Habe meinen vorherigen Post gerade nochmal überarbeitet.
Ich weiß nicht wie Du bei zweistufig auf 10 Liter "zwangsläufig" kommst. Das ist ein Gerücht. Hefevermehrung ist deutlich flexibler, da es viele Stellschrauben und viele Verfahren gibt, die alle ihre Eigenheiten haben.
Die Probleme mit dem Artikel im Braumagazin hatte ich auch. Der von mir genannte Faden ist besser.
Du wirst so um die 540 Mrd. Zellen benötigen, also mehr als 5 Beutel (Deine Stammwürze hast Du nicht verraten, ich nehme mal 12 °P an.) Du musst dabei mit mehreren Vermehrungsfaktoren rechnen, da nicht linear. 2,5 reicht nicht. Die Startermenge ist von vielen Faktoren abhängig, u.a. der Stammwürze der Vermehrungswürze. Eine Faustregel im Hobbybereich besagt 10 %, bei Dir also 3 Liter. Spiel mal mit einem Heferechner, dann sollte klar werden, dass es eine 10-Liter-Regel nicht gibt.
Ich würde so vorgehen - ausgehend davon, dass ein Wyeast-Beutel ca. 100 ml Hefe hat (der andere Beutel innen ist Hefenährlösung) - 10 °P für den Starter und 2,8 l Startermenge. Das produziert bei einem 12 °P-Sud die ausreichende Zellzahl.
Faktor 3, anderthalb Verdoppelungen 1,5x 5 h = 7 h (300 ml), dann Faktor 10 >3 Verdoppelungen = 16 Stunden (2.800 ml).
Vgl. hier:
viewtopic.php?p=487494&hilibyt=starter#p503918
Eine zweistufige Propagation hat den Vorteil zeitlich flexibler zu sein. Nur die letzte Stufe sollte zeitlich eingehalten werden, die vorherigen, kleinen verzeihen Zeitfehler eher.
Du kannst noch dekantieren, wenn Dir die Menge zu groß ist oder den Starter auch mit einem Kleinsud machen. Viele halten das für übertrieben.
Edit: Bei der Startermenge hat mir der Kalkulator von MoreBeer geholfen.
Edit 2: Du kannst die Startermenge durch mehr Stammwürze reduzieren, dies geht aber auf Kosten der Vermehrung und stresst die Hefe mehr.
Edit: Begriff.