Schwimmende Hefestücke nach der Hauptgärung
Verfasst: Samstag 14. März 2026, 14:05
Hallo allerseits
Gleich vorneweg:
Das Thema "Hefe filtern" wurde in diesen Foren ja schon ausführlich diskutiert. Dies ist hier auch nicht in diesem Sinne das Thema, unsere Biere werden mit dem Einsatz von Irish Moss immer super klar und einwandfrei.
Das Problem habe ich auch nur, oder vor allem bei der Wyeast 1084 Irish Red Ale Flüssighefe.
Das Bier ist ein Irish Red Ale, bei 20°C vergärt.
Am Schluss der Gärung hat sich die Hefe wunderbar am Boden abgesetzt. Doch einige Stücke schwimmen immer noch obenauf, oder zum Teil im Bier (siehe Foto unten). Wir füllen das Bier vor dem Abfüllen mit der Enolmatic jeweils vorsichtig mit einem Schlauch ab dem Hahn in einen Eimer. Wegen der schwimmenden Hefestücke schaffen wir es aber nicht, dass (besonders am Ende) noch solche Stücke mitkommen.
Diese Hefestücke wandern dann meistens in die letzten paar Flaschen. Sie setzen sich auch nach der Flaschengärung sowie mehreren Tagen im Kühlschrank nicht ab. Und wenn, dann kommen Sie beim Einfüllen ins Glas wieder mit und schwimmen da munter herum.
Für den Geschmack hat dies keinen Einfluss, das Bier ist einwandfrei - es sieht halt einfach nicht so vertrauenserweckend aus.
Nun stellen sich mir folgende Fragen:
- Lässt sich die Entstehung dieser Flocken irgendwie verhindern? Da scheint sich irgendwie während der Gärung das CO2 in den Hefeklumpen zu sammeln, und deshalb sinken sie nicht ab.
- Spricht etwas dagegen, beim Umfüllen einen Hopfensocken vor den Schlauch zu binden, um die Stücke abzufangen? Das sollte ja sonst keinen Einfluss auf das Jungbier haben, oder? Ich hätte etwas Angst wegen Oxidation (mit der wir bis anhin sonst noch nie Probleme hatten)
- Könnte man die Stücke mit einem Löffel rausfischen? (Wir hatten mal Probleme mit Metallischem Geschack im Bier, deshalb habe ich Angst, mit einem Metalllöffel drin rumzurühren).
Danke für Anregungen
& Prost
Yves
Gleich vorneweg:
Das Thema "Hefe filtern" wurde in diesen Foren ja schon ausführlich diskutiert. Dies ist hier auch nicht in diesem Sinne das Thema, unsere Biere werden mit dem Einsatz von Irish Moss immer super klar und einwandfrei.
Das Problem habe ich auch nur, oder vor allem bei der Wyeast 1084 Irish Red Ale Flüssighefe.
Das Bier ist ein Irish Red Ale, bei 20°C vergärt.
Am Schluss der Gärung hat sich die Hefe wunderbar am Boden abgesetzt. Doch einige Stücke schwimmen immer noch obenauf, oder zum Teil im Bier (siehe Foto unten). Wir füllen das Bier vor dem Abfüllen mit der Enolmatic jeweils vorsichtig mit einem Schlauch ab dem Hahn in einen Eimer. Wegen der schwimmenden Hefestücke schaffen wir es aber nicht, dass (besonders am Ende) noch solche Stücke mitkommen.
Diese Hefestücke wandern dann meistens in die letzten paar Flaschen. Sie setzen sich auch nach der Flaschengärung sowie mehreren Tagen im Kühlschrank nicht ab. Und wenn, dann kommen Sie beim Einfüllen ins Glas wieder mit und schwimmen da munter herum.
Für den Geschmack hat dies keinen Einfluss, das Bier ist einwandfrei - es sieht halt einfach nicht so vertrauenserweckend aus.
Nun stellen sich mir folgende Fragen:
- Lässt sich die Entstehung dieser Flocken irgendwie verhindern? Da scheint sich irgendwie während der Gärung das CO2 in den Hefeklumpen zu sammeln, und deshalb sinken sie nicht ab.
- Spricht etwas dagegen, beim Umfüllen einen Hopfensocken vor den Schlauch zu binden, um die Stücke abzufangen? Das sollte ja sonst keinen Einfluss auf das Jungbier haben, oder? Ich hätte etwas Angst wegen Oxidation (mit der wir bis anhin sonst noch nie Probleme hatten)
- Könnte man die Stücke mit einem Löffel rausfischen? (Wir hatten mal Probleme mit Metallischem Geschack im Bier, deshalb habe ich Angst, mit einem Metalllöffel drin rumzurühren).
Danke für Anregungen
& Prost
Yves