ZKG von Wagner

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ZKG von Wagner

#1

Beitrag von JoGr » Dienstag 2. Juni 2020, 20:36

Hallo,

Ich möchte hier von meinem neuen Fermenter berichten:

Ein ZKG von Wagner Engineering. Und zwar der Kleine.
Durch Zufall bin ich bei der Suche nach einem ZKG auf die Firmenseite der Fa. Wagner Engineering gelangt und war von der Ausstattung angetan. Es ist ein isolierter, druckfester Tank, der mit diversen Klappenventilen, Spundapparat, Überdruckventil... ausgeliefert wird. Die Kontaktaufnahme war sehr einfach, Fragen wurden sehr schnell und ausführliche beantwortet. Das ganze entweder per Mail oder auch Telefon.
Und dann gab/gibt es ein tolles Angebot dem ich nicht wiedersehen konnte.
So ging er auf den Weg zu mir
ZGK transport.JPG
Und das ist der aktuelle Stellplatz
ZGK 2.jpg

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Re: ZKG von Wagner

#2

Beitrag von JoGr » Dienstag 2. Juni 2020, 20:41

Leider passen meine DS18B20 Sensoren nicht in die Einsteckhülse. Die Sensoren haben 6mm Durchmesser, die Hülse nur 5mm. Daher habe ich mir die nackten Sensoren bestellt. Diese sollen 4,5 mm benötigen. Sobald sie da sind gibt es wieder Neuigkeiten.

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Re: ZKG von Wagner

#3

Beitrag von JoGr » Dienstag 2. Juni 2020, 21:05

Tilt Hydrometer:
Funktioniert auch ohne repeater (irgendwie war ich skeptisch). Der Raspi steht etwa 4 Meter entfernt.

Grüße
Joachim

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Re: ZKG von Wagner

#4

Beitrag von OS-Schlingel » Dienstag 2. Juni 2020, 22:09

Hallo Joachim,
tolles Gerät...bin in 14 Tagen vor Ort....hoffe, er hat noch einen für mich!
Netter Typ.

Viel Spaß mit Deinem ZKG/ Unitank.

Gruß Stephen
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Re: ZKG von Wagner

#5

Beitrag von Bierwisch » Mittwoch 3. Juni 2020, 09:40

Hallo Joachim,

welches Volumen? Preis?

Danke & Gruß
Bierwisch
Der Klügere kippt nach!

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Re: ZKG von Wagner

#6

Beitrag von Braufex » Mittwoch 3. Juni 2020, 13:13

Servus Bierwisch,
schau mal hier:
https://www.wewp.de/produkt/50l-zkg-himmelfahrts-deal/
50l für 1300 €
Inkl. Zubehör :Wink

Gruß Erwin

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Re: ZKG von Wagner

#7

Beitrag von Sebasstian » Mittwoch 3. Juni 2020, 13:48

Hallo Joachim,
danke für den Beitrag. :)
Mich würde die genaue Ausstattung/Lieferumfang interessieren. Was ist alles dabei, was muss ggf. als Zubehör für den realen Betrieb noch angeschafft werden?
Ist der jetzt grade erst bei dir angekommen? D.h. du hast noch nicht darin vergoren?
Erfahrungen zum konkreten Handling wären dann später auch super. Was klappt gut? Was nicht so gut? Wie ist die Verarbeitung etc?
Grüße,
Sebastian

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Re: ZKG von Wagner

#8

Beitrag von bubrew » Mittwoch 3. Juni 2020, 19:40

Hallo Sebasstian,

auch ich bin seit einer Woche stolzer Besitzer eines kleinen Wagner ZKG - mit Abholung persönlich beim Herrn Wagner - sehr sympathisch, das kommt bei ihm alles sehr nett und authentisch herüber.
Ich habe den (oder das?) ZKG ebenfalls zum „Vatertagsangebot“ bekommen, mit allem Zubehör und bin echt beeindruckt:
Probenentnahme: TC1,5"
Sicherheitsventil (Vakuumtauglich): TC1,5"
Spunddruckapparatur: 0-2Bar (mit Wasserbarriere)
Sichtglas im Mannloch: TC1,5"
Verschweißtes Temperaturmessrohr: Innendurchmesser 5mm
Klarablauf :TC2" auf gebogenen, drehbaren Racking-Arm TC1,5"
Totalablauf: TC1,5"
Karbonisieranschluss und passendem Karbonisierstein: TC1,5" auf 3/8" mit Kugelhahn
Spül- und Reinigungsleitung: TC1,5"
CIP Anschluss mit rotierendem Sprühball im Inneren: TC1,5"
„dry hopping top port“

Zusätzlich habe ich mir noch eine Beruhigungsspirale für die Probeentnahme gegönnt - bekomme ich nachgeliefert, wenn es da ist.

Schau dir übrigens auf seiner HP einfach mal die Bilder an, dort ist alles gelistet - wie bereits vorher auch schon erwähnt:

https://www.wewp.de/produkt/50l-zkg-himmelfahrts-deal/

Ein paar kurze Videosequenzen hat Edgar Wagner bei YouTube eingestellt:
suche dort einfach nach „ZKG Wagner“.

