iSpindel - Aufbau und Betrieb

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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1801

Beitrag von rowabo » Mittwoch 27. Dezember 2017, 11:08

Das tröstet. Ich dachte ich wäre der DAU. Jetzt haben wir zwei:)
Der Rest lief dann flüssig. Nur noch richtig kalibrieren.
Am jüngsten Tage wird's geschaut, was Mancher hier für Bier gebraut (nach Eduard Maria Schranka)

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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1802

Beitrag von Hammer » Mittwoch 27. Dezember 2017, 13:44

Hallo,

hat noch jemand die iSpindle mit einem Brewpiless im Einsatz?
Ich versuche nun schon seit längerem die Neigung der iSpindle mit dem Brewpiless aufzuzeichnen.
Die Temperatur wird mir auch angezeigt, nur leider die Neigung nicht.
Funktioniert dies mit den aktuellen Versionen? Stand heute: iSpindle 5.6.1 Brewpiless 2.4.1
Oder stelle ich mich beim einrichten zu blöde an?
Schöne Grüße
Stefan

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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1803

Beitrag von Neubrauer » Montag 1. Januar 2018, 22:06

Ein praktisches Problem... Angenommen, die Öffnung eines Gärtanks ist groß genug, damit die iSpindel hineinpasst, aber nicht groß genug für eine Hand. Wie fischt man die iSpindel heraus? Z.B. wenn der Akku leer wird?

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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1804

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 1. Januar 2018, 22:32

Neubrauer hat geschrieben:
Montag 1. Januar 2018, 22:06
Ein praktisches Problem... Angenommen, die Öffnung eines Gärtanks ist groß genug, damit die iSpindel hineinpasst, aber nicht groß genug für eine Hand. Wie fischt man die iSpindel heraus? Z.B. wenn der Akku leer wird?
Interessant :Bigsmile
Ich könnte mir vorstellen, dass man problemlos einen Neodymmagneten in den Deckel kleben könnte, und einen Zweiten an eine kleine Angel. Ob der Magnet im Deckel den GY-521 stört bleibt natürlich vorab zu testen.
Zuletzt geändert von DerDerDasBierBraut am Montag 1. Januar 2018, 22:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1805

Beitrag von Jorgl » Montag 1. Januar 2018, 22:38

Ich hab auf Ubidot die Gravity gelöscht. Könnte mir jemand sagen wie ich die wieder angezeigt bekomme ? Bzw. erstellen kann?
Tilt, Temperatur, Akku hab ich noch
Grüße

Jürgen


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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1806

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 1. Januar 2018, 22:47

Gravity kommt von selbst wieder, sobald die Spindel das nächste mal Daten sendet. Fehlende Variablen werden von selbst neu erstellt.
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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1807

Beitrag von Jorgl » Dienstag 2. Januar 2018, 11:16

:thumbup Danke Jens,
Ist wieder da.
Grüße

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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1808

Beitrag von alexo77 » Mittwoch 3. Januar 2018, 19:49

Hi, ich wollte heute meine Spindel im neuen Sud versenken aber leider liefert sie mir keinen Winkel mehr.
Der Serielle Monitor sagt: I2C ERROR: 0 con:0
Hat evtl. jemand eine Idee :Waa

Gruß Alex

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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1809

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 3. Januar 2018, 20:40

Hat der GY-521 denn schon sicher funktioniert? Lies sich so, als ob ja.
Dann kann es doch nur eine kalte Lötstelle an den 4 Pins sein, die den Sensor mit dem Wemos verbindet, oder die Sockelleiste, oder ein Wassertropfen vom Testen (den den GY gekillt hat).
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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1810

Beitrag von alexo77 » Mittwoch 3. Januar 2018, 22:04

Danke dir Jens,
ja die Spindel hat schon funktioniert.
Der Gyro bzw. die Lötstellen waren auch meine erste Idee.
Habe den Gyro gerade getauscht, hat leider nicht zum Erfolg geführt.
Ich schaue es mir morgen nochmal in ruhe an und berichte dann.

