Seite 397 von 399
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Freitag 14. November 2025, 22:45
von rakader
SirTobe hat geschrieben: Freitag 14. November 2025, 21:49
Hallo Shenanigans, ich habe das eben noch im Edeka entdeckt. Gut und Günstig still aus der Quelle Metzeral im Elsass. 19 ct/l.
PXL_20251114_191331394.jpg
Bitte nicht. Das ist ein Mineralwasser - zum Bier brauen ungeeignet. Schau auf die Analysedaten. Wie der Name schon sagt, ist es voll mit Mineralien - beim Brauen will man das Gegenteil (zulässig überspitzt).
Mehr als Experimentalsude kann man damit nicht machen.
Edit: Man lernt nie aus, deswegen deleted.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Freitag 14. November 2025, 22:53
von PabloNop
rakader hat geschrieben: Freitag 14. November 2025, 22:45
Bitte nicht. Das ist ein Mineralwasser - zum Bier brauen ungeeignet. Schau auf die Analysedaten.
Kann ich nicht nachvollziehen. HCO3 ist 19ppm, der Rest < 5ppm. Das ist doch fast nichts?
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Freitag 14. November 2025, 23:14
von rakader
PabloNop hat geschrieben: Freitag 14. November 2025, 22:53
rakader hat geschrieben: Freitag 14. November 2025, 22:45
Bitte nicht. Das ist ein Mineralwasser - zum Bier brauen ungeeignet. Schau auf die Analysedaten.
Kann ich nicht nachvollziehen. HCO3 ist 19ppm, der Rest < 5ppm. Das ist doch fast nichts?
Und dann heißt das Mineralwasser? Interessant. Man lernt nie aus. Danke für die Korrektur.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Samstag 15. November 2025, 10:01
von Shenanigans
SirTobe hat geschrieben: Freitag 14. November 2025, 21:49
Hallo Shenanigans, ich habe das eben noch im Edeka entdeckt. Gut und Günstig still aus der Quelle Metzeral im Elsass. 19 ct/l.
PXL_20251114_191331394.jpg
Danke.
Genau was ich gesucht habe.
Hoffentlich haben die die gleiche Quelle in der Edeka bei mir.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Samstag 15. November 2025, 10:18
von Shenanigans
rakader hat geschrieben: Freitag 14. November 2025, 18:25
Shenanigans hat geschrieben: Freitag 14. November 2025, 09:49
Ich habe diese Frage schon vor ein paar Tage gefragt aber im falschen Thread.
So sorry für die Wiederholung wenn du dass schon gesehen hast.
Ich würde gerne einige helle Biersorten brauen, aber ich finde, dass mein Wasser zu mineralreich ist.
Deshalb möchte ich es mit weicherem Wasser mischen, um den Mineralgehalt zu senken.
Gibt es eine günstige Bezugsquelle, um eine kleine Menge VE-Wasser oder Lebesmittlecht destilliertes Wasser zu kaufen?
Ich habe auch hier gelesen Purania von Metro ist auch eine gute Alternative.
Ich habe kein Metro in der in der Nähe, kann man dort ohne Werbeschein einkaufen?
Gibt es andere Alternativen?
Danke!
Hallo Shenanigans, günstige Bezugsquellen gibt es immer wieder in Baumärkten, gerade jetzt im Herbst. Da stehen die Kanister bei Hornbach oder Bauhaus gleich an der Kasse. Zur Orientierung: Kosteten vor Corona meist unter 2 € pro 5 l - seitdem habe ich das nicht mehr im Blick. Purania ist Perlen vor die Säue, just my 2 cents.
Ich gehe mal davon aus, dass Du einige Braurechner kennst, die Verschnittwasser berechnen können? Brew'n Water ist so ein Rechner. Schlupfs Braurechner ist sehr beliebt, ob der Verschnittwasser kann, weiß ich gerade nicht aus dem Kopf. Der Rechner von MMuM kann es jedenfalls nicht.
Reines destilliertes Wasser ist für Bier schädlich, weil die Enzyme des Malzes eine Mindestmenge an ionisierten Mineralien für die Maischearbeit brauchen. Du musst es also immer aufsalzen. Gibt sonst Fehlgeschmack. Deshalb ist bei wenig Parametern Verschnitt immer eine gute Wahl.
Es kann sein, dass Du mit dem richtigen Verschnitt eine Punktlandung machst, wahrscheinlich ist das aber nicht. Zumindest würde ich mir an Deiner Stelle noch einen kleinen Vorrat an Braugips, Calciumchlorid und Milchsäure zulegen. Denn bei der Wasservorbehandlung kommt es auch darauf an, den richtigen pH-Wert im Zusammenspiel mit der Schüttung zu treffen.
