Erstes UG mit erstem Mal Starter

Bitte beschränkt Euch auf das Wesentliche, die Bilder. Nach Möglichkeit langatmige oder ausführliche Textpassagen vermeiden. In der Kürze liegt die Würze.
Antworten
Benutzeravatar
monsti88
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 426
Registriert: Mittwoch 12. Oktober 2016, 21:42
Wohnort: Gauting

Erstes UG mit erstem Mal Starter

#1

Beitrag von monsti88 » Dienstag 8. Januar 2019, 20:15

Moin!

Nachdem ich nun 10 OG Sude hinter mir habe, und auch der Inkbird am Tiefkühler erprobt wurde, soll nun das erste mal mit untergäriger Hefe gebraut werden. Dazu hatte ich mir von Jens (@DerDerDasBierBraut) die W120 besorgt, denn ich wollte zu meinem Wasserprofil passend ein München Dunkel brauen. Schliesslich muss das MüMa ja auch mal aufgebraucht werden... :Wink

Geplant habe ich im vereinfachten Zweimaischverfahren von Moritz (@Bierjunge) zu brauen.

Als Rezept schwanke ich noch zwischen dem von Moritz (@Bierjunge) erwähnten Rezept und dem „Münchner Dunkel“ von MMuM.

Gestern habe ich dann gestartet, erst einmal die Hefe herzuführen. Ich habe dazu von Jens (@DerDerDasBierBraut) eine sehr ausführliche Anleitung bekommen, die ich an dieser Stelle gerne weitergeben möchte:
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Samstag 5. Januar 2019, 10:55
10 Tage vor dem Brautag:
----------------
10ml NaCl Hefelösung in 50 ml Starterwürze mit 6-8°P geben. Durch die 10ml NaCl reduziert sich die STW um 20% auf ideale 4,8-6,5°P. Als Gefäß dafür eignet sich eine kleine ausgekochte verschraubbare Flasche mit 100-200ml Volumen oder ersatzweise ein kleines Marmeladenglas. Dieses Gefäß wird so oft es geht gut durchgeschüttelt (Schaum sollte lange feinporig stehen bleiben). Es bleibt verschlossen, bis sich erkennbar Druck von der Gärung aufbaut (Deckel leicht lösen und hören, ob CO2 entweicht) und der Starter hefetrüb geworden ist. Sobald sich konstant Druck aufbaut bleibt der Deckel ganz leicht geöffnet, damit die Zellen nicht durch den Druck gestresst werden (oder das Glas platzt). Es sind in aller Regel keine Kräusen zu sehen. Ein kleiner "Schaumrand" bestenfalls.
Nach 2-3-4-5 Tagen hast du einen mehr oder weniger an- bzw. ausgegorenen Starter mit bereits aufgewachter und "williger" Hefe. Die weiteren Schritte sind nun also zeitlich planbar.

Wir haben jetzt einen 60ml Starter. Um auf 4 Liter zu kommen würde ich auf 400ml und weiter auf 4 Liter gehen. Stammwürze des Starters ansteigend 8-9°P bei 400ml und 11-12°P bei 4 Liter.
die beiden Schritte dauern 24 Stunden (mit Magnetrührer) und irgendwas zwischen 24 und 48 Stunden ohne Magnetrührer (abhängig von deinen Belüftungs- bzw Entgasungsintervallen, Zunahme der Trübung beobachten).

Magnetrührer: 2 Stunden nach dem Zugeben neuer Starterwürze auf Vollgas laufen lassen (der Vortex soll am Rührfisch plätschern, um die Würze gut zu belüften. Danach wird der Rührer langsam gestellt (ohne Lufteintrag, zur CO2 Entgasung). Propagiert wird alle 24 Stunden.

Ohne Rührer: 2-12 Stunden immer mal wieder kräftig durchschütteln, um Luft in die Würze zu bekommen. Danach regelmäßig durchschwenken (ohne viel Lufteintrag), um das CO2 auszutreiben.
Je nachdem, wie gut und regelmäßig du das hin bekommst ist die Dauer des Propagationsschritte dichter an 24 oder dichter an 48 Stunden.

Falls du dekantieren willst:
Nach dem letzen Schritt auf 4 Liter wieder gut belüften (Schütteln, Rührer 2 Stunden Vollgas) damit die Hefe möglichst viele Nährstoffe aus der Würze aerob verstoffwechselt (geht aerob wesentlich schneller).
Dann den Starter gut runterkühlen und sedimentieren lassen (1-4°C). Je mehr Zeit du hast, desto besser wird die Hefe sedimentieren. Zuerst hast du nur unterschiedlich trübe Schichten, später klare Würze und einen Bodensatz. Trübe Schichten nicht wegschütten, klare Würze(-schichten) schon.