Gruß Alex

Ok habe das Problem gefunden. Die Verbindung zwischen ESP und Stiftleiste D4 / D3 war weg.
Zuletzt geändert von alexo77 am Freitag 5. Januar 2018, 21:10, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1811

Beitrag von Neubrauer » Freitag 5. Januar 2018, 18:36

Ich habe eine iSpindel mit dem 3d-Mechatronics-Teilesatz gebaut, aber die ist eigentlich zu groß (Außendurchmesser 51mm) für meine gewöhnlichen Gärtanks (Öffnung-Innendurchmesser 46mm bzw. 39mm). So ich versuche, eine kleinere Variante zu bauen.

Jetzt habe ich Probleme mit der GY-521. Ich habe bisher drei Stück lokal besorgt, und die ersten zwei sind schon kaputt. DIe Ursache scheint zu sein, dass ich die LED entfernt habe und das auf auf gleiche Weise wie von der Bausatz-Platine, aber die Platinen sind nicht identisch (obwohl auf beiden "GY-521" steht). HIer sind zwei Fotos mit den Platinen:
3DMecha.jpg
3DMecha.jpg (15.38 KiB) 3742 mal betrachtet
Lokal.jpg
Lokal.jpg (16.09 KiB) 3742 mal betrachtet
Oben die "3D-Mechatronics", unten die "lokale". An den Widerstand-Texten "102" und "472" sieht man den Unterschied ganz klar. Ohne die LED funktioniert die Bausatz-Platine, aber die zwei "lokalen" Platinen scheinen tot zu sein. (Zuerst verstand ich nicht, dass das Problem etwas mit der LED zu tun hatte – und machte den gleichen Fehler erneut.)

Die dritte "lokale" Platine funktioniert, aber natürlich mit einer leuchtenden und stromfressenden LED. Hätte jemand eine Idee, wie man sie entfernen könnte, ohne der übrigen Platine zu schaden? Danke für alle Hinweise!

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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1812

Beitrag von hb9tws » Freitag 5. Januar 2018, 21:23

Die beiden Platinen könnten auch unterschiedliche 3.3 Spannungsregler verwenden. Die 3.3 Volt werden durch die LED und den Sensor MPU 6050 belastet. Schätze mal, dass die LED etwa 1 mA zieht. Der MPU verbraucht zwischen 0.005 mA und 3.9 mA - je nach Betriebsmodus.

Bei der lokal besorgten Platine könnte es sein, dass ohne die LED die Last für den Spannungsregler (roter Pfeil) zu klein ist und er die Ausgangsspannung nicht korrekt regeln kann:

Lokal_LI.jpg
Lokal_LI.jpg (860.89 KiB) 3706 mal betrachtet

Die Ausgangsspannung des Spannungsreglers kann man am grünen Punkt gegen Masse (GND) messen. Wenn diese bei entfernter LED grösser als 3.3 Volt ist, funktioniert die 3.3 Volt Spannungsregelung auf der Platine nicht.

Schlimmstenfalls würden dann 5 Volt an dem Sensor liegen und diesen in die ewigen Jagdgründe befördern. Evtl. könnte es helfen die LED gegen einen Widerstand im Bereich von 100k bis 470k auszutauschen. Ohne Datenblatt des verwendeten Spannungsreglers kann man nichts genaueres sagen.

Hoffe das hilft Dir weiter

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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1813

Beitrag von Neubrauer » Samstag 6. Januar 2018, 15:13

hb9tws hat geschrieben:
Freitag 5. Januar 2018, 21:23
Die Ausgangsspannung des Spannungsreglers kann man am grünen Punkt gegen Masse (GND) messen. Wenn diese bei entfernter LED grösser als 3.3 Volt ist, funktioniert die 3.3 Volt Spannungsregelung auf der Platine nicht.