Das richtige Wasser ist der nächste Schritt vom guten zum sehr guten Bier. Solltest Du auf den Geschmack kommen, wäre vielleicht eine Osmoseanlage oder gar ein Mischbettvollentsalzer eine Überlegung wert?
Cheers
Radulph
Hi Radulph,
Danke für die ausführlich Antwort.
Ich habe ein passenden Wasserrechner, Milchsäure und alles nötig zum ausfalzen hier.
Also ich könnte mit Osmosewasser oder destilliertes Wasser arbeiten.
Meine frage über destilliertes Wasser von der Drogerie war mehr ob es für mich schädlich könnte, nicht den Brauprozess

Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Samstag 15. November 2025, 10:53
von Vestenrunner
rakader hat geschrieben: Freitag 14. November 2025, 18:25
Ich gehe mal davon aus, dass Du einige Braurechner kennst, die Verschnittwasser berechnen können? Brew'n Water ist so ein Rechner. Schlupfs Braurechner ist sehr beliebt, ob der Verschnittwasser kann, weiß ich gerade nicht aus dem Kopf. Der Rechner von MMuM kann es jedenfalls nicht.
Schlupfs Wasserrechner kann Verschnitt. Man gibt seine Wasserdaten bei Rohwasser an sowie den Anteil VE- oder Osmosewasser.
Cheers
Peter
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Samstag 15. November 2025, 11:49
von rakader
Shenanigans hat geschrieben: Samstag 15. November 2025, 10:18
Meine frage über destilliertes Wasser von der Drogerie war mehr ob es für mich schädlich könnte, nicht den Brauprozess
Hallo Shenanigans, nun, die Frage nach der Schädlichkeit wirst Du an anderer Stelle gestellt haben, aber auch sie sei beantwortet:
Pures destilliertes Wasser ist für den Menschen schädlich. Das steht normalerweise auch auf dem Kanister. Da das Malz aber Mineralien einträgt, hebt sich diese Wirkung auf. Vielleicht ist hier ein Arzt unter uns, ich vermute, dass es mit dem Mineralienverlust zusammenhängt. Osmosewasser ist dagegen nicht ganz mineralienfrei, eine derartige Warnung ist mir dort nicht bekannt. Es wird mit Ca 1 Mg 0 Na 8 SO4 1 CL 4 und HCO3 16 angegeben. Auf die Dauer wäre es wohl trotzdem nicht ganz gesund.
Cheers
Radulph
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 16. November 2025, 09:25
von olle
rakader hat geschrieben: Samstag 15. November 2025, 11:49
Shenanigans hat geschrieben: Samstag 15. November 2025, 10:18
Meine frage über destilliertes Wasser von der Drogerie war mehr ob es für mich schädlich könnte, nicht den Brauprozess
Hallo Shenanigans, nun, die Frage nach der Schädlichkeit wirst Du an anderer Stelle gestellt haben, aber auch sie sei beantwortet:
Pures destilliertes Wasser ist für den Menschen schädlich. Das steht normalerweise auch auf dem Kanister. Da das Malz aber Mineralien einträgt, hebt sich diese Wirkung auf. Vielleicht ist hier ein Arzt unter uns, ich vermute, dass es mit dem Mineralienverlust zusammenhängt. Osmosewasser ist dagegen nicht ganz mineralienfrei, eine derartige Warnung ist mir dort nicht bekannt. Es wird mit Ca 1 Mg 0 Na 8 SO4 1 CL 4 und HCO3 16 angegeben. Auf die Dauer wäre es wohl trotzdem nicht ganz gesund.
Cheers
Radulph
Die Schädlichkeit ist erst ab 17 Liter auf einmal gegeben: "Ein nierengesunder Mensch könnte also theoretisch insgesamt 17 Liter (destilliertes) Wasser ohne Zufuhr von Elektrolyten trinken." (
https://de.wikipedia.org/wiki/Destilliertes_Wasser)
Scheint also eine Urban Legend zu sein.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 16. November 2025, 10:23
von dieck
olle hat geschrieben: Sonntag 16. November 2025, 09:25
Die Schädlichkeit ist erst ab 17 Liter auf einmal gegeben: "Ein nierengesunder Mensch könnte also theoretisch insgesamt 17 Liter (destilliertes) Wasser ohne Zufuhr von Elektrolyten trinken." (
https://de.wikipedia.org/wiki/Destilliertes_Wasser)
Scheint also eine Urban Legend zu sein.