Am Brautag:
Zwischen Würzekochen und Anstellen vergehen ein paar Stunden. Die kannst du nutzen.
Nach 30 Minuten Würzekochen entnimmst du so viel "echte" Würze aus der Würzepfanne, wie in den Starter passt. Die kühlst du auf Startertemperatur runter (nicht kälter, ein paar Grad wärmer ist gut) und gibst sie in den Starter. Dann ab auf den Rührer und Vollgas (gut belüften, ohne Rührer schütteln).
Bis die Anstellwürze im Gäreimer ist, ist der Starter so "bissig", dass er gleich loslegen will. Starter langsam mit der Anstellwürze runterkühlen und Pitchen. Anstellwürze nach Hefegabe gut belüften.

Falls du nicht dekantieren willst oder die Hefe im Kühlschrank nicht gut sedmentiert ist kannst du (um weniger Starterwürze in die Anstellwürze zu bringen) auch nur mit einem Teil des Starters anstellen (2-3 Liter). Den Starter soweit wegschütten, dass nur noch 10% des ursprünglichen Volumens übrig sind (400ml). Den freien Platz im Starter füllst du mit "echter" Anstellwürze auf und propagierst ihn nochmal 24 Stunden (anfangs gut belüften). Dann den "zweiten" Starter auch in die Anstellwürze kippen.

Dieses zweistufige Anstellen kannst du auch von vornherein planen. Also alle Propagationsschritte auf einen 2 Liter Starter runterrechnen, vom Starter 1,8 Liter zum Anstellen verwenden (ohne Dekantieren) und die 200ml Resthefe im Starter mit Anstellwürze auffüllen und "Starter 2" nach 24 Stunden nachpitchen.
Als Starterwürze habe ich mich an das Rezept „Starterwürze“ auf MMuM von Bernd (@AltPhex) gehalten und mal vier genommen. Damit ging es also los, ich werde diese Dokumentation dann weiter aktualisieren, wenn die entsprechenden Schritte erfolgt sind.


Nun lasse ich aber erst einmal Bilder sprechen:
1.jpg
Gute 600g Malz stehen bereit, im Hintergrund stehen Maischebottich und Pfanne
2.jpg
Schrotbild, heute mal etwas feiner eingestellt
Als Maischebottich dient ein Joghurt-Bereiter, der hat 2,9l Fassungsvermögen. Das passte perfekt!

3.jpg
67°C nicht ganz getroffen, macht für die Starterwürze aber nichts
4.jpg
Trotzdem nach 30 Minuten eine mini-Dekoktion um die Temperatur zu erhöhen
5.jpg
Jodnormal nach 65 Minuten
6.jpg
Erster Versuch für den Nachguss
7.jpg
Zweiter Versuch mit größerem Sieb
Ich habe die Würze insgesamt drei mal durch den Treber gekippt um etwas mehr Ausbeute zu erhalten.

8.jpg
25g Hopfen aus eigenem Garten
9.jpg
Hopfenkochen
10.jpg
30ml Würze mit 10ml Wasser verdünnt
11.jpg
Restliche Würze kochend abgefüllt
12.jpg
immerhin 3l Würze mit 9°Plato sind's geworden
13.jpg
10ml Hefesuspension wandern in die Würze
14.jpg
Ordentlich geschüttelt
15.jpg
Nach 24 Stunden sieht's gut aus!
20l Bottichmaischer mit 25l Thermobehälter und 34l Pfanne :Smile

Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 4653
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Erstes UG mit erstem Mal Starter

#2

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 8. Januar 2019, 22:14

Bebilderte Starterdoku. Sehr schön. Danke dafür :-)
PS: Die eingefrorene Starterwürze bitte nochmal vor jedem Propagationsschritt eine Weile kochen. 15 Minuten waren bei mir schon mal zu wenig. 30 Minuten passt in der Regel. Muss nur leicht wallen, nicht sprudelnd kochen. Deckel drauf ist auch OK.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ?

Benutzeravatar
monsti88
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 426
Registriert: Mittwoch 12. Oktober 2016, 21:42
Wohnort: Gauting

Re: Erstes UG mit erstem Mal Starter

#3

Beitrag von monsti88 » Dienstag 8. Januar 2019, 22:58

Nach gut 28 Stunden habe ich dann die zweite Stufe von 400 ml angestellt. Diesmal auf dem Magnetrührer. Da mir ein 1l-Gefäss fehlt, musste ich den 2l-Kolben verwenden.
IMG_9866.jpg
20l Bottichmaischer mit 25l Thermobehälter und 34l Pfanne :Smile

Benutzeravatar
monsti88
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 426
Registriert: Mittwoch 12. Oktober 2016, 21:42
Wohnort: Gauting

