Vergleich von Eintauchwürzekühlern

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Surrendertoyourtv
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Vergleich von Eintauchwürzekühlern

#1

Beitrag von Surrendertoyourtv »

Da ich auf der Suche nach einem günstigen Würzekühler bin sind mir die beiden folgenden ins Auge gesprungen:

https://brouwland.com/de/kuhlen/21633-e ... itres.html
und
https://brouwland.com/de/kuhlen/11691-b ... stahl.html

Da ich bisher keine Erfahrung damit hab möchte ich kurz nachfragen ob es hier deutlich einen zu bevorzugenden gibt oder ob deutliche Vor/Nachteile im Handling ersichtlich sind?

Zur weiteren Info: ich habe vor in meiner 36l Sudpfanne abzukühlen (= Durchmesser 36cm, Höhe 36 cm)
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thopo68
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Re: Vergleich von Eintauchwürzekühlern

#2

Beitrag von thopo68 »

Hallo,
bei dem Easybrew-Modell haben die Windungen einen größeren Abstand und können so besser von der Würze umflossen werden. Außerdem ist die Spiralhöhe mit 28cm mehr als doppelt so hoch wie bei dem Brewferm-Modell, was einer Temperaturschichtung besser entgegenwirkt. Vom Durchmesser nehmen sich die beiden nichts, obwohl das Brewferm-Modell auf dem Foto breiter wirkt, was aber nur der geringeren Höhe geschuldet ist.
Ich würde daher zu dem Easybrew-Modell tendieren, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.
Viele Grüße Thomas
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MaltHopMagic
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Re: Vergleich von Eintauchwürzekühlern

#3

Beitrag von MaltHopMagic »

Schau auch auf die Größe.
Beide scheinen für 20l gedacht zu sein.
Ich kühle mit dem Chill'in 14l Würze in ca. 15-20min für OG Anstelltemperatur mit bewegter Spirale.
Grüße Thomas
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PabloNop
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Re: Vergleich von Eintauchwürzekühlern

#4

Beitrag von PabloNop »

thopo68 hat geschrieben: Donnerstag 2. April 2026, 10:19 Außerdem ist die Spiralhöhe mit 28cm mehr als doppelt so hoch wie bei dem Brewferm-Modell, was einer Temperaturschichtung besser entgegenwirkt
Achtung: bei einem 20l Sud in einem 36er Topf wird diese Spirale aus der Würze herausschauen.
baeckus
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Re: Vergleich von Eintauchwürzekühlern

#5

Beitrag von baeckus »

Hallo,
ich kann mir bei beiden Kühlern nicht vorstellen, das die vorgegebenen Zeiten erreicht werden können.
Ich habe die letzten Jahre eine nerheblich größeren Kühler benutzt, dessen Rohrduchmesser auch größér war.
Zusätzlich war er aus Kupfer und mit einem, leider nicht mehr lieferbaren, Abstandshalter versehen.
Unser Leitungswasser ist recht kühl und ich habe im Haus auch einen höheren Wasserdruck als die Meisten.
Aller in allem dürfte die Kühlleistung rund doppelt so hoch sein, wie bei den verlinkten, aber um 50 Liter von kochend auf Mitte 20°C zu bekommen , habe ich immer locker 40 Minuten gebraucht.
Bei den Beiden würde ich den höheren vorziehen, denn Abstand zwischen den Spiralen ist immer gut.
Ich würde allerdings eine aus Kupfer bevorzugen.
Wichtig ist die Brühe/Spirale in Bewegung zu halten, damit keine Temperaturschichtung im Kessel entsteht.
Die Würze die direkt in der Nähe der Spirale ist wird schnell heruntergekühlt, tauscht sich aber nicht mit der umgebenen Flüssigkeit aus, so dass man dort schon fast die Temperatur des Kühlwassers hat, weiter weg aber noch fast Whirlpool Temperaturen herrschen.
Da bastele ich gerade an einer Konstruktion mit Motor, um den Brauort verlassen zu können, vor allem um das Wasser im Sommer zum Blumengießen zu verwenden.
Wie oben schon geschrieben muss die Spirale zum Flüssigkeitspegel passen, denn oben herausschauende Wendeln kühlen nur die Umgebungsluft und nicht die Würze.
Ciao baeckus
P.S. eine (zu) kleine Spirale ist zwar im ersten Moment günstig, aber der höhere Wasserverbrauch wird das schnell relativieren und umkehren.
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coyote77
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Re: Vergleich von Eintauchwürzekühlern

#6

Beitrag von coyote77 »

Ich habe den Wasserdurchlauf bei den letzten Suden immer weiter reduziert. Hintergrund ist, dass die Wärme Zeit braucht, und von der Würze in der Kühlwasser überzugehen (laienhaft ausgedrückt). Das bedeutet, dass hoher Wasserdurchlauf kein besseres Kühlergebnis bringt.
Das hat sich in der Praxis bewährt. Ich lasse wirklich nur ein kleines Rinnsal durch den Kühler laufen. Der Wasserverbrauch ist deutlich geringer, beim selben Ergebnis.
Die Geschwindigkeit des Kühlprozesses hängt letztlich vor allem von der Temperatur des Kühlwassers ab.

