Schwimmende Hefestücke nach der Hauptgärung
Schwimmende Hefestücke nach der Hauptgärung
Hallo allerseits
Gleich vorneweg:
Das Thema "Hefe filtern" wurde in diesen Foren ja schon ausführlich diskutiert. Dies ist hier auch nicht in diesem Sinne das Thema, unsere Biere werden mit dem Einsatz von Irish Moss immer super klar und einwandfrei.
Das Problem habe ich auch nur, oder vor allem bei der Wyeast 1084 Irish Red Ale Flüssighefe.
Das Bier ist ein Irish Red Ale, bei 20°C vergärt.
Am Schluss der Gärung hat sich die Hefe wunderbar am Boden abgesetzt. Doch einige Stücke schwimmen immer noch obenauf, oder zum Teil im Bier (siehe Foto unten). Wir füllen das Bier vor dem Abfüllen mit der Enolmatic jeweils vorsichtig mit einem Schlauch ab dem Hahn in einen Eimer. Wegen der schwimmenden Hefestücke schaffen wir es aber nicht, dass (besonders am Ende) noch solche Stücke mitkommen.
Diese Hefestücke wandern dann meistens in die letzten paar Flaschen. Sie setzen sich auch nach der Flaschengärung sowie mehreren Tagen im Kühlschrank nicht ab. Und wenn, dann kommen Sie beim Einfüllen ins Glas wieder mit und schwimmen da munter herum.
Für den Geschmack hat dies keinen Einfluss, das Bier ist einwandfrei - es sieht halt einfach nicht so vertrauenserweckend aus.
Nun stellen sich mir folgende Fragen:
- Lässt sich die Entstehung dieser Flocken irgendwie verhindern? Da scheint sich irgendwie während der Gärung das CO2 in den Hefeklumpen zu sammeln, und deshalb sinken sie nicht ab.
- Spricht etwas dagegen, beim Umfüllen einen Hopfensocken vor den Schlauch zu binden, um die Stücke abzufangen? Das sollte ja sonst keinen Einfluss auf das Jungbier haben, oder? Ich hätte etwas Angst wegen Oxidation (mit der wir bis anhin sonst noch nie Probleme hatten)
- Könnte man die Stücke mit einem Löffel rausfischen? (Wir hatten mal Probleme mit Metallischem Geschack im Bier, deshalb habe ich Angst, mit einem Metalllöffel drin rumzurühren).
Danke für Anregungen
& Prost
Yves
Gleich vorneweg:
Das Thema "Hefe filtern" wurde in diesen Foren ja schon ausführlich diskutiert. Dies ist hier auch nicht in diesem Sinne das Thema, unsere Biere werden mit dem Einsatz von Irish Moss immer super klar und einwandfrei.
Das Problem habe ich auch nur, oder vor allem bei der Wyeast 1084 Irish Red Ale Flüssighefe.
Das Bier ist ein Irish Red Ale, bei 20°C vergärt.
Am Schluss der Gärung hat sich die Hefe wunderbar am Boden abgesetzt. Doch einige Stücke schwimmen immer noch obenauf, oder zum Teil im Bier (siehe Foto unten). Wir füllen das Bier vor dem Abfüllen mit der Enolmatic jeweils vorsichtig mit einem Schlauch ab dem Hahn in einen Eimer. Wegen der schwimmenden Hefestücke schaffen wir es aber nicht, dass (besonders am Ende) noch solche Stücke mitkommen.
Diese Hefestücke wandern dann meistens in die letzten paar Flaschen. Sie setzen sich auch nach der Flaschengärung sowie mehreren Tagen im Kühlschrank nicht ab. Und wenn, dann kommen Sie beim Einfüllen ins Glas wieder mit und schwimmen da munter herum.
Für den Geschmack hat dies keinen Einfluss, das Bier ist einwandfrei - es sieht halt einfach nicht so vertrauenserweckend aus.
Nun stellen sich mir folgende Fragen:
- Lässt sich die Entstehung dieser Flocken irgendwie verhindern? Da scheint sich irgendwie während der Gärung das CO2 in den Hefeklumpen zu sammeln, und deshalb sinken sie nicht ab.
- Spricht etwas dagegen, beim Umfüllen einen Hopfensocken vor den Schlauch zu binden, um die Stücke abzufangen? Das sollte ja sonst keinen Einfluss auf das Jungbier haben, oder? Ich hätte etwas Angst wegen Oxidation (mit der wir bis anhin sonst noch nie Probleme hatten)
- Könnte man die Stücke mit einem Löffel rausfischen? (Wir hatten mal Probleme mit Metallischem Geschack im Bier, deshalb habe ich Angst, mit einem Metalllöffel drin rumzurühren).
Danke für Anregungen
& Prost
Yves
- Meikel M.
- Posting Klettermax

