SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

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SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#1

Beitrag von Tozzi » Donnerstag 13. Oktober 2016, 22:45

Servus zusammen,

nachdem ich inzwischen doch einige PN's zu dem Thema erhalten habe, möchte ich mal einen neuen Faden anfangen und hier meine Erfahrungen und hoffentlich die anderer Ss Brewtech Nutzer sammeln.
Mit mindestens dreien habe ich schon ausgiebig PN ausgetauscht und wir haben festgestellt, dass eine Zusammenfassung für Interessierte Sinn macht, sonst bestellt man allen möglichen Kram umsonst und am Ende passt halt dann doch nichts so wirklich zusammen.
Also hab ich mich jetzt mal hingesetzt und das alles nach meinem aktuellen Stand zusammengeschrieben.
Sorry für die Wand von Text, die da jetzt kommt. :Mad2

Ich verwende ja schon seit einiger Zeit den Brewmaster Bucket (8 Sude), und habe jetzt zum ersten mal den 7 Gallon Chronical, Brewmaster Edition ausprobiert.

Beides sind prinzipiell zylindrokonische Gärtanks, also ZKGs, aber für den Hobbybereich entwickelt und nicht wirklich für Druck ausgelegt (also eigentlich Pseudo-ZKGs), aus V2A Edelstahl, mit deutlichen Unterschieden (nicht nur preislich).
Inzwischen nenne ich je 2 von beiden mein eigen (der zweite BME Chronical kommt nächste Woche).
Für mich die ideale Alternative zu Plaste & Elaste.
Beiden gemeinsam ist die sehr gute Verarbeitung, die Schweißnähte sind nahezu perfekt ausgeführt, und man spürt von Beginn an ein Gefühl von Wertigkeit.
Das Ganze hat seinen Preis; der relativiert sich aber recht schnell, wenn man mit Produkten anderer Hersteller vergleicht.
Dennoch, man nimmt einiges an Geld in die Hand, und das alles läppert sich mit Zubehör recht schnell zu einem dann doch stolzen Preis zusammen.
Ist halt Edelstahl. Muss man sich vorher überlegen, ob man das braucht oder will.

Leider versendet der Hersteller nur innerhalb der USA, so dass so manches Zubehör hierzulande immer noch rar und meistens ausverkauft ist.
Die wichtigsten Sachen bekommt man aber problemlos, manchmal muss man halt etwas findig sein oder mal ein paar Wochen warten können.
Gute Quellen sind: MaltMiller, brouwmarkt.nl, homebrewshop.be. Die ersteren beiden sind offizielle Distributoren für Europa.
Und natürlich Simon (Schnapsbrenner). Schadet nicht, im Zweifel einfach per Email anzufragen. Geduld ist halt nötig, leider. Aber die haben wir ja als Brauer sowieso. :Wink
Andere Ersatzteile, z.B. O-Ringe, besorgt man lieber bei http://www.oringsandmore.com oder anderen Quellen. Wahrscheinlich kriegt man die O-Ringe sogar im Baumarkt.

Ich fang mal mit dem Brewmaster Bucket an.
Zur Zeit für gut 200 Euro erhältlich beim MaltMiller (was dem derzeit dank “Brexit” sehr niedrigen Pfund Kurs zu verdanken ist).
Das Ding ist leicht, sehr schnell sauber gemacht (15 Minuten), und erfüllt seinen Zweck perfekt, solange man auf Temperaturkontrolle verzichten kann bzw. über eine geeignete externe Temperaturkontrolle verfügt.
Ideal für Sude mit Notti im Winter. Kann auch zur Not von einer Person im gefüllten Zustand herumgeschleppt werden (wenn die Bandscheiben mitmachen).
Für sowas werde ich weiterhin den Bucket dem Chronical vorziehen, denn der Reinigungsaufwand ist einfach konkurrenzlos minimal.
Trub und Hefe sammeln sich unten im Konus, mit geringer Kontaktfläche zum Jungbier, und der schwenkbare, auch von außen verstellbare "Racking Arm" erlaubt es, auch bei viel Sediment sauber abzuschlauchen.
Der Hahn ist hochwertig und leicht zu reinigen, aber bei Probenentnahme entsteht ein gewisses Kontaminationsrisiko, wenn man nicht gleich mit TM70 oder sowas nachspült, zumal über denselben Hahn normalerweise am Ende auch abgefüllt wird.
Für den Racking Arm braucht man Ersatz O-Ringe. Diese sind extrem fragil und es liegen nur 2 Ersatzringe bei.
Glücklicherweise gibt es diese leicht zu kaufen. Sind metrisch, Buna 8,5 x 1 mm. Pfennigware. Es hilft, die Dinger mit Schankhahnfett ein wenig einzureiben oder mit StarSan Lösung zu besprühen, dann halten sie etwas länger.
Man kann Temperatursteuerung (FTSs) nachrüsten, davon rate ich aber ab, denn das ist in dem Fall eine "halbscharige" Lösung und birgt Frustpotenzial, zumal in dem Fall der Preisunterschied zum Chronical BME drastisch schrumpft.

Nun zum Chronical (Brewmaster Edition):
Ideal für alle, die keine andere Möglichkeit zur aktiven Gärführung haben, bzw. diesbezüglich nach einer flexiblen Lösung suchen.
Erhältlich in verschiedenen Größen, von 7 Gallons bis 1 Barrel; ich nutze die kleinste Variante, 7 Gal, das entspricht in etwa 26,5 Liter.
Der Fermenter ist vom Werk aus mit einer Kühlschlange (Teil des separaten FTSs Systems für die Buckets) ausgerüstet, die seitlich im Gäreimer angebracht wird, also nicht im Deckel, wie beim Bucket oder den Non-BME Chronicals.
Dazu kommt im Lieferumfang eine Thermo Isolierung aus Neopren.
Unten am Konus befindet sich ein 1,5" Tri Clamp Flansch zum Ablassen des Bodensatzes. Auch geeignet zum Ernten von Hefe.
Darüber befindet sich ein weiterer Flansch, ebenfalls 1,5", zum Abfüllen.
2 Schmetterlingsventile (Butterfly Valves) sind auch inbegriffen, also keine Ball Valves wie bei der Standard Edition.
Zusätzlich gibt es noch einen dedizierten Probenhahn, identisch mit dem Hahn vom Brewbucket.
Das alles zusammengerechnet rechtfertigt den Preisunterschied meiner Meinung nach deutlich.
Die O-Ringe am Racking Arm sind genauso fragil wie beim Bucket.
Metrisch, Buna, 10 x 1,2 mm.

