Aktuelle Probleme mit US-05

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bane22222
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Aktuelle Probleme mit US-05

#1

Beitrag von bane22222 »

Hi,

ich wollte mal in die Runde fragen, ob aktuell auch noch jemand Probleme mit der US-05 hinsichtlich Ankommen der Hefe und EVG hat?

Ich nutze diese Hefe seit Jahren erfolgreich (meist ca. 10 Tage HG und 75% sEVG). Bei meinem vorletzten Sud habe ich bei sonst gleichen Bedingungen nur 67% sEVG erreicht. Bei meinem aktuellen Sud kam die US-05 erst nach 24h an und vergärt aktuell sehr, sehr langsam. (in 4 Tagen von 13,1°P auf aktuell 8,8°P lt. Rapt Pill).

Andere Sude, bei denen ich andere Hefen einsetze (bei ähnlichen Rasten bzw. Malzmischungen), vergären sauber durch.

Ich habe den Eindruck, dass die letzten Chargen von der US-05 Probleme bereiten. Kann das jemand bestätigen?
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Olli van der Saar
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Re: Aktuelle Probleme mit US-05

#2

Beitrag von Olli van der Saar »

Hallo,

Bei mir ist gerade dieses Tütchen in den letzten Zügen der Hauptgärung. Tag 10, EVG bei 76% und es geht noch was. SVP ging bis 80%. Hatte damit morgens schon nen Starter mit Würze angestellt. Die HG kam recht zügig an bei 16/17 grad.
IMG_20260107_113714.jpg
Unten müsste die Chargennummer sein? Hatte ich aber schon eine Weile rumliegen. Von daher vielleicht nicht mehr ganz aktuell.

HTH,
Olli
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gulp
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Re: Aktuelle Probleme mit US-05

#3

Beitrag von gulp »

bane22222 hat geschrieben: Mittwoch 7. Januar 2026, 11:04 Hi,

ich wollte mal in die Runde fragen, ob aktuell auch noch jemand Probleme mit der US-05 hinsichtlich Ankommen der Hefe und EVG hat?

Ich nutze diese Hefe seit Jahren erfolgreich (meist ca. 10 Tage HG und 75% sEVG). Bei meinem vorletzten Sud habe ich bei sonst gleichen Bedingungen nur 67% sEVG erreicht. Bei meinem aktuellen Sud kam die US-05 erst nach 24h an und vergärt aktuell sehr, sehr langsam. (in 4 Tagen von 13,1°P auf aktuell 8,8°P lt. Rapt Pill).

Andere Sude, bei denen ich andere Hefen einsetze (bei ähnlichen Rasten bzw. Malzmischungen), vergären sauber durch.

Ich habe den Eindruck, dass die letzten Chargen von der US-05 Probleme bereiten. Kann das jemand bestätigen?
Wenn die Hauptgärung 10 Tage dauert, machst du schon man grundsätzlich irgendwas falsch. Das muss nach ~ 5 Tagen durch sein. Wie groß sind die Sude? Wieviel Hefe hast du verwendet? Bei welchen Temperaturen? Was ist ein Rapt Pill? Nimm mal ne ordentliche Spindel.

Gruß
Peter
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Re: Aktuelle Probleme mit US-05

#4

Beitrag von bane22222 »

gulp hat geschrieben: Mittwoch 7. Januar 2026, 12:11
Wenn die Hauptgärung 10 Tage dauert, machst du schon man grundsätzlich irgendwas falsch. Das muss nach ~ 5 Tagen durch sein. Wie groß sind die Sude? Wieviel Hefe hast du verwendet? Bei welchen Temperaturen? Was ist ein Rapt Pill? Nimm mal ne ordentliche Spindel.

