DIY elektronische Bierspindel

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DIY elektronische Bierspindel

#1

Beitrag von universam » Samstag 12. November 2016, 22:44

Angetrieben von dem Tröt Alternative zu Spindel kam mir die Idee die kommerziell erhältliche elektronische Bierspindel selbst nachzubauen... :Grübel

Die Idee des krängende Zylinders ist so genial wie einfach - man braucht keine externe Referenz (außer der Erde) und der Zylinder ist extrem leicht sauber zu halten. Der Neigungswinkel ändert sich im Verhältnis zum Auftrieb und damit im direkten Zusammenhang mit dem Zuckergehalt.
Kein unnötiges Öffnen zum spindeln und evtl. Kontaminieren mehr :thumbsup

Also war die Idee, ein IoT device mit Wifi bekommt einen Beschleunigungssensor und wandert in einen Zylinder. Dort wacht er alle 5min auf, verbindet sich mit meinem Wlan und sendet seinen Neigungswinkel, Temperatur und Akkuspannung an einen Cloudservice.
IMG_3675a.jpg
Da ich noch keine Zeit in Kalibrierung gesetzt habe kann ich noch nicht viel zur Präzision sagen, das Geniale ist dass man den Gärungsverlauf und -Ende damit ganz toll sieht. :Bigsmile
Der Neigungswinkel ist wahrscheinlich nicht linear, habe jetzt auf die Schnelle eine Kalibirierung über 3 Punkte gemacht und das Ergebnis ist schon vielversprechend. Jetzt ist er aber erst mal in einer Schnellvergärungsprobe,

und wer will kann sich das mal LIVE ansehen:
https://app.ubidots.com/ubi/public/getd ... 8kQXzheLNI


Dashboard.jpg
Also die Idee ist ganz klar "geklaut", keine Ahnung ob da ein Patent drauf ist man Trouble bekommt sowas zu veröffentlichen...
Morgen kommt er in eine echte Sud :thumbsup

Ansonten, Kostenpunkt 5€ :Drink

Gruss,
Sam
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IMG_3674a.jpg
IMG_3676a.jpg
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Re: DIY elektronische Bierspindel

#2

Beitrag von alexbrand » Samstag 12. November 2016, 22:57

Ja SEHR geil!!! :-)

Ich liebe die Kreativität dieses Forums.

Gruß

Alex (der sich gerade seinen ersten Arduino bestellt hat)
Home brewing. More control. Less risk. If I had to explain you wouldn't understand.

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Re: DIY elektronische Bierspindel

#3

Beitrag von Eisenkopf » Samstag 12. November 2016, 23:13

Unglaublich, auf was für Ideen hier manche kommen
Bau keine Scheiße mit Bier!

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Re: DIY elektronische Bierspindel

#4

Beitrag von vitivory » Samstag 12. November 2016, 23:21

Hallo Sam,

geklaut, nicht geklaut, es ist einfach eine gute Idehe.
Wenn Du die verwirklichst mit deiner eigener Lösung ist kein Klauen.

Der Bill Gates hat das DOS auch geklaut und ist reich geworden. :Bigsmile

Die ESP8266 sind genial für solche Lösungen und billig. :Angel :Drink

Unsere Braugemeinde braucht solche Gadgets
VG Vit

Zertifiziertes Mitglied der "Worschtmarktbrauerbubenbieratenbartei" WBBBB

Nicht das Bier ruiniert die Menschen, es ist das Wasser...

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Re: DIY elektronische Bierspindel

#5

Beitrag von chaos-black » Samstag 12. November 2016, 23:28

Wow! Mir ist gerade echt die Kinnlade heruntergefallen. Einfach wow
Meine Hobbybrauerei: http://brauerei-flaschenpost.de/ (gerade offline)

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Re: DIY elektronische Bierspindel

#6

Beitrag von hyper472 » Samstag 12. November 2016, 23:33

Respekt!
Ich würde das zum Patent anmelden.
Viele Grüße, Henning
"Das Bier aber macht das Fleisch des Menschen fett und gibt seinem Antlitz eine schöne Farbe durch die Kraft und den guten Saft des Getreides."
Hildegard von Bingen (1098-1179)

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Re: DIY elektronische Bierspindel

#7

Beitrag von Miicha » Samstag 12. November 2016, 23:46

Absolut genial!

Hättest Du da eine Teileliste/Bezugsquelle? Smile!

LG Micha.
Präzision ist genau genommen völlig daneben.

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Re: DIY elektronische Bierspindel

#8

Beitrag von aalhuhnsuppe » Sonntag 13. November 2016, 08:47

:Shocked :thumbup
Unglaublich, was sich hier manche so aus dem Ärmel schütteln.
Sehr, sehr eindrucksvoll.
Herzliche Grüße
aalhuhnsuppe

-------------------------------------------------------
Wer einen Fehler findet, der darf ihn behalten.

