Seite 405 von 406
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Samstag 14. März 2026, 10:39
von Malzmoehre
Ist doch ganz einfach: 34/70 und Perle
Spaß beiseite, das ist vollkommen von deinem Geschmack abhängig und daher schwierig bis unmöglich zu beantworten.
Würde ganz konservativ vielleicht je nen Klassiker hinlegen.
Beispielsweise eine Untergärige (34/70,Diamond Lager oder S189), ne Weißbierhefe wie die W68, für American Pale Ales ne US05 und eher britisches ne Verdant. Und für Notfälle vielleicht noch ne Notti.
Beim Hopfen siehts ja noch schlimmer aus...
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Samstag 14. März 2026, 13:48
von Meikel M.
@Malzmoehre
Danke für deinen Input.
Mein Geschmack ist sicherlich eher konservativ und nicht besonders experimentell ausgeprägt. Aktuell habe ich die US05 und die S-04 liegen. Wollte mir einfach ein paar auf Lager oder besser gesagt in den Kühlschrank legen. Ich finde es leider total nervig für jeden Sud einzeln zu bestellen. Mit der Zeit baut sich bestimmt ein gewisser Bestand auf da ich eh immer das doppelte bestelle. Ich wollte einfach mal eine größere Bestellung machen um die Basis Sachen da zu haben. Beim Malz habe ich bereits angefangen und habe jeweils einen Sack Wiener, Münchner dunkel und Cara Hell gekauft. Ein gebrauchtes Fass ist auch noch voll mir Pilsener Malz. Zudem gab es auch noch diverse Sorten in Kleinstmengen dazu. Hopfen habe ich nur Perle eingefroren.
Vielleicht hat ja noch jemand eine Empfehlung für "notwendige" Hefe- und Hopfensorten.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Samstag 14. März 2026, 17:31
von MaltHopMagic
Hopfen und Hefe sind stark Stil und Rezept abhängig. Selbst wenn du eine bevorzugte Stilrichtung hast, würde ja alles gleich schmecken, wenn die gleichen Zutaten drin sind. Universal wäre ev. ein reiner Bitterhopfen.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Samstag 14. März 2026, 19:26
von thebiff
Ich plane meist grob, was ich in nächster Zeit brauen möchte und bestelle dann alles Nötige auf einmal. Damit habe ich einen Grundstock an Zutaten für die kommenden Monate.
Was dann tatsächlich gebraut wird, kann dann durchaus spontan abweichen (und zu Folgebestellungen führen), bzw. schaff ich in der Realität weniger Brautage, als ich gerne würde, was mit der Zeit zu einer guten Auswahl an Zutaten führt.
Basisausstattung wie Herkules als Bitterhopfen, den einen oder anderen Aromahopfen, Hefe S188, US05 und bei Malz Pilsner, Wiener, Münchner und Weizen sind meist vorrätig.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 15. März 2026, 14:47
von SimonI
Hey,
Ich braue das erste Mal auf meiner HERMS Anlage (direkt n Weizen, damit das läutern auch besonders anspruchsvoll wird) und da habe ich nach dem maischen die Pumpe aus gemacht und für die nachgüsse umgebaut.
Nun schwimmt Malz in meinen Thermobehälter oben auf. Ich dachte, ich hab durch HERMS direkt Dünnmaische oben auf? Muss ich doch noch ne Läuterruhe halten?
So sieht das Ganze aus:
Als die Pumpe noch lief, lag oben schön klare Würze auf.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 15. März 2026, 17:54
von Meikel M.
thebiff hat geschrieben: Samstag 14. März 2026, 19:26
Ich plane meist grob, was ich in nächster Zeit brauen möchte und bestelle dann alles Nötige auf einmal. Damit habe ich einen Grundstock an Zutaten für die kommenden Monate.
Was dann tatsächlich gebraut wird, kann dann durchaus spontan abweichen (und zu Folgebestellungen führen), bzw. schaff ich in der Realität weniger Brautage, als ich gerne würde, was mit der Zeit zu einer guten Auswahl an Zutaten führt.
Basisausstattung wie Herkules als Bitterhopfen, den einen oder anderen Aromahopfen, Hefe S188, US05 und bei Malz Pilsner, Wiener, Münchner und Weizen sind meist vorrätig.
