es ist mir ja fast peinlich, als Chemiker das Thema anzuschlagen, aber ich habe es tatsächlich gestern erst gemerkt und kann es mir nicht 100%ig erklären (Edit: Gerade beim Runterschreiben ist es mir eingefallen, siehe unten
Die Schwerkraft hat auf die gelösten Stoffe keinen starken Einfluss, und bei einem kleinen Eimer hat auch der Wasserdruck keinen Einfluss, die Konzentration muss überall gleich sein. Was mir nur gerade eingefallen ist: Während des Kühlens kondensiert immer Wasser am Deckel, das dann zurücktropft. Da die thermische Bewegung dann bald vollends aufhört, vermischt sich das nicht mehr gut mit der Würze und oben bleibt eine Schicht dünnere Würze übrig. Ich hatte mich schon gefragt, ob so ein Gradient dann auch im Jungbier auftritt und ich dieses auch umrühren muss, das sollte dann nicht der Fall sein.
Da ich bisher aber noch nie gelesen habe, dass man abgekühlte Würze umrühren soll vor dem Messen der Stammwürze mittels Refraktometer, lasse ich den Thread als Tipp hier mal so stehen, auch wenn sich keine Frage ergibt für mich.