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- Wohnort: Castrop-Rauxel
Re: Schwimmende Hefestücke nach der Hauptgärung
Versuche es doch mit einem Kunststoff Sieb mit feinen Maschen. So in der Art von einem Mehlsieb. Wenn es vorsichtig gemacht wird könnte wenig Sauerstoff eingetragen werden, abgesehen davon, dass der Bottich dabei offen ist.
"Durch Durst wird Bier erst richtig schön"
Absoluter Anfänger und unerfahren im Bierbrauen.
Anlage: Grainfather G30 Connect, Fermzilla Tri-Conical
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- MaltHopMagic
- Posting Senior

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- Registriert: Dienstag 2. Januar 2024, 17:57
Re: Schwimmende Hefestücke nach der Hauptgärung
Die Hefe Inseln sind nicht fest. Durch Siebe oder Socken zerkleinert du sie. Abschöpfen würde schon gehen. Alle Küchengeräte die keinen Geschmack in deine Suppe abgeben tun das auch nicht ins Bier. Edelstahl ist DAS Material für alle grossen Lagertanks.
Ansonsten könnte ein paar Tage kalt stellen die Inseln zum absinken bringen.
Ansonsten könnte ein paar Tage kalt stellen die Inseln zum absinken bringen.
Grüße Thomas
- Stefan_B
- Posting Klettermax

- Beiträge: 143
- Registriert: Donnerstag 29. September 2022, 18:09
- Wohnort: Saarpfalzkreis & München
Re: Schwimmende Hefestücke nach der Hauptgärung
Ich verwende genau zu diesem Zweck ein hitzefestes Nylonsieb, durch das ich filtere. Schau bei ebay zB. nach "Homebrew Siebbeutel Netz Nylon Filter Sieb Bier Herstellung", dann solltest du Säckchen wie beim Obsteinkauf zwischen 100 und 200 Mikron finden, Chinaware unter 10€. Meins hat einen festen Plastikrand, den ich mit Kabelbindern befestige beim Umschlauchen. Da hitzefest kann ich es auskochen. Sollte nicht zu klein sein, da der Schmodder schon mal etwas drin staut.
Meine Hardware: 30l-Pfanne/Mattmill-Rührwerk 30l-Thermoport/Mattmill-Läuterhexe 35l-Polsinelli-Gärtopf Gärschrank/Inkbird-Steuerung
Letzte Sude: White IPA, Saar-Abteibier, Mirabellenfestbier, Dark Saison, Dubbelbock
Bald: Quinoa-Rosmarin-Ale, Goslar-Gose
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- Räuber Hopfenstopf
- Posting Freak

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Re: Schwimmende Hefestücke nach der Hauptgärung
Unter dem Gesichtspunkt Oxidation aber alles andere als optimal. Unser Bier sieht nach Abschluss der Gärung nicht mehr das Tageslicht bzw. hat keinen Kontakt zur Luft. Die 1084 sedimentiert eigentlich auch recht gut. Das kenne ich so nicht.
Viele Grüße
Björn
Allen wird bekannt gemacht, dass keiner in die Jeetze kackt - denn morgen wird gebraut.
Steht am Bierbrunnen in Salzwedel
Björn
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Steht am Bierbrunnen in Salzwedel
Re: Schwimmende Hefestücke nach der Hauptgärung
Ich hatte da noch nie Probleme mit dem Absetzen. Nur etwas Geduld ist von Nöten. Nach ein paar Wochen hat sich alles abgesetzt. Außer bei Staubhefen wo das Bier eh trüb bleibt.
- Commander8x
- Posting Freak