Oben im Deckel ist ein 3” Tri-Clamp Flansch angebracht.
Von Werk aus dabei ist ein Blow-Off Adapter mit 1/2” Tülle, nebst Überdruckventil.
Bis zu 0,25 Bar kann man also aus der CO2 Flasche draufgeben, um gegen die Schwerkraft abzufüllen.
Drüber spundet das Ventil ab, man kann also nichts kaputt machen.

Bei mir hat das in der Praxis nur gereicht, um “herkömmlich” abzufüllen, also Schlauch ins mit CO2 vorgespülte Keg, Alufolie drüber.
Für die Befüllung über das Steigrohr (Getränkeanschluss) reicht der Druck nicht, oder ich habe etwas falsch gemacht.

Als weiteres Zubehör gibt es ein Blow-Off Rohr (um Knicke im Schlauch zu vermeiden), und eine CIP (Clean-In-Place) Kugel, auf die ich noch weiter eingehen werde.

Wer mag, kann auch Beinverlängerungen, Rollen oder ein Schauglas dazukaufen, was im Einzelfall Sinn machen kann.
Diese Teile sind aber in Europa chronisch ausverkauft; da ist es dann gut, wenn man Bekannte in den USA hat und direkt bei Ss Brewtech bestellen kann.

Man sollte sich aber bewußt sein, dass der Chronical auch unbefüllt schon schwer genug ist (auch dank der Butterfly Valves, wovon jedes schon an die 2 Kilo wiegt), so dass es keinen großen Spaß macht, ihn herumzuschleppen.

Zur Temperatursteuerung (FTSs):
Ich würde auf jeden Fall dazu raten, die Kombination aus Heizung und Kühlung zu bestellen (mit dem separaten Heating Pad, welches zwischen dem Neoprenmantel und dem Konus des Fermenters platziert wird). Mein Praxistest hierzu steht noch aus.
Theoretisch kann man auch über die Kühlschlange aufheizen, mittels Aquariumheizstab im Ausgleichsbehälter, aber das könnte der Grund gewesen sein, warum mein letztes Saison mit der WY3724 frühzeitig den Löffel abgegeben hat.
Es kann halt zur Bildung von Temperaturschichten kommen, und wenn man schon heizt, dann lieber von unten; die Kräusen brauchen das ja nicht.

Es ist auch möglich, die Würze heiß einzufüllen und mittels der Kühlschlange auf Anstelltemperatur zu bringen.
Empfehlen würde ich, die Einstellung der Kontrolleinheit auf Fahrenheit zu lassen, denn die Hysterese beträgt minimal 1˚, egal welche Einheit.
Fahrenheit ist da präziser und schaltet schneller.

[Nachtrag: Die "Heating & Chilling" Version des FTSs Controllers erlaubt eine Einstellung der Hysterese auf 0,1˚ genau, egal ob F oder C, so dass man dann auch problemlos Celsius einstellen kann]

Man braucht zur Kühlung einen Ausgleichsbehälter (z.B. eine Camping Kühlbox), da die Kühlschlange mittels Tauchpumpe, vom Controller gesteuert, versorgt wird. Man kann da Eis oder Kühlakkus reintun und jeden Tag wechseln, oder einen externen Aquariumkühler verwenden, oder auch einen Glykolkühler anschaffen; sowas wird mittlerweile auch von Ss Brewtech selber angeboten, kostet 1000$, kann aber dann auch bis zu 4 Fermenter mit Cold Crash Temperaturen “versorgen” und der Augleichsbehälter entfällt.
Derzeit ist der aber leider nur in den USA erhältlich.

Zum Abschluss noch meine Tipps zur Einkaufsliste für den Chronical.

Wichtiges Zubehör:
  • Schlauch 1/2” ID (für Abfüllung)
  • Hose Barb 1,5” TC Flange to 1/2” (essentiell zum Abfüllen)
  • TC Clamps 1,5” (nach Bedarf)
  • Dichtungen für TC Clamps (kommen im 3er Pack)
Eventuell nützliches Zubehör:
  • Blow-Off Cane 3” TC
  • Tri-Clover Caps 1,5”
  • Leg Extensions
  • Casters (Rollen)
  • “Stainless Shelves” Blech zur Stabilisierung und Ablage für Blow Off Container, FTSs Controller etc…
  • Hose Barb 1,5” TC Flange to 1”
  • Ss Tri-Clamp Fitting for pressurized Transfer
  • Ss Cap 3” to 1,5” Reducer
  • Ssight Glass (dann braucht man aber die Leg Extensions)
  • Ss Hose Barb 1/2" MPT to 3/8"
  • Ss 1/2" FTP to 1/2" hose barb
Die letzteren beiden kann man zusammenschrauben und hat so einen Adapter für 1/2” auf 3/8” Schläuche.
Damit kann ich z.B. vom Grainfather Kühler direkt in den Chronical bzw. Brewbucket umpumpen.
Hat sich aber auch schon in anderen Anwendungen bewährt.

FTSs (Temperaturkontrolle):
  • FTSs for BME Chronical 7/14 Gal. Heating & Chilling
  • Aquarium Durchlaufkühler, z.B. Hailea Ultra Titan 200 (geht bis 3˚C runter) mit Pumpe, z.B. EHEIM compact 1000
  • Oder: Glycol Chiller (wenn man viel Geld übrig hat und jemanden in den USA kennt oder selber demnächst rüberfliegt)
  • Kupfersulfat gegen Biofilm im Ausgleichsbehälter
  • Kühlbox
CIP ("Clean-In-Place"):
  • 3" Tri-Clamp CIP Kugel
  • Plastikwanne min. 30 Liter Fassungsvermögen
  • die oben erwähnten Hose Barb 1,5” TC Flange to 1” Adapter, 2 Stück
  • Schlauch mit 1” ID (Reinigungsflüssigkeit aus den beiden Butterfly Hähnen in die Wanne zurück leiten)
  • Starke Teichpumpe, z.B. Einhell Schmutzwasserpumpe GE-DP 7330 LL ECO (Danke an Klaus a.k.a. Dyrdlingur für den Tipp)
  • Reduzierstück 1 1/2" IG auf 3/4" AG (z.B. bei Stabilo Sanitär)
  • Reduzierstück 3/4" AG -> 1/2" IG (CIP Kugel), auch dort
  • Panzerschlauch mit 3/4" IG auf beiden Seiten, eine Seite abgewinkelt, z.B. ebendort
  • PBW, Bevi Liquid oder anderen alkalischen Vorreiniger
  • SaniClean (mit StarSan gibt's 'ne Schaumparty)
Links:
http://www.ssbrewtech.com/collections/fermenters
https://ssbrewtech.zendesk.com/hc/en-us ... FERMENTERS
https://www.youtube.com/channel/UC9XQfN ... oG8s-WiMSg