Re: Erstes UG mit erstem Mal Starter

#4

Beitrag von monsti88 » Dienstag 8. Januar 2019, 23:05

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 22:14
Die eingefrorene Starterwürze bitte nochmal vor jedem Propagationsschritt eine Weile kochen. 15 Minuten waren bei mir schon mal zu wenig. 30 Minuten passt in der Regel. Muss nur leicht wallen, nicht sprudelnd kochen. Deckel drauf ist auch OK.
Ich hatte die Starterwürze gestern kochend heiss in die Flaschen gefüllt und direkt verschlossen auf die Seite gelegt. Dann draußen bei 1°C abgekühlt und anschliessend im Kühlschrank gelagert. Da sollte sich doch nichts eingeschlichen haben... :Waa

Für den letzten Schritt werde ich aber noch mal die verbliebene Würze vorm Propagieren aufkochen. Dann hat die liebe Seele Ruh'! Aber gleich 30 Minuten kochen? Ich dachte einmal aufkochen würde reichen, um ausreichend Pasteur-Einheiten zu generieren...
20l Bottichmaischer mit 25l Thermobehälter und 34l Pfanne :Smile

Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 4653
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Erstes UG mit erstem Mal Starter

#5

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 8. Januar 2019, 23:15

Dachte ich auch lange. Bei einer Starterwürze haben sich damals im Kühlschrank Pedios eingenistet (vermeidlich luftdicht verschlossen). Da kam Schleim aus der Flasche. Bei der Anderen hatte ich Starterwürze immer 15 Minuten aus Malzextrakt gekocht und in 2 Flaschen gegeben. Einmal mit Hefe und einmal ohne. Trotzdem fing der Starter ohne Hefe irgendwann an zu gären.
Ist lange her. Jetzt gebe ich lieber etwas mehr. Übertreiben schadet bei der Desinfektion wirklich nicht. Steril wirds nie, egal wie sehr man sich bemüht. Keimbelasteter wirds dafür um so schneller, wenn man nicht alles gibt.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ?

Bierbert
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 69
Registriert: Dienstag 6. November 2018, 08:51

Re: Erstes UG mit erstem Mal Starter

#6

Beitrag von Bierbert » Dienstag 8. Januar 2019, 23:28

Einkochen in der Flasche ist keine Option?
:thumbsup coole Doku!

Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 4653
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Erstes UG mit erstem Mal Starter

#7

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 8. Januar 2019, 23:36

Bierbert hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 23:28
Einkochen in der Flasche ist keine Option?
:thumbsup coole Doku!
Ja, ist eine Option. Starterwürze in dem Gefäß kochen, in dem sie weiter propagiert wird, ist super. Feuchte Hitze killt wirklich viele Biester.
Nur: Keiner Starterwürze vertrauen, die irgendwo tagelang herumlag. Das kann manchmal ins Auge gehen. Und DME bzw. Flüssigmalzextrakt auch immer min. 30 Minuten kochen. Sonst geht es auch manchmal schief.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ?

Benutzeravatar
monsti88
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 426
Registriert: Mittwoch 12. Oktober 2016, 21:42
Wohnort: Gauting

Re: Erstes UG mit erstem Mal Starter

#8

Beitrag von monsti88 » Mittwoch 9. Januar 2019, 23:38

Heute ging es dann mit der dritten Stufe weiter. Nach dem Rat von Jens habe ich die vier Flaschen Starterwürze erst einmal jeweils geprüft (blauer Becher) auf Konsistenz, Geruch und Geschmack. Aus dem TK kam noch 0,5l etwas ältere Würze hinzu, welche ich mal eingelagert hatte.
IMG_9875.jpg
War alles unauffällig, also habe ich die Würze noch mal für ca. 30 Minuten gekocht. Nach dem Foto kam der Deckel drauf, damit nichts reduziert wird. Daneben ist die zweite Stufe zu sehen, schön Hefetrüb und leichte "Kräusen" auf der Oberfläche.
IMG_9876.jpg
Nach dem Abkühlen konnte ich dann die zweite Stufe pitchen. So wurden es dann knapp vier Liter im Bottich. Aufgeschüttelt sieht es dann so aus und darf nun über Nacht ordentlich arbeiten:
IMG_9877.jpg
20l Bottichmaischer mit 25l Thermobehälter und 34l Pfanne :Smile

Benutzeravatar
Malzknecht
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 311
Registriert: Freitag 2. Juni 2017, 09:17

Re: Erstes UG mit erstem Mal Starter

#9

Beitrag von Malzknecht » Donnerstag 10. Januar 2019, 08:20

Schöne Doku! Vor allem die ganzen Infos zum Starter, sauber Jens.

