Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#401

Beitrag von Brauwolf » Dienstag 19. Februar 2019, 16:53

https://www.amazon.de/GEFU-21840-Digita ... B003H4MVSA

Kommt mir irgendwie bekannt vor, aber von einem anderen Lieferanten

Cheers, Ruthard
Wir haben alle den gleichen Himmel, aber nicht denselben Horizont.
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#402

Beitrag von matschie » Dienstag 19. Februar 2019, 21:09

Ja, genau. Ist ein ganz einfaches Bratenthermometer, habe ich auch nur genutzt um mal den Backofen und die Hysterese zu kontrollieren - aufgrund der großen Masse des Wassers jedoch quasi nicht vorhanden. Für kleinere Mengen die zweitbeste Methode. Nur noch kleinere Starterwürzemengen mache ich gelegentlich mit dem Thermomix.
Immer eine Handbreit Bier unterm.. äh, ne das ging anders.

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#403

Beitrag von Snowman » Mittwoch 13. März 2019, 13:03

Hallo!
Könnt Ihr mich kurz mal mit einer Hefezellzahl informieren. Hab im ganzen Faden nix gefunden.
Ich habe eine Reinzuchthefe aus der Hefebank geordert (W34/70). Dann einen Sud damit vergoren und die 10ml Erntehefe auf im 100ml Ecoflac aufbewahrt. Das Einlagern war im Juli 2018.
Von welcher HZZ kann ich jetzt beim Abziehen für meinen neuen Starter ausgehen?

LG Björn

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#404

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 13. März 2019, 20:50

Dickbreiige Hefe hat etwa 1 Mrd Zellen pro ml.
Schätzen wir mal, die Erntehefe war 1:4 mit Jungbier versetzt. Sonst wäre sie kaum durch die Kanüle gegangen. Also rund 2,5 Mrd Zellen pro 10 ml, bzw. knapp 23 Mio Zellen pro 110ml (im Ecoflac). Das ist enorm viel.
Du fängst bestimmt ohnehin mit ganz kleinen Startern an zu propagieren (wenige Milliliter). Lass der ersten Stufe genug Zeit. Dann pendelt sich die Zellenanzahl in den folgenden 1:10 Schritten fast automatisch ein.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#405

Beitrag von Eowyn » Mittwoch 13. März 2019, 21:25

Biasiada hat geschrieben:
Mittwoch 25. Januar 2017, 21:15
Entnahme.jpg

Da ich schon öfters gebeten wurde, meine Erfahrungen mit der Einlagerung von Hefen auf Kochsalzlösung zu teilen, möchte ich euch das natürlich nicht vorenthalten.
Vorab noch etwas zu mir: Ich bin kein Biologe, Chemiker oder ähnliches, sondern begeisterter Hobbybrauer und seit einiger Zeit auch „Yeast-Ranger“.
Ich praktiziere diese Vorgehensweise schon einige Jahre sehr erfolgreich. Dies soll nur eine Anleitung sein und mir ist durchaus bewusst, dass man das Eine
oder Andere Besser machen kann. Aber es funktioniert so ;-)
Sauberes und halbwegs „steriles Arbeiten“ versteht sich hier aber von selbst!


1. Was wird benötigt?
• Kochsalzlösung 0,9 % / 100 ml Glasflasche mit Gummistopfen
• Spritzen 10 ml + optional 20 ml
• Kanülen 0,9x40
• Alkohol, Watte („Sterilfilter“)
• Hefe (Smack-Pack, Starter usw.)
Alles, bis auf die Hefe in der Apotheke erhältlich.
nach meinem Jugend forsch projekt mit meiner gewaschenen hefe, sollte ich das vielleicht in Zukunft auch lieber anständig machen.

hab mal geschaut, wie ich das hier zusammenbringe und erstmal zur Rückversicherung - es scheint mir als habe der Amerikaner NACL ind Sodium Chloride umbenannt. Hoffe, das ist tatsächlich so, denn andere Lösung gibts hier nicht.

2. kann ich einfach die leeren container kaufen (die gibts nämlich einiger maßen günstig $ 30.00 für 25 Stk.) und die selbst mit Sodiumchloride befüllen oder versaue ich da alles, was mal steril war?

Weil wenn ich die fertig befüllt kaufen will, dann kosten 40 Stück $160.00 - da kann ich mir die Arbeit dann sparen.
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#406

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 13. März 2019, 21:41

Selbst mischen würde ich persönlich nicht. Gibt es bei euch keine kleinen Packungsgrößen für Infusion oder Injektion?