Ich habe einfach mal eine Rutsche allerlei von Fermentis und deutschem Hopfen bestellt. Wir ja nicht so schnell schlecht und die Kosten sind auch überschaubar. Wenn alles da ist trage ich das in den Lagerbestand beim Brewfather ein und habe dann zumindest eine Übersicht an Braugrundstoffen.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Montag 16. März 2026, 09:15
von Rhoener
Was du an Grundstock benötigst hängt ganz klar davon ab was Du an Bierstielen bevorzugst. Als erst schauen was Du brauen willst, dann ergibt sich das automatisch was Du immer vorrätig haben willst.
Bei mir sind es die Basismalze als Sackware, und div. Spezialmalze in unterschiedlichen Mengen. Habe vom Hopfen etwa. 15 verschieden Sorten im Gefrierfach und 3-4 Standardhefen (S-04, 34/70, 3608) Kühlschrank.
Reinigungsmittel, Desinfektionsmittel etc. sollten natürlich auch vorrätig sein.
Beim Bevorraten musst natürlich auch schauen dass Du den Platz dafür hast und die Sachen auch in einem vernünftigem Zeitraum verbrauchen kannst.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Montag 16. März 2026, 10:12
von Meikel M.
Rhoener hat geschrieben: Montag 16. März 2026, 09:15
Was du an Grundstock benötigst hängt ganz klar davon ab was Du an Bierstielen bevorzugst. Als erst schauen was Du brauen willst, dann ergibt sich das automatisch was Du immer vorrätig haben willst.
Bei mir sind es die Basismalze als Sackware, und div. Spezialmalze in unterschiedlichen Mengen. Habe vom Hopfen etwa. 15 verschieden Sorten im Gefrierfach und 3-4 Standardhefen (S-04, 34/70, 3608) Kühlschrank.
Reinigungsmittel, Desinfektionsmittel etc. sollten natürlich auch vorrätig sein.
Beim Bevorraten musst natürlich auch schauen dass Du den Platz dafür hast und die Sachen auch in einem vernünftigem Zeitraum verbrauchen kannst.
Danke für deinen Input. Du hast ganz bestimmt recht und mit der Zeit ergibt sich ein gewisser Lagerbestand der dann auch immer wieder aufgefüllt und ergänzt wird. Am Anfang hat hat man einfach noch zu viel lose Fäden in der Hand die sich nur sehr langsam nach und nach zusammenführen lassen. Aber es wird und es macht mega viel Spaß sich mit dem Thema "Bierbrauen" zu beschäftigen. Mal schauen ob ich am WE den nächsten Sud starte. Dafür muss allerdings der jetzige aus dem Gärfass. Der bekommt aber noch 2....3 Tage Zeit zum Ruhen und Reifen.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Dienstag 17. März 2026, 15:32
von Caesarrr
SirTobe hat geschrieben: Freitag 8. September 2023, 13:27
Hallo zusammen,
ich vergäre gerade das erste Mal unter Druck und dabei stellt sich mir die Frage: Wie kann ich eine Probe entnehmen? Ist es ungefährlich (im Bezug auf Infektionen) die Probe über den Getränkeanschluss zu entnehmen, da ja wahrscheinlich etwas Bier im Steigrohr und ggf. in dem Ventil zurückbleibt?
Gibt es irgendwas zu beachten?
Nach Abschluss der Gärung soll dann per Gegendruck in Flaschen abgefüllt werden.
Danke und Gruß
Tobias
Ich machte es bisher auch so. Nun hat mich jmd. folgendes gefragt: Ich entnehme eine Probe, zb mit einem Picknicktap über das Bierventil. Das Steigrohr im Fermzilla ist gefüllt. Nun will ich am nächsten Tag bzw. nach 3 Tagen erneut eine Probe entnehmen und zu sehen, ob der Restextrakt konstant ist. Müsste man das Bier im Steigrohr zapfen und sicherstellen, dass man erst "frisches" Bier probt? Eigentlich sollte sich das Bier im Steigrohr ja genauso "weiterentwickeln".. oder denke ich falsch?
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Dienstag 17. März 2026, 16:24
von SirTobe
Hallo Paul,
so mache ich es. Ich ziehe bei einer weiteren Messung erst eine Probe die ich verwerfe bzw. trinke :) und dann erst die eigentliche Messprobe. So kann man einen möglichen Fehler ausschließen.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Dienstag 17. März 2026, 20:59
von peter_braut
Das kommt schon drauf an, was du brauen willst…
OG Nottingham oder evtl PaleAle-Hefen?
