Wie mit den Brüden vom Grainfather umgehen?

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chaos-black
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Wie mit den Brüden vom Grainfather umgehen?

#1

Beitrag von chaos-black » Dienstag 12. März 2019, 22:13

Hallo Leute,
in meiner neuen Wohnung muss ich mir überlegen was ich mit den Brüden mache. Für den ersten Sud hab ich die kleinste Brüdenhaube von brauhardware.de ( https://www.brauhardware.de/de/bruedenhaube/ ) und den dazu passenden Kondensatabscheider genutzt, von da an hab ich die Brüden dann in einen Schlauch, wie er für den Dunstabzug bei Wäschetrocknern genutzt wird, geleitet und darüber dann schlussendlich aus dem Fenster. Das ist aber alles andere als optimal gelaufen und daher brauche ich für den zweiten Brautag in der neuen Wohnung etwas anderes. Vielleicht könnt ihr mir ja damit helfen?

Problematisch mit dem ersten Aufbau waren folgende Sachen:
  • Es gibt kein gutes Gefühl, wenn direkt auf das senkrechte Rohr des Kondensatabscheiders der komische Plastikschlauch folgt weil theoretisch auch von da Kondensat herunter in die Sudpfanne tropfen könnte
  • In dem Schlauch haben sich durchs Kondensieren kleine Seen gebildet und durch das Gewicht ist der Schlauch letztlich gerissen
  • Die Brüdenhaube ist leider etwas zu groß für den Grainfather, sodass es auch mal vorbei tropft
Jetzt sehe ich für mich 3 Möglichkeiten (wenn euch noch bessere einfallen immer her damit)
  1. Die Schlauchkonstruktion "perfektionieren": Auf den Kondensator ein Stück Rohr mit 90°Winkel folgen lassen, dann Schlauch ab dort abfallend bis zum Fenster fest an der Wand anbringen (damit Kondensat dann nicht im Schlauch liegt sondern aus dem Fenster tropft)
  2. Direkt an der Braustelle ist ein Zugang zum Schornstein. Vielleicht kann man da die Brüden reinschicken?
  3. Kann man vielleicht mit diesem original Kondensationsaufsatz (https://www.grainfather.com/shop/distil ... ments.html) die Brüden kondensieren und auffangen? Ist zwar eigentlich zum destillieren gedacht, aber macht ja genau was ich will: kondensieren und es kontrolliert abtropfen lassen. Und passt auch noch perfekt auf den Grainfather.
Was meint ihr wäre sinnvoll? Oder habt ihr vlt. noch eine bessere Idee? Im Sachen selbst bauen bin ich leider nicht besonders gut...

Beste Grüße,
Alex
Meine Hobbybrauerei: http://brauerei-flaschenpost.de/ (gerade offline)

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Re: Wie mit den Brüden vom Grainfather umgehen?

#2

Beitrag von Rumborak » Mittwoch 13. März 2019, 07:55

chaos-black hat geschrieben:
Dienstag 12. März 2019, 22:13
  • Direkt an der Braustelle ist ein Zugang zum Schornstein. Vielleicht kann man da die Brüden reinschicken?
Hi,

Vorsicht: Schornsteine sind nicht für Feuchtigkeit geschaffen.

Sie auch die Diskussion in diesem Faden:
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... in#p208384

VG

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danieldee
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Re: Wie mit den Brüden vom Grainfather umgehen?

#3

Beitrag von danieldee » Mittwoch 13. März 2019, 08:11

chaos-black hat geschrieben:
Dienstag 12. März 2019, 22:13
Hallo Leute,
in meiner neuen Wohnung muss ich mir überlegen was ich mit den Brüden mache. Für den ersten Sud hab ich die kleinste Brüdenhaube von brauhardware.de ( https://www.brauhardware.de/de/bruedenhaube/ ) und den dazu passenden Kondensatabscheider genutzt, von da an hab ich die Brüden dann in einen Schlauch, wie er für den Dunstabzug bei Wäschetrocknern genutzt wird, geleitet und darüber dann schlussendlich aus dem Fenster. Das ist aber alles andere als optimal gelaufen und daher brauche ich für den zweiten Brautag in der neuen Wohnung etwas anderes. Vielleicht könnt ihr mir ja damit helfen?

