Eigenbauverkorker für Bier- und Sektkorken
Verfasst: Donnerstag 5. März 2026, 08:56
Hallo zusammen
Ich war längere Zeit passiv sowohl im Forum als auch beim brauen.
Selber braue ich seit rund 15 Jahren und habe mich schon früh auf die grossen Biere wie RIS, Tripel etc. eingeschossen. Diese fülle ich jeweils in 0.33l und 0.75l Flaschen. Bisher mit Kronkorken. Das gibt optisch auf den Belgischen Flaschen als auch auf Sektflaschen wenig her. Da ich selber auf Hollunderbasis auch noch einen „Sekt“ produziere, war der Wunsch schon länger einen Verkorker zu haben um Sektkorken einpressen zu können.
Die billigen Verkorker überzeugen mich nicht. Wie sagt man im englischen so schön „You get what you pay for“.
Wenn man was gutes will, wird es aber sehr schnell sehr teuer! Zu teuer fürs Hobby.
Daher blieb mir nur der Selbstbau. Aber für etwas hat man ja eine Hobbywerkstatt.
Um unkompliziert an die Masse sowie die Backen des Korkenschlosses zu kommen, habe ich für 15.- einen gebrauchen Billigverkorker gekauft.
Ich habe damit ein Zapfen eingepresst und wurde darin bestätigt was ich schon anhand der Fotos im Netz wusste.
Danach gings an CAD um eine grobe Planung zu erstellen. Orientiert habe ich mich an den Modellen von Elvamac. Das ist der Rolls Royce unter den Handverkorken.
Leider konnte ich kein Messing auftreiben um die Backen des Korkenschlosses neu zu machen. Daher arbeitete ich erstmals mit jenen aus dem Billigteil.
Für die Positionierung der Backen habe ich Prismen gefräst. Diese dienen zusammen mit dem Rahmen als Führung.
Überall dort wo eine Achse durchgeht habe ich Messingbuchsen gedreht und eingepresst.
Der Rest ist dann eine Schweisskonstruktion.
Die Knotenbleche müssen leider sein. Ohne wär schöner.
Und noch mit Farbe drauf (ja der Lack muss evtl. nochmals neu. Aber ich bin echt unfähig wenns ums lackieren geht.)
Der Verkorker läuft sehr gut. Die ersten 25 Flaschen sind verkorkt. Messing für neue Backen habe ich nun auch. Diese werde ich noch fräsen.
Die Linearführung des Dorns verbessert die Einpressqualität erheblich.
Die Klappe unten funktioniert auch. So kann ich auch Sektkorken verpressen und bekomme diese ausgefädelt.
So und nun Prost!
Ich war längere Zeit passiv sowohl im Forum als auch beim brauen.
Selber braue ich seit rund 15 Jahren und habe mich schon früh auf die grossen Biere wie RIS, Tripel etc. eingeschossen. Diese fülle ich jeweils in 0.33l und 0.75l Flaschen. Bisher mit Kronkorken. Das gibt optisch auf den Belgischen Flaschen als auch auf Sektflaschen wenig her. Da ich selber auf Hollunderbasis auch noch einen „Sekt“ produziere, war der Wunsch schon länger einen Verkorker zu haben um Sektkorken einpressen zu können.
Die billigen Verkorker überzeugen mich nicht. Wie sagt man im englischen so schön „You get what you pay for“.
Wenn man was gutes will, wird es aber sehr schnell sehr teuer! Zu teuer fürs Hobby.
Daher blieb mir nur der Selbstbau. Aber für etwas hat man ja eine Hobbywerkstatt.
Um unkompliziert an die Masse sowie die Backen des Korkenschlosses zu kommen, habe ich für 15.- einen gebrauchen Billigverkorker gekauft.
Ich habe damit ein Zapfen eingepresst und wurde darin bestätigt was ich schon anhand der Fotos im Netz wusste.
Danach gings an CAD um eine grobe Planung zu erstellen. Orientiert habe ich mich an den Modellen von Elvamac. Das ist der Rolls Royce unter den Handverkorken.
Leider konnte ich kein Messing auftreiben um die Backen des Korkenschlosses neu zu machen. Daher arbeitete ich erstmals mit jenen aus dem Billigteil.
Für die Positionierung der Backen habe ich Prismen gefräst. Diese dienen zusammen mit dem Rahmen als Führung.
Überall dort wo eine Achse durchgeht habe ich Messingbuchsen gedreht und eingepresst.
Der Rest ist dann eine Schweisskonstruktion.
Die Knotenbleche müssen leider sein. Ohne wär schöner.
Und noch mit Farbe drauf (ja der Lack muss evtl. nochmals neu. Aber ich bin echt unfähig wenns ums lackieren geht.)
Der Verkorker läuft sehr gut. Die ersten 25 Flaschen sind verkorkt. Messing für neue Backen habe ich nun auch. Diese werde ich noch fräsen.
Die Linearführung des Dorns verbessert die Einpressqualität erheblich.
Die Klappe unten funktioniert auch. So kann ich auch Sektkorken verpressen und bekomme diese ausgefädelt.
So und nun Prost!