
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Montag 19. Januar 2026, 00:26
von rakader
Sauppi hat geschrieben: Sonntag 18. Januar 2026, 11:26
Konsul hat geschrieben: Samstag 17. Januar 2026, 23:50
da steht aber nur Obst-und Fruchtwein als Verwendungszweck drauf.
Genau das ist eben das "Problem" an der Sache. Es handelt sich um Diammoniumphosphat, kurz auch DAP genannt. Das kann bei Fruchtmaischen durchaus hilfreich sein, um genügend Stickstoff und Phosphor für die Hefe bereitzustellen.
Beim Bierbrauen nutzen wir andere Rohstoffe, daher gibt's selten einen N- oder P-Mangel. Das DAP schadet natürlich auch nicht, besonders bei untergäriger Führung und geringer Anstellmenge. Vermutlich wird dann aber die nächste Engstelle bei der Zinkversorgung liegen.
Ergänzung: DAP ist ein guter Katalysator bei der Herstellung von belgischem Brauzucker. Es gibt Hefenahrung fürs Brauen wie Nutrient von Wyeast, die enthält aber immer zwingend Zink.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Montag 19. Januar 2026, 22:01
von DerDallmann
Hat jemand kürzlich mal ein IPA mit Polaris im Kaltbereich gemacht?
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Samstag 24. Januar 2026, 08:54
von Kanton
Moin zusammen,
ich habe einen Starter aus Malzextrakt hergestellt und diesen heiß in Flaschen abgefüllt, um ihn für zukünftige Sude verwenden zu können. Eine der Flaschen habe ich inzwischen genutzt. Die Hefe vermehrt sich sichtbar, der Geruch ist leicht fruchtig und hefig, ohne stechende oder essigartige Noten. Insofern scheint zunächst alles unauffällig.
Heute habe ich jedoch festgestellt, dass die beiden übrigen Flaschen unerwartet mit der Gärung begonnen haben. Diese habe ich vorsorglich entsorgt. Nun bin ich unsicher, ob möglicherweise auch die bereits verwendete Flasche kontaminiert war und ob es ratsam wäre, diesen Starter ebenfalls zu verwerfen.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Samstag 24. Januar 2026, 09:27
von FlorianTH
Kanton hat geschrieben: Samstag 24. Januar 2026, 08:54
Moin zusammen,
ich habe einen Starter aus Malzextrakt hergestellt und diesen heiß in Flaschen abgefüllt, um ihn für zukünftige Sude verwenden zu können. Eine der Flaschen habe ich inzwischen genutzt. Die Hefe vermehrt sich sichtbar, der Geruch ist leicht fruchtig und hefig, ohne stechende oder essigartige Noten. Insofern scheint zunächst alles unauffällig.
Heute habe ich jedoch festgestellt, dass die beiden übrigen Flaschen unerwartet mit der Gärung begonnen haben. Diese habe ich vorsorglich entsorgt. Nun bin ich unsicher, ob möglicherweise auch die bereits verwendete Flasche kontaminiert war und ob es ratsam wäre, diesen Starter ebenfalls zu verwerfen.
Sicherheit bekommst du nur mit Sterilisation hin, das betrifft sowohl deine Flasche, als auch deine Flüssigkeit. Um eine Flüssigkeit garantiert steril zu bekommen ist eine Sterilisierphase bei 121⁰C für 20 Minuten notwendig. Vermutlich hattest du diese in deinem Aufbau nicht. Details zum Sterilisieren von Flüssigkeiten findest du z.B. hier:
https://www.systec-lab.de/news-und-even ... enstoffen/
Für den Heimgebrauch kannst du das auch recht einfach mit einem Schnellkochtopf hinbekommen. Dabei ist es nur sehr wichtig, dass die verwendeten Gläser aus Borosilikatglas bestehen (und nicht Kalk-Natron-Glas), diese nicht direkt auf dem Boden des Topfes stehen und diese auf gar keinen Fall verschlossen werden. Sobald sich der Druck in den Glasflaschen und oder dem Schnellkochtopf verändert, muss dies in dort auch möglich sein. Ansonsten auf die Hinweise zum Umgang mit Schnellkochtöpfen achten.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Samstag 24. Januar 2026, 09:30
von rakader
Kanton hat geschrieben: Samstag 24. Januar 2026, 08:54
Heute habe ich jedoch festgestellt, dass die beiden übrigen Flaschen unerwartet mit der Gärung begonnen haben. Diese habe ich vorsorglich entsorgt. Nun bin ich unsicher, ob möglicherweise auch die bereits verwendete Flasche kontaminiert war und ob es ratsam wäre, diesen Starter ebenfalls zu verwerfen.