Ich würde mich sehr freuen, wenn da noch weitere Tipps kommen, und dann gerne die Listen ergänzen.
Hoffentlich hilft dies hier dem einen oder anderen aber schon mal.
Falls Interesse besteht, kann ich auch jederzeit gerne Bilder und Videos hochladen.
Danke nochmal insbesondere an Ulrich (Aeppler) und Klaus (Dyrdlingur) für die wertvollen Tipps und das infernalische Wettrüsten. :redhead

[EDIT 18.10.2016: Ein paar Sachen korrigiert und ergänzt]
[EDIT 22.10.2016: Eheim Pumpe für Kühlung hinzugefügt]
[EDIT 28.11.2017: Maße für O-Ringe für Chronical Racking Arm hinzugefügt, CIP Maße angepasst]
Zuletzt geändert von Tozzi am Freitag 3. November 2017, 01:22, insgesamt 5-mal geändert.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#2

Beitrag von Bierdimpfl » Freitag 14. Oktober 2016, 01:00

Mein Chronical steht einfach im Kuehlschrank.

Ist schon ein gutes Gereat aber....
  • 0.25 BAR ist zu wenig fuer Druckvergaerung (macht bei mir nix. Ist sowieso Klassisch Kalt bei mir)
  • Das CIP system is wirklich nicht noetig. Dass das Ueberdruckventil nicht am Deckel andgebracht ist, is Bloedsinn
  • Ansonsten bin ich mit dem Teil zufrieden. Es koennte trotzdem innen etwas besser poliert sein
Cheers && Servus

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Re: SS Brewtech (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#3

Beitrag von Aeppler » Freitag 14. Oktober 2016, 07:09

Hallo Bierdimpfl,

Du hast vermutlich die vorherige Version des BM Chronical. Bei der Brewmaster Edition von deren Erfahrung Stephan berichtet ist das Überdruckventil im Deckel.
Die Chronicals sind ausdrücklich nicht zum Vergären unter Druck gedacht. Dafür gibt es jetzt einen anderen neuen Tank.
Durch die neue eingebaute Kühlschlange ist das CIP eine hervorragende Hilfe bei der Reinigung. Mittels TC wird die Kugel mit ihrem3" Adapter einfach am Deckel angeflanscht.
Ich benutze den CIP Ball und die erwähnte Tauchpumpe mit einer Eigenkonstruktion aus Baumarkt Lochblechen ebenfalls zur Reinigung meiner Kegs.
Über das Finish kann ich nicht meckern. Man sollte sie sowieso nach Anleitung vor Gebrauch entfetten und innen passivieren.

PS: Kein Verwandtschafts oder sonstiges Verhältnis zu SS Brewtech, ich arbeite in einer anderen Branche. Finde die Teile einfach Klasse, das ist alles.
Beste Grüße aus Mengelse.
Ulrich

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Re: SS Brewtech (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#4

Beitrag von Aeppler » Freitag 14. Oktober 2016, 07:15

Hi Stephan,

Super Artikel, sehr ausführlich, vielen Dank. Eine Kleinigkeit möchte ich in Sachen Händlerliste noch beitragen.

Mein Schauglas habe ich von Niklas - Braubebo.de. Er hat ebenfalls Tri Clamp 1,5", Dichtungen aller Art dazu und Verbindungsstücke. Die Teile sind bei den von Dir genannten Händlern teilweise schwer und nur mit höheren Lieferkosten zu bekommen.
Beste Grüße aus Mengelse.
Ulrich

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Re: SS Brewtech (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#5

Beitrag von t3k » Sonntag 16. Oktober 2016, 15:33

Moin Moin,

Ich habe vor einiger Zeit auch schon mal einen Post zwecks Entscheidungshilfe zusammengezimmert ;)

Wer möchte kann hier mal schauen:
viewtopic.php?f=7&t=8935&p=135059#p135059

Ich finde es super wenn wir die Erfahrungen etwas bündeln.

Zum Thema CIP-Pumpe kann ich noch sagen die 6315 N von Einhell hat zwar ähnliche Kenndaten in Sachen Förderleistung, in der Realität ist sie aber deutlich zu schwachbrüstig. .... wer billig kauft kauft halt oft zwei mal ... wie ich in diesem Fall ;)

Ich stelle meinen BME 14 Gal Conical für die CIP Reiniging in eine Größe "Mörteleanne" aus dem Baumarkt. So kann ich die Reinigungsflüssigkeit durch das große Schmetterlingsventil direkt wieder raus lassen.

Cheers
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Re: SS Brewtech (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#6

Beitrag von Tozzi » Sonntag 16. Oktober 2016, 16:18

Hi,
t3k hat geschrieben:CIP Reiniging in eine Größe "Mörteleanne" aus dem Baumarkt
Ich habe mir ein Brett zuschneiden lassen, das quer über der Badewanne liegt.
Da stelle ich den Chronical drauf und die Pumpe kommt in die Wanne. Klappt einwandfrei, ohne Sauerei.

