Praktisches Standardwerk

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Praktisches Standardwerk

#1

Beitrag von Containerschreck » Freitag 12. Februar 2016, 16:28

Hallo Ihr alle!

Ich eröffne dieses Thema, weil ich überraschender Weise nach langer Suche hier im Forum noch kein solches gefunden habe. :Grübel

Ich bin auf der Suche nach einem tiefergehenden und praktischen Standardwerk zum Bier selber brauen für Anfänger.
Natürlich habe ich schon die Hinweise auf Hanghofer, Rudolph, Narziss und von hier TrashHunter gefunden, aber keines der Bücher scheint etwas für Praktiker zu sein, die gerne ordentliches Hintergrundwissen dazu haben wollen.
Dabei verstehe ich nicht, dass es so etwas nicht gibt.

Bei Hanghofers "Gutes Bier selber brauen" lese ich in den Kritiken, dass er ein eher anschreckender theoretischer Chemiker sein soll, der sehr trocken schreibt, komplizierte Anlagen beschreibt und die Rezepte auf 50l auslegt.

Bei Rudolphs "Heimbrauen" dagegen soll es sehr oberflächlich zugehen, ohne tiefere Erklärungen.
Ähnlich -mit Verlaub :Shocked - TrashHunters "Hobbybrauer".

Narziss' Standardklopper ist auch nicht das Praxisbuch, welches ich suche.

Zur kurzen Erklärung ein kurzer Abriss über mich:
Ich starte gerade ganz frisch ins Bier brauen. Die erste Hauptgärung meines allerersten Bieres (ein Pale Ale) blubbert fleißig vor sich hin, zwei weitere 'Nachfüllpacks' für "Dunkles" und "Helles" sind im Anflug und um die Zeit zu herum zu bekommen, möchte ich mich gerne in das Thema vertiefen.
Gestartet habe ich mit der Braubox der Besserbrauer, weil ich von Anfang an komplett kochen wollte. Sprich mit Maischen, Läutern und Hopfenkochen und keine Extrakte!

Ich bin ein praktisch veranlagter Mensch und hätte gerne ein dementsprechendes Buch, wo mit einfachen Mitteln gekocht wird. Gleichzeitig möchte ich wissen, was da passiert. Warum bei 65-69 Grad Rasten? Was passiert da? Was bei 78 Grad? Was ist der Whirlpool, die Stärke der Würze........

Klar kann ich das hier alles nachlesen und habe ich auch schon, ABER es muss doch auch gute Literatur darüber zu finden sein, die nicht komplett für Theoretiker oder anspruchslose Anfänger gemacht ist, oder?

Ich hoffe es hört sich nicht zu sehr nach der eierlegenden Wollmilchsau an!
Was könnt Ihr mir empfehlen? Habe ich gute Bücher übersehen? Muss ich mir doch eher 4 Bücher für den Anfang holen?

Vielen Dank für die Mühe,
Stephan

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Lasso
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Re: PRAKTISCHES Standardwerk

#2

Beitrag von Lasso » Freitag 12. Februar 2016, 16:33

Moin,

also ich bin als Anfänger damals mit dem Hanghofer sehr gut gefahren. Eigentlich steht da alles drin was man für die ersten Sude braucht - mit dem notwendigen Hintergrundwissen. Ich finde nicht, dass das zu theoretisch ist. Vor allem ist er kein "abschreckender theoretischer Chemiker". Die Rezepte sind auch gut und man kann die ja entsprechend auf seine Anlagengröße skalieren.

Viele Grüße,

Lasse
Zuletzt geändert von Lasso am Freitag 12. Februar 2016, 16:34, insgesamt 1-mal geändert.
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§11
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Re: PRAKTISCHES Standardwerk

#3

Beitrag von §11 » Freitag 12. Februar 2016, 16:33

Noch gibt es kein deutsches Standardwerk wie du es suchst.

Dazu zwei Fragen, kennst du den Kunze und koennstest du dir vorstellen ein Buch in Englisch zu lesen?

Gruss

Jan
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Re: PRAKTISCHES Standardwerk

#4

Beitrag von Havana » Freitag 12. Februar 2016, 16:38

Containerschreck hat geschrieben:......