Problematisch mit dem ersten Aufbau waren folgende Sachen:
  • Es gibt kein gutes Gefühl, wenn direkt auf das senkrechte Rohr des Kondensatabscheiders der komische Plastikschlauch folgt weil theoretisch auch von da Kondensat herunter in die Sudpfanne tropfen könnte
  • In dem Schlauch haben sich durchs Kondensieren kleine Seen gebildet und durch das Gewicht ist der Schlauch letztlich gerissen
  • Die Brüdenhaube ist leider etwas zu groß für den Grainfather, sodass es auch mal vorbei tropft
Jetzt sehe ich für mich 3 Möglichkeiten (wenn euch noch bessere einfallen immer her damit)
  1. Die Schlauchkonstruktion "perfektionieren": Auf den Kondensator ein Stück Rohr mit 90°Winkel folgen lassen, dann Schlauch ab dort abfallend bis zum Fenster fest an der Wand anbringen (damit Kondensat dann nicht im Schlauch liegt sondern aus dem Fenster tropft)
  2. Direkt an der Braustelle ist ein Zugang zum Schornstein. Vielleicht kann man da die Brüden reinschicken?
  3. Kann man vielleicht mit diesem original Kondensationsaufsatz (https://www.grainfather.com/shop/distil ... ments.html) die Brüden kondensieren und auffangen? Ist zwar eigentlich zum destillieren gedacht, aber macht ja genau was ich will: kondensieren und es kontrolliert abtropfen lassen. Und passt auch noch perfekt auf den Grainfather.
Was meint ihr wäre sinnvoll? Oder habt ihr vlt. noch eine bessere Idee? Im Sachen selbst bauen bin ich leider nicht besonders gut...

Beste Grüße,
Alex
Hi Alex,

wenn du eine Möglichkeit hast waagrecht rauszugehen dann hätte ich eine Lösung für dich die ich erfolgreich umgesetzt habe.
Kannst mir gerne ne PN schicken für Details.

Gruß Daniel
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Re: Wie mit den Brüden vom Grainfather umgehen?

#4

Beitrag von karlm » Mittwoch 13. März 2019, 09:31

Hi Daniel,

Da wäre ich auch interessiert!
Gruß, Philipp
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https://cse.google.de/cse/publicurl?cx= ... nxhfbgci_y

konkret
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Re: Wie mit den Brüden vom Grainfather umgehen?

#5

Beitrag von konkret » Mittwoch 13. März 2019, 09:44

Wieso nutzt du überhaupt eine Brüdenhaube mit Kondensator?
Eigentlich sollte ja eine Brüdenhaube mit angeschlossenem Schlauch reichen - dann würde der Dampf auch besser abziehen.
Um die Kondensation im Schlauch zu verringern einfach einen gedämmten Abluftschlauch verwenden (gibts schon fertig zu kaufen). Denke der Schlauch ist bei dir wohl nicht länger als 1-2 m.

Generell frag ich mich aber immer warum der ganze Aufwand überhaupt betrieben wird. Habe den 36 lit. Topf immer einfach zum offenen Fenster gestellt und fertig. Die ca. 5 lit. in 90 min sind jetz auch nicht soviel Dampf und die warme Luft zieht ja ohnehin nach oben hin ab.

Den Grainfather Aufsatz zum Brennen kannst vergessen, dann erzeugst du ein quasi geschlossenes System in dem die unerwünschten Begleitstoffe nicht richtig abdampfen können.

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Re: Wie mit den Brüden vom Grainfather umgehen?