Das sieht dann so aus (hab zwischendrin kurz das untere Ventil etwas zugedreht damit die oberen auch gespült werden):
IMG_1628.jpg
CIP
IMG_1628.jpg (49.41 KiB) 20662 mal betrachtet
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#7

Beitrag von Tozzi » Dienstag 18. Oktober 2016, 17:48

Kleines Update:
Im Gegensatz zum "normalen" FTSs (Kühlung), welches eine Hysterese von minimal 1˚ (C/F) hat, lässt sich der Controller vom Heating & Chilling Set auf 0,1˚ Schaltbereich einstellen. :thumbup
Ich habe das im Eingangspost editiert.
Zuletzt geändert von Tozzi am Dienstag 18. Oktober 2016, 20:25, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße aus München
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Re: SS Brewtech (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Tipps

#8

Beitrag von Schlinsermändle » Dienstag 18. Oktober 2016, 19:16

Stefan, großer Dank für deine mühewaltung und die vielen vielen infos. wäre eine gute, sehr gute alternative zum speidel kellermeister.

gruss
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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#9

Beitrag von Tozzi » Dienstag 18. Oktober 2016, 20:35

Ich freu mich sehr wenn das dem einen oder anderen weiterhilft.
Die Zusammenstellung der einzelnen Teile hat Spaß gemacht, aber viel Zeit und Porto gekostet...
Über Letzteres darf ich gar nicht nachdenken. :Shocked
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#10

Beitrag von t3k » Mittwoch 19. Oktober 2016, 07:04

Tozzi hat geschrieben: Die Zusammenstellung der einzelnen Teile hat Spaß gemacht, aber viel Zeit und Porto gekostet...
Über Letzteres darf ich gar nicht nachdenken. :Shocked
Das geht mir genauso ;)
Bezüglich der 0,1 Grad, dass muss ich gleich heute Abend mal ausprobieren. Danke für den Tipp. Ich nehme an man kann die Hysterese in 0.1 Schritten einstellen oder ? 0,5 Grad *C wäre ja perfekt.

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#11

Beitrag von ZeroDome » Mittwoch 19. Oktober 2016, 12:54

Oben im Deckel ist ein 3” Tri-Clamp Flansch angebracht.
Von Werk aus dabei ist ein Blow-Off Adapter mit 1/2” Tülle, nebst Überdruckventil.
Bis zu 0,25 Bar kann man also aus der CO2 Flasche draufgeben, um gegen die Schwerkraft abzufüllen.
Drüber spundet das Ventil ab, man kann also nichts kaputt machen.

Bei mir hat das in der Praxis nur gereicht, um “herkömmlich” abzufüllen, also Schlauch ins mit CO2 vorgespülte Keg, Alufolie drüber.
Für die Befüllung über das Steigrohr (Getränkeanschluss) reicht der Druck nicht, oder ich habe etwas falsch gemacht.
Bei mir klappts durch Steigrohr (NC-Keg) - vllt. ist bei dir etwas undicht?

Wenn man an die CO2-Seite einen Schlauch anschließt, welcher in Wasser ragt, blubbert dieser dann bei geschlossenem Keg solange, bis das Bier am CO2 Ausgang ist, dann schnell den Fluss stoppen :) (oder man befüllt per Waage)

Als Blow-Off habe ich einfach einen entsprechend dicken Schlauch, klappt auch prima.

Gärtemperatursteuerung habe ich über ITC-1000 gelöst, 0,1°C einstellen geht auch.

Wie macht ihr die CIP-Reinigung? Erst Wasser, dann Reinigungsmittel und danach noch Desinfektion durch die Kugel pumpen? Wielange lasst ihr einen Durchgang laufen?

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#12

Beitrag von Dyrdlingur » Mittwoch 19. Oktober 2016, 16:31

ZeroDome hat geschrieben: Wie macht ihr die CIP-Reinigung? Erst Wasser, dann Reinigungsmittel und danach noch Desinfektion durch die Kugel pumpen? Wielange lasst ihr einen Durchgang laufen?
Erst mit Wasser ca. 20 Liter für meinen 1/2 BBL. Dann 20 Minuten mit PBW, dann nochmal 10 Liter Wasser, dann noch 5 Minuten mit Saniclean.
Ich steh halt auf die amerikanischen Reinigungsmittel.

Viele Grüße
Klaus.

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#13

Beitrag von Tozzi » Mittwoch 19. Oktober 2016, 16:41

t3k hat geschrieben:Ich nehme an man kann die Hysterese in 0.1 Schritten einstellen oder?
Genau! :thumbup
ZeroDome hat geschrieben:Bei mir klappts durch Steigrohr (NC-Keg) - vllt. ist bei dir etwas undicht?
Ah, vielen Dank für den Hinweis! Dann muss ich das unbedingt nochmal probieren und diesmal der Sache auf den Grund gehen.
Der Tipp mit dem CO2 Anschluss ist auch cool, ich fülle aber normalerweise mit Waage ab.
Dyrdlingur hat geschrieben:Erst mit Wasser ca. 20 Liter für meinen 1/2 BBL. Dann 20 Minuten mit PBW, dann nochmal 10 Liter Wasser, dann noch 5 Minuten mit Saniclean.
Ziemlich genauso mache ich das auch.
Erst mit Wasser bis der gröbste Schmodder weg ist, dann PBW 20 Minuten, nochmal 5 Minuten Wasser, dann 10-15 Minuten SaniClean.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#14

Beitrag von Tozzi » Samstag 22. Oktober 2016, 22:58

Hab noch die EHEIM compact 1000 Pumpe zur Liste im Eingangspost hinzugefügt; beim Setup mit Aquariumkühler braucht man sowas in der Richtung.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#15

Beitrag von Tozzi » Montag 24. Oktober 2016, 19:38

Servus zusammen,

heute hat die Abfüllung unter Druck direkt ins Steigrohr der NC Kegs wunderbar funktioniert. :thumbup
Keine Ahnung, was ich da letztes mal falsch gemacht habe. War wohl wirklich eine Undichtigkeit irgendwo.
Heute habe ich alle Verschraubungen mit Teflonband abgedichtet, und kaum macht man's richtig, schon funktioniert's auch.
Danke nochmal an Dominic für den Hinweis!
Viele Grüße aus München
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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#16

Beitrag von t3k » Montag 24. Oktober 2016, 20:49

Moin,

Gut zu hören ;) das steht bei mir auch noch auf der Agenda !

Sag mal gibt es bei dem Kauf von Kupfersulfat irgendetwas zu beachten ? Bzw. kannst du mir mal sagen was u wo du gekauft hast u in welchen Dosen die es einsetzt ?