Bei Hanghofers "Gutes Bier selber brauen" lese ich in den Kritiken, dass er ein eher anschreckender theoretischer Chemiker sein soll, der sehr trocken schreibt, komplizierte Anlagen beschreibt und die Rezepte auf 50l auslegt.

......
Ich hab mir meherere Bücher vor dem Brauen besorgt, unter anderem den Hanghofer, der mir die erste Zeit eine gute Hilfe sowohl für die theoretische Basis als auch für die Umsetzung in die Praxis war.
Und ein Rezept für 50L auf die gewünschte Menge umzurechnen dürfte für einen Durchschnitts Mitteleuropäer wohl kein unlösbares Problem darstellen. :Greets

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Re: PRAKTISCHES Standardwerk

#5

Beitrag von Johnny H » Freitag 12. Februar 2016, 16:46

Der Hanghofer ist m.E. sein Geld wirklich wert. Ich habe mir vor Beginn meiner Hobbybrauer"karriere" sowohl den Hanghofer als auch das erste Buch von Hagen Rudolph gekauft. Während nun letzteres seit langem unbenutzt im Bücherregal steht, krame ich den Hanghofer immer mal wieder raus.

Besonders gut sind m.E. beim Hanghofer die Berechnungen, die vorgestellt werden. Da stehen schon sehr viele Dinge drin, und ich verwende sein Brauplaner-Excelsheet bis heute. Außerdem sind die Rezepte ganz brauchbar - viele davon kursieren (manchmal in abgewandelter Form) immer noch oft durchs Forum bzw. formen die Basis von kommerziell erhältlichen Malzmischungen.
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
(E. Jalowetz, Pilsner Bier im Lichte von Praxis und Wissenschaft, 1930)

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Re: PRAKTISCHES Standardwerk

#6

Beitrag von Krappi » Freitag 12. Februar 2016, 16:48

Ich habe das hier neulich mal geschenkt bekommen. Beim überfliegen machte es auf mich einen guten Eindruck, habe mich aber noch nicht strukturiert durchgearbeitet. Könnte für deinen Anspruch aber evtl. auch zu wenig Theorie vermitteln.

Viele Grüße,
Stephan
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Re: PRAKTISCHES Standardwerk

#7

Beitrag von Flothe » Freitag 12. Februar 2016, 17:20

§11 hat geschrieben:Noch gibt es kein deutsches Standardwerk wie du es suchst.
Heißt das du weißt von einer baldigen Veröffentlichung eines neuen Buchs bzw. einer Übersetzung des Buches auf Englisch, auf das du anspielst?

LG Florian

Jeder Tag ohne Bier ist ein Gesundheitsrisiko.
- Zitat: Hildegard von Bingen in ihrem Buch über Heilverfahren "Causae et Curae"

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Re: PRAKTISCHES Standardwerk

#8

Beitrag von cyme » Freitag 12. Februar 2016, 17:21

§11 hat geschrieben:Noch gibt es kein deutsches Standardwerk wie du es suchst.
Ich bin da deiner Meinung, von den deutschsprachigen Werken konnte mich auch keines überzeugen. Auf englisch gibt's da eine bessere Auswahl - bei mir im Regal steht Mother's "Mastering Homebrew".

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Re: PRAKTISCHES Standardwerk

#9

Beitrag von §11 » Freitag 12. Februar 2016, 17:25

Flothe hat geschrieben:
§11 hat geschrieben:Noch gibt es kein deutsches Standardwerk wie du es suchst.
Heißt das du weißt von einer baldigen Veröffentlichung eines neuen Buchs bzw. einer Übersetzung des Buches auf Englisch, auf das du anspielst?

LG Florian
Ich meinte damit das es einige gute Englische Buecher gibt. Von einer "baldigen" Veroeffentlichung weiss ich auch nichts....
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Re: PRAKTISCHES Standardwerk

#10

Beitrag von Flothe » Freitag 12. Februar 2016, 17:26

Achso, die Betonung auf das "noch" hatte mein Interesse geweckt :Bigsmile

Jeder Tag ohne Bier ist ein Gesundheitsrisiko.
- Zitat: Hildegard von Bingen in ihrem Buch über Heilverfahren "Causae et Curae"

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Re: PRAKTISCHES Standardwerk

#11

Beitrag von Containerschreck » Freitag 12. Februar 2016, 18:04

WOW!
Wie schnell hier die Antworten reinflattern!

