Alkoholarmes Bier mit Körper
Verfasst: Freitag 23. Januar 2026, 13:02
Hallo zusammen,
ich würde mich gerne mal an ein alkoholarmes Bier wagen, welches dennoch ordentlich Körper und Geschmack hat. Dazu hatte ich schon einige Überlegungen und einen gewissen Plan, frage mich nur, ob die Umsetzung sinnvoll ist. Ziel wäre, mit dem Alkohol irgendwo bei 1.5 - 2 % vol rauszukommen. Wobei 2 % sicher realistischer ist.
Maltotriose-negative Hefe möchte ich eigentlich nicht verwenden, ich hab da zuviel Angst, dass ich mir während der Gärung/Abfüllung eine andere Hefe reinziehe und dann Flaschenbomben herstelle.
Als Startpunkt würde ich die Rezepte vom Kristoffer auf MMUM nehmen, z.B.
https://www.maischemalzundmehr.de/index ... der%20daus
Damit kommt er bei 11 °P auf 3 %. Meine Überlegungen, das noch etwas weiter zu treiben wäre jetzt Cold Steeping. Ich habe mich gefragt, was passiert, wenn ich ähnlich vorgehe, also 50 % Basismalz, 50 % Cara, aber die Hälfte des Malzes im Kaltauszug mache. Da wäre dann die erste Frage, ob ich die Gesamtschüttung teile, oder z.B. komplett das Cara im Kaltauszug mache und das Basismalz komplett "normal" einmaische. (Oder etwas dawischen)
Da ich vermutlich beim Kaltauszug schon etwas Stärke in meinen Auszug bekomme, würde ich die Flüssigkeit aus dem Kaltauszug dann mit zur Maische geben, um einen Blausud zu verhindern.
Also zusammengefasst:
2 kg Malz im Kaltauszug
2 kg Malz einmaischen mit Wasser aus Kaltauszug, 1 h bei 70 °C, dann normal abläutern.
Damit sollte ich ja deutlich weniger fermentierbare Inhaltsstoffe haben als Kristoffer.
Kommt der nächste Punkt: pH-Wert. Je weniegr Alkohol, umso weniger sinkt der pH während der Gärung und die Haltbarkeit wird schlechter. Ich würde den pH also noch erniedrigen müssen. Da ich nicht noch eine pH-Sonde kaufen möchte, könnte ich entweder ein paar Tropfen Säure dazugeben. Auszurechnen, wieviel ich benötige, um 20 L von pH 5.5 auf 4.5 zu kriegen ist ja kein Problem, aber ich weiß nicht, wieviel Stoffe den pH noch puffern. Wäre also praktisch schwieriger umzusetzen.
2. Möglichkeit: Philly Sour Hefe. Ich habe keine Ahnung, wie ich mir das Bier damit vorstellen soll, aber angeblich ist die Säure ja geschmacklich moderat.
Beim Bierstil würde ich zunächst zu einem Pale Ale tendieren, Bittere tbd, aber wahrscheinlich noch kaltgehopft.
Würde ich mich damit komplett verrennen oder kann das zu einem guten Ergebnis führen?
LG,
Felix
ich würde mich gerne mal an ein alkoholarmes Bier wagen, welches dennoch ordentlich Körper und Geschmack hat. Dazu hatte ich schon einige Überlegungen und einen gewissen Plan, frage mich nur, ob die Umsetzung sinnvoll ist. Ziel wäre, mit dem Alkohol irgendwo bei 1.5 - 2 % vol rauszukommen. Wobei 2 % sicher realistischer ist.
Maltotriose-negative Hefe möchte ich eigentlich nicht verwenden, ich hab da zuviel Angst, dass ich mir während der Gärung/Abfüllung eine andere Hefe reinziehe und dann Flaschenbomben herstelle.
Als Startpunkt würde ich die Rezepte vom Kristoffer auf MMUM nehmen, z.B.
https://www.maischemalzundmehr.de/index ... der%20daus
Damit kommt er bei 11 °P auf 3 %. Meine Überlegungen, das noch etwas weiter zu treiben wäre jetzt Cold Steeping. Ich habe mich gefragt, was passiert, wenn ich ähnlich vorgehe, also 50 % Basismalz, 50 % Cara, aber die Hälfte des Malzes im Kaltauszug mache. Da wäre dann die erste Frage, ob ich die Gesamtschüttung teile, oder z.B. komplett das Cara im Kaltauszug mache und das Basismalz komplett "normal" einmaische. (Oder etwas dawischen)
Da ich vermutlich beim Kaltauszug schon etwas Stärke in meinen Auszug bekomme, würde ich die Flüssigkeit aus dem Kaltauszug dann mit zur Maische geben, um einen Blausud zu verhindern.
Also zusammengefasst:
2 kg Malz im Kaltauszug
2 kg Malz einmaischen mit Wasser aus Kaltauszug, 1 h bei 70 °C, dann normal abläutern.
Damit sollte ich ja deutlich weniger fermentierbare Inhaltsstoffe haben als Kristoffer.
Kommt der nächste Punkt: pH-Wert. Je weniegr Alkohol, umso weniger sinkt der pH während der Gärung und die Haltbarkeit wird schlechter. Ich würde den pH also noch erniedrigen müssen. Da ich nicht noch eine pH-Sonde kaufen möchte, könnte ich entweder ein paar Tropfen Säure dazugeben. Auszurechnen, wieviel ich benötige, um 20 L von pH 5.5 auf 4.5 zu kriegen ist ja kein Problem, aber ich weiß nicht, wieviel Stoffe den pH noch puffern. Wäre also praktisch schwieriger umzusetzen.
2. Möglichkeit: Philly Sour Hefe. Ich habe keine Ahnung, wie ich mir das Bier damit vorstellen soll, aber angeblich ist die Säure ja geschmacklich moderat.
Beim Bierstil würde ich zunächst zu einem Pale Ale tendieren, Bittere tbd, aber wahrscheinlich noch kaltgehopft.
Würde ich mich damit komplett verrennen oder kann das zu einem guten Ergebnis führen?
LG,
Felix