Schlimmstenfalls würden dann 5 Volt an dem Sensor liegen und diesen in die ewigen Jagdgründe befördern. Evtl. könnte es helfen die LED gegen einen Widerstand im Bereich von 100k bis 470k auszutauschen. Ohne Datenblatt des verwendeten Spannungsreglers kann man nichts genaueres sagen.

Hoffe das hilft Dir weiter
Danke, aber allmählich fange ich an zu denken, dass das Entfernen der LED nicht unbedingt notwendig ist. Nehmen wir an, dass das Gären 10 Tage, also 240 Stunden, dauert. Wenn man den Strom zur Schaltung so reguliert, dass sie einmal pro Stunde eine Minute lang "arbeitet", also die Dichte misst und über WiFi rapportiert, bedeutet das 240/60=4 Stunden. Mit einem Verbrauch von 1mA verschwendet die LED also etwa 4mAh, was recht wenig ist verglichen mit der Akku-Kapazität 2600mAh. (Bitte korrigieren, wenn ich hier falsch rechne!)

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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1814

Beitrag von hb9tws » Samstag 6. Januar 2018, 23:03

Stimmt, 4mAh gehen bei einer Akku-Kapazität von 2600mAh im Rauschen unter. Vielleicht könnte man sogar mit 240mAh Stromverbrauch einer durchgehend brennenden LED leben ..

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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1815

Beitrag von PjotrekSE » Dienstag 9. Januar 2018, 12:56

Plötzlich fehlende Messungen
Ich fermentiere eine englische IPA in einem 65 Liter Edelstahlgärtank von Brewing Technologies. Mein iSpindel fährt sw 5.6.1, mit Messintervall 5 minuten.
Nach 15 Stunden perfekter Arbeit begannen Messungen von 3 bis 18 Perioden zu fehlen. Dann hörten alle Messungen für 13 Stunden auf, um in perfektem zeitliche Koordinierung für 2,5 Stunden wieder zu erscheinen, verschwanden dann wieder für 12 Stunden, funktionierte perfekt weitere 12 Stunden, und seitdem wurden keine Messungen für jetzt 48 Stunden registriert. Die Batteriespannung bei der letzten Probe betrug 4,21 Volt.
Als es zuerst verschwand gab es Kräusenüberlauf, aber das hat seitdem aufgehört, und jetzt gibt es nur zwei Blasen/Minute in der Gärspund. SG ist von 1,052 bis 1,010 abgesunken. Die Gärtemperatur ist jetzt etwa 20 C.
Ich habe versucht einen WiFi-Repeater in der Nähe des Gärtanks zu stellen, ich habe auch die empfohlene Koaxialkabel Antenne Lösung mit und ohne Repeater versucht, alles ohne Erfolg.
Bevor ich mein iSpindel im Gebräu benutzte, habe ich es kalibriert, und ließ ies im Wohnzimmer ungefähr 3 Wochen lang mit Messungen alle 2 Minuten ohne Störungen laufen.
Was konnte jetzt das Problem sein?
Viele Grüße aus Schweden,
PjotrekSE
Zuletzt geändert von PjotrekSE am Dienstag 9. Januar 2018, 19:49, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße aus den weiten Wäldern an den großen Seen,
Peter

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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1816

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 9. Januar 2018, 14:47

Hänge den WiFi Repeater bitte mal testweise oberhalb des Gärtanks auf. Die WLAN Leistung der Spindel nimmt durch den Edelstahl ab und wird nochmal schwächer, wenn die iSpindel mit Kräusen überlagert wird. Dein Repeater muss im 2,4 GHz Band arbeiten, nicht im 5GHz.
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Jens

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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1817

