Hopfenanbau 2017

Hier kommt alles rein, was woanders keinen Platz hat.
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Hopfenanbau 2017

#1

Beitrag von SpitzerSpitzel » Montag 27. Februar 2017, 10:55

Wie heißt es so schön: ERSTER!!
:Pulpfiction :Pulpfiction :Pulpfiction :Pulpfiction :Pulpfiction
Ein schönes Bild im Frühling, wenn das Leben erwacht.
Im Herbst noch gepflanzt!
Dateianhänge
20170227_102317.jpg
20170227_102251 (2).jpg
20170227_102230 (2).jpg

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Re: Hopfenanbau 2017

#2

Beitrag von ggansde » Montag 27. Februar 2017, 11:07

Moin,
mein "Gimli" reckt sich auch schon der Sonne entgegen. Letztes Jahr war schlecht, weil die Pflanzkübel einen ungenügenden Wasserablauf hatten. Wenn es regnete standen die Ballen unter Wasser. Es gab gar keine Ernte. Dieses Jahr habe ich fünf dicke Bohrungen in den Boden der Kübel gemacht. Ausserdem muss ich konsequenter überschüssige Triebe abreissen. Mal sehen, was draus wird.
VG, Markus
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Re: Hopfenanbau 2017

#3

Beitrag von chaos-black » Montag 27. Februar 2017, 11:14

Schicke Bilder! :) Aber erster warst du dieses Jahr nicht... :P
viewtopic.php?f=6&t=12641&view=unread#unread
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Re: Hopfenanbau 2017

#4

Beitrag von Mödels » Montag 27. Februar 2017, 11:26

Hallo Hobbybrauer

ich hatte letztes Jahr zwei Gimli Pflanzen, gepflanzt. Eine in einen Topf die andere in der Erde. Die im Topf ist ca 1,5 m hoch gewachsen und eine einzige Dolde. Die Pflanze die ich in das Land eingegraben habe wurde ca 6m lang und war gut behangen mit super schönen Dolden. Ich habe jeweils 2 Triebe stehen gelassen. Dieses Jahr wollte ich die Wurzel teilen weil ich schon 10 neue Triebe habe.

Der Hopfen wurde getrocknet und letzte Woche für ein Pils verwendet als Single Hope. Ich bin so gespannt was daraus wird. Waren drei Hopfengaben.

Gruß Mödels

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Re: Hopfenanbau 2017

#5

Beitrag von SpitzerSpitzel » Montag 27. Februar 2017, 11:26

:Bigsmile mocht nix,

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Re: Hopfenanbau 2017

#6

Beitrag von chaos-black » Montag 27. Februar 2017, 11:29

Mödels hat geschrieben:Der Hopfen wurde getrocknet und letzte Woche für ein Pils verwendet als Single Hope. Ich bin so gespannt was daraus wird. Waren drei Hopfengaben.
Single Hope ist ein richtig guter Name für ein Single Hop find ich :) Werd ich mir merken und mal für eins benutzen denk ich :)
Was nicht so gut kommen könnte, ist die Verwendung von Gartenhopfen im Single Hop. Das liegt daran, dass der in Sachen Bitterkeit ein Überraschungsei ist und entsprechen die Bitterkeit in deinem Bier nicht kalkulierbar ist (außer du machst jedes Jahr ne Laboranalyse). Wenn du, abseits der Bittere, den Geschmack deines Gartenhopfens zur Schau stellen willst, dann rate ich dir, einen Bitterhopfen bei Kochbeginn mit berechneter IBU Menge zu verwenden und deinen Gartenhopfen in großen Mengen in den Whirlpool ab 80°C zu geben.
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Re: Hopfenanbau 2017

#7

Beitrag von Mödels » Montag 27. Februar 2017, 11:31

IMG_0188.JPG

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Re: Hopfenanbau 2017

#8

Beitrag von Hopfenprinz » Freitag 3. März 2017, 18:53

P1060638.JPG
P1060638.JPG (101.61 KiB) 11752 mal betrachtet
Mein Gimli an der Terrasse lässt sich blicken.
Grüße - André

„Bier ist der Beweis, dass Gott uns liebt und will, dass wir glücklich sind.“
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Re: Hopfenanbau 2017

#9

Beitrag von omitz » Sonntag 5. März 2017, 12:44

Moin! Hat jemand einen Tipp, wo man noch Hopfenfechser kaufen kann? Die mit bekannten Shops sind irgendwie alle ausverkauft.
Bin für einen Tipp dankbar!