Wäre Schrägagar ggf. eine Option für dich? https://www.youtube.com/watch?v=EMFWHm61NEU
Oder Einfrieren? https://www.youtube.com/watch?v=iDIwwnFFHLQ
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#407

Beitrag von Eowyn » Mittwoch 13. März 2019, 21:59

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Mittwoch 13. März 2019, 21:41
Selbst mischen würde ich persönlich nicht. Gibt es bei euch keine kleinen Packungsgrößen für Infusion oder Injektion?
infusion war ein guter Tipp. Danke.
Amazon hat 10 für $30.00 das macht dann schon eher außer nerdigem Forschungsprojekt auch noch ne Ersparnis aus. Zumal mein HBS ganz oft genau die Hefe, die ich haben will nicht hat.
Wäre Schrägagar ggf. eine Option für dich? https://www.youtube.com/watch?v=EMFWHm61NEU
Oder Einfrieren? https://www.youtube.com/watch?v=iDIwwnFFHLQ
Das schau ich mir gleich mal an, danke.
Und an Einfrieren dachte ich auch schon als eleganteste Lösung für meinen Bedarf.

Danke dir und schöne Grüße übern Teich.
Eowyn
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#408

Beitrag von rakader » Mittwoch 13. März 2019, 22:00

@Eowyn – Du kannst sicher selber mischen, aber das ist dann vergleichbar als würdest Du eine Lok in Bewegung setzen: Nicht Du steuerstest die Maschine, sondern sie Dich. :Bigsmile

Abkürzungen in Ehren - was ist denn HBS?
Aber Du hast Dir die Antwort schon selbst gegeben. Die Ecoflacs o.ä. werden unter Reinraumbedingungen steril abgefüllt. Die Anforderungen kannst Du in allen möglichen Punkten nicht erfüllen, auch nicht mit einem Schullabor. Gehe in die nächstbeste Apotheke und frage nach der von Dir benötigten Menge und Größe. Und das ist garantiert billiger, als die Preise, die Du oben aufführst.

Kochsalzlösung ist anfangs schon ein guter Weg. Ich bin auch so gestartet und Jens gibt hier gute Tips für jeden Schritt. Wenn Du da sattelfest bist, macht das sicher neugierig auf Schrägagar. Das steht mir auch noch bevor.
Die hier praktizierten Cryoperlen sind zwar auch eine Option, aber sie sind eigentlich nicht für das Kühlfach vorgesehen, sondern für flüssigen Stickstoff. Und sie sind teuer, weil es mit den Perlen allein nicht getan ist. Insofern macht Kochsalz und Schrägagar für reproduzierbare und dokumentierbare Ergebnisse, wie Du es für Jugend forscht benötigst, sicher am meisten Sinn.

Ohne zu wissen, was Du genau machst, solltest Du Dir vielleicht die Abteilung Mikroskop und Zählkammer überlegen. Damit hantieren zumindest Deine Kollegen immer, wenn sie mit Jugend forscht bei uns antanzen. Auch dort kann Dir Jens sicher gute Tipps geben.

Edit: Grundsätzlich bekommst Du auf den Seiten der Biershops in der Abteilung Labor ein gutes Gefühl für eine Grundausstattung. Komplett sind diese Abteilungen aber nie.
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#409

Beitrag von glassart » Mittwoch 13. März 2019, 22:16

die Kryoperlen sind eigentlich mehr als optimal für´s Gefrierfach - 19-21°C ( war beim Hefeseminar von Ulrich Peise auf Romrod) und ich werde aufgrund Ulrichs Vortrag mich wieder mehr in diese Richtung bewegen und meine vorhandenen Kryoperlen auch einsetzen :Smile

Also nichts von zu teuer und nur für flüssigen Stickstoff -damit kannst du jahrelang deinen "Schatz" in deiner Truhe konservieren :Bigsmile
Nur, man muss es auch richtig machen und das hat uns Ulrich sehr genau erklärt -ich habe es bis jetzt sicherlich in vielen Punkten falsch gemacht :crying

lg Herbert

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#410

Beitrag von rakader » Mittwoch 13. März 2019, 22:47

Moin Herbert, danke für diese Richtigstellung. Kannst Du vielleicht näher erläutern, was man da falsch machen kann, also so ein Bad Practice Szenario oder Schritt für Schritt? Da kann man sich dann selber abprüfen.
Hier liegen die Kryoperlen ungenutzt wegen der ganzen Einwände und Aber-Abers herum. So ein Vortrag konkretisiert natürlich.

