Cornelius Behaelter als Drucktank

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Cornelius Behaelter als Drucktank

#1

Beitrag von §11 » Dienstag 26. Januar 2016, 17:04

Wie in einem anderen Troet angekuendigt werde ich hier mal eine kleine Uebersicht ueber die Verwendung von Corneluisbehaeltern als Drucktanks einstellen.
Die Bilder werden nach und nach folgen.

Gruss

Jan
Uebersicht Cornelius.jpg
Zuletzt geändert von Tozzi am Donnerstag 9. November 2017, 18:03, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Angepinnt.
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Re: Cornelius Behaelter als Drucktank

#2

Beitrag von §11 » Dienstag 26. Januar 2016, 17:40

Natuerlich will man ja nicht nur Bier im Fass lagern, sondern auch zapfen. Fangen wir also damit an.
Einstellungen wie Zapfdruck usw. findet man zur genuege hier im Forum und im Netz. Grundsaetzlich sei gesagt:
1.) Ist der Zapfdruck niedriger als der Spundungsdruck des Bieres, entbindet sich die Kohelnsaeure aus dem Bier. Es schaeumt und das Bier wird schal.
2.) Ist der Zapfdruck gleich dem Spundungsdruck und gleicht die Druckverluste der Leitung gerade aus, ist er ideal eingestellt.
3.) Ist der Spundungsdruck zu hoch, wird das Bier aufkabonisiert

Teile die man zum Zapfen benoetigt:
- CO2 Flasche (auf das Pruefdatum achten)
- Druckminderer (am besten einen mit zwei Anzeigen, Flaschendruck (damit das CO2 nicht waehrend der Grillparty ausgeht) und Zapfdruck) Wichtig ist auch das Ueberdruckventil!!
- CO2 Leitung (wichtig ist das Material. CO2 ist ein sehr kleines Molekuel und nicht jedes Material ist CO2 dicht; d.h. beim falschen Material verliert man staendig Gas aus der Flasche)
- Gas Anschluss ans Fass (Pin oder Ball lock) hier kann man ein Rueckschlagventil einschrauben. Dann kann es das Bier nicht rueckwaerts in die Gasleitung druecken.
- Fass
- Getraenkezapfkopf
- Bierleitung (so kurs wie moeglich; auf Isolierung auchten: auch Bierleitungen muessen CO2 dicht sein: LEBENSMITTELECHT! denn hier steht das Bier lange Zeit)
- Kompensatorhahn (als "Anfaenger/ Laie ist alles andere Selbsmord)

Zapfen mit dem Kompensatorhahn:
- wichtig ist es, wenn der Druck richtig eingestellt ist, den Kompensator ganz zu zu drehen. Von hier aus dann langsam oeffnen bis das BIer ohne Schaum laeuft
- Den Zapfhahn immer ganz oeffnen, sonst schaeumt es immer
- Der "Profi" macht den Schaum nicht mit der "Schaumtaste" sondern zieht das Glas nach unten. Dadurch plaetschert der letzte Sprutz ins Glas und macht Schaum
- Weissbier in einem Zug zapfen.... jeder sollte mal antesten was passiert wenn man zwischen drin absetzt :Smile (Lappen bereit halten)
Zapfen Cornelius.jpg
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Re: Cornelius Behaelter als Drucktank

#3

Beitrag von §11 » Dienstag 26. Januar 2016, 18:51

Ein weiteres wichtiges Puzzleteil auf dem Weg in's "Drucktankglueck" ist der Spundapparat. Das ist nicht anderes als ein Druckhalteventil. Heute meist durch Federn, frueher einfach durch Gewicht bewerkstelligt.
Hier ist ein Beispiel aus der Dampftechnik zu sehen:
Gewichtsbelastetes Druckhalteventil.jpg
Eine andere, sehr einfache Moeglichkeit, war der Saeulenspundaparat. Dabei hat eine Wassersaeule in einem Rohr den Gegendruck erzeugt. Nachteilig is allerdings die groesse solche Apparate. Zum erzeugen von 1bar Gegendruck sind 10m Wassersaeule noetig.