Da fehlt aber ein Teil des Quotes:
Die Na+-Konzentration im Plasma darf bis etwa 120 mmol/l sinken, ehe Symptome auftreten, also eine Verringerung um 25 mmol/l. Cl− ist vergleichsweise unwichtig. Das Verteilungsvolumen für NaCl im Plasma plus Interstitium ist 25 % des Körpergewichts, also 17 Liter bei 70 kg. Ein nierengesunder Mensch könnte also theoretisch insgesamt 17 Liter Wasser ohne Zufuhr von Elektrolyten trinken.
Wenn große Mengen schnell getrunken werden, hält der Übertritt vom Plasma ins Interstitium nicht Schritt und es kann zu Komplikationen aufgrund des Sinkens der Plasmakonzentrationen kommen. Beispiel aus einer Studie: 9 Liter Wasser in 7 Stunden verringerten die Na+-Konzentration auf 122 mmol/l.“
Aber ja, kleinere Mengen sind nicht gefährlich, destilliertes Wasser ist nicht "giftig".
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 16. November 2025, 10:30
von olle
Viel Spaß beim Trinken von 9 Liter Wasser in 7 Stunden

Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 16. November 2025, 10:40
von ggansde
rakader hat geschrieben: Freitag 14. November 2025, 18:25
Reines destilliertes Wasser ist für Bier schädlich, weil die Enzyme des Malzes eine Mindestmenge an ionisierten Mineralien für die Maischearbeit brauchen. Du musst es also immer aufsalzen. Gibt sonst Fehlgeschmack. Deshalb ist bei wenig Parametern Verschnitt immer eine gute Wahl.
Moin,
das würde ich so nicht gerne stehen lassen. Es stimmt sicherlich für bestimmte Ionen, vielleicht z.B. Calcium, aber beim Einmaischen gibt das Malz natürlich sein gesamtes Ionenprofil in Lösung. Ich habe erfolgreich Biere mit 100% Osmosewasser gebraut.
VG, Markus
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 16. November 2025, 10:53
von rakader
Ich habe vor allem reines, destilliertes Wasser gemeint. Ich will aber auch nicht stehen lassen, dass man Biere mit 100 % Osmosewasser bedenkenlos brauen kann. Vielleicht können wir uns darauf einigen. Und Sinn der Übung ist es normalerweise ja, das Wasser eines bestimmten Bierstils oder einer Brauerei nachzuahmen bzw. zu ermöglichen.
Gruß
Radulph
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 16. November 2025, 11:16
von ggansde
Moin,
rakader hat geschrieben: Sonntag 16. November 2025, 10:53
Ich will aber auch nicht stehen lassen, dass man Biere mit 100 % Osmosewasser bedenkenlos brauen kann.
Das habe ich auch nicht behauptet.
Mythos destilliertes Wasser: Wo bekommt man heutzutage destilliertes Wasser außer im Labor oder der Apotheke? Wäre mir nicht bekannt, 99,99% sind demineralisiertes Osmosewasser. Die Rückhaltequote liegt bei guten Geräten bei 95%. So können wir das gerne stehen lassen
VG, Markus
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 16. November 2025, 11:24
von rakader
ggansde hat geschrieben: Sonntag 16. November 2025, 11:16
Moin,
Mythos destilliertes Wasser: Wo bekommt man heutzutage destilliertes Wasser außer im Labor oder der Apotheke? Wäre mir nicht bekannt, 99,99% sind demineralisiertes Osmosewasser. Die Rückhaltequote liegt bei guten Geräten bei 95%. So können wir das gerne stehen lassen
VG, Markus
Guter Einwurf. Wie bewertest Du dann folgende Einträge im Wasserrechner Brew'n Water:
Ist Distilled Water dann nur ein theoretischer Wert und wir sollen künftig alle Osmosewasser annehmen?
Grüße
Radulph
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 16. November 2025, 11:32
von ggansde
rakader hat geschrieben: Sonntag 16. November 2025, 11:24
ggansde hat geschrieben: Sonntag 16. November 2025, 11:16
Moin,
Mythos destilliertes Wasser: Wo bekommt man heutzutage destilliertes Wasser außer im Labor oder der Apotheke? Wäre mir nicht bekannt, 99,99% sind demineralisiertes Osmosewasser. Die Rückhaltequote liegt bei guten Geräten bei 95%. So können wir das gerne stehen lassen
VG, Markus
Guter Einwurf. Wie bewertest Du dann folgende Einträge im Wasserrechner Brew'n Water:
Bildschirmfoto 2025-11-16 um 11.25.36.png
Ist Distilled Water dann nur ein theoretischer Wert und wir sollen künftig alle Osmosewasser annehmen?
