Råøl (Norw. Farmhouse Ale) mit Kveik, erster Versuch

Bitte beschränkt Euch auf das Wesentliche, die Bilder. Nach Möglichkeit langatmige oder ausführliche Textpassagen vermeiden. In der Kürze liegt die Würze.
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Råøl (Norw. Farmhouse Ale) mit Kveik, erster Versuch

#1

Beitrag von Kolbäck » Samstag 9. November 2019, 20:02

Heute war endlich wieder Brautag und ich war abenteuerlich gestimmt!
Ein norwegisches Farmhouse Ale soll es werden.

Zu Beginn 7kg Pale-Ale-Malz schroten und mit zwei Körben kurz 100m in den Wald hinter dem Haus.
emosvamp.jpg

Die Pilze sind nicht für das Bier, aber die Wacholderzweige! Die kommen in den Haputguss, schon während des Aufheizens. Tote Nadeln und anderer unwillkommener "Wald" wird abgeschöpft.
eninfus.jpg

Bei knapp 70° kommt der Großteil der Zweige in den Läutereimer mit -hexe, der Rest wird von Hauptguss abgesiebt und das Malz wird darin eingemaischt.
maltoinfus.jpg

Kombirast bei 65° für 30 Minuten, dann eine Dickmaische ziehen für "Ofen-Dekoktion". Die Idée kommt von Keptinis und mein Gedanke war, dass das sowohl wie eine Dekotionsstufe wirkt und durch das Karamellisieren der Zucker an der Kruste mehr Farbe und Geschmack ins Bier kommt.
3xbakamaisch.jpg

Nach einer knappen Stunde war aber auch bei maximaler Grill-Funktion des Ofens (250°) vor allem die Flüssigkeit verkocht und die Kruste nur angedeutet. Der Temperaturanstieg nach zurückgeben war geringer als erwartet, also habe ich einfach mittelschnell bis 75° durchgeheizt.

Läutern tu' ich mittlerweile wieder ohne Hahn und Grant; ich finde es so einfacher und es plätschert weniger.
lauternfamrh.jpg

Sobald ein paar Liter in der Pfanne sind, wird geheizt und der Hopfen kommt dazu. Je 30g East Kent Golding und Apollo. Läutern geht zügig und die Pfanne hält gut 80°. Nach Pfannevoll kommt gleich der Abzieher und die Kühlspirale hinein und die 80-90° können noch weitere 20 Minuten die Alphasäuren des Hopfens isomerisieren und alles pasteurisieren.
Gekocht wird nicht, es geht gleich ans Kühlen und Vorbereiten der drei Gärbehälter.
kulhofermonst.jpg

Auf etwa 35° abzukühlen geht angenehm schnell und zum Hopfenseihen komme ich auf die geniale Idée, die Filtertücher in den Fermonster-Deckeln einzuklemmen. Stammwürze ist 15°P wie erwartet und ohne Verdampfung sind es 29L.
3xhopfseih.jpg

Drei meiner getrockneten Kveiks (Voss, Lærdal, Hornindal) kommen aus der Tiefkühltruhe und werden direkt gepitcht, ohne Rehydrieren. Jeweils etwa 3 TL Flakes sollten in etwa passen für die Anstellrate.
kveikflakes.jpg

Ein Inkbird und zwei Terrarrium-Heizmatten halten jetzt die 35°, und es blubbert schon eifrig. Nicht im Bild die Decken, in die alles noch eingewickelt ist.
3xfermkveik.jpg

Fazit zum Ablauf: Nicht zu kochen und nur von 90 auf 45° abzukühlen, ist schon zeitsparend.
Die Ofen-Dekoktion war wohl nicht so top, da muss man wohl mehr Zeit mitbringen und/oder einen Pizzaofen mit höherer Temperatur haben.
Selber Trockenhefe machen zu können mit Kveiks ist eine feine Sache!

Ob es das Wert ist, kommt natürlich darauf an, wie es schmeckt! Übermorgen ist es ja schon fertig. Mal sehen, ob ich einen Teil stilecht unkarbonisiert lasse...

:Drink
Viele Grüße, Thomas
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Re: Råøl (Norw. Farmhouse Ale) mit Kveik, erster Versuch

#2

Beitrag von Rumborak » Samstag 9. November 2019, 22:36

Danke für die tolle Doku.

Bin auf das Ergebnis gespannt.