Bei so viel Zuspruch für den Hanghofer ist das nun auf jeden Fall doch mein erstes Buch. Vielleicht habe ich mich da dann doch mal wieder von ein paar einzelnen schlechten Kritiken blenden lassen!
Und den Dreisatz bekomme ich auf die 50l-Rezepte wohl noch angewendet :Pulpfiction

@ Jan: nach Kunze werde ich gleich mal suchen. Mit einem englischen Buch würde ich auch einigermaßen klar kommen. Jedenfalls wenn ich noch was deutsches für die Grundlagen dazu habe. Was hast Du da zu empfehlen?

@ Stephan: Das habe ich bisher nur aus dem Augenwinkel gesehen. Sieht als Ergänzung auch sehr nett aus. Danke!

@ cyme: Das "Mastering Homebrew" scheint doch sowas zu sein, wie ich es mir vorstelle!

Danke Euch allen bisher!

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Re: PRAKTISCHES Standardwerk

#12

Beitrag von cyme » Freitag 12. Februar 2016, 18:24

Zu mastering Homebrew gibt's auch einen Artikel im Braumagazin: http://braumagazin.de/article/buchtipp- ... -homebrew/

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Re: PRAKTISCHES Standardwerk

#13

Beitrag von philipp » Freitag 12. Februar 2016, 18:27

Mastering Homebrew oder Radical Brewing.

Gerade das zweitere ist ein Einsteigerwerk, welches man sich auch nach dem 10. Sud noch besorgen und durchlesen kann.

Müsste man mal als Team übersetzen ;-)
Der Porter, den man in London gemeiniglich Bier zu nennen pflegt, ist unter den Malz-Getränken das vollkommenste.
http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/h ... ew/1817246

Im alten Forum als 'rattenfurz' bekannt gewesen.

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Re: PRAKTISCHES Standardwerk

#14

Beitrag von glassart » Freitag 12. Februar 2016, 18:27

wenn du praktisch veranlagt bist schaue dir das Buch von Udo Meeßen Hobbybrauer² an -ich habe es leider zu spät entdeckt und alle anderen vorher schon gekauft.
Für mich wäre es als Anfänger sehr wichtig gewesen :Waa
Aber auch das Buch von Randy Mosher kann ich dir nur empfehlen -es geht etwas lockerer an die ganze Sache und ist trotzden voll von Informationen

Vg Herbert :Drink

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Re: PRAKTISCHES Standardwerk

#15

Beitrag von §11 » Freitag 12. Februar 2016, 18:32

wenn du praktisch veranlagt bist schaue dir das Buch von Udo Meeßen Hobbybrauer² an -ich habe es leider zu spät entdeckt und alle anderen vorher schon gekauft.
Für mich wäre es als Anfänger sehr wichtig gewesen
Nein!! Ich will hier niemanden zu nahe treten, aber wir sprechen von einem Standardwerk!

Was mir auch gut gefaellt ist The Brewmaster's Bible....
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Re: PRAKTISCHES Standardwerk

#16

Beitrag von Beerbrouer » Freitag 12. Februar 2016, 18:33

Noch eine Ergänzung zum Hanghofer, den ich im übrigen ebenfalls sehr empfehen kann (man muss halt manche Sachen zweimal lesen): die Rezepte sind nicht auf 50 Liter ausgelegt, sondern auf eine feste Menge Malz (10 kg). Dadurch kommen unterschiedliche Ausschlagmengen zustande, je nach Stärke. Eine Umrechnung ist aber tatsächlich kein Problem. Einfacher geht es, wenn du die Rezepte vom MMuM nimmst. Die kannst du dir direkt dort auf die benötigte Menge umrechnen lassen.

Gruß

Gerald
Die Würze des Bieres ist unantastbar!