Edit: Autokorrektur
Grüße, Andreas :Drink

Zum Biere drängt, am Biere hängt doch alles.
(Frei nach J. W. von Goethe)
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afri
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Re: Vergleich von Eintauchwürzekühlern

#7

Beitrag von afri »

Ich meine hier gelesen zu haben, dass die Kühlung umso schneller funktioniert, je größer das Delta zwischen Würze und Kühlspirale ist. Insofern wäre es in der Tat besser das Kühlwasser volle Elle durchlaufen zu lassen, als es zu reduzieren. Vielleicht täusche ich mich auch, denn gefühlt würde ich Andresas recht geben, dass ein geringerer Durchfluss gleiche Kühlleistung ergäbe, aber die Physik spricht nun einmal eine klare Sprache. Allerdings ist mir der Wasserdurchsatz auch reichlich egal, da ich das Kühlwasser im Kreis pumpe (Erdtank für Regenwasser mit 3500 m³).
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Re: Vergleich von Eintauchwürzekühlern

#8

Beitrag von Malzmoehre »

Es kommt drauf an worum man abzielt.
Ich für meinen Teil bin ein Fan davon Ressourcen zu schonen. Drum stelle ich den Durchfluss so ein dass das Kühlwasser annähernd an die Würzetemperatur herauskommt. So komme ich idr mit ~120l bei untergärigen 20l Suden hin.
Das Wasser kommt aber nicht aus der Leitung sondern aus Behältern und wird wiederverwendet. So komme ich (durch die wiederholte Nutzung)mittlerweile auf weniger als 300ml Trinkwasser zum Kühlen pro erzeugten Liter Bier.

Das hat aber auch den Nachteil dass es auch gerne mal 3h dauert bis ich bei 6 oder 7°C anstellen kann...
baeckus
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Re: Vergleich von Eintauchwürzekühlern

#9

Beitrag von baeckus »

Malzmoehre hat geschrieben: Montag 6. April 2026, 02:56

Das hat aber auch den Nachteil dass es auch gerne mal 3h dauert bis ich bei 6 oder 7°C anstellen kann...
Hallo,
dann muss dein "Kühlwasser" aber sehr kalt sein.
Ciao baeckus
Surrendertoyourtv
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Re: Vergleich von Eintauchwürzekühlern

#10

Beitrag von Surrendertoyourtv »

Hallo,

danke für die aufschlussreichen ersten Antworten im Thread.

Ich glaube wir sollten hier von einer weiteren Grundsatzdiskussion über die zugrundeliegende Physik absehen und ob diese hierzu eine klare Sprache spricht oder nicht.

Der Thread kann geschlossen werden.
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gaelen
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Re: Vergleich von Eintauchwürzekühlern

#11

Beitrag von gaelen »

afri hat geschrieben: Sonntag 5. April 2026, 23:52 […] (Erdtank für Regenwasser mit 3500 m³).
Hallo Achim.
Hast du wirklich einen Erdtank mit 3.500.000 Litern Fassungsvermögen? Das wäre ja riesig! (Und größer als ein Schwimmbecken)

vg,alex
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afri
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Re: Vergleich von Eintauchwürzekühlern

#12

Beitrag von afri »

Huch, nein natürlich sind es nur 3,5m³, sorry für den Verschrieb.
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flamberger
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Re: Vergleich von Eintauchwürzekühlern

#13

Beitrag von flamberger »

coyote77 hat geschrieben: Sonntag 5. April 2026, 23:26 Ich habe den Wasserdurchlauf bei den letzten Suden immer weiter reduziert. Hintergrund ist, dass die Wärme Zeit braucht, und von der Würze in der Kühlwasser überzugehen (laienhaft ausgedrückt). Das bedeutet, dass hoher Wasserdurchlauf kein besseres Kühlergebnis bringt.
Das hat sich in der Praxis bewährt. Ich lasse wirklich nur ein kleines Rinnsal durch den Kühler laufen. Der Wasserverbrauch ist deutlich geringer, beim selben Ergebnis.
Die Geschwindigkeit des Kühlprozesses hängt letztlich vor allem von der Temperatur des Kühlwassers ab.

