Gozdawa Hefe Thread

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#51

Beitrag von tauroplu » Donnerstag 9. April 2015, 12:03

Zumindest bei mir ist die Hefe - entgegen der bisherigen Berichte - innerhalb von weniger als 6 Stunden angekommen und hat die Arbeit aufgenommen. Wenn auch rel. gemächlich, also kein Sturmblubbern, aber das kann ja noch kommen, mal schauen.
Beste Grüße
Michael

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#52

Beitrag von Alt-Phex » Donnerstag 9. April 2015, 12:18

tauroplu hat geschrieben:Zumindest bei mir ist die Hefe - entgegen der bisherigen Berichte - innerhalb von weniger als 6 Stunden angekommen und hat die Arbeit aufgenommen. Wenn auch rel. gemächlich, also kein Sturmblubbern, aber das kann ja noch kommen, mal schauen.
Wie ist denn deine Umgebungs-/Gärtempertur ?
Bei mir war das im Januar, da hatte ich ca. 16°C im Keller.
Vieleicht mag die Old German Altbier es einfach nur wärmer ?
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#53

Beitrag von tauroplu » Donnerstag 9. April 2015, 13:27

18°C.
Beste Grüße
Michael

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#54

Beitrag von Der Rossberger » Donnerstag 9. April 2015, 18:59

Hallo Michael,

bitte schreib doch hier beizeiten mal ne Zeile, wie sich die Gozdawa geschmacklich im Vergleich zu der damals favorisierten Brewferm Top geschlagen hat.


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Re: Gozdawa Hefe Thread

#55

Beitrag von tauroplu » Donnerstag 9. April 2015, 19:54

Mach ich, werde dann eine Komplettangabe des Bieres bzw. der Hefe geben, versprochen.

Gruß
Michael
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#56

Beitrag von RichardPickman » Montag 13. April 2015, 18:34

tauroplu hat geschrieben:Mach ich, werde dann eine Komplettangabe des Bieres bzw. der Hefe geben, versprochen.

Gruß
Michael
Eine Einschätzung wäre auch für mich sehr interessant. Bei meinem letzten Alt (und den ersten mit der Gozdawa) hatte ich einen Unterton im Geschmack, welchen ich nicht wirklich zuordnen konnte. War zwar immer noch ein gutes Bier, jedoch kam mir die Brewferm etwas neutraler vor.

In der Zwischenzeit ist auch mein Weizen mit der BW11 fertig. Von 13% auf 3% vergärt. Dies finde ich soweit in Ordnung für eine Hefe, welche sonst eher einen mittleren EVG hat.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#57

Beitrag von cerveceriasultana » Sonntag 19. April 2015, 09:57

Ich lasse gerade folgendes Rezept mit der Belgian Fruit and Spicy Ale vergären:
STW 13,7°P
73% PiMa
10,4% WiMa
16,6% WeiMa
4,820kg Schüttung für 20l
Hopfen: Perle und Hüll Melon

Habe die Hefe gestern mittag rehydriert und in den Gäreimer gegeben. Abends hatte ich schon relativ häufiges gluckern und derzeit alle paar Sekunden. Die Hefe ist also gut angekommen.
Aus dem Gärspund riecht es fruchtig -wobei da die Frage ist, ob es an der Hefe oder auch zum Teil am Hopfen liegt.
Bin gespannt aufs Ergebnis und werde eine Rückmeldung geben.
Vale más actuar exponiéndose a arrepentirse, que arrepentirse de nunca haber actuado.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#58

Beitrag von cerveceriasultana » Sonntag 26. April 2015, 12:13

Die Hefe scheint eingeschlafen zu sein... nach einer Woche bei 20°C Raumtemperatur. Von den 13,7°P sind noch 5°P übrig. Angeblich liegt der EVG dieser Hefe bei 80%, müsste also tiefer als 5°P vergären. Werde versuchen sie wärmer zu stellen?
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#59

Beitrag von Karel » Sonntag 26. April 2015, 17:12

Hallo Braugemeinde

Für mein helles Weizen benutzte ich:

1,7 kg Pilsner Malz
2,5 kg Weizen Malz
80 Hopfenpellets Hallertauer Tradition 3,8% Alpha
10gr hefe Gozdawa Bavarian Wheat 11 (Gartemp. 20-32°, optimal 20-26°, für Bananenaroma über 24°, Alkoholtoleranz bis zu 7,7%)
rehydrieren bei 27° (+- 3°)