Grüße
Radulph
Genau so sehe ich das, wenn Osmosewasser verwendet wird. Da scheint Brew'n Water an der Realität vorbei zu gehen. Und bei allen Wasserrechnern wird der Ioneneintrag durch das Malz nicht berücksichtigt. Zu diesem Thema ist mir kein Rechner bekannt.
VG, Markus
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 16. November 2025, 11:43
von rakader
ggansde hat geschrieben: Sonntag 16. November 2025, 11:32
Genau so sehe ich das, wenn Osmosewasser verwendet wird. Da scheint Brew'n Water an der Realität vorbei zu gehen. Und bei allen Wasserrechnern wird der Ioneneintrag durch das Malz nicht berücksichtigt. Zu diesem Thema ist mir kein Rechner bekannt.
VG, Markus
Nicht ganz: Der Ioneneintrag wird bei manchen Rechnern in dem Maße berücksichtigt, in dem man in Malzsorten (Caramalze, Röstmalze etc.) gruppiert, denen man einen prozentualen Maische-pH zuweist: Durch gemittelte Werte. Genauer: Nicht durch die spezifischen Ionen genau, sondern durch gemittelte Werte nach Malzsorte. Dies geschieht bei einigen Rechnern durch logarithmische Werte, bei Rechnern wie Brew'n Water durch den Median von Nutzerangaben/Brauprotokollen. Im Mittelpunkt steht dabei der EBC-Wert, nicht die Ionenbilanz. Insgesamt bleibt festzuhalten: Das ist ungenügend - und wohl Grund so mancher Kritik an diesen Rechnern. (Entschuldigung, wenn ich keine mathematisch korrekten Begriffe verwende, ist nicht mein Feld.)
Wichtige Erkenntnisse aus diesem Thread: Rechnet immer mit Osmosewasser. Vielleicht kommt ja mit der nächsten Version die Pin-Funktion, Markus Beitrag gehört angepinnt. Schließe mich Deiner Sichtweise an und sage Dank.
Cheers
Radulph
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 16. November 2025, 11:50
von ggansde
Dass Wasserrechner Ionenbeiträge aus dem Malz berücksichtigen war mir neu. Danke für diese Info.
VG, Markus
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 16. November 2025, 11:57
von renzbräu
rakader hat geschrieben: Sonntag 16. November 2025, 11:43
Nicht ganz: Der Ioneneintrag wird bei manchen Rechnern in dem Maße berücksichtigt, in dem man in Malzsorten (Caramalze, Röstmalze etc.) gruppiert, denen man einen prozentualen Maische-pH zuweist: Durch gemittelte Werte.
Das hat aber nur etwas mit den H+ Ionen zu tun, da Malze mehr oder weniger sauer sind. Der Eintrag der anderen Ionen bzw Mineralstoffen wird nicht berücksichtigt. Dennoch bringt das Malz Mineralien und damit andere Ionen ein.
Siehe:
Von der Wasseranalyse zum Brauwasser. 2.2. Zielwerte nach Bierstil
https://braumagazin.de/article/von-der- ... rauwasser/
Diese Ionen werden aber bei den mir bekannten Rechnern nicht berücksichtigt und sind von Schüttung und Charge abhängig.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 16. November 2025, 13:09
von rakader
renzbräu hat geschrieben: Sonntag 16. November 2025, 11:57
rakader hat geschrieben: Sonntag 16. November 2025, 11:43
Nicht ganz: Der Ioneneintrag wird bei manchen Rechnern in dem Maße berücksichtigt, in dem man in Malzsorten (Caramalze, Röstmalze etc.) gruppiert, denen man einen prozentualen Maische-pH zuweist: Durch gemittelte Werte.
Das hat aber nur etwas mit den H+ Ionen zu tun, da Malze mehr oder weniger sauer sind. Der Eintrag der anderen Ionen bzw Mineralstoffen wird nicht berücksichtigt. Dennoch bringt das Malz Mineralien und damit andere Ionen ein.
Siehe:
Von der Wasseranalyse zum Brauwasser. 2.2. Zielwerte nach Bierstil
https://braumagazin.de/article/von-der- ... rauwasser/
Diese Ionen werden aber bei den mir bekannten Rechnern nicht berücksichtigt und sind von Schüttung und Charge abhängig.
Ja das stimmt. Aber kann man über die Kationen nicht auf die Anionen schließen?
Aus der Formelsammlung des Kleinen Brauhelfers (der einen Wasserrechner hat, der aber arg umständlich ist):
Einfach mal mit den Malztypen spielen, dann verändern sich die Ionenwerte in der aktuell berechneten Maische.
