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ORIGINAL 1842–TSCHECHISCHES PILS - Frage zum Maische-pH-Wert

Verfasst: Samstag 21. Februar 2026, 17:25
von EvilSun
Hallo zusammen,

ich habe mir ein Braupaket "ORIGINAL 1842–TSCHECHISCHES PILS" für meinen GF30V3 gekauft.

https://mashcamp.shop/wp-content/upload ... s-Pils.pdf

Jetzt wollte ich meinen Maische-pH-Wert mit dem Wasserrechner von MMuM und Schlupf ausrechnen.
Ich habe da jetzt viel herumgespielt (z.B. mit Verschnitt von VE-Wasser), aber ich komme nicht auf 5,5, ohne dass ich sehr viel Milchsäure zugeben muss. Laut Berechnung wären bei 10L Verschnitt mit VE-Wasser, 17 ml Milchsäure nötig (nach Schlupf sind dann entsprechend 9,8 ml HG und 7,2 ml NG)
Diese Menge würde die Volumenkonzentration auf ca. 500 mg/l treiben. Was deutlich über der Geschmacksschwelle von 400 liegt.

Hier erst mal meine Eingaben bei MMum:
https://www.maischemalzundmehr.de/index ... m5=0&mf5=0

Was würdet Ihr mir hier empfehlen? Vllt eine andere Säure? Mehr Verschnitt?

Vielen Dank schon mal im Voraus für Eure Tipps.

Viele Grüße
EvilSun

Re: ORIGINAL 1842–TSCHECHISCHES PILS - Frage zum Maische-pH-Wert

Verfasst: Samstag 21. Februar 2026, 18:33
von OS-Schlingel
Probier mal mit

12 ml Milchsäure
2 gr NaCl
1 gr. CaSO4

dann bist Du bei

Cl 48 mg
Na 27 mg
SO4 52 mg
Ca 50 mg
Mg 8,4 mg
Ra 0-3

Gruß Stephen

Re: ORIGINAL 1842–TSCHECHISCHES PILS - Frage zum Maische-pH-Wert

Verfasst: Samstag 21. Februar 2026, 21:24
von Barney Gumble
Vorazsgesetzt CaSO4 löst sich in Wasser (was hier leider iwie niemand in Frage stellt..)
Bg
Shlomo

Re: ORIGINAL 1842–TSCHECHISCHES PILS - Frage zum Maische-pH-Wert

Verfasst: Samstag 21. Februar 2026, 22:29
von Colindo
Barney Gumble hat geschrieben: Samstag 21. Februar 2026, 21:24 Vorazsgesetzt CaSO4 löst sich in Wasser (was hier leider iwie niemand in Frage stellt..)
Bg
Shlomo
Ich habe schon oft die Beobachtung gemacht, dass Gips sich sehr langsam in Wasser löst und dass man oft umrühren muss um sicherzustellen, dass nichts am Topfboden zurückbleibt. Aber warum sollte man infrage stellen, dass es sich überhaupt löst? Wikipedia spricht von 2,4g/l und ich habe bei 7l Wasser bisher maximal 4g hinzugegeben, um von 100ppm auf 400ppm zu kommen. Das liegt noch weit unter der Löslichkeitsgrenze von 16,8g.

Re: ORIGINAL 1842–TSCHECHISCHES PILS - Frage zum Maische-pH-Wert

Verfasst: Sonntag 22. Februar 2026, 00:34
von EvilSun
OS-Schlingel hat geschrieben: Samstag 21. Februar 2026, 18:33 Probier mal mit

12 ml Milchsäure
2 gr NaCl
1 gr. CaSO4

dann bist Du bei

Cl 48 mg
Na 27 mg
SO4 52 mg
Ca 50 mg
Mg 8,4 mg
Ra 0-3

Gruß Stephen
Danke für deine Empfehlung.

Bei 12ml Milchsäure liege ich dann laut MMuM bei einen Maische pH-Wert von 5,6 und die Volumenkonzentration der Milchsäure liegt trotzdem noch bei ca. 350 mg/l. Das ist alles unbedenklich? Und wenn ich beim Messen dann feststelle, dass der ph-Wert zu hoch ist, würdest du dann trotzdem noch Milchsäure nachgeben?