Gruss Karel

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#60

Beitrag von happyhibo » Montag 27. April 2015, 11:35

Karel hat geschrieben:Hallo Braugemeinde

Für mein helles Weizen benutzte ich:

1,7 kg Pilsner Malz
2,5 kg Weizen Malz
80 Hopfenpellets Hallertauer Tradition 3,8% Alpha
10gr hefe Gozdawa Bavarian Wheat 11 (Gartemp. 20-32°, optimal 20-26°, für Bananenaroma über 24°, Alkoholtoleranz bis zu 7,7%)
rehydrieren bei 27° (+- 3°)

Gruss Karel
Ich habe am WE ein ähnliches Weizen gebraut.
Habe auch die BW 11 verwendet. Habe sie auch schön nach Empfehlung bei 27°C rehydriert. Danach habe ich sie mit 10°P Würze angestartet und als die Würze bei 26°C ankam angestellt.
Über Nacht kam die Hefe gut an. Hab den Gäreimer in meinen Heizschrank gestellt um die Temperatur bei 26°C zu halten, was mir laut Thermometer auch gelang.
Allerdings hat die Hefe heute früh die Arbeit eingestellt und hat gerade mal 1°P geschafft... :Shocked :Waa :puzz

Die 32°C Temperaturtoleranz halte ich für fraglich, wenn ich in mein Gärbottich schaue.

Ich werde heute Abend noch ein Päckchen dazu geben und schaun was passiert... :Grübel

Edit sagt:
Das meine Befürchtungen unbegründet waren. Die Hefe hatte nur eine kurze "Pause" gemacht. Als sie sich an die Temperatur gewöhnt hatte, gings erfolgreich weiter mit der Gärung...
:Drink
Zuletzt geändert von happyhibo am Donnerstag 21. Mai 2015, 16:16, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
Alex / HappyHibo

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#61

Beitrag von quartermoose » Donnerstag 21. Mai 2015, 11:50

Hallo zusammen,

hat schon jemand die GOZDAWA Pure Ale Yeast 7 verwendet? Hat bei mir schnell losgelegt, steht jetzt aber seit zwei Tagen bei einer Stammwürze von 4,5% und macht nicht weiter (Temperatur 18°C). Angestellt hatte ich letzten Freitag.

Das Rezept:
55% Pilsner Malz
20% Weizenmalz hell
15% CaraBelge
10% CaraHell

40 Minuten 63 Grad
20 Minuten 72 Grad

Hopfen: Opal, Huell Melon

Stammwürze: 11,5
Bittere: 26 IBU

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#62

Beitrag von christoph83 » Donnerstag 21. Mai 2015, 19:44

Ich kann da was beitragen. Hab die PAY gegen die BRY-97 von Danstar verglichen, dazu jeweils MüMa, WiMa und PiMa in gleichen gewichtsanteilen auf 11,5 Plato. Maischeschema war Hochkurz Dekoktion.
Bei vergleichbarem EVG war die Danstar wesentlich früher klar, auch die Jungbieraromen waren schneller weggeputzt ubd trotz Stopfen mit 3g/l war die PAY-7 beim Hopfenaroma deutlich unterlegen (nota bene: das BRY-97 Bier war derart hopfenaromatisch, dass ich das stopfen als Notfallrettung fürs PAY-7 geplant hatte). Fazit: werde diese Hefe nicht in mein Portfolio aufnehmen.
Beware: Brews off-style!

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#63

Beitrag von tauroplu » Donnerstag 21. Mai 2015, 20:09

Sodele, wie versprochen hier meine Erfahrungen mit der Gozdawa Old German Altbier 9:

Der EVG betrug bei einer 30-minütigen Maltoserast 70%.
Schnelles Angären (< 6 Stunden) bei 18°C Gärtemperatur, vergärt aber recht gemächlich und nicht stürmisch. Die Kräusen sind nicht sehr hoch (wenn frisch eingesetzt), so ca. 3 cm.

Das Bier ist rel. schnell trinkreif nach etwa 3 Wochen. Die Hefe vergärt zwar rel. neutral, erzeugt aber sehr schöne altbiertypische Aromen, wie ich sie gerade bei den von mir favorisierten Düsseldorfer Altbiere Schumacher und Uerige so liebe: leicht fruchtig, etwas verhaltene Esterproduktion. Mich erinnert der Geruch des Bieres an Schumacher Alt.
Die Hefe akzentuiert die Hopfenbittere ein wenig und kommt schön malzig aber nicht übertrieben daher. Das Jungbier bzw. das noch nicht ganz reife Bier lässt schwachen Schwefelwasserstoff erkennen, der sich aber ab der 3. Woche wieder abgebaut hat.