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glassart
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Re: DIY elektronische Bierspindel

#9

Beitrag von glassart » Sonntag 13. November 2016, 08:50

Genial Sam :thumbsup

Mich würde auch eine Teileliste sehr interessieren und noch eine Frage zum WLAN im Edelstahl-ZKG -funktioniert da eine Übertragung (Laienfrage :Grübel )
Das Teil ist ja ziemlich klein soweit ich das erkennen kann.

VG Herbert :Drink

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Re: DIY elektronische Bierspindel

#10

Beitrag von gertstensaft » Sonntag 13. November 2016, 08:51

geile Sache !

Mir ist nur nicht ganz klar, warum das Ding schräg in der Würze schwimmt. Ist die Last so asymmetrisch verteilt ? Wie bekommt man das in so einer engen Röhre hin ?

Für Edelstahlbehälter wird das aber wohl eher nix oder ? :Grübel

@Sam
Ist das ein Wemos, den Du da verbastelt hast ?
Mit Lua oder mit Arduino-IDE ?

Gruß
Gert
Eigen Maisch' und Sud

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Re: DIY elektronische Bierspindel

#11

Beitrag von abdulson » Sonntag 13. November 2016, 08:59

Hi Sam,


absolut genial!!!!

Auf welcher Basis hast du die Hardware implementiert und programmiert?
Eine Teileliste wäre echt cool :-)

VG,
Markus
Das Leben ist zu kurz um schlechtes Bier zu trinken

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Re: DIY elektronische Bierspindel

#12

Beitrag von Bronkhorst » Sonntag 13. November 2016, 09:09

Ich habe gerade ein grelles "Habenwollen-Blitzen" in den Augen :Shocked

Wie cool ist das denn!? :thumbup

Jens

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Re: DIY elektronische Bierspindel

#13

Beitrag von Tom-Brauer » Sonntag 13. November 2016, 09:55

Gefällt mir ebenfalls sehr gut!
Vielleicht findest du die Zeit und Lust, ein kleines Tutorial zu erstellen, wie man sowas macht :Angel .

Gruß und Respekt!
Mein Maischebehälter inkl. Rührwerk:
https://www.youtube.com/watch?v=bP81w0qjDYA

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Re: DIY elektronische Bierspindel

#14

Beitrag von marsabba » Sonntag 13. November 2016, 10:14

Hi,
Das wird definitv mein Weihnachtsurlaub-Bauprojekt werden !!
Danke für die Idee (und auch hoffentlich mehr details).

ich schätze , da ist so ein ESP8266 drin ?
Gut das ich schon vor ein paar Wochen ein paar beim Chinesen bestellt habe.

Gruß
Martin

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Re: DIY elektronische Bierspindel

#15

Beitrag von cars10 » Sonntag 13. November 2016, 10:14

Hallo zusammen,

extrem genial.
Wäre sehr schade, wenn daraus kein Communityprojekt werden würde.

Das die Idee "geklaut" ist stellt meiner Ansicht nach kein Problem dar, ich bin aber kein Patentanwalt.
Es ist ja so, das der Erfinder mit einem Patent sein geistiges Eigentum schützt.
Zu diesem Zweck veröffentlicht er die Idee als Patent und damit wird sie "Stand der Technik".
Was du hier also "veröffentlichst" steht schon in besagtem Patent hier nachzulesen.
Wirklich viel steht da nicht drin, das macht es aber zu einem ziemlich coolen Patent, weil es den Erfindern nicht nur ein Detail sichert, sondern das ganze Prinzip.
Umgehen könnte man es trotzdem, hätte da schon eine Idee.

Inhaltliche Fragen:
Musst du da speziell darauf achten, das der Schwerpunkt verschoben ist oder ergibt sich das quasi durch die Batterien?

Bezüglich kalibrieren, mir würde vermutlich die Anzeige der Neigung reichen.
Damit ist der Gärfortschrit auch zu sehen und wenn sich nichts mehr tut ists rum, dann wird man vermutlich sowieso messen.
Schöner bzw. gewohnter ist natürlich eine Angabe in bekannten Größen, aber eigentlich rechnest du ja nur um.

Grüße,

cars10
"Malz hat das Bestreben Bier zu werden." Drew Beechum (sinngemäß)

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Re: DIY elektronische Bierspindel

#16

Beitrag von universam » Sonntag 13. November 2016, 11:00

Hallo Leute,

danke für die Blumen :Greets das freut mich dass hier reges Interesse besteht dafür!
Wow, so viel Fragen, das hätte ich nicht erwartet! :redhead

Also, das Projekt ist bei mir jetzt gerade mal 3 Tage alt, d.h. da gibts noch einiges zum optimieren und dokumentieren ...
Was du hier also "veröffentlichst" steht schon in besagtem Patent hier nachzulesen.
Na dann wirds wohl nix mit der Yacht :Wink Das Forum hat mir schon oft weitergeholfen, dann freuts mich wenn man was beitragen kann!
Mir ist nur nicht ganz klar, warum das Ding schräg in der Würze schwimmt.
Probiers einfach aus, leg einen Zylinder aufs Wasser und in eine Ecke etwas Ballast, er wird sich aufstellen. Je höher der Ballast umso steiler der Winkel. Reziprok machen wir das mit dem Zucker und damit Auftrieb. Eigentlich gehts hier ums "Metazentrum", der Zylinder wird solange rotieren bis das Metazentrum im Lot zum Auftriebspunkt ist. Diesen Wert messen wir.

