Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

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Bodo
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Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#1

Beitrag von Bodo » Dienstag 26. April 2016, 17:12

Die Firma Inkbird, welche hier ja auch gerade eine andere Version ihrer Steuerung im gewerblichen Marktplatz verlost, hat mir ein Testexemplar zukommen lassen, welches ich mir angesehen habe und nun darüber berichte.

Das Gerät kommt in einer Verpackung welche sich prima dazu eignet, darin zwei volle Pint Gläser aus der Brauerei auf die Terrasse zu tragen. Einfach super diese Briten :thumbsup Dafür gibt’s schon mal einen Pluspunkt.

Nach dem Auspacken fällt dann doch die spärliche Bedienungsanleitung negativ ins Auge, sie besteht lediglich aus einem doppelseitig bedrucken Blatt Papier in Schriftgröße winzig, so dass meine eh schon langen Arme kaum ausreichten um es zu entziffern…das habe ich natürlich direkt über den Kanal gebrüllt und es wurde Abhilfe in Aussicht gestellt.

Trotz wütendem rumgeschiebe der Brille auf der Nasenspitze (alle über 40 mit Brille kennen das, das Jungvolk überliest dies bitte) bekam ich es dann doch hin, die Steuerung zu kapieren. Das ist wirklich easy und auch von nicht Programmierern zu schaffen :Wink

Mangels Einkochers (die Klasse habe ich schon lange hinter mir) habe ich den Sensor als Temperatursteuerung für meinen Gärtank verwendet. Dort befand sich gerade ein lecker OG in der HG und nachdem der Extrakt 40% abgenommen hatte habe ich per Steuerung jeden Tag um ein Grad erhöht. Das funktionierte alles wunderbar.
Den Sensor habe ich gegen einmal geeicht gewesenes Stabtermometer verglichen und konnte nur 0,2°C Unterschied ausmachen, wobei ich nicht sagen kann welcher das genauere Ergebnis liefert. Für alle die einen genauen Maßstab haben, kann die Steuerung aber auch noch nachkalibriert werden.
Es sind insgesamt 6 Temperaturwechsel programmierbar, wobei die Zeiten in denen die Temperatur gehalten wird, frei einstellbar ist. Ebenso ist eine nahezu unendliche Anzahl an Zyklen programmierbar.
Der Sensor an sich ist aus Edelstahl, ca. 5cm lang und passt in handelsübliche Tauchhülsen. Er ist wasserdicht vergossen mit einem ordentlichen Knickschutz und somit wahrscheinlich deutlich langlebiger als die UT 100 Dinger. Das Sensorkabel ist ca. 1,5m lang und sollte damit eigentlich ausreichen. Wenn man die Steuerung zum Kühlen benutzen will, ist auch eine frei einstellbare Kompressorverzögerung einstellbar, was die Kältemaschiene schützt.

Wenn ich noch mit Strom heizen würde, würde ich mir die Anschaffung echt überlegen, denn einfacher geht es kaum noch. Ein Rührwerk vorausgesetzt, Maischt man ein und überlässt sich dann den schönen Dingen des Lebens bis das Programm durch ist. Wer allerdings ruhe vor den Kindern oder anderen Störenfrieden sucht, der kann natürlich auch dabei bleiben und das Gerät überwachen :Angel

Fazit, für das Preis/Leistungsverhältnis ein dolles Gerät, sicher nicht so hübsch wie andere Lösungen die hier gebastelt und/oder vorgestellt werden, aber es erfüllt seinen Zweck auf jeden Fall.

In diesem Sinne
Gruß
Bodo

walleri
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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#2

Beitrag von walleri » Dienstag 26. April 2016, 17:48

Hallo Bodo,
wieviel kostet das tolle Ding?

LG
Erwin

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Bodo
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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#3

Beitrag von Bodo » Freitag 29. April 2016, 21:16

So, ich habe dann mal eine Video Review gemacht :-)

https://youtu.be/UvY77SRA_vM

Havana
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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#4

Beitrag von Havana » Samstag 30. April 2016, 12:13

BodoW hat geschrieben: ......Einfach super diese Briten :thumbsup Dafür gibt’s schon mal einen Pluspunkt.
.........
Die Inkbirds werden vielleicht aus GB verschickt, bestellen kann man die auch direkt aus China.

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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#5

Beitrag von faxe123 » Dienstag 3. Mai 2016, 16:53

Hallo zusammen,
ich habe mir das TOLLE Teil gerade gekauft und bin am Verzweifeln; mein Schulenglisch von vor 40 Jahren reicht leider nicht aus um das Teil in Betrieb nehmen zu koennen, Google kann anscheinend auch nicht helfen oder ich bin zu dumm eine Anleitung auf Deutsch zu finden....will das Teil NUR an die Kuehltruhe anschliessen damit ich dort so meine ca. 9 grad halten kann. Hat irgendwer vielleicht eine Anleitung auf Deutsch?

Gruss Peter

Havana
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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#6

Beitrag von Havana » Dienstag 3. Mai 2016, 17:29

Guck doch mal unter Google nach ITC-310T Betriebsanleitung. Google bietet dir eine Übersetzung an. Ist zwar ziemlich kryptisch, aber vielleicht hilfts ein Stück weiter.

El Gordo

Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#7

Beitrag von El Gordo » Dienstag 3. Mai 2016, 17:36

Mir würde der 308 für die Gärung reichen. Sehe ich das richtig, man wählt die Solltemperatur und die maximale Abweichung nach oben und unten und den Rest macht er von allein? Also Gefriere oder Heizlampe an und aus.
Den Lüfter kann man dann aber nur bei einer der beiden Funktionen mitlaufen lassen oder man braucht zwei davon.
Und was hat es mit dem Kompressorschutz auf sich?