Deshalb werden heute fast ausschliesslich sog. federbelastete Gegendruckventile eingesetzt. Dabei erzeug eine Feder, die den Ventilteller/ Kugel gegen den Ventilsitz drueckt, den Gegendruck. Wird dieser erreicht, blaesst das Ventil ab. Nun koennte man praktisch mit dem Corneliusbehaelter auch ohne Zusats brauen, da dieser ja bereits ein Gegendruckventil besitzt, naemlich das Sicherheitsventil. Allerdings kann man das nicht einstellen, das heisst alle Biere haetten, gleiche Lagertemperatur vorausgesetzt, den selben CO2 Gehalt. Der waere wahrscheinlich auch sehr hoch.

Das ist der Vorteil eines Spundapparats, die Federvorspannung laesst sich durch ein Gewinde veraendern. Je staerker die Feder zusammengedrueckt wird, desto hoeher der Gegendruck der erzeugt wird bevor das Gas den Ventilsitz anheben kann.

Einfache Spundapparate haben dabei eine Feder die eine Kugel/ Teller direkt nach unten drueckt. Das Gas entweicht dann durch die Federpackung ins Freie. Das funktioniert super, hat aber einen hygienischen Nachteil, die schlecht reinigbare Feder wird durch die Feuchtigkeit/ Schaum/ Bierreste die durch das Gas mitgerissen werden verunreinigt.

Bessere Ausfuehrungen haben deshalb die Federpackung, meist durch eine Membran, vom Gasweg getrennt. Damit bleibt alles sauber.

Wichtig beim Spunden ist das der CO2 Gehalt des Bieres eine Funktion von Druck und Temperatur darstellt. Je kaelter eine Fluessigkeit, desto mehr Gas kann isch darin loesen. D.h. je kaelter das Bier desto weniger Druck braucht man um einen festen CO2 Gehalt zu erreichen. Dazu gibt es zum einen Formeln, zum anderen auch Tabellen.

Der grosse Vorteil bei der Verwendung eines Spundaparates, im Gegensatz zur Flaschengaerung, ist, man kann das Bier mit Restextrakt (ohne Berechnung der Speisemenge) zur Nachgaerung geben. Das "zu viel" an CO2 entweicht durch das Ventil und nur der benoetigte CO2 Druck bleibt im Fass.
Spundaparat.jpg
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Re: Cornelius Behaelter als Drucktank

#4

Beitrag von §11 » Dienstag 26. Januar 2016, 19:33

Ablauf im Drucktankkeller:

Der Ablauf bei der Fassgaerung unterscheidet sich in den ersten Stadien nicht von der Flaschengaerung. D.h. die Wuerze wird "normal" angestellt und im Gaerbottich/ Gaerbehaelter offen bzw. bei Atmosphaerendruck vergoren. Die "Schlauchreife" des Jungbieres erkennt man entweder am Extraktgehalt oder aber am ensprechenden Gaerbild. Man spricht von der sog. Schlaucherdecke, die nach dem Zusammenfallen der Hochkraeusen entsteht. Deutlich sichtbar ist jetzt die anhaftende "Brandhefe" am Behaelter Rand.

Hier gibt es bereits die Variante auch die HG im Fass bei geoeffneten Spundapparat oder mit Gaeraufsatz durchzufuehren. Persoenlich mag ich es aber lieber einen grossen Bottich zu haben bei dem ich sehen kann was vor sich geht. Zumal ich ja sehr haeufig Stopfe. Da ist ein Bottich praktischer.

Ist dieser Zeitpunkt gekommen, kuehlt man den Gaerbehaelter auf Kellertemperatur ab (bei UG ist er das so oder so schon fast). Jetzt setzt sich die Hefe schoen unten im Behaelter ab und das Bier kann von oben abgezogen (geschlaucht) werden. Es gibt auch Gaerbehaelter die einen Hahn haben der sich so weit oben befindet das die Hefe darunter "liegen" bleibt. Das so geklaerte Bier kommt in einen Cornelius Behaelter zur Nachgaerung. Spundaparat oben drauf und entsprechend dem gewuenschten CO2 Gehalt einstellen.