Da ich das aber nicht gescheit rechnen kann, habe ich einfach empirisch den Ballast = Akku ins Eck geschoben, ein passendes Brausetablettenröhrchen im Müll gefunden und festgestellt, dass man wenn man ein klein wenig trimmet, es wunderbar zwischen 0°P und 20°P ausschlägt. Also 0°P (Reinwasser) habe ich 15° Kippen eingestellt was wohl ganz gut hin kommt und in niedrigen °P Bereich eine hohe Auflösung hat.
Musst du da speziell darauf achten, das der Schwerpunkt verschoben ist oder ergibt sich das quasi durch die Batterien?
Man kann insofern trimmen, dass man am Boden ein paar Gramm hinzufügt, damit stellt sich der Zylinder mehr auf, oder am Deckel, damit krängt er mehr. Konkret habe ich 2x M5 Mutter am Boden in die Ecke geklebt, damit habe ich einen definierte Kipprichtung.
Das ist eigentlich nicht nötig, da ich in der Software den Absolut-Winkel zum Lot nehme, aber sollte etwas definierter sein.

In der Software (Arduino) berechne ich aus den XYZ Beschleunigungswerten den Euler Winkel für X und Y und bilde daraus über Pythagoras in 3D den Absolutwinkel. Den verrechne ich mit den kalibrierten Eckwerten zum °Plato.

Hier wirds weiter spannend für mich, noch bin ich mir nicht sicher welche Formel die Kurve beschreibt. Empirisch durch eine Tabelle im code kommt man der Sache nahe, aber cool wäre die Formel zu finden dann müsste es richtig präzise sein. Ich tippe mal auf logarithmisch...


Für Edelstahlbehälter wird das aber wohl eher nix oder ?
Hast du auch einen Edelstahl Deckel darauf? Sehr edel, aber da sehe ich schwarz für Wlan... Nimms leicht, dein Bier ist garantiert strahlungfrei :thumbsup
Ist das ein Wemos, den Du da verbastelt hast ?
Mit Lua oder mit Arduino-IDE
Ja genau, das ist ein "Wemos D1 mini" und ein "GY-521". Dazu noch 2 Widerstände ( 220kOhm, 1kOhm) und ein Stückchen Lochrasterplatine. Darauf kommt der Sensor und Widerstände, außerdem knipse ich die Platine so zurecht dass er stramm im Röhrchen spannt. Akku sind zwei 18650 LiIo Zellen aus defektem Notebook Akku, ich denke aber dass 4x AA NiMH (Eneloop) dafür besser geeignet sind (Stichwort über USB Stecker direkt laden)

Knifflig ist den Stromverbrauch von ESP und Acc. im Griff zu bekommen, momentan reicht mein Schrott Akku allerdings theo. schon für ca. 30 Tage bei 5min Intervallen. Würde man da auf 30min. hoch gehen und ordentliche Zellen verwenden sollte ein halbes Jahr möglich sein :puzz

Der ESP8266 ist ein echter Powerzwerg, den nutze ich auch exklusiv für meine 10€ Brausteuerung mit Mischer, PID und Webserver falls es jemand interessiert: https://github.com/universam1/Brauhelferlein


Ich muss euch paar Bilder schicken wie der Aufbau der iSpindel genau läuft, da sind paar Tricks drin bezüglich Stromsparen und Aufbau. Dafür muss ich ihn ausseinander rupfen, aber jetzt muss unser Stehaufmännchen erst mal zeigen wie er sich im echten Sud so bewährt :Pulpfiction
Aber das beim Chinamann Ali... zu bestellen ist sicher kein Fehler, jetzt steht bei mir heute erst mal der Feldversuch mit meinem IPA an dass ich gerade am brauen bin ... :Drink

Gruss Sam
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Re: DIY elektronische Bierspindel

#17

Beitrag von Phips1702 » Sonntag 13. November 2016, 11:04

Hallo Zusammen,

solange niemand auf die Idee kommt, das Ganze zu kommerzialisieren, gibts da auch keine Probleme mit dem Rechteinhaber. Wir touchieren in der Forschung immer mal wieder Patente, bei ausschließlicher nichtkommerzieller Nutzung in der Forschung und Nennung des Rechteinhabers ist mir da auch noch nie einer an die Karre gefahren. Und: das genannte Patent ist bislang ausschließlich ein US-Patent, sprich es gilt nicht für den europäischen Markt - vermutlich war es der Firma zu teuer, das gleiche Problem haben wir an der Hochschule nämlich auch, Europa UND US (UND China UND...) ist extrem teuer.