Mein UT 200 wurde gerade erst entsorgt, nachdem das Kabel ein zweites mal abgebrochen ist.
Da passt das jetzt sehr gut.

Stefan

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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#8

Beitrag von aalhuhnsuppe » Dienstag 3. Mai 2016, 19:30

Der Lüfter läuft am besten separat, z.B. über eine Zeitschaltuhr angesteuert, alle 10 Minuten für 1 Minute.
Herzliche Grüße
aalhuhnsuppe

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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#9

Beitrag von Eifelbauer » Dienstag 3. Mai 2016, 20:14

@Peter: Kühlschrank in Steckdose "cool", Fühler in die Kühltruhe, Taste "set" 3 Sekunden drücken, dann mit den Pfeiltasten deine gewünschte Temperatur einstellen. Nochmals kurz "set" drücken und mit den Pfeiltasten Toleranz nach oben einstellen, wieder "set" dann Toleranz nach unten mit den Pfeiltasten einstellen. Wieder 3 Sekunden die "set"- Taste drücken und das Sache läuft.(edit: du mußt aber etwa 1 Minute warten, bis das Programm anspringt) Denn Rest der Funktionen kannst Du dir später erkunden.
@ Stefan:Ja, so einfach ist das.Geniales Teil.
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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#10

Beitrag von cerveceriasultana » Donnerstag 19. Mai 2016, 01:42

BodoW hat geschrieben: Ein Rührwerk vorausgesetzt, Maischt man ein und überlässt sich dann den schönen Dingen des Lebens bis das Programm durch ist. Wer allerdings ruhe vor den Kindern oder anderen Störenfrieden sucht, der kann natürlich auch dabei bleiben und das Gerät überwachen :Angel
Kann das jemand in der Praxis auch bestätigen?

Ich zitiere mal kurz eine Amazon Bewertung zum 308er:
Jeder Elektrokocher heizt eine gewisse Zeit nach, wenn er abgeschaltet wurde. Daher hat die Schaltsteckdose eine einstellbare "Toleranz". Wenn diese unterschritten wird, heizt das Gerät erneut auf. Aber diese "Toleranz" ist mit minimal 0,3 K (0,3 °C) zu groß. Dadurch sind die Heizperioden immer zu lang und die Temperatur der Maische überschießt teils um bis zu 2 °C, was bem Brauprozess incht zuträglich ist.
Kann das wer bestätigen? Dann wärs ja doch nicht sooo spannend :Grübel
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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#11

Beitrag von inem » Donnerstag 19. Mai 2016, 09:04

Bei sowas frag ich mich immer mit welchen Mitteln gemessen sind. Die wenigsten haben ein eichfähiges Thermometer, da stellt sich die Frage, wie aussagekräftig 2 Grad Überschwingen sind.

El Gordo

Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#12

Beitrag von El Gordo » Donnerstag 19. Mai 2016, 09:07

Hab grad meinen Inkbird mit Laborthermometern überprüft, der lag immerhin um 0,7° daneben.
Kann man ja aber zum Glück leicht nachstellen.

Bin echt mal gespannt, wie das ist, wenn man den Fühler direkt ins Bier hängt und dann mit Gefriere/IR Lampe regelt.
Dem Gefühl nach sollte das permanent überheizen/unterkühlen, da das Bier ja eine große spezifische Wärmekapazität hat und der Innenraum total überhitzt/unterkühlt und entsprechend nachheizt/kühlt.
Probier ich am Wochenende mal aus.
Sonst kommt der Fühler halt lose in die Truhe und ich steuere über die Umgebungstemperatur, dann muss man aber weiterhin zur Kontrolle ein Thermometer in den Gärbehälter machen, was eigentlich schade wäre.

Stefan

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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#13

Beitrag von masch1 » Donnerstag 19. Mai 2016, 09:12

Wegen 2°C überschwinngen würd ich mir keine Gedanken machen

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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#14

Beitrag von Neubierig » Donnerstag 19. Mai 2016, 09:54

Die Kommentaren bei Amazon für die ITC-310T sind ein bisschen besser. Dort wird's erwähnt, dass die 12" Thermometer besser als die normale funktioniert. Ich habe meine (gewonnene) 310T heute bekommen, habe extra die 12"-er dazu bestellt (noch nicht angekommen), und werde ein Wassertest am Wochenende durchführen (evtl beim HBST). Wenn das iO läuft, werde ich am nächsten Wochenende damit brauen - die Wärmekapazität beim Maischen ist natürlich anders als bei reinem Wasser.


Cheers,

Keith :-)
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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#15

Beitrag von El Gordo » Donnerstag 19. Mai 2016, 12:28

Neubierig hat geschrieben: Dort wird's erwähnt, dass die 12" Thermometer besser als die normale funktioniert.
Aber nur im Vergleich zu dem original Sensor in einer Tauchhülse. Ich denke, beim Maischen braucht es einen stabförmigen Sensor, da es den normalen um den Rührer wickelt. Die Messgenauigkeit sollte die selbe sein.

Zum Thema Temperaturregelung während der Gärung:
Hab mal in englischen Foren rumgestöbert. Dort kleben die meisten den Sensor außen an den Gärbehälter und isolieren ihn noch zusätzlich nach außen hin mit Schaumstoff. So messe man angeblich die Temperatur der Würze und nicht die Raumtemperatur.
Dann kann ich den doch aber auch gleich in die Würze hängen,oder?
Hat schon jemand praktische Erfahrung in Bezug auf den Einsatz beim Vergären in der Gefriere in Kombination mit einer Heizlampe?