Gut Sud!
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Re: Hopfenanbau 2017

#10

Beitrag von chaos-black » Sonntag 5. März 2017, 13:12

Bei Eickelmann auf der Webseite steht, dass es ab 05.03. (also quasi jetzt) Fuggle, Kent Golding und Chinook gibt ( http://www.eickelmann.de/Hopfen-Shop/index.php ). Die Fechser die die verkaufen müssen ja auch erstmal ein bisschen wachsen, ich denke in ein paar Wochen wirds mehr Auswahl. Im ersten Jahr rechnet man ja ohnehin mit keinem bis kaum Ertrag, da machen die Wochen Verzögerung vlt auch nicht mehr so viel aus ;)

Ansonsten gabs vor ein paar Tagen ein oder zwei Threads, die sich mit Fechser-Verkäufern auch aus dem europäischen Ausland beschäftigt haben, vlt is da was für dich dabei.

Was auch immer geht, ist beim lokalen Stammtisch zu fragen ob jmd welche übrig hat.

Beste Grüße,
Alex
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Re: Hopfenanbau 2017

#11

Beitrag von omitz » Sonntag 5. März 2017, 13:35

Die Info habe ich auch gesehen aber die Sorten sind trotzdem nicht im Shop.
Und die mit Lagerbestand lassen sich nicht bestellen. Im Warenkorb heisst es dann "nicht verfügbar".
Naja etwas Zeit habe ich ja noch.

Gut Sud!
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Re: Hopfenanbau 2017

#12

Beitrag von monsti88 » Donnerstag 9. März 2017, 09:25

Moin!

Habe gerade ein Haus gebaut und befasse mich zurzeit mit der Gartengestaltung. Dabei kam die Idee auf, doch gleich einen Hopfen für den Eigenbedarf anzubauen (und natürlich als dekorative Kletterpflanze). Ich bin auf dem Gebiet leider total blank, daher wäre ich für ein paar Tipps dankbar:

- Ist Hopfenanbau problemlos möglich oder bedarf das schon höherer Gärtnerkunst?
- Was gibt es zu beachten bezüglich Standort und Bodenbeschaffenheit?
- Wann pflanzt man an?
- Gibt es sozusagen Allrounder, die pflegeleicht sind und auch mehr oder weniger in jedes Bier passen? Bisher braue ich nur OG, mag aber die herben norddeutschen Pils sehr gerne (was sind da eigentlich für ein Hopfen drin z.B. im Flens oder Jever?).

Dass die Bitterwirkung bei Eigengewächsen nur durch Analyse festzustellen ist, habe ich oben schon mitbekommen. Der Hopfen soll also nicht als ausschließliche Gabe ins Bier, sondern halt als nette Zugabe. Ganz autark Bier herstellen muss nun doch nicht sein. :Wink

Besten Dank schon mal und Grüße!

Monsti
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Re: Hopfenanbau 2017

#13

Beitrag von Boludo » Donnerstag 9. März 2017, 10:17

Ich bin umgezogen und hab meinen Hersbrucker und meinen Tettnanger zurückgelassen.
Dafür kamen gestern von Eickelmann zwei Cometpflänzechen bei mir an.
Da kann ich in Zukunft immr einmal im Jahr ein Fresh-Hop Dark Impact damit machen :Pulpfiction :Pulpfiction :Pulpfiction
Einen schönen Platz hab ich schon dafür im neuen Garten gefunden.

Stefan

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Re: Hopfenanbau 2017

#14

Beitrag von Bierokrat » Donnerstag 9. März 2017, 10:26

Prost!