Sehr schönes Projekt, mach doch ein Communityprojekt draus, das wäre eine tolle Sache!
Viele Grüße,
Philipp
Viele Grüße aus der Pfalz,
Philipp

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Re: DIY elektronische Bierspindel

#18

Beitrag von universam » Sonntag 13. November 2016, 11:14

Danke für eure Recherchen bezüglich dem Patent - Klotz.
Das klingt gut, also sollte man hier kein Ärger bekommen.
Sehr schönes Projekt, mach doch ein Communityprojekt draus, das wäre eine tolle Sache!
Gerne, da bin ich dabei. Wie zieht man ein Community Projekt auf? Ich arbeite, was Code betrifft, am liebsten mit Github, das ist für jedermann frei zugänglich und jedermann kann seine Verbesserungen als Pull request einfliessen lassen.
Andere Vorschläge?
VG Sam
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glassart
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Re: DIY elektronische Bierspindel

#19

Beitrag von glassart » Sonntag 13. November 2016, 11:20

Hi Sam,

Gibt es eine Möglichkeit das WLAN-Signal im Edelstahltank zu empfangen (Möglichkeit einer Kabelausführung ist sicher kein Problem oder eine "Antenne" zu installieren - habe am Deckel genug Anschlüsse, Camlock, ect.)?
Ich denke dass einige doch in einem Edelstahltank vergären und da wäre eine Lösung sicher sehr interessant.
Super cooles Projekt :thumbsup

VG Herbert

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Re: DIY elektronische Bierspindel

#20

Beitrag von BerndH » Sonntag 13. November 2016, 11:23

Ich hatte mir schon viele Gedanken über eine Messmethode für das spezifische Gewicht gemacht, aber ehrlich
auf die Idee es über den Kränkungswinkel eines Auftriebskörpers zu lösen wäre ich nie gekommen.
Finde ich super !!


Grüße

Bernd

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Re: DIY elektronische Bierspindel

#21

Beitrag von BRVanfaenger » Sonntag 13. November 2016, 11:31

wenn ich das richtig sehe hat der Wemos eine Anschluss für externe Antenne.
BLeibt nur noch n längeres kabel und eine kleine Antenne aufs Gärfass.
oder noch n kabel zum externen nachladen.....

jetzt weiss ich wozu das 4. loch in meinem Deckel ist....

fragt sich nur, ob es dann nicht in der Kühlspirale hängen bleibt.....

Edit hat gerade gesehen ist gar nicht der mini sondern ein SHT30 Schild. Schade....

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Re: DIY elektronische Bierspindel

#22

Beitrag von BerndH » Sonntag 13. November 2016, 11:42

Ich glaube irgendwelche Kabel würden Einfluss auf den Kränkungswinkel nehmen in dem sie das völlig frei schweben im Sud verhindern.
Man könnte aber einen Kunstoffdeckel auf seinem V2A Topf einsetzen um die 2.4Ghz heraus zu lassen.


Grüße

Bernd

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Re: DIY elektronische Bierspindel

#23

Beitrag von not » Sonntag 13. November 2016, 11:53

Respekt!

Bin hochgradig an dieser Bastelei interessiert!
Möchte ich gerne basteln!

Ich vergäre unter Kontrolle mit Craftbeerpi am Gärtank, da würde ich die Meßdaten der Spindel natürlich auch gerne am selben Rechner (Raspberry Pi) verarbeiten...

Na, erstmal lesen, denken, bestellen, basteln...

SUPER!
Ahoi - Sönke

Edith sagt: Verständnisfragen durch "nachdenken"tm gelöst... :puzz
... nicht vergessen: immer schön die Schaumpumpe schmieren!

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Re: DIY elektronische Bierspindel

#24

Beitrag von Griller76 » Sonntag 13. November 2016, 12:26

Auch dies ist eine prima Idee und Lösung! :thumbup
Iss was gar ist, trink was klar ist und sag was wahr ist. (Luther)

Ich bin: Der Seelenbräu – Himmlisches Bier vereint Herz und Seele!

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Re: DIY elektronische Bierspindel

#25

Beitrag von universam » Sonntag 13. November 2016, 12:35

BLeibt nur noch n längeres kabel und eine kleine Antenne aufs Gärfass.
oder noch n kabel zum externen nachladen.....
Ich glaube das mit dem Kabel wird ein unberechenbarer Einfluss auf den Krängungswinkel haben. Die ganze Sache lebt davon dass sie wie in der Schwerelosigkeit von nichts abgelenkt wird.

Wie wäre es ein Plexiglas - Guckloch einzubauen?

Ich stehe auch vor einem ähnlichen Problem, momentan befindet sich alles in meiner Wohnung. Schlussendlich soll das aber in den Keller, und da gibt kein Wlan.

