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Samuel Smith Imperial Stout

Verfasst: Dienstag 12. Dezember 2017, 12:25
von Max_L
Hallo Alle,

ich habe neulich das Samuel Smith Imperial Stout getrunken. Und bin immer noch extrem begeistert. Folgende Geschmacksbeschreibung findet man im Netz dazu:
"Das Samuel Smith Imperial Stout zeigt im Glas ein undurchdringliches Schwarz mit einer cremigen stabilen Schaumkrone. In die Nase dringen intensive Malznoten, die etwas an Schokolade, Kaffee und Brotrinde erinnern. Im Hintergrund zeigt sich eine feine rauchige Note, mit einem passenden fruchtigen Touch der an Pflaumenkonfitüre erinnert. Das Imperial Stout zeigt sich im Mund angenehm weich. Anfangs kommen süßliche malzige Noten in den Vordergrund die von fruchtigen Nuancen von roten Beeren begleitet werden. Bitternoten von Röstmalz und eine feine Hopfenherbe werden ab der Mitte deutlich und geben dem Samuel Smith einen feinen kernigen Hauch der von dezenten Rauchnoten begleitet wird. Kaffee- und Bitterschokoladearomen sind prägnant. Der trockene Abgang ist betont herb mit feiner Bittere. Insgesamt ein tolles Imperial Stout aus der Brauerei Samuel Smith"
Kurz zusammengefasst Kaffee, Schoki, Zwetschgenmuß und dazu ein stabiles Krönchen.

Im Homebrewtalk hab ich als Cloine folgendes Rezept gefunden:

86% maris otter,
11% roasted malt,
3% table sugar

Hops (Tinseth):
Fuggles @ 60 min for 28 IBU
Goldings @ 30 min for 11 IBU
Goldings @ 15 min for 7 IBU

All grain, mash at 154, ferment at 66F with WLP023 or WLP 037

Kann das funktionieren?
Wie sind Dark Impact oder Seebärstout im Vergleich dazu?

Danke Max

Re: Samuel Smith Imperial Stout

Verfasst: Mittwoch 13. Dezember 2017, 22:09
von Max_L
:crying

Re: Samuel Smith Imperial Stout

Verfasst: Donnerstag 14. Dezember 2017, 19:53
von Cobo
Hi,
bin zwar kein Experte, aber 11% Röstmalz scheinen mir schon recht heftig...

Vergleich das mal mit anderen IS Rezepten.

Re: Samuel Smith Imperial Stout

Verfasst: Donnerstag 14. Dezember 2017, 23:56
von Tozzi
Klingt schon OK so.
Mit dem Dark Impact kannst Du das aber nicht vergleichen, das ist eher ein Black IPA mit starker Betonung des Hopfens.

Die Frage ist, was versteht der Autor unter "roasted malt".
Ich würde Brown Malt nehmen, 4% Pale Chocolate Malt und 2% Black Malt.

Dann wird das ein gutes Bier werden, braucht aber halt eine Zeit, anfangs wird die Röstnote ein wenig "kantig" sein.
Ich mag das, aber nicht jeder.
Da hilft dann aber Geduld... nach 6 Monaten rundet sich das alles ab.

Wenn Du ein wenig Restsüße drin haben willst, nimm die Wyeast 1084 Irish Ale.
Ansonsten die Scottish Ale (WY 1728), kalt vergoren (16˚C) macht die leichte Raucharomen und ist recht unkompliziert.
Wären meine Favoriten.

Gut belüften und großen Starter machen.
Es fehlen auch noch essentielle Angaben wie z.B. Stammwürze.
Aber das kannst Du ja stiltypisch mit KBH, BeerSmith oder Müggelland hinbiegen.

Ein exakter Klon wird das eh nicht.

Re: Samuel Smith Imperial Stout

Verfasst: Freitag 15. Dezember 2017, 12:30
von Max_L
Danke,
das hilft schon mal. Dark Impact wird überall ja hochgelobt. Aber vom geschriebenen Wort auf das Mundgefühl zu übersetzen ist erst mal nicht so einfach.
Ein exakter Clon wird es wohl so oder so nicht. Es soll nur in die Richtung Schoko/Kaffee/ Quetschenmuß gehen.
Ich habe mal bei Malzgeschmäckern gestöbert und Brown Malt durch Special B ersetzt um das Trockenobst reinzubekommen.
Das ist jetzt mal ein Versuch. Bei den Anteilen bin ich etwas unsicher. Auf 22Liter Ausschlagvolumen wäre es wie folgt
71% maris otter, (4500g)
6% Special B (400g)
3% Pale Chocolade Malt (200g)
16% Haferflocken (1000g)
3% Muscovado (200g)

BramlingX @ 60 min
Bramling X @ 30 min
Bramling X @ 15 min

Kombirast bei 68° WY1084 WY1728

STW 19°P 7% ABV und 45 IBUs