Wie gesagt, steht vor allem die Farbe im Fokus bei diesen Rechnern und von dort wird auf Ionenverteilung geschlossen:
Wie genau der Rechenweg ist, findet man wohl heraus, wenn man die Rechner aufbohrt.
Quelle:
https://kleiner-brauhelfer.de/docs/form ... itung.html
Die Schüttung wird (siehe Bild oben) berücksichtigt. Die Charge nicht, das ist richtig. Dazu müsste man immer mit den Laborwerten der Mälzereien arbeiten, dann käme man mit diesem Ungetüm von MEBAK in Kontakt:
https://braumagazin.de/article/malzanalyse/
Spätestens da wird klar: Solche Rechner sind immer ein Kompromiss. Gut zu wissen ist für uns Brauer: damit kann man arbeiten
Cheers
Radulph
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 16. November 2025, 13:58
von Commander8x
Man sollte sich nicht so sklavisch an den Zahlen festhalten....
Ein Beispiel aus meiner Zeit im Mälzereilabor: die pH-Werte der Kongressmaischen von Pilsner Malz-Chargen variierten zwischen 5,8 und 6,1.
Wie immer: it depends...
Gruß Matthias
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Montag 17. November 2025, 10:50
von Fips
rakader hat geschrieben: Sonntag 16. November 2025, 13:09
Wie gesagt, steht vor allem die Farbe im Fokus bei diesen Rechnern und von dort wird auf Ionenverteilung geschlossen:
Bildschirmfoto 2025-11-16 um 12.56.25.png
Wie genau der Rechenweg ist, findet man wohl heraus, wenn man die Rechner aufbohrt.
Quelle:
https://kleiner-brauhelfer.de/docs/form ... itung.html
Das ist schlichtweg falsch. Es gibt einen experimentell gefundenen Zusammenhang zwischen der Farbe von beispielsweise Röst- und Caramalzen und dem pH-einer Maische dieser Malze in Osmosewasser. Die Daten werden geplottet und mit dem Fit kann man dann den Maische-pH einer Schüttung in Osmosewasser anhand der Malz-EBC vorhersagen. Das Ionenprofil des Malzes wird bis hier in keinster Weise berücksichtigt.
https://www.maischemalzundmehr.de/index ... p_maischph
Nachgelagert muss dann, um den Bezug zum Brauwasser herzustellen, noch um die Restalkalität-bedingte pH-Verschiebung korrigiert werden.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Montag 17. November 2025, 12:00
von rakader
Fips hat geschrieben: Montag 17. November 2025, 10:50
Das Ionenprofil des Malzes wird bis hier in keinster Weise berücksichtigt.
Hmm, ich habe das gerade einmal durch Austausch Basismalz durch Röstmalz nachvollzogen. Da ändert sich in der Tat nichts am aktuellen Ioneneintrag.
Gruß
Radulph
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Dienstag 18. November 2025, 18:53
von Monty
Hallo zusammen.
Eben habe ich das
Orthofer Dunkles Amber Lager abgefüllt und war erstaunt. Das ist mein elfter Sud, aber der erste mit Erntehefe (W34/70). Bisher waren die Hefen nach der Gärung immer ein homogener "Schlamm" am Boden (auch die W34/70), und jetzt dieses flockige, wenngleich weiche Etwas mit ein paar schwimmenden Inseln.
Weil ich zu wenig Erntehefe hatte, hatte ich einen 2-Liter-Starter angesetzt. Die Hefe ist nach etwas über einem Tag angekommen, vergoren wurde bei 9°C. Nach 10 Tagen war Ruhe im Gärspund, Die Stammwürze sank in der Zeit von initial 12,8°B auf 7,2°B. Nach drei Tagen bei diesem Wert habe ich den Gäreimer aus der Kühlung genommen und wollte nach ein bis zwei Tagen bei 15 Grad Kellertemperatur eigentlich abfüllen, da kam wieder Leben in den Gärspund und es ging in weiteren drei Tagen runter auf stabile 6,4°B.
Aus Zeitgründen habe ich das Bier dann noch 4 Tage auf der Hefe stehen lassen müssen. Irgendwelche Klärungsmaßnahmen wurden nicht getroffen, ich mag mein Bier trüb.
Geschmacklich ist es einwandfrei (soweit man das fast ohne CO² und ohne Reifung sagen kann), in der Nase eine gut vernehmbare Schwefelnote, die ja anscheinend bei der W34/70 nicht ungewöhnlich ist.