Braue auch am Wochenende das Münchner Dunkel und meine kleinen Helferlein vermehren sich auch derweil auf dem Magnetrührer. (Hoffentlich) ist nämlich das erste Mal für mich eine Hefe aus NaCl zu vermehren. Vorsichtshalber habe ich aber noch 2x Päckchen Trockenhefe auf Lager. :Pulpfiction

Hab zb auch nur 10-15Minuten gekocht.
Zuletzt geändert von Malzknecht am Donnerstag 10. Januar 2019, 12:25, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße,
Tobi

Meine Rezeptbewertungen:
malzknecht.de

HubertBräu
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 352
Registriert: Montag 27. März 2017, 11:56
Wohnort: Berlin

Re: Erstes UG mit erstem Mal Starter

#10

Beitrag von HubertBräu » Donnerstag 10. Januar 2019, 10:04

Danke für Deine Doku .. und auch von mir ein Danke an Jens für die ganzen Infos :thumbup

Benutzeravatar
flensdorfer
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 508
Registriert: Freitag 5. Februar 2016, 09:26
Wohnort: Flensburg

Re: Erstes UG mit erstem Mal Starter

#11

Beitrag von flensdorfer » Donnerstag 10. Januar 2019, 11:28

Schöne Doku! Und danke des letzten Fotos muß ich mir jetzt auch nicht mehr den Kopf zerbrechen, ob ich ein 5l Becherglas kaufen will oder nicht - wenn doch die Flasche von Besserbrauer ungenutzt im Keller steht...
Gruß, Arne

Anfänger in der 20l-Klasse

Benutzeravatar
monsti88
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 426
Registriert: Mittwoch 12. Oktober 2016, 21:42
Wohnort: Gauting

Re: Erstes UG mit erstem Mal Starter

#12

Beitrag von monsti88 » Freitag 11. Januar 2019, 10:01

flensdorfer hat geschrieben:
Donnerstag 10. Januar 2019, 11:28
Schöne Doku! Und danke des letzten Fotos muß ich mir jetzt auch nicht mehr den Kopf zerbrechen, ob ich ein 5l Becherglas kaufen will oder nicht - wenn doch die Flasche von Besserbrauer ungenutzt im Keller steht...
:thumbsup da hab ich meine auch her... :Wink

Die nächsten Bilder folgen:
IMG_9920.jpg
nach 24 Stunden
IMG_9921.jpg
nach 36 Stunden
Am Boden ist recht viel Trub, welcher von der Hefe nicht verstoffwechselt wurde (ca. 1 cm, darüber kann man die Hefe sehen). Den hatte ich nach dem Würzekochen nicht abgetrennt. Ist das problematisch?
20l Bottichmaischer mit 25l Thermobehälter und 34l Pfanne :Smile

Benutzeravatar
cyme
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 2570
Registriert: Montag 16. Dezember 2013, 12:16

Re: Erstes UG mit erstem Mal Starter

#13

Beitrag von cyme » Freitag 11. Januar 2019, 10:10

Sollte kein Problem darstellen.

Das nächste Mal kannst du dir überlegen, den Starter näher an den Brautag zu legen - idealerweise gibt man den (ganzen) Starter im Hochkräusenstadium ins Jungbier. Siehe auch https://braumagazin.de/article/hefebank-weihenstephan/

Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 4653
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Erstes UG mit erstem Mal Starter

#14

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 11. Januar 2019, 10:21

Den ersten Schritt, das Aufwecken aus der Konserve, sollte man aber wirklich mit zeitlicher Reserve machen. Abhängig von der Art der Einlagerung (NaCl, Kryoperlen, Gylocerol, Schrägagar), von der Lagerdauer der Konserve, von Gehalt und Zusammensetzung der Starterwürze, vom Sauerstoff in der Starterwürze und vor allem vom Murphyfaktor wacht die eingelagerte Hefe mal früher und mal später aus dem Schlaf auf. Beimpft man "Propagationsschritt 1" genau zum Stichtag, dann greift definitiv der Murphyfaktor und Hefe wacht 1-2 Tage zu spät auf.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ?

Benutzeravatar
cyme
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 2570
Registriert: Montag 16. Dezember 2013, 12:16

Re: Erstes UG mit erstem Mal Starter

#15

Beitrag von cyme » Freitag 11. Januar 2019, 10:30

Bei 2 Propagationsschritten dazwischen würde ich mir meinen Puffer auf einen der Zwischenschritte legen, und ggf den 400ml Starter einen Tag länger sitzen lassen. Meiner bescheidenen Erfahrung nach kommt ein Starter von einigermaßen frischer Hefe (innerhalb der letzten Woche propagiert, also nicht aus dem 2 Monate alten Wyeast-Beutel) auch ohne Magnetrührer innerhalb von 24h auf Hochkräusen, und kommt dann dementsprechend schnell auch in der Anstellwürze an.