LG
Radulph
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#411

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 13. März 2019, 22:51

rakader hat geschrieben:
Mittwoch 13. März 2019, 22:47
Kannst Du vielleicht näher erläutern, was man da falsch machen kann, also so ein Bad Practice Szenario oder Schritt für Schritt?
Alles. Wirklich alles vom Beimpfen bis zum Entnehmen.
Aber das gehört in den Kryoperlen Thread, bzw. wurde dort auch schon besprochen. :Wink
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#412

Beitrag von glassart » Mittwoch 13. März 2019, 23:12

so wie Jens es schreibt wurde schon fast alles erklärt:Smile

Einzig für mich nach dem Seminar sehr entscheidend war die Erkläung von Ulrich wie er beimpft
> zuerst das Glycerin abziehen und "zwischenlagern"
> dann die Hefe mit der Pipette in "pumpenten" Zugaben (sprich diese Menge immmer wieder ein/auszubringen und damit die Perlen zu umspülen)
> immer wieder ausgiebig schütteln das ja alle Perlen was von den Hefen abbekommen
> dann Überstand abziehen und das anfangs abgezogene Trägermaterial wieder zugeben und ab in die Truhe
> !! wichtiger Hinweis von Ulrich grundsätzlich -die Beschriftung wasserfest anzugbringen - ob NaCl oder sonst was !! :Bigsmile

lg Herbert

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#413

Beitrag von rakader » Mittwoch 13. März 2019, 23:20

Danke Herbert - das ist mal eine Kurzanleitung. Erspart mir den Kampf mit dem Kryoperlenthread :thumbup

LG
Radulph
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#414

Beitrag von DevilsHole82 » Donnerstag 14. März 2019, 07:06

rakader hat geschrieben:
Mittwoch 13. März 2019, 22:00
Abkürzungen in Ehren - was ist denn HBS?
HBS = Home Brew Shop :Wink
Gruß, Daniel

Was von Herzen kommt gelingt, weil's einen gibt, der die Kelle schwingt. Heute back ich, morgen brau ich, wer heimlich nascht, den verhau ich.

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#415

Beitrag von Snowman » Donnerstag 14. März 2019, 10:55

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Mittwoch 13. März 2019, 20:50
Dickbreiige Hefe hat etwa 1 Mrd Zellen pro ml.
Schätzen wir mal, die Erntehefe war 1:4 mit Jungbier versetzt. Sonst wäre sie kaum durch die Kanüle gegangen. Also rund 2,5 Mrd Zellen pro 10 ml, bzw. knapp 23 Mio Zellen pro 110ml (im Ecoflac). Das ist enorm viel.
Du fängst bestimmt ohnehin mit ganz kleinen Startern an zu propagieren (wenige Milliliter). Lass der ersten Stufe genug Zeit. Dann pendelt sich die Zellenanzahl in den folgenden 1:10 Schritten fast automatisch ein.
Danke, Jens!
Aber so ganz klar komme ich nicht mit den HZZ bei den errechneten Schritten.
Ich verstehe die Verhältnis-Angaben (erster Schritt kleiner z.B. 1:5) nicht ganz und kann mir da nix gescheites daraus errechnen. Genauer gesagt ist mir unklar, wie man eine Verzehnfachung der HZZ in ca. 24h mit den Mengen-Verhältnis-Angaben der Würze in den einzelnen Schritten unter einen Hut bringt.
Geht man davon aus, dass sich bei 5-facher Volumenerhöhung die HZZ auch verfünffacht?

Auf jeden Fall kommt bei mir immer irgendwas raus, aber nicht die angestrebten 10x10^6 HZZ/ml. :crying
Ich will´s doch "nur" verstehen... :redhead

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#416

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 14. März 2019, 20:13

Hilft dir das Braumagazin weiter (Absatz Propagation)? >> https://braumagazin.de/article/hefebank-weihenstephan/
Die Startzellenanzahl kannst du bei eingelagerter Hefe einfach nicht pauschalisieren. Bei relativ frisch eingelagerter Hefe legt die erste Stufe sehr schnell los. Liegt die Hefe 6-12 Monate auf NaCl dauertes auch mal 2-3 Tage bis sich augenscheinlich was vermehrt oder sich CO2 im Starter bildet. Die Endzellenanzahl jeder Stufe ist genauso unscharf, weil Art und Dauer der Belüftung eine wichtige Rolle spielen.
Bei dieser Faktenlage kann kein Hefezellenrechner der Welt ausrechnen, wie viel Zellen/ml du nach der dritten Stufe hast. Es bleiben also nur Faustformeln und eine optische Kontrolle der Trübungszunahme. Eine fertige Stufe wird nicht trüber.

Sorry, für den Spruch ... : Hol dir ein preiswertes Mikroskop und eine 12 EUR Zählkammer aus der Bucht. Anders bekommst du keine bekannte und reproduzierbare Anstellrate. Mit den Faustformeln kann man auch arbeiten.
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#417

Beitrag von Snowman » Freitag 15. März 2019, 08:48

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Donnerstag 14. März 2019, 20:13
Sorry, für den Spruch ... : Hol dir ein preiswertes Mikroskop und eine 12 EUR Zählkammer aus der Bucht. Anders bekommst du keine bekannte und reproduzierbare Anstellrate. Mit den Faustformeln kann man auch arbeiten.
Moin Jens,
das ist kein Spruch! Sowas hilft mir weiter. Hab mich gestern eingelesen und jetzt ist ein Mikroskop mit 100-400-1200facher Vergrößerung und ne "improved Neubauer"-Zählkammer unterwegs! :thumbsup