Was ich mir aber vorstellen könnte wäre, einen Wifi - Extender d.h. Wlan Verstärker so nah wie möglich an die iBierSpindel zu bringen. Ich vermute selbst ein Edelstahlbehälter ist nie 100% dicht, und das was noch durchkommt and Sendeleistung könnte evlt. reichen...
da würde ich die Meßdaten der Spindel natürlich auch gerne am selben Rechner (Raspberry Pi) verarbeiten...
Momentan habe ich keinen Rechner damit in Verbindung, einfacherhalber schick ich das alles direkt in die Cloud. Aber soweit man das möchte kann man natürlich den HTTP POST dorthin schicken wo man will, und wenn es ein Raspi sein soll...
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Re: DIY elektronische Bierspindel

#26

Beitrag von universam » Sonntag 13. November 2016, 12:43

Okay Thema Communityprojekt:

Jetzt habe ich einen Zylinder gefunden der gut passt. Wenn aber jemand einen anderen Zylinder nimmt, dann wird er wahrscheinlich das neu kalibrieren müssen. :thumbdown
Würde man also hier einen passenden erwerblichen Standart - Zylinder finden (am Besten durchsichtig) dann wäre das eine wiederholbare Lösung die für jedermann leicht nachzubauen wäre!
Mein aktueller Zylinder misst ca. 3,5 x 15cm

Also hier mein Aufruf, wer hat einen guten Vorschlag bezüglich Zylinder :Greets :thumbsup
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Re: DIY elektronische Bierspindel

#27

Beitrag von Chris1990 » Sonntag 13. November 2016, 12:50

Echt eine geniale Idee! Ich finde es immer wieder klasse, was in diesem Forum alles entwickelt wird! :thumbup

Ich habe auch ein Edelstahl-ZKG zu Hause. Ich hätte also auch das Problem mit dem WLAN.
Wie wäre es, wenn man in den Deckel einen solchen Verbinder einbaut und innen und außen eine WLAN-Antenne anbaut, dann könnte das doch gehen, oder?!
Buchse:
http://www.ebay.de/itm/DELOCK-ADAPTER-R ... SwZd1VY1bH
Antennen (am besten auch kleiner, da habe ich aber gerade nichts Passendes gefunden):
http://www.ebay.de/itm/6dBi-WLAN-DSL-Om ... SwdsFUPh0u


Zu den Röhrchen: Wie wäre es mit sowas? Ist aus Polypropylen, also lebensmittelecht. http://www.ebay.de/itm/Schraubrohrchen- ... X5DSuLSEWg

Was meint ihr?

Viele Grüße

Christopher

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Re: DIY elektronische Bierspindel

#28

Beitrag von beryll » Sonntag 13. November 2016, 12:55

Ich finde die Idee mit dem Brausetablettenröhrchen gar nicht so schlimm... ok, der Aufdruck ist vielleicht etwas, worüber ich mir Sorgen machen würde, auf die Schnelle hab ich nichts anderes gefunden. Ich bin mir aber sicher, dass schon einige dabei sind, das www zu durchstöbern - und morgen beim Elch schauen, was es da brauchbares gibt (mir inklusive)...

Ich brauche nur den GY-531, den Rest hab ich hier... Bin sehr auf dieses Projekt gespannt, tolle Arbeit Sam!!!

VG Peter
Mein Lieblingstier ist der Zapfhahn...!
(Aktueller Bericht aus dem Gärfass)

Terminfindung Treffen der Saar-Lor-Lux Brauer

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Re: DIY elektronische Bierspindel

#29

Beitrag von beryll » Sonntag 13. November 2016, 12:57

Chris1990 hat geschrieben:Zu den Röhrchen: Wie wäre es mit sowas? Ist aus Polypropylen, also lebensmittelecht. http://www.ebay.de/itm/Schraubrohrchen- ... X5DSuLSEWg
Ich wusste es! :thumbsup
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Re: DIY elektronische Bierspindel

#30

Beitrag von Balanbraeu » Sonntag 13. November 2016, 13:06

Hier wirds weiter spannend für mich, noch bin ich mir nicht sicher welche Formel die Kurve beschreibt. Empirisch durch eine Tabelle im code kommt man der Sache nahe, aber cool wäre die Formel zu finden dann müsste es richtig präzise sein. Ich tippe mal auf logarithmisch...
Wenn du genügend empirische Messwerte hast, dann ist es recht leicht, eine Interpolationsformel zu finden, mit der stückweise interpoliert wird. Mit einer Spline-Interpolation müsste das eigentlich gut gehen (https://de.wikipedia.org/wiki/Spline-Interpolation).