VG
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Re: Råøl (Norw. Farmhouse Ale) mit Kveik, erster Versuch

#3

Beitrag von Kolbäck » Sonntag 10. November 2019, 16:51

3xkveikkrausen.jpg

Alle drei (oben Voss, links unten Hornindal, rechts Lærdal) haben sich mit der Situation angefreundet und verrichten fleißig ihre Arbeit. :thumbup

Die Lærdal kam am schnellsten an, gut zwei Stunden bis Überweißen. Die hat etwas wärmere Würze abbekommen: Es gab einen starken Temperaturgradienten in der Pfanne beim Abkühlen, den ich beim Seihen versucht habe auszugleichen (Höhe des Abziehers variieren), aber der dritte Gärbottich war am Ende doch ein paar Grad wärmer als die ersten beiden.

Die Hornindal war langsamer als die Voss, trotz etwas höherer Anstellrate und kurzem Zweifel, ob die Voss-Krümel überhaupt noch gut sind.
Viele Grüße, Thomas
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Re: Råøl (Norw. Farmhouse Ale) mit Kveik, erster Versuch

#4

Beitrag von Shoegazer » Sonntag 10. November 2019, 21:43

Ich bin gespannt, eine Muri wartet hier auch auf ihren Einsatz 🙂
Beste Grüße aus Bonn, Henning

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Re: Råøl (Norw. Farmhouse Ale) mit Kveik, erster Versuch

#5

Beitrag von tbln » Sonntag 10. November 2019, 23:37

Tolle Braudoku, danke dafür!
Shoegazer hat geschrieben:
Sonntag 10. November 2019, 21:43
Ich bin gespannt, eine Muri wartet hier auch auf ihren Einsatz 🙂
Die Muri hat sich gezeigt, ist keine norwegische Kveik, sondern eine WLP351 (https://beer.suregork.com/?p=4094). Da würde ich auf zu hohe Temperaturen verzichten.

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Re: Råøl (Norw. Farmhouse Ale) mit Kveik, erster Versuch

#6

Beitrag von Shoegazer » Montag 11. November 2019, 06:34

Das hatte ich auch gelesen und so verstanden, dass es ein Hybrid aus einer Kveik und einer WLP351 ist. Aber wie auch immer, es ist die einzige Kveik, die ich hier für einen Versuch hier habe.

Mal schauen, vielleicht mache ich auch einen Splitsud und teste mit anderen Stämmen, wenn es soweit ist. 🙂
Freue mich also auf Deine Erfahrungen!

Liebe Grüße, Henning
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Re: Råøl (Norw. Farmhouse Ale) mit Kveik, erster Versuch

#7

Beitrag von Kolbäck » Montag 11. November 2019, 07:52

horniharv.png

Die Hornindal wurde heute morgen geerntet und auf Backpapier zum trocknen gestrichen. Von Kräusen 40h nach Anstellen, so wie es die Kveik-Registry will. :Smile
Übermäßig viel kommt da bei mir aber nie zusammen und ich ernte vielleicht später auch Bodensatz...
Viele Grüße, Thomas
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Re: Råøl (Norw. Farmhouse Ale) mit Kveik, erster Versuch

#8

Beitrag von Brew2015 » Montag 11. November 2019, 08:07

Hey Kolbäck,

Coole Doku, sieht spannend aus !!! Auch alle drei Hefen nebeneinander zu vergären ist super und direkt zu vergleichen und die Eigenschaften kennenzulernen.

Einen Off-Topic-Frage: was ist denn das für eine Heizmatte auf dem letzten Bild und wo bekommt man sowas her?!
Viele Grüße

Brew

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Re: Råøl (Norw. Farmhouse Ale) mit Kveik, erster Versuch

#9

Beitrag von DerDallmann » Montag 11. November 2019, 08:07

Schöner Bericht, wie immer.
Bin gespannt auf die Unterschiede.

Heizmatte: Check mal Amazon nach Terrarien Heizmatten. Ich hab eine mit 17,5W, die erzeugt ausreichend Wärme für Temperaturen ca. 10C über Raumtemperatur.
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Råøl (Norw. Farmhouse Ale) mit Kveik, erster Versuch

#10

Beitrag von Kolbäck » Montag 11. November 2019, 08:51

Brew2015 hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 08:07
Einen Off-Topic-Frage: was ist denn das für eine Heizmatte auf dem letzten Bild und wo bekommt man sowas her?!
Die im Bild weiß ich nicht mehr, woher ich sie habe. Ich habe zwei, die die Fläche unter den drei Behältern abdeckt, die andere ist die hier.