UG wirst du mit Diamond und/oder W34/70 weit kommen.
Hopfen: Für UG Tettnanger, Mittelfrüh, Tradition, irgendsowas für Lagerbiere
OG ist halt eher die Frage, was du brauen magst…
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Mittwoch 18. März 2026, 20:03
von DerDallmann
DerDallmann hat geschrieben: Sonntag 23. November 2025, 08:10
Hat jemand einen Tipp, wie ich von Maisel Flaschen die Etiketten einfach runter bekomme?
Natron bringts!

Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Dienstag 31. März 2026, 18:27
von derOptimist
Hallo zusammen,
die Hauptgärung von meinem Pils (ca. 25 Liter) ist durch und beim Spindeln ist mir aufgefallen, dass das Bier ein wenig Fad schmeckt.
Da ich noch ca. 50 gr Saphir Hopfen habe, würde ich mal Kalthopfen ausprobieren. Auch wenn es jetzt etwas spät ist, ich weiß.
Wann würdet ihr die Kalthopfung machen:
1. ca. 5 Tage vor dem geplanten Verzehr
2. Direkt bei Abfüllung ins KEG zur Reifung und nach 5 Tagen Hopfen entfernen
Bin gespannt und vielen Dank im voraus
Optimist
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Dienstag 31. März 2026, 18:39
von gulp
derOptimist hat geschrieben: Dienstag 31. März 2026, 18:27
Hallo zusammen,
die Hauptgärung von meinem Pils (ca. 25 Liter) ist durch und beim Spindeln ist mir aufgefallen, dass das Bier ein wenig Fad schmeckt.
Da ich noch ca. 50 gr Saphir Hopfen habe, würde ich mal Kalthopfen ausprobieren. Auch wenn es jetzt etwas spät ist, ich weiß.
Wann würdet ihr die Kalthopfung machen:
1. ca. 5 Tage vor dem geplanten Verzehr
2. Direkt bei Abfüllung ins KEG zur Reifung und nach 5 Tagen Hopfen entfernen
Bin gespannt und vielen Dank im voraus
Optimist
Ersteres.
Gruß
Peter
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Dienstag 31. März 2026, 19:51
von derOptimist
Super, danke dir für die schnelle Antwort
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Donnerstag 2. April 2026, 09:31
von Meikel M.
Kurze Frage....
Jemand eine Idee wie man ein MMuM Rezept Export in den Brewfather importieren kann? Ich konnte leider auf die Schnelle und auch mit mehr Aufwand nichts passendes finden. Ich kann natürlich auch alles von Hand eingeben, möchte mir das aber ersparen.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Donnerstag 2. April 2026, 09:51
von dmvm
Hast du da schon geschaut
viewtopic.php?t=22303
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Donnerstag 2. April 2026, 09:57
von thopo68
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Donnerstag 2. April 2026, 11:47
von Meikel M.
Danke sehr, genau sowas habe ich gesucht
Edit: Leider gibt es Fehler beim Skalieren und Anpassen auf meine Anlage, muss ich mir später in Ruhe ansehen.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 5. April 2026, 09:35
von SimonI
Hat hier jemand schon ein einfaches Sieb (z. B. Ikea IDEALISK durchschlag) als läuterboden mit bodenablauf genutzt? Schottverschraubung in den Boden, Sieb falsch herum darauf und durch die Größe von Sieb und mittige platziertem Auslauf liegt immer das Sieb drüber. Ist günstiger und für meinen Topf gibt’s nichts fertiges von der Stange. Übersehe ich da was?
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 5. April 2026, 15:22
von Frommersbraeu
Hi Simon, ja ist bereits erprobt. Für meinen 10L IKEA Topf Setup ist das def Läuterboden der Wahl.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Sonntag 5. April 2026, 17:04
von schwarzwaldbrauer
Hatte ich anfangs auch erfolgreich eingesetzt: Ersatzsieb eines Dörrobstautomaten, falsch rum eingelegt.