NaCl und CaSo4 sind fürs Wasserprofil, oder?

Grüße

Re: ORIGINAL 1842–TSCHECHISCHES PILS - Frage zum Maische-pH-Wert

Verfasst: Sonntag 22. Februar 2026, 08:08
von muldengold
Frag zwei Hobbybrauer und du bekommst drei Meinungen, hier wäre meine:

Ich würde definitiv nicht mit CaSO4 aufsalzen, sondern die relative Chloridarmut deines Wassers ausnutzen. Milchsäure ist ein probates Mittel, ich würde aber noch geringere Mengen verwenden. Bei der Gärung entsteht natürlicherweise auch noch etwas Milchsäure und da reißt du schnell einen Wert, den du ggf. im fertigen Bier wahrnimmst. Daher mein Vorschlag: eine Kombination aus Milchsäure und Salzsäure (diese Kombo verwende ich auch bei meinem Wasser seit Jahren). Könnte dann z.b. so aussehen: https://www.maischemalzundmehr.de/index ... m5=0&mf5=0

Re: ORIGINAL 1842–TSCHECHISCHES PILS - Frage zum Maische-pH-Wert

Verfasst: Sonntag 22. Februar 2026, 08:34
von OS-Schlingel
Guten Morgen,

meine Gedanken zum Wasserprofil:

PH wert von 5,6 ist genau im Maischebereich.
Du kannst ja den PH Wert nach der Proteinrast kontrollieren, sollte aber weiterhin so passen.
Unbekannte hierbei ist Dein Malz mit natürlichen Inhaltsstoffen, das den PH Wert noch verändern könnte....
...Du bist aber vermutlich keine Brauerei...
Für die Nutzung des Hopfen, Bitterstoffe, ist ein PH 5,4-5,6 gut.
Stoffe lösen sich besser und Du hast einen besseren Eiweißbruch! (Bier wird klarer)
Geringer PH Werte laugt eher Hopfenaromen, nicht Bitterstoffe aus.
Theoretisch könntest Du nach ca. 30 Minuten (Bitterhopfen ausgelaugt) noch Milchsäure hinzugeben,
wenn Du bei der Aromahopfengabe eine bessere Ausbeute erreichen möchtest und der Hopfen das auch zulässt.

Ca 50 mg ist nach meiner Ansicht gut für das Durchgären der Hefe, also kein Gärabbruch.
Chlorid ist für die Malzigkeit.
Sulfat für sanftes oder rustikales Hopfenbitte -Empfinden.
Beides in Kombination für den gewünschten Bierstil, da kann man nicht nur einen Wert sehen.

Teste doch mal eine Flasche tschechisches/ bömisches Pils auf den PH-Wert und vergleiche mit Deinem Jungbier.
Dann vielleicht noch Nachdosieren mit Milchsäure? Ich würde das aber nicht mache....

Gruß Stephen

Re: ORIGINAL 1842–TSCHECHISCHES PILS - Frage zum Maische-pH-Wert

Verfasst: Sonntag 22. Februar 2026, 10:40
von Commander8x
OS-Schlingel hat geschrieben: Sonntag 22. Februar 2026, 08:34

Teste doch mal eine Flasche tschechisches/ bömisches Pils auf den PH-Wert und vergleiche mit Deinem Jungbier.
Dann vielleicht noch Nachdosieren mit Milchsäure?
Vorsicht, es ging um den Maische-pH, nicht um den im fertigen Bier. Durch die Gärung hat Bier immer einen niedrigeren pH-Wert als die ursprüngliche Würze.

Gruß Matthias

Re: ORIGINAL 1842–TSCHECHISCHES PILS - Frage zum Maische-pH-Wert

Verfasst: Sonntag 22. Februar 2026, 12:11
von OS-Schlingel
Hallo Matthias,
ich habe an das Rückwärtsrechnen gedacht. Nicht mehr.
Wobei ich noch nie ein tschechisches/ böhmisches Pils gebraut habe.