Beitrag von PjotrekSE » Dienstag 9. Januar 2018, 16:37

Jens:
Vielen Dank fuer Deine Idée. Hilft leider nicht. Repeter auf 2.4 GHz, mit SSID und Passwort wie konfiguriert in der iSpindel. Handy auf Repeater-wlan findet Internet auch in Flugzeugmode mit wifi.
Wort eingedrängt? Mein iSpindel is mit der Bausatz von 3D-Mechatronics gebaut, und es gibt kein dichtung in der Deckel. Allerdings hatte ich während Test kein Problem damit.
VG, Peter
Viele Grüße aus den weiten Wäldern an den großen Seen,
Peter

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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1818

Beitrag von mwx » Dienstag 9. Januar 2018, 19:02

Gute Nachrichten :) Ich habe heute meinen Grainfather Conical Fermenter bekommen. Wasser rein, iSpindel rein, Deckel drauf ... und hurra, es sendet Daten trotz der doppelwandigen Edelstahl Hülle.
Gruß, Michael

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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1819

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 9. Januar 2018, 20:49

Hast du vielleicht zu viel Trimmblei in der Spindel Peter? Ich hatte mal eine Spindel, die auch die meiste Zeit vom Ankommen der Hefe bis zum Zusammenfallen der Kräusen, im Edelstahl Gärfass verschwunden war. Die lag ziemlich tief im Jungbier (Deckel teilweise untergetaucht). Nachdem weniger Blei im Petling war ging es besser.
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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1820

Beitrag von PjotrekSE » Dienstag 9. Januar 2018, 21:05

Hmmm. Das konnte es sein. Es schwimmt tatsächlich ziemlich tief, Deckel 1/4 unter der Oberfläche. Ich habe mit weniger Blei versucht (Bleischrot von 0,24 Gramm/Stück in Stearin festgegossen), aber dann konnte ich der iSpindel in reines Wasser nicht zu 25 Grad bringen. Muss wohl nach Gärende noch Mal versuchen es zu balancieren. Danke Dir.
Viele Grüße aus den weiten Wäldern an den großen Seen,
Peter

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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1821

Beitrag von Cobo » Sonntag 14. Januar 2018, 12:28

Hallo,
habe letztens meine iSpindel erhalten, jetzt aber keinen Plan was zu tun ist.

- Jumper rot richtig stecken. Was ist ein "Jumper" und wie und wo stecke ich den?
- Durch mehrmaliges Drücken der Reset Taste erstellt der Wemos einen AccessPoint. Wo finde ich diese Reset Taste?
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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1822

Beitrag von Jorgl » Sonntag 14. Januar 2018, 12:44

Das stehende Rote kunstoffteil, dass die zwei Stifte überbrückt nennt man Jumper.
Wenn du die kleine Platine durchsuchst, findest du seitlich einen kleinen Druckschalter, ganz Mini da steht auch Reset auf der Platine.
Dateianhänge
696B14AA-DAA8-4079-845A-71AD29F41EF8.jpeg
Zuletzt geändert von Jorgl am Sonntag 14. Januar 2018, 12:47, insgesamt 3-mal geändert.
Grüße

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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1823

Beitrag von liuto » Sonntag 14. Januar 2018, 12:46

Ein Jumper ist so ein kleiner zweipoliger Stecker, mit dem man eine Brücke schließen kann.

Der Resetschlter ist der kleine Schalter an der Seite des Wemos. Siehe auch die Bilder im Repo.