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Re: PRAKTISCHES Standardwerk

#17

Beitrag von Sura » Freitag 12. Februar 2016, 18:50

"how to brew" von John Palmer finde ich ganz gut. Da ist zwar auch viel übers brauen mit Extrakt, geht aber später gut in alle Tiefen und ist sehr praxisnah. Wenn du mit Google suchst, findest du auch die Webseite, auf der die Essenz des Buches in ähnlicher Aufmachung anzulesen ist.
In den meisten Fällen ist ein Post von mir genau so zu verstehen wie er geschrieben ist.

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Re: *Praktisches* Standardwerk

#18

Beitrag von Fauntleroy » Freitag 12. Februar 2016, 19:06

Ich möchte mich anschließen, ich finde John Palmers "How to brew" auch am besten von allen Einführungsbüchern, besser auch als "Mastering Homebrew" wg. größerem Tiefgang. Am Ende kehrt man dann zurück zum Hanghofer ;-)
Gruß - Martin
Eigentlich ist alles schon gesagt - aber noch nicht von jedem! (frei nach K. Valentin)

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Re: Praktisches Standardwerk

#19

Beitrag von t3k » Freitag 12. Februar 2016, 19:17

Moin,

Von allen Bücher die ich gelesen hab und das waren einige ;) hat mir das Mastering Homebrew am besten gefallen.
Es ist unterhaltsam geschrieben und sehr gut strukturiert.
Sprich man kann sich einem Thema so nähern das man schnell einen überblick bekommt oder tiefer in die Theorie einsteigen. Beides bietet das Buch. Was für mich, der schon den ein oder anderen Sud hinter sich hat, am interessantesten war/ist der Teil über die Rezeptentwicklung.

Gruß
T3K

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Re: Praktisches Standardwerk

#20

Beitrag von BellyBoss » Freitag 12. Februar 2016, 19:27

Moin,

Von allen Bücher die ich gelesen hab und das waren einige ;) hat mir das Mastering Homebrew am besten gefallen.
Es ist unterhaltsam geschrieben und sehr gut strukturiert.
Sprich man kann sich einem Thema so nähern das man schnell einen überblick bekommt oder tiefer in die Theorie einsteigen. Beides bietet das Buch. Was für mich, der schon den ein oder anderen Sud hinter sich hat, am interessantesten war/ist der Teil über die Rezeptentwicklung.

Gruß
T3K
Ich würde dir hier komplett zustimmen. Ich finde, dass das Buch am ehesten einem "Nachschlagewerk" entspricht. Es werden echt so ziemlich alle Themen besprochen, die man sich vorstellen kann. Allerdings warend da glaub ich nicht viele Rezepte drin, falls du sowas suchst. Und man merkt halt schon, dass der Randy ein Amerikaner ist. :)
Gruß Benedikt

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Re: Praktisches Standardwerk

#21

Beitrag von gulp » Freitag 12. Februar 2016, 19:40

Deutschsprachig empfehle ich den Lehrl. Weiterführend ist der Kunze zu empfehlen. Radical brewing und Hanghover kann ich für Anfänger nicht empfehlen.

Gruß
Peter
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Re: Praktisches Standardwerk

#22

Beitrag von inem » Freitag 12. Februar 2016, 20:18

Jan hat es eigentlich eh in der 2. Antwort angesprochen: Was ist mit dem Kunze?

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Re: Praktisches Standardwerk

#23

Beitrag von t3k » Freitag 12. Februar 2016, 21:39

Moin Moin,

@Stephan: ich weis ja nicht wo du wohnst, aber falls du aus der Ecke Stuttgart kommst, dann könntest du dir auch einige der hier empfohlen Standardwerke erstmal ausleihen. So ist das ausprobieren der einzelnen Bücher nicht so teuer u. man trifft noch den ein oder anderen Brauer was, meiner Einschätzung nach, teilweise wertvoller ist als ein gutes Buch. ;)

Privat Bibliothek Stuttgart:
viewtopic.php?f=56&t=4907&view=unread#unread

Cheers
T3K

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Re: Praktisches Standardwerk

#24

Beitrag von hyper472 » Freitag 12. Februar 2016, 22:56

Sieh Dir auch mal "Bier selbst gebraut" von Klaus Kling an.
Enthält viel Theorie, die aber getrennt von der Erklärung des Brauvorgangs erläutert wird. Dadurch wirds nicht übersichtlicher, aber der eigentliche Brauvorgangs ist knapp und übersichtlich.
Der Hagen Rudolph ist auch ok für die ersten Sude, nur beim Abfüllzeitpunkt solltest Du besser unter Brauanleitung.de nachsehen - was ebenfalls für die ersten Sude sehr empfehlenswert ist.
Viel Spaß,
Henning
Wenn man etwas positiv oder negativ auslegen kann, meine ich es positiv.
Es ist möglich, dass sich meine Meinung nicht mit der Meinung anderer deckt.
Wer will, ist herzlich eingeladen, mir in Anwendung von Boardregel Nr. 6 eine PN zu senden.