Gruß Stephen

Re: ORIGINAL 1842–TSCHECHISCHES PILS - Frage zum Maische-pH-Wert

Verfasst: Sonntag 22. Februar 2026, 12:47
von EvilSun
muldengold hat geschrieben: Sonntag 22. Februar 2026, 08:08 Bei der Gärung entsteht natürlicherweise auch noch etwas Milchsäure und da reißt du schnell einen Wert, den du ggf. im fertigen Bier wahrnimmst. Daher mein Vorschlag: eine Kombination aus Milchsäure und Salzsäure (diese Kombo verwende ich auch bei meinem Wasser seit Jahren). Könnte dann z.b. so aussehen: https://www.maischemalzundmehr.de/index ... m5=0&mf5=0
Ja genau! Deswegen habe ich so blöd gefragt, ob ich lieber mit einer anderen Säure arbeiten sollte. Einige hier im Forum haben aber auch geschrieben, dass sie noch nie Milchsäure im fertigen Bier wahrgenommen haben, obwohl sie den Wert von 400 mg/l ausgereizt haben.

Ich denke, da hast du recht mit der Aussage, dass jeder Hobbybrauer eine eigene Vorgehensweise/Meinung hat. :Smile

Grüße

Re: ORIGINAL 1842–TSCHECHISCHES PILS - Frage zum Maische-pH-Wert

Verfasst: Montag 23. Februar 2026, 09:08
von Juergen_Mueller
Hallo Evilsun, kennst du den Artikel aus dem Braumagazin zum Thema Nachgusswasser ansäuern?
https://braumagazin.de/article/neutrali ... lchsaeure/

Deine angegebenen 7,2 ml erscheinen mit sehr viel für 14 Liter Nachguss. Vergiss beim MMuM-Rechner nicht das Häkchen beim Hauptguss (für Salze und Säuren)zu setzen.

Re: ORIGINAL 1842–TSCHECHISCHES PILS - Frage zum Maische-pH-Wert

Verfasst: Montag 23. Februar 2026, 14:43
von Barney Gumble
Colindo hat geschrieben: Samstag 21. Februar 2026, 22:29
Barney Gumble hat geschrieben: Samstag 21. Februar 2026, 21:24 Vorazsgesetzt CaSO4 löst sich in Wasser (was hier leider iwie niemand in Frage stellt..)
Bg
Shlomo
Ich habe schon oft die Beobachtung gemacht, dass Gips sich sehr langsam in Wasser löst und dass man oft umrühren muss um sicherzustellen, dass nichts am Topfboden zurückbleibt. Aber warum sollte man infrage stellen, dass es sich überhaupt löst? Wikipedia spricht von 2,4g/l und ich habe bei 7l Wasser bisher maximal 4g hinzugegeben, um von 100ppm auf 400ppm zu kommen. Das liegt noch weit unter der Löslichkeitsgrenze von 16,8g.
Ja, gebe zu ich wollte etwas provozieren und dadurch darauf aufmerksam machen, dass sich da beim Lösen oft nur sehr langsam was tut. Einfach ausprobieren und genau hinschauen. Ich habe ..berufsbedingt.. Probleme damit wenn ich einfach den weißen Satz sehe und eben nicht alles vollständig aufgelöst ist.. daher neige ich zu der kecken Annahme das wir Hobbybrauer hier oft in Wirklichkeit hypo-sulfurig unterwegs sind im Vergleich zu allen möglichen theoret. Rechnereien