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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1824

Beitrag von Cobo » Sonntag 14. Januar 2018, 12:50

Jorgl hat geschrieben:
Sonntag 14. Januar 2018, 12:44
Das stehende Rote kunstoffteil, dass die zwei Stifte überbrückt nennt man Jumper.
Wenn du die kleine Platine durchsuchst, findest du seitlich einen kleinen Druckschalter, ganz Mini da steht auch Reset auf der Platine.
Ok Danke, das heißt ich stecke das so das es beide "Spitzen" verbindet?
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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1825

Beitrag von Cobo » Sonntag 14. Januar 2018, 17:09

Hi,
ich habe meine iSpindel erreicht und in der Config meinen Ubidots Token eingegeben. Dann bin ich auf Save und er schaltete in den Normalbetrieb. Bei Ubidots finde ich aber keine Spindel. Ich habe nen Mac hier und der sagt mir das die iSpindel keine IP hat und sich deswegen nicht mit dem Internet verbinden kann... ich denke das ist der Fehler. :Waa
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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1826

Beitrag von Jorgl » Sonntag 14. Januar 2018, 18:09

Versuch mal das Schritt für Schritt nach Anleitung

https://github.com/universam1/iSpindel#konfiguration
Kann sein, dass Ubidot auch ein wenig Zeit braucht.
Grüße

Jürgen


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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1827

Beitrag von Cobo » Sonntag 14. Januar 2018, 19:10

Aber die Spindel sollte doch mit dem internet verbunden sein? Sonst kann ja nix übertragen werden oder?
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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1828

Beitrag von barniey » Sonntag 14. Januar 2018, 19:12

Hallo Zusammen,

ich habe mir die komplette Spindel bei 3d besorgt und am 27.12. zusammengelötet, eigentlich dachte ich es wäre ein Projekt für die Feiertage, aber dann waren die Tage rum und mich hat es eben dann einen Tag später überkommen :Bigsmile

Platinen zusammengelötet, nach dem iThermometer, überhaupt erst das 2. mal ein Platine gelötet, Akku aufgeladen, Firmware geflasht, und siehe da alles funktioniert. Nun schwimmt die Spindel in ihrem 2.Sud, bei dem gestern die Hefe angestellt wurde und die gerade am Hochkräusen ist.

Obwohl totaler Laie auf den Gebiet hat alles auf Anhieb funktioniert, über die Stunden des nachlesen hier im Forum schweige wir mal. :Smile

Ich denke letztendlich ist die Kurve für sich entscheidend, weil man das Ende der Hauptgärung erkennen kann, die Plato Werte werden wohl nie ganz stimmen, aber die Sache macht total Spaß und deshalb vielen Dank an die Verantwortlichen für dies tolle Idee!
***
Bildschirmfoto 2018-01-14 um 19.01.40.png
Viele Grüße

Bernhard

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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1829

Beitrag von Tozzi » Sonntag 14. Januar 2018, 19:38

Cobo hat geschrieben:
Sonntag 14. Januar 2018, 19:10
Aber die Spindel sollte doch mit dem internet verbunden sein? Sonst kann ja nix übertragen werden oder?
Was sagt denn die Geräteübersicht Deines Routers?
Hat die iSpindel sich dort angemeldet und eine IP Adresse bekommen?
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1830

Beitrag von Cobo » Sonntag 14. Januar 2018, 20:01

Funzt jetzt alles :thumbsup

Sollte die Gravity in Wasser nicht gleich 0 sein?
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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1831

Beitrag von Jorgl » Sonntag 14. Januar 2018, 20:37

Cobo hat geschrieben:
Sonntag 14. Januar 2018, 20:01
Funzt jetzt alles :thumbsup

Sollte die Gravity in Wasser nicht gleich 0 sein?
Das musst du Kalibrieren. Das steht aber auch in der Anleitung wie das funktioniert. Wobei mir das zweitrangig ist. Mir ist wichtig wenn ich die Temperatur bekomm und seh wann sich an der Gärung, sprich Tilt nichts mehr tut. Dann weiß ich wann die Gärung abgeschlossen ist.
Spindeln tu ich eh vor der Gärung und nach der Gärung. Eine SVG mach ich bei UG Biere jetzt auch standardmäßig.
Grüße

Jürgen


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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1832

