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Ist der Royal Catering Braukessel – 40 L – 2.500 W für Bierbrau-Anfänger geeignet?

Verfasst: Montag 5. Mai 2025, 00:45
von AloBrau
Hallo zusammen!

Ich bin neu in der Welt des Bierbrauens und möchte bald mein erstes eigenes Bier herstellen. Beim Stöbern nach der richtigen Ausrüstung bin ich auf den Royal Catering Braukessel mit 40 Litern Fassungsvermögen und 2.500 Watt Leistung gestoßen.

Der Kessel wirkt auf den ersten Blick ziemlich robust und professionell – genau das, was man sich als Anfänger wünscht. Aber bevor ich eine Entscheidung treffe, wollte ich in die Runde fragen:

Hat jemand von euch bereits Erfahrungen mit diesem Braukessel gemacht?

Mich interessieren besonders folgende Punkte:
• Einfache Bedienung – Ist der Kessel intuitiv zu bedienen, auch ohne große Vorkenntnisse?
• Temperatursteuerung – Wie genau funktioniert das Heizsystem? Hält der Kessel die Temperatur stabil?
• Reinigung – Wie aufwendig ist die Reinigung nach dem Brautag?
• Langlebigkeit – Hält das Gerät bei regelmäßigem Gebrauch stand?
• Preis-Leistung – Findet ihr den Preis gerechtfertigt für Einsteiger?

Ich freue mich auf eure ehrlichen Meinungen, Tipps und vielleicht auch Empfehlungen für Alternativen, falls ihr andere Modelle besser findet. Jede Hilfe ist willkommen!

Vielen Dank und Prost auf das erste selbstgebraute Bier!

Re: Ist der Royal Catering Braukessel – 40 L – 2.500 W für Bierbrau-Anfänger geeignet?

Verfasst: Montag 5. Mai 2025, 09:42
von Ernie
Moin,

das ist so ein "China-Kracher-Clone".
Diese findest Du auch günstiger im Netz.
Das ist wie immer Geschmackssache. Ich würde mit einem Einkocher starten und darüber mehr über den Brauprozess lernen.

Re: Ist der Royal Catering Braukessel – 40 L – 2.500 W für Bierbrau-Anfänger geeignet?

Verfasst: Dienstag 31. März 2026, 13:00
von Klosterbrauer
Also ich habe ein Gerät vor ca. 3 Jahren gebraucht über Kleinanzeigen gekauft. Das Mädchen behauptete, sie hats nur 2 mal benutzt. Es kam sehr sauber an und schien glaubhaft zu sein. Programieren ist nicht superleicht, da (wie oft) die Englische oder deutsche Übersetzung (kommt aus Polen) nicht einwandfrei ist. Aber ich konnte es letzendlich programmieren. Das erste Mal war alles tutti, 35 L bier gebraut (vorher mit grossen Kessel manuel gebraut, kam höchstens auf 31-32L). Der eingebaute Filter für die Maische macht alles viel einfacher. ABER beim 2. oder 3. Brau stieg das Gerät plötzlich aus. Komplett ausgeschaltet. Beim ersten Mal musste ich 2-3 Mal neustarten. Jetzt ist es ein wenig häufiger. Also irgendwas interenes wird zu heiss und das Gerät schaltet ab. Ich benutze nur bis 2000W aber es passiert trotzdem. Also nach anfänglicher Euphorie ist ein wenig Ernüchterung in meiner Brauküche eingekehrt. :puzz In 2 Wochen gehts wieder los (Silversterbrau ist auf :crying ).
Frage: hat jemand ähnliche Erfahrungen? Oder gibts sogar den Elektroinginieur der ein Rat hat?
mfG in die Runde

Re: Ist der Royal Catering Braukessel – 40 L – 2.500 W für Bierbrau-Anfänger geeignet?

Verfasst: Dienstag 31. März 2026, 13:21
von PabloNop
Ich finde um 300 Euro für die Teile in der gebotenen Qualität zu teuer - dann lieber noch was drauflegen und nach einem Brewzilla Gen 4.1 schauen. Oder die Automaten links liegen lassen und klassisch mit einem Einkocher beginnen...

Re: Ist der Royal Catering Braukessel – 40 L – 2.500 W für Bierbrau-Anfänger geeignet?

Verfasst: Dienstag 31. März 2026, 19:09
von jojo5
Ich würd von so einem Gerät abraten, es gibt leider etliche Problemberichte.(ala wer Billig kauf, kauft 2x)
Lieber den Brewzilla Gen 4.1 kaufen, der ist zwar initial etwas teurer aber dafür hat man auch längerfristig was davon!

Re: Ist der Royal Catering Braukessel – 40 L – 2.500 W für Bierbrau-Anfänger geeignet?

Verfasst: Dienstag 31. März 2026, 19:40
von Taim
Nun hat Klosterbrauer das Teil ja bereits bei sich rum stehen. Da nützen ihm die wohlmeinenden Ratschläge nach einer Neuanschaffung von anderen Geräten ja eher nichts.
Ohne selbst eine Malzrohranlage zu haben, würde ich vermuten, dass sich das Heizelement überhitzt durch Hitzestau unter dem Malzrohr. Du kannst ja mal nur mit Wasser testen, ob es ein generelles Problem mit dem Gerät gibt.
Was du dann meiner Meinung nach tun könntest:
- dünner einmaischen bzw. Mehr L wasser pro kg Malz
- gröber schroten
- beim einmaischen gut durchrühren (keine „Mehlnester“)
- pumpe und Heizung aus beim Einmaischen damit der Filter nicht verstopft und danach erst langsam wieder anfahren.