Gruß
Peter
Hi Peter,

im Schnitt sind es 27 Liter @12-13°P. Ich nehme (schon seit Jahren) 1 Päckchen (11g) bei ca.18-19°C Anstelltemperatur. Ich denke 10 Tage sind absolut im Normalbereich. Die Bierqualität spricht bisher auch dafür, dass das Verfahren so ok ist.
Rapt Pill: https://brauen.de/rapt-pill-hydrometer- ... hermometer
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Re: Aktuelle Probleme mit US-05

#5

Beitrag von bane22222 »

Olli van der Saar hat geschrieben: Mittwoch 7. Januar 2026, 11:50 Hallo,

Bei mir ist gerade dieses Tütchen in den letzten Zügen der Hauptgärung. Tag 10, EVG bei 76% und es geht noch was. SVP ging bis 80%. Hatte damit morgens schon nen Starter mit Würze angestellt. Die HG kam recht zügig an bei 16/17 grad.
IMG_20260107_113714.jpg
Unten müsste die Chargennummer sein? Hatte ich aber schon eine Weile rumliegen. Von daher vielleicht nicht mehr ganz aktuell.

HTH,
Olli
Hi Olli,

vielen Dank für die Info. Ich schau nachher mal auf meine Packung (habe noch eine 2. Packung vorrätig von der selben Charge).

VG..Marco
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Re: Aktuelle Probleme mit US-05

#6

Beitrag von Sauppi »

Hast du die Daten der Pill durch eine zweite Messung einmal bestätigt? Manchmal klebt ja z.B. etwas Schaum auf dem Teil, was die Messung schon mal verfälschen kann. Ich verwende sie daher auch nur zum ungefähren Screenen des Verlaufs, nicht für Einzelmessungen.
Ansonsten gäbe es viele weitere Gründe für den niedrigen EVG, an denen nicht unbedingt die Hefe schuld sein müsste. Maischetemperatur könnte zu hoch sein (wenn z.B. die Temperatursonde beim Maischbottich einen Knacks hat) oder Ähnliches.

Was den Einwand von gulp betrifft: Ja, 10 Tage für ein normales Pale Ale finde ich auch grenzwertig. Aber wenn an der Qualität nichts auszusetzen ist, gibt es so gesehen auch keinen Grund, an diesem Punkt herumzudoktern. :S

Ich hatte jedenfalls in jüngerer Zeit keine Probleme mit der US-05. Habe die Hefe immer als zuverlässiges Arbeitstier wahrgenommen.
Weißt du von deinen Packungen vllt. noch das MHD?
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gulp
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Re: Aktuelle Probleme mit US-05

#7

Beitrag von gulp »

bane22222 hat geschrieben: Mittwoch 7. Januar 2026, 13:03
gulp hat geschrieben: Mittwoch 7. Januar 2026, 12:11
Wenn die Hauptgärung 10 Tage dauert, machst du schon man grundsätzlich irgendwas falsch. Das muss nach ~ 5 Tagen durch sein. Wie groß sind die Sude? Wieviel Hefe hast du verwendet? Bei welchen Temperaturen? Was ist ein Rapt Pill? Nimm mal ne ordentliche Spindel.

Gruß
Peter
Hi Peter,

im Schnitt sind es 27 Liter @12-13°P. Ich nehme (schon seit Jahren) 1 Päckchen (11g) bei ca.18-19°C Anstelltemperatur. Ich denke 10 Tage sind absolut im Normalbereich. Die Bierqualität spricht bisher auch dafür, dass das Verfahren so ok ist.
Rapt Pill: https://brauen.de/rapt-pill-hydrometer- ... hermometer
Na gut, wenn du es mir nicht glaubst, zitiere ich halt mal Narziß, Abriß der Bierbrauerei, 7. Auflage 2005, S. 352:

"..., so daß meist nach 48 bis 60 Stunden der gewünschte "Gärkellervergärungsgrad" von 6 - 8% unter dem Endvergärungsgrad erreicht ist. Wird letzterer angestrebt, so dauert die Gärung bei 18 - 22°C 72 Stunden."