Gruß

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#418

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 15. März 2019, 08:55

Perfekt. Am besten erst die erste Stufe aufwecken und nach 24 Stunden die Zellenanzahl der in Schwebe befindlichen Hefe bestimmen. Damit kannst du weiter propagieren und vermeidest das Mitzählen von toten Zellen aus der Konserve.
Super Anleitung: >> https://youtu.be/yrlEkb7Sh3o
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#419

Beitrag von Eowyn » Freitag 15. März 2019, 14:54

rakader hat geschrieben:
Mittwoch 13. März 2019, 22:00
@Eowyn – Du kannst sicher selber mischen, aber das ist dann vergleichbar als würdest Du eine Lok in Bewegung setzen: Nicht Du steuerstest die Maschine, sondern sie Dich. :Bigsmile
oki. Verstanden :)
Abkürzungen in Ehren - was ist denn HBS?
Aber Du hast Dir die Antwort schon selbst gegeben. Die Ecoflacs o.ä. werden unter Reinraumbedingungen steril abgefüllt. Die Anforderungen kannst Du in allen möglichen Punkten nicht erfüllen, auch nicht mit einem Schullabor. Gehe in die nächstbeste Apotheke und frage nach der von Dir benötigten Menge und Größe. Und das ist garantiert billiger, als die Preise, die Du oben aufführst.
HBS= HomeBrewStore - sorry, ich vergesse umzudenken von Englisch auf Deutsch

Apotheke hab ich ja so in der Art wie in Deutschland nicht. Bei uns ist ein Apotheker in irgendeiner Ecke im Supermarkt oder im Drogerie markt. Die füllen vorrangig medikamente ab, die man verschrieben bekommt.
Ich muss mich mal erkundigen. War bislang nur wegen dem Pferd beim Apotheker.
Kochsalzlösung ist anfangs schon ein guter Weg. Ich bin auch so gestartet und Jens gibt hier gute Tips für jeden Schritt. Wenn Du da sattelfest bist, macht das sicher neugierig auf Schrägagar. Das steht mir auch noch bevor.
Die hier praktizierten Cryoperlen sind zwar auch eine Option, aber sie sind eigentlich nicht für das Kühlfach vorgesehen, sondern für flüssigen Stickstoff. Und sie sind teuer, weil es mit den Perlen allein nicht getan ist. Insofern macht Kochsalz und Schrägagar für reproduzierbare und dokumentierbare Ergebnisse, wie Du es für Jugend forscht benötigst, sicher am meisten Sinn.
Ich hab mir das alles mal angeschaut, die verlinkten Videos und auch mal gegoogelt.

das mit der salzlösung schaut für mich bislang am machbarsten aus für mich.
Muss mich da aber noch weiter einlesen und einarbeiten.
Danke schon mal für die ausführliche Hilfestellung.
Das bringt schon viel.

Der Amerikaner macht ja von ganz wenig aufwand inkl. "passt scho" zu "Hochtechnologie" alles mit Hefelagerung/banking.
Muss rausfinden,womit ich am besten klar komme ohne mir "Arbeit zu machen, die ich dann wegkippen kann"
Ohne zu wissen, was Du genau machst, solltest Du Dir vielleicht die Abteilung Mikroskop und Zählkammer überlegen. Damit hantieren zumindest Deine Kollegen immer, wenn sie mit Jugend forscht bei uns antanzen. Auch dort kann Dir Jens sicher gute Tipps geben.
*lach... für Jugend forscht bin ich dann glaub mittlerweile nicht mehr qualifiziert.
Aber Mikroskop wär schon ne geile Sache (also grundsätzlich) weil so nerdiges Zeug mich wirklich fasziniert.
Was ich genau mache: Bier brauen mit völlig untechnischem "Dschungel/Garagen-Equipment" (selbst zusammen geschraubt - und einen Weg suchen, meine hefen zu lagern oder eben auch ne Hefebank anzulegen, da ich ganz oft die hefe, die ich brauche eben nicht bei mir im Brausshop bekomme.

Und ernsthaft: richtige Hefebank inkl. Mikroskop und allem Schnickschnack möchte ich dann schon mal irgendwann etablieren, wenn ich dann mal ein eigenes Haus und entsprechend Platz habe.

Edit: Grundsätzlich bekommst Du auf den Seiten der Biershops in der Abteilung Labor ein gutes Gefühl für eine Grundausstattung. Komplett sind diese Abteilungen aber nie.
Ich hab da jetzt zwei tage recherchiert und gesucht und bin vermutlich jetzt noch verwirrter als ich im Normalzustand eh schon bin :)

Ich muss da noch weiter suchen aber sag schon mal danke an alle, die mir hier Tipps gegeben haben.

ich berichte, wenn ich mich für eine Methode entschieden habe und was draus geworden ist.