Stefan

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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#16

Beitrag von Eifelbauer » Donnerstag 19. Mai 2016, 12:55

Hallo Stefan,

ich habe seit 2 Wochen den ersten Sud in der Gefriertruhe. Hefe: Wyeast Trappist HG. Der Sensor des Inkbirds hängt in einem Tauchrohr tief in der Würze. Das Anstellen der Würze bei 18 Grad ist leicht in die Hose gegangen. Meine Heizmatte (hat natürlich mehr Masse als eine Lampe) erhöhte die Temperatur bis 18 Grad und ging aus. Die Temperatur stieg auf 19,5 Grad. Dann ging die Kühlung an und bei 18 Grad wieder aus. Die Würze würde aber bis 16 Grad runter gedrückt. Dann wieder hoch etc. Aber: Da meine Umgebungstemperatur des Kühlers unter 18 Grad liegt, habe ich die Kühlung ausgesteckt und nun wird nur die Heizung geregelt. Nun kann ich alle Temperaturen bis 28 Grad sehr genau fahren.
Ich denke bei Untergäriger Hefe ( also Temp. unter Umgebungstemp.) werde ich nur den Kühler regeln.
Aber alles andere wird sich zeigen.
Edit: Rächtschreipfehler korrodiert :Bigsmile
Gruß Arnd
Zuletzt geändert von Eifelbauer am Donnerstag 19. Mai 2016, 14:36, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#17

Beitrag von El Gordo » Donnerstag 19. Mai 2016, 13:07

Warum hast du den Sensor in einem Tauchrohr?

Genau das was Du beschreibst befürchte ich auch. Es kühlt so lange, bis die Innentemperatur erreicht ist und dann ist die Gefriere so kalt das es zu weit runter geht und dann kommt die Heizung und macht das selbe in die andere Richtung.

Im Sommer obergärig ist oft so, dass man zu Beginn kühlen muss, da die Gärung Wärme erzeugt, und dann kommt irgend wann der Punkt, wo man Heizen muss. Ich hab das immer mit dem UT 200 gemacht, musste aber immer umstöpseln. Jetzt wäre halt eine Lösung super, bei der das alles automatisch passiert.

Ich glaub ich höre mal auf die englischen Foren und klebe den Sensor außen hin und kontrolliere parallel mit einem anderen Thermometer die Innentemperatur.

OT.: Die Wyeast Trappist HG solltest Du gegen Ende unbedingt auf mindesten 25°C erwärmen, sonst schläft die ein, zumindest bei hohen Stammwürzen.


Stefan

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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#18

Beitrag von Eifelbauer » Donnerstag 19. Mai 2016, 13:15

Weil ich ein Edelstahlrohr besser sauber halten kann und es auch so besser abzudichten ist als der Kabel.
OT.: Die steht schon bei 26 C. Danke
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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#19

Beitrag von El Gordo » Sonntag 22. Mai 2016, 16:48

Ich hab jetzt ein paar Sachen ausprobiert und die englischen Foren haben Recht.
Sensor direkt in die Würze geht nicht. Bis sich da was tut, hat die Gefriere schon Minusgrade und es schwingt ewig nach.
Man muss den Sensor außen an den Gärbehälter kleben so dass er ihn berührt und zusätzlich isolieren. Hab das mit einem Styroporklotz gemacht:
20160522_163702.jpg
So zeigt er immer genau die Innentemperatur an (hab ich mit einem zweiten Thermometer überprüft), bekommt aber trotzdem noch genug Außenluft ab, um rechtzeitig abzuschalten.
Jetzt kann ich einfach am Inkbird eine Wunschtemperatur eingeben und nach kurzer Zeit hab ich die dann im Gärbehälter aufs Grad genau vorliegen. Bin begeistert!

Stefan

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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#20

Beitrag von Linzer » Sonntag 22. Mai 2016, 22:02

Hallo an alle,

mein erster Post und daher hier kurze Vorstellung und danach die eigentliche Frage. Bin Hobbybrauer aus Linz in Österreich und mache das noch nicht so lange und braue obergärige Biere mit Einkochern nach Rezepten aus dem Internet nach.

Bis jetzt habe ich die Rasten mit dem Stoppuhr und IKEA Thermometer gemacht. Zur Erleichterung habe ich mir den Inkbird 310T gekauft und wollte mit dem Gerät dieses "automatisieren".
Dazu habe ich, als Trockentrainig - da morgen ein erster Brautag mit dem Teil geplant war -, das Rastenprogramm vom "Almtaler Hefeweizen" eingegeben und gestartet.
Der Fühler lag einfach auf dem Tisch und zeigte, auf dem oberen Display die Raumtemperatur von 25°C an. Das untere Display zeigte die eingestellte Temperatur der Rast von 45°C an. Die Dauer dieser Rast habe ich mal mit 20 Minuten programmiert.
Meine Überlegung war jetzt so, das die 20 Minuten beim erreichen der 45°C zum Zählen anfangen. D.h. in meinem Fall, das das Gerät jetzt eigentlich unendlich lange (da ja Fühler auf Tischplatte) heizen müsste und die untere Anzeige somit auch immer auf 45°C stehen bleibt.
Umso verwunderter war ich, das nach exact 20 Minuten die Anzeige auf die Temperatur der nächsten Rast gesprungen ist usw.. Es wurde somit das gesamte Rastenprogramm durchgefahren bis das untere Display END anzeigte.
Jetzt meine Fragen dazu:
Wenn das so ist, wird sturr das einprogrammierte Rastenprogramm "durchgefahren" ohne auf die tatsächlichen Temperaturen Rücksicht zu nehmen (Mein Einkocher würde mit den Nachheizen in diesen Zeiten gar nicht nachkommen). Weil wenn das so ist, müsste man ja die Aufheizrate genau kennen und in der (Rasten)Zeit berücksichtigen.
Habe ich das Gerät falsch programmiert oder was falsch verstanden oder waren mein Erwartungen in das Gerät zu hoch? Habe ich trotz mehrfacher Versuche einen Parameter in der nicht gerade übersichtlichen Anleitung und Programmierung vergessen?