Wenn man sich sagt Bier wirds immer und du mit deiner Qualität zufrieden bist ist, ist ja alles gut. Beste Ergebnisse erzielt man so aber nicht. :Greets
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Re: Aktuelle Probleme mit US-05

#8

Beitrag von bane22222 »

Sauppi hat geschrieben: Mittwoch 7. Januar 2026, 14:22
Weißt du von deinen Packungen vllt. noch das MHD?
Hi zusammen,

habe ein Päckchen von dieser Charge genommen:
20260107_162504.jpg
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Re: Aktuelle Probleme mit US-05

#9

Beitrag von IronHosch »

gulp hat geschrieben: Mittwoch 7. Januar 2026, 16:28
Na gut, wenn du es mir nicht glaubst, zitiere ich halt mal Narziß, Abriß der Bierbrauerei, 7. Auflage 2005, S. 352:

"..., so daß meist nach 48 bis 60 Stunden der gewünschte "Gärkellervergärungsgrad" von 6 - 8% unter dem Endvergärungsgrad erreicht ist. Wird letzterer angestrebt, so dauert die Gärung bei 18 - 22°C 72 Stunden."

Wenn man sich sagt Bier wirds immer und du mit deiner Qualität zufrieden bist ist, ist ja alles gut. Beste Ergebnisse erzielt man so aber nicht. :Greets
Narziß wird sich aber sicher auf hochpotente Betriebshefen beziehen.
Ich glaube bei einer (aufgestreuten?) Trockenhefe wird man an die Zeiten nicht rankommen.
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Re: Aktuelle Probleme mit US-05

#10

Beitrag von ggansde »

Doch, kommt man, wenn man eine ausreichende Menge nimmt. Bin jetzt auch kein Aufstreuer, weil zu geizig. Ich habe aber mal auf 50 Liter, 12 °P, 100 g Trockenhefe bei 10 °C aufgestreut. War in einer Woche durch.
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Re: Aktuelle Probleme mit US-05

#11

Beitrag von IronHosch »

Sorry, wenn ich da jetzt den Korinthenkacker spiele, aber eine Woche ist auch deutlich über den 72 Stunden von Narziß...
Ich sage auch, dass eine Woche für OG im Hobbybrauer Maßstab absolut okay ist. 72 Stunden sind mMn aber nur schwer zu erreichen...
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Re: Aktuelle Probleme mit US-05

#12

Beitrag von gulp »

IronHosch hat geschrieben: Mittwoch 7. Januar 2026, 18:40 Sorry, wenn ich da jetzt den Korinthenkacker spiele, aber eine Woche ist auch deutlich über den 72 Stunden von Narziß...
Ich sage auch, dass eine Woche für OG im Hobbybrauer Maßstab absolut okay ist. 72 Stunden sind mMn aber nur schwer zu erreichen...
Darum sprach ich oben auch von ~ 5 Tagen. Z.B.: Weißbier fülle ich in der Regel nach 4 Tagen ab.
Aufstreuen geht gar nicht, es sei denn, man hat zu viele Talerchen. Hier habe ich mal gezeigt, wie man das besser machen kann: https://stixbraeu.de/tipps-und-tricks/h ... ratisieren

Das bei Markus (ggansde) waren 50l untergärig bei 10°. Probiert mal seine Biere, dann wisst ihr was Qualität ist! :Smile
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Re: Aktuelle Probleme mit US-05

#13

Beitrag von IronHosch »

Die Qualität und Erfahrung will ich euch ja gar nicht absprechen. Ihr habt bestimmt deutlich mehr Sude auf dem Buckel.
Und bei 5-7 Tagen geh ich auch mit. :Drink
Mir ging es um das Narziß-Zitat.
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Re: Aktuelle Probleme mit US-05

#14

Beitrag von fff »

gulp hat geschrieben: Mittwoch 7. Januar 2026, 18:52 Aufstreuen geht gar nicht, es sei denn, man hat zu viele Talerchen. Hier habe ich mal gezeigt, wie man das besser machen kann: https://stixbraeu.de/tipps-und-tricks/h ... ratisieren
Sooo schlimm ist das auch nicht.
64Liter, mit 13P und zwei Päckchen S04 aufgestreut - Hauptgärung läuft nach 24h (bei 16°C), am vierten Tag ist die (stürmische) HG durch.