Edit: Hab' sie doch gefunden.
Viele Grüße, Thomas
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Re: Råøl (Norw. Farmhouse Ale) mit Kveik, erster Versuch

#11

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 11. November 2019, 09:59

Hi Thomas,

du kannst die Kräusen der Hornindal auch zweimal ernten. Zum Beispiel nach ca. 30 und nach ca. 50 Stunden. Ich mische die beiden Ernten am Ende immer und komme somit rechnerisch auch auf die empfohlenen 40 Stunden. :Wink
Nach der Methode hast du etwas mehr Trockenhefe und ein bisschen was in Reserve, falls beim Trocknen oder Lagern etwas schief geht.

Schöne Doku übrigens. :thumbup
Ich bin gespannt auf die Verkostungsberichte und ob das Backen der Dickmaische wahrnehmbare Dekoktionsaromen bringt. Beim Keptinis sah die Dickmaische eher aus wie ein komplett verkohltes Treberbrot.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
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Viele Grüße
Jens

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Re: Råøl (Norw. Farmhouse Ale) mit Kveik, erster Versuch

#12

Beitrag von DerDallmann » Montag 11. November 2019, 10:14

Kolbäck hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 08:51
Brew2015 hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 08:07
Einen Off-Topic-Frage: was ist denn das für eine Heizmatte auf dem letzten Bild und wo bekommt man sowas her?!
Die im Bild weiß ich nicht mehr, woher ich sie habe. Ich habe zwei, die die Fläche unter den drei Behältern abdeckt, die andere ist die hier.

Edit: Hab' sie doch gefunden.
Ich habe exakt die Gleiche. Du hast ja deine 3 Gärbehälter da einfach so drauf gestellt. Macht die das mit? Da hatteich bisher Bedenken und hab die Matte seitlich an der Gärbehälter geklebt.
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Råøl (Norw. Farmhouse Ale) mit Kveik, erster Versuch

#13

Beitrag von Kolbäck » Montag 11. November 2019, 12:08

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 09:59
du kannst die Kräusen der Hornindal auch zweimal ernten. Zum Beispiel nach ca. 30 und nach ca. 50 Stunden. Ich mische die beiden Ernten am Ende immer und komme somit rechnerisch auch auf die empfohlenen 40 Stunden. :Wink
Gute Idee, ich schau heute Abend mal, ob sich genug neu gebildet hat...
DerDallmann hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 10:14
Ich habe exakt die Gleiche. Du hast ja deine 3 Gärbehälter da einfach so drauf gestellt. Macht die das mit? Da hatteich bisher Bedenken und hab die Matte seitlich an der Gärbehälter geklebt.
Geht schon, ist ja nicht soo viel Gewicht und die Böden haben keine scharfen Kanten. Seitlich drankleben ist sicher genau so gut.
Viele Grüße, Thomas
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#14

Beitrag von Kolbäck » Dienstag 12. November 2019, 16:53

Ich hatte kurz mit dem Gedanken gespielt, heute abend abzufüllen, aber bei so niedrigen 35° brauchen sie scheinbar etwas länger. :Wink

Die Lærdal ist bei 8 Brix, die Voss bei 8,8 und die Hornindal erst bei 12. Also in derselben Reihenfolge wie sie ankamen.
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#15

Beitrag von Kolbäck » Dienstag 12. November 2019, 17:13

Und weil die Hornindal offensichtlich spät dran ist und wieder eine schöne solide Kräusendecke hatte, habe ich sie noch einmal geerntet.
horniharv.jpg
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#16

Beitrag von Kolbäck » Mittwoch 13. November 2019, 22:56

firstraol.jpg
Ich fülle gerade ab (weil ich ab morgen wieder für ein paar Wochen in Brüssel bin) und traue mich, die Hornindal "grünzuschlauchen". Die ist mit 10B (5.4P) als einzige noch nicht fertig, aber laut Müggelland-Rechner sollte es ungefähr passen, ohne Zucker abzufüllen; unter der Annahme, dass sie wie das letzte Mal auf 74% sEVG kommt. Die Kiste mit den Flaschen wird sicherheitshalber in einen stabilen Auffangbehälter gestellt. Nachahmung explizit nicht ermutigt. :puzz

Das Glas auf dem Tisch ist eine Probe der Laerdal, direkt aus dem Abfüllröhrchen und auf der Veranda schnell abgekühlt. Gar nicht schlecht, Jungbier-Geschmack weniger unangenehm als bei anderen Stilen. Wenn man sich mit unkarbonisiertem Bier anfreunden kann, ist das sogar lecker. Der Wacholder ist nicht aufdringlich, aber merkbar. Die Bittere passt, trotz meiner völlig grob geschätzten reinen Nachisomerisierung; die Zunge sagt gut 20 IBU.