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Re: Praktisches Standardwerk

#25

Beitrag von afri » Freitag 12. Februar 2016, 23:34

Ich habe als Anfänger vor dem ersten Sud mehrfach ein Buch von Hagen Rudolph gelesen und zu verinnerlichen versucht. Es hat mir auch beim ersten Versuch gute Dienste geleistet. Parallel dazu habe ich im Netz gesucht und unter brauherr.de einiges gefunden, das mein Wissen für die nächsten Versuche nützlich erweiterte.

Ich will damit sagen: erst mal machen (als Praktiker) und sich um die Theorie etwas später kümmern. Ein Standardwerk für Praktiker und Theoretiker wird es so wohl nicht geben; die Theoretiker schreiben sicherlich viel zu abgehoben für den Praktiker und die Praktiker bieten meist zu wenig Hintergrund für den geneigten Theoretiker.
Achim (inzwischen sicher genug, um nicht mehr oft Literatur oder Netz bemühen zu müssen)
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Re: Praktisches Standardwerk

#26

Beitrag von Odin » Freitag 12. Februar 2016, 23:35

Auch ich finde das Werk vom Hanghofer sehr gelungen. Einiges wird der Anfänger erst später verstehen, aber die Rezepte sind durchgehend gut. Vieles davon habe ich teils in Abwandlung schon nachgebraut. Bei neuen Kreationen schaue ich immer gerne mal rein, denn die Rezepte sind stilgereu.
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Re: Praktisches Standardwerk

#27

Beitrag von Hagen » Samstag 13. Februar 2016, 10:11

Zur Vertiefung praktisch relevanter Einzelfragen sehr empfehelenwert sind auch die verständlich und kompetent geschriebenen Fachbeiträge im Braumagazin, dass von unserem Mitglied Jörg (Berliner) herausgegeben wird.
Besten Gruß

Hagen

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Re: Praktisches Standardwerk

#28

Beitrag von Micha Ale » Samstag 13. Februar 2016, 10:24

Guude,
habe mir Hanghofer, Kling, Rudolph und Meeßen reingetan.
Meeßen hat ein paar Sachen geschrieben,
die in anderen Büchern nicht standen... muss ich fairerweise sagen;
erst seitdem "läuft" das Läutern bei mir.
Aber es steht auch viel drin... naja. Für Einsteiger empfehle ich es nicht.
Kling ist ist gut, aber unübersichtlich.
Rudolph finde ich sehr gut, wenn man erstmal verstehen möchte, worum es grundsätzlich geht,
die einzelnen Schritte sind sehr gut verständlich und einfach beschrieben.
Dreimal durchgelesen und hatte das Basiswissen gefressen.
Aber wenns dann ans brauen geht,
hat definitiv der Hanghofer gewonnen.
Das ist das einzige, zu dem ich immer noch regelmässig greife.
Dazu diese http://fabier.de/biercalcs.html und diese http://hobbybrauer.de,
Adresse, und du hast alles, was du brauchst ;)
LG und gut Sud,
Micha

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Re: Praktisches Standardwerk

#29

Beitrag von Brauturm » Samstag 13. Februar 2016, 13:22

Mich wunderts das niemand das Braxonia Braubuch erwähnt.Das geht doch schon richtig ins Detail.

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Re: Praktisches Standardwerk

#30

Beitrag von Containerschreck » Samstag 13. Februar 2016, 18:20

Nun habe ich definitiv genug Material zum sichten, bestellen und durcharbeiten!

Danke Euch für die vielen Ratschläge und auch besonders
@T3K: für das Angebot. Wohne genau auf der anderen Seite: in Hamburg! Somit klappt das wohl eher nicht.