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Re: Hopfenanbau 2017

#15

Beitrag von Bierokrat » Donnerstag 9. März 2017, 10:27

Nährstoffreicher Boden, viel Sonne und Wasser.
Also regelmäßig gießen und in der Wachstumsphase düngen.
Und Platz zum nach oben wachsen.

Sollte auch mit nem braungrünen Daumen gehen. : :Wink
Prost!

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Re: Hopfenanbau 2017

#16

Beitrag von Ladeberger » Donnerstag 9. März 2017, 10:40

Ohje Stefan, du hast doch nicht etwa deinen Megarasen im Stich gelassen!

Gruß
Andy

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Re: Hopfenanbau 2017

#17

Beitrag von monsti88 » Donnerstag 9. März 2017, 10:41

Bierokrat hat geschrieben:http://www.eickelmann.de/Hopfen/
Da wirst du fündig.
Danke für den Link, da steht ja wirklich alles drin! :thumbup
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Re: Hopfenanbau 2017

#18

Beitrag von Bierokrat » Donnerstag 9. März 2017, 10:54

Ja, die sind gut.
Und die Qualität der Pflanzen vom Shop war auch ok.
Zwar letztes Jahr (erstes) noch nicht viel Ertrag gehabt, aber mal sehen, was dieses Jahr wird. :Bigsmile
Prost!

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Re: Hopfenanbau 2017

#19

Beitrag von Boludo » Donnerstag 9. März 2017, 10:58

Ladeberger hat geschrieben:Ohje Stefan, du hast doch nicht etwa deinen Megarasen im Stich gelassen!
Hat sich das schon bis hier her rumgesprochen?
4 Stunden Rasenmähen zwischen Bäumen am Hang haben endlich ein Ende :Pulpfiction

Stefan

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Re: Hopfenanbau 2017

#20

Beitrag von hopfabaua » Montag 20. März 2017, 23:23

Falls wer Fechsermaterial direkt von nem Hopfenbauern möchte gerne per PM

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Re: Hopfenanbau 2017

#21

Beitrag von SpitzerSpitzel » Dienstag 21. März 2017, 09:09

Bierokrat hat geschrieben:Ja, die sind gut.
Und die Qualität der Pflanzen vom Shop war auch ok.
Zwar letztes Jahr (erstes) noch nicht viel Ertrag gehabt, aber mal sehen, was dieses Jahr wird. :Bigsmile
Kann ich nur bestätigen. Hab bei Eickelmann 9 Pflanzen im Herbst vergangenen Jahres bestellt.
Alle treiben bereits ordentlich :thumbsup aus und haben den Winter gut überstanden!

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Re: Hopfenanbau 2017

#22

Beitrag von danieldee » Dienstag 21. März 2017, 09:53

Guckt mal hier:

http://www.hopfengarten-bamberg.de/

versendet auch!

Gruß Daniel
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dass Gott den Menschen liebt und ihn glücklich sehen will"
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Re: Hopfenanbau 2017

#23

Beitrag von PsychoBrew » Dienstag 21. März 2017, 11:25

Hallo zusammen,

ich werde 2017 auch Hopfen selbst anbauen.
Habe aber noch ein Paar Fragen:

Kann ich meinen Hopfen in eine großen Topf pflanzen um ihn an der Ausbreitung zu hindern? oder wie macht ihr das?
Ich würde meinen Hopfen (Aus platzgründen) auch quer anleiten wollen, geht das? Wäre dann 3m in die Höhe und dann 5-6 Meter quer.

Alternative wäre auf meiner Streuobstwiese einen Draht an den Größten Baum zu befestigen und dort den Hopfen ranken zu lassen.
Was sagt ihr?