Falls bei dieser Vorgehensweise die Qualität in Frage zu stellen wäre - aus dem Forum hier:

Auf der HBCon hat Michael Zepf in der Bierklinik zumindes für obergärige Biere gesagt, das grundsätzlich zu viel Hefe genutzt wird.
Ihm zufolge sollten es auf 20 Liter 3 bis max 5 g. Hefe sein, wobei gilt, je geringer der Pitch desto höher die hefetypischen geschmacksprägenden Gärnebenprodukte.

Grüße
Kurt
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Re: Aktuelle Probleme mit US-05

#15

Beitrag von Juergen_Mueller »

Wenn man die US-05 her nimmt, will man ja gerade eine möglichst neutrale Vergärung des Suds erreichen.

Daher würde ich nicht zu gering anstellen. Der Hersteller gibt 0,8 Gramm/L für eine Temperatur von 18 Grad an. Also hätte der TO 21,6 Gramm benötigt. Kein Wunder also, dass die Hefe nur langsam ankommt und mäßig vergärt.
Zuletzt geändert von Juergen_Mueller am Freitag 9. Januar 2026, 13:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Aktuelle Probleme mit US-05

#16

Beitrag von ggansde »

Mich wundert halt immer wieder, dass wir solche Themen haben, trotz:
- Aufstreuen ist grundsätzlich nicht schlimm..
- Herr Zepf sagt...
- Auf der Packung steht...
VG, Markus
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Re: Aktuelle Probleme mit US-05

#17

Beitrag von gulp »

ggansde hat geschrieben: Donnerstag 8. Januar 2026, 12:36 Mich wundert halt immer wieder, dass wir solche Themen haben, trotz:
- Aufstreuen ist grundsätzlich nicht schlimm..
- Herr Zepf sagt...
- Auf der Packung steht...
VG, Markus
Verstehe ich mal wieder nicht. Sind die genannten Gründe jetzt positiv oder negativ?
>In "Yeast" von White (der Hefehersteller) und Zainasheff von 2010 steht noch, dass durch Aufstreuen etwa die Hälfte der Zellen über den Jordan gehen. Wenn es da neuere Erkenntnisse gibt, immer her damit.

> Was Michael Zepf sagt nehme ich sehr Ernst, auch wenn ich, wie unser Kollege Jürgen, bei der US 05 schon sagt, nicht groß underpitchen würde.
Die Aromen will ich nicht.

> Was auf der Packung steht. Da Aufstreuen draufzuschreiben, hat halt irgendein Hersteller mal angefangen und die Anderen haben halt nachgezogen. Man will halt sein Gelumpe auch verkaufen und draufstreuen erleichtert das Prozedere schon enorm. Ich mache das nur, wenn eine Gärung nicht innerhalb der geplanten Zeit ankommt. Also og nach 12 oder ug nach 24 Stunden.



Gruß
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Re: Aktuelle Probleme mit US-05

#18

Beitrag von gulp »

Juergen_Mueller hat geschrieben: Donnerstag 8. Januar 2026, 08:41 Wenn man die US-05 hernimmt, will man ja gerade eine möglichst neutrale Vergärung des Suds erreichen.