Grüßle Dieter
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Montag 6. April 2026, 08:10
von Jarnold
Ich hab gestern einen riesen Bock geschossen. Ich hab vorgestern einen Starter angesetzt und den gestern in meinen UG-Sud gekippt. Mir ist allerdings schon bei der Herstellung des Starters aufgefallen, dass er einige Trüb- und Schwebstoffe beinhaltet. Wohl vom Malz und dem Hopfen, weil ich den im Thermomix vorbereitet und nicht geläutert hab. Das Zeug setzte sich relativ fix ab und ich dachte mir "Gut, leer ich halt nicht alles in den Sud, sondern lass die letzten 150 ml im Kolben, weil da ist der ganze Schmodder drin." Genauso hab ichs gestern gemacht. Was mir erst hinterher kam: Dass in diesem Bodensatz ja auch der Großteil der Hefe ist, den ich brauche. Keine Ahnung, wie ich auf die Idee gekommen bin (war wohl aus dem Stress der Situation heraus). Ich hab den Starter gestern ca eine Stunde ruhen lassen, und dann eben nur den oberen Teil in den Sud gekippt. Er war oben nicht klar, aber eben deutlich heller als das Zeug unten.
Nach 18 Stunden seh ich im Sud null Gäraktivität. Ich fürchte, da ist einfach zu wenig Hefe. Der Sud steht bei 10 Grad, Hefe ist eine W34/70.
Wie lange würdet ihr noch warten? Oder gleich ein neues Päckchen Hefe nach? Habe leider nur mehr OG Hefen verfügbar.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Montag 6. April 2026, 10:04
von ggansde
Sagst Du uns bitte noch die Würzemenge, die Stammwürze und die Menge der Hefepäckchen.
VG, Markus
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Montag 6. April 2026, 10:05
von Commander8x
Hast du "das Zeug unten" schon entsorgt? Falls nicht, dann hinterher damit. Den Bodensatz kannste vernachlässigen, der setzt sich ab.
Ansonsten musst du irgendwie neue Hefe ranschaffen. Gibts in deiner Nähe andere Forenten? Oder eine Brauerei, da kannst du morgen früh anklopfen.
Obergärige Hefe würde ich nicht nehmen.
Gruß Matthias
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Montag 6. April 2026, 10:16
von Jarnold
16 Liter Würze, 12,8 plato, ein Päckchen w34/70 mit Hefestarter auf ca 1,4 Liter für 22 Stunden am Magnetrührer.
Ich hab tatsächlich nur den Bodensatz verworfen, also vielleicht 100 - 150 ml. Das war ein Mix aus Hopfen, Malzresten (nächstes Mal leere ich den Starter zwischen Kolben und Kochtopf ein paar mal hin ind her, dann ist das weg) und wahrscheinlich Hefe. Also das, was sich in ca einer Stunde Ruhezeit (habe den Magnetrührer eine Stunde vor Hefegabe abgestellt) abgesetzt hat. Ja, das ist weg. Da kam es mir dann.
Sud steht aktuell bei 12 statt 10 Grad.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Montag 6. April 2026, 11:53
von Commander8x
Dann musst du eben geduldig bleiben. Lass die Temperatur so. Die Vermehrung der Hefe dauert jetzt einfach ihre Zeit.
Gruß Matthias
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Montag 6. April 2026, 12:42
von ggansde
Wobei die Vermehrung der Hefe nicht in der Würze stattfinden sollte sondern vorher.
VG, Markus
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Montag 6. April 2026, 12:57
von Jarnold
Das stimmt natürlich. Vielleicht war auch genug Hefe in Schwebe und ich mache mir unnötig Sorgen. Die Frage ist eher, wann ich die Reißleine ziehen und eine andere Hefe zugeben sollte. 48 Stunden max?
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Montag 6. April 2026, 15:49
von Commander8x
Da gehen die Meinungen auseinander. Es ist nun mal kein Lehrbuchsud....
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Montag 6. April 2026, 17:43
von Jarnold
Trotzdem danke für die Einschätzung
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Dienstag 7. April 2026, 21:53
von Hoßhobby
Da bin ich ja gerade richtig, von wegen Hefe.
Warum auch immer habe ich den West Coaster IPA von der Brau-Partner*in als Übernachtmaische in 72 Grad Wasser gegeben und
erst ca. 15 Stunden später mit ca. 51 Grad abgeläutert.
Nein, nicht mal das. Ich habe die Vorderwürze in den Gärtank abgelassen.
Bei dem Rezept lag die SafAle US-05 og und ich hab sie einfach drauf gegeben (bei ca. 40 Grad).