Cheers
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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#17

Beitrag von ZeroDome » Montag 24. Oktober 2016, 22:00

Das Kühlwasser ist mir letztens auch schön fies geworden. War krank und habe es eine ganze Woche im Kühler vergessen -> nicht empfehlenswert! (stinkt auch...)

Kupfersulfat klingt gut, würde es denn auch Kupferrohr im Wasser oder so tun? Was ist ausschlaggebend für eine antimikrobielle Wirkung?

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#18

Beitrag von Aeppler » Montag 24. Oktober 2016, 22:50

Tach,

Chemiediscount beim Amazonen oder Bucht. Kilo um 10€.

Achtung: Toxisch Kategorie 4. Verursacht schwere Augenschäden. Schutzbrille tragen. Handschuhe tragen. Sehr schädlich für Wasserorganismen mit Langzeitwirkung. Darf nicht ins Abwasser gelangen. Siehe seilnacht.com.

Ich habe es mit 5g auf 15l Wasser probiert. Bisher kein Bioglibber - 8 Tage Umwälzbetrieb bei bakterienfreundlichen 30 Grad.
Beste Grüße aus Mengelse.
Ulrich

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#19

Beitrag von Tozzi » Montag 24. Oktober 2016, 22:52

Kupfersulfat kann man ganz niedrig dosieren.
Ich habe eine Billigst-Kühlbox, die fasst wohl etwa 20 Liter, da gebe ich 15 Liter Osmosewasser rein und eine Messerspitze (mehr nicht) Kupfersulfat.
Bei meinem harten Wasser würde das Kupfersulfat sonst ausflocken.
So eine Kilodose Kupfersulfat (z.B. bei Amazon über Chemdiscount) sollte also ein Brauerleben lang reichen.
Am besten ausprobieren, und wirklich nur sowenig nehmen wie gerade nötig.
Das Zeug macht nämlich nicht nur den Biofilm im Kühler kaputt, sondern auch den in der Kläranlage... :Grübel
ZeroDome hat geschrieben:Was ist ausschlaggebend für eine antimikrobielle Wirkung?
Sind wohl die Cu++ Ionen.
Als Spurenelement ist es zwar erwünscht, wird aber schnell recht giftig, wenn eine bestimmte, (niedrige) Grenze überschritten wird.

Ich habe heute auch nochmals das CIP System im EInsatz gehabt.
Heute hat es prächtig funktioniert und völlig aufgeräumt im Eimer.

Tipp:
Darauf achten, dass das Wasser warm genug ist (bei mir waren's heute knapp 50˚C) und lange genug pumpen lassen.
Während der alkalischen Spülung nach 10 Minuten mal schauen, wie der Kräusenrand aussieht und eventuell mit einem Schwamm nachhelfen.
Bei mir ist heute alles piccobello sauber geworden. :thumbup
Zur Sicherheit werden natürlich alle Tri Clamps abgenommen, alles inspiziert und die Dichtungen separat nochmal in StarSan eingelegt.
Nötig ist das aber wohl nur alle paar mal. Inspektion war unauffällig, nirgendwo sichtbarer Schmodder.
Auch da wird irgendwann Routine einkehren. Die ersten paar mal sind halt spannend... :Wink
Und ein Bierchen per Steigrohr in das zu 99% mit CO2 gefüllte Keg zu pumpen wirkt unheimlich befriedigend.

//EDIT: Ulrich war schneller...
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#20

Beitrag von Malzwein » Dienstag 25. Oktober 2016, 15:22

Darf nicht ins Abwasser gelangen.
Ihr entsorgt das aber auch brav beim Sondermüll? :Waa
Gruß Matthias

Jep, Bier wird´s immer... meist auch trinkbar und manchmal ist es richtig gut! :P

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#21

Beitrag von Kraeusenpils » Dienstag 25. Oktober 2016, 16:56

kann man nicht statt des giften CuSO4 Ethanol nehmen, also Brennspirtus oder wenn es etwas
teurer sein darf auch Ethanol unvergällt. 25% sollten doch reichen?
wie groß ist das volumen an kühlwasser, dass man mit einem aquariumkühler im kreis
pumpt? mit zwei liter brennspiritus hätte man dann bei 25% acht liter...

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#22

Beitrag von Tozzi » Dienstag 25. Oktober 2016, 17:01

Es reicht wirklich eine "Prise". Eine kleine Messerspitze und gut ist.
Soooo giftig ist das nun auch wieder nicht. Ist ja kein radioaktives Cäsium oder sowas.
Aber lasst uns diese Diskussion wenn dann bitte hier weiterführen:
viewtopic.php?f=3&t=10600
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#23

Beitrag von t3k » Mittwoch 26. Oktober 2016, 06:43

Moin,
hast recht, passt auch. Ss-Brewtech schreibt ja auch das man eigentlich nichts dergleichen braucht. Die Nummer mit dem Kupfer ist ja als "wenn ihr in der Richtung was machen wollt dann nehmt Kupfer" angegeben.

Tauscht ihr das Wasser bei jeder Gärung oder lässt ihr es in Kühlkreislauf ? Ich hab meins (Stuttgarter Kranwasser) bis dato immer getauscht und nur einmal einen minimalen Film gehabt.
Ich hab bis dato aber auch nur ubtergärig vergoren und meine Schläuche sind mit Armaflex verkleidet sprich Lichtdicht.

Cheers
T3K

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#24

Beitrag von Aeppler » Mittwoch 26. Oktober 2016, 07:12

Moinsen,

bei mir derzeit obergärig, ich nutze noch mangels Heizpad die Kühlung zum erwärmen. Die Originalschläuche sind in Verwendung, in den Vorratsbehälter/Kühlbox kommt kein Licht. Das dürfte Wachstum von Biomasse erheblich begünstigen. Nach den ersten Tagen habe ich das Wasser täglich zum großen Teil getauscht, mit geringer Zugabe konnte es stehen bleiben. Das sollte sich bei ausschließlicher Verwendung zur Kühlung verbessern. Das Wasser werde ich entsorgen, wenn die Gärung durch ist.