Merci dir/euch

edit: typo weil keybord klemmt und Buchstaben "verschluckt"
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#420

Beitrag von Eowyn » Freitag 15. März 2019, 14:58

Snowman hat geschrieben:
Freitag 15. März 2019, 08:48
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Donnerstag 14. März 2019, 20:13
Sorry, für den Spruch ... : Hol dir ein preiswertes Mikroskop und eine 12 EUR Zählkammer aus der Bucht. Anders bekommst du keine bekannte und reproduzierbare Anstellrate. Mit den Faustformeln kann man auch arbeiten.
Moin Jens,
das ist kein Spruch! Sowas hilft mir weiter. Hab mich gestern eingelesen und jetzt ist ein Mikroskop mit 100-400-1200facher Vergrößerung und ne "improved Neubauer"-Zählkammer unterwegs! :thumbsup

Gruß

Björn
Soweit bin ich mit meinen Recherchen auch schon, dass ich UNBEDINGT ein Mikroskop brauche (das brauche ich seit ich im Labor Praktikum gemacht habe - wirklich! hatte aber nie ne wirklich gute Ausrede, auch tatsächlich eins zu kaufen - jetzt hab ich endlich eine) :)
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#421

Beitrag von Eowyn » Freitag 15. März 2019, 15:50

beryll hat geschrieben:
Freitag 15. März 2019, 15:07
Wenn Du keine fertige NaCl-Flaschen bekommen kannst, würde ich an Deiner Stelle lieber auf Schrägagar ausweichen - denn die selbst zusammen gemischte NaCl-Lösung wirst Du nicht steril bekommen!
Also, besorg' Dir lieber AgarAgar, einen Stapel Reagenzgläser und los gehts. Braucht auch im Übrigen weniger Platz ;-)

VG Peter
danke dir :)

das selsbt mischen hab ich mit dem "Lok-Beispiel" von Snowman sofort ad acta gelegt :)
das lass ich mal schön bleiben.


das Schrägagar find ich ziemlich spannend.
Ich berichte, was ich bastle :)

Danke dir.
Schöne Grüße
Eowyn
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#422

Beitrag von matschie » Montag 18. März 2019, 19:07

Hallo!

Was mir in diesem sehr hilfreichen Thread zum Thema noch fehlt (korrigiert mich wenn ich falsch liege): Das Vorgehen Starter -> NaCl.

Also z.B. zur Erneuerung der NaCl-Kulturen, oder wenn man gestrippten Bodensatz aufpäppelt.

Klar, normalen Starter herstellen, aber dann? Ist die Hefekonzentration "In Schwebe" auf dem Magnetrührer hoch genug, oder sollte man lieber bis auf einen kleinen Rest abdekantieren, wieder aufschwenken und das einlagern?

@DerDerWeissDassErGemeintIst: Wäre nett, wenn du dazu mal eine deiner Stichpunkt-Kurzanleitungen schreibst ;)

VG
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#423

Beitrag von HubertBräu » Montag 18. März 2019, 19:30

Also ich ziehe einen Starter auf ca. 1,5 Liter hoch, lasse den komplett ausgären, stelle kühl und dekantiere den Überstand ab. Von der dickbreiigen Hefe ziehe ich dann 10ml mit der Kanüle auf und packe sie wieder auf NaCl.

Meine Kurzfassung .. ich denke Jens wird das noch ausführlicher schreiben :Smile

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#424

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 18. März 2019, 19:38

:Bigsmile Das ist ausführlich genug.
Ausgären muss der Starter. Die NaCl Lösung soll mit möglichst wenig Biomasse und Alkohol verunreinigt werden. Also nach dem Ausgären Dekantieren, um einen möglichst hohen Anteil "produktiver Biomasse" (Hefe) in die NaCl Lösung zu bringen.
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#425

Beitrag von matschie » Montag 18. März 2019, 19:43

Okay, so hatte ich mir das schon gedacht, jetzt steht es hier auch nochmal offiziell :thumbsup Danke!

Noch eine kurze Frage nach einem Erfahrungs-Pi-Mal-Daumen-Wert: Wie viel ml Starter braucht man um 10-20ml Dickbreiige Hefe zu erhalten? Die 1,5L die Hubert nannte werden ja zu viel sein, oder?
Immer eine Handbreit Bier unterm.. äh, ne das ging anders.

Allzeit Gut Sud!
Matthias

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#426

Beitrag von ifar » Montag 18. März 2019, 19:56

Guten Abend!

Ich war im Hefe Ernte+Banking Vortrag auf de HBCON und da meinte Ulrich Peise, dass man 20-30% endvergorenes Bier für das Banking nutzen sollte. Das würde dem Ausgären widersprechen. Wobei sich mir nicht erschlossen hat, wie ich die Hefe aus dem 20-30% EVG Bier in die NaCl bekomme. Cold Crashen und dann dekantieren?