Bisher war ja die Brewferm TOP DIE Altbierhefe für mich, aber die Gozdawa Old German Altbier 9 ist echt der Hammer, ab sofort meine Altbierreferenz. Sie erzeugt genau das Quentchen an Aromaprofil, das die TOP etwas vermissen ließ.

Viele Grüße
Michael
Beste Grüße
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#64

Beitrag von Boromsel » Donnerstag 21. Mai 2015, 20:28

quartermoose hat geschrieben:Hallo zusammen,

hat schon jemand die GOZDAWA Pure Ale Yeast 7 verwendet? Hat bei mir schnell losgelegt, steht jetzt aber seit zwei Tagen bei einer Stammwürze von 4,5% und macht nicht weiter (Temperatur 18°C). Angestellt hatte ich letzten Freitag.

Das Rezept:
55% Pilsner Malz
20% Weizenmalz hell
15% CaraBelge
10% CaraHell

40 Minuten 63 Grad
20 Minuten 72 Grad

Hopfen: Opal, Huell Melon

Stammwürze: 11,5
Bittere: 26 IBU
Ich finde, 60 % EVG klingt ganz passend in Anbetracht dessen, dass du 25 % nicht vergärbares Caramalz verwendet hast. Aber ein bisschen geht ja vielleicht noch :Wink

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#65

Beitrag von quartermoose » Donnerstag 21. Mai 2015, 22:55

Hm, ich habe noch nie mit soviel Caramalz gebraut und daher auch keine Erfahrungswerte. Ich warte noch ein wenig, mal schauen ob noch was kommt.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#66

Beitrag von Alt-Phex » Donnerstag 21. Mai 2015, 23:00

Denke auch dass das plausibel ist bei dem Caramalz Anteil.
Deine Maltoserast war jetzt auch nicht übermäßig lang.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#67

Beitrag von Nordwestbrau » Donnerstag 21. Mai 2015, 23:33

Moin,

habe eine leichte Abwandlung vom OG Märzen mit der GOZDAWA Pure Ale Yeast 7 gebraut, das sich grade noch in der Hauptgärung befindet.

44% WiMA
29% MüMA
20% PiMA
7% Cara Hell

13,2 P°
26 IbU

62C° 45 min
72C° 20 min


16.04:
Angestellt am bei 16C° und nach wenigen Stunden angekommen.
Gärtemperatur: 15-16 C°

20.04:
Die Gärung deutlich ruhiger geworden und die Oberfläche ist Schaum/Kräusen frei...
Leicht Schwefelnoten sind zu riechen...

23.04 Temperatur auf 18 Grad gestiegen.
5 Plato = SVG 62%
Ein SNPA vom gleichen Tag mit der US-05 ist mitlerweile bei 76%

EVG am 27.05 :
4,5 Plato = 66,4 %

Fazit: Ich bin nicht wirklich zufrieden, hätte mir da eher eine Notti alternative erhofft. Meiner Meinung nach eine sehr langsame Gärung bei meinen niedrigen Temperaturen und 10g Hefe auf 26 Liter Würze...
Der EVG ist eigentlich zumindest unter meinen Umständen indiskutabel. Geschmacklich ist das Jungbier aber soweit ok.


Nachtragzur Nachgärung:

Diese hat sich über fast drei Wochen hingezogen und das bei Temperaturen von zwischenzeitlich bis zu 24 Grad.
Ein unter gleichen Bedinungen und zur selben Zeit genutzte US-05 war nach 1 1/2 Woche fertig.
Zuletzt geändert von Nordwestbrau am Sonntag 14. Juni 2015, 17:57, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#68

Beitrag von marsabba » Montag 1. Juni 2015, 23:12

Also, ich kann bestätigen dass die PAY 7 einen relativ niedrigen EVG hat.
Ein 14 P Bier, gebraut mit 50 % Pi, 45 Wi, 5% Cara, Rasten 40 min 62, 20 min 72,
22 liter angestellt mit 14 g Hefe bei 17-18 Grad,
hat grade so die 68 % EVG geschafft.
Das Bier hat am Anfang sehr süss geschmeckt, nach meiner Einschätzung viele höhere Alkohole.
Nach ca 1 Monat ist die Süsse reduziert; das Bier ist aber immer noch recht schwer.
Ansonsten relativ sauber, wenig Ester oder sonstige Störgeräusche.