Tja, was braucht man noch: einen Begleitkühler o.ä. mit Regelung, um den Mantel während der Gärung zu kühlen -
beim Wagner ZKG wird im Übrigen neben dem Zylinder auch der Konus (im gleichen Kreislauf) mitgekühlt... :thumbsup

Außer vielleicht ein paar Adaptern für den Anschluss von kleineren Schläuchen braucht man m.E. nichts weiter für die Inbetriebnahme.

Ich selbst habe ihn auch noch nicht im Betrieb, da erst noch die Kühlung her muss - ich tendiere ja momentan zum AS-40 mit ITC-1000 (wie SchlatzPopatz) und einen weiteren Inkbird 308 für den Kühlmantelkreislauf.

Grüße, ein weiterer Joachim (bubrew)

PS: Tante Edit war mit meiner Rechtschreibung nicht einverstanden, daher habe ich verbessern müssen.
Zuletzt geändert von bubrew am Mittwoch 3. Juni 2020, 22:37, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: ZKG von Wagner

#9

Beitrag von Beerkegging » Mittwoch 3. Juni 2020, 19:59

Finde das Teil auch sehr interessant! Vor allem die Mantelkühlung sagt mir deutlich mehr zu als bei den SSBrewtech Teilen!

Eine Frage weiß jemand zufällig wie groß die Minimum Sudgröße für einen vernünftigen ColdCrash sein sollte?
Ok noch eine zweite Frage gibt es für den Tank auch so ein schickes Neoprenmäntelchen oder ist der Tank so gut isoliert, dass Kondenswasser kein Thema ist?

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Re: ZKG von Wagner

#10

Beitrag von ggansde » Mittwoch 3. Juni 2020, 20:10

Moin,
Vor allem die Mantelkühlung sagt mir deutlich mehr zu als bei den SSBrewtech Teilen!
Hast Du hierfür evtl. eine Begründung?
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Re: ZKG von Wagner

#11

Beitrag von Beerkegging » Mittwoch 3. Juni 2020, 21:51

Ja klar! Sogar mehrere. Zum einen geht die Kühlung, wenn ich es richtig verstanden habe, über die gesamte Fläche. Somit wäre die Sudgröße relativ egal, aber das ist ja meine Frage!
Zum anderen wird nicht noch ein Teil in die Würze eingebracht somit ein geringeres Infektionsrisiko, wenn auch nicht die riesengroße Gefahr besteht. Das Tilt , Ispindel etc. schwimmen aber sicher frei.
Zu guter letzt haben einige hier die Angst wenn sie mit Glycol kühlen könnte dies über eine Leckage mit der Würze/Bier in Berührung kommen. Wenn ich eine Spirale habe sehe ich dieses Risiko deutlich höher als wie wenn Mantelgekühlt wird.
Und ganz ehrlich ich kann die Qualität des Wagnertanks nicht beurteilen, ich kann dies aber auch nicht beim SSBrewtech, die Preise sind ähnlich. Mantelkühlung sagt mir mehr zu, anderen mag es anders gehen. Ich bin auf jeden Fall auf Erfahrungen gespannt, denn eines ist sicher ich kaufe in den nächsten 1-2Monaten einen Tank. Ich hätte ihn schon wenn ich wüsste welches der Beste für mich ist. Der SS Brewtech überzeugt mich leider nicht vollumfänglich, schon alleine da es nicht die richtige Größe für meine Sude gibt. Ok sie waren die ersten in diesem Segment in Deutschland deswegen müssen sie aber nicht die Besten sein. Der Preis ist erst mal sekundär ich möchte das Optimum für mich. Ob das jetzt Wagner, Brewtech, Bilchmann etc. ist interessiert mich nicht. Mich interessiert das Produkt und wenn der Wagnertank nicht überzeugt dann wird es vielleicht doch einer von SSBrewtech 8-)

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Re: ZKG von Wagner

#12

Beitrag von Sebasstian » Mittwoch 3. Juni 2020, 22:00

Beerkegging hat geschrieben:
Mittwoch 3. Juni 2020, 19:59
Finde das Teil auch sehr interessant! Vor allem die Mantelkühlung sagt mir deutlich mehr zu als bei den SSBrewtech Teilen!

Eine Frage weiß jemand zufällig wie groß die Minimum Sudgröße für einen vernünftigen ColdCrash sein sollte?
Ok noch eine zweite Frage gibt es für den Tank auch so ein schickes Neoprenmäntelchen oder ist der Tank so gut isoliert, dass Kondenswasser kein Thema ist?
Wenn du mit SsBrewtech vergleichen willst, dann musst du mit deren Jacketed Unitank vergleichen. Die haben dann ja auch die Mantelkühlung und kein Neoprenmäntelchen mehr.
Der Wagner hat laut Website übrigens 50mm Isolierung. Ich denke da brauchts keine "Jacke".
Grüße,
Sebastian

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Re: ZKG von Wagner

#13

Beitrag von Beerkegging » Mittwoch 3. Juni 2020, 22:27

Danke für die Info. Habe ich wohl übersehen.
Ich kann aber nicht mit jacketed Unitanks von Brewtech vergleichen da diese bei 1bbl losgehen und diese Größe für mich viel zu groß ist! Der Wagnertank beginnt bei 50l und wenn die Mantelkühlung bis ganz unten geht dann kann ich damit auch 20-25l vergären und bin nach oben( Doppelsud etc) offen.