Jetzt gibt es zwei verschiedene Verfahren:

Variante 1: Gekuerzter Fitting/ Steigrohr
Hier wurde die Steigleitung im Fass um 1,5 bis 2 cm gekuerzt. Dadurch kann das Bier ohne Hefe abgezogen werden

Variante 2: Hefe vorschiessen
Hier benutzt man ein "normales" Fass das man kraeftig unter Druck setzt. Nun wird durch wiederholtes schnelles Oeffnen eines Zapfhahns die Hefe aus dem Fass entfernt. Nach dem Oeffenen sollte man eine Weile (10-15 Minuten) warten um Hefe sauber absitzen zu lassen. Mit einiger Uebung und bei kalten Temperaturen ist der Verlust sehr gering und das Bier sehr klar.

In beiden Faellen benoetigt man fuer den naechsten Schritt eine CO2 Flasche mit Druckminderer, einen Spundapparat und einen Schlauch mit 2 Getraenkezapfkoepfen:
Umdruecken.jpg
Am Druckminderer wird nun ein Druck eingestellt, der ca. 0,3 - 0,5 bar ueber dem urspruenglichen Spundungsdruck liegt. Wichtig ist das der Spundapparat komplett geschlossen ist bevor man die CO2 Leitung oeffnet. Nun wird der Spundapparat langsam geoeffnet. Erreich man den Spundungsdruck, faengt das Bier an zu fliessen. Die Stroemungsgeschwindigkeit laesst sich nun mit dem Gegendruck des Spundapparats einstellen. Hier wird ein Vorteil sichtbar. Werden die Faesser vorher mit CO2 gespuelt und vorgespannt, wird Luftkontakt praktisch weitesgehend vermieden.

Fass 2 ist nach beenden fertig zum Lagern und Reifen bzw. im Anschluss zum Zapfen.

Hat man im Fass 1 eine gekuerzte Steigleitung, kann man die Erntehefe daraus entnehmen. Arbeitet man nach Variante 2, kann man die Erntehefe vorher schon aus dem Fass entfernen, man muss halt dann das vorschiessen in einen Auffangbehaelter vornehmen. Ich verwende die Hefe aus der HG und hab damit weniger das Problem.

Wie schon angesprochen stopfe ich sehr haeufig. Das kann man nun entweder im Fass 1 tun oder aber man schlaucht waehren die HG zu Ende geht noch mal in einen Bottich um und faengt dann wie oben beschrieben an. Hier ist der Vorteil der Fassgaerung, man kann das Bier auch nachtraeglich karbonisieren, falls man den idealen Umdrueckzeitpunkt verpasst hat (Peter kann das natuelich auch machen wenn er den Zeitpunkt nicht verpasst hat :Greets )
Zuletzt geändert von §11 am Dienstag 26. Januar 2016, 19:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Cornelius Behaelter als Drucktank

#5

Beitrag von Brauknecht96 » Dienstag 26. Januar 2016, 19:38

Prima Beiträge, Jan!

Vielleicht noch der Hinweis, dass ein Spundventil auch bei Aufspeisung mit Zucker oder Speise sinnvoll sein kann und das ein solches bei Zwangskarbonisierung nicht notwendig ist, da der Spundungsdruck exakt über den Druckminderer eingestellt werden kann.

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Re: Cornelius Behaelter als Drucktank

#6

Beitrag von §11 » Dienstag 26. Januar 2016, 20:30

So, jetzt war ich zu schnell. Die Frage ist ja, wie kommt das Bier (mit Stopfen) in Fass Nummero 1. Manchmal sagen Bilder mehr als 1000 Worte
Stopfen.jpg
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Re: Cornelius Behaelter als Drucktank

#7

Beitrag von schwarzwaldbbq » Samstag 2. April 2016, 07:03

Danke für die tolle Beschreibung.

Ich hätte noch eine Frage:

Gibt es einen Erfahrungswert für die optimale Füllmenge der KEGs zur Nachgärung, Spundung bzw. Zwangskarbonisierung ?

Was ist zu viel und was zu wenig ?

Bsp. Ich habe 25l Jungbier und zwei 18l KEGs.
Ich könnte jetzt das eine mit 18l füllen und das andere mit den verbleibenden 7l.

Dann hätte ich im zweiten >50% Kopfraum.

Oder beide mit 12,5l, dann wären jeweils ca. 30% Kopfraum vorhanden.