Danke für die Rückmeldungen,
Grüße aus Linz!

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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#21

Beitrag von cerveceriasultana » Mittwoch 25. Mai 2016, 01:09

Obige Frage würde mich auch interessieren.

Andere Fragen:
Wie steckt ihr den Fühler in den Kühlschrank? Einfach rein und Tür zu? So entsteht halt ein kleiner Spalt in der Dichtung.
Wie schnell reagiert bei euch der Fühler/das Thermometer? Wenn ich ihn z.B. von Raumtemperatur in kaltes Wasser halte brauchs eine gefühlte Ewigkeit bis die Temperaturanzeige gefallen ist. Beim Kühlschrank hab ich jetzt auch z.B. beobachtet, dass die Anzeige lang auf beispielsweise 16,6°C ist und dann plötzlich auf 16,8°C oder 16,9°C springt.
Welche Einstellungen habt ihr im Kühlschrank eingestellt? Auf 7? Oder übergeht ihr das Relais, indem ihr einfach die beiden Kabel direkt verbindet, sodass der Kühlschrank sobald der Inkbird schaltet auf volle Pulle läuft?

Hoffe ihr könnt mir ein wenig aushelfen!
Vale más actuar exponiéndose a arrepentirse, que arrepentirse de nunca haber actuado.

El Gordo

Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#22

Beitrag von El Gordo » Mittwoch 25. Mai 2016, 06:15

Fühler rein und Tür zu, Leistung auf volle Pulle.

Stefan

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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#23

Beitrag von hutschpferd » Mittwoch 25. Mai 2016, 07:34

cerveceriasultana hat geschrieben: Wie steckt ihr den Fühler in den Kühlschrank? Einfach rein und Tür zu? So entsteht halt ein kleiner Spalt in der Dichtung.
Ja und ?

Wenn ich mir ansehe wie lang eine Dichtung ist und wie viele mm da dann Luft ist, ist das sowas von vernachlässigbar.

Kühlschrank voll aufdrehen, nix überbrücken!

El Gordo

Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#24

Beitrag von El Gordo » Mittwoch 25. Mai 2016, 08:15

Der Fühler ist wirklich etwas träge, aber ausreichend schnell. Wenn man ihn, so wie von mir oben beschrieben, an den Gärbehälter klebt, passt es perfekt. Das Bier ändert seine Temperatur ja auch relativ langsam.

Stefan

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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#25

Beitrag von Der Toben » Mittwoch 25. Mai 2016, 08:44

El Gordo hat geschrieben:Der Fühler ist wirklich etwas träge, aber ausreichend schnell (...).
Moin :Smile

Wie schnell/langsam ist denn "träge"?
Behält man beim Maischen die programmierten Rasten trotzdem im Griff?
Da ist eine größere Verzögerung nicht unbedingt erwünscht ...

Grüße vom Toben

El Gordo

Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#26

Beitrag von El Gordo » Mittwoch 25. Mai 2016, 08:50

Keine Ahnung, ich nehm den ja nur für die Gärung.
Aber man heizt ja normal nicht schneller als 1°C pro Minute, so schnell sollte er schon sein.

Stefan

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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#27

Beitrag von Der Toben » Mittwoch 25. Mai 2016, 08:57

El Gordo hat geschrieben:Keine Ahnung, ich nehm den ja nur für die Gärung.
Aber man heizt ja normal nicht schneller als 1°C pro Minute, so schnell sollte er schon sein.

Stefan
Ok - es geht ja auch nicht um Millisekunden.
Von daher - für meine "Anlage" aus dem Hause Weck - ein durchaus lohnendes Upgrade hin zur Automatisierung.

Linzer
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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#28

Beitrag von Linzer » Freitag 27. Mai 2016, 20:52

Guten Abend,

habe meine oben gestellte Frage direkt auch an Inkbird gesendet und erhielt folgende Antwort:

Many thanks for contacting us!
I am sorry to tell that the timer function works based on the time but not the temperature.
So, it will turn to next timer in spite of the temperature has reached temperature you set.
By the way, the sensor you put on the table will make the temp. keep low.
But in a word, it is working based on the timer.
Sorry for the inconvenience.
Hope you will understand.
Have a nice day!
Yours Sincerely,
Amy Xie
INKBIRD TECH. C.L.
Tel +86 755 25721303
Email: cs@ink-bird.com
http://www.ink-bird.com


Fazit: Das Ding fährt ohne Rücksicht auf die Temperatur die eingestellten Zeiten durch. Daher für das "automatische" Maischen meiner Meinung nach völlig ungeeignet.

Habe das Ding trotzdem nicht zurückgesendet und habe die Rasten manuell gefahren d.h. Temperatur und Alarm gesetzt, Timer am Handy an und wenn vorbei die nächste Rast einprogrammiert. War trotzdem eine Erleichterung. Werde aber mir auf Dauer eine andere Regelung zulegen/basteln und auch das "Temperaturüberschwingen" des System berücksichtigen.
Die ITC310 Steuerung werde ich für meinen zukünftigen Gärschrank nehmen, weil da die Trägheit - gemessen in Tagen - keine so große Rolle spielt z.B. bei einer Gärtemperaturerhöhung nach X Tagen um x°C.

