Flaschengärung mit Brett

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GregorSud
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Flaschengärung mit Brett

#1

Beitrag von GregorSud »

Hallo zusammen,

ich wollte mal nach euren Erfahrungen zur Flaschengärung mit Brettanomycen fragen. Die Meinungen gehen da ja sehr auseinander und reichen von "Oh Gott, Flaschenbomben im Anmarsch", bis "Mache ich schon immer so, kein Problem".

Klar, wenn man ein Saison gebraut hat und das Restextrakt <1°P ist, kann auch bei der anschließenden Flaschengärung nicht mehr viel passieren. Wenn mann aber ein Imperial Stout oder Barleywine in die Flasche bringt, liegt häufig ein Vielfaches an Restextrakt vor, auf das sich die Miezen stürzen können.

Bierwisch schreibt hier viewtopic.php?p=151173#p151173, dass sich die Bretts in Anwesenheit von Einfachzucker scheinbar anders verhalten. Ähnliches schreibt auch der Mad Fermentationist http://www.themadfermentationist.com/20 ... lgian.html

Demzufolge sollte die Flaschengärung eines RIS problemlos klappen, so lange mit Zucker abgefüllt wurde. Bei Abfüllung ohne Zucker und Zugabe der Bretts, sollten sich diese folglich auf das Restextrakt stürzen und langsam aber sicher das Bier überkarbonisieren :Grübel

Gibt es noch mehr Erfahrungswerte? Ich würde ein RIS mit Bretts gerne erstmal ein Zeit lagern und nicht jeden Monat eine Flasche öffnen müssen...

Beste Grüße!
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Kurt
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Re: Flaschengärung mit Brett

#2

Beitrag von Kurt »

Ich hab die Erfahrung gemacht, dass auch bei der Speisung mit Zucker bei Brett Bieren der CO2-Gehalt im Bier stetig steigt. Siehe Orval.
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marsabba
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Re: Flaschengärung mit Brett

#3

Beitrag von marsabba »

Hallo,

ich habe das öfters mal so praktiziert, dass ich Biere mit Brett geimpft und dann gleich in die Flasche gefüllt habe, ganz ohne zusätzliche Zuckergabe.
Da waren auch Platobomben (>16^P) dabei.
Nach ein, zwei Monaten hatten die Flaschen durchaus eine recht starke Karbonisierung , wie bei einem Weizen, aber zerhaut hats mir keine Flasche.
Trotzdem bleibt da immer ein ungutes Gefühl...einmal im Monat eine Flasche testweise entlüften hab ich dann doch gemacht.

Grüße
Martin
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Seed7
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Re: Flaschengärung mit Brett

#4

Beitrag von Seed7 »

Leider keine eindeutige antwort. Es ist stamm abhaengig. Einige Bretts gehen tief und koennen mehr als Sacch. Viele auch nicht und genau wie bei Sacch. hat es den schein das viele dunkle malze einen negativen einfluss auf die (nach)gaerung haben. Brett frisst nicht alles :( .

Lagere den RISS einige monate in einem Glassballon bevor dem abfuellen und verfolge wass geschiet.

Ingo
"Wabi-Sabi" braucht das Bier.
GregorSud
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Re: Flaschengärung mit Brett

#5

Beitrag von GregorSud »

Ok, also nichts genaues weiß man nicht ;)

Dann werde ich ein bisschen experimentieren! Danke für eure Meinungen...
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Bierwisch
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Re: Flaschengärung mit Brett

#6

Beitrag von Bierwisch »

Hallo Gregor,
nochmal zu dem verlinkten Beitrag von mir - ich habe explizit was anderes geschrieben. Wenn Brett als alleinige Hefe eingesetzt wird, verhält sie sich nach meiner persönlichen Erfahrung anders, als wenn sie als Nachgär-/Zweithefe nur noch längerkettige Kohlehydrate vorfindet.

Gruß,
Bierwisch
Der Klügere kippt nach!
GregorSud
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Re: Flaschengärung mit Brett

#7

Beitrag von GregorSud »

Bierwisch hat geschrieben:Hallo Gregor,
nochmal zu dem verlinkten Beitrag von mir - ich habe explizit was anderes geschrieben. Wenn Brett als alleinige Hefe eingesetzt wird, verhält sie sich nach meiner persönlichen Erfahrung anders, als wenn sie als Nachgär-/Zweithefe nur noch längerkettige Kohlehydrate vorfindet.

Gruß,
Bierwisch
Ja, danke für die Richtigstellung. Ich meinte das Richtige, habe es aber im Kopf noch einmal verdreht :Bigsmile

Grüße :Drink
G
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