Meine Fragen:
Ist da was schiefgelaufen? Oder ist es normal, dass die gleiche Hefe je nach Sud mal so und mal anders reagiert bzw. aussieht?
Danke im Voraus.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Dienstag 18. November 2025, 18:56
von rakader
Alles gut. Wenn das Ergebnis vorher schlammig war, ist es jetzt besser. So wie es in Wirklichkeit sein soll. Die Hefe sedimentiert und klärt gut. Man sagt auch "flockt aus". Das ist es was Du siehst. So wie es sein soll. Vorher hattest Du wohl Staubhefen oder einfach anders arbeitende. Beim Lager trinkt das Auge mit - und das hier ist richtig.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Dienstag 18. November 2025, 18:59
von Monty
Alles klar, danke für die Erleichterung.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Donnerstag 20. November 2025, 19:00
von Michu
Moin,
Habe heute ein Wit mit der "Forbidden Fruit" W3463 angestellt.
Weiss jemand, wie sich die Gärtemperatur auf das Geschmacksprofil auswirkt?
17-24°C ist ja ziemlich breit.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Donnerstag 20. November 2025, 19:25
von Malzwurm
Ich nutze da immer die ganze Range. Anstellen bei 17 Grad nach 7 Tage bin ich bei 24 Grad. Ich habe mal versucht, bei Konstant 18 Grad zu vergären, damals ist die Hefe eingeschlafen. Erst als ich auf 22 Grad erhöht habe, hat Sie weitergemacht.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Donnerstag 20. November 2025, 19:34
von integrator
Michu hat geschrieben: Donnerstag 20. November 2025, 19:00
Moin,
Habe heute ein Wit mit der
"Forbidden Fruit" W3463 angestellt.

Wo hattest du die erworben?
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Donnerstag 20. November 2025, 19:48
von Michu
integrator hat geschrieben: Donnerstag 20. November 2025, 19:34
Michu hat geschrieben: Donnerstag 20. November 2025, 19:00
Moin,
Habe heute ein Wit mit der
"Forbidden Fruit" W3463 angestellt.

Wo hattest du die erworben?
Beim brauundrauchshop.ch
Da ich in der Nähe des Shops wohne und die W3944 da ausgegangen war, habe ich die W3463 genommen.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Donnerstag 20. November 2025, 19:50
von Michu
Malzwurm hat geschrieben: Donnerstag 20. November 2025, 19:25
Ich nutze da immer die ganze Range. Anstellen bei 17 Grad nach 7 Tage bin ich bei 24 Grad. Ich habe mal versucht, bei Konstant 18 Grad zu vergären, damals ist die Hefe eingeschlafen. Erst als ich auf 22 Grad erhöht habe, hat Sie weitergemacht.
Danke.
Habe jetzt bei 20°C angestellt und werde in dem Fall schrittweise auf 24°C hochgehen.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Donnerstag 20. November 2025, 20:26
von rakader
Michu hat geschrieben: Donnerstag 20. November 2025, 19:00
Moin,
Habe heute ein Wit mit der "Forbidden Fruit" W3463 angestellt.
Weiss jemand, wie sich die Gärtemperatur auf das Geschmacksprofil auswirkt?
17-24°C ist ja ziemlich breit.
Ja, wenn Du die Temperatur höher fährst, gibt es mehr Ester, also Frucht, Blume, zwischen 17-20 °C neutraler und klassischer. Du hast bei der Hefe also ziemlich viel Einfluss. Das gilt besonders für die Hauptgärung.
Cheers
Radulph
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Donnerstag 20. November 2025, 21:04
von Michu
rakader hat geschrieben: Donnerstag 20. November 2025, 20:26
Michu hat geschrieben: Donnerstag 20. November 2025, 19:00
Moin,
Habe heute ein Wit mit der "Forbidden Fruit" W3463 angestellt.
Weiss jemand, wie sich die Gärtemperatur auf das Geschmacksprofil auswirkt?
17-24°C ist ja ziemlich breit.
Ja, wenn Du die Temperatur höher fährst, gibt es mehr Ester, also Frucht, Blume, zwischen 17-20 °C neutraler und klassischer. Du hast bei der Hefe also ziemlich viel Einfluss. Das gilt besonders für die Hauptgärung.
Cheers
Radulph
Danke.
Da ich Fruchtbomben mag, werde ich wohl auf 22°C hochgegen.