Benutzeravatar
flensdorfer
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 508
Registriert: Freitag 5. Februar 2016, 09:26
Wohnort: Flensburg

Re: Erstes UG mit erstem Mal Starter

#16

Beitrag von flensdorfer » Freitag 11. Januar 2019, 11:38

monsti88 hat geschrieben:
Freitag 11. Januar 2019, 10:01
Die nächsten Bilder folgen:

IMG_9921.jpg

Am Boden ist recht viel Trub, welcher von der Hefe nicht verstoffwechselt wurde (ca. 1 cm, darüber kann man die Hefe sehen). Den hatte ich nach dem Würzekochen nicht abgetrennt. Ist das problematisch?
Trub? Ich denke eher, das ist Hefe, die sich unten abgesetzt hat. Die Flasche steht ja nicht auf einem Rührer, der alles in Schwebe hält.
Gruß, Arne

Anfänger in der 20l-Klasse

Benutzeravatar
monsti88
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 426
Registriert: Mittwoch 12. Oktober 2016, 21:42
Wohnort: Gauting

Re: Erstes UG mit erstem Mal Starter

#17

Beitrag von monsti88 » Freitag 11. Januar 2019, 13:55

flensdorfer hat geschrieben:
Freitag 11. Januar 2019, 11:38
Trub? Ich denke eher, das ist Hefe, die sich unten abgesetzt hat. Die Flasche steht ja nicht auf einem Rührer, der alles in Schwebe hält.
Nee, da ist definitiv noch Trub dabei. Da ist eine Dunkle Schicht (Trub) und die helle Schicht Hefe gut zu sehen. Kommt auf dem Foto leider nicht so gut raus.
cyme hat geschrieben:
Freitag 11. Januar 2019, 10:10
Sollte kein Problem darstellen.
Danke, das beruhigt.
cyme hat geschrieben:
Freitag 11. Januar 2019, 10:10
Das nächste Mal kannst du dir überlegen, den Starter näher an den Brautag zu legen - idealerweise gibt man den (ganzen) Starter im Hochkräusenstadium ins Jungbier. Siehe auch https://braumagazin.de/article/hefebank-weihenstephan/
Ich habe mich da fürs erste mal strikt an die Anleitung von Jens gehalten. Daher habe ich geplant, zu dekantieren und dann etwas vom geplanten Sud abzuzwacken und schon mal anzustellen, während der Rest noch kocht / abkühlt. Die Hefe war aber so gut drauf, das hätte wahrscheinlich auch ohne dekantieren, wie von Dir vorgeschlagen geklappt
Falls du dekantieren willst:
Nach dem letzen Schritt auf 4 Liter wieder gut belüften (Schütteln, Rührer 2 Stunden Vollgas) damit die Hefe möglichst viele Nährstoffe aus der Würze aerob verstoffwechselt (geht aerob wesentlich schneller).
Dann den Starter gut runterkühlen und sedimentieren lassen (1-4°C). Je mehr Zeit du hast, desto besser wird die Hefe sedimentieren. Zuerst hast du nur unterschiedlich trübe Schichten, später klare Würze und einen Bodensatz. Trübe Schichten nicht wegschütten, klare Würze(-schichten) schon.

Am Brautag:
Zwischen Würzekochen und Anstellen vergehen ein paar Stunden. Die kannst du nutzen.
Nach 30 Minuten Würzekochen entnimmst du so viel "echte" Würze aus der Würzepfanne, wie in den Starter passt. Die kühlst du auf Startertemperatur runter (nicht kälter, ein paar Grad wärmer ist gut) und gibst sie in den Starter. Dann ab auf den Rührer und Vollgas (gut belüften, ohne Rührer schütteln).
Bis die Anstellwürze im Gäreimer ist, ist der Starter so "bissig", dass er gleich loslegen will. Starter langsam mit der Anstellwürze runterkühlen und Pitchen. Anstellwürze nach Hefegabe gut belüften.
Daher steht der Starter nun bis zum Brautag morgen beim Cold Crash. :Wink
IMG_9922.jpg
20l Bottichmaischer mit 25l Thermobehälter und 34l Pfanne :Smile

Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 4653
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Erstes UG mit erstem Mal Starter

#18

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 11. Januar 2019, 14:04

Oh Schneeeee :-)
Bei uns sind Plusgrade und trockenes Spätherbstwetter.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ?