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Re: ZKG von Wagner

#14

Beitrag von bubrew » Mittwoch 3. Juni 2020, 23:05

Hallo Beerkegging,

der Mantel wird beim Wagner-ZKG nicht komplett durchgängig von oben nach unten gekühlt; ich wüsste im Übrigen auch nicht,
ob es so etwas beim ZKG (auch im Profi-Bereich) überhaupt gibt - lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.
Es gibt zwischen dem unteren (Konus) und oberen (Zylinder) Kühlkreislauf einen kurzen ungekühlten Abschnitt, welcher durch einen „Kanal“ innerhalb des Kerns überbrückt wird. Da ich nicht daheim bin, kann ich aber leider nicht sagen, wie lang dieser überbrückte Abschnitt ist.

@JoGr: kannst du das vielleicht mal messen, ist relativ leicht zu erkennen.

Hier nochmal der Link mit Infos in den erwähnten YouTube-Videos:

https://youtu.be/gGy87Drf8cY


https://youtu.be/xQyz6MBwUjI



Grüße, Joachim

PS: 1. YouTube-Link war leider nicht korrekt kopiert, jetzt passt es.

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Re: ZKG von Wagner

#15

Beitrag von Beerkegging » Mittwoch 3. Juni 2020, 23:38

Wie groß sollte dann die Minimale Sudgröße sein? Weiß hier jemand etwas genaueres?

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Re: ZKG von Wagner

#16

Beitrag von CastleBravo » Donnerstag 4. Juni 2020, 08:45

Beerkegging hat geschrieben:
Mittwoch 3. Juni 2020, 21:51
Ja klar! Sogar mehrere. Zum einen geht die Kühlung, wenn ich es richtig verstanden habe, über die gesamte Fläche. Somit wäre die Sudgröße relativ egal, aber das ist ja meine Frage!
Zum anderen wird nicht noch ein Teil in die Würze eingebracht somit ein geringeres Infektionsrisiko, wenn auch nicht die riesengroße Gefahr besteht. Das Tilt , Ispindel etc. schwimmen aber sicher frei.
Zu guter letzt haben einige hier die Angst wenn sie mit Glycol kühlen könnte dies über eine Leckage mit der Würze/Bier in Berührung kommen. Wenn ich eine Spirale habe sehe ich dieses Risiko deutlich höher als wie wenn Mantelgekühlt wird.
Und ganz ehrlich ich kann die Qualität des Wagnertanks nicht beurteilen, ich kann dies aber auch nicht beim SSBrewtech, die Preise sind ähnlich. Mantelkühlung sagt mir mehr zu, anderen mag es anders gehen.
Mantelgekühlte ZGKs gibts schon von SsBrewtech:
https://www.ssbrewtech.com/pages/jacketed-unitanks

Abgesehen davon ist es nicht gerade seriös Produkte in einem Forum zu bewerten (bzw. abzuwerten), die man weder gesehen noch in Verwendung hatte, was du ja auch zugibst.

Z.B. die angebliche Keimgefahr der Kühlspirale. Ist so nicht gegeben, da die Spirale beim CIP eingebaut bleibt und Dank Enzybrew und SaniClean komplett gereinigt wird. Da sind eher die TC Ports Schwachstellen.

Edit: Rechtschreibung

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Re: ZKG von Wagner

#17

Beitrag von ggansde » Donnerstag 4. Juni 2020, 09:50

...oder der Punkt mit den Schätzeisen iSpindel oder Tilt. Diese schwimmen nie frei sondern in einer häfig dicken Schaumdecke oder dick verschmiert mit Brandhefe. Ob das nun innerhalb oder ausserhalb der Spirale oder sonstwo an einer Stelle im Fermenter ist bringt auch keine besseren Ergebnisse. Genaus uznwahrscheinlich ist eine Leckage, dafür ist die Qualität zu gut.
Bleibt noch die passende Größe und der Preis als Argument: Akzeptiert.
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Re: ZKG von Wagner

#18

Beitrag von Beerkegging » Donnerstag 4. Juni 2020, 12:31

Wer sagt denn bitte, dass ich noch keinen SSBrewtech Unitank gesehen habe? Ich sagte ich kann die Qualität nicht beurteilen! Das sind doch meines Erachtens zwei verschiedene Paar Stiefel.
Ich kann von außen drauf schauen mehr aber auch nicht. Wer einen Röntgenblick hat ok, ich habe diesen nicht. Das gehört aber zu einer Qualitätsbeurteilung! Ebenso kann ich nicht sagen wieviele von den Tanks zurückgehen. Aber interessant, dass hier das alle können. Ich habe sehr wohl schon Bilder von defekten SSBrewtech Tanks gesehen, ich meine sogar auch schon hier im Forum. Wieviele es wirklich sind? Das gleiche wird sicher auch mit dem einen oder anderen Wagnertank passieren. Ich traue mir keine abschließende Qualitätsbeurteilung zu auch wenn ich 5-10( Brewtech keinen Wagner) gesehen habe.
Über den Punkt mit der zusätzlichen Keimbelastung brauchen wir doch gar nicht diskutieren! Jedes zusätzliche Bauteil erhöht diese. Es ist doch illusorisch zu glauben nach der Reinigung wäre der Tank Keimfrei. Wusste gar nicht, dass bei euch ein Vakuum herrscht und ihr in steriler Umgebung arbeitet. Keime und Hefen sind immer da! Ob sie schaden hängt einzig von der Art und der Menge ab. Durch Reinigung verringere ich diese sehr deutlich aber deswegen kommen durch nachspülen mit Wasser wieder neue rein, die Sprühdesinfektion wird nicht alle treffen und der Rest kommt aus der Luft. Nicht falsch verstehen ich hatte noch nie eine Infektion aber ich weiß je mehr Teile umso mehr potentielle Keime/Hefen. Wenn ich die Spirale weglassen kann ist doch super! Ein „Keimherd“ weniger, ob es jemals einen Unterschied im fertigen Bier macht? Ich glaube nicht. Diese Frage aber kann nur ein Labor entscheiden. Für mein Gewissen ist es mir zumindest lieber.