So long,
Grüße aus Linz!

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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#29

Beitrag von Kokonda » Samstag 28. Mai 2016, 09:39

"Fazit: Das Ding fährt ohne Rücksicht auf die Temperatur die eingestellten Zeiten durch. Daher für das "automatische" Maischen meiner Meinung nach völlig ungeeignet. "

Das ist auch meine Erfahrung!!!!

mbr
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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#30

Beitrag von mbr » Samstag 28. Mai 2016, 10:33

Ich überlege auch an dem Sensor.
Hat man nach einem Brauvorgang nicht die Aufheizzeiten in etwa bei der Hand um diese bei den Rasttemperaturen dazuzurechnen? Auf eine Minute kommt es doch nicht an.
Hat das jemand versucht?

Martin

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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#31

Beitrag von Hagen » Sonntag 29. Mai 2016, 00:29

Gemittelte Werte zur Berücksichtigung der Aufheizzeiten wären sicher näherungsweise möglich. Die Aufheizzeiten unterliegen aufgrund von Umgebungstemperatur und ggf. Windeinflüssen jedoch ziemlichen Schwankungen.
Daher müsste man zunächst die Zeitmessergebnisse bei unterschiedlichen Umweltfaktoren ermitteln. Ist schon ein ziemlicher Aufwand, wenn man bei den letzten 20 Suden diese Parameter nicht schon ermittelt und protokolliert haben sollte.
Besten Gruß

Hagen

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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#32

Beitrag von marinali29 » Mittwoch 1. Juni 2016, 18:31

Sorry, I will give you an example on setting the parameters. I think this might help. I will give a reply on the thread tomorrow once I came back to the office.

JensW

Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#33

Beitrag von JensW » Mittwoch 1. Juni 2016, 19:34

BodoW hat geschrieben:So, ich habe dann mal eine Video Review gemacht :-)

https://youtu.be/UvY77SRA_vM
Danke. Das hast Du super erklärt. Die Mini Schrift in der Anleitung war mir nach ein paar Minuten echt zu anstrengend. :Shocked

Zwei Fragen habe ich noch offen:

1. Wird das "Programm" gespeichert oder muss man das Gerät bei jedem Maischen neu konfigurieren, wenn man es nach Wochen mal wieder zum Brauen an den Strom anschließt?

2. Wie sagt man dem Gerät "beginne den programmierten Zyklus von vorn"?
Also Beispiel: Ich stelle es auf 60°C Einmaischtemperatur ein und dann soll das Gerät im zweiten Schritt die Temperatur 10 Minuten bei 57°C halten. Jetzt sind die 60°C erreicht und die 2. Phase beginnt (Temp. halten bei 57°C). Ich komme aber nicht dazu das Malz bei 60°C in den Topf zu schütten, weil der Nachbar klingelt oder die Frau nervt. Das Wasser im Topf kühlt auf 57°C ab und das Programm läuft nach 10 Minuten weiter zur Maltoserase ohne Malz. ... Blöd... Gibt es irgendwo einen Button am Gerät wo man sagen kann "Kommando zurück. Beginne wieder bei Schritt 1 und warte, bis das Wasser 60°C warm ist!"?

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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#34

Beitrag von Neubierig » Donnerstag 2. Juni 2016, 08:52

Ui, ich habe keine Zeit gehabt, meine Review des Geräts zu erfassen, und hier sehe ich wurde meistens schon diskutiert. Ich habe immer noch wenig Zeit, ich mache es also kurz:

Wie schon erwähnt, startet das Ding die Zeit zu zählen vom Anfang an, nicht erst wann die Temperatur erreicht ist. Für voll-automatische Maischen eher ungeeignet, aber dafür wird es auch nicht erworben. In der Beschreibung steht was über Gärführung, und dafür ist es besser geeignet - ein Paar verlorene Minuten oder Stunden beim Abkühlen ist nichts in Vergleich zu eine oder zwei Wochen Gären.

Leider hatte ich extra das 12" Fühler gekauft, was nur Einsatz beim Maischen hätte (wie Stefan sagt - in der gärende Würze zu hängen ist nicht Zielführend). Der Sensor was bei mir ein klare Fehlkauf, aber weil man das Ding schneiden und klemmen und basteln und und und muss, um es überhaupt benutzen zu können, kann ich es nicht zurück senden. Das nennt sich Lerngeld, oder?

Ich meine ein Bug im Gerät gefunden zu haben - ich wollte die Zeit finden, das zu testen und bestätigen, ist mir aber zwei Mal passiert, und ich denke ich kann es beschreiben. Das Folgende ist, bis ich weiter geforscht habe, ohne Gewahr:

Es gibt zwei Modi - Basismodus, wo Du eine Zieltemperatur eingibst, ohne Zeitfunktion, und dann Timermodus, wo Du bis zu 6 Stufen einprogrammieren kannst. Ich hatte am Anfang nur in Basismodus getestet, und das ging iO. Ich hatte dann eine Zeitstufe bis 64°C probiert und direkt auf das Sofortzählenproblem gestolpert. Am nächsten Tag wollte ich Basismodus wieder benutzen, und schaltete daher Timermodus aus. Obwohl ich aufheizen wollte, und mein Wasser kalt war, schaltete das Ding den Heizungsstrom nicht an. Ich schaltete Timermodus wieder an (um in die Einstellung dafür zu kommen), und setzte die Zieltemperatur auch auf 64°C (oder evtl höher) (ich weiss nicht mehr was hat es für eine Wert), und dann gab es Strom. So, Timermodus wieder ausgeschaltet, und immer noch Strom, und ohne Zeitlimit.