Lichtdichte Schläuche sind natürlich auch eine Idee. Am Aquarium sind sie zumindest grün.
Beste Grüße aus Mengelse.
Ulrich

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#25

Beitrag von Dyrdlingur » Mittwoch 26. Oktober 2016, 07:52

t3k hat geschrieben:..
Tauscht ihr das Wasser bei jeder Gärung oder lässt ihr es in Kühlkreislauf ?
..
Ich habe meins seit Januar noch nicht getauscht. Ich gebe aber 1mal pro Monat etwas Tetra AlguMin dazu (https://www.amazon.de/gp/product/B000LX ... UTF8&psc=1)

Klaus

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#26

Beitrag von t3k » Mittwoch 26. Oktober 2016, 15:34

Moin Klaus,

Danke für den Tipp.!
Für meine Schläuche nutze ich diese Armaflex Ummantelung :
http://www.aquatuning.de/wasserkuehlung ... swasser-1m

Ohne fängst bei UG schon ordentlich an zu Tropfen.

Cheers
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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#27

Beitrag von Tozzi » Mittwoch 26. Oktober 2016, 15:40

Super, danke für die Tipps!

AlguMin klingt ja mal nach einer echt umweltverträglichen Geschichte.
Wenn's den Fischli's nix tut...

Und so eine Ummantelung werde ich mir auch besorgen müssen.
Habe letztens so eine Art Cold-Crash gemacht (auf unter 6˚ bin ich allerdings in der beheizten Wohnung dabei nicht gekommen), das tropft schon wirklich ordentlich.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#28

Beitrag von t3k » Donnerstag 27. Oktober 2016, 08:36

Moin Moin,

das AlguMin werde ich mir auch mal besorgen.
Wo wir grad schon bei Aquatuning sind ;)

Testweise hab ich mir noch so eine schlauchkupplung geholt um nicht immer alles auseinander Fieseln zu müssen:
http://www.aquatuning.de/wasserkuehlung ... deep-black

Ich bin echt begeistert von dem Ding, aber aktuell noch zu geizig mir für den zweiten Anschluss auch noch eins zu holen. Man könnte so auch einfach verschiedene Görtanks an den Kühlkreislauf anschließen wenn man z.B. Mal nen kleine Sud im 7Gal und mal was etwas größeres in 14Gal macht.

Cheers
T3K

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#29

Beitrag von glassart » Donnerstag 27. Oktober 2016, 09:02

Hi,
@ t3k ich habe meine Schläuche mit ganz simplen Kompressorkupplungen aus Messing verbunden die es in jedem Baumarkt gibt und das funktioniert perfekt und ist deutlich günstiger.
An den Schläuchen ist jeweils das weibliche Teil und am ZKG das männliche. Wenn ich die Schläuche abstecke habe ich dann noch 2 weibliche Teile mit Innengewinde die mit einem Stopfen verschlossen sind > die kommen dann auf die ZKG-Anschlüsse um das Kühlsystem zu schließen ( ich habe allerdings ein anderes Kühlsystem, aber egal) um so beim Transport des ZKG kein Kühlwasser zu verlieren.

VG Herbert

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#30

Beitrag von Tozzi » Donnerstag 27. Oktober 2016, 14:34

Servus zusammen,

so ganz perfekt ist das bei mir mit den Schläuchen auch noch nicht gelöst.
Druck auf den Deckel zum Abfüllen gebe ich mit einem Schlauch mit 10mm ID, der passt so grade mit viel Gewalt oben auf den 1/2" Blow Off.
Irgendwie habe ich die richtige Tülle für den Anschluss an die Gasflasche noch nirgends gefunden. Ich würde ja lieber den 3/8" "Pressurized Transfer" Adapter verwenden.
Ebenso ist die Verbindung vom Abfüllstutzen (1/2") zum Steigrohr des Kegs noch nicht optimal. Auch hier fehlt mir der optimale Adapter für den NC Getränkeanschluss.
Wäre schön, wenn mir da jemand eine Quelle nennen könnte, so dass ich das künftig ohne irgendwelche Behelfslösungen hinbekomme.
Kupplungen kommen dann als nächstes...
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#31

Beitrag von ZeroDome » Donnerstag 27. Oktober 2016, 15:31

Ich benutze dazu folgendes:

Klick

Vom Ablasshahn am ZKG, geht ein 3/4" Anschluss an einen Schlauch. Das andere Ende von diesem wird durch 5/8" mit dem Adapter verbunden, der dann auf das Getränkeventil des NC-Kegs passt. Ähnlich beim Drucktransfer: Dazu selbiger Adapter mit einem 7/16" Doppelnippel. (Klick)

Dieses ganze Zoll-Adapter-Gedöns ist manchmal echt nervig :Angry :Mad2

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#32

Beitrag von Tozzi » Donnerstag 27. Oktober 2016, 15:38

Ja, so ähnlich habe ich das auch schon zusammengestöpselt.
Bin aber immer noch nicht ganz zufrieden.
ZeroDome hat geschrieben:Dieses ganze Zoll-Adapter-Gedöns ist manchmal echt nervig
Da kann ich nur 100% zustimmen. :Mad2
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#33

Beitrag von Dr.Edelherb » Montag 31. Oktober 2016, 23:37

Sersn,

nachdem Tozzi ja schon alles wichtige aufgeführt hat wollte ich nur kurz auf das Thema Kühl/Heizsteuerung von SS Brewtech eingehen.

Das Original Set ist eigtl. nichts anderes als ein Inkbird mit Pumpe und Heizmatte, natürlich dem Behälter angepasst.
Sehr schwach fand ich das Kabel des Temperatursensors, hauchdünn und fest im Steuergerät verbaut wirkt es einfach wesentlich billiger als der trennbare Sensor vom Inkbird.
Dazu kommt das auch die Kabel vom Heizpad und der Pumpe sehr knapp bemessen sind, für die gibt's allerdings Kabelverlängerungen.
Für ca 100€ weniger tuts auch ein Inkbird mit der von Tozzi genannten Eheim Pumpe und einem Heizkabel / Heizmatte.
Letzteres sollte auch unter der sehr dehnbaren Neoprenhülle (wenn auch mit etwas Gefummel) platz finden und in wohl eher selten vorkommenden Fällen für Wärme sorgen.
Der Sensor des Inkbird passt übrigens wie angegossen in die Tauchhülse des Behälters, der Fühler der Originalsets ist eigentlich viel zu klein, hat aber den Vorteil das auch der mitgelieferte LCD Temperatursensor noch mit rein passt, wofür auch immer man den zusätzlich brauchen sollte.