Oder hab ich da was komplett falsch verstanden? :redhead

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#427

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 18. März 2019, 20:49

Ja, das kam durch das Springen in den Folien und Themen etwas missverständlich rüber.
Nach 20-30% EVG soll man weiter propagieren oder anstellen, weil die Hefe zu dem Zeitpunkt am aktivsten ist. Man könnte theoretisch auch versuchen diese Hefe bei 20-30% EVG auf Agar auszustreichen oder per Coldcrash zu sedimentieren, um sie konzentriert auf Kryoperlen zu legen. Zweiteres funktioniert schon schlecht, weil hochaktive Hefe wirklich widerwillig sedimentiert.
Zum Einlagern in NaCl muss der Starter ausgegoren sein.

@matschie
1,5 Liter ist OK. 1l geht auch noch.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#428

Beitrag von Karel » Montag 18. März 2019, 21:40

Ja ich habe ein schönes Bild davon..war defintiv nicht ausgegoren...
Deshalb auch keine Glasflaschen mehr...
Ich habe mir den Vortrag auf das Diktiergerät aufgenommen...(Wer will kann ich per PN senden :Dauer des Vortrags 51Min.)
20190314_200940_resized.jpg
Karel

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#429

Beitrag von Snison » Montag 18. März 2019, 23:33

:Ahh ...und ich wundere mich über das aufgeblähte NaCl Fläschchen - ich habe immer schön von der aktivsten Hefe genommen - gut das ich diesen Thread weiter verfolgt habe - mal wieder alles verkehrt gemacht... und dazugelernt.
Aber in NaCl sollte die Hefe doch inaktiv werden? Meinte ich zumindest so herausgelesen zu haben?
LG, Snison (Michael)

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#430

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 19. März 2019, 00:05

Die Hefe hat ein natürliches Bestreben zur Arterhaltung. Fressen und Vermehren. Solange Futter da und keine besonders widrigen Umstände vorliegen macht sie genau das. Mit einem unausgegorenen Starter bringst du vergärbaren Extrakt mit in die NaCl Lösung.
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#431

Beitrag von Snison » Dienstag 19. März 2019, 15:07

Immerhin habe ich keine Glasflaschen verwendet. Kanüle rein und wieder Normaldruck hergestellt. Fertig. In ein paar Tagen schau ich mal wieder nach dem Rechten.
LG, Snison (Michael)

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#432

Beitrag von skappler » Dienstag 19. März 2019, 15:24

Wo wir gerade beim Thema sind...
Ich hatte beim letzten einlagern von Erntehefe das Problem, dass die dickbreiige Hefe zu dick war und sich deshalb nicht durch die Kanüle aufziehen ließ. Mein Vorgehen war dann wie folgt:

Mit der Spritze 20ml NaCl aus der Flasche ziehen
10ml davon verwerfen
Die restlichen 10ml in ein desinfiziertes 40ml Becherglas geben
Mit Hefe auf 20ml auffüllen, verrühren und alles zusammen in die NaCl Flasche geben

Spricht was gegen dieses Vorgehen?

skappler
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#433

Beitrag von skappler » Dienstag 19. März 2019, 15:45

beryll hat geschrieben:
Dienstag 19. März 2019, 15:38
skappler hat geschrieben:
Dienstag 19. März 2019, 15:24
Wo wir gerade beim Thema sind...
Ich hatte beim letzten einlagern von Erntehefe das Problem, dass die dickbreiige Hefe zu dick war und sich deshalb nicht durch die Kanüle aufziehen ließ. Mein Vorgehen war dann wie folgt:

Mit der Spritze 20ml NaCl aus der Flasche ziehen
10ml davon verwerfen
Die restlichen 10ml in ein desinfiziertes 40ml Becherglas geben
Mit Hefe auf 20ml auffüllen, verrühren und alles zusammen in die NaCl Flasche geben

Spricht was gegen dieses Vorgehen?
Hab ich tatsächlich auch schon einmal machen müssen, ich hab nur das NaCl nicht verworfen.
VG Peter
Mir ist dann auch aufgefallen, dass 10ml auch gepasst hätten... Aber hauptsache das Grundlegende Vorgehen passt
beryll hat geschrieben:
Dienstag 19. März 2019, 15:38
PS: haben die Saarländer den Thread hier nun komplett gekapert?!? ;-)
Jens hält noch die Stellung :Bigsmile

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#434

Beitrag von nursbeschde » Samstag 6. April 2019, 21:48

Hallo,
Ich lese hier immer wieder von Hefenahrung, gibt es eine Beschreibung oder Empfehlung wann ich Hefenahrung verwenden sollte, habe das leider noch nicht ganz verstanden.
Habe in der Suche noch nichts passendes gefunden, immer nur das welche verwendet wurde, aber was das damit auf sich hat leider nicht.
Vielleicht hat jemand eine kurze Erklärung für mich parat