So. Und weil die Zeit fehlte, hab ich gleich den Hopfen nachgegeben (hier nicht nach Rezept).
Jetzt steht der Gäreimer bei ca 21 Grad und blubbert noch immer vor sich hin ( 5 Tage).
Stammwürze lag bei ca. 22 Brix und jetzt bei ca. 15 Brix.
Warum schafft es die Hefe bei so hoher Anfangsemperatur, da ja sonst immer viel Wert darauf gelegt wird das Würze und Hefe gleiche Temperatur haben sollten (Stressfaktor Hefe).
Und noch ne Frage.
Soll ich das ungekochte Bier noch verzuckern, bzw. Speise zugeben?
Gibt es dafür einen "Rechner"?.
Dankeschön im Voraus:)
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Mittwoch 8. April 2026, 07:10
von Jarnold
Jarnold hat geschrieben: Montag 6. April 2026, 17:43
Trotzdem danke für die Einschätzung
Update: Nach 48 Stunden kräftige Gärung im Gang mit ordentlich Kräusen. Also es dürften ausreichend Hefezellen vorhanden gewesen sein
Hoßhobby hat geschrieben: Dienstag 7. April 2026, 21:53
Da bin ich ja gerade richtig, von wegen Hefe.
Warum auch immer habe ich den West Coaster IPA von der Brau-Partner*in als Übernachtmaische in 72 Grad Wasser gegeben und
erst ca. 15 Stunden später mit ca. 51 Grad abgeläutert.
Nein, nicht mal das. Ich habe die Vorderwürze in den Gärtank abgelassen.
Bei dem Rezept lag die SafAle US-05 og und ich hab sie einfach drauf gegeben (bei ca. 40 Grad).
So. Und weil die Zeit fehlte, hab ich gleich den Hopfen nachgegeben (hier nicht nach Rezept).
Jetzt steht der Gäreimer bei ca 21 Grad und blubbert noch immer vor sich hin ( 5 Tage).
Stammwürze lag bei ca. 22 Brix und jetzt bei ca. 15 Brix.
Warum schafft es die Hefe bei so hoher Anfangsemperatur, da ja sonst immer viel Wert darauf gelegt wird das Würze und Hefe gleiche Temperatur haben sollten (Stressfaktor Hefe).
Und noch ne Frage.
Soll ich das ungekochte Bier noch verzuckern, bzw. Speise zugeben?
Gibt es dafür einen "Rechner"?.
Dankeschön im Voraus:)
Die Hefe stirbt ja nicht plötzlich ab, sondern der Stress durch Temperatur-Unterschiede kann zu vermehrter Bildung von Estern oder Fuselalkoholen führen. Gerade in der (für mich sehr gewagten) Kombi mit ungekochter Würze im Gärtank und der sehr hohen Stammwrze (ganz sicher 22 brix?) könnte das halt geschmacklich sehr eigenwillig werden. Durch das unterlassene Kochen wurde ja auch kein DMS ausgetrieben.
Wieso jetzt Speise zugeben? Das ist ja was für die Nachgärung.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Mittwoch 8. April 2026, 07:31
von Commander8x
Hoßhobby hat geschrieben: Dienstag 7. April 2026, 21:53
Bei dem Rezept lag die SafAle US-05 og und ich hab sie einfach drauf gegeben (bei ca. 40 Grad).
Ich hab ja schon einiges wildes gemacht, aber eine so hohe Anstelltemperatur hatte ich noch nie. Dass da was überlebt hat.....
Im Ernst, die Temperatur ist einfach zu hoch gewesen.
Ich würde mir express neue US-05 besorgen und die dazugeben.
Gruß Matthias
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Mittwoch 8. April 2026, 07:33
von jbrand
Hoßhobby hat geschrieben: Dienstag 7. April 2026, 21:53
Da bin ich ja gerade richtig, von wegen Hefe.
Warum auch immer habe ich den West Coaster IPA von der Brau-Partner*in als Übernachtmaische in 72 Grad Wasser gegeben und
erst ca. 15 Stunden später mit ca. 51 Grad abgeläutert.
Nein, nicht mal das. Ich habe die Vorderwürze in den Gärtank abgelassen.
Bei dem Rezept lag die SafAle US-05 og und ich hab sie einfach drauf gegeben (bei ca. 40 Grad).