Grüße

Jannik

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Re: Hopfenanbau 2017

#24

Beitrag von chaos-black » Dienstag 21. März 2017, 11:46

Ich hab das auch so - erst ein bisschen nach oben, dann zur Seite. Das geht schon, du musst nur quasi jeden Tag die Triebe um die quere Leine wickeln, da der Hopfen immer in Richtung Sonne will. Ich hatte erst Hopfen im großen Topf, den hab ich dann in so einem Garten-Abfall-Sack, in den ich Löcher gepiekst habe, in den Garten gesetzt. Dessen Dolden sind aber jedes Jahr sehr klein, fast wie Miniaturen, und Trockenphasen sieht man diesen Pflanzen sehr schnell an. Danach habe ich Cascade ohne Sack eingebuddelt, dem geht es super und auch die Dolden sehen gut aus.
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Re: Hopfenanbau 2017

#25

Beitrag von holledauer » Dienstag 21. März 2017, 13:10

Richtig, wenn der Hopfen seitlich wachsen soll, dann mußt du nachhelfen. Von selber tut er es nicht. Er wächst nur nach oben im Uhrzeigersinn.
45° Steigung würden vermutlich reichen. Vielleicht kannst du da ein bisschen entgegenwirken.

Aber wie heißt es bei uns in der Hallertau so schön: Der Hopfen will jeden Tag seinen Herren sehen :)
Gruß Martin aus der Hallertau

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Re: Hopfenanbau 2017

#26

Beitrag von PsychoBrew » Dienstag 21. März 2017, 15:45

Danke schon mal für eure Antworten. Daraus schließe ich das ich wohl den Hopfen frei Pflanzen sollte, weis heisen würde ich Pflanze sie auf unseren Acker :D

Oder hat jemand gute Erfahrungen mit dem Anpflanzen von Hopfen im Kübel gemacht?

Danke

Jannik

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Re: Hopfenanbau 2017

#27

Beitrag von Fuji » Dienstag 21. März 2017, 16:16

Hallo Jannik,
PsychoBrew hat geschrieben:Oder hat jemand gute Erfahrungen mit dem Anpflanzen von Hopfen im Kübel gemacht?
Kommt halt auf die Definition Kübel an.
Ich habe letztes Jahr drei Pflanzen (2x Cascade / 1x EKG) auf dem Sitzplatz in einem grossen Holzkübel gepflanzt (80 x 40 x 40cm).
Dieser Wuchs erstmal in die Höhe, danach an Pflanzdraht nach aussen. Ich musste ihm halt jeden zweiten Tag die richtige Richtung weisen. Vom Schlussergebnis habe ich leider keine Fotos, hatte einen schöne Pflanzenpergola im Herbst.

Konnte sogar etwas ernten, sodass ich 100 Gramm getrocknete Dolden im Kühlschrank habe (oder sinds 200? :Grübel ).
Ich denke, wäre sinnvoller gewesen, diesen direkt in die Höhe wachsen zu lassen. Den Holzkübel an sich erachte ich nicht als problematisch. Im Vergleich zu kleinen Tontöpfen hat der Hopfen darin doch auch eine Menge Erdreich, um sich auszubreiten.
IMG_3462.JPG
Pflanzkübel
IMG_4278.JPG
Wachstumsphase
IMG_4404.JPG
Doldenbildung
IMG_4654.JPG
Ernte
IMG_4655.JPG
Detailansicht Dolden
Dieses Jahr habe ich eine kleine Pflanzfläche beim Bauern in der Nähe "gepachtet". So kann der Hopfen ungehindert in die Höhe wachsen und es wird weniger Arbeit (Richtung weisen) geben.

Ich hoffe, dass ich Dir mit diesem Erfahrungsbericht etwas weiter helfen konnte.

Grüsse und Guten Sud
Fuji
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Re: Hopfenanbau 2017

#28

Beitrag von chaos-black » Dienstag 21. März 2017, 16:22

Das sieht doch tatsächlich ganz nett aus! Ich hatte mal gehört, Hopfen benötigt eigentlich mindestens das, was er sich nach oben ausbreitet, auch in der Erde. Wie gut hast du dich denn um die im Kübel gekümmert? In meinem allerersten Anbaujahr hatte ich wie gesagt auch ne Pflanze im Pott von sicher 40-50cm Durchmesser und die Dolden waren maximal so groß wie ein Fingernagel vom kleinen Finger.
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Re: Hopfenanbau 2017