Beitrag von glassart » Sonntag 14. Januar 2018, 21:03

du kannst natürlich in der Configration das Polynom anpassen dass es im Wasser genau 0,0°P anzeigt.
Ich kalibriere auf ca. 25° Tilt bei Wasser. In dem Bereich ist die Spindel enorm sensibel und ein Körnchen Blei ändert beträchtlich die Neigung.
Wie Jürgen schon geschrieben hat ist auch mir der Kurvenverlauf extrem wichtig, die Anfangs/Endwerte werden ohnehin noch mit anderen Methoden gemessen.
Du wirst auch je nach Hefe das teils massive "Hüpfen" der Spindel durch die Hochkrausen beobachten.

lg Herbert

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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1833

Beitrag von mwx » Dienstag 16. Januar 2018, 08:40

Hallo

ich habe am Wochenende mein 6. Bier mit iSpindel im Tank gebraut. Bisher war der Gärverlauf immer so wie ich es erwartet hatte aber diesmal gab es einen merkwürdigen Effekt (siehe Grafik). Es ist auch nicht ein einzelner Ausreißer sondern die 'Beule' zieht sich über ca. 6 Stunden. Was kann hier passiert sein?

Gruß, Michael
b9.png
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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1834

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 16. Januar 2018, 08:48

Bei der "Beule" haben sich Hochkräusen über die Spindel geschoben.
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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1835

Beitrag von mwx » Dienstag 16. Januar 2018, 08:56

Aber das war ganz am Anfang, da gab es noch kaum Aktivität.
Gruß, Michael

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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1836

Beitrag von hyper472 » Dienstag 16. Januar 2018, 10:38

Hochkräusen können sicher manche Kurve erklären. Aber alle?
Ich frage mich auch, wo bei mir die drei signifikanten Dellen nach oben herkommen. Bei der ersten hatte ich am Gärbottich rumgefummelt als ich überprüft habe, ob er dicht ist. Aber die anderen beiden? Hat jemand eine Idee?
Viele Grüße, Henning
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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1837

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 16. Januar 2018, 11:20

Die Kurven "wackeln" während der HG manchmal. CO2 Bläschen, aufsteigenden und zusammenfallende Kräusen und Brandhefe spielen eine Rolle.
Eventuell können die Jungs mit durchsichtigen Gärbehältern mehr dazu sagen.

Henning, bei die ist es klar :-).
Buckel 1: Henning hantiert am Gäreimer > Lösen und Neuanlagern von CO2 Bläschen
Buckel 2 (Mittagszeit): Frau dongst mit dem Staubsauger gegen den Gäreimer > Lösen und Neuanlagern von CO2 Bläschen
Buckel 3 (Abend): Henning torkelt beim Biernachschub holen gegen den Gäreimer > Lösen und Neuanlagern von CO2 Bläschen
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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1838

Beitrag von hyper472 » Dienstag 16. Januar 2018, 12:10

Danke Jens, 1. und 3. sind damit als unvermeidbar hinzunehmende Naturereignisse. Wegen 2. gibt´s natürlich noch einen Riesen-Ärger! Putzt die im Keller rum, obwohl am Braumeister noch ganz deutlich im Gegenlicht Reste eines Fingerabdrucks zu erahnen sind!!

Ganz verstanden hab ich´s aber trotzdem noch nicht:
Dass sich an der iSpindel nach und nach immer mehr CO2-Bläschen bilden und diese sich hin und wieder gemeinsam lösen, kann ich noch nachvollziehen. Solange die Bläschen am Gehäuse haften, heben sie die Spindel doch an, oder? Sie müssten sie so wirken, als sei die iSpindel leichter bzw. die Würze schwerer. Wenn die Würze schwerer ist, hat sie ja mehr Restextrakt.
Lösen sich die Bläschen dann - wie von Dir angenommen - in einem Rutsch wieder, wird die iSpindel ruckartig schwerer bzw. die Würze leichter.
Wenn die Würze leichter wird, zeigt das den laufenden Gärprozess an. Müssten die Kurven dann nicht nach unten ausschlagen statt nach oben?