Mir kommts ein bisschen so vor als hätte man sich um den Behälter selbst viele Gedanken gemacht, etliches annähernd komplett optimiert aber das Kühl/Heiz Set mal eben auf die schnelle von einem Zulieferer basteln lassen.

Würde ich nochmal vor der Entscheidung stehen, würde ich die BME Version mit einem Inkbird betreiben, das Kühl/Heiz Set ist meiner Meinung nach sein Geld nicht wert.

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#34

Beitrag von Tozzi » Dienstag 1. November 2016, 00:10

Servus!

Ich denke auch, man bekommt das ohne Weiteres auch günstiger und eventuell sogar besser hin.
Ist aber halt wieder eine Herumsucherei, bis man alles beieinander hat.
Das wäre natürlich mal ein cooles Projekt, und ein guter Verbesserungsansatz.
Was man an den Chronical anschließt, ist ja letztlich egal, Hauptsache es funktioniert.

Heizmatte muss aber sein, nach meinen Erfahrungen.
Die Kühlschlange im BME Chronical sollte man wirklich nur zum Kühlen verwenden, sonst ist das eine Kräusenheizung und somit kontraproduktiv.
Kontrolliert von unten heizen zu können ist schon eine feine Sache.
Dr.Edelherb hat geschrieben:in wohl eher selten vorkommenden Fällen für Wärme sorgen
Bei mir ist das gar nicht so selten. Bei meinen Belgiern ist die Heizung genauso wichtig wie die Kühlung, vor allem gegen Ende der HG.
YMMV. (Your mileage may vary).
Ich habe gerade das zweite TW Blonde im Chronical und auch dieses wird nach 8 Tagen fertig sein, das kann ich schon absehen.
Zunächst wird die Kühlung genutzt, um das Jungbier bei 22˚C zu halten (würde sonst auf 26˚C aufheizen, überschäumen, und dann einschlafen).
Dann wird es schrittweise auf 25˚C kommen gelassen und dort mittels Heizpad ein paar Tage lang gehalten.
Mit meinen Brewbuckets und Plaste Eimern waren 14 Tage Minimum einzuplanen, mit der 3787, und auch das nur nach Studium des Wetterberichts.

Man kann da sicherlich Geld sparen, aber das Set ist durchaus brauchbar, auch wenn es vom Wertigkeitsgefühl her etwas der sonstigen Ausrüstung hinterherhinkt.
Eine alternative Einkaufsliste wäre aber schon cool. :thumbup
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#35

Beitrag von Aeppler » Dienstag 1. November 2016, 07:41

@ Dr. Edelherb

Ähnliche Gedanken habe ich auch schon gehabt, als ich Controller und Pumpe gesehen habe. Das geht auch anders, siehe Inkbird und Kühlschrank oder Kühltruhe. Alternative Bastellösung wäre definitiv eine coole Sache. Großer Vorteil wäre nicht nur die preisliche Alternative sondern auch die Verfügbarkeit.

Das Heizpad für den Chronical dürfte eine spezielle Entwicklung zu sein. Nach den Terrarium Heizmatten habe ich mal die G* Suche bemüht. Sie sind nicht allzu groß und schaffen ca. 28°C - wird als handwarm beschrieben. Um richtig aufheizen und Temperatur halten zu können vielleicht nicht das richtige? Außerdem waren die, die ich gefunden haben nicht sehr flexibel. Bei einer angenommenen Größe von 20*30cm braucht man schon flexible und ca. 3-4 überlappend im Konus bei einem Preis von ca. 30-40€ pro Stück. Dann relativiert sich das aber auch wieder.

Was für eine Idee hast du mit der Heizung?
Beste Grüße aus Mengelse.
Ulrich

Dr.Edelherb

Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#36

Beitrag von Dr.Edelherb » Dienstag 1. November 2016, 09:56

Moin,

Ich hab ein Aquarienheizkabel mit 80 Watt da, das dürfte aber mit 7m deutlich zulang sein, egal wie eng man es um den Konus wickelt. Beispiel
In kürzeren Versionen wird's evtl. mit der Leistung zu eng.
Alternativ gibt's diese Brewbelts mit ca. 100-120 Watt: Beispiel Beispiel2
Die dürften im Vergleich zum Kabel relativ einfach unter dem Neoprenmantel anzubringen sein.
Da ich sowohl Inkbird als auch Heizkabel / Pumpe etc. alles da hab werde ich mal ein paar Experimente machen sobald ich genug Zeit hab. Evtl. bestell ich auch mal sonen Brewbelt zum testen, das sieht mir bisher nach der besten Alternative aus.
Werde berichten wenns soweit ist.

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#37

Beitrag von kruxifax » Sonntag 13. November 2016, 18:10

Hi,
nachdem ich seit kurzem auch den kleinen Chronicle mein Eigen nennen darf hab ich gleich mal eine Frage zur Benutzung. Spricht denn irgendetwas dagegen die Würze nach dem Hopfenkochen inklusive Trub in den Chronicle einzufüllen? Anschließend kann man den Trub dann dort unten einfach abfließen lassen. Das müsste doch wesentlich effizienter sein.

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#38

Beitrag von Tozzi » Sonntag 13. November 2016, 18:38

Da spricht nix dagegen... :thumbup
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#39

Beitrag von chixxi » Montag 14. November 2016, 09:57

kruxifax hat geschrieben:Hi,
nachdem ich seit kurzem auch den kleinen Chronicle mein Eigen nennen darf hab ich gleich mal eine Frage zur Benutzung. Spricht denn irgendetwas dagegen die Würze nach dem Hopfenkochen inklusive Trub in den Chronicle einzufüllen? Anschließend kann man den Trub dann dort unten einfach abfließen lassen. Das müsste doch wesentlich effizienter sein.
Mache ich bei meinen ZKGs genau so. Kühlen mit Spirale unter 50 C, dann alles in die Gärtanks, Trube nach einer Stunde einfach unten raus lassen.
Ubi cervisia, ibi patria.