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Re: DIY elektronische Bierspindel

#31

Beitrag von universam » Sonntag 13. November 2016, 13:07

Klasse das geht in die richtige Richtung :Bigsmile
Ich denke bei den PP Röhrchen hmm... - man braucht einen Zylinder der so steif wie möglich ist. Wenn er sich nur etwas verbiegen wird, dann wird das Einfluss haben! Acrylglas o.Ä. sollte doch perfekt sein...
Verbinder einbaut und innen und außen eine WLAN-Antenne anbaut
Sehr cool Idee, das könnte vielleicht funktionieren! :thumbup Wenn beide Antennen in Resonanzfrequenz sind würden sie das Nutzsignal transportieren, aber bin kein HF Spezialist.
Lass dich aber nicht von der Antennengröße täuschen, meistens ist da drin nur ein Drahtstummel von Lambda/2 order /4 dass dann gerade mal 3cm ist. Siehe z.b. hier: http://www.instructables.com/id/Modify- ... i-Antenna/

Probiers aus!
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Re: DIY elektronische Bierspindel

#32

Beitrag von Miicha » Sonntag 13. November 2016, 13:08

Guten Morgen,

Es scheint, mit Abstrichen bei der Reichweite, auch mir Edelstahl zu gehen, steht jedenfalls im Blog beim Original:

"The Brewometer works wıth steel contaıners

We've had a lot ot questions regarding use of the Brewometer with stainless steel fermenters. lt does work! However,
depending on how thick the steel is will determine how close your smartphone/tablet needs to be to get readings. In this
test, the steel container is outside and the tablet is receiving data from the Brewometer inside through the window."

...also: ausprobieren :-)

LG Micha.
Präzision ist genau genommen völlig daneben.

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Re: DIY elektronische Bierspindel

#33

Beitrag von cars10 » Sonntag 13. November 2016, 13:11

Es gibt noch etwas mehr Infos auf der Kickstarter Seite der Original-Jungs.
Witzig, der Prototyp war eine Wii Remote :Bigsmile

Zum Patent nochmal, bin gar nicht mehr sicher, ob das haltbar ist.
Hat jemand ein wasserdichtes Smartphone? Ich wette das schwimmt auch leicht gewickelt.
Wenn dem so ist hat das alles, was die in ihrem Anspruch beschreiben und das gabs definitiv vor 2013 :Bigsmile
Nicht dass jetzt da jemand auf die Idee kommt ich will denen an den Karren fahren, finde deren Projekt gut.
Ich kenne auch einige Brauer, die weniger bastelfreudig sind, als viele hier im Forum, da ist das ne tolle Lösung das Ding zu kaufen.

Grüße,

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Re: DIY elektronische Bierspindel

#34

Beitrag von Chris1990 » Sonntag 13. November 2016, 13:14

Wie ist es mit den hier auch durch Flüssighefe bekannten PET-lingen?
http://www.ebay.de/itm/TRAVELpet-trackb ... SwGtRX0qtW
PET wäre auch lebensmittelecht und die Röhrchen sind auf jeden Fall starr.

40mmx150mm, würde das auch reichen?

Viele Grüße

Christopher

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Re: DIY elektronische Bierspindel

#35

Beitrag von Chris1990 » Sonntag 13. November 2016, 13:17

Hier ist dazu auch noch ein gutes Angebot:
http://www.cache-corner.de/product_info ... tling.html

Dekoktor
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Re: DIY elektronische Bierspindel

#36

Beitrag von Dekoktor » Sonntag 13. November 2016, 13:23

universam hat geschrieben:Hier wirds weiter spannend für mich, noch bin ich mir nicht sicher welche Formel die Kurve beschreibt. Empirisch durch eine Tabelle im code kommt man der Sache nahe, aber cool wäre die Formel zu finden dann müsste es richtig präzise sein. Ich tippe mal auf logarithmisch...
Das ist nicht ganz einfach, dafür musst Du den Schwerpunkt von keilförmigen Zylinderabschnitten und damit die Lage des Gesamt-Auftriebsschwerpunkts berechnen. Die wiederum von der (variablen) Dichte der Flüssigkeit und dem (eigentlich gesuchten) Krängungswinkel abhängig ist.
Alle dafür notwendige Formeln müsstest Du auf https://www.ncetm.org.uk/public/files/8 ... Bottle.pdf finden, das ist m.E. ein ganz eng verwandtes Problem, bei dem bloß di Flüssigkeit drinnen statt draußen ist. Sonst ist sehr vieles gleich.
Du kannst es aber auch als Fingerübung erst einmal mit einem hypothetischen quaderförmigen Schwimmer versuchen, das sollte deutlich einfacher zu berechnen sein.

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Re: DIY elektronische Bierspindel

#37

Beitrag von universam » Sonntag 13. November 2016, 13:26

Hey das sieht super aus! :thumbsup
Der Runde Boden wird einzig Herausforderung bringen den Ballast in die Ecke zu kleben. Aber chic!!!