Grüße
Martin

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#69

Beitrag von prometheus » Montag 1. Juni 2015, 23:59

Nun wurde hier ja so allerhand über die Mangrogrove Jack's West Coast berichtet. Kann jemand auch was zur West Coast von Gozdawa sagen?

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#70

Beitrag von deralex » Dienstag 2. Juni 2015, 08:36

prometheus hat geschrieben:Nun wurde hier ja so allerhand über die Mangrogrove Jack's West Coast berichtet. Kann jemand auch was zur West Coast von Gozdawa sagen?
Noch nicht. Werde aber als nächstes Bier ein IPA damit machen und dann berichten.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#71

Beitrag von prometheus » Dienstag 2. Juni 2015, 16:44

Danke!

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#72

Beitrag von RichardPickman » Donnerstag 11. Juni 2015, 20:24

Nabend zusammen.

Bezüglich der OGA9 und einer verzögerten Angärung habe ich grade auch ein entsprechendes Erlebnis gehabt, wie man in meinem Thread viewtopic.php?f=7&t=3879 erlesen kann.

Diesbezüglich habe ich Gozdawa mal direkt angeschrieben mit folgendem Text:

Guten Tag.
Bezüglich Ihrer OGA9 Hefe habe ich ein Anliegen. Diese Hefe braucht sehr lange zum Angären. Ich nutze sie nun zum zweiten Mal. Beim ersten Mal hat sich die Hefe ca. 48 Stunden Zeit gelassen um zu Gären. Am Samstag habe ich ein Altbier gebraut und die Hefe eingesetzt und erst Heute, Donnerstag, beginnt die Hefe ganz langsam an zu gären. Von Bekannten aus dem Hobbybrauer.de Forum habe ich erfahren, dass denen dies auch schon passiert ist. Gibt es eine Möglichkeit die Hefe schneller zum Gären zu bewegen?

Die Antwort lautet folgendermaßen:

Hi Christian
I understand German because I'm Upper Silesian,but answer in English
The strain OAG9 started very slowly,it's so specifics.
If you need fast start add to worth 100-200g glucose/dextrose.
Regards Maciej

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#73

Beitrag von Alt-Phex » Donnerstag 11. Juni 2015, 22:46

Sehr interessant. Demnach hat die Hefe Startprobleme weil sie erst die Maltose spalten muss ?

Hab mir grade Traubenzucker bestellt, wollte ich für die Nachgärung sowieso mal testen.
Den kippe aber nicht in die Würze sondern in einen Starter für die Hefe. Mal sehen ob das
irgendwie hilft.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#74

Beitrag von fg100 » Donnerstag 11. Juni 2015, 23:08

prometheus hat geschrieben:Nun wurde hier ja so allerhand über die Mangrogrove Jack's West Coast berichtet. Kann jemand auch was zur West Coast von Gozdawa sagen?
Ich habe die kürzlich für ein IPA verwendet. 14,6° Stammwürze, Gärtemperatur 20°C. Ist sehr langsam angesprungen und hat so fast zwei Wochen gebraucht. Hat dann doch so um die 85% EVG geschafft. Gemessen mit Refraktometer deshalb ggf. auch nicht so genau.
Bier dann noch eine Woche kaltgehopft und ins NC-Keg mit Zwangskarbonisierung gefüllt. Heute mal nach einer Woche Reifung bei 5°C probiert.
Schmeckt noch sehr hefig und ist noch sehr trüb. Mal schauen, wie sich das so in zwei, drei Wochen entwickelt.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#75

Beitrag von tauroplu » Donnerstag 11. Juni 2015, 23:10

Bei mir kam die Hefe (ca. 2 h vorher in Zuckerwasser rehydriert) in gut 6 Stunden an...
Beste Grüße
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#76

Beitrag von Alt-Phex » Donnerstag 11. Juni 2015, 23:19

tauroplu hat geschrieben:Bei mir kam die Hefe (ca. 2 h vorher in Zuckerwasser rehydriert) in gut 6 Stunden an...
HAH ! - Erwischt Michael...