Das ist normal. Starter ist nicht unbegrenzt haltbar, sondern nur ein paar Tage. Es sei denn Du frierst ihn ein. Das hat auch nur bedingt mit kontaminierten Flaschen zu tun.
Es ist besser Du setzt künftig Deinen Starter in den Tagen vor dem Brautag an - oder frierst eben ein, um ihn auf den Punkt verwenden zu können.
Cheers
Radulph
Edit: Die Möglichkeit der Sterilisation hat Florian Dir schon genannt. Du kannst das aber auch in Weckglas im Ofen machen (nicht im Topf). Dabei wir ebenfalls Sterilisationstemperatur von 118-120 °C durch die Klammern und den Dichtungsring erreicht.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Samstag 24. Januar 2026, 09:35
von ggansde
Moin,
bei Normaldruck wird die Flüssigkeit aber bei ca. 100 °C sieden, daher ist auch hier ein Autoklav oder Dampfdrucktopf notwendig. Wenn der Fragesteller so etwas nicht besitzt, könnte er auf die Methode der Tyndallisation
https://de.wikipedia.org/wiki/Tyndallisation zurückgreifen. Ist zwar nicht ganz so effektiv, sollte aber reichen.
VG, Markus
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Samstag 24. Januar 2026, 09:52
von Kanton
Besten Dank für die Info
ein Autoklav ist vorhanden. Werde ich dann ggf. beim nächsten mal nutzen. Denke aber das ich in Zukunft immer einen frischen Starter machen werde. Erscheint mir sicherer.
Schönes Wochenende.
Carsten
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Samstag 24. Januar 2026, 12:05
von rakader
ggansde hat geschrieben: Samstag 24. Januar 2026, 09:35
Moin,
bei Normaldruck wird die Flüssigkeit aber bei ca. 100 °C sieden, daher ist auch hier ein Autoklav oder Dampfdrucktopf notwendig. Wenn der Fragesteller so etwas nicht besitzt, könnte er auf die Methode der Tyndallisation
https://de.wikipedia.org/wiki/Tyndallisation zurückgreifen. Ist zwar nicht ganz so effektiv, sollte aber reichen.
VG, Markus
Moin Markus, es ist aber kein Normaldruck gegeben, sondern ein Überdruck bei 160-170 °C; dieser baut sich IM Glas auf. Deswegen rede ich (und Weck) auch von Sterilisation. Kannst Du übrigens messen mit einem Funkthermometer im Glas. Erklärung: Durch den Gegendruck der Klammern und die Gummidichtung wird ein Überdruck aufgebaut, der wiederum zu einer höheren Temperatur über dem Siedepunkt führt. Die Gläser sind so konzipiert, dass dieser Überdruck bei 118-120 °C entweicht. Man kann das bei 100 °C und 160 °C im Ofen testen. Bei 100 °C wird keine Flüssigkeit im Glas entweichen, bei 160 °C passiert das wohl, auch zu erkennen an den Sprudelbläschen.
Es ist das gleiche Prinzip wie im Überdrucktopf, nur dass dieser bei noch höherer Temperatur und Druck arbeitet. Im normalen Wasserbad des Einkochautomaten kann das natürlich nicht funktionierten, im Ofen dagegen schon. Das wussten auch schon unsere Großmütter; auf deren Herden (AEG) war deshalb eine Markung von 175 °C zum Einwecken angegeben.
Nach Herstellerangaben sollte man die Gummis nicht über 170 °C erhitzen. Um sie zu schonen, decke ich den Deckel deshalb immer mit Alufolie ab. Zudem stellt man die Gläser, die als hitzebeständig bis 180 °C deklariert sind, in ein Wasserbad.
Die Methode ist geeignet für alle, die keinen Druckkochtopf haben. Wenn man es öfter macht, lohnt sich ein Drucktopf allemal, schon wegen des Energieverbrauchs.
Cheers
Radulph
Edit: Probiere es mal aus und vergleiche.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 25. Januar 2026, 10:46
von Muellermann
Servus zusammen,
ich habe an meinem Braumeister BM 20 das Magnetventil an der Mantekühlung nachgerüstet und möchte nun mittels einer Kompressorkühlbox das Kühlittel durch den Mantel pumpen. Leider hat das Magnetventil zusammen mit dem Kühlmantel einen starken Gegendruck und meine kleine 15 W Tauchpumpe mit 1,20 Förderhöhe hat da keine Chance gegen.