#6

Beitrag von chaos-black » Mittwoch 13. März 2019, 10:09

Das ist ja kein Kondensator, sondern nur ein Kondensatabscheider. Alles was oberhalb der Brüdenhaube kondensiert rinnt so nicht zurück ins Bier sondern wird abgeschieden.
Gedämmter Abluftschlauch ist wohl noch eine Idee. Leider ist der Bereich am Fenster so eng, dass ich da nicht komfortabel brauen kann. Das Fenster ist 5m entfernt und der Raum alles andere als rechteckig (es ist eine Kammer voller Ecken und Kanten in einem Altbau). Über dem Braubereich befindet sich eine Holzkonstruktion auf der auch ein paar Pappkartons lagern, die ich ungern mehreren Litern Wasserdampf aussetzen möchte. Daher brauche ich eine Lösung für die Brüden. Aber es soll in diesem Thread ja auch nicht um Sinn und Zweck des Brüdenabscheidens gehen.
Was meinst du damit, dass der Grainfatheraufsatz ein quasi geschlossenes System wäre? Das ist doch genau dafür gemacht dass es darin kondensiert und dann raustropft.

Beste Grüße,
Alex
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Re: Wie mit den Brüden vom Grainfather umgehen?

#7

Beitrag von karlm » Mittwoch 13. März 2019, 10:21

Es gibt doch so Ventilatoren, die IM Abluftrohr stecken, nach der Brüdenhaube. Damit kann man den Danpf vielleicht schneller abführen. Habe solche Lösungen schon hier im Forum gesehen.
Gruß, Philipp
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Re: Wie mit den Brüden vom Grainfather umgehen?

#8

Beitrag von konkret » Mittwoch 13. März 2019, 11:06

Was meinst du damit, dass der Grainfatheraufsatz ein quasi geschlossenes System wäre? Das ist doch genau dafür gemacht dass es darin kondensiert und dann raustropft.
Der Aufsatz ist zum Schnapsbrennen gedacht. Der Output ist ca. 5 lit. Destillat in 5 h (wenn sich Ethanol in der Maische befindet).
Während dem Kochen wird ein Großteil des Dampfes im Dom rezirkulieren und kondensieren und zurücktropfen.
Die flüchtigen Bestandteile verdampfen zuerst, die schwerer flüchtigen bleiben zurück.
Eine ausreichende Abreicherung durch Verdampfung wirst du damit nicht erreichen.

Für den Betrieb mußt du den Kondensator außerdem mit Kühlwasser versorgen (min. 3 lit/min).

Abgesehen davon:
Rein rechtlich mußt du solch eine Anlage beim Zoll / Bezirksverwaltungsbehörde melden (ist zumindest in AT so, denke in DE ist das sogar noch strenger). :Wink

Grüße konkret

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Re: Wie mit den Brüden vom Grainfather umgehen?

#9

Beitrag von toaster » Freitag 22. März 2019, 13:49

Hallo Alex

Wie bist du jetzt verblieben? Ich denke eben auch darüber nach bei meinem kleinen Umbau des Kellers einen Abzug güt den Grainfather zu installieren. Durch den aktuellen Artikel im Braumagazin (https://braumagazin.de/article/bruedena ... riprinzip/) frage ich mich nun, ob ich diese Brüdenhaube (https://www.brauhardware.de/de/BEK.html) mit dem Venturiprinzip aus dem Artikel kombinieren soll.

Klar ist die Haube leicht zu gross, aber vielleicht zieht es ja genügend ab, dass es keine allzu grosse Sauerei durch Tropfen gibt.

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Re: Wie mit den Brüden vom Grainfather umgehen?

#10

Beitrag von chaos-black » Freitag 22. März 2019, 14:30

Ich denke es wird langfristig auf eine Konstruktion mit dem Venturiprinzip hinauslaufen. Ob das genug abzieht kann ich dir noch nicht sagen. Ich plane aber gegebenenfalls die Haube bei nem Metallbetrieb in der Nähe anpassen zu lassen.
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