Gärung

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Biergard
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Gärung

#1

Beitrag von Biergard »

Hallo Community,

ich hätte ein paar Fragen zur Gärung.

Am ersten Tag als ich die Hefe hinzugegeben habe hatte ich 14,4 Plato. Jetzt noch 4 Tagen sind es nur noch 8 Plato. Die obergärige Hefe für das Weizen hat am Anfang auch sehr gut funktioniert nur jetzt sieht das Ganze so aus.
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Re: Gärung

#2

Beitrag von Vestenrunner »

Womit misst du? Spindel oder Refraktometer? Bei letzterem muss noch umgerechnet werden.
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Re: Gärung

#3

Beitrag von Biergard »

Mit der Spindel
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emjay2812
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Re: Gärung

#4

Beitrag von emjay2812 »

Sieht doch gut aus, die Hefe arbeitet langsam weiter, gib ihr noch ein paar Tage Zeit, notfalls wärmer stellen (wie warm/kalt steht der Sud?)

Welche Hefe, wie viele Liter und wie viele Päckchen (oder war es Flüssighefe)?
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Re: Gärung

#5

Beitrag von Biergard »

Steht bei Raumtemperatur 18-22 grad. 7g trockenhefe auf 8liter
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Re: Gärung

#6

Beitrag von Vestenrunner »

Biergard hat geschrieben: Mittwoch 1. April 2026, 16:29 Mit der Spindel
Ok. Dann schließe ich mich emjay an.

Üblicherweise fällt es leichter eine Antwort zu geben wenn mehr Daten zum Rezept bekannt sind.
Daher bitte noch ein par Details zum Rezept: Schüttung, Rasten/Dauer. Welche Hefe, welche Menge, Temperatur.

Was mich ein bischen stutzig macht ist, dass bei 8°P SRE keine richtigen Bläschen mehr zu sehen sind. Das scheint dóch auf eine eingeschlafene Gärung hinzudeuten.
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Re: Gärung

#7

Beitrag von Vestenrunner »

Biergard hat geschrieben: Mittwoch 1. April 2026, 16:41 Steht bei Raumtemperatur 18-22 grad. 7g trockenhefe auf 8liter
Wieder zu langsam ;-)
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Re: Gärung

#8

Beitrag von Biergard »

Schüttung
800g Wiener Malz
1350g Weizen Malz hell
Maischen
Einmaischen bei 37°C
1.Rast: 10 Minuten bei 45°C
2. Rast: 10 Minuten bei 52°C
3.Rast: 30 Minuten bei 65°C
4. Rast: 30 Minuten bei 72°C
Abmaischen bei 78°C
Brauwasser
81 Hauptguss
6 | Nachguss bei 78°C
Hopfen Kochen
Saphir
90min Kochung bei 100°C
13,5g Hopfen 15min nach Kochbeginn
Gärung und Reifung
7g obergärige Hefe bei 18-25°C
Stammwürze bei Abfüllung 2,9% / Gärdauer ca. 6 - 8
Karbonisierung mit 3,4g auf 0,5L
Reifezeit 3 Wochen
Bittere: 14 IBU
Farbe: 11 EBC
Stammwürze in®Plato: 14,4%
Alkoholgehalt: 6,3% Sudausbeute: 70%
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Re: Gärung

#9

Beitrag von Vestenrunner »

Die Menge Malz führt beim KBH zu einer Stammwürze von 17,4°P. 70° SHA von 70% erscheint mir auch sehr hoch.
Aber egal.

Gib der Hefe noch ein par Tage Zeit.
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Re: Gärung

#10

Beitrag von Biergard »

Okay mach ich. Sind ja auch erst 4 Tage. Wenn die Gärung eingeschlafen ist und in den nächsten 2-3 Tage die Stammwürze nicht weiter runter geht, was könnte ich machen . Danke schonmal für die schnellen Antworten
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gulp
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Re: Gärung

#11

Beitrag von gulp »

Nach 4 Tagen sollte das eigentlich durch sein. Da ist was schief gelaufen. Welche Hefe war das denn?
Ich würde mit möglichst sauberem Gerät vorsichtig umrühren und eine Heizdecke drunter stellen.

Gruß
Peter
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Re: Gärung

#12

Beitrag von Biergard »

Die hier, Bild stammt aus dem Internet
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Re: Gärung

#13

Beitrag von Biergard »

Ich hab es jetzt nochmal vorsichtig umgerührt aber oben an der Kante am Gärbehälter das hier entdeckt.
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Re: Gärung

#14

Beitrag von gulp »

Biergard hat geschrieben: Mittwoch 1. April 2026, 18:28 Ich hab es jetzt nochmal vorsichtig umgerührt aber oben an der Kante am Gärbehälter das hier entdeckt.