Den Hanghofer habe ich mir nun auf jeden Fall bestellt. Und bei den englischen wird es auf jeden Fall auch eines werden.

Und Achim, das mit den Theoretikern und Praktikern stimmt. Bin auf jeden Fall eher der Typ, der ausprobiert. Will es aber auch gleichzeitig genau verstehen ;-)

Die anderen Tipps arbeite ich so langsam ab. Nur der Kunze liegt zur Zeit mit 296,99€ doch etwas über meinem Budget...

Ich werde berichten wie es mir als Neuling mit den Büchern so ergangen ist!
Ein schönes Wochenende Euch!

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Re: Praktisches Standardwerk

#31

Beitrag von gulp » Samstag 13. Februar 2016, 18:25

Schau mal hier: und da: Gibts auch oft gebraucht in bezhahlbar. Ältere Ausgaben sind da durchaus gut für unsereins.

Gruß
Peter
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Re: Praktisches Standardwerk

#32

Beitrag von Havana » Samstag 13. Februar 2016, 22:47

Für einen Kunze aus den 70er Jahren habe ich ca. 70 EUR bezahlt. Bekommen habe ich ein Buch mit total vergilbten Blättern. Inzwischen habe ich mir einen neuen bestellt bei VLB und auf die 129 EUR noch Rabatt bekommen wg. angeblich verfärbtem Frontdeckel.
Die neue Ausgabe ist schon vom Umfang her ein ganz anderes Kaliber als die alte. Von der qualitativen Beschaffenheit des Buches und des Inhalts sowieso.
Mein Rat, wenn Anschaffung geplant, dann neu kaufen.

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Re: Praktisches Standardwerk

#33

Beitrag von gulp » Samstag 13. Februar 2016, 23:16

Havana hat geschrieben:Für einen Kunze aus den 70er Jahren habe ich ca. 70 EUR bezahlt. Bekommen habe ich ein Buch mit total vergilbten Blättern. Inzwischen habe ich mir einen neuen bestellt bei VLB und auf die 129 EUR noch Rabatt bekommen wg. angeblich verfärbtem Frontdeckel.
Die neue Ausgabe ist schon vom Umfang her ein ganz anderes Kaliber als die alte. Von der qualitativen Beschaffenheit des Buches und des Inhalts sowieso.
Mein Rat, wenn Anschaffung geplant, dann neu kaufen.
Das kommt halt darauf an, welche Ansprüche man hat. Studenten werden wohl die neueste Ausgabe brauchen, mir genügen mein 1998er und 2007er Kunze. :Smile
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Re: Praktisches Standardwerk

#34

Beitrag von Havana » Sonntag 14. Februar 2016, 13:58

Habe eben nochmal gesucht:

1975er Ausgabe in der Bucht 95 EUR
1961er Ausgabe Amazon 130 EUR
Meine aktuelle Ausgabe von VLB 105 EUR

Ich lass das einfach mal so wirken. :Wink

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Re: Praktisches Standardwerk

#35

Beitrag von Johnny H » Sonntag 14. Februar 2016, 14:02

Havana hat geschrieben:Habe eben nochmal gesucht:

1975er Ausgabe in der Bucht 95 EUR
1961er Ausgabe Amazon 130 EUR
Meine aktuelle Ausgabe von VLB 105 EUR

Ich lass das einfach mal so wirken. :Wink
Ab etwa 80€ (inkl. Versand):

http://www.booklooker.de/Bücher/Angebote/autor=kunze&titel=technologie
(kann keinen richtigen Link posten, keine Ahnung warum, bitte die obige Textzeile kopieren oder nach "Kunze" und "Technologie" suchen)
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
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Re: Praktisches Standardwerk

#36

Beitrag von tauroplu » Sonntag 14. Februar 2016, 14:45

Meinst Du so?
Beste Grüße
Michael

„Lass die anderen mit Fichten- und Tannensprossen würzen, der Hopfen ist das Beste, was die Natur uns bietet.“
Aus "Das Erbe des Bierzauberers" von Günther Thömmes, Gmeiner Verlag

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Re: Praktisches Standardwerk