#29

Beitrag von Fuji » Dienstag 21. März 2017, 16:33

Habe mich schon ordentlich drum gekümmert. 2 x pro Woche giessen (waren ja überdeckt), Erde für Dauerbepflanzungen und ein wenig Langzeitdünger mit den gewünschten Nährstoffen.
Habe daneben noch div. Chilisorten angebaut, und die haben mir und meinem Bekanntenkreis mindestens 2kg scharfen Ertrag geliefert.
Denke braucht auch ein wenig Standortglück

Ich war mit der Ernte recht zufrieden. Der Cascade roch so unglaublich gut. Die Dolden, die ich aus der Sammelbestellung vom Holledauer (Danke nochmals an dieser Stelle!) erhalten habe, waren nicht grösser.
Frage mit gerade, warum ich den noch nicht verbraut habe... :Grübel
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Re: Hopfenanbau 2017

#30

Beitrag von PsychoBrew » Dienstag 21. März 2017, 17:57

Alles Klar bei mir bekäme Jede Pflanze einen 80 cm Hohen und 60 cm im Durchmesser großen Kübel. Also mal sehen. Ihr habt mir auf jedenfall weitergeholfen :) Danke

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Re: Hopfenanbau 2017

#31

Beitrag von holledauer » Mittwoch 22. März 2017, 11:24

Fuji hat geschrieben: Die Dolden, die ich aus der Sammelbestellung vom Holledauer (Danke nochmals an dieser Stelle!) erhalten habe, waren nicht grösser.
Frage mit gerade, warum ich den noch nicht verbraut habe... :Grübel
Bitte, gerne.
Der Cascade hat von Haus aus nicht so riesige Dolden.
Und warum du meinen noch nicht verbraten hast, kann ich dir leider nicht sagen :P
Gruß Martin aus der Hallertau

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Re: Hopfenanbau 2017

#32

Beitrag von Platonaut » Mittwoch 22. März 2017, 11:47

chaos-black hat geschrieben:(...)Ich hatte mal gehört, Hopfen benötigt eigentlich mindestens das, was er sich nach oben ausbreitet, auch in der Erde.(...)
Das kannst du als Faustregel auf die meisten Pflanzen anwenden,nicht nur bei Hopfen :Smile
Am schwersten ist die Beschaffung des Leergutes

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Re: Hopfenanbau 2017

#33

Beitrag von Fuji » Mittwoch 22. März 2017, 14:30

Wie viele Triebe lasst ihr stehen?
IMG_6020.JPG
Frühlingserwachen Cascade
Ich meine mal was von den vier stärksten Trieben gelesen zu haben, bin mir aber nicht mehr sicher...
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Re: Hopfenanbau 2017

#34

Beitrag von hopfabaua » Mittwoch 22. März 2017, 14:43

Kommt darauf an wie viele Aufleitungen du machst. Normalerweise reichen pro Aufleitung 3 Triebe.

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Re: Hopfenanbau 2017

#35

Beitrag von holledauer » Mittwoch 22. März 2017, 14:46

3 Stück pro Aufleitung / Draht.
Avber lass sie erst ALLE so 40cm lang werden, drehe die längsten 3 im Uhrzeigersinn um deinen Draht (oder was auch immer) und schneide ( !!!!) die restlichen ebenerdig ab. Nicht ausreißen sondern schneiden
Gruß Martin aus der Hallertau

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Re: Hopfenanbau 2017

#36

Beitrag von SpitzerSpitzel » Mittwoch 22. März 2017, 15:25

Wie haltet ihr es bei der Ernte?
Trocknen?, ungetrocknet und vakuumiert einfrieren?
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Re: Hopfenanbau 2017

#37

Beitrag von sonnenstich66 » Mittwoch 22. März 2017, 15:47

Trocknen bei maximal 63 Grad für 8 Stunden im Dörrobstautomaten, danach vakuumieren und einfrieren.

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Re: Hopfenanbau 2017

#38

Beitrag von omitz » Mittwoch 22. März 2017, 15:53

Ich habe auch noch Hopfen bekommen! Nicht in einem Shop sondern von einem lieben Mitmenschen. :)
Es ist Cascade und die ersten Triebe kommen schon raus.