Naja eine gewagte Aussage bezüglich Tilt etc., alleine hier im Forum liest man von genügend Fällen bei denen sich diese in der Spirale verfangen haben und signifikant schlechtere Messergebnisse brachte als ohne.
Bezüglich der Qualität und möglicher Leckagen maße ich mir kein Urteil an, siehe oben!

Welcher Tank für mich besser ist weiß ich noch nicht! Ich weiß nur eine Mantelkühlung ist mir aus den oben genannten Gründen lieber. Die Brewtech Besitzer dürfen ja gerne ihre Tanks verteidigen, wenn sie mit diesen zufrieden sind. Klar es ärgert wenn man viel Geld ausgegeben hat und zu dem Kaufzeitpunkt war es das beste Produkt und nun kommt etwas anderes das den Anschein hat besser zu sein. Das ist doch mit allen Brauautomaten das Selbe. Ein neuer kommt und es wird geschimpft, die Technik braucht keiner. Die Vorteile wären keine etc. ihre alte Anlage ist besser... Liest man dann 2-3Jahre später hat sich die neue Technik durchgesetzt und die mit der alten Technik sind verstummt oder auch umgestiegen.
Noch mal ich weiß nicht welcher Tank der Beste ist, aber diesen möchte ich. Der Hobbybraubereich fährt gerade so viele neue Produkte auf den Markt, es ist der Wahnsinn. Was gab es vor 10Jahren? Aktive Gärführung im Tank unter Druck? Undenkbar im Hobbybereich. Sind wir doch froh, dass es große und auch kleine Unternehmen gibt die neue Produkte auf den Markt bringen. Das Beste setzt sich in der Regel durch oder der Markt spaltet sich auf zwei bis drei Produkte im jeweiligen Markt/Preissegment auf.
Macht Wagner einen schlechten Service oder hat Probleme mit seinen Tanks dann ist er recht schnell wieder verschwunden. Macht er seinen Job gut und hat ein Konkurrenzfähiges Produkt( auch im Preis) das auch der breiten Öffentlichkeit bekannt wird dann setzt vielleicht er sich durch oder SSBrewtech bringt einen 50l Mantelgekühlten Tank... Der Blick in die Glaskugel.
Fakt ist SSBrewtech hat gute Produkte mit denen sehr viele zufrieden sind. Wagner bietet aus meiner jetzigen Sicht das „innovativere“ Produkt welches auf den ersten Blick besser auf meine Bedürfnisse passt. Ob die Qualität passt? Ich weiß es nicht! Sollten sich aber noch ein paar Leute positiv darüber äußern und keine wirkliche Kritik dagegen aufkommen dann werde ich mir auch einen holen und schauen ob er wirklich meinen Ansprüchen gerecht wird.

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Re: ZKG von Wagner

#19

Beitrag von Sebasstian » Donnerstag 4. Juni 2020, 21:44

bubrew hat geschrieben:
Mittwoch 3. Juni 2020, 19:40
Tja, was braucht man noch: einen Begleitkühler o.ä. mit Regelung, um den Mantel während der Gärung zu kühlen
Hallo,
wie sieht's denn mit heizen aus? Sicher willst du doch auch mal obergärig brauen wenn es in der Umgebung mal etwas kühler ist. Wie planst du, im Doppelmanteltank, die Würze dann auf Temperatur zu halten. Bei den einfachen Tanks ohne Kühlmantel bringt man da ja außen Heizmatten an. Aber wie macht man das hier?
Grüße,
Sebastian

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Re: ZKG von Wagner

#20

Beitrag von OS-Schlingel » Donnerstag 4. Juni 2020, 22:22

Hallo Sebastian,
ich habe mir z.B. einen Aquarienkühler bei E.- Kleinanzeigen besorgt.
Der kann von +2 bis +40°C die Temperatur halten. Steuerung über Inkbird oder
vergleichbare Steuerung. Zirkulationspumpe und Kühler werden darüber geschaltet.
Tauchhülse ist bei Wagner vorhanden.
Ich werde am Ausgang des Rücklaufs noch einen Ausgleichsbehälter setzen.

Gruß Stephen
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Re: ZKG von Wagner

#21

Beitrag von olibaer » Donnerstag 4. Juni 2020, 22:59

Hallo Joachim,
bubrew hat geschrieben:
Mittwoch 3. Juni 2020, 19:40
beim Wagner ZKG wird im Übrigen neben dem Zylinder auch der Konus (im gleichen Kreislauf) mitgekühlt... :thumbsup
Das ist für die Hauptgärung nicht unbedingt von Vorteil. Klassisch (haupt)vergärt und kühlt man in einem ZKG nur mit den oberen Zonen.