Benutzeravatar
flensdorfer
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 508
Registriert: Freitag 5. Februar 2016, 09:26
Wohnort: Flensburg

Re: Erstes UG mit erstem Mal Starter

#19

Beitrag von flensdorfer » Freitag 11. Januar 2019, 14:12

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Freitag 11. Januar 2019, 14:04
Oh Schneeeee :-)
Bei uns sind Plusgrade und trockenes Spätherbstwetter.
Bei uns sogar blauer Himmel und Sonnenschein, aber ein frischer NordOst, gefühlt ist es knapp über Null Grad.
Gruß, Arne

Anfänger in der 20l-Klasse

Benutzeravatar
Malzknecht
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 311
Registriert: Freitag 2. Juni 2017, 09:17

Re: Erstes UG mit erstem Mal Starter

#20

Beitrag von Malzknecht » Samstag 12. Januar 2019, 09:09

Ja dann gut Sud heut :-) Ich braue heute auch das Münchner Dunkel.
Übrigens: der KBH sagt mir 50 EBC, obwohl im Rezept 35 steht. Ist dir das auch aufgefallen? :Waa
Viele Grüße,
Tobi

Meine Rezeptbewertungen:
malzknecht.de

Benutzeravatar
monsti88
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 426
Registriert: Mittwoch 12. Oktober 2016, 21:42
Wohnort: Gauting

Re: Erstes UG mit erstem Mal Starter

#21

Beitrag von monsti88 » Sonntag 13. Januar 2019, 23:47

Malzknecht hat geschrieben:
Samstag 12. Januar 2019, 09:09
Ja dann gut Sud heut :-) Ich braue heute auch das Münchner Dunkel.
Übrigens: der KBH sagt mir 50 EBC, obwohl im Rezept 35 steht. Ist dir das auch aufgefallen? :Waa
Wie ist es bei Dir geworden? Ich musste den Brautag auf heute verschieben, da die Madame ins schwedische Möbelhaus wollte. :puzz Immerhin: es gab zwei neue Teile für die Brauerei: einen Trichter für die Schrotmühle und einen gläsernen 500ml Messbecher fürs Hefe Propagieren. :thumbup

Der KBH hat mir 35,6 EBC ausgespuckt, und das, obwohl ich das CaraAroma mit CaraMünch I ersetzt habe (weil ich nur das da hatte). :Waa

Nun lasse ich aber Bilder sprechen, habe reichlich dabei gemacht:
IMG_9931.jpg
Malz abwiegen mit der neuen Wage
IMG_9932.jpg
Aufbau zum Schroten mit neuem Trichter vom schwedischen Brauausstatter.
IMG_9933.jpg
Schrotbild OK
IMG_9934.jpg
Eingemaischt bei 36°C
IMG_9935.jpg
50% Dünnmaische in den Thermobehälter geschöpft
IMG_9936.jpg
schon flüssiger bei der ersten Rast bei 70°C
IMG_9937.jpg
Dickmaische wird gekocht
IMG_9938.jpg
Nach dem kochen hat sich die Konsistenz noch mal verändert
IMG_9939.jpg
Dickmaische zugebrüht --> 60°C
Hier habe ich noch mal schnell 3,5 Liter Maische gezogen, aufgekocht und zugebrüht, um auf die gewünschten 65°C zu kommen. Sind damit zwar nur 64°C geworden, aber damit konnte ich leben. :redhead
Warum bin ich nicht bei 65°C rausgekommen? Vielleicht ist mir zu viel Maische verdampft, dass das Mischverhältnis nicht mehr stimmte? Kochtemperatur ist bei mir nur ca. 97°C und beim Umschöpfen habe ich auch das ein oder andere Grad verloren. Wird beim nächsten mal berücksichtigt.
IMG_9940.jpg
33% Dünnmaische gezogen
IMG_9942.jpg
Dünnmaische kochen
IMG_9944.jpg
Hopfen wiegen auf neuer Feinwage
IMG_9945.jpg
Aufbau für das Läutern
IMG_9946.jpg
Klarlauf nach 1l vorschiessen
IMG_9947.jpg
fast die Jodprobe vergessen, aber alles OK
IMG_9948.jpg
Anschwänzen
IMG_9949.jpg
Läutern bis 3° Brix Glattwasser
IMG_9950.jpg
Wallendes Kochen
IMG_9951.jpg
Hefe nach dem Cold Crash
IMG_9953.jpg
3l Würze nach 25 Minuten Kochen abgezweigt wird gekühlt
IMG_9954.jpg
Überstand wurde abgegossen und Hefe aufgeschwenkt
IMG_9955.jpg
Brauerjause (Foto für Mossomoa!)
IMG_9956.jpg
Kühlspirale kocht 5 Minuten mit
IMG_9957.jpg
Hefe mit den 3l Würze "angestellt"
IMG_9958.jpg
Hopfenseihen bei ca. 22°C Würzetemperatur
IMG_9959.jpg
Nur ca. 1l Bodensatz verbleibt in der Pfanne
IMG_9960.jpg
19l mit 14° Brix sind es geworden
IMG_9961.jpg
Raus damit zum kühlen auf Anstelltemperatur
IMG_9962.jpg
Die Hefe fängt schon an zu arbeiten
20l Bottichmaischer mit 25l Thermobehälter und 34l Pfanne :Smile