Wo liegen hier die Grenzen bzw. Idealwerte der Füllmenge?
Gibt es einen Unterschied für den Kopfraum beim Spunden und beim Zwangskarbonisieren ?
CO2-Verbrauch beim großen Kopfraum mal unbetrachtet.

Danke für die Tipps.

LG

Joe
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Re: Cornelius Behaelter als Drucktank

#8

Beitrag von schwarzwaldbbq » Montag 4. April 2016, 17:20

schwarzwaldbbq hat geschrieben: Gibt es einen Erfahrungswert für die optimale Füllmenge der KEGs zur Nachgärung, Spundung bzw. Zwangskarbonisierung ?

Habe was gefunden:

IM ALTEN FORUM


Für die die auch suchen.
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Re: Cornelius Behaelter als Drucktank

#9

Beitrag von flying » Montag 4. April 2016, 17:49

Ich sehe den Thread jetzt zum ersten mal..? Ist nur ein Beipiel dafür, wie schnell hier im Forum etwas in der Versenkung verschwindet.

So etwas muss m. M. dringend in Wiki!
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Re: Cornelius Behaelter als Drucktank

#10

Beitrag von Sura » Montag 4. April 2016, 19:35

So gehts mir auch grade.... vielen Dank, den Thread pack ich gleich mal in meine Bookmarks.

Sehe ich das eigentlich richtig, daß beim Flaschenabfüllen mit Gegendruck das Bier möglichst kalt sein sollte, um insgesamt mit möglichst wenig Druck arbeiten zu müssen? Oder hab ich da einen Gedankenfehler?
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Re: Cornelius Behaelter als Drucktank

#11

Beitrag von Waldwolf » Montag 4. April 2016, 19:56

Völlig korrekt. Je weniger Druck desto weniger Gefahr von Schaumfontänen und desto geringer die Belastung auf den Flaschen.

MfG Andreas

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Re: Cornelius Behaelter als Drucktank

#12

Beitrag von Tozzi » Donnerstag 5. Mai 2016, 23:32

Hab auch lange gesucht, bis ich diesen Faden entdeckt habe.
Wär vielleicht nicht schlecht, das oben anzupinnen?
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Cornelius Behaelter als Drucktank

#13

Beitrag von Sebasstian » Donnerstag 9. November 2017, 11:05

Natuerlich will man ja nicht nur Bier im Fass lagern, sondern auch zapfen. Fangen wir also damit an.
Einstellungen wie Zapfdruck usw. findet man zur genuege hier im Forum und im Netz. Grundsaetzlich sei gesagt:
1.) Ist der Zapfdruck niedriger als der Spundungsdruck des Bieres, entbindet sich die Kohelnsaeure aus dem Bier. Es schaeumt und das Bier wird schal.
2.) Ist der Zapfdruck gleich dem Spundungsdruck und gleicht die Druckverluste der Leitung gerade aus, ist er ideal eingestellt.
3.) Ist der Spundungsdruck zu hoch, wird das Bier aufkabonisiert
Hallo,
ich bin nicht ganz sicher, weil ich noch nicht alles zum Thema Kegging komplett durchdrungen habe. Aber hat sich hier bei 3.) ein Tippfehler eingeschlichen?
Müsste es nicht heißen:
3.) Ist der ZAPFdruck zu hoch, wird das Bier aufkabonisiert

Grüße,
Sebastian

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Re: Cornelius Behaelter als Drucktank

#14

Beitrag von Citrist » Freitag 22. März 2019, 07:56

Sebasstian hat geschrieben:
Donnerstag 9. November 2017, 11:05
(...)
3.) Ist der Spundungsdruck zu hoch, wird das Bier aufkabonisiert
(...) hat sich hier bei 3.) ein Tippfehler eingeschlichen?
Müsste es nicht heißen:
3.) Ist der ZAPFdruck zu hoch, wird das Bier aufkabonisiert
Ist zwar schon ein etwas älterer thread, der Vollständigkeit halber: korrekt, wenn ZAPF-druck höher ist als der SPUNDUNGS-druck, wird aufkarbonisiert. Ist ja quasi dasselbe, was man bewusst tut, um beim keggen überhaupt seine 4-7 g/L CO2 ins Bier zu bekommen.
Griezi us dr Schwoiz.
Citrist

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