Apropos, wenn mein Versuch so klappt wird deren Ding wohl richtig gut sein. Also wenn jemand das Ding kauft und gegen unser Bastellösung vergleicht hätten wir die perfekte Kalibrierung! :Bigsmile

Übrigens, mir kommt gerade, wenn ich die Temperatur die ich ja habe, als Korrektur zum Plato nehme, wie man das ja auch bei analogem Spindeln so macht, dann habe ich ja immer den kompensierten Wert :Ahh
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Re: DIY elektronische Bierspindel

#38

Beitrag von Chris1990 » Sonntag 13. November 2016, 13:31

Genau. So wie ich es verstanden habe, haben die in ihrer Kapsel auch ein Thermometer integriert. Wäre das auch noch etwas? Man könnte ja vielleicht auch noch einen kleinen Fühler einbauen und automatisch den korrigierten Wert berechnen lassen?!

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Re: DIY elektronische Bierspindel

#39

Beitrag von BerndH » Sonntag 13. November 2016, 13:34

Ich glaube das auch die Volumenveränderung des Plastikschwimmkörpers bei Temperaturänderung eine weitere Variante ins Spiel bringt.
Glaskörper haben dagegen einen ganz geringen Temperatur Ausdehnungskoefizienten.
Aber da man vermutlich sowieso nicht um eine "Eichung" herum kommt hat man alle Variablen dabei gleich eliminiert.


Grüße

Bernd

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Re: DIY elektronische Bierspindel

#40

Beitrag von universam » Sonntag 13. November 2016, 13:38

Chris1990 hat geschrieben:Genau. So wie ich es verstanden habe, haben die in ihrer Kapsel auch ein Thermometer integriert. Wäre das auch noch etwas? Man könnte ja vielleicht auch noch einen kleinen Fühler einbauen und automatisch den korrigierten Wert berechnen lassen?!
Jupp, Temperatur Fühler bringt der GY schon mit, schaust du oben. Bin gerade am Temperatur Kalibrieren....
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Re: DIY elektronische Bierspindel

#41

Beitrag von glassart » Sonntag 13. November 2016, 13:40

Wie wäre es mit so einem Teil um damit im ZKG zu arbeiten
http://www.ebay.at/itm/1pcs-Faster-300M ... SwBahVe9pL

Verbunden mit einem USB-Verlängerungskabel zum PC als Beispiel? Diesen Adapter könnte man ja auch noch in ein Röhrchen "verpacken" zwecks Reinigung.

viele Grüße Herbert

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Re: DIY elektronische Bierspindel

#42

Beitrag von Taufkirl » Sonntag 13. November 2016, 13:43

cars10 hat geschrieben: Was du hier also "veröffentlichst" steht schon in besagtem Patent hier nachzulesen.
Es ist nur in USA erteilt, daher kann es außerhalb der USA bedenkenlos kopiert, gebaut, benutzt werden.
cars10 hat geschrieben: Umgehen könnte man es trotzdem, hätte da schon eine Idee.
Das glaube ich kaum, da es sehr breit erteilt wurde.

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Re: DIY elektronische Bierspindel

#43

Beitrag von vitivory » Sonntag 13. November 2016, 13:45

Auch wenn die Genauigkeit bei +-10% ist, oder lieber in den Bereich mehr Plato gehen, nach dem Grühnschlauchen und der Reifeung wird gespundet.
Wichtig ist, nicht jeden Tag messen zu müßen :Grübel
VG Vit

Zertifiziertes Mitglied der "Worschtmarktbrauerbubenbieratenbartei" WBBBB

Nicht das Bier ruiniert die Menschen, es ist das Wasser...

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Re: DIY elektronische Bierspindel

#44

Beitrag von Seed7 » Sonntag 13. November 2016, 13:53

universam hat geschrieben:Hey das sieht super aus! :thumbsup
Apropos, wenn mein Versuch so klappt wird deren Ding wohl richtig gut sein. Also wenn jemand das Ding kauft und gegen unser Bastellösung vergleicht hätten wir die perfekte Kalibrierung! :Bigsmile
Wenn jeder selber basteld ist jedes teil von dr balance her anders und muss kalibriert werden. Einfach 10 oder so zuckerloesungen machen zwischen 1 und 30 °Plato, polynom bestimmen, interpolieren(/extrapolieren),

Uebrigens beschaeftigen sich im Hollaendischem und Belgischem forum einige sich mit dem gleichen teil, aber biss jetzt immer auf der basis vom Bean und Bluetooth.

