Wasserenthärtung
Verfasst: Samstag 9. Mai 2026, 12:01
Frage an die Wasserprofis hier.
Ich habe bisher mein Brauwasser mit einer Osmoseanlage hergestellt und dann mit Leitungswasser auf meinen jeweiligen Zielwert verschnitten.
Jetzt habe ich seit kurzem eine Wasserenthärtungsanlage im Haus.
Das Wasser vor der Anlage hat 20dGH, das Wasser danach 5dGH. Leitwert vor der Anlage ist 450µS, danach 520µS.
M.E. ist das Wasser so zum Brauen völlig ungeeignet. Wie seht ihr das?
Die Anlage ist ein Neutraltauscher, d.h. Kalziumionen und Magnesiumionen (die sog. Härtebildner) werden gegen Natruimionen getauscht. Das Tauscherharz wird mit Salz regeneriert.
Wenn ich das Wasser nun durch die Osmoseanlage schicke, kommen 10µS raus, egal ob ich nun das aus der Enthärtungsanlage oder das harte Leitungswasser nehme.
Frage: Ist dieses Osmosewasser nun qualitativ gleichwertig?
Oder sollte ich besser weiterhin das harte Wasser vor der Wasserenthärtung für die Osmoseanlage verwenden?
Zum Verschneiden würde ich jedenfalls weiter das harte Wasser verwenden, weil da das Ionenprofil nicht so unnatürlich durch die Natriumionen verschoben wird.
Wie würdet ihr das machen?
Gruß, Peter.
Ich habe bisher mein Brauwasser mit einer Osmoseanlage hergestellt und dann mit Leitungswasser auf meinen jeweiligen Zielwert verschnitten.
Jetzt habe ich seit kurzem eine Wasserenthärtungsanlage im Haus.
Das Wasser vor der Anlage hat 20dGH, das Wasser danach 5dGH. Leitwert vor der Anlage ist 450µS, danach 520µS.
M.E. ist das Wasser so zum Brauen völlig ungeeignet. Wie seht ihr das?
Die Anlage ist ein Neutraltauscher, d.h. Kalziumionen und Magnesiumionen (die sog. Härtebildner) werden gegen Natruimionen getauscht. Das Tauscherharz wird mit Salz regeneriert.
Wenn ich das Wasser nun durch die Osmoseanlage schicke, kommen 10µS raus, egal ob ich nun das aus der Enthärtungsanlage oder das harte Leitungswasser nehme.
Frage: Ist dieses Osmosewasser nun qualitativ gleichwertig?
Oder sollte ich besser weiterhin das harte Wasser vor der Wasserenthärtung für die Osmoseanlage verwenden?
Zum Verschneiden würde ich jedenfalls weiter das harte Wasser verwenden, weil da das Ionenprofil nicht so unnatürlich durch die Natriumionen verschoben wird.
Wie würdet ihr das machen?
Gruß, Peter.