Re: ORIGINAL 1842–TSCHECHISCHES PILS - Frage zum Maische-pH-Wert

Verfasst: Montag 23. Februar 2026, 14:44
von Colindo
Barney Gumble hat geschrieben: Montag 23. Februar 2026, 14:43
Colindo hat geschrieben: Samstag 21. Februar 2026, 22:29
Barney Gumble hat geschrieben: Samstag 21. Februar 2026, 21:24 Vorazsgesetzt CaSO4 löst sich in Wasser (was hier leider iwie niemand in Frage stellt..)
Bg
Shlomo
Ich habe schon oft die Beobachtung gemacht, dass Gips sich sehr langsam in Wasser löst und dass man oft umrühren muss um sicherzustellen, dass nichts am Topfboden zurückbleibt. Aber warum sollte man infrage stellen, dass es sich überhaupt löst? Wikipedia spricht von 2,4g/l und ich habe bei 7l Wasser bisher maximal 4g hinzugegeben, um von 100ppm auf 400ppm zu kommen. Das liegt noch weit unter der Löslichkeitsgrenze von 16,8g.
Ja, gebe zu ich wollte etwas provozieren und dadurch darauf aufmerksam machen, dass sich da beim Lösen oft nur sehr langsam was tut. Einfach ausprobieren und genau hinschauen. Ich habe ..berufsbedingt.. Probleme damit wenn ich einfach den weißen Satz sehe und eben nicht alles vollständig aufgelöst ist.. daher neige ich zu der kecken Annahme das wir Hobbybrauer hier oft in Wirklichkeit hypo-sulfurig unterwegs sind im Vergleich zu allen möglichen theoret. Rechnereien
Die sinnvolle Lösung wäre wahrscheinlich, vor allem bei kalkhaltigem Wasser, direkt Schwefelsäure einzusetzen.

Re: ORIGINAL 1842–TSCHECHISCHES PILS - Frage zum Maische-pH-Wert

Verfasst: Dienstag 24. Februar 2026, 17:38
von EvilSun
Juergen_Mueller hat geschrieben: Montag 23. Februar 2026, 09:08 Hallo Evilsun, kennst du den Artikel aus dem Braumagazin zum Thema Nachgusswasser ansäuern?
https://braumagazin.de/article/neutrali ... lchsaeure/

Deine angegebenen 7,2 ml erscheinen mit sehr viel für 14 Liter Nachguss. Vergiss beim MMuM-Rechner nicht das Häkchen beim Hauptguss (für Salze und Säuren)zu setzen.
Die Aufteilung der Milchsäure von Hauptguss zu Nachguss habe ich aus dem Schlupf-Wasserrechner.
Die 7,2 ml waren hier noch auf 17ml Milchsäure für die gesamte Wassermenge bezogen. Also 9,8ml HG und 7,2ml NG.
Deswegen hatte ich ja die Frage gestellt, dass für meinen Geschmack die Milchsäuremenge zu hoch ist, um auf 5,5 zu kommen.

Der Kollege OS-Schlingel hat dann gemeint, ich soll diese auf 12 ml reduzieren (6,9ml HG und 5,1 NG). Dann lande ich bei 5,6. Was i.O wäre.

Ich bin davon ausgegangen, dass die Berechnung im Schlupf-Wasserrechner passt.

Welche Alternativesäure ist denn die beste? Phosphor-, Schwefel, oder Salzsäure?

Und danke für den Link. Ich schaus mir mal an.

Grüße

Re: ORIGINAL 1842–TSCHECHISCHES PILS - Frage zum Maische-pH-Wert

Verfasst: Dienstag 24. Februar 2026, 19:09
von integrator
EvilSun hat geschrieben: Dienstag 24. Februar 2026, 17:38 Welche Alternativesäure ist denn die beste? Phosphor-, Schwefel, oder Salzsäure?
Ich arbeite gerne bis zu einer Schwelle mit Milchsäure und arbeite bei Bedarf mit Phosphorsäure weiter.

Re: ORIGINAL 1842–TSCHECHISCHES PILS - Frage zum Maische-pH-Wert

Verfasst: Dienstag 24. Februar 2026, 22:11
von Juergen_Mueller
EvilSun hat geschrieben: Dienstag 24. Februar 2026, 17:38
Welche Alternativesäure ist denn die beste? Phosphor-, Schwefel, oder Salzsäure?
Persönlich habe ich keine Erfahrung mit diesen Säuren.
Es kommt aber wohl darauf an, welche Anionen du im Brauwasser anreichern willst.
So erhöht Schwefelsäure den Sulfatgehalt, Salzsäure den Chloridgehalt und Phosphorsäure den Gehalt an Phosphaten.
Näheres dazu findest du im meistverlinkten Artikel des Forums, wiederum aus dem Braumagazin.
https://braumagazin.de/article/von-der- ... rauwasser/
Siehe unter 3.2.

