Rezeptfindung Bier wie 1827

Fragen und Diskussion rund um Rezepturen zum Bierbrauen
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emjay2812
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Rezeptfindung Bier wie 1827

#1

Beitrag von emjay2812 »

Das Wohnhaus meiner Eltern wird nächstes Jahr 200 Jahre alt. Mein Vater hatte die Idee, passend dazu ein Jubiläumsbier zu brauen.

Jetzt würde mich mal interessieren was man für einen Bierstil brauen kann, den es schon 1827 gab. Ich braue nur obergärig.
Weißbier ginge sicherlich, da habe ich aber keine Erfahrung und möchte auch eher etwas lagerfähiges haben.

Es soll auch nicht zu abgefahren sein, um es Gästen und Freunden anbieten zu können.

Vielleicht ein englisches Bier? Porter? Da kenne ich mich nicht so gut aus.
Zuletzt geändert von emjay2812 am Montag 9. März 2026, 06:56, insgesamt 1-mal geändert.
Colindo
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Re: Rezeptidee Bier wie 1827

#2

Beitrag von Colindo »

Von genau 1827 hat Ron Pattinson kein Rezept, aber das hier von 1823 sieht gar nicht so schlecht aus. Ist auch ein Porter. Da könnte man noch einiges dran feilen, zum Beispiel könnte ich dir Tipps für selbstgemachtes Brown Malt geben. Mein letzter Versuch war diastatisch. Bei der Hefe gingen sicher auch mehrere Stämme, um das durcheinander realistischer hinzukriegen.
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Ras Tafaric
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Re: Rezeptfindung Bier wie 1827

#3

Beitrag von Ras Tafaric »

Käm ein bisschen auf die Gegend an, und ob du z.b. einen alte Stil aus der Zeit wiederbeleben willst.
Kalt wurde zu der Zeit durchaus schon vergoren, Eis, welches im Winter eingelagert wurde und dann den Sommer über tiefe Felsenkeller kaltgehalten hat. Potsdamer Stange z.b. ist sowas. Kalt vergorenes Obergäriges.
Stile der Zeit wäre z.B. Brandenburger Braunbier. Weisse, Sächsisch Schwarz (süsser und anders als das was es heute gibt), Gose, bestimmte Arten Porter, Lichtenhainer (wobei ich da nicht ganz sicher bin, ob das da schon existiert hat), Grätzer, Mumme...

An sonsten, wenn du nen aktiven Stil, den es heute gibt, brauen willst, würd ich mir angucken, wer oder was zur Feier kommen soll.
Vielleicht kriegt man dann schon raus was gut ankommt. Bei so einer großen Feier bräuchte ich bei meinen Freunden und Verwandten nicht mit irgendwas craftigem oder fancy ankommen.
Da wäre es definitiv Pilsner und ein naturtrübes märzenartiges Bernsteinfarbiges.

(Der Sänger aus meiner Band sagt bei sowas immer: "Der Wurm muss halt dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.")
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emjay2812
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Re: Rezeptfindung Bier wie 1827

#4

Beitrag von emjay2812 »

Es wird kein großes Fest werden. Ich denke eher, das man Bekannten eine Flasche in die Hand drücken will.

Daher auch nicht zu abgefahren. Bin momentan in der Richtung englisches Ale am suchen.
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Re: Rezeptfindung Bier wie 1827

#5

Beitrag von Zoigl Jehovas »

Ein Alt würde sich doch anbieten.
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Ras Tafaric
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Re: Rezeptfindung Bier wie 1827

#6

Beitrag von Ras Tafaric »

Also, wenn du was englisches willst und hopfige Biere magst...
@Colindo hat mir vor nciht allzulanger Zeit ein englisches Pale empfohlen. Nennt sich Timothy Taylor Land Lord (gibts kommerziell, das Rezept ist ein sehr nah gehaltener Clon, eigentlich 45 IBU, ich habs minimal milder gemacht).
Das Bier hat mich ziemlich umgehauen. Hab am Wochende die letzte Flasche davon gekillt. Hab selten sowas rundes und balanciertes getrunken.
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emjay2812
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Re: Rezeptfindung Bier wie 1827

#7

Beitrag von emjay2812 »

Die Idee mit dem Alt gefällt mir. Ist ein deutsches Bier, meiner Geschichtskenntnis nach war Trier auch rheinische Provinz, passt also auch...

Muss nur noch ein passendes Rezept her. Ich glaube ich werde mal schauen ob es bei meinem Bruder ein paar Referenz-Biere gibt, der wohnt nicht weit vom Ruhrpott (Dülmen).
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