Zweck der Übung ist die natürliche Drehbewegung/Konvektion, die durch die entstehende Wärme und CO2-Bildung im Behälter entsteht, nicht zu unterbrechen. Wird nur im oberen Bereich des Tanks und an der Wandung gekühlt, kann sich das in der Mitte aufsteigende wärmere Jungbier daran abkühlen und sinkt an der Tankwandung wieder nach unten. Die Drehbewegung bleibt in Fahrt.

Wird zusätzlich unten, im Bereich des Konus gekühlt, steigt das ursprünglich warme Jungbier nicht mehr nach oben, die Drehbewegung und damit der Substrataustausch kommt im Tank zum Stillstand. Das gesamte Gefüge wird inhomogen, wird mit unterschiedlichen Gärtemperaturen beaufschlagt, lässt sich im Verhalten nicht mehr messen/steuern/regeln und die Gärdauer kann sich massiv verlängern.

Die Konuskühlung wird erst nahe des EVG zugeschaltet. Die Hefe soll sich so besser und schneller absetzten.
Gruss
Oli
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Re: ZKG von Wagner

#22

Beitrag von WagnerZKG » Freitag 5. Juni 2020, 00:12

Hey Olibaer,
hättest du vielleicht einen Hersteller, Link oder Bild von so einem ZKG mit unterteilten Kühlzonen. Das weckt gerade meinen Wissenshunger diesbezüglich. Klingt interessant, ist auch umsetzbar, ist aber ist auch mit einem nicht unerheblichen Aufwand verbunden (hier meine ich nicht rein mechanisch sondern auch die Steuerung und die Verrohrung). Verstanden habe ich, dass man zur HG möglichst nur im zylindrischen Teil kühlen möchte, nach der HG aber möglichst im Konus und im Zylinder. Konkret umsetzbar wäre dies wenn man beide Zonen trennt und die jeweiligen Anschlüsse nach außen legt. Diese verbindet man dann über ein 3-Wege-Ventil mit entsprechender Steuerung. Mich würde interessieren ob diese Technik nicht eher für die größeren ZKG-Brüder jeeeeeeenseits von 10hl relevant ist, bei denen es tatsächlich zu einer Schichtung der Temperaturzonen kommt und nicht bei Volumina von denen wir hier sprechen.

Danke für die Infos im Voraus Gruß EW :Drink

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Re: ZKG von Wagner

#23

Beitrag von bubrew » Freitag 5. Juni 2020, 00:23

Hallo olibaer,

ich stimme dir voll und ganz zu, dass die untere Zone erst zum Ende der HG zugeschaltet werden sollte.
Das habe ich gestern Live und in Farbe gesehen und auch so erklärt bekommen, als mich Conny Krug von krug-braeu.de höchstpersönlich (!) durch seine Brauerei geführt hat. Deren große Tanks haben sogar drei Zonen (Konus, Zylinder unten, Zylinder oben), die über die Paneele unterschiedlich angesteuert werden.
Mal schauen, wie sich das Ganze beim Wagner ZKG in der Praxis darstellt - ich werde berichten, wenn es soweit ist.

Edit: Begriffe Zylinder und Konus getauscht

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Re: ZKG von Wagner

#24

Beitrag von bubrew » Freitag 5. Juni 2020, 00:47

Sebasstian hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juni 2020, 21:44
bubrew hat geschrieben:
Mittwoch 3. Juni 2020, 19:40
Tja, was braucht man noch: einen Begleitkühler o.ä. mit Regelung, um den Mantel während der Gärung zu kühlen
Hallo,
wie sieht's denn mit heizen aus? Sicher willst du doch auch mal obergärig brauen wenn es in der Umgebung mal etwas kühler ist. Wie planst du, im Doppelmanteltank, die Würze dann auf Temperatur zu halten. Bei den einfachen Tanks ohne Kühlmantel bringt man da ja außen Heizmatten an. Aber wie macht man das hier?
Hi Sebasstian,

:Grübel gute Frage.
Es steht dir unter deinen genannten Bedingungen (in kalter Umgebung obergärig brauen) selbstverständlich frei,
den Mantelkühler mit entsprechendem Aufwand zu einem „Mantelwärmer“ umzufunktionieren.
Alternativ: du installierst in dem Port, der für den Karbonisierstein vorgesehen ist, eine Heizpatrone.

Grüße, Joachim

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Re: ZKG von Wagner

#25

Beitrag von Beerkegging » Freitag 5. Juni 2020, 01:49

olibaer hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juni 2020, 22:59
Hallo Joachim,
bubrew hat geschrieben:
Mittwoch 3. Juni 2020, 19:40
beim Wagner ZKG wird im Übrigen neben dem Zylinder auch der Konus (im gleichen Kreislauf) mitgekühlt... :thumbsup
Das ist für die Hauptgärung nicht unbedingt von Vorteil. Klassisch (haupt)vergärt und kühlt man in einem ZKG nur mit den oberen Zonen.