Das war verwirrend, hatte es aber fast vergessen. Das Gerät machte es aber am Wochenende wieder - ich wollte es benutzen, um Nachgusswasser in einem Analogen Einkocher auf 78°C zu bringen. Timermodus war aus, das Ding ging aber wieder nicht an. So, Timermodus an, Zieltemp auf etwas über 80°C gestellt, Timermodus aus, und dann ging es.

Wie gesagt, ich wollte das in alle Ruhe wieder testen, es könnte sein, dass ich einfach doof bin. Ich habe aber zu hause ein Foto gemacht, wo die aktuelle Temperatur weit unter Zieltemperatur ist, und es gibt klar kein Strom. Das poste ich heute Abend.

Cheers,

Keith :-)
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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#35

Beitrag von marinali29 » Donnerstag 2. Juni 2016, 11:54

El Gordo hat geschrieben:
Neubierig hat geschrieben: Dort wird's erwähnt, dass die 12" Thermometer besser als die normale funktioniert.
Aber nur im Vergleich zu dem original Sensor in einer Tauchhülse. Ich denke, beim Maischen braucht es einen stabförmigen Sensor, da es den normalen um den Rührer wickelt. Die Messgenauigkeit sollte die selbe sein.

Zum Thema Temperaturregelung während der Gärung:
Hab mal in englischen Foren rumgestöbert. Dort kleben die meisten den Sensor außen an den Gärbehälter und isolieren ihn noch zusätzlich nach außen hin mit Schaumstoff. So messe man angeblich die Temperatur der Würze und nicht die Raumtemperatur.
Dann kann ich den doch aber auch gleich in die Würze hängen,oder?
Hat schon jemand praktische Erfahrung in Bezug auf den Einsatz beim Vergären in der Gefriere in Kombination mit einer Heizlampe?

Stefan

You can put the Inkbird long sensor in the FV, this one is ok to use in -50℃~120℃ .
Inkbird long sensor is ok to use on the below models: ITC-310T,ITC-308S,ITC-308,ITC-306T,ITC-2000,ITC-1000.
Here's thread to tell you how to cut the sensor on the unit and wire the long sensor.
viewtopic.php?f=64&t=7674&view=unread#unread

We will have an ITC-310Ts soon, no need to cut and wire long sensor at that time.

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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#36

Beitrag von marinali29 » Donnerstag 2. Juni 2016, 12:06

Recently,many brewer friends contacted us asking how to set the parameters.I hope that the below information will helps.

For example:
You want to keep the temperature 12~15°C for 3 days, 18~21°C for 5 days, and 20~23°C for 7 days.
Temperature higher than 90°C alarm,temperature lower than -10°C alarm. compressor delay 3 mins.Cycle for 1 time. Auto.

Setting as followings:
HD=2, CD=1,AH=90,AL=-10,PT=3,CA=0,CF=C, TR=1, UT=D, MD=1, AT=1, STA=3, ST1=14, HT1=3, ST2=20, HT2=5, ST3=22, HT3=7.

HD: Heating Differential
CD: Cooling Differential (User maual at Note 1)
AH: Alarm High Limit
AL: Alarm Low Limit (User maual at Note 2)
PT: Compressor Delay (User maual at Note 3)
CA: Temperature Calibration (User maual at Note 4)
CF: Centigrade or Fahrenheit (User maual at Note 5)
TR: Time Setting
UT: Time Unit Setting (User maual at Note 6)
MD: Cycle Mode Setting
AT: Manual or Auto Setting (User maual at Note 7)

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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#37

Beitrag von floflue » Donnerstag 2. Juni 2016, 12:24

Hello Marinali29,

thanks, but for brewing, we need to use minutes.

Example:
10min. @ 57°C next step is to heat up to 63°C. As soon as we have 63°C a new countdown starts with for example 30minutes. If countdown is down, device has to heat up to 72°C and start with countdown of 20 Minutes.

Problem of ITC-310T is, device starts with new countdown without waiting for new temperature.
Bierbrauen ist ein perfektes Hobby um etwas wichtiges zu lernen: Geduld!

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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#38

Beitrag von Bodo » Donnerstag 2. Juni 2016, 13:52

Es gibt zwei Modi - Basismodus, wo Du eine Zieltemperatur eingibst, ohne Zeitfunktion, und dann Timermodus, wo Du bis zu 6 Stufen einprogrammieren kannst. Ich hatte am Anfang nur in Basismodus getestet, und das ging iO. Ich hatte dann eine Zeitstufe bis 64°C probiert und direkt auf das Sofortzählenproblem gestolpert. Am nächsten Tag wollte ich Basismodus wieder benutzen, und schaltete daher Timermodus aus. Obwohl ich aufheizen wollte, und mein Wasser kalt war, schaltete das Ding den Heizungsstrom nicht an. Ich schaltete Timermodus wieder an (um in die Einstellung dafür zu kommen), und setzte die Zieltemperatur auch auf 64°C (oder evtl höher) (ich weiss nicht mehr was hat es für eine Wert), und dann gab es Strom. So, Timermodus wieder ausgeschaltet, und immer noch Strom, und ohne Zeitlimit.