#37

Beitrag von Johnny H » Sonntag 14. Februar 2016, 14:55

Ich wollte die gesamten Suchergebnisse posten, keine Ahnung, warum das nicht geht. Halb so wild.
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
(E. Jalowetz, Pilsner Bier im Lichte von Praxis und Wissenschaft, 1930)

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Re: Praktisches Standardwerk

#38

Beitrag von tauroplu » Sonntag 14. Februar 2016, 15:15

Das hat mir ja keine Ruhe gelassen...sodele.
Beste Grüße
Michael

„Lass die anderen mit Fichten- und Tannensprossen würzen, der Hopfen ist das Beste, was die Natur uns bietet.“
Aus "Das Erbe des Bierzauberers" von Günther Thömmes, Gmeiner Verlag

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Re: Praktisches Standardwerk

#39

Beitrag von §11 » Sonntag 14. Februar 2016, 15:28

tauroplu hat geschrieben:Das hat mir ja keine Ruhe gelassen...sodele.
Sehr lustig: zu Mälzer passende andere Kategorien: Medizin/ Pharmazie: HNO.....
„porro bibitur!“
Die Seite zum Buch "Bier brauen" https://www.jan-bruecklmeier.com/
https://headlessbrewer.wordpress.com/

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Johnny H
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Re: Praktisches Standardwerk

#40

Beitrag von Johnny H » Sonntag 14. Februar 2016, 15:30

tauroplu hat geschrieben:Das hat mir ja keine Ruhe gelassen...sodele.
Geht bei mir nicht. Ich glaube, es liegt an den Umlauten "ü" und "ä": bei mir werden die nicht in %C3%BC bzw. %C3%A4 umgewandelt. Diese Umwandlung sehe ich aber, wenn ich Deinen Post mit korrektem Link zitiere.
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
(E. Jalowetz, Pilsner Bier im Lichte von Praxis und Wissenschaft, 1930)

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Re: Praktisches Standardwerk

#41

Beitrag von M79576 » Samstag 27. Februar 2016, 12:31

Havana hat geschrieben:Für einen Kunze aus den 70er Jahren habe ich ca. 70 EUR bezahlt. Bekommen habe ich ein Buch mit total vergilbten Blättern. Inzwischen habe ich mir einen neuen bestellt bei VLB und auf die 129 EUR noch Rabatt bekommen wg. angeblich verfärbtem Frontdeckel.
Die neue Ausgabe ist schon vom Umfang her ein ganz anderes Kaliber als die alte. Von der qualitativen Beschaffenheit des Buches und des Inhalts sowieso.
Mein Rat, wenn Anschaffung geplant, dann neu kaufen.
Zum Kunze möchte ich mal nachfragen, da der Kaufpreis schon heftig ist: Ich habe mir das Inhaltsverzeichnis angesehen, sicher hochinteressant für denjenigen, der sich intensiv mit an der Mälzerei und Brauereitechnik befassenn möchte. Als Hobbybrauer für den Eigenbrauch bin ich skeptisch, dass sich das Buch lohnt. Was habt Ihr aus dem Buch gelernt oder welche Themen schlagt Ihr nach welche Ihr im Hobbybrauermaßstab verwenden könnt und was nicht so bei Hanghofer & co steht?

Danke und Gruß,

Michael

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Re: Praktisches Standardwerk

#42

Beitrag von Benchuck » Samstag 27. Februar 2016, 13:07

Kann auch erst seit kurzem behaupten dass der Kunze zu meiner Fachliteratur gehört :thumbsup , bis jetzt hatte ich jedoch noch nicht allzuviel Zeit mich damit zu beschäftigen, was ich jedoch nach ca. 50 Seiten sagen kann ist, dass alles sehr anschaulich beschrieben wird.
Zudem wird die Materie des Bierbrauens wesentlich tiefgründiger behandelt (klar irgendwoher müssen die vielen Seiten ja kommen :thumbsup), das Buch bleibt dadurch aber trotzdem auch für mich als kleiner Hobbybrauer gut verständlich und ist in keinem Fachchinesisch geschrieben.
Also bis jetzt empfinde ich das Buch als super Ergänzung, um sich allerdings die anfängliche Übersicht über das Brauen zu schaffen finde ich Hanghofers Werk besser geeignet.

Gruß Bene

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