Zweck der Übung ist die natürliche Drehbewegung/Konvektion, die durch die entstehende Wärme und CO2-Bildung im Behälter entsteht, nicht zu unterbrechen. Wird nur im oberen Bereich des Tanks und an der Wandung gekühlt, kann sich das in der Mitte aufsteigende wärmere Jungbier daran abkühlen und sinkt an der Tankwandung wieder nach unten. Die Drehbewegung bleibt in Fahrt.

Wird zusätzlich unten, im Bereich des Konus gekühlt, steigt das ursprünglich warme Jungbier nicht mehr nach oben, die Drehbewegung und damit der Substrataustausch kommt im Tank zum Stillstand. Das gesamte Gefüge wird inhomogen, wird mit unterschiedlichen Gärtemperaturen beaufschlagt, lässt sich im Verhalten nicht mehr messen/steuern/regeln und die Gärdauer kann sich massiv verlängern.

Die Konuskühlung wird erst nahe des EVG zugeschaltet. Die Hefe soll sich so besser und schneller absetzten.

Ok aber so ganz verstehe ich das noch nicht! Wenn ich einen großen Industrietank habe ist mir das alles eingängig, einfach weil es in der Mitte/Oben/Unten verschiedene Temperaturen gibt. Aber wenn ich einen kleinen 50l Tank habe spielt hier diese Thematik wirklich eine Rolle? Ist es hier nicht viel mehr so, dass aufgrund des geringen Durchmessers und der geringen Höhe ein mehr oder weniger homogenes Gefüge besteht. Hat das schon mal jemand seriös gemessen? Sollte das Gefüge im Wagnertank wirklich inhomogen werden wäre dies natürlich ein absolutes no Go

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Re: ZKG von Wagner

#26

Beitrag von olibaer » Freitag 5. Juni 2020, 11:13

Beerkegging hat geschrieben:
Freitag 5. Juni 2020, 01:49
Ok aber so ganz verstehe ich das noch nicht! Wenn ich einen großen Industrietank habe ist mir das alles eingängig, einfach weil es in der Mitte/Oben/Unten verschiedene Temperaturen gibt. Aber wenn ich einen kleinen 50l Tank habe spielt hier diese Thematik wirklich eine Rolle? Ist es hier nicht viel mehr so, dass aufgrund des geringen Durchmessers und der geringen Höhe ein mehr oder weniger homogenes Gefüge besteht. Hat das schon mal jemand seriös gemessen? Sollte das Gefüge im Wagnertank wirklich inhomogen werden wäre dies natürlich ein absolutes no Go
Wertfrei vom Hersteller habe ich beschrieben, wie man für gewöhnlich mit Kühlzonen in einem ZKG während der Hauptgärung umgeht.
Gut möglich, dass es ab einem bestimmten Volumen und in einer bestimmten Tankgeometrie anfängt egal zu werden.

Sicher muss man das prüfen und es wird weiter davon abhängig sein, was sonst noch so in den ZKGs an "Sprühschatten" und "Konvektionsbremsen" verbaut ist. Jeder Klimbim der in einen Tank baumelt ändert das Strömungsverhalten. Man darf annehmen:
Je mehr Klimbim und je kleiner das Volumen, um so grösser die Auswirkungen.

Übrigens musste die Industrie bei der Umstellung von Gärbottich auf ZKG über lange Jahre sehr viel Lehrgeld bezahlen.Inwiefern sich diese so gewonnenen Erkenntnisse 1:1 auf einen Kleinstmaßstab übertragen lassen ... das gilt es herauszufinden.

Tendenz für ZKGs:
- mehr Breite weniger Höhe. Problem: Konuswinkel
- je weniger Einbauten umso besser
Gruss
Oli
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Re: ZKG von Wagner

#27

Beitrag von Beerkegging » Freitag 5. Juni 2020, 11:54

Ich finde dieses Thema auch sehr spannend. Interessant wäre doch ein Bier im Fass und eines im ZKG zu vergären, selbe Bedingungen beide unter Druck um Sauerstofffehler auszuschließen. Ich denke in unseren Bereichen( 20-60l) würde man keinen Unterschied im fertigen Produkt schmecken. Ich weiß es nicht aber ich kann es mir einfach nicht vorstellen weswegen es meiner Meinung nach nicht immer Sinn macht die Großen 1:1 zu kopieren.


Vielleicht kann ja jemand der Wagnernutzer etwas über seine Erfahrungen schreiben vor allem auch in Bezug auf Temperaturmessungen( gemessen im Tank mit Tilt und über die Temperaturhülse). Wäre echt super

JoGr
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Re: ZKG von Wagner

#28

Beitrag von JoGr » Freitag 5. Juni 2020, 22:09

Hallo zusammen,

ich besitze seit letzter Wochen den kleinen Wagner und hatte heute mal wieder etwas Zeit.

Hier ein Bild vom Inneren. Ganz unten sieht man einen Ring, der ca 12 cm oberhalb vom Auslass sitz. Der Zweite bei ca 24... aber das ist "sehr ca ." Handy , Taschenlampe , Zollstock... und nur zwei Hände ... .

Habe mich gestern für eine Grainfather Chiller entschieden, da ich auf die Lärmemission achten muss.
Wenn der Chiller fertig installiert ist werde ich den ZKG damit runterführen und schauen ob ich ein gescheites Bild von den Kondensationzonen machen kann.
Vielleicht kann ich damit Licht in Dunkel bringen.