Danke gruß Denis

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#435

Beitrag von rakader » Samstag 6. April 2019, 22:19

Steht eigentlich in jedem Brauershop wofür das gut ist. Wie auch beim Menschen benötigen Hefezellen Spurenelemente und Mineralien, um richtig zu arbeiten und Prozesse anzustoßen. Das sind Mineralien, Vitamine, Aminosäuren, Zink und eben Spurenelemente. Ich nehme Nutrient von Wyeast bei meiner Hefepropagation und bilde mir ein, dass sich manche eigentlich abgelaufene Hefe dadurch wiederbeleben ließ.
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#436

Beitrag von Sura » Sonntag 7. April 2019, 08:07

beryll hat geschrieben:
Sonntag 7. April 2019, 07:23
Man muss sich übrigens keine teure Hefenahrung kaufen, sondern kann sich Erntehefe nehmen und schickt diese zB mit der Mikrowelle über den Jordan. Ein wenig davon in den Starter werfen reicht schon aus, die lebenden Zellen werden sich darüber freuen.
Zink und andere Spurenelmente fehlen dann aber noch ;)
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem."
(Karl Valentin)

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#437

Beitrag von nursbeschde » Sonntag 7. April 2019, 10:26

Wenn ich Hefe aus Nacl nehme und sie mit einer Starterwürze https://www.maischemalzundmehr.de/index ... ff=Starter
hochziehe benötige ich Hefenahrung zusätzlich, oder erst zur Würze beim anstellen.
Ich glaube ich stehe auf dem Schlauch bei dem Thema

Gruß Denis

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#438

Beitrag von rakader » Sonntag 7. April 2019, 15:07

beryll hat geschrieben:
Sonntag 7. April 2019, 07:23
Das hat damit nichts zu tun - zumindest nicht direkt. Durch die Hefenahrung setzt Du der Hefe keinen Defibrillator an oder wendest Kardiopulmonale Reanimation an ;-)
Gut gesprochen - was wären wir ohne unsere Sprachbilder :Smile
beryll hat geschrieben:
Sonntag 7. April 2019, 07:23
Die Hefe weiß nicht, welches Haltbarkeitsdatum auf der Verpackung steht! Du brauchst genau 1 lebende Zelle und damit kannst Du arbeiten - und diese findest Du eigentlich immer, solange die Hefe nicht gekocht wurde oder was weiß ich.
…und der Brauer weiß nicht, wieviel Hefezellen darin sind. Ich stehe vor dem Schritt mir ein Mikroskop und eine Zählkammer anzuschaffen, scheue aber den Schritt mit dem Mikroskop, weil mich die Aussagen hier und im Fachforum Mikroskopie abschrecken. Es gibt offenkundig Spezialisten, die an ein gutes gebrauchtes Mikroskop deutscher Optik herankommen, das geht offenkundig, wenn man reichlich Zeit investiert.

Derzeit belebe ich alte, abgelaufene Hefe neu oder ziehe mir aus einem Tröpchen aus einer Wyeast-Packung einen Starter. Problem: Ich kann auch mit dem Tools im Netz nicht berechnen, ob die Hefezellen ausreichend für einen Sud sind. Die Tierchen bekommen von mir DME mit 8°Plato, etwas Zucker und Nutrient. Also schwabbelt es hier gerade in drei Erlenmeyer-Kolben und ich weiß nicht, ob ich sie einsetzen kann. (Zur Not habe ich noch Frischhefe in der Hinterhand. Die Starter werden mit viel Zeit hochgezogen.)
beryll hat geschrieben:
Sonntag 7. April 2019, 07:23
Man muss sich übrigens keine teure Hefenahrung kaufen, sondern kann sich Erntehefe nehmen und schickt diese zB mit der Mikrowelle über den Jordan. Ein wenig davon in den Starter werfen reicht schon aus, die lebenden Zellen werden sich darüber freuen.
Dazu muss man was zum Ernten haben. Ich habe öfter gelesen, dass Hefe nach dem Ernten sogar besser wird. Aber irgendwann ist auch Schluss.
Gibt es da prämortale Anzeichen oder greift man einfach auf Erfahrungswerte zurück?
---
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#439

Beitrag von bieratenschreck » Sonntag 7. April 2019, 23:23

Man muss sich übrigens keine teure Hefenahrung kaufen, sondern kann sich Erntehefe nehmen und schickt diese zB mit der Mikrowelle über den Jordan. Ein wenig davon in den Starter werfen reicht schon aus, die lebenden Zellen werden sich darüber freuen.