So. Und weil die Zeit fehlte, hab ich gleich den Hopfen nachgegeben (hier nicht nach Rezept).
Jetzt steht der Gäreimer bei ca 21 Grad und blubbert noch immer vor sich hin ( 5 Tage).
Stammwürze lag bei ca. 22 Brix und jetzt bei ca. 15 Brix.
Warum schafft es die Hefe bei so hoher Anfangsemperatur, da ja sonst immer viel Wert darauf gelegt wird das Würze und Hefe gleiche Temperatur haben sollten (Stressfaktor Hefe).
Und noch ne Frage.
Soll ich das ungekochte Bier noch verzuckern, bzw. Speise zugeben?
Gibt es dafür einen "Rechner"?.
Dankeschön im Voraus:)
Was erwartest du, was da rauskommen soll?
Die hast eine ziemlich lange Übernachtmaische gemacht und bei recht hoher Temperatur eingemaischt, allein das produziert schon viele unvergärbare Zucker. Dann hast du nicht gekocht, also die Würze nicht sterilisiert und keine unerwünschten Stoffe ausgetrieben. Den Hopfen hast du dann in die lauwarme Würze geworfen. Unterhalb von 80 Grad findet so gut wie keine Isomerisierung mehr statt, also keine Bitterung. Sprich vom Hopfen bleibt maximal ein bisschen Aroma übrig, wenn überhaupt.
So und dann hast du die Hefe bei 40 Grad aufgestreut. Eine Temperatur weit außerhalb der empfohlenen Werte. Aufstreuen allein killt schon eine ganze Menge an Hefezellen, aber bei der Temperatur dürfte ein Großteil der Zellen tot sein. Und der Rest müht sich jetzt mit einer Würze von 22 Brix ab. So einen Doppelbock stellt man normalerweise mit der dreifachen Menge an vitaler Hefe an.
Ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber Bier in dem Sinne wie wir das kennen, wird das nicht.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Mittwoch 8. April 2026, 07:50
von Ludgerus
Commander8x hat geschrieben: Mittwoch 8. April 2026, 07:31
Hoßhobby hat geschrieben: Dienstag 7. April 2026, 21:53
Bei dem Rezept lag die SafAle US-05 og und ich hab sie einfach drauf gegeben (bei ca. 40 Grad).
Ich hab ja schon einiges wildes gemacht, aber eine so hohe Anstelltemperatur hatte ich noch nie. Dass da was überlebt hat.....
Im Ernst, die Temperatur ist einfach zu hoch gewesen.
Ich würde mir express neue US-05 besorgen und die dazugeben.
Gruß Matthias
Naja, die perfekte Temperatur für Backhefen um zu "gehen" sind 37⁰, daher denke ich, dass auch Bierhefe bei 40⁰ nicht sofort tot umfällt. Bleib halt abzuwarten, was das geschmacklich für einen Einfluss hat ...
Gruß Lutti
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Mittwoch 8. April 2026, 10:45
von Commander8x
Nuja, ich muss es ja nicht trinken.
Gruß Matthias
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Mittwoch 8. April 2026, 11:47
von Meikel M.
Kurze Frage, kurze Antwort!
Wieviel Liter CO² entstehen bei der Gärung. Gibt es eine Angabe in Form von x Liter CO² pro Liter Würze und 1°Plato? Die Frage zielt darauf ab, wie schnell verdrängt das schwerere CO² die Luft im Gärbehälter? Oder ab wann kann man das CO² nutzen um ein Keg leerzudrücken?
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Mittwoch 8. April 2026, 13:41
von Jarnold
Meikel M. hat geschrieben: Mittwoch 8. April 2026, 11:47
Kurze Frage, kurze Antwort!
Wieviel Liter CO² entstehen bei der Gärung. Gibt es eine Angabe in Form von x Liter CO² pro Liter Würze und 1°Plato? Die Frage zielt darauf ab, wie schnell verdrängt das schwerere CO² die Luft im Gärbehälter? Oder ab wann kann man das CO² nutzen um ein Keg leerzudrücken?
Faustregel war immer aus einem Kilogramm Zucker wird ein halber Kilo Co2 und ein halber Kilo Alkohol. Der Rest ist simples Ausrechnen.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Mittwoch 8. April 2026, 14:29
von Meikel M.