Grüße aus dem Südschwarzwald

Joachim
Konus 06.06.2020.png

JoGr
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Re: ZKG von Wagner

#29

Beitrag von JoGr » Freitag 5. Juni 2020, 22:20

ach so:
wie möchte ich heizen...

Herr Wagner ist gerade dran mir eine elektr. Heizpatrone umzubauen. Sobald ich da sie vor mir habe werde ich ein Bild hochladen.

Denkbar wäre natürlich auch den Mantel an einen Heizkeislauf anzuschließen. Ich muss da gerade an mein letztes Kveikdenken:
Da stand der 50l Fermzilla auch im "Kühlschrank" und wurde mit einer Terrariumheizung auf 29°C gehalten.
Aber das ist ein anderes Thema.

Grüsse
Joachim

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Re: ZKG von Wagner

#30

Beitrag von Sebasstian » Samstag 6. Juni 2020, 06:21

Ich muss da gerade an mein letztes Kveik denken:
Da stand der 50l Fermzilla auch im "Kühlschrank" und wurde mit einer Terrariumheizung auf 29°C gehalten.
Genau, das sind die Szenarien wo ich immer grüble wenns um matelgekühlte ZKG geht. Ich braue halt nicht nur immer das gleiche UG Bier, sondern will halt experimentieren und flexibel bleiben bzgl. Gärtemperatur.

Klingt sehr interessant mit der Heizpatrone. Ich bin gespannt auf die Lösung.
Grüße,
Sebastian

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Re: ZKG von Wagner

#31

Beitrag von CastleBravo » Samstag 6. Juni 2020, 10:32

JoGr hat geschrieben:
Freitag 5. Juni 2020, 22:20
ach so:
wie möchte ich heizen...

Herr Wagner ist gerade dran mir eine elektr. Heizpatrone umzubauen. Sobald ich da sie vor mir habe werde ich ein Bild hochladen.

Denkbar wäre natürlich auch den Mantel an einen Heizkeislauf anzuschließen. Ich muss da gerade an mein letztes Kveikdenken:
Da stand der 50l Fermzilla auch im "Kühlschrank" und wurde mit einer Terrariumheizung auf 29°C gehalten.
Aber das ist ein anderes Thema.

Grüsse
Joachim
Du könntest natürlich auch eine Heizmatte am Konus befestigen. Gesteuert mit einem Inkbird und mit einer Isolierung überzogen.

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Re: ZKG von Wagner

#32

Beitrag von Sebasstian » Samstag 6. Juni 2020, 19:05

CastleBravo hat geschrieben:
Samstag 6. Juni 2020, 10:32
JoGr hat geschrieben:
Freitag 5. Juni 2020, 22:20
ach so:
wie möchte ich heizen...

Herr Wagner ist gerade dran mir eine elektr. Heizpatrone umzubauen. Sobald ich da sie vor mir habe werde ich ein Bild hochladen.

Denkbar wäre natürlich auch den Mantel an einen Heizkeislauf anzuschließen. Ich muss da gerade an mein letztes Kveikdenken:
Da stand der 50l Fermzilla auch im "Kühlschrank" und wurde mit einer Terrariumheizung auf 29°C gehalten.
Aber das ist ein anderes Thema.

Grüsse
Joachim
Du könntest natürlich auch eine Heizmatte am Konus befestigen. Gesteuert mit einem Inkbird und mit einer Isolierung überzogen.
Der Konus ist doppelwandig, ne eigentlich sogar dreiwandig, und mit 50mm Isolierung versehen. Da wird's die Heizmatte schwer haben durch zukommen.
Grüße,
Sebastian

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Re: ZKG von Wagner

#33

Beitrag von WagnerZKG » Samstag 6. Juni 2020, 19:39

Hi, richtig, ist isoliert. Eine Heizmatte um den Totalauslauf könnte gehen (keine Ahnung was die Hefe dazu sagt, die sich unten absetzt ... ihr wird ja wärmer).
Oder man arbeitet mit Tauchhülsen und Heizpatronen, diese Methode kenne ich von einem Bekannten (ist meines Wissens Biochemiker) der schwört darauf.

Ich stelle hier mal vor was ich für JoGr bastele. 300W Patrone aus der Bucht.


Gruß Edgar

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Re: ZKG von Wagner

#34

Beitrag von Beerkegging » Samstag 6. Juni 2020, 19:52

„Brennt“ dann nicht die Würze an?

JackFrost
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Re: ZKG von Wagner

#35

Beitrag von JackFrost » Samstag 6. Juni 2020, 20:26

Pumpe, Ausgleichsbehäter und Aquariumheizer geht auch. die gibt es auch bis 300 W.
Hat den Vorteil man kann den Doppelmantel einfach nutzen.

Gruß JackFrost
Meine Hardware:
eManometer
IDS2 ohne CBPi
Magnetrührer
Ss-Brewtech 10 Gal Topf
IDS2 Induktionsplatte

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Re: ZKG von Wagner

#36

Beitrag von amplitude » Montag 8. Juni 2020, 14:24

Moin,

sind die 50 Liter das "Nutzvolumen", sprich bei 50 Litern Würze ist noch genug Steigraum für die Krausen oder sind 50 Liter die Oberkante?

Gruß
Markus

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Re: ZKG von Wagner

#37

Beitrag von WagnerZKG » Montag 8. Juni 2020, 14:31

Hi, Vges sind 70l.