Edit: Autokorrektur
Das kann ich so bestätigen. Das Kühlwasser muss Zeit haben um die Wärme aufzunehmen. Ansonsten hat man nur einen viel höheren Wasserverbrauch. Wenn man darauf angewiesen ist mit Frischwasser zu kühlen, macht es daher schon Sinn das Wasser langsam laufen zu lassen. Wenn man einen Erdtank hat und im Kreis pumpen kann spielt es natürlich keine rolle.

Das bewegen der Spirale ist auch sehr wichtig. Die Schichtung ist extrem und verhindert sehr gut ein durchgängiges abkühlen der Würze.
Gruss Ivo


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baeckus
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Re: Vergleich von Eintauchwürzekühlern

#14

Beitrag von baeckus »

flamberger hat geschrieben: Dienstag 7. April 2026, 09:11
coyote77 hat geschrieben: Sonntag 5. April 2026, 23:26 Ich habe den Wasserdurchlauf bei den letzten Suden immer weiter reduziert. Hintergrund ist, dass die Wärme Zeit braucht, und von der Würze in der Kühlwasser überzugehen (laienhaft ausgedrückt). Das bedeutet, dass hoher Wasserdurchlauf kein besseres Kühlergebnis bringt.
Das hat sich in der Praxis bewährt. Ich lasse wirklich nur ein kleines Rinnsal durch den Kühler laufen. Der Wasserverbrauch ist deutlich geringer, beim selben Ergebnis.
Die Geschwindigkeit des Kühlprozesses hängt letztlich vor allem von der Temperatur des Kühlwassers ab.

Edit: Autokorrektur
Das kann ich so bestätigen. Das Kühlwasser muss Zeit haben um die Wärme aufzunehmen. Ansonsten hat man nur einen viel höheren Wasserverbrauch. Wenn man darauf angewiesen ist mit Frischwasser zu kühlen, macht es daher schon Sinn das Wasser langsam laufen zu lassen. Wenn man einen Erdtank hat und im Kreis pumpen kann spielt es natürlich keine rolle.

Das bewegen der Spirale ist auch sehr wichtig. Die Schichtung ist extrem und verhindert sehr gut ein durchgängiges abkühlen der Würze.
Hallo,
mag sein, das dies für deine Spirale gültig ist, man sollte es allerdings nicht verallgemeinern.
Bei Edelstahl-Spiralen mit der materialbedingten erheblich schlechteren Wärmeleitfähigkeit, kann ich mir das eher vorstellen, als bei einer Kupfernen.
Auch sollte man Durchmesser und Länge der Spirale im Auge behalten.
Anfangs, als ich nur bis 20 Liter gekühlt habe, hatte ich eine kürzere mit geringerem Durchmesser des Rohres.
Da hatte ich kaum Unterschied zwischen schneller und langsamer Durchflussgeschwindigkeit.
Als ich dann vermehrt 50 Liter Sude ansetzte, merkte ich das diese Spirale nicht ausreicht respektive die Kühlung zu lange dauert.
Erhöhung der Durchflussgeschwindigkeit brachte zwar eine Verkürzung der Zeit, aber es war immer noch zu lange.
Auch war der Wasserverbrauch dann recht hoch.
Die nächste Stufe war eine größere Spirale mit ebenso größerem Durchmesser.
Da passte dann die schnelle Durchflussmenge zu Rohrlänge und Durchmesser.
Weniger Wasserverbrauch bei erheblich kürzerer Zeit.
Nächste Evolution war der leider ausverkaufte "Abstandshalter", der für eine weitere Zeitersparnis und somit auch Wasserersoparnis sorgte.
Knackpunkt ist und bleibt die Würze in Bewegung zu halten.
Verlasse ich den Ort um mit dem Wasser meine über 80 Kübelpflanzen zu gießen und bewege die Spirale/Würze nicht mehr, so verlängert sich die Zeit exorbitant.
Hinzu kommt, das ich dann das Wasser durch einen ca.50 Meter längeren Schlauch fließen lasse, dessen Widerstand die Durchflussmenge erheblich reduziert.
Nächste Evolutionsstufe, in der ich gerde erst der ersten Sud gekühlt habe, ist die Verwendung der Jadededbrew Hydra.
Die kann gar nicht genug Wasser bekommen um effektiv zu kühlen.
Der erste Test, noch mit 1/2 Zoll Schlauch und ohne automatische Bewegung der Würze, waren sehr positiv, so dass ich den exorbitanten Preis der Kupferschlange, schnell vergessen habe.
Allerdings habe ich da keine Blumen gegossen, sondern nur die Gerätschaften und die Bude mit dem heißen Waqsser gereinigt, so dass ich die Spirale immer mal bewegen konnte.
Beim nächsten mal wird dann ein 3/4 Zoll ausprobiert und eine motorische Bewegung der Brühe.
Ciao baeckus
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flamberger
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Re: Vergleich von Eintauchwürzekühlern