Ingo
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Re: DIY elektronische Bierspindel

#45

Beitrag von cars10 » Sonntag 13. November 2016, 14:12

universam hat geschrieben:Hey das sieht super aus! :thumbsup
Der Runde Boden wird einzig Herausforderung bringen den Ballast in die Ecke zu kleben. Aber chic!!!h
Das muss ja nicht der Boden sein, dreh es um :Bigsmile
Taufkirl hat geschrieben:
cars10 hat geschrieben:
cars10 hat geschrieben: Umgehen könnte man es trotzdem, hätte da schon eine Idee.
Das glaube ich kaum, da es sehr breit erteilt wurde.
Geb ich dir recht, das macht es auch so genial für die Jungs.
Aber der Anspruch lautet folgendermaßen:
Patent hat geschrieben:1. An apparatus comprising:
- float structure in which the center of mass and the center of buoyancy are not coincident;
- measuring component within or affixed to the float structure for measuring the inclination of the float structure indicating the specific gravity of a fluid;
- power source within or affixed to the float structure; and
- network communicating module within or affixed to the float structure for transmitting raw data.
Was, wenn du die "power source" nicht in der "foat structure" hast, sondern über ein Feld von außen, im Sinne NFC?
Für uns eher schwer zu lösen, kommerziell evtl. möglich.
Was wenn du kein "network communicating modul" hast, sondern nur eine Punkt zu Punkt Verbindung?
Haarspalterei vielleicht, aber könnte gehen.
Und nochmal generell: das was da beschrieben steht beschreibt Punkt für Punkt ein wasserdichtes Smartphone das nicht komplett senk- oder waagerecht schwimmt.
Meins ist nicht wasserdicht, sonst würd ichs probieren :Bigsmile

Grüße,

cars10
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Re: DIY elektronische Bierspindel

#46

Beitrag von gertstensaft » Sonntag 13. November 2016, 14:19

Und nochmal generell: das was da beschrieben steht beschreibt Punkt für Punkt ein wasserdichtes Smartphone das nicht komplett senk- oder waagerecht schwimmt.
Meins ist nicht wasserdicht, sonst würd ichs probieren :Bigsmile
wasserdicht möglicherweise, aber schwimmen ? :Grübel
Gruß
Gert
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Re: DIY elektronische Bierspindel

#47

Beitrag von universam » Sonntag 13. November 2016, 14:41

Kleines Update, wer den Live view angesehen hat hat gesehen dass sie zum Schluss der Schnellverärung 1,2•P angezeigt hat. Hab das jetzt nachgemessen, meine grobe Spindel zeigt ca. 1•P an. Also passt.

Zur Zeit ist sie im Klarwasser, bin gerade am Sudkochen ... Update später
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Re: DIY elektronische Bierspindel

#48

Beitrag von gingerbreadium » Sonntag 13. November 2016, 15:03

Und ich dachte immer, mit meinem Bescheidenen Halbwissen, dass man das nicht so einfach nachbauen kann, weil es zu ungenau wird.

HAMMER!!!

Ich freue mich schon auf Updates :thumbup

Karlsruher
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Re: DIY elektronische Bierspindel

#49

Beitrag von Karlsruher » Sonntag 13. November 2016, 15:12

Hallo Sam,

da hast du ja eine sehr interessante Lösung gefunden, Hut ab :thumbup
universam hat geschrieben: Übrigens, mir kommt gerade, wenn ich die Temperatur die ich ja habe, als Korrektur zum Plato nehme, wie man das ja auch bei analogem Spindeln so macht, dann habe ich ja immer den kompensierten Wert :Ahh
Das mit dem kompensierten Wert ist aber glaube ich nicht so einfach.
In der unvergorenen Würze funktioniert das ja noch, aber wenn es anfängt zu gären entsteht ja Alkohol.
Da muss man dann immer bei der gleichen Temperatur messen um keinen Fehler zu machen.
Die rechnerische Korrektur der Dichte ist da nicht mehr so einfach möglich.

Oder liege ich da falsch ?

MaHoHeWa
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Re: DIY elektronische Bierspindel

#50

Beitrag von MaHoHeWa » Sonntag 13. November 2016, 15:39

Ich habe mal versucht heraus zu finden was für eine Funktion hinter dem Neigungswinkel steckt.

Ich bin mir da aber gar nicht sicher, trotzdem so weit bin ich gekommen:
kraenkung.jpg
V_e: Verdängtes Volumen des eingentauchten Teils des Zylinders
m_zyl: Masse des Zylinders
h_m : Höhe des Würzepegels in der Mitte des Zylinders
rho_w: Dichte der Würze
h_s: Höhe des Schwerpunkts des Zylinders
r_s: Abstand des Schwerpunkts von der Mitte des Zylinders

Code: Alles auswählen

V_e = pi * r_zyl^2 * h_m                                     (1)
pi * r_zyl^2 = a                                             (2)
V_e = a * h_m                                       (3, 1 mit 2)

m_zyl = V_e * rho_w                 (Archimedisches Prinzip) (4)
V_e = m_zyl / rho_w                             (5, 4 umgeformt)

h_m = V_e / a                                   (6, 3 umgeformt)
h_m = m_zyl / rho_w / a                             (7, 6 mit 5)

tan(alpha)= r_s/(h_m - h_s)                                  (8)
tan(alpha)= r_s/( ( m_zyl / rho_w / a ) - h_s )     (9, 8 mit 7)
Scheint eine Tagensfunktion zu sein.
Bitte nachprüfen, meine Mathekenntnisse sind nicht mehr die besten :redhead

Gruss
Kolja

Gesperrt