Gruß Edgar

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Re: ZKG von Wagner

#38

Beitrag von JoGr » Montag 8. Juni 2020, 21:15

Hallo,

habe die nackten DS18B20 bekommen und schon einen an ein Kabel gelötet und noch einen Schrumpfschlauch über alle drei Kabel gezogen.
So passt er in das Tauchrohr.
DS18B20.jpeg

WagnerZKG
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Re: ZKG von Wagner

#39

Beitrag von WagnerZKG » Montag 8. Juni 2020, 23:22

Nabend JoGr,
deine Tauchhülse ist fertig. Morgen teste ich mal.

Gruß EW
https://youtu.be/QGLSurpT2SM

Bild
Dateianhänge
98AA632D-4868-4951-A4A7-CCF7F3355022.jpeg

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Re: ZKG von Wagner

#40

Beitrag von uli74 » Dienstag 9. Juni 2020, 19:54

Hallo EW,

könntest Du hier im Forum mal Deine ZKGs näher vorstellen? Im Netz find ich Dich leider nicht...
Gruss

Uli

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Re: ZKG von Wagner

#41

Beitrag von Braufex » Dienstag 9. Juni 2020, 20:12

uli74 hat geschrieben:
Dienstag 9. Juni 2020, 19:54
Hallo EW,

könntest Du hier im Forum mal Deine ZKGs näher vorstellen? Im Netz find ich Dich leider nicht...
schau mal hier:
https://www.wewp.de/produkt/50l-zkg-himmelfahrts-deal/
Gruß Erwin

uli74
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Re: ZKG von Wagner

#42

Beitrag von uli74 » Donnerstag 11. Juni 2020, 09:29

Danke!
Gruss

Uli

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Re: ZKG von Wagner

#43

Beitrag von OS-Schlingel » Samstag 13. Juni 2020, 16:10

Hallo zusammen,

ich habe gestern die Werkstatt Wagner besucht um mir einen Eindruck zu verschaffen.
Die einschlägigen Chinaseiten hatte ich mir schon vorher angeschaut, waren mir aber
zu unsicher.

Also, den ZKG vor Ort angeschaut. Sehr massiv gebaut, unglaublicher Materialeinsatz.
....echt Klasse. Die Behälter werden in der Werkstatt montiert. Ersatzteillager ist vor-
handen, der nächste Container ist auf dem Weg....

Jetzt fehlt mir noch eine Hopfenrakete und ein Schauglas am Klarablauf. Prüfung für
spätere Lieferung hat Wagner versprochen. Nächste Woche reinigen und den Kühler
anschließen. Geplant ist der ITC 100 zur Steuerung. Fühler und Anschlussdose habe
gleich mitgenommen. Dann fehlt nur noch die ISpindel...

IMG_20200613_151647_hdr.jpg
Provisorisch vor Reinigung aufgestellt.

Stephen
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Re: ZKG von Wagner

#44

Beitrag von HubertBräu » Samstag 13. Juni 2020, 17:55

Nicht schlecht :thumbup

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Re: ZKG von Wagner

#45

Beitrag von DerDallmann » Samstag 13. Juni 2020, 18:06

Hat schon jemand einen Sud reingeschmissen?
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: ZKG von Wagner

#46

Beitrag von CastleBravo » Samstag 13. Juni 2020, 18:21

OS-Schlingel hat geschrieben:
Samstag 13. Juni 2020, 16:10
Dann fehlt nur noch die ISpindel...
Stephen
Der Einsatz der iSpindel im ZKG insbesondere unter Druck ist nicht unproblematisch. Ich verwende im ZKG den TILT, funktioniert super.

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Re: ZKG von Wagner

#47

Beitrag von OS-Schlingel » Samstag 13. Juni 2020, 18:57

...JoGr hat meines Wissens die ISpindel in Betrieb.
Unter Druck? Vielleicht meldet er sich mal dazu.

Gruß Stephen
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Re: ZKG von Wagner

#48

Beitrag von CastleBravo » Samstag 13. Juni 2020, 19:41

Ich kann nur sagen, dass es mit der iSpindel immer wieder ausfälle unter Druck gab, was im entsprechenden Thread ausreichend dokumentiert ist. Bei mir ist die im ZKG auch unter Druck ausgefallen, aber nicht abgesoffen. Daher habe ich mir zusätzlich die TILT geholt.

JoGr
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Re: ZKG von Wagner

#49

Beitrag von JoGr » Sonntag 14. Juni 2020, 10:22

Guten Morgen,
Ich verwende den Tilt. Das Gehäuse der ISpindel wird wohl unter Druck nicht dicht sein. Offenbar muss man auch eine Antenne in den Fermenter führen damit die Spindel Wlan Empfang hat

Grüße
Joachim

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Re: ZKG von Wagner

#50

Beitrag von JoGr » Mittwoch 24. Juni 2020, 08:07

Hallo,
Es gibt Neuigkeiten.
Ich habe mal die Selbstabkühlung/Isolierung getestet.
Im Kessel waren 62l, die Umgebungstemperatur war ca 17 Grad, Start um 0945 bei 45 Grad, Ende am nächsten Tag um 1240 bei 31 Grad.

Danach habe ich die aktive Kühlung zugeschaltet.
Grüße
Joachim

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