Das war verwirrend, hatte es aber fast vergessen. Das Gerät machte es aber am Wochenende wieder - ich wollte es benutzen, um Nachgusswasser in einem Analogen Einkocher auf 78°C zu bringen. Timermodus war aus, das Ding ging aber wieder nicht an. So, Timermodus an, Zieltemp auf etwas über 80°C gestellt, Timermodus aus, und dann ging es.
Thats really a bug... after working in the auto Mode and plug the device off, the manual mode isn't working any longer. You have to run the auto mode again, stop the auto mode and than the manual mode is working.
Marinali please comment...

JensW

Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#39

Beitrag von JensW » Donnerstag 2. Juni 2016, 15:49

Naja, dann besteht ja doch ein kleiner Hoffnungsschimmer für zukünftige Versionen des 310T. Die Jungs stecken noch Forschergeist in das Gerät und setzen offenbar auch Kundenwünsche um.

Ich hatte angefragt, ob der Timer nicht erst starten könnte, sobald die Solltemperatur erreicht ist. Damit wäre der 310T auch zum Maischen geeignet. Als Antwort kam was Erfreuliches:
Hello Jens,
Many thanks for contacting us!

....
I am regret to tell that the ITC-310T cant work like that.
For example, if you want to set PV=60°C, SV=57°C >> when PV=57°C has reached start a timer and hold 57°C for 15 minutes (heating, cooling). At present, this item can be only work according to the time, which mean that during this 15 mins, whether the temperature has reached 57 or not, it will go to next period.

So, we have realized this flaw of this item, so we are improving its function now.
And the improved version will be released soon in the future.

Hope you will give us a chance to make our better products.
If you have any suggestion, welcome!

May you a nice day!

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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#40

Beitrag von DevilsHole82 » Montag 6. Juni 2016, 09:37

El Gordo hat geschrieben:Ich hab jetzt ein paar Sachen ausprobiert und die englischen Foren haben Recht.
Sensor direkt in die Würze geht nicht. Bis sich da was tut, hat die Gefriere schon Minusgrade und es schwingt ewig nach.
Man muss den Sensor außen an den Gärbehälter kleben so dass er ihn berührt und zusätzlich isolieren. Hab das mit einem Styroporklotz gemacht:

...

So zeigt er immer genau die Innentemperatur an (hab ich mit einem zweiten Thermometer überprüft), bekommt aber trotzdem noch genug Außenluft ab, um rechtzeitig abzuschalten.
Jetzt kann ich einfach am Inkbird eine Wunschtemperatur eingeben und nach kurzer Zeit hab ich die dann im Gärbehälter aufs Grad genau vorliegen. Bin begeistert!

Stefan
Welche Temperaturabweichungen machen Sinn, um beim Gären ein Überschwingen zu vermeiden und den Kompressor zu schonen?
Gruß, Daniel

Was von Herzen kommt gelingt, weil's einen gibt, der die Kelle schwingt. Heute back ich, morgen brau ich, wer heimlich nascht, den verhau ich.

El Gordo

Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#41

Beitrag von El Gordo » Montag 6. Juni 2016, 09:48

Das musst du wohl ausprobieren. Kommt drauf an, wie viel Bier und wie groß die Geftriere ist.
Mit einem Kühlschrank schwingt es sicher nicht so stark über. Ich würde auch keine sehr starke Heizquelle einsetzen.

Stefan

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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#42

Beitrag von DevilsHole82 » Montag 6. Juni 2016, 09:58

Ich möchte in einem Kühlschrank ca. 25 Liter gären. Der 30 L Gäreimer passt dort sehr gut rein. Als Heizelement hab ich eine 50 W Keramikwärmebirne. Lüfter wird auch verbaut.

Vom Bauchgefühl her würde ich 1°C Abweichung einstellen.
Gruß, Daniel

Was von Herzen kommt gelingt, weil's einen gibt, der die Kelle schwingt. Heute back ich, morgen brau ich, wer heimlich nascht, den verhau ich.

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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#43

Beitrag von Braufried » Montag 6. Juni 2016, 13:11

Moin Allerseits,
Ich habe im Mai, als es noch zwischen zu heiss und zu kalt für Pils-Gärung schwankte, ein Trixie Heizkabel 50 Watt, 7 Meter lang um zwei Gärfässer mit je 50 Liter gewickelt. Diese standen in einem Gastronomie-Kühlschrank.
Also Kühlschrank an die Inkbird, und das Heizkabel auch. Das funktioniert mit der Steuerung ganz hervorragend. Den Sensor habe ich an die Fass-Außenseite geklebt. Die Fässer nennenswert aufzuheizen, würde natürlich ewig dauern mit 50 Watt, aber um die Temperatur zu halten, klappt's sehr gut, da hilft dann die Isolierung des Kühlschranks auch fürs Warmhalten. Es wurde kein nennenswertes Überschwingen beobachtet.

Gruß
Heiner

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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#44

Beitrag von Der Toben » Montag 6. Juni 2016, 14:25

Kokonda hat geschrieben:"Fazit: Das Ding fährt ohne Rücksicht auf die Temperatur die eingestellten Zeiten durch. Daher für das "automatische" Maischen meiner Meinung nach völlig ungeeignet. "

Das ist auch meine Erfahrung!!!!
:Grübel Ok, das ist dann doch nicht im Sinne des Erfinders ...

Dann läuft wohl vieles auf Raspberry und Co. hinaus, bevor ich über einen BM nachdenke.

Euch eine schöne Woche :thumbup

Der Toben

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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#45

Beitrag von marinali29 » Dienstag 7. Juni 2016, 05:10

floflue hat geschrieben:Hello Marinali29,

thanks, but for brewing, we need to use minutes.