Zuckerwasser hast du verwendet und zwei Stunden rehydriert, das könnte die Erklärung sein warum du das Problem nicht hattest.
Ich habe mich an die Packungsanleitung gehalten und 30min in Wasser rehydriert.

Ich denke man soll Trockenhefe nicht in Zuckerwasser geben, oder ist das auch so eine Glaubensfrage ?

Aber gut zu wissen, dann spare ich mir den Starter und rehydriere die OGA9 direkt zu Sudbeginn.
Wieviel Zucker in wieviel Wasser gibst du der denn ?

Edit ist übrigends der Meinung das du uns das auch direkt hättest sagen können :Angry
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#77

Beitrag von tauroplu » Freitag 12. Juni 2015, 00:12

Ähm...ich...nun ja, das...ehm...ok, hätte ich mal besser tun sollen. Man muss halt nicht immer alles glauben, was auf den Packungen steht :Bigsmile

Nein, im Ernst, manchmal muss man einfach mal mutig sein und - ausnahmsweise - war ich das als es um diese Diskussionen ging, ob man denn nun mit Zuckerwasser oder reinem Wasser die Hefe rehydriert. Und meine Erfahrungen waren durchweg sehr gut: zügiges und schnelles Angären bzw. Durchgären. Außerdem kann ich nur mit Zuckerwasser (nur Puristen nehmen dazu Speise) eindeutig feststellen, ob die Hefe noch ausreichend vital ist oder nicht.

Also, ich koche immer 200 ml Wasser ab, gebe da einen gestr. TL Haushaltszucker rein, löse ihn auf und lasse das Ganze abkühlen. Am nächsten Tag gebe ich dann die Hefe dazu, lasse sie etwa 10 Min. einweichen und schwenke dann vorsichtig aber stetig solange, bis sich die Hefeknubbel an den Seitenwänden meines Gefäßes abgelöst haben. Dann lasse ich das stehen und nach etwa 30 Min. zeigt sich ein erstes Schaumhütchen.
Ich habe mich zu dieser Vorgehensweise mit dem Zuckerwasser entschlossen, als ich mal eine tote Notty hatte. Dazu hatte ich künftig keine Böcke mehr, also habe ich das Verfahren umgestellt.

Viele Grüße
Michael
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#78

Beitrag von Alt-Phex » Freitag 12. Juni 2015, 00:35

Danke Michael, dann werde ich der OGA9 mal einen Zuckerwasser-Starter gönnen.

Geschmacklich fand ich die nämlich auch Toll, nur die lange Angärphase möchte ich
meinem nächsten Sud, gerade bei den jetzigen Temperaturen, nicht mehr zumuten.

Ich werde berichten.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#79

Beitrag von hkpdererste » Sonntag 14. Juni 2015, 18:51

Hi Leuts,

ich hab vor demnächst für den Sommer ein Kölsch zu brauen und bin beim duchschauen der Hefestämme auf der Müggelland-Seite drauf gestossen dass dort die Gozdawas OGA 9 auch für eben dieses als geeignet empfohlen wird. Hat denn das einer von euch schon mal probiert und kann etwas zu den ergebnissen sagen?

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#80

Beitrag von cerveceriasultana » Sonntag 14. Juni 2015, 20:14

cerveceriasultana hat geschrieben:Ich lasse gerade folgendes Rezept mit der Belgian Fruit and Spicy Ale vergären:
STW 13,7°P
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Habe die Hefe gestern mittag rehydriert und in den Gäreimer gegeben. Abends hatte ich schon relativ häufiges gluckern und derzeit alle paar Sekunden. Die Hefe ist also gut angekommen.
Aus dem Gärspund riecht es fruchtig -wobei da die Frage ist, ob es an der Hefe oder auch zum Teil am Hopfen liegt.
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Heute knapp 2 Monate nach dem Brautag habe ich das Bier probiert. Habe es hauptsächlich im Keller und dann für eine Woche im Kühlschrank reifen lassen. Schmeckt sehr stark nach Hefe (wie bei meinem allerersten Sud). Irgendwas mache ich wohl falsch... :Waa :thumbdown
Als ich das Bier aus dem Keller in den Kühlschrank verfrachtet habe, waren 3/4 der Flasche klar. Nach dem Kühlen nur noch ca. 1/4. Geschmacklich war das "Kellerbier" identisch mit dem "Kühlschrankbier".
Werde es wohl noch länger lagern müssen? Schade
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#81