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#40

Beitrag von Tozzi » Montag 14. November 2016, 18:35

Man kann die Würze auch heiß einfüllen und mit der internen Kühlschlange runterkühlen.
Braucht man halt viel Eis.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#41

Beitrag von Rubbe » Mittwoch 7. Dezember 2016, 18:05

Was kann eigentlich der Transferfitting, was der mitgelieferte nicht kann???
Ich kann doch über den originalen auch Druck drauf geben, und spare mir den Transferfitting und die dafür nötige 3 auf 1,5 Reduzierung...

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#42

Beitrag von Tozzi » Mittwoch 7. Dezember 2016, 18:10

Ist nur vom Durchmesser des Anschlusses her unterschiedlich (3/8") und wird über 1,5" TC befestigt.
Für die Brewmaster Edition braucht man da also auch noch einen Adapter 3" auf 1,5" TC.
Da passt genau der Schlauch vom Gegenstromkühler des Grainfather drauf.
Von der Funktion her kein Unterschied.

//Nachtrag: Ist halt nicht so einfach, alle Anschlüsse und Schläuche passend zusammenzubasteln.
Über gute Tipps in diese Richtung (Adapter, Schläuche, etc.) freue ich mich sehr!
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#43

Beitrag von Rubbe » Mittwoch 7. Dezember 2016, 18:14

Ok, dann schraub ich mir einfach ne kleinere Tülle rein. Hätte ja sein können, dass das Überdruckventil vom Transferfitting mehr Druck verträgt. Danke dir!

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#44

Beitrag von Tozzi » Mittwoch 7. Dezember 2016, 18:17

Definitiv kein Unterschied. Ich habe auf beide schon Druck gegeben, funktioniert einwandfrei.
Ich hab nur immer noch Probleme, wirklich gut passende Schläuche und Tüllen zu finden.
Diese ganzen zölligen Maße und ihre nicht wirklich passenden metrischen "Äquivalente" machen mich noch fertig... :Mad2
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#45

Beitrag von LuckyQ8 » Mittwoch 7. Dezember 2016, 20:10

Hallo Zusammen!

In meinem Shop http://www.braubebo.de gibt es diverse Schlauchstutzen und Adapter von TriClamp auf deutsches Gewinde. Bei Fragen stehe ich natürlich gerne Rede und Antwort! Einfach eine Email an info@braubebo.de

Grüße

Niklas
Braubebo.de - Dein Online-Shop für Braubedarf!

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#46

Beitrag von Tozzi » Mittwoch 7. Dezember 2016, 20:25

Hallo Niklas,

sehr schön! :thumbup
Dieses Jahr wird's nix mehr bei mir, muss abfüllen und Tabula Rasa machen bevor ich dann über Weihnachten 2 Wochen weg bin.
Aber im Neuen Jahr müssen wir mal ein langes Telefongespräch einplanen. :Greets
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#47

Beitrag von LuckyQ8 » Mittwoch 7. Dezember 2016, 21:09

Hallo Stephan,

kannst dich gerne bei mir melden.

Grüße
Niklas
Braubebo.de - Dein Online-Shop für Braubedarf!

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#48

Beitrag von muetho » Montag 12. Dezember 2016, 22:37

Hallo zusammen,

auch ich möchte hier meine Erfahrung mit dem BME kundtun.

Ich habe am Wochenende mein erstes Simco IPA aus dem BME abgefüllt. Beim Probieren ist mir aufgefallen, dass der viele Stopfhopfen relativ wenig Geschmack hinterlassen hat.
Als ich dann nach dem Abfüllen den Behälter geöffnet habe, war auch gleich klar warum!
Der meiste Teil des Hopfens hin im inneren der Kühlspirale fest :Angry
Was war passiert?
Klarer Fall! Ich hatte 35l drin. Bei der Menge steht die Kühlspirale einige Zentimeter aus der Würze. Ich habe den Stopfhopfen (Pellets) durch den 3" Stutzen einrieseln lassen. Alles landete somit im Inneren der Kühlspirale. Der Hopfen ist dann gequollen und hat eine kompakte Schicht Hopfen gebildet, welche sich nach oben gedrückt und im inneren der Kühlspirale verspannt hat! Der meiste Hopfen konnte somit nicht mehr absinken! :crying

Also, unbedingt zum Stopfen bei zu geringem Füllstand den Deckel ganz aufmachen und den Hopfen schön um die Kühlspirale herum verteilen,

Ansonsten ist das Teil aber echt top!

Gruß Thorsten

Florianro
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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#49

Beitrag von Florianro » Dienstag 13. Dezember 2016, 15:20

Hallo,
Hab mir grad bei simon einen 14er brewmaster bestellt. Inklusive 1/2 Zoll hose barb zum umfüllen.
Eine frage zu den 1/2 zoll anschlüssen: was bringen die riesen dinger? Meine NC Keg anschlüsse haben sowieso nur einen mini durchfluss...
Ich hätte statt dessen an einen 1/4 zoll anschluss gedacht. Den gibts hier günstig:
1/4" Hose coupling with 50.5mm stainless steel tri clamp flange OD: 6.35mm
http://www.aliexpress.com/item/32671602 ... 02151.html
8mm hab ich leider nur in einem neuseeländischen shop gefunden.. Kennt wer eine quelle?
Und oben brauch ich vermutlich auch nicht so viel oder? Da würd ich aucch sofort zusammenfahren auf eine brauchbare dimension.
Lg
Florian

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Re: SS Brewtech BME (Chronical) Fermenter - Erfahrungen & Ti

#50

Beitrag von Tozzi » Dienstag 13. Dezember 2016, 15:28

Hallo Florian,

ja, die Anschlüsse sind gewöhnungsbedürftig.
Kleiner wäre sicherlich einfacher im Handling.
Für oben habe ich mir deshalb auch den 3" auf 1,5" TC Adapter und das kleinere Pressurized Transfer Fitting zugelegt.
Du brauchst für den oberen Anschluss auf jeden Fall ein Überdruckventil, sonst kann's schnell gefährlich werden.

//EDIT: Der obere Anschluss ist wohl auch deshalb so dick ausgelegt, da er als Blow Off fungieren kann.
Zu dem Zweck habe ich aber den speziellen Blow Off "Rüssel" angeschafft.
Viele Grüße aus München
Stephan

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