Kombination Reifung und Gärung(UG) in einem Gerät möglich??
Verfasst: Dienstag 31. Januar 2017, 15:45
Meine Ausgangslage:
Aktuell schaue ich mich nach einem geeigneten Kühlschrank um, in welchem ich so 3-4 Kasten Bier komplett reinstellen kann für die Reifung bei 0-5°C
Laut Technischen Angaben sollte das beim Kibernetik KS250L mit den Innenmassen 1295 x 470 x 430 mm gut möglich sein.
Da ich vorhabe so ca. alle 4-6 Wochen 20L Bier für den Eigenverbrauch zu brauen, und man ja auch von einer Lagerdauer zwischen 4-8 Wochen je nach Biertyp ausgeht, müssten theoretisch also die 2 Kasten in der Reife plus noch die paar Bierchen in Trinkreife (vllt. 1 Kasten) drin platz haben.
Bisher habe ich mich mangels geeigneter Untergäriger Temperaturmöglichkeiten wie die meisten hier mit OG-Bieren begütet.
Wenn ich mir jetzt aber einen 250L Kühlschrank mit Innenhöhe 1200mm in den Keller stelle, dann würden doch da nebst den 2-3 Kasten Bier, doch hier und da während 1-2 Wochen auch noch ein Gärfass rein passen.
--> Ich weiss jetzt denkt ihr sicher: warum nicht noch einen zweiten Kühlschrank fürs Gärfass, aber wir haben schon einen zweiten, der obige Kibernetik wäre also der dritte, und somit will ich keinenfalls einen vierten.
Zudem bin ich halt Fetischist davon, aus möglichst wenig Material und Anschaffungskosten, einen möglichst hohen und variablen Nutzen zu ziehen (auch wenn hier und da ein paar komfortable Abstriche gemacht werden müssen, man braut ja schliesslich für den eigenen Gaumen und niemals 2x dasselbe. Und Schlussendlich will ich ja nicht Hauptsächlich und profimässig UG-Brauen sondern es bei Gelegenheit mal ausprobieren.
So, fertig der langen Umschweife, jetzt zum Wesentlichen:
Nehmen wir also an: von Sud A befindet sich noch einen halben Kasten Trinkreifes Bier im Kühler, dann kommt Sud B mit 2 vollen Kästen von der NG in die Reife und der Kühler wird auf 3° gestellt.
zwei Wochen später ist Sud A leergetrunken, und Sud B bereits 2 Wochen in der Reife und es steht (nach 4 Wochen) ein neuer Sud C an, und der soll Untergärig werden.
Kann ich dann also die Reife von Sud B nach 2-3 Wochen "stören" indem ich den Kühlschrank auf 10° stelle, um für die Gärung die ideale Temperatur zu schaffen, oder könnte sich das sehr stark auf die Reifung von Sud B auswirken?
Wie gesagt, optimal ist das sicher nicht und bei Kompromissen im Material müssen halt auch Kompromisse bei der Gär-/Reifeführung gemacht werden.
Trotzdem würde ich mir damit ein weiteres Gerät ersparen, und dennoch die Möglichkeit eröffnen, hie und da ein Untergäriges zu Brauen...
Was meint ihr dazu? Dumme Idee, oder einfach mal machen und schauen wies wird?
Aktuell schaue ich mich nach einem geeigneten Kühlschrank um, in welchem ich so 3-4 Kasten Bier komplett reinstellen kann für die Reifung bei 0-5°C
Laut Technischen Angaben sollte das beim Kibernetik KS250L mit den Innenmassen 1295 x 470 x 430 mm gut möglich sein.
Da ich vorhabe so ca. alle 4-6 Wochen 20L Bier für den Eigenverbrauch zu brauen, und man ja auch von einer Lagerdauer zwischen 4-8 Wochen je nach Biertyp ausgeht, müssten theoretisch also die 2 Kasten in der Reife plus noch die paar Bierchen in Trinkreife (vllt. 1 Kasten) drin platz haben.
Bisher habe ich mich mangels geeigneter Untergäriger Temperaturmöglichkeiten wie die meisten hier mit OG-Bieren begütet.
Wenn ich mir jetzt aber einen 250L Kühlschrank mit Innenhöhe 1200mm in den Keller stelle, dann würden doch da nebst den 2-3 Kasten Bier, doch hier und da während 1-2 Wochen auch noch ein Gärfass rein passen.
--> Ich weiss jetzt denkt ihr sicher: warum nicht noch einen zweiten Kühlschrank fürs Gärfass, aber wir haben schon einen zweiten, der obige Kibernetik wäre also der dritte, und somit will ich keinenfalls einen vierten.
Zudem bin ich halt Fetischist davon, aus möglichst wenig Material und Anschaffungskosten, einen möglichst hohen und variablen Nutzen zu ziehen (auch wenn hier und da ein paar komfortable Abstriche gemacht werden müssen, man braut ja schliesslich für den eigenen Gaumen und niemals 2x dasselbe. Und Schlussendlich will ich ja nicht Hauptsächlich und profimässig UG-Brauen sondern es bei Gelegenheit mal ausprobieren.
So, fertig der langen Umschweife, jetzt zum Wesentlichen:
Nehmen wir also an: von Sud A befindet sich noch einen halben Kasten Trinkreifes Bier im Kühler, dann kommt Sud B mit 2 vollen Kästen von der NG in die Reife und der Kühler wird auf 3° gestellt.
zwei Wochen später ist Sud A leergetrunken, und Sud B bereits 2 Wochen in der Reife und es steht (nach 4 Wochen) ein neuer Sud C an, und der soll Untergärig werden.
Kann ich dann also die Reife von Sud B nach 2-3 Wochen "stören" indem ich den Kühlschrank auf 10° stelle, um für die Gärung die ideale Temperatur zu schaffen, oder könnte sich das sehr stark auf die Reifung von Sud B auswirken?
Wie gesagt, optimal ist das sicher nicht und bei Kompromissen im Material müssen halt auch Kompromisse bei der Gär-/Reifeführung gemacht werden.
Trotzdem würde ich mir damit ein weiteres Gerät ersparen, und dennoch die Möglichkeit eröffnen, hie und da ein Untergäriges zu Brauen...
Was meint ihr dazu? Dumme Idee, oder einfach mal machen und schauen wies wird?