Beitrag von Alt-Phex » Sonntag 14. Juni 2015, 20:41

Du darfst die Flaschen natürlich nicht zu grob rumwuchten, dann wirbelt die Hefe auf.
Das du die Flaschen stehend im Kühlschrank deponieren musst ist hoffentlich klar ?
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#82

Beitrag von cerveceriasultana » Sonntag 14. Juni 2015, 20:52

Alt-Phex hat geschrieben:Du darfst die Flaschen natürlich nicht zu grob rumwuchten, dann wirbelt die Hefe auf.
Das du die Flaschen stehend im Kühlschrank deponieren musst ist hoffentlich klar ?
Ja, habe alles so sachte wie möglich gemacht (Die Flaschen waren immer noch klar beim Reinstellen.) und die Flaschen natürlich stehend deponiert :Bigsmile Die Kühlschranktemperatur liegt bei ca. 3 Grad.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#83

Beitrag von Alt-Phex » Sonntag 14. Juni 2015, 22:09

Wollte es nur nochmal gesagt haben, hats alles schon gegeben :Smile

Dann verstehe ich das allerdings nicht, eigentlich müsste sich das Bier im Kühlschrank,
je nach Hefe, innerhalb von 2 Wochen schon gut klären.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#84

Beitrag von deralex » Montag 15. Juni 2015, 09:06

tauroplu hat geschrieben:Bei mir kam die Hefe (ca. 2 h vorher in Zuckerwasser rehydriert) in gut 6 Stunden an...
Kann ich bestätigen. Habe allerdings auch 2 Päckchen auf 20 Liter verwendet. Achso: und kein Zuckerwasser sondern 30 Minuten mit lauwarmem Wasser.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#85

Beitrag von cerveceriasultana » Dienstag 16. Juni 2015, 00:20

Alt-Phex hat geschrieben:Wollte es nur nochmal gesagt haben, hats alles schon gegeben :Smile

Dann verstehe ich das allerdings nicht, eigentlich müsste sich das Bier im Kühlschrank,
je nach Hefe, innerhalb von 2 Wochen schon gut klären.
Habe ich auch nicht anders aufgenommen :thumbup

Ja, ich verstehe es auch nicht, werde mich wohl noch weiter gedulden müssen.
Vale más actuar exponiéndose a arrepentirse, que arrepentirse de nunca haber actuado.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#86

Beitrag von cyme » Dienstag 16. Juni 2015, 08:49

cerveceriasultana hat geschrieben:Als ich das Bier aus dem Keller in den Kühlschrank verfrachtet habe, waren 3/4 der Flasche klar. Nach dem Kühlen nur noch ca. 1/4. Geschmacklich war das "Kellerbier" identisch mit dem "Kühlschrankbier".
Wie lange war es im Kühlschrank? Eiweißtrübung bei kälteren Temperaturen ist nichts ungewöhnliches und harmlos.
Werde es wohl noch länger lagern müssen? Schade
Lass mal eine Flasche für 2 Wochen im Kühlschrank, an einer schön kalten Stelle.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#87

Beitrag von cerveceriasultana » Dienstag 16. Juni 2015, 17:55

Das mit dem chill haze hatte ich schon mal gehört, hatte ich allerdings gar nicht mehr auf dem Schirm. Danke! Geschmacklich waren die beiden Biere ja sowieso identisch.
Ja, ich lasse die noch ein paar Wochen im Kühlschrank.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#88

Beitrag von deralex » Mittwoch 17. Juni 2015, 17:37

deralex hat geschrieben:
prometheus hat geschrieben:Nun wurde hier ja so allerhand über die Mangrogrove Jack's West Coast berichtet. Kann jemand auch was zur West Coast von Gozdawa sagen?
Noch nicht. Werde aber als nächstes Bier ein IPA damit machen und dann berichten.
Stammwürze 14° Plato
Schüttung: 95% Pale Ale / 5% Cara Amber
Kombirast 66° 60 Minuten
2 Päckchen Gozdawa U.S. West Coast

Sehr schnelles Ankommen, EVG liegt bei ca. 78%.

Keep you updated.

VG Alex

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#89

Beitrag von Alt-Phex » Sonntag 21. Juni 2015, 14:45

Gozdawa Old German Altbier

Das anfüttern mit einem Zuckerstarter hat prima funktioniert, damit dürfte das Problem der
langen Angärphase gelöst sein. Angestellt habe ich gestern Nacht irgendwann zwischen Mitternacht
und Ein Uhr. Hatte hier Sauf und Brauparty...