Benutzeravatar
monsti88
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 426
Registriert: Mittwoch 12. Oktober 2016, 21:42
Wohnort: Gauting

Re: Erstes UG mit erstem Mal Starter

#22

Beitrag von monsti88 » Montag 14. Januar 2019, 00:39

IMG_9963.jpg
Hefe wird angestellt
IMG_9964.jpg
Der neue Stopfen mit Tauchhülse kommt zum Einsatz
IMG_9965.jpg
Ab in den Kühlschrank
IMG_9966.jpg
Inkbird misst gut die Temperatur des Jungbiers
Ein langer Brautag geht zu Ende. Gestartet habe ich um 10:30 Uhr, die Tür vom Gärschrank ging knapp vierzehn Stunden später zu. Natürlich gab es da auch viel Leerlauf, insbesondere das Warten auf Anstelltemperatur, aber allein der Maischevorgang hat durch die Dekoktionen vom Ein-bis Abmaischen 3:45 Stunden gedauert. Da ist eine Kombirast deutlich familienfreundlicher...

Das Läutern bis Kochen ging dann mit einer Stunde sogar recht flott. Begeistert bin ich von der Sudhausausbeute, die ist diesmal mit knapp 70% wirklich hoch ausgefallen. Ich habe mich gegen eine Verdünnung auf Zielstammwürze (12,5°P) entschieden und freue mich über die höhere Stammwürze.

Am Ende habe ich zusammen mit dem Starter nun gute 22,5l mit 13,3°P im Gärbottich und bin damit sehr zufrieden. Die Farbe ist vielversprechend, nun hoffe ich, dass die Hefe auch gut ankommt. Die iSpindel schwimmt und wird es mir vermelden. :Bigsmile
20l Bottichmaischer mit 25l Thermobehälter und 34l Pfanne :Smile

Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 4653
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Erstes UG mit erstem Mal Starter

#23

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 14. Januar 2019, 11:05

Astrein :thumbup
Deine Doku wird sicher vielen weiterhelfen. Auf den Vorher-Nachher Fotos der einzelnen Propagationsschritte kann man sehr schön die Trübungszunahme durch das Wachstum der Population erkennen. Das Sedimentieren und Dekantieren wird vielleicht auch etwas "entmystifiziert".
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ?

Benutzeravatar
monsti88
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 426
Registriert: Mittwoch 12. Oktober 2016, 21:42
Wohnort: Gauting

Re: Erstes UG mit erstem Mal Starter

#24

Beitrag von monsti88 » Montag 14. Januar 2019, 22:48

Ich war auch erstaunt, wie sich die Starter entwickelt haben und wie sich die Trübung verändert. Das hat einen Starter zu machen für mich etwas entzaubert. Allerdings benötigt das schon seine Zeit, die ich beruflich leider oft nicht habe. Daher werde ich wohl erst mal wieder zur Kombirast und Trockenhefe zurückgreifen müssen...

Heute Morgen konnte ich gut acht Stunden nach dem Anstellen schon Gäraktivität im Gärspund feststellen. Auch die iSpindel misst fleissig und es findet Extraktabbau statt (Spindel ist nicht geeicht, daher dient die "Gravity" für mich nur als Indikator):

https://app.ubidots.com/ubi/public/getd ... gwbzScfSx8

Die Temperaturmessung in der Würze führt aber zu heftigen Überschwingern nach unten. Die Würze ist scheinbar bis auf 6,5°C runtergekühlt worden... Hab ich da den Inkbird falsch eingestellt? Sollte ich das Terrarium Heizkabel doch noch mit in den Kühlschrank legen? Bisher habe ich darauf verzichtet und kühle nur.
20l Bottichmaischer mit 25l Thermobehälter und 34l Pfanne :Smile

Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 4653
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Erstes UG mit erstem Mal Starter

#25

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 14. Januar 2019, 22:59

Die Temperatur im Jungbier ist träger und konstanter als die iSpindel es uns einredet. Die iSpindel schaut oben aus dem Jungbier und misst eher die Temperatur im Kopfraum des Gärbehälters. Erst wenn sie dick mit Kräusen überlagert ist entspricht die gemessene Temperatur etwa der Jungbiertemperatur, weil der Schaum isoliert. Bei mir, mit innenliegender Kühlspirale, erkenne ich durch diesen Messfehler, wann die Gärung um Hochkräusenstatium ist und wann eine Schlaucherdecke über dem Jungbier steht.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ?