#15

Beitrag von flamberger »

@baeckus

Eine Kupferspirale hat eine bessere Wärmeleitfähigkeit. Daher kann sie in der selben Zeit mehr Wärme ans Kühlwasser abgeben als eine aus Edelstahl.
Wenn du die Oberfläche vergrösserst (Was durch eine längere Spirale passiert) wird der mögliche Abtransport auch grösser.
Beides ändert aber nichts daran, dass eine zu hohe Durchflussgeschwindigkeit nichts bringt ausser mehr Wasserverbrauch. Wie hoch zu hoch ist, ist abhängig von Material, Durchmesser und Länge der Spirale.

Die Hydra kannte ich bisher nicht. Sehe ich das richtig, dass diese eine Kombination aus drei Kühlschlangen ist?
Gruss Ivo


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dieck
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Re: Vergleich von Eintauchwürzekühlern

#16

Beitrag von dieck »

flamberger hat geschrieben: Dienstag 7. April 2026, 10:03 Die Hydra kannte ich bisher nicht. Sehe ich das richtig, dass diese eine Kombination aus drei Kühlschlangen ist?
Ja, im Prinzip sind es drei parallel geführte Kühlschlangen.

Auch hier gilt natürlich dieselbe Optimierungsaufgabe für den Wasserfluss wie bei den anderen:
Gerade so schnell genug, dass möglichst viel Wärme aufgenommen werden kann.
Schneller bringt dann nichts mehr (oder sowenig prozentual, dass es nicht lohnt).

Aber durch den schnelleren Wärmetransfer in Kupfer und der schieren (summierten) Leitungslänge von knapp 23 Metern braucht man natürlich auch mehr absoluten Durchfluss als in 5m Edelstahl - nur halt dann zeitlich viel kürzer.
20L-"Einkocher"-Klasse. Neugierig neue Dinge auszuprobieren, im Rezept und in der Technik...
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Re: Vergleich von Eintauchwürzekühlern

#17

Beitrag von baeckus »

dieck hat geschrieben: Dienstag 7. April 2026, 10:16
flamberger hat geschrieben: Dienstag 7. April 2026, 10:03 Die Hydra kannte ich bisher nicht. Sehe ich das richtig, dass diese eine Kombination aus drei Kühlschlangen ist?
J

Aber durch den schnelleren Wärmetransfer in Kupfer und der schieren (summierten) Leitungslänge von knapp 23 Metern braucht man natürlich auch mehr absoluten Durchfluss als in 5m Edelstahl - nur halt dann zeitlich viel kürzer.
Hallo,
genau so ist es.
In den amerikanischen Foren und Videokanälen gibt es viele Test, Versuche und Empfehlungen dazu.
Auch vom Hersteller sind einige dabei.
Quintessenz ist immer soweit mit höchsten Druck/Durchfluss zu arbeiten, bis man ein Abflachen der Temperaturkurve bemerkt.
Dies ist abhängig von der Wassertemperratur - da haben einige Amis aus dem ländlichen Süden richtig Probleme, da ihr oft eigener Brunnen oder Zisternen im Sommer Badewannentemperatur haben - und geschieht meist zwischen Mitte 20 bis Mitte 30°C.
Dann eine Tauchpumpe in Eiswasser stellen und auch da wird eine leistungsstarke empfohlen, und das Wasser im Kreislauf durch die Spirale pumpen.
Die ursprünglich von mir präferierte Methode, das Wasser mit vorgeschalteter zweiter Spirale, die im Eiswasser steht, runter zu kühlen, wird mehrfach als ineffektiv getestet.
Auch wird überall als wichtigstes Element der Kühlung, die Bewegung der Würze hervorgehoben, was sich voll und ganz mit meinen Erfahrungen - auch mit den frühereren Spiralen, deckt.
So muss man eine Spirale, die vermeintlich nur wenig Durchfluss effektiv nutzen kann, mal ein wenig bewegen und wird feststellen wie warm auf einmal der Abfluss wird, dann mal weiter aufdrehen und beobachten wie weit sich die Temperatur erhöht - das ist immens.
Ciao baeckus
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