Viele Grüße, Henning
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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1839

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 16. Januar 2018, 12:19

Das kommt drauf an wo sich die Gasbläschen sammeln. An der Petlingspitze wird "tilt" größer. Unter dem Deckelrand wird "tilt" kleiner.
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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1840

Beitrag von hyper472 » Dienstag 16. Januar 2018, 12:39

Danke, jetzt dämmert´s!
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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1841

Beitrag von quasarmin » Dienstag 16. Januar 2018, 20:50

Stell dir die Spitze eines Eisbergs vor, auf dem ein Rudel Eisbären rumturnt, und schliesslich wieder ins Wasser springt. Eisberg verlagert sich.
Das gleiche machen die Hochkräusenreste auf der iSpindel. Manche Spindel habe ich nach dem Öffnen kaum wiedererkannt, andere waren relativ sauber.
Wenn die Spindel während der Vergärung weiter eintaucht kann auch schon mal ein Kräusenrest abrutschen. Vielleicht kann Jens da eine optische Kräusenabrutschkompensation konstruieren, auf Basis des Trübungssensor. Bis 1.April ist noch etwas Zeit ;-)

Gruß
Armin

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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1842

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 16. Januar 2018, 21:21

Für solche Spezialthemen ist Sam zuständig. :-)
Aus den allertieftsen Untiefen des Urwalds hört man gelegentlich ein Munkeln, dass irgendwann eine Technologie in die iSpindel wandern könnte, die den U-Spindel Gedanken wieder ins Licht rücken könnte. Ganz viel Konjunktiv :Bigsmile. Mehr sag ich nicht :P :Bigsmile
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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1843

Beitrag von hyper472 » Dienstag 16. Januar 2018, 21:47

quasarmin hat geschrieben:
Dienstag 16. Januar 2018, 20:50
... Vielleicht kann Jens da eine optische Kräusenabrutschkompensation konstruieren, auf Basis des Trübungssensor. Bis 1.April ist noch etwas Zeit ;-)

Gruß
Armin
Ich sehe da andere terminliche Nöte:
Wenn wir am 1. April unseren Frauen sagen „Schatz, zu Weihnachten wünsche ich mir eine trübungssensorbasierte iSpindel-Kräusenabrutschkompensationssteuerung“ - sind wir dann bis zum 24.12. wieder zuhause?
:Drink ,
Henning
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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1844

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 16. Januar 2018, 22:20

Mit iSpindel, Weihnachten und Frau gab es bei mir damals kein Problem. :Bigsmile

Kleiner Querverweis zum alten DIY Thread:
OT: habe das Bild von Spindel 1 gerade meiner Frau gezeigt. "Schau mal was ich Schönes bauen will... :)"
kurze Pause ... Staunen ... "Oooooh! Zu Weihnachten?" :thumbsup
↓↓↓

Bild
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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1845

Beitrag von Seduceddirtguy » Donnerstag 18. Januar 2018, 13:00

Moin.
Erstma besten Dank für die Arbeit die Ihr in das Projekt gesteckt habt!
Ich kalibriere grad meine Spindel im ersten Sud und merke das durch den Schaum, Kräusen und auch "an der Wand anlehnen" abweichungen zu merken sind.
Daher Philosophiere ich grad darüber wie man das unterbinden könnte.
Meine Lösung wäre die Spindel unterhalb der Schaumdecke zu nutzen. Das is mit dem momentanen Aufbau natürlich nicht möglich.
Ich überlege die Dichte der Spindel so hoch zu setzen das diese quasi bei ca. 7°Plato Schweben würde.
Das alleine hilft noch nich, aber wenn ich jetzt ein Gestell baue in der die Spindel sich nur noch wie eine Wippe bewegen kann sollte man mit der richtigen Kalibrierung Werte erhalten die Oben genannten Einflüsse nicht mehr hat.
Hab dazu mal ne Skizze gemacht:
iSpindel U-Boot.PNG
Was sagt Ihr dazu? Bzw die Physiker unter euch?
sollte doch machbar sein oder habe ich da einflüsse nicht bedacht??
Zuletzt geändert von Seduceddirtguy am Donnerstag 18. Januar 2018, 13:19, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1846