Daher würde ich nicht zu gering anstellen. Der Hersteller gibt 0,8 Gramm/L für eine Temperatur von 18 Grad an. Also hätte der TO 21,1 Gramm benötigt. Kein Wunder also, dass die Hefe nur langsam ankommt und mäßig vergärt.
:thumbsup

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Re: Aktuelle Probleme mit US-05

#19

Beitrag von gulp »

fff hat geschrieben: Mittwoch 7. Januar 2026, 21:25
gulp hat geschrieben: Mittwoch 7. Januar 2026, 18:52 Aufstreuen geht gar nicht, es sei denn, man hat zu viele Talerchen. Hier habe ich mal gezeigt, wie man das besser machen kann: https://stixbraeu.de/tipps-und-tricks/h ... ratisieren
Sooo schlimm ist das auch nicht.
64Liter, mit 13P und zwei Päckchen S04 aufgestreut - Hauptgärung läuft nach 24h (bei 16°C), am vierten Tag ist die (stürmische) HG durch.

Falls bei dieser Vorgehensweise die Qualität in Frage zu stellen wäre - aus dem Forum hier:

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Ihm zufolge sollten es auf 20 Liter 3 bis max 5 g. Hefe sein, wobei gilt, je geringer der Pitch desto höher die hefetypischen geschmacksprägenden Gärnebenprodukte.

Grüße
Kurt
24 Stunden wären mir für og zu lange. Diese 3 - 5 g streut er aber nicht auf, oder?

Gruß
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Re: Aktuelle Probleme mit US-05

#20

Beitrag von ggansde »

gulp hat geschrieben: Donnerstag 8. Januar 2026, 18:28
ggansde hat geschrieben: Donnerstag 8. Januar 2026, 12:36 Mich wundert halt immer wieder, dass wir solche Themen haben, trotz:
- Aufstreuen ist grundsätzlich nicht schlimm..
- Herr Zepf sagt...
- Auf der Packung steht...
VG, Markus
Verstehe ich mal wieder nicht. Sind die genannten Gründe jetzt positiv oder negativ?
>In "Yeast" von White (der Hefehersteller) und Zainasheff von 2010 steht noch, dass durch Aufstreuen etwa die Hälfte der Zellen über den Jordan gehen. Wenn es da neuere Erkenntnisse gibt, immer her damit.

> Was Michael Zepf sagt nehme ich sehr Ernst, auch wenn ich, wie unser Kollege Jürgen, bei der US 05 schon sagt, nicht groß underpitchen würde.
Die Aromen will ich nicht.

> Was auf der Packung steht. Da Aufstreuen draufzuschreiben, hat halt irgendein Hersteller mal angefangen und die Anderen haben halt nachgezogen. Man will halt sein Gelumpe auch verkaufen und draufstreuen erleichtert das Prozedere schon enorm. Ich mache das nur, wenn eine Gärung nicht innerhalb der geplanten Zeit ankommt. Also og nach 12 oder ug nach 24 Stunden.



Gruß
Peter
"Trotz" ist eigentlich immer negativ, also bitte in diesem Fall
- nicht aufstreuen
- nicht auf Herrn Zepf hören
- nicht das tun, was auf der Packung steht
Hoffe, es ist jetzt klarer.
Just my 2ct
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Re: Aktuelle Probleme mit US-05

#21

Beitrag von gulp »

Ist es, "in diesem Fall hat mir gefehlt." :Drink
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Re: Aktuelle Probleme mit US-05

#22

Beitrag von fff »

gulp hat geschrieben: Donnerstag 8. Januar 2026, 18:31 24 Stunden wären mir für og zu lange. Diese 3 - 5 g streut er aber nicht auf, oder?

Gruß
Peter
Doch, habe ich aufgestreut.
Im Gegensatz zu Dir mag ich diese Aromen, weshalb ich in diese Richtung experimentiert habe.
Juergen_Mueller hat aber natürlich auch recht, wenn neutrale Vergärung das Ziel ist - kommt halt auf das Ziel an.

24 Stunden bei 16°C in der Lagphase finde ich für OG gar nicht so schlecht - also nicht "ankommen", sondern Gärung läuft.
Aber auch klar, wenn man ein Weizen bei 19-20°C anstellt, geht das in der halben Zeit.

Edit -
" Diese 3 - 5 g streut er aber nicht auf" - habe ich eben erst verstanden, ja - er nicht.


Grüße
Kurt
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