Benutzeravatar
monsti88
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 426
Registriert: Mittwoch 12. Oktober 2016, 21:42
Wohnort: Gauting

Re: Erstes UG mit erstem Mal Starter

#26

Beitrag von monsti88 » Dienstag 15. Januar 2019, 09:14

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Montag 14. Januar 2019, 22:59
Die Temperatur im Jungbier ist träger und konstanter als die iSpindel es uns einredet.
Danke, das beruhigt. Ich habe den Inkbird nun aber eh etwas wärmer gestellt und lasse mal auf 11°C kommen.

Gäraktivität ist auf jeden Fall vorhanden und es ist aufgekräust:
IMG_9968.jpg
ca. 36 Stunden nach Anstellen
Es riecht etwas schwefelig, noch nicht so lecker wie bei meinen bisherigen OG Suden. Aber so wie ich gelesen habe, ist das noch kein Grund zur Sorge.
20l Bottichmaischer mit 25l Thermobehälter und 34l Pfanne :Smile

Bierbert
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 69
Registriert: Dienstag 6. November 2018, 08:51

Re: Erstes UG mit erstem Mal Starter

#27

Beitrag von Bierbert » Dienstag 15. Januar 2019, 09:37

Gute Doku auch im zweiten Teil! Meine Erfahrung mit dem Rezept war sehr gut. Würde ich wieder so machen. Gefühlt ist die Farbe im Laufe der Gärung auch noch dunkler geworden.

Benutzeravatar
flensdorfer
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 508
Registriert: Freitag 5. Februar 2016, 09:26
Wohnort: Flensburg

Re: Erstes UG mit erstem Mal Starter

#28

Beitrag von flensdorfer » Dienstag 15. Januar 2019, 10:30

Sieht gut aus. Halte sie ruhig erst einmal bei 8-10°C. Die Gäraktivität ist dann nur etwas träger als von OG gewohnt. Das Schwefeln gibt sich wieder im Laufe der HG, hat ja auch genug Zeit.
UG ist bei mir meist locker 3 Wochen, OG maximal 2 Wochen bis die HG durch ist.
Gruß, Arne

Anfänger in der 20l-Klasse

Benutzeravatar
Malzknecht
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 311
Registriert: Freitag 2. Juni 2017, 09:17

Re: Erstes UG mit erstem Mal Starter

#29

Beitrag von Malzknecht » Donnerstag 17. Januar 2019, 08:25

Immer wenn ich nach der Sommerzeit und nach dem Brauen der OG Biere im Winter das erste Mal wieder ein UG braue, dann bekomme ich anfangs immer kurz einen Schreck. Es dauert bei mir immer länger bis die Hefe ankommt, dann blubberts nur ganz langsam und der ganze Raum hat einen leichten Schwefelgeruch. Das ist aber alles OK und normal so. Keine Sorge :-)
Viele Grüße,
Tobi

Meine Rezeptbewertungen:
malzknecht.de

Benutzeravatar
Rosebud
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 689
Registriert: Dienstag 3. Februar 2004, 09:40
Kontaktdaten:

Re: Erstes UG mit erstem Mal Starter

#30

Beitrag von Rosebud » Freitag 18. Januar 2019, 11:50

monsti88 hat geschrieben:
Sonntag 13. Januar 2019, 23:47
Malzknecht hat geschrieben:
Samstag 12. Januar 2019, 09:09


Nun lasse ich aber Bilder sprechen, habe reichlich dabei gemacht:

Was ist denn das für eine coole Waage? :Shocked

Benutzeravatar
monsti88
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 426
Registriert: Mittwoch 12. Oktober 2016, 21:42
Wohnort: Gauting

Re: Erstes UG mit erstem Mal Starter

#31

Beitrag von monsti88 » Freitag 18. Januar 2019, 13:13

Rosebud hat geschrieben:
Freitag 18. Januar 2019, 11:50
Was ist denn das für eine coole Waage? :Shocked
Meinst du die Feinwaage?

Brifit Feinwaage, Digitale Taschenwaage 200g/ 0,01 g https://www.amazon.de/dp/B07J65LMNY/ref ... qCb96TVJGY

Hab ich als Warehouse Deal für 16€ bekommen.
20l Bottichmaischer mit 25l Thermobehälter und 34l Pfanne :Smile

Benutzeravatar
Rosebud
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 689
Registriert: Dienstag 3. Februar 2004, 09:40
Kontaktdaten:

Re: Erstes UG mit erstem Mal Starter

#32

Beitrag von Rosebud » Freitag 18. Januar 2019, 15:01

Genau die Feinwaage habe ich gemeint. Danke. Kommt gleich auf meine Wunschliste :-)

Antworten