Könnt ihr mir hier eine Pumpe empfehlen? Theoretisch müsste ja in den gängigen Glykolkühlern eine brauchbare Pumpe verbaut sein. Weiss jemand, was da verbaut ist?
Beste Grüße und herzlichen Dank.
Andreas
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 25. Januar 2026, 14:07
von Meikel M.
Kurze Frage, kurze Antwort.
Ich habe gestern meinen allererste Sud hingelegt und komme leider nur auf 9.5°Plato. Die Vorwürze hatte knapp 17°P und ich habe die angegeben Menge an NG gemacht. Leider war das zu viel. Macht es Sinn entsprechend nachzuzuckern? Laut Braurechner wären das 700g. Soll ich die unterrühren?
Eure kurze Empfehlung/Meinung dazu?
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 25. Januar 2026, 14:10
von rakader
Für eine profunde Beratung sind das zu wenig Angaben. Dafür benörigen wir das ausführliche Rezept. Besser noch das Brauprotokoll. Selbst ein Messfehler ist nicht auszuschließen, der zu einer falschen Einschätzung geführt hat. Ist leider so.
Aus der Hüfte geschossen, zuckere nach und hake den Sud unter Erfahrung ab. Der nächste wird besser. Von 9,5 °P auf 17 °P nur mit 700 Gramm Zucker - das muss ein kleiner Sud sein.
Das Bier wird durch den Zucker dünn, alkoholisch und wässrig. Erwarte Dir also nicht viel.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 25. Januar 2026, 14:16
von Meikel M.
Danke für die Rückmeldung, dann lasse ich das einfach mal so weiterlaufen und schaue was sich daraus entwickelt.
Es sollten 12°Plato nach dem Kochen werden.
Ich habe ein einfaches Rezept aus der Grainfather App genommen (. Kellerbier Prime Caramel) und mich auf die Mengenangabgen verlassen.
Der Fehler lag vermutlich daran, dass ich als erstes eine Vevor Malzrohr Kocher angelegt hatte und dann auf den g30 gewechselt bin. Den Vevor hatte ich zwar gelöscht aber im Rezept Cache waren wohl falsche Infos vorhanden. Die Mengen passen vorne und hinten nicht.
War, wie nicht anders zu erwarten, etwas unkoordiniert, aber lehrreich
.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 25. Januar 2026, 14:42
von rakader
Ach, jetzt sind es 12 °P. Was gilt denn nun - 12 °P oder 17 °P? Scherz beiseite - Kurzstil ist nicht immer zielführend. Zum Wechsel der Malzrohrsysteme kann ich nichts sagen, aber dazu, dass es hundertfache Parameter gibt, die den Fehler beherbergen. Eine Änderung am Rezept, am System, kann x andere Fehler nach sich ziehen. Auch schon die Vorbereitung wie das Schroten, Konditionierung, fehlerhafte Umwälzung oder Wärmenester, Fehler beim Temperaturfühler in der Maische können Fehlerquellen beinhalten. Insofern ist die Faden Kurze Frage, kurze Antwort nicht der beste.
Gut ist, dass Du es als "lehrreich" abhakst.
Daher möchte ich Dir noch einen kleinen Tipp zu den Rezepten geben - falls nicht schon selbst bemerkt: Die Rezeptsammlungen wie in Grainfather sind von höchst unterschiedlicher Qualität. Da mischen sich tolle Rezepte von Profis mit denen von Anfängern. Das ist für Anfänger fast unmöglich zu durchschauen. Ich empfehle Dir daher die Rezeptsammlung von Maische, Malz und Mehr, hier MMuM genannt. Dort hakst Du prämierte Rezepte und/oder gut dokumentierte Rezepte an, dann hast Du Gewissheit, dass Du Rezepte von erfahrenen Brauern bekommst, die auch von anderen verifiziert worden sind. Außerdem sind diese Rezepte immer besser dokumentiert und erläutert. Ein weiteres Qualitätsmerkmal. (Schamlose Eigenwerbung: Du kannst auch auf meiner Site schauen - sind aber keine Anfängerrezepte.)
Cheers
Radulph
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 25. Januar 2026, 15:02
von Zoigl Jehovas
rakader hat geschrieben: Sonntag 25. Januar 2026, 14:42
Ach, jetzt sind es 12 °P. Was gilt denn nun - 12 °P oder 17 °P?
