Grund für CO2 Entbindung/Anreicherung während der Gärung von Bier/Cider/Met
Verfasst: Montag 5. November 2018, 23:11
Hallo Leute,
ich habe heute einen Starter für einen Cider gemacht und wunderte mich, dass ich auch nach ein paar Stunden gar keine Kräusen oder aufsteigende Bläschen sehen kann. Dann hab ich ihn mal wieder geschüttelt um etwas Sauerstoff hereinzubekommen, und plötzlich entbindet sich eine Riesenmenge CO2 und der halbe Erlenmeyerkolben ist plötzlich voller Schaum, jetzt hört man auch richtig dass es klingt wie ein Glas Selter. Wenige Sekunden nach dem Schütteln hört das Sprudelgeräusch wieder auf und der Schaum fällt schnell zusammen. Ja klar, denk ich mir, Cider hat halt keine schaumpositiven Eigenschaften.
Aber dann fiel mir ein, dass es auch beim Metmachen ganz ähnlich ist. Nicht nur, dass vergleichsweise kleine Kräusen drauf sind, sondern auch, dass man den Met regelmäßig entgasen muss, damit sich das CO2 darin nicht zu stark anreichert und damit die Hefe stoppen/stören würde. Kein Scherz! Und beim Schütteln des Mets in den ersten Tagen der Gärung ist es auch förmlich eine Explosion was da kommt.
Ich wundere mich nun, das erscheint mir deutlich mehr als was sich einfach so aufgrund athmosphärischem Drucks im der Flüssigkeit binden würde - das ist eher mit einem schnell eingeschenkten Weizen vergleichbar! Und ich frage mich, wie das sein kann. Wieso entbindet sich bei der Gärung von Bier so viel CO2, während es bei Met oder Cider in höherer Konzentration anreichert?
Beste Grüße,
Alex
ich habe heute einen Starter für einen Cider gemacht und wunderte mich, dass ich auch nach ein paar Stunden gar keine Kräusen oder aufsteigende Bläschen sehen kann. Dann hab ich ihn mal wieder geschüttelt um etwas Sauerstoff hereinzubekommen, und plötzlich entbindet sich eine Riesenmenge CO2 und der halbe Erlenmeyerkolben ist plötzlich voller Schaum, jetzt hört man auch richtig dass es klingt wie ein Glas Selter. Wenige Sekunden nach dem Schütteln hört das Sprudelgeräusch wieder auf und der Schaum fällt schnell zusammen. Ja klar, denk ich mir, Cider hat halt keine schaumpositiven Eigenschaften.
Aber dann fiel mir ein, dass es auch beim Metmachen ganz ähnlich ist. Nicht nur, dass vergleichsweise kleine Kräusen drauf sind, sondern auch, dass man den Met regelmäßig entgasen muss, damit sich das CO2 darin nicht zu stark anreichert und damit die Hefe stoppen/stören würde. Kein Scherz! Und beim Schütteln des Mets in den ersten Tagen der Gärung ist es auch förmlich eine Explosion was da kommt.
Ich wundere mich nun, das erscheint mir deutlich mehr als was sich einfach so aufgrund athmosphärischem Drucks im der Flüssigkeit binden würde - das ist eher mit einem schnell eingeschenkten Weizen vergleichbar! Und ich frage mich, wie das sein kann. Wieso entbindet sich bei der Gärung von Bier so viel CO2, während es bei Met oder Cider in höherer Konzentration anreichert?
Beste Grüße,
Alex