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Mangrove Jack´s M44 (US West Coast) ziemlich lahm

Verfasst: Samstag 18. Oktober 2014, 10:22
von Hieronymus
Vorgestern abend habe ich ein IPA (23 l) mit einem Päckchen M44 angestellt. Jetzt nach ca. 36 Stunden kommt die Gärung gaaanz langsam in Gang, aber noch nicht wirklich überzeugend.
Ich habe belüftet, die Hefe direkt auf die Würze gestreut und nach ca. 10 Minuten umgerührt. Normalerweise legen die Trockenhefen, die ich bisher verwendet habe immer so
nach 8 -12 Stunden los. Manchmal dauert es auch mal zwei, drei Stunden länger. Aber 36 Stunden habe ich noch nie gewartet.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit der M44 gemacht?

Gruß
Heinrich

Re: Mangrove Jack´s M44 (US West Coast) ziemlich lahm

Verfasst: Samstag 18. Oktober 2014, 10:28
von DerDennis
Naja nicht direkt, aber die Danstar "BRY-97 American West Coast" ist auch ne ziemliche Schnarchnase. Eventuell der gleiche Stamm?

Grüße

Re: Mangrove Jack´s M44 (US West Coast) ziemlich lahm

Verfasst: Samstag 18. Oktober 2014, 11:00
von flying
Die gleichen Erfahrungen habe ich mit der "BRY-97 American West Coast" gemacht. Bei 25° C musste ich allerdings nur 24 h warten. Letztendlich wurde es aber (trotz sehr hoher Gärtemperatur) ein super IPA.

Re: Mangrove Jack´s M44 (US West Coast) ziemlich lahm

Verfasst: Montag 20. Oktober 2014, 14:35
von Hieronymus
Erst nach ca. 50 Stunden haben sich die ersehnten Schaumberge richtig ausgebildet. Mit knapp 18 °C bin ich allerdings auch an der Unterkante des empfohlenen Temperaturbereichs (18 - 23 °C) gewesen.
Da ich meinen Keller mit derzeit 17 °C nicht heizen kann, habe ich das Gärgefäß mit Handtüchern und Karton eingepackt. Durch die Prozesswärme, wenn man das so nennen darf, ist die Temperatur der Würze
mittlerweile bei 19,5 °C angelangt. Jetzt gärt sie so vor sich hin.
Die M44 scheint ein echtes Sensibelchen zu sein, was die Temperatur betrifft. Vielleicht ist die Vermutung richtig, und es ist wirklich der gleiche Stamm wie die BRY-97.

Re: Mangrove Jack´s M44 (US West Coast) ziemlich lahm

Verfasst: Montag 27. Oktober 2014, 01:40
von Hopfenknecht
Bei mir ist die bei 21° Zimmertemperatur nach 12 Std. In einem Red Ale mit 16°plato und ohne Belüftung richtig abgegangen. Und hat zu ca.67 % vergoren.

Re: Mangrove Jack´s M44 (US West Coast) ziemlich lahm

Verfasst: Montag 22. Dezember 2025, 12:18
von Tulia
Moin,
habe ebenfalls diese Erfahrung, jetzt am Ende des Jahres 2025 mit der M 44 , machen dürfen. Nach fast 60 Stunden erste wahrnehmbare Tätigkeit - fast so wie ich selbst bei der Arbeit.
War schon dabei, Lösungen für die Rettung des Sudes zu finden.
Das wäre dann auch für mich Neuland gewesen.
Frage: ich habe diese Hefe rehydriert und dabei einen nicht so wirklich appetitlichen Geruch wahrgenommen - hat jemand ähnliche Erfahrung dieser Art? Angestellt habe ich trotzdem und Geduld ist , wie bei anderen Brauprozessen auch, auf jeden Fall angesagt.

Re: Mangrove Jack´s M44 (US West Coast) ziemlich lahm

Verfasst: Dienstag 23. Dezember 2025, 17:50
von gloserbräu
Tulia hat geschrieben: Montag 22. Dezember 2025, 12:18 Moin,
habe ebenfalls diese Erfahrung, jetzt am Ende des Jahres 2025 mit der M 44 , machen dürfen. Nach fast 60 Stunden erste wahrnehmbare Tätigkeit - fast so wie ich selbst bei der Arbeit.
War schon dabei, Lösungen für die Rettung des Sudes zu finden.
Das wäre dann auch für mich Neuland gewesen.
Frage: ich habe diese Hefe rehydriert und dabei einen nicht so wirklich appetitlichen Geruch wahrgenommen - hat jemand ähnliche Erfahrung dieser Art? Angestellt habe ich trotzdem und Geduld ist , wie bei anderen Brauprozessen auch, auf jeden Fall angesagt.
Ich musste diese Erfahrung mit der M44 auch machen. Trotz mehr als ausreichender Anstellrate nach 3 Tagen keine Aktivität. Sud dann noch mit anderer Hefe gerettet, wurde dennoch was leckeres. Komisch gerochen hat es bei mir beim Rehyfrieren aber nicht...