Example:
10min. @ 57°C next step is to heat up to 63°C. As soon as we have 63°C a new countdown starts with for example 30minutes. If countdown is down, device has to heat up to 72°C and start with countdown of 20 Minutes.

Problem of ITC-310T is, device starts with new countdown without waiting for new temperature.
@floflue
I am sorry to tell that the timer function works based on the time not the temperature. That means it will turn to next timer in spite of the temperature has reached temperature you set.

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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#46

Beitrag von marinali29 » Dienstag 7. Juni 2016, 05:32

Am nächsten Tag wollte ich Basismodus wieder benutzen, und schaltete daher Timermodus aus. Obwohl ich aufheizen wollte, und mein Wasser kalt war, schaltete das Ding den Heizungsstrom nicht an. Ich schaltete Timermodus wieder an (um in die Einstellung dafür zu kommen), und setzte die Zieltemperatur auch auf 64°C (oder evtl höher) (ich weiss nicht mehr was hat es für eine Wert), und dann gab es Strom. So, Timermodus wieder ausgeschaltet, und immer noch Strom, und ohne Zeitlimit.

Das war verwirrend, hatte es aber fast vergessen. Das Gerät machte es aber am Wochenende wieder - ich wollte es benutzen, um Nachgusswasser in einem Analogen Einkocher auf 78°C zu bringen. Timermodus war aus, das Ding ging aber wieder nicht an. So, Timermodus an, Zieltemp auf etwas über 80°C gestellt, Timermodus aus, und dann ging es.

Wie gesagt, ich wollte das in alle Ruhe wieder testen, es könnte sein, dass ich einfach doof bin. Ich habe aber zu hause ein Foto gemacht, wo die aktuelle Temperatur weit unter Zieltemperatur ist, und es gibt klar kein Strom. Das poste ich heute Abend.

@Neubierig
There's must be something wrong you set on AT. For more details,please refer to the user manual on Note 7. Or you can check the below statement.

AT: mode of operation when power on after power off.

AT=0: MANUAL, which means when power on again after power outage,
temperature controller will stop working; it need to reset the parameters by
entering into menu, then restart the controller and get working again.

AT=1: AUTO, means when power on again after power outage, the temperature
controller will continue to work; at this time, the performance time of temperature
controller is in accordance with natural time, and there's no concern with the power
outage.

For example, If set keeping 25°C for four hours, keeping 30°C for six hours; If there
is power outage for three hours after temperature controller keep working at 25°C
for two hours. At this time, the temperature controller will defaults the time 2+3=5
hours to the execution time, when it is power on again, temperature controller will
execute the temperature setting at 30°C

If any other issue or double,please give me a reply or PM me.

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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#47

Beitrag von Neubierig » Dienstag 7. Juni 2016, 08:24

Hello Marina,

thanks for the reply. I will try to reproduce the effect again and make more detailed notes of what I did. From the top of my head, however, I do not think it is a problem with the AT setting. Any timers I had set had been 4 or 5 days before, and had been of the order of 30 minutes or so - they had long since run out. And besides - and perhaps most importantly - I had switched from timed mode to basic mode (where a single temperature is set, with no time function). That is, TR = 0 - in this mode, I do not expect the timer steps to have any influence.

But maybe AT was having an effect on basic mode - it was rather confusing, and also frustrating, as I did not know why the thing was refusing to supply power.

But I will check again when I get time.

Cheers,

Keith :-)
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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#48

Beitrag von DevilsHole82 » Mittwoch 15. Juni 2016, 07:13

Was für eine Wärmequelle findet ihr am sinnvollsten? Ich habe in besagten Kühlschrank nun zwei PC-Gehäuselüfter zum Umwälzen und mir eine Keramikheizlampe bestellt. Die wird leider erst am 1. Juni geliefert. Inzwischen bin ich skeptisch, ob die überhaupt geeignet ist.

Macht es mehr Sinn eine Heizmatte direkt unter (oder sogar um) das Gärfass zu legen oder die Luft drumrum zu erwärmen? Was für eine Heizmatte könnt ihr empfehlen?
Gruß, Daniel

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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#49

Beitrag von marinali29 » Donnerstag 16. Juni 2016, 08:39

Neubierig hat geschrieben:Hello Marina,

thanks for the reply. I will try to reproduce the effect again and make more detailed notes of what I did. From the top of my head, however, I do not think it is a problem with the AT setting. Any timers I had set had been 4 or 5 days before, and had been of the order of 30 minutes or so - they had long since run out. And besides - and perhaps most importantly - I had switched from timed mode to basic mode (where a single temperature is set, with no time function). That is, TR = 0 - in this mode, I do not expect the timer steps to have any influence.

But maybe AT was having an effect on basic mode - it was rather confusing, and also frustrating, as I did not know why the thing was refusing to supply power.

But I will check again when I get time.

Cheers,

Keith :-)
@Neubierig
I'm not sure what's wrong now, I sent you PM,please check your inbox. Do not worry, I will solve it as soon as possible.

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Re: Test Inkbird ITC-310T Temperatur Steuerung

#50

Beitrag von Braufried » Donnerstag 16. Juni 2016, 19:06

DevilsHole82 hat geschrieben:Was für eine Wärmequelle findet ihr am sinnvollsten?
Also ich habe sehr gute Erfahrungen mit der Inkbird ITC-308 und einem 7 Meter Trixie Reptilien-Heizkabel (50 Watt) gemacht, das wird nämlich nicht heiss sondern nur warm. Reicht im Kühlschrank (in diesem Fall als Wärme-Isolierung) um 100 Liter auf Gär-Temperatur zu halten. Das Kabel kann man gut ums Gärfass wickeln.

Gruß
Heiner

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