Zuerst habe ich ihn verkehrt rum eingepflanzt. :Mad2

Mein grüner Daumen ist noch nicht sehr ausgeprägt. Ich hoffe, dass ich hier Infos und Support bekommen werde.

Gut Sud!
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Re: Hopfenanbau 2017

#39

Beitrag von TKA » Mittwoch 22. März 2017, 18:28

PsychoBrew hat geschrieben: Oder hat jemand gute Erfahrungen mit dem Anpflanzen von Hopfen im Kübel gemacht?
Ich habe Cascade und Comet in Kübeln (Durchmesser 300 mm, Höhe 280 mm) auf dem Balkon, gefüllt mit Blumenerde und einer unteren Schicht "Seramis". Dazu einen Ablauf am Boden, damit die Pflanzen nicht dauerhaft im Wasser stehen. Hat letztes Jahr ganz gut für die erste Saison funktioniert, denke ich. Hatte ca. 30 Gramm pro Pflanze als Ertrag. Dolden waren m.E. gut ausgeprägt.

Mittlerweile treiben die Pflanzen mächtig aus. Die Triebe haben z.T. eine Länge von ca. 330 mm.
Viele Grüße,
Toby
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Re: Hopfenanbau 2017

#40

Beitrag von Marlu » Mittwoch 22. März 2017, 18:58

Hallo zusammen,

ich habe auch großes Interesse an Stecklingen oder kleinen Pflanzen. So langsam wird es Zeit.
Kann mir jemand weiterhelfen? Natürlich gegen einen Umkostenbeitrag.

Bei Eickelmann gibt es nichts. Vielleicht zu früh oder schon vergriffen!?

Vorzugsweise Aromahopfen, aber letztendlich an allem interessiert.
Bin um jede Hilfe sehr Dankbar.

Viele Grüße
Stefan


ps: Super Bilder habt ihr eingestellt, bin ganz neidisch.

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Re: Hopfenanbau 2017

#41

Beitrag von Aki » Mittwoch 22. März 2017, 21:02

holledauer hat geschrieben:3 Stück pro Aufleitung / Draht.
Avber lass sie erst ALLE so 40cm lang werden, drehe die längsten 3 im Uhrzeigersinn um deinen Draht (oder was auch immer) und schneide ( !!!!) die restlichen ebenerdig ab. Nicht ausreißen sondern schneiden
N'Abend,

was passiert denn, wenn ich mehr Triebe an einem Draht ranken lassen?
Ich habe nur 3 Meter Höhe und habe die Hoffung, wenn ich alle Triebe ranken lassen, dass jede einzelne nicht so hoch wird und die nachwachsenden Triebe durch den größeren Durchmesser des Triebs mehr in die Breite gehen.
Letztes Jahre habe ich die Triebe nach den 3 Metern immer wieder nach unten geführt und wieder hoch wachsen lassen. Damit hatte ich oben ein riesiges Knäuel.

Gruß Aki
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Re: Hopfenanbau 2017

#42

Beitrag von holledauer » Mittwoch 22. März 2017, 21:26

Wenn du nicht auf Ertrag sondern nur auf Optik aus bist ist es egsl. Dann kannst du es machen
Gruß Martin aus der Hallertau

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Re: Hopfenanbau 2017

#43

Beitrag von Aki » Mittwoch 22. März 2017, 21:44

Nee, Ertrag ist schon wichtig. Ich dachte, der Ertrag geht in die Breite statt in die Höhe. Ich werde also Dank Eurer Hinweise einen zweiten Draht pro Pflanze spannen.
Kann ich denn aus den Trieben, die ich abschneide, Fechser bilden und neue Pflanzen ziehen? Oder wann und wo schneidet man die Fechser?
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Re: Hopfenanbau 2017

#44

Beitrag von chaos-black » Donnerstag 23. März 2017, 00:04

Also ich habe Anleitungen gelesen, nach denen man Teile der Pflanze unter der Erde abtrennen soll. Das erschien mir aber ein bisschen merkwürdig, sodass ich zum vermehren letztes Jahr einfach ein paar Triebe von ca 5-10cm abgeschnitten habe. Nur in Wasser gestellt waren sie schnell tot, wenn man sie aber direkt in Erde steckt und diese gut feucht halt, dann klappt es. Nach ein paar Wochen hab ich sie dann sehr(!) vorsichtig, Da die frischen Wurzeln wirklich sehr fragil sind, im Garten ausgesetzt. Von etwa 20 auf diese Art behandelten Trieben sind nur 2 nichts geworden.