Die Hefe hatte ich bereits Nachmittags nach Packungsanweisung rehydriert und dann, wie Tauroplu
beschrieben hat, mit Zuckerlösung angefüttert. Ein Teelöffel Zucker auf 100ml.

Vor einer Stunde war ich im Keller gucken und die Hefe ist Quietschfidel. Durchgängige Schaumschicht
auf dem Bier und der Gärspund zeigt eindeutige Aktivität.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#90

Beitrag von mxfrsch » Montag 22. Juni 2015, 23:18

Kurze Frage bzgl der Gozdawa Kit Hefe beim Gozdawa Weißbier Malzextrakt Kit - weiß zufällig jmd ob das auch die BW11 oder ne andere der Gozdawa-Weißbier Hefen ist?
"Wie gärt es Euch? Ich hopfe gut..."

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#91

Beitrag von Hopfenplotz » Dienstag 23. Juni 2015, 16:05

Angefixt durch den Witbier-Thread plane ich auch das Wit von Boludo zu brauen.
Ich habe noch eine Gozdawa Fruit Blanche in der Kühlung. sollte passen,oder? Hat jemand Erfahrungen?

VG
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#92

Beitrag von floflue » Sonntag 28. Juni 2015, 10:04

Hallo,

hier meine Zusammenfassung zu der Gozdawa BW11.

Rezept:
50% Weizenmalz hell
30% PiMa
10% MüMa
10% Cara Hell

20 Min. 45 Grad
30 Min. 63 Grad
30 Min. 72 Grad

Hopfen: Spalter Select

Stammwürze: 13
Bittere: 18 IBU

Sudhausausbeute: 53,5 %
EVG: ca. 69 %

Hefe hat sich im Gäreimer sehr gut am Boden abgesetzt und war sehr fest.

Das Weizen ist super, hat schon direkt nach dem Abfüllen geschmeckt, nur den Bodensatz sollte man nicht mit ins Glas kippen, dann wird es richtig :puzz :Shocked ...
Bierbrauen ist ein perfektes Hobby um etwas wichtiges zu lernen: Geduld!

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#93

Beitrag von deralex » Freitag 10. Juli 2015, 14:56

deralex hat geschrieben:
deralex hat geschrieben:
prometheus hat geschrieben:Nun wurde hier ja so allerhand über die Mangrogrove Jack's West Coast berichtet. Kann jemand auch was zur West Coast von Gozdawa sagen?
Noch nicht. Werde aber als nächstes Bier ein IPA damit machen und dann berichten.
Stammwürze 14° Plato
Schüttung: 95% Pale Ale / 5% Cara Amber
Kombirast 66° 60 Minuten
2 Päckchen Gozdawa U.S. West Coast

Sehr schnelles Ankommen, EVG liegt bei ca. 78%.

Keep you updated.

VG Alex
Leider habe ich mit der Hefe starke Probleme in der Nachgärung gehabt. In dem überwiegenden Teil meiner Siphons in die ich abgefüllt hatte war kaum Kohlensäure im Bier. Die Hefe sedimentiert mittelmäßig aber nicht ganz so schlecht wie z.B. eine US-05. Geschmacksprofil ist schön neutral. Leider ohne Kohlensäure praktisch nichts wert.

VG Alex

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#94

Beitrag von cosmophobia » Freitag 10. Juli 2015, 15:01

deralex hat geschrieben:In dem überwiegenden Teil meiner Siphons in die ich abgefüllt hatte war kaum Kohlensäure im Bier.
Wenn du nicht grade Zucker/Speise vergessen hast, auf den Kopf drehen und schütteln.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#95

Beitrag von deralex » Freitag 10. Juli 2015, 19:59

cosmophobia hat geschrieben:
deralex hat geschrieben:In dem überwiegenden Teil meiner Siphons in die ich abgefüllt hatte war kaum Kohlensäure im Bier.
Wenn du nicht grade Zucker/Speise vergessen hast, auf den Kopf drehen und schütteln.
Nein, ein paar Flaschen hatten ja Kohlensäure. Der Zucker war auch nicht ungleich verteilt. Löse ihn vorher immer in Wasser und rühre nochmal um wenn bevor ich abfülle. Kopf drehen und schütteln hatte ich versucht.