Ich vermute aber, dass es nicht vorteilhaft altern wird, ich muss also vor Romrod noch einmal frisch brauen. :Wink

:Drink
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Re: Råøl (Norw. Farmhouse Ale) mit Kveik, erster Versuch

#17

Beitrag von Brew2015 » Sonntag 17. November 2019, 11:14

Hi kolbäck, was sind denn das für "Gärfässchen"??
Wieviel Liter fassen die denn und wo bekommt man die her? Die Behälter gefallen mir sehr gut, machen einen kompakten Eindruck, um eben auch Mal nen Süd zu trennen!! Über kurz Rückmeldung würde ich mich freuen.
Danke und Gruß
Brew

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Re: Råøl (Norw. Farmhouse Ale) mit Kveik, erster Versuch

#18

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Sonntag 17. November 2019, 11:21

Brew2015 hat geschrieben:
Sonntag 17. November 2019, 11:14
was sind denn das für "Gärfässchen"??
Wieviel Liter fassen die denn und wo bekommt man die her?
Die nennen sich "Fermonster". Gibt es fast überall, in verschiedenen Größen.
(Google findet Shops)
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Re: Råøl (Norw. Farmhouse Ale) mit Kveik, erster Versuch

#19

Beitrag von muldengold » Sonntag 17. November 2019, 11:30

Brew2015 hat geschrieben:
Sonntag 17. November 2019, 11:14
Hi kolbäck, was sind denn das für "Gärfässchen"??
Wieviel Liter fassen die denn und wo bekommt man die her? Die Behälter gefallen mir sehr gut, machen einen kompakten Eindruck, um eben auch Mal nen Süd zu trennen!! Über kurz Rückmeldung würde ich mich freuen.
Danke und Gruß
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Die gibt es jetzt auch als 4 und 11 Liter Varianten (neben den bekannten 23 und 27 Liter) - ideal zum experimentieren!

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#20

Beitrag von Kolbäck » Sonntag 17. November 2019, 13:04

Die Kollegen waren schneller. :Greets
Ja, das sind "Fermonster", hier in der 11L-Version. Thread von neulich dazu.

Ich habe auch zwei 4L und einen 23L, aber die kamen bisher nicht viel zum Einsatz. Generell bin ich zufrieden mit denen, das Plastik lässt sich sehr einfach reinigen, auch dank der großen Öffnung. Und dass die Deckel mit Loch (gibt es auch ohne) einen großen Stopfen brauchen, ist auch nicht dumm, denn so braucht man zum Messen und Abziehen nicht einmal aufschrauben.
Viele Grüße, Thomas
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Re: Råøl (Norw. Farmhouse Ale) mit Kveik, erster Versuch

#21

Beitrag von Kolbäck » Sonntag 8. Dezember 2019, 15:25

Soo, ich bin endlich zurück und habe nach gestern 13h und heute nochmal 5h auf der Straße einen wohlverdienten ersten Eindruck des Råøl im Glas:
voss_enol.jpg

Im Bild ist die Variante mit Voss, eine ganze Weile nach dem Eingießen. Davor hatte ich ein paar Schluck von der Hornindal-Variante, aber die kam mir aus der Flasche entgegen*. Was davon im Glas ankam schmeckte ziemlich aufdringlich nach Wacholder und ich fürchtete schon, dass alles nur schwer trinkbar sei, aber die Voss hat das im Vergleich gut abgemildert und schmeckt mir gut! Allerdings ist es gut möglich, dass sich die Geschmacksnerven nach dem ersten Schock schnell an den Wacholder gewöhnt haben. :Bigsmile

* Das Gushing schiebe ich erst einmal darauf, dass es die zuletzt abgefüllte Flasche war, nicht dass mein erstes Grünschlauchen (s.o.) gleich ein Reinfall ist. Die restlichen Flaschen lasse ich aber bestimmt nicht zu warm werden... :Wink
Viele Grüße, Thomas
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