Hier wurde es schön erklärt.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Mittwoch 8. April 2026, 21:52
von Hoßhobby
viewtopic.php?t=140&start=20200#p558206
Es blubbert immer noch und schmeckt/riecht immer noch.
Was mich an diesem Experiment erstaunt ist die Hefegabe.
Schaue ich vorsichtig in den Gärbottich, schaut alles sehr gut aus. Schönes Kräusen. Jetzt 14 Brix nach 6 Tagen obergärig.
Ich denke, dass ein Raw Ale bei der Lagerung jetzt von eurer Erfahrung provitieren könnte.
Deswegen nocheinmal meine Frage, ob ich Speise/Zucker zugeben sollte oder etwa z.B. beim Abfüllen/Lagerung etwas beachten muss.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Donnerstag 9. April 2026, 08:55
von baeckus
Hoßhobby hat geschrieben: Dienstag 7. April 2026, 21:53
Da bin ich ja gerade richtig, von wegen Hefe.
Warum auch immer habe ich den West Coaster IPA von der Brau-Partner*in als Übernachtmaische in 72 Grad Wasser gegeben und
erst ca. 15 Stunden später mit ca. 51 Grad abgeläutert.
Nein, nicht mal das. Ich habe die Vorderwürze in den Gärtank abgelassen.
Bei dem Rezept lag die SafAle US-05 og und ich hab sie einfach drauf gegeben (bei ca. 40 Grad).
So. Und weil die Zeit fehlte, hab ich gleich den Hopfen nachgegeben (hier nicht nach Rezept).
Jetzt steht der Gäreimer bei ca 21 Grad und blubbert noch immer vor sich hin ( 5 Tage).
Stammwürze lag bei ca. 22 Brix und jetzt bei ca. 15 Brix.
Warum schafft es die Hefe bei so hoher Anfangsemperatur, da ja sonst immer viel Wert darauf gelegt wird das Würze und Hefe gleiche Temperatur haben sollten (Stressfaktor Hefe).
Und noch ne Frage.
Soll ich das ungekochte Bier noch verzuckern, bzw. Speise zugeben?
Gibt es dafür einen "Rechner"?.
Dankeschön im Voraus:)
Hallo,
ohne dir zu Nahe treten zu wollen.......beim lesen deines Beitrages habe ich sicherheitshalber noch mal auf den Kalender geschaut, ob nicht doch noch der 1. April ist.
Ciao baeckus
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Donnerstag 9. April 2026, 11:46
von rakader
Hoßhobby hat geschrieben: Dienstag 7. April 2026, 21:53
Da bin ich ja gerade richtig, von wegen Hefe.
Warum auch immer habe ich den West Coaster IPA von der Brau-Partner*in als Übernachtmaische in 72 Grad Wasser gegeben und
erst ca. 15 Stunden später mit ca. 51 Grad abgeläutert.
Nein, nicht mal das. Ich habe die Vorderwürze in den Gärtank abgelassen.
Bei dem Rezept lag die SafAle US-05 og und ich hab sie einfach drauf gegeben (bei ca. 40 Grad).
So. Und weil die Zeit fehlte, hab ich gleich den Hopfen nachgegeben (hier nicht nach Rezept).
Jetzt steht der Gäreimer bei ca 21 Grad und blubbert noch immer vor sich hin ( 5 Tage).
Stammwürze lag bei ca. 22 Brix und jetzt bei ca. 15 Brix.
Warum schafft es die Hefe bei so hoher Anfangsemperatur, da ja sonst immer viel Wert darauf gelegt wird das Würze und Hefe gleiche Temperatur haben sollten (Stressfaktor Hefe).
Und noch ne Frage.
Soll ich das ungekochte Bier noch verzuckern, bzw. Speise zugeben?
Gibt es dafür einen "Rechner"?.
Dankeschön im Voraus:)
Braupartner liefert doch sicher eine Anleitung Schritt für Schritt. Ach was, der echte Mann spart sich das Lesen von Anleitungen. Was soll ein Rechner, wenn man dessen Anleitung auch nicht lesen wird?
Wilder geht wohl immer. Das wird Zuckerwasser, aber kein Bier. Entsorgen. Such' Dir einen Brauer, dem Du über die Schulter schauen kannst, sonst lass das mit dem Brauen. Ist vermutlich besser so - nicht dass irgendwelche Legenden entstehen.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Donnerstag 9. April 2026, 19:57
von Hoßhobby
Wo ist denn eure Neugier geblieben?