VG Peter
Wenn ich Hefe wäre, würde ich mich über den verkochten Mampf beschweren. Dauerkochen, Mikrowelle und erst Recht Dampfkochtopf geben vielleicht Grundnahrung, aber nix gesundes. Ich behaupte: gute Hefenahrung enthält frische Vitamine!
Gruß
chr
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Christian

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#440

Beitrag von rakader » Sonntag 21. April 2019, 12:31

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Donnerstag 14. März 2019, 20:13
Sorry, für den Spruch ... : Hol dir ein preiswertes Mikroskop und eine 12 EUR Zählkammer aus der Bucht. Anders bekommst du keine bekannte und reproduzierbare Anstellrate. Mit den Faustformeln kann man auch arbeiten.
Was ist denn ein preiswertes Mikroskop für unsere Belange? Wenn ich ins Mikroskopierforum gehe – was hier immer wieder empfohlen wird – wird einem gleich ein Porsche ans Herz gelegt. Auch wenn die dort sehr hilfsbereit und nett sind, habe ich den Ausdruck, dass deren Messlatte an unserem Ziel vorbeigeht. Zählkammer ist klar.

Frohe Ostern
Radulph
---
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#441

Beitrag von nursbeschde » Sonntag 21. April 2019, 17:24

Hallo,
Hat jemand die wlp300 Weizenhefe auf nacl eingelagert?
Gruß Denis

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#442

Beitrag von CastleBravo » Sonntag 21. April 2019, 20:27

Die entspricht glaub ich der WYeast 3068 und der W68. Letzte hab ich.
Viele Grüße

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#443

Beitrag von Dekobier » Mittwoch 24. April 2019, 12:44

Mahlzeit!

Hat jemand Erfahrung den halbgefüllten Ecoflacs? Also, 50ml in einem 100ml Gebinde? Medpex hat mir die "normalen" aus der Lieferung gestrichen, weil zur Zeit nicht lieferbar (obwohl die HP das genaue Gegenteil behauptet).

Wieviel Hefeschlonz würdet Ihr dort reingeben? Auch 20ml oder nur die Hälfte weil sonst durch den hohen Anteil Jungbier vom Isotonischen nichts mehr übrig bleibt? 20 auf 100 ist halt schon was anderes als 20 auf 50...

Gruß und Dank,
Oliver

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#444

Beitrag von Dekobier » Mittwoch 24. April 2019, 13:02

Hi Peter,

andere, z.B. Jens geben 20ml auf die Vollen. Ist auch schon mal ein Faktor 2 zu Dir. Und da er immer nur links zu 20ml Spritzen postet, bin ich mir halt nicht sicher, ob das Verhältnis NaCl zu Hefe die 20ml bestimmt oder nur die Spritzengröße á la "mach ich halt immer so weil ich die Größe gerade da habe" ;)

Gruß,
Oliver

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#445

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 24. April 2019, 19:36

Kurzer Einwurf aus dem Off :-)
Der Jens hat nicht 20ml gepredigt, sondern maximal 20ml.
Das ist ein feiner Unterschied 😏
Zuletzt geändert von DerDerDasBierBraut am Mittwoch 24. April 2019, 20:00, insgesamt 1-mal geändert.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#446

Beitrag von rakader » Mittwoch 24. April 2019, 19:47

Danke für dieses Off. Ich wollte gerade eine 2. Fuhre auf ein Ecoflac draufpacken. Also keine 30 ml?
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#447

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 24. April 2019, 20:01

rakader hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 19:47
Also keine 30 ml?
Nein. Zu viel Biomasse und suboptimaler osmotischer Druck.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#448

Beitrag von rakader » Mittwoch 24. April 2019, 20:05

Danke lieber Jens - ich eröffne eine neue Ecoflac-Reihe. Ein Wyeast-Beutel hat sich gebläht, da fülle ich lieber ab…
(Für alle, die das Phänomen nicht kennen: Passiert bei Wyeast in letzter Zeit öfter, ist produktionsbedingt; die Hefekammer ist unbeschädigt… trotzdem…)
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#449

Beitrag von flensdorfer » Mittwoch 24. April 2019, 23:01

Die vollen 100ml Ecoflacs sind auch wieder verfügbar
https://www.medpex.de/wunddesinfektion/ ... fp=1&fop=6
Gruß, Arne

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#450

Beitrag von Dekobier » Donnerstag 25. April 2019, 10:42

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 20:01
rakader hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 19:47
Also keine 30 ml?
Nein. Zu viel Biomasse und suboptimaler osmotischer Druck.
na gut, Prediger :Bigsmile
max. 20ml, nicht fix 20ml. Aber die Frage bleibt : wodurch ist die Grenze gesetzt? Willkürlich durch Spritzengröße oder ausprobiert?

Auch wenn eine Zelle reicht, Peter, mehr Zellen zum Start = mehr gut. Bei einer Vermehrung um den Faktor 10 pro Schritt, hat man doch recht viele Starterschritte, wenn man mit nur einer Zelle startet :Drink

Ich werde mal eine der von mir häufiger genutzten Hefen doppelt anlegen: 10 auf 50 und 20 auf 50, jedes mal 2 Starter ansetzen. Mal schauen, wie es sich mit finaler Hefemenge und deren Verlauf über die Zeit verhält...

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