Viel Spaß!
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Re: Hopfenanbau 2017

#45

Beitrag von danieldee » Donnerstag 23. März 2017, 07:17

Falls wer noch Stecklinge braucht die Gärtnerei Emmerling aus Bamberg hat tolle Sorten, die versenden auch:

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Re: Hopfenanbau 2017

#46

Beitrag von holledauer » Donnerstag 23. März 2017, 07:27

Wundert mich, daß abgeschnittene Triebe wieder austreiben.
Wenn du vermehren willst, einfach mit dem Spaten den Stock in der Mitte einmal teilen. Fertig
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Re: Hopfenanbau 2017

#47

Beitrag von ggansde » Donnerstag 23. März 2017, 07:32

Moin,
Stecklingsvermehrung ist doch eigentlich Standard für eine vegetative Vermehrung. Gerade was Hopfen und seine näheren Verwandten angeht. An den Nodien entsteht sehr leicht neues Wurzelwerk. Wieso wundert Dich das?
VG, Markus
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Re: Hopfenanbau 2017

#48

Beitrag von holledauer » Donnerstag 23. März 2017, 07:40

Bei uns hat es nicht funktioniert und wäre auch zu umständlich und aufwendig für eine konventionelle Vermehrung.
Aber wenn es funktioniert hat passt es ja :thumbup
Gruß Martin aus der Hallertau

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Re: Hopfenanbau 2017

#49

Beitrag von PsychoBrew » Donnerstag 23. März 2017, 08:37

Noch eine kleine Frage.

Wenn ich meinen Hopfen freistehend an einer Rankkonstruktion (ähnlich einem Fahnenmast) wachsen lasse.
Muss ich das Jahr über die volle Länge des Hopfens erreichen? Zum Pflegen, z.b. gegen Läuse oder ähnliches? Dann müsste ich etwas bauen damit ich eine Leiter anlehnen kann.
Oder reicht es wenn ich den "Fahnenmast" am Boden herausziehbar mache das ich ihn zur Ernte umlegen kann?

Grüße

Jannik

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Re: Hopfenanbau 2017

#50

Beitrag von Aki » Donnerstag 23. März 2017, 21:22

chaos-black hat geschrieben:Also ich habe Anleitungen gelesen, nach denen man Teile der Pflanze unter der Erde abtrennen soll. Das erschien mir aber ein bisschen merkwürdig, sodass ich zum vermehren letztes Jahr einfach ein paar Triebe von ca 5-10cm abgeschnitten habe. Nur in Wasser gestellt waren sie schnell tot, wenn man sie aber direkt in Erde steckt und diese gut feucht halt, dann klappt es. Nach ein paar Wochen hab ich sie dann sehr(!) vorsichtig, Da die frischen Wurzeln wirklich sehr fragil sind, im Garten ausgesetzt. Von etwa 20 auf diese Art behandelten Trieben sind nur 2 nichts geworden.

Viel Spaß!
Wann hast Du das denn im letzten Jahr gemacht? Im Frühjahr mit den violetten Trieben oder später? Kurz über dem Wurzelstock? Ich hatte es im letzten Jahr auch mit Wasser probiert, ist aber auch gescheitert und jetzt bin ich etwas unsicher...
Eickelmann macht die Vermehrung meines Wissens übrigens auch über Schnittfechser. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass im gewerblichen Hopfenanbau das Teilen des Wurzelstocks effektiver ist. Vor allem trägt der im nächsten Jahr bestimmt gleich wieder ordentlich.

Gruß Aki
Wasser schmeckt erst, wenn es in der Brauerei war.

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