Mit Isopropanol entfernen und das nächste Mal Gutmann Hefe verwenden.
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Re: Gärung

#15

Beitrag von peka76 »

Biergard hat geschrieben: Mittwoch 1. April 2026, 18:28 Ich hab es jetzt nochmal vorsichtig umgerührt aber oben an der Kante am Gärbehälter das hier entdeckt.
Ja nun, das ist sind ein paar Schimmelpilze, die sich da angesiedelt haben, weil da Würze dran war. Auf das Bier sollte das aber keinen Einfluss haben, da du die eigentliche Würze ja mit Hefe versetzt hast und die dann gegen etwaige SchiPi gewinnt.
Mikroorganismen sind so bisschen wie Nazis und dulden niemand anderen, der nicht aus ihrer Rasse stammt. Die Hefezellen bilden Stoffe (Alkohol und CO2) die die SchiPis nicht vertragen.
Du solltest die Stelle vorsichtig abwischen, aber nicht groß mit Desinfektion hantieren, nicht das du dir mit der Desi noch das Bier versaust.

Gruß
Peter
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Re: Gärung

#16

Beitrag von emjay2812 »

Es heißt zwar das Trockenhefe sehr robust ist, aber ist die wirklich schon 11 Jahre alt? Dann kann die Aktivität durchaus eingeschränkt sein.
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Meikel M.
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Re: Gärung

#17

Beitrag von Meikel M. »

emjay2812 hat geschrieben: Mittwoch 1. April 2026, 19:50 Es heißt zwar das Trockenhefe sehr robust ist, aber ist die wirklich schon 11 Jahre alt? Dann kann die Aktivität durchaus eingeschränkt sein.
Das war doch nur ein exemplarisches Produktfoto aus dem Netz. Vielleicht ist die Hefe ja noch älter..... Spaß :Wink
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Re: Gärung

#18

Beitrag von Biergard »

Ich hatte gestern den Gäreimer nochmal etwas wärmer gestellt. Jetzt sind wir bei ca 21 Grad und Nochmal ganz leicht umgerührt. Wenn die Stammwürze heute immer noch bei 8 P steht, was könnte ich dann machen ? Nochmal etwas Hefe dazu tun?
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Re: Gärung

#19

Beitrag von emjay2812 »

Ich würde mal eine Woche dem Sud Zeit geben. Wenn er nach 7 Tagen immer noch bei 8P steht, neue Hefe dazu.

Das ist schon ungewöhnlich, aber auch eine Recht unbekannte Hefe.

Bei welcher Temperatur hast du die Hefe zugegeben? Nicht, das es zu warm war und ein Teil der Hefe über den Jordan ist.
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Re: Gärung

#20

Beitrag von Juergen_Mueller »

Für mich sieht der Sud endvergoren aus. Ich glaube nicht, dass sich da noch was tut.

Aber ehrlich gesagt, Schimmel am Gäreimer deutet auf unzureichende Hygiene hin. Falls du uns nicht zum 1. April foppen wolltest, kann ich nur empfehlen, dass du dem Thema größere Aufmerksamkeit widmest.

Zu den Daten der Stammwürze und des Restextraktes würde ich auf Messfehler tippen. Schwimmt denn die Spindel frei und liegt nicht etwa auf dem Boden auf? Ist schon mehr Leuten passiert....
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Re: Gärung

#21

Beitrag von Biergard »

So sieht die Stammwürze heute aus. Von der Gärung ist da nicht mehr viel zu sehen. Auch am Anfang hat es zwar ein bisschen gegoren aber nicht so das ich da im Gärröchen etwas gesehen oder gehört hätte. Die Hefe habe ich bei ca. 25 grad in 100ml Wasser aufgelöst 30min gewartet und dann langsam in die Würze gefüllt. Auch bei in den 30min hat die Hefe keine Veränderung gezeigt.
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Re: Gärung

#22

Beitrag von ggansde »

Biergard hat geschrieben: Donnerstag 2. April 2026, 08:20 So sieht die Stammwürze heute aus. Von der Gärung ist da nicht mehr viel zu sehen. Auch am Anfang hat es zwar ein bisschen gegoren aber nicht so das ich da im Gärröchen etwas gesehen oder gehört hätte. Die Hefe habe ich bei ca. 25 grad in 100ml Wasser aufgelöst 30min gewartet und dann langsam in die Würze gefüllt. Auch bei in den 30min hat die Hefe keine Veränderung gezeigt.
Zum Thema Gärröhrchen: Dann war dein Behälter irgendwo undicht. Veränderung der Hefe: Was meinst Du damit? Zumindest sollten da keine Stäbchen mehr sein sondern eine Art Brei. Ich vermute, Du hast beim Maischen, warum auch immer, zu wenig vergärbare Zucker erzeugt. Ich habe bei der Verwendung von Weizenmalz auch regelmäßig Probleme damit (wenn auch in einer anderen Größenordnung): Statt 2 - 3 %gew sEVG (aus Hefesteckbrief) lande ich regelmäßig bei 3,5 - 4. Keine Ahnung, warum. Ich bin mir keines Fehlers bewusst.
VG, Markus
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