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FermCap-S in der Gärung

Verfasst: Montag 14. Dezember 2020, 14:53
von Hein Daddel
Da ich mich demnächst an Gärung unter Druck im Fermzilla versuche und die Dinger eine Tendenz zum Explodieren haben, suche ich nach Wegen das Ding sicherer zu machen. Hohe Kräusen scheinen das eine oder andere mal Spundapparate und Sicherungsventile dichtgesetzt zu haben was dann, naja, unschön wurde. Hat jemand von euch Erfahrung mit Entschäumern wie FermCap-S in der Gärung und wie gut Hochschäumen unterdrückt wird? Eine Idee war noch, das Zeug nicht direkt in den Fermenter zu geben sondern ein paar Tropfen in den Schlauch zu geben der zum Spundapparat führt. Dass Entschäumer für viele Brauer nicht okay sind, ist mir bewußt, macht aber nix. Grüße, Hein

Re: FermCap-S in der Gärung

Verfasst: Montag 14. Dezember 2020, 15:00
von gulp
Hein Daddel hat geschrieben: Montag 14. Dezember 2020, 14:53 Da ich mich demnächst an Gärung unter Druck im Fermzilla versuche und die Dinger eine Tendenz zum Explodieren haben, suche ich nach Wegen das Ding sicherer zu machen. Hohe Kräusen scheinen das eine oder andere mal Spundapparate und Sicherungsventile dichtgesetzt zu haben was dann, naja, unschön wurde. Hat jemand von euch Erfahrung mit Entschäumern wie FermCap-S in der Gärung und wie gut Hochschäumen unterdrückt wird? Eine Idee war noch, das Zeug nicht direkt in den Fermenter zu geben sondern ein paar Tropfen in den Schlauch zu geben der zum Spundapparat führt. Dass Entschäumer für viele Brauer nicht okay sind, ist mir bewußt, macht aber nix. Grüße, Hein
Warum tut man sich sowas an? :Waa :Grübel
Es gibt so viele Methoden sicher zu vergären, da muss man sich doch nicht ne Bombe in die Brauerei holen.

Gruß
Peter

Re: FermCap-S in der Gärung

Verfasst: Montag 14. Dezember 2020, 19:28
von Frommersbraeu
Hi,
Entschäumen und Bier im selben Zusammenhang :Waa das hört sich nicht gut an!
Vernünftiger wäre es wohl die Hauptgärung mit Gärrohr zu machen und dann (praktisch dem Grünschlauchen entsprechend) bei 1 - 2°P vor Ende auf Spund umzubauen. Da "nur" 2,4bar empfohlen sind, würde ich keine komplette Gärung unter Druck machen. Soweit ich das beurteilen kann muss du zum Umbau ja nur eine Kappe gegen die Kupplung austauschen.

Re: FermCap-S in der Gärung

Verfasst: Montag 14. Dezember 2020, 19:35
von Tommi123
Hi,

Ja, erst mal offen, gegen ende zu das Ding. Musst nicht mal die kappe tauschen, kannst ein spuckrohr auf das balllock packen. Und nicht rand voll machen.

Hatte nie probleme mit zu hohen kräusen, btw... bin hoch zufrieden mit dem Saurus (altes modell). Hab nicht mitgezählt, aber 10-15 sude hab ich schon drin vergoren.

Gruß Thomas

Re: FermCap-S in der Gärung

Verfasst: Montag 14. Dezember 2020, 19:35
von Tommi123
Hi,

Ja, erst mal offen, gegen ende zu das Ding. Musst nicht mal die kappe tauschen, kannst ein spuckrohr auf das balllock packen. Und nicht rand voll machen.

Hatte nie probleme mit zu hohen kräusen, btw... bin hoch zufrieden mit dem Saurus (altes modell). Hab nicht mitgezählt, aber 10-15 sude hab ich schon drin vergoren.

Gruß Thomas

Re: FermCap-S in der Gärung

Verfasst: Montag 14. Dezember 2020, 20:06
von Hein Daddel
Bis ans Limit werde ich den Druck eh auf keinen Fall einstellen, eher bei 1,2bar. Kräusen abwarten wäre mein Plan B wenn ich tatsächlich nirgendwo Erfahrung mit FermCap/Dimeticonen einholen kann. Vielen Dank erstmal!