Re: ORIGINAL 1842–TSCHECHISCHES PILS - Frage zum Maische-pH-Wert

Verfasst: Mittwoch 25. Februar 2026, 11:14
von Colindo
EvilSun hat geschrieben: Dienstag 24. Februar 2026, 17:38 Deswegen hatte ich ja die Frage gestellt, dass für meinen Geschmack die Milchsäuremenge zu hoch ist, um auf 5,5 zu kommen.

Der Kollege OS-Schlingel hat dann gemeint, ich soll diese auf 12 ml reduzieren (6,9ml HG und 5,1 NG). Dann lande ich bei 5,6. Was i.O wäre.
Wenn es dir nur um den Maische-pH geht, kannst du auch einfach nur den Hauptguss säuern. Dann verwendest du insgesamt deutlich weniger Milchsäure und landest im finalen Bier nicht über der Schwelle.

Re: ORIGINAL 1842–TSCHECHISCHES PILS - Frage zum Maische-pH-Wert

Verfasst: Sonntag 8. März 2026, 23:27
von Räuber Hopfenstopf
Was passiert denn, wenn man den Maische-pH um ein oder zwei Zehntel verfehlt. Ich frage für einen Freund…
Ganz ehrlich, ich habe bisher das Wasser zum Bierstil passend aufbereitet (beim böhmischen Pils VE und etwas CaSO4), eingemaischt und abgewartet. Die üblichen pH-Meter liefern, gerade bei mangelnder Pflege und Kalibrierung, sowieso nur grobe Werte. Und Malz kann je nach Charge unterschiedlich sein. Nicht mit Kanonen auf Spatzen schiessen.
Die empfohlene Gärtemperatur dürfte auch noch 1-2 Grad niedriger liegen, wenn die Kühlung so weit kommt.

Re: ORIGINAL 1842–TSCHECHISCHES PILS - Frage zum Maische-pH-Wert

Verfasst: Montag 9. März 2026, 10:26
von Commander8x
Räuber Hopfenstopf hat geschrieben: Sonntag 8. März 2026, 23:27 Was passiert denn, wenn man den Maische-pH um ein oder zwei Zehntel verfehlt. Ich frage für einen Freund…
Das Unverständnis der Community ist Dir gewiss....

Gruß Matthias

Re: ORIGINAL 1842–TSCHECHISCHES PILS - Frage zum Maische-pH-Wert

Verfasst: Montag 9. März 2026, 11:59
von Ras Tafaric
Bin beim Salzen mittlerweile nicht mehr ganz so ängstlich und hab das pH Schätzeisen an den Nagel gehangen.
Wer viel misst, misst Mist.
Ich rechne mir die Werte zusammen und dann.. funktioniert es bisher nicht so schlecht.
Ich bin mir sicher, dass je nach Malz nie perfekte Werte zusammenkommen würden. Eher so +/-.

Re: ORIGINAL 1842–TSCHECHISCHES PILS - Frage zum Maische-pH-Wert

Verfasst: Montag 9. März 2026, 12:42
von Räuber Hopfenstopf
Wahrscheinlich gibt es da unterschiedliche Ansichten. Es bist nicht so, dass ich ein Problem mit pH-Messungen hätte. Aber es ist halt nicht ganz trivial. Die Temperatur hat einen Einfluss. Messungen in einer Lösung sind kein Problem, bei dicken Suspensionen wo Maische ist es eher fehlerbehaftet. Die Diaphragmen in den Elektroden setzen sich zu und müssen gereinigt werden (haben wir früher, glaube ich, mit konzentrierter Schwefelsäure gemacht). Lagerung und Kalibrierung sind wichtig, trockene Lagerung mögen die Sonden nicht. Also alles etwas, das im „brauche ich ab und zu“ Maßstab schwierig ist.
Mein Ansatz war bisher, das Wasser passend aufzubereiten, auf Härte und Ionenprofil zu achten und dann einfach zu brauen. Bislang völlig problemlos. Und beim Pils merke ich deutlich, ob ich es mit meinem Wasser (6 Grad dH) oder VE-Wasser gebraut habe.