Ich hatte zuerst einerseits bedenken wegen der Schaumproduktion, da ich nicht alzuviel Kopfraum habe und anderseits wollte ich event. Fehlgeschmäckern (Stichwort Kaugummigeschmack bei anderen Hefen) vorbeugen.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Samstag 22. November 2025, 12:05
von Konsul
Hallo,
habe aktuell ein Jungbier mit 12,5 °P seit 48h in der Garage stehen, mit rehydrierter W34/70 angestellt.
Nach 24h war die Gärung angekommen.
Jetzt ist es in der Garage ordentlich kalt und ich überlege, den Behälter in den Keller umzuziehen, wo es etwas wärmer ist.
Ab wieviel Grad wird es der Hefe wohl zu kalt werden und sie die Arbeit einstellen? Was könnte ich dann tun, um sie wieder anzukurbeln?
edit: Habe den Gärproszess jetzt vorsichtshalber in den Keller verlagert, dort sind es 10°C.
Das Schätzeisen am Gärbehälter zeigte zuletzt eine Gärtemperatur von 7°C, am Spund war noch Aktivität zu sehen.
Ich hoffe mal, die Kalte Nacht war noch nicht zu viel für die Hefe :)
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Samstag 22. November 2025, 12:37
von Malzmoehre
Was heißt denn ordentlich kalt? Wenn die Hefe bei der "ordentlichen Kälte" angekommen ist arbeitet sie doch,warum also ändern?
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Samstag 22. November 2025, 14:00
von Ras Tafaric
Wieviel Grad hatte die Hefe in der Nacht. Die 34/70 mag keine schnellen Temperaturstürze, ist aber sonst ein Arbeitstier. Unter 8°C wird sie behäbig. Unter 5°C pennt sie auch mal weg. Wenn du sie langsam wieder auf Gärtemperatur ziehst und du weiter Aktivität siehst, dann hat sie es wohl gepackt. Wenn nicht, sicherheitshalber aufschütteln und notfalls nachpitchen.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Samstag 22. November 2025, 14:01
von maecki-maecki
Konsul hat geschrieben: Samstag 22. November 2025, 12:05
Ab wieviel Grad wird es der Hefe wohl zu kalt werden und sie die Arbeit einstellen? Was könnte ich dann tun, um sie wieder anzukurbeln?
Hab noch von niemandem gehört, der unter 8 Grad damit vergärt, damit würde ich das als Untergrenze ansetzen (wobei ich 9-10 Grad bevorzugen würde).
Falls sie wirklich schlotternd hängenbleibt würde ich die Temperatur hoch und ein wenig aufschütteln/-schwenken.
Mäcki
Edit: Ras Tafaric war schneller ;-)
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Samstag 22. November 2025, 14:02
von Fricky
12-18 grad lt. Datenblatt. Danach würde ich mich richten.
Gruß, Peter.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Samstag 22. November 2025, 17:39
von rakader
Unter 8 °C geht nichts, wie die Vorredner schon sagten. Abhilfe kann eine Wärmemanschette bringen, die man beim Leerraum anbringt oder in der Nähe in einem geschlossenen Kühlschrank o.ä. Heizdecke geht auch. Niedrigste Stufe sollte reichen. Wenn es 7 °C war, war es im Fermenter ca. 1-2 °C wärmer. Gärung wird halt langsamer oder kommt auch langsam wieder in Schwung. 10 °C ist besser.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 23. November 2025, 08:10
von DerDallmann
Hat jemand einen Tipp, wie ich von Maisel Flaschen die Etiketten einfach runter bekomme?
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 23. November 2025, 08:44
von MaltHopMagic
Ja das geht nicht so schön. Ich weiche sie mit Spülmaschinenreiniger, ein. Wenn das Papier weich ist, abkratzen und die Flasche noch mal ins Wasser. Der Kleber und Papierreste gehen dann halbwegs runter.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 23. November 2025, 09:01
von DerDallmann
Pain in the ass
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 23. November 2025, 09:07
von Malzmoehre
Wenn das Papier ist: Einweichen mit Natriumhydroxid bringt auch die schlimmsten Papieretiketten runter.
Sollte es Plastik sein hilft das glaub ich nicht.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 23. November 2025, 10:34
von maecki-maecki
DerDallmann hat geschrieben: Sonntag 23. November 2025, 08:10
Hat jemand einen Tipp, wie ich von Maisel Flaschen die Etiketten einfach runter bekomme?
Metallwollpfannenspülschwämme. Und vorher einweichen.
Mäcki
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 23. November 2025, 14:47
von Ras Tafaric
DerDallmann hat geschrieben: Sonntag 23. November 2025, 08:10
Hat jemand einen Tipp, wie ich von Maisel Flaschen die Etiketten einfach runter bekomme?
Flaschen in den Pfandkreislauf zurück und andere Flaschen nehmen.
