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WLP530 - Seltsames Gärverhalten

Verfasst: Mittwoch 29. März 2017, 12:49
von jemo
Ich habe gerade ein belgisches Blonde in Gärung, 13,6°P, Schüttung 40% PiMa, 40% Pale Ale, 10% Weizen, 10% Grafschafter Heller Sirup.
Gepitcht wurde am Sonntag bei 21°C, dann ging die Temperatur auf 22-23°C hoch und da halte ich sie seitdem. Anfangs hatten sich ca. 4cm Kräusen gebildet, bei starker Gärung. Seit gestern stiegen die Kräusen dann auf 15cm Höhe, obwohl die Gärung schon am abklingen ist. Das kommt mir etwas seltsam vor... In den Kräusen möchte ich nicht rumrühren, deshalb habe ich den derzeitigen Vergärungsgrad nicht gemessen.
Soll ich weiterhin bei 22-23° fahren, oder besser mit der Temperatur noch etwas hochgehen?

Re: WLP530 - Seltsames Gärverhalten

Verfasst: Mittwoch 29. März 2017, 12:57
von ggansde
Moin,
ich bin zur Sicherheit immer noch für ein paar Tage auf ca. 26 -28 °C hochgegangen. Schließlich habe ich aber festgestellt, dass bei dieser Hefe die Kräusen nicht richtig zusammenfallen und habe abgefüllt, nachdem sich nichts mehr am Extrakt geändert hat. Da Du aber erst am Sontag angestellt hast musst Du aber sicherlich noch ein paar Tage warten.
VG, Markus

Re: WLP530 - Seltsames Gärverhalten

Verfasst: Donnerstag 30. März 2017, 09:41
von jemo
Besten Dank. Dann lasse ich das in der ersten Woche noch bei der derzeitigen Temperatur und fahre dann langsam hoch.
Gibt es keine Probleme, wenn mit der Erntehefe dann wieder bei 20° ein Trappistenbier als Folgesud angestellt wird?

Re: WLP530 - Seltsames Gärverhalten

Verfasst: Donnerstag 30. März 2017, 10:52
von Bergbock
Kann das Verhalten der WLP 530 bestätigen. Die höchsten Kräusen hatte ich, als die Gärung schon wieder langsamer wurde.
Die Hefe hat aber bei ca. 20 °C (19 - 22°C) sehr gut gearbeitet.

Gruss!
Frank