Beitrag von glassart » Donnerstag 18. Januar 2018, 13:08

hast du da nicht 0°P und 14°P vertauscht? :Grübel
Die reibungsarme Lagerung könnte auch Probleme bereiten, aber einen Veruch wäre es schon wert.
Allerdings bräuchtest du ja gar nicht über die Horizontale hinaus sondern so wie es jetzt ist nur alles unter dem Würzelevel.
Der inkonstante CO² Auftriebe wird dadurch aber auch nicht eliminiert oder sehe ich das flasch :Grübel

Auch die unterschiedlichen Sedimentablagerungen je nach Bier werden sich da trotzdem deutlich auswirken.

lg Herbert :Drink

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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1847

Beitrag von Seduceddirtguy » Donnerstag 18. Januar 2018, 13:26

Stimmt hatte ich vertauscht und jetzt korrigiert..
Das mit den co² anhaftungen bleibt, klar. Es sei denn jemand hat noch ne Idee für Nanobeschichtungen die Lebensmittelecht sind.?
Lagerung würde ich aus 2mm Schweißdraht und Borhung gestalten. So dürften die Reibungkräfte gering gehalten werden und es wäre leicht zu reinigen.
Der Halter soll natürlich so lang sein das die Spindel über dem Sediment arbeiten kann.
Ob über 90° oder nicht ist glaube ich egal.
Das ist ja Auslegungssache der Dichte.
Glaubst du das sich Sediment auf der Spindel niederlegen würde?

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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1848

Beitrag von glassart » Donnerstag 18. Januar 2018, 13:59

ja ich denke dass sich da einiges ablegt ( aber sicher weniger und konstanter als diese teils sehr üppigen Deckelablagerungen).
Ich habe auch über die Lagerung nachgedacht- wenn man nicht über die Horizontale (bei Bsp 25°P) geht kann man eine sehr reibungsarme Lagerung sehr einfach machen -die Bohrung Bsp 3mm, Lagerbolzen 2mm.
Aber lass uns wissen wie es aussieht -vielleicht mache ich auch dazu Experimente :thumbup
Nur im Moment baue ich gerade die Abschaltung mit Neigungsschalter in eine der Spindeln ein (wie Andreas(emilio)es gemacht hat)

lg Herbert

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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1849

Beitrag von Seduceddirtguy » Donnerstag 18. Januar 2018, 16:27

Würde die Borhung nur wenige zehntel größer als den Bolzen machen nicht das der Bolzen in der Borhung rollt statt zu drehen. 1mm Blech reicht als arm vollkommen hin.
Denke das Unter der Schaumdecke die Werte jedenfalls Plausibler sind.
Ich Bastel mal nen Prototypen und würde wenn interesse besteht ein paar an die "öfters brauer" versenden. Vielleicht taugt das ja wirklich.
Mein Rohmateriallager gibt momentan allerding wenig her was den Anker angeht. Außerdem steckt meine Spindel noch im Sud.
Vielleicht baut das noch wer anders? denke aus Plexiglas oder ähnlichem kann man auch sowas generieren. Jenach Bottich gehe bestimmt auch Saugnäpfe.
Muss halt nur schwerer als der Auftrieb sein.

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Re: iSpindel - Aufbau und Betrieb

#1850

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 18. Januar 2018, 20:32

Das wird nicht funktionieren, weil das WLAN Signal unter den Kräusen, bzw. in der Würze zu stark gedämpft wird. Hatten wir schon. Such man im Thread nach uSpindel bzw. u-Boot :-).
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