Vor 13.000 Jahren ist dieses Gesöff entdeckt worden.
Irgendwo ist was vergoren und so hat sich doch alles entwickelt.
Ich bleib neugierig

Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Freitag 10. April 2026, 09:51
von baeckus
rakader hat geschrieben: Donnerstag 9. April 2026, 11:46
Braupartner liefert doch sicher eine Anleitung Schritt für Schritt. Ach was, der echte Mann spart sich das Lesen von Anleitungen. Was soll ein Rechner, wenn man dessen Anleitung auch nicht lesen wird?
Wilder geht wohl immer. Das wird Zuckerwasser, aber kein Bier. Entsorgen. Such' Dir einen Brauer, dem Du über die Schulter schauen kannst, sonst lass das mit dem Brauen. Ist vermutlich besser so - nicht dass irgendwelche Legenden entstehen.
Hallo,
aber er hat doch nicht bei Braupartner bestellt......
Ciao baeckus
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Freitag 10. April 2026, 10:18
von chamaeleon
Hat schon mal jemand die Kombi Spalt Spalter und Citra ausprobiert und kann mit entsprechenden Erfahrunswerten dienen?
Ich kann mir dieses würzige vom Spalter, dezent ergänzt durch das zitronige vom Citra sehr gut in einem Sommerbier vorstellen. Ich würde sie dafür im Verhältnis 3 T Spalter 1 T Citra 5 Min. vor Kochende geben.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Samstag 11. April 2026, 15:20
von rakader
baeckus hat geschrieben: Freitag 10. April 2026, 09:51
rakader hat geschrieben: Donnerstag 9. April 2026, 11:46
Braupartner liefert doch sicher eine Anleitung Schritt für Schritt. Ach was, der echte Mann spart sich das Lesen von Anleitungen. Was soll ein Rechner, wenn man dessen Anleitung auch nicht lesen wird?
Wilder geht wohl immer. Das wird Zuckerwasser, aber kein Bier. Entsorgen. Such' Dir einen Brauer, dem Du über die Schulter schauen kannst, sonst lass das mit dem Brauen. Ist vermutlich besser so - nicht dass irgendwelche Legenden entstehen.
Hallo,
aber er hat doch nicht bei Braupartner bestellt......
Ciao baeckus
Ist doch egal. Jeder mit Braumischungen liefert eine Anleitung. Wäre das erste Mal, dass das nicht geschieht.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Samstag 11. April 2026, 19:01
von baeckus
rakader hat geschrieben: Samstag 11. April 2026, 15:20
baeckus hat geschrieben: Freitag 10. April 2026, 09:51
rakader hat geschrieben: Donnerstag 9. April 2026, 11:46
Braupartner liefert doch sicher eine Anleitung Schritt für Schritt. Ach was, der echte Mann spart sich das Lesen von Anleitungen. Was soll ein Rechner, wenn man dessen Anleitung auch nicht lesen wird?
Wilder geht wohl immer. Das wird Zuckerwasser, aber kein Bier. Entsorgen. Such' Dir einen Brauer, dem Du über die Schulter schauen kannst, sonst lass das mit dem Brauen. Ist vermutlich besser so - nicht dass irgendwelche Legenden entstehen.
Hallo,
aber er hat doch nicht bei Braupartner bestellt......
Ciao baeckus
Ist doch egal. Jeder mit Braumischungen liefert eine Anleitung. Wäre das erste Mal, dass das nicht geschieht.
Denke ich ja auch, aber ich kenne den Lieferanten nicht den er oben angeführt hat.
Ciao baeckus
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Samstag 11. April 2026, 19:05
von rakader
Hat er nicht?
viewtopic.php?t=140&start=20200#p558206
Ich glaube kaum, dass Braupartner was von 40 °C schreibt. Das wäre geschäftsschädigend.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Verfasst: Samstag 11. April 2026, 20:11
von baeckus
Hallo,
er hat nicht bei dem mir wohlbekannten Lieferanten Braupartner.de bestellt, bei dem ich auch davon ausgehe , das eine hervorragende und unmissverständliche Arbeitsanleitung dabei ist.
er schreibt er hat bei "Brau-Partner*in" bestellt, und den Betrieb kenne ich leider nicht, auch meine Suche im Netz hat dazu nichts gefunden.
ciao baeckus