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Re: Schwimmende Hefestücke nach der Hauptgärung
Beim nächsten Mal könnte man während der Hochkräusen mit einem desinfizierten Schaumlöffel die Brandhefe abheben (die oberste Schicht). Oder vielleicht schon beim Würzekochen den Schaum.
Ansonsten werden sich die Inseln vermutlich von allein auflösen, etwas Geduld!
Gruß Matthias
Ansonsten werden sich die Inseln vermutlich von allein auflösen, etwas Geduld!
Gruß Matthias
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Illegitimis non carborundum.
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- schwarzwaldbrauer
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Re: Schwimmende Hefestücke nach der Hauptgärung
Vorsicht, dass da nicht der Eiweißbruch abgeschöpft wird sonst gibt es später keinen Schaum.Commander8x hat geschrieben: Sonntag 15. März 2026, 10:28 Oder vielleicht schon beim Würzekochen den Schaum.
Dieter
Brau, schau wem.
- Commander8x
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Re: Schwimmende Hefestücke nach der Hauptgärung
Das ist eine dieser unausrottbaren Forumsmythen.
Dieter, ohne überhaupt in dieses Thema einsteigen zu wollen: überleg doch mal, wie der Schaum ins Bier kommt. Und was nach dem Würzekochen in der Pfanne übrig bleibt.
Gruß Matthias
Dieter, ohne überhaupt in dieses Thema einsteigen zu wollen: überleg doch mal, wie der Schaum ins Bier kommt. Und was nach dem Würzekochen in der Pfanne übrig bleibt.
Gruß Matthias
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- Barney Gumble
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- Wohnort: Minga
Re: Schwimmende Hefestücke nach der Hauptgärung
Zum Abschöpfen wurde schon alles gesagt, ich würde nun auch einfach mit einem feinen, großen Edelstahlsieb durchgehen, wenn zerkleinert, ist es doch schon ok, wird nicht wieder agreggieren.
Allerdist Ursachenforschung angesagt, habe das Problem nicht, und frage mich woher dad kommt, da die WYeast 1084 ja eine Flüssighefe ist (bei trockenen gibt es eher so ein Klumpen..). Hast Du in x-ter Führung? Und lässt Du drauf? Dann kann es schon sein, dass da feste Kuchen entstehen, die ungern auseinandergehen. In diesem Fall hülfe vorsichtiges Rühren des Bier/Gelagers.
Ansonsten denke ich in dem WYeast-Beutel hast Du ordentlich geknetet..?
Wenn alles gut runtergärt, dann letztlich eher ein Schönheitsfehler.
Allerdist Ursachenforschung angesagt, habe das Problem nicht, und frage mich woher dad kommt, da die WYeast 1084 ja eine Flüssighefe ist (bei trockenen gibt es eher so ein Klumpen..). Hast Du in x-ter Führung? Und lässt Du drauf? Dann kann es schon sein, dass da feste Kuchen entstehen, die ungern auseinandergehen. In diesem Fall hülfe vorsichtiges Rühren des Bier/Gelagers.
Ansonsten denke ich in dem WYeast-Beutel hast Du ordentlich geknetet..?
Wenn alles gut runtergärt, dann letztlich eher ein Schönheitsfehler.
Als ich von den schlimmen Folgen des Trinkens las, gab ich es sofort auf - das Lesen! (frei nach Henry Youngman)
Wenn ich nicht gleich antworte, liege ich unterm Zapfhahn
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Colindo
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Re: Schwimmende Hefestücke nach der Hauptgärung
Ich würde mal das Irish Moss sein lassen. Wahrscheinlich verklumpen Reste davon die Hefe. Ohne Irish Moss sollte die Hefe gut sedimentieren. Bierklarheit kriegt man zur Not auch mit einer kurzen Eiweißrast hin.
Auf Youtube: The British Pint