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Re: Gozdawa Hefe Thread GOZDAWA Pure Ale Yeast 7

#96

Beitrag von Hausenbrauer » Donnerstag 6. August 2015, 21:59

Hallo zusammen,
ich habe heute von meinem ersten Bier mit der GOZDAWA Pure Ale Yeast 7 genascht.
76% Pilsner
20% Münchner
4% Caramünch II

60 Minuten bei 67°C
Das Ganze auf 40 IBU mit Simcoe und Amarillo auf 3 Gaben verteilt (nicht relevant für die Gärung :Wink )
Stammwürze 10°P, nach der Gärung 2,3°P, was einen scheinbaren EVG von 77% ergibt
Kann also den niedrigen EVG also nicht bestätigen. Obwohl ich gerade den wollte :crying . Etwas zu schlank, für das, was ich geplant hatte.

Allerdings muss ich sagen, dass die Gärung bei mir zwischenzeitig bei ca. 5°P eingeschlafen war und ich einmal den Gäreimer kräftig aufschütteln musste.
Zähe 3 Wochen Hauptgärung bei ca 18°C im Keller.

Schuld ist vermutlich die starke Sedimentation der Hefe. Das Ergebnis der Nachgärung (5 Tage) ist ein blankes Bier.
Noch ist das Bier natürlich nicht ausgereift, aber ich werde mir auf jeden Fall nochmals diese Hefe holen.
Mist, dass es bei den beiden Vorschreibern zu der Hefe nicht so gelaufen ist, hätte bestimmt leckere Biere gegeben, gerade das OG Märzen stelle ich mir damit toll vor.

Gruß
Dominik

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#97

Beitrag von bockie72 » Mittwoch 9. September 2015, 23:08

Habe Gozdawa old German Alt Hefe ausprobiert
Da ich mit tauroplus (Michaels) Ergebnissen beim EVG fast immer gleich lag hatte ich mich an seinen Rastzeiten orientiert
Nur seltsamer Weise verlief es bei der OGA anders
War ein standard Maische Rezept
Hefe hatte ich am späteren Abend in 100 ml Wasser mit einem Teelöffel Zucker rehydriert, nach 8 Std. angestellt
15 Std. später drohte der Schaum aus der Gärgloke zu kommen. Schnell noch einen Schlauch drauf gesteckt und in einen Eimer Wasser geleitet. Hätte ich mir sparen können, ist nichts passiert.
Nach 36 Std. war die Gärung durch, sicherheitshalber weitere 10 Tage stehen gelassen.
Seltsam finde ich die stürmische Gärung, das hatte hier glaube ich noch nie jemand bei der Hefe so beschrieben und der EVG von 68% scheint auch etwas niedriger zu sein. 35 Min. bei 63°C
Angestellt hatte ich mit 1 Pack für 21 Liter
Werde die NG jetzt mal abwarten

Bevor hier irgendjemand eine Kritik hinein interpretiert, hier geht es nur um Erfahrungsberichte und höchstens um die exorbitant schnelle Gärung

Gruß

Jörg

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#98

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 9. September 2015, 23:19

Also bei mir hatte die das letzte mal vieleicht 2-3cm hohe Kräusen gebildet, mehr nicht.
Aber so schnell war die nicht durch, hatte aber auch eine Maltoserast von 60min.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#99

Beitrag von bockie72 » Donnerstag 10. September 2015, 06:06

Da würde mich der EVG einmal interessieren
Vielleicht werde ich die Rastzeit beim nächsten Mal etwas ausdehnen
Kann die stürmische Gärung denn durch die frühe Rehydrierung kommen, waren schließlich 8 Std. Anstelle der oft angegebenen 30 Min.

Gruß

Jörg

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#100

Beitrag von schloemi » Donnerstag 10. September 2015, 08:09

Hallo Jörg,

Ich habe lange Montag auch die Altbierhefe verwendet. Ähnliches Bild. Die Hefe brauchte etwa 24 Stunden zum ankommen, dann ging sie aber richtig ab, ca. 10-12 cm hohe Kräusen für ca. 36 Stunden, dann fielen diese langsam ab. Seit heute kaum noch Bewegung. Restextrakt habe ich noch nicht bestimmen können, will das ganze noch ne Woche stehen lassen.
Gärtemperatur ca. 19-20 Grad
Stammwürze 14% Brix

Gruß schloemi

2006 Hobbybrauer
2016 Biersommelier (Doemens)

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