Ok ohne Spass, es gibt ein paar Brauereien die scheinbar mit Betonkleber aus der Raumfahrt mit garantierten 100 Jahren Haltbarkeit arbeiten.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 23. November 2025, 17:03
von DerDallmann
Seit der Kleber vegan ist
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 23. November 2025, 17:32
von Spittyman
Monty hat geschrieben: Montag 6. Oktober 2025, 22:29
Danke. Was für ne Pumpe käme denn da in Frage? Das Teil muss ja auch die Hitze aushalten und hygienisch zu reinigen sein. Ok, man kann da Reiniger durchpumpen...
Hintergrund meiner Fragerei: Ich bin mit der Effektivität der einfachen Kühlspirale nicht so glücklich. Wenn man die Würze während des Kühlens nicht ständig bewegt/rührt, ist der Kühlwasserabfluss schnell kalt, heisst: Es wird kaum noch Wärme abtransportiert.
Bau dir nen Gegenstromkühler aus 8mm Kupferrohr (10m) und 10m Gartenschlauch (guck mal hier
viewtopic.php?t=26082 ). Dazu kaufst du dir noch ne Rotekpumpe mit 24V und nen Netzteil. Mit dem Setting bin ich immer auf ca. 20°C gekommen ggf. sogar tiefer im Winter. Fließt nicht super schnell, aber es funktioniert.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Montag 24. November 2025, 15:32
von dmvm
Ich habe am freitag nen Weizendoppelbock gebraut und bei 19 Plato mit der M20 zum gären angestellt. Gärung läuft super soweit. Angegeben ist sie mit ner Alktoleranz von 7,5%.
Ich vermute dass ich mit der Gärung so bei 7,4% rauskomme.
Jetzt meine Frage: ich karbonisiere mit Zucker. Klappt das hier auch ganz normal oder muss ich was wegen der Grenze der Alktoleranz berücksichtigen?
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Montag 24. November 2025, 16:41
von rakader
dmvm hat geschrieben: Montag 24. November 2025, 15:32
Ich habe am freitag nen Weizendoppelbock gebraut und bei 19 Plato mit der M20 zum gären angestellt. Gärung läuft super soweit. Angegeben ist sie mit ner Alktoleranz von 7,5%.
Ich vermute dass ich mit der Gärung so bei 7,4% rauskomme.
Jetzt meine Frage: ich karbonisiere mit Zucker. Klappt das hier auch ganz normal oder muss ich was wegen der Grenze der Alktoleranz berücksichtigen?
Die ABV-Toleranz der M20 liegt bei 7,5 %, insofern ist die Frage berechtigt. Abgesehen davon, dass ich mir keine Sorgen machen würde, weil die Hefen meist auch über der Toleranzschwelle nicht meckern, sofern man es nicht übertreibt, liegt es daran, wie Du zuckerst: Gibst Du reinen Zucker dazu, erhöht sich der ABV bei diesem Bier geschätzt um 0,4 % alc. Eine andere Möglichkeit ist es, Du verdünnst mit Wasser, sodass der ABV auch mit Zucker weiterhin aufkommensneutral bei 7,4 % bleibt. Das ist Deiner persönlichen Handschrift geschuldet.
Ich selbst würde das Risiko eingehen und 1/2 l Jungbier nehmen, darin Zucker auflösen und ins Fass zum Karbonisieren zurückgeben oder entsprechend Zuckerlösung auf Flasche berechnen. Ist an der Grenze, aber IMHO vertretbar. Würde ich aber nicht bei jedem Bier machen, hängt auch vom Bierstil ab.
Cheers
Radulph
Edit: …und falls die Hefe dann zickt, kann man immer noch verdünnen…
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Dienstag 25. November 2025, 07:35
von murby81
DerDallmann hat geschrieben: Sonntag 23. November 2025, 08:10
Hat jemand einen Tipp, wie ich von Maisel Flaschen die Etiketten einfach runter bekomme?
da hattest du ja letztes Jahr schon Probleme. Ich bekomm die immer ohne Probleme ab. Ich weiche die ca. 1-2 Std. im warmen Wasserbad (Spüle) ein mit 1 bis 2 Tropfen Spüli. Danach lassen die sich ohne Wiederstand abziehen.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Dienstag 25. November 2025, 08:53
von DerDallmann
Jaaa, und es ist nicht besser geworden.
Ok, 1-2 Stunden, da bin ich dann wohl einfach zu ungeduldig!

Vor der Kleber-Umstellung ging das, wie von dir beschrieben,
aber innerhalb von 20 Minuten.