Mit den 17 Grad Plato ist die Vorderwürze gemeint, steht in Beitrag #19991.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 25. Januar 2026, 15:52
von rakader
Zoigl Jehovas hat geschrieben: Sonntag 25. Januar 2026, 15:02
rakader hat geschrieben: Sonntag 25. Januar 2026, 14:42
Ach, jetzt sind es 12 °P. Was gilt denn nun - 12 °P oder 17 °P?
Mit den 17 Grad Plato ist die Vorderwürze gemeint, steht in Beitrag #19991.
Deswegen ja "Scherz". Ja, steht da, hatte nur die 17 gelesen. Sorry. Ist aber wenig aussagekräftig, wenn man die Verdampfungsziffer nicht kennt oder die Menge NG. Nur zur Info: Stammwürze, Ausstoß, HG, NG, IBU, EBC, ist Basis. Besser noch RE.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 25. Januar 2026, 21:16
von Meikel M.
Ok, ich frage besser nicht mehr bevor ich mein Studium der Bierbrau Kunst abgeschlossen habe

.
Zum Glück war es ja schon mein..... lass mich überlegen.... tatsächlich.... doch schon so viel..... 1 Sud.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 25. Januar 2026, 21:21
von rakader
Meikel M. hat geschrieben: Sonntag 25. Januar 2026, 21:16
Ok, ich frage besser nicht mehr bevor ich mein Studium der Bierbrau Kunst abgeschlossen habe

.
Zum Glück war es ja schon mein..... lass mich überlegen.... tatsächlich.... doch schon so viel..... 1 Sud.
Wir helfen hier und setzen dafür unsere Freizeit ein. Dass man als Anfänger bei Antworten frustriert ist, kann man nachvollziehen. Aber da muss man nicht pissed sein und gegenüber der Kassandra sarkastisch werden. Und ja, es ist kein triviales sondern höchst anspruchsvolles Hobby. Die Fachbegriffe haben mich zu Beginn auch abgeschreckt. Naturwissenschaftler, Ingenieure, Handwerker tun sich da leichter, Juristen eher nicht.
Es gibt Anfänger wie Du, die gehen offen mit ihren ersten Schritten um, andere wollen es nicht zugeben. Sieh es einmal andersherum, dass die Helfer hier auch ein Problem haben, weil egal wie sie antworten, sie es Anfängern selten recht machen können. Und manchmal ist es sehr schwer zu erkennen, wieviel Wissen und Erfahrung der Braukollege hat. Deswegen gibt es hier übrigens die Rubrik, in der sich Neulinge vorstellen. Das erleichtert es den langjährigen Foristen sich ein Bild zu machen. Du hast Dich übrigens bisher nicht vorgestellt. Es gibt hier auch Neulinge, die sind alte Hasen. Und es gibt alte Hasen, die fühlen sich hier als Neuling. (War bei mir so, als ich nach dem 10. Braukit hier aufschlug.) Also nimm's sportlich. Da ist auch nirgends ein Vorwurf, allenthalben der kleine Hinweis, dass es ganz tolle Quellen gibt, wie z.B. hier das Brauwiki im Forum oder dass man besser etwas mehr Infos in seine Frage packt als zu wenig.
Willkommen im Forum!
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 25. Januar 2026, 21:41
von integrator
rakader hat geschrieben: Sonntag 25. Januar 2026, 21:21
Meikel M. hat geschrieben: Sonntag 25. Januar 2026, 21:16
Ok, ich frage besser nicht mehr bevor ich mein Studium der Bierbrau Kunst abgeschlossen habe

.
Zum Glück war es ja schon mein..... lass mich überlegen.... tatsächlich.... doch schon so viel..... 1 Sud.
Wir helfen hier und setzen dafür unsere Freizeit ein ...
Könntest du mal damit aufhören immer neue User zu erschrecken oder zu vergraulen ...

Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 25. Januar 2026, 22:06
von rakader
integrator hat geschrieben: Sonntag 25. Januar 2026, 21:41
rakader hat geschrieben: Sonntag 25. Januar 2026, 21:21
Meikel M. hat geschrieben: Sonntag 25. Januar 2026, 21:16
Ok, ich frage besser nicht mehr bevor ich mein Studium der Bierbrau Kunst abgeschlossen habe

.
Zum Glück war es ja schon mein..... lass mich überlegen.... tatsächlich.... doch schon so viel..... 1 Sud.
Wir helfen hier und setzen dafür unsere Freizeit ein ...
Könntest du mal damit aufhören immer neue User zu erschrecken oder zu vergraulen ...
Bitte? Geht's noch?