Vorab zur Info: Ich braue in der Einkocherklasse mit Rührwerk und Inkbird.
Gestern habe ich mich erstmals an ein roggenlastiges Bier (Rezept) mit Dekoktion (für mich ebenfalls ein Novum) und selbstgebasteltem SINAMAR-Ersatz aus Carafa 3 getraut.
Das Malz habe ich erstmalig mit der Mattmill Kompakt selber geschrotet, die Mühle ist in Werkseinstellung.
Das ist jetzt mein 14. Sud und der erste, der mich zur Weissglut getrieben hat. Ich war kurz davor, das Ganze abzubrechen.
Der Sud glänzte mit hartnäckiger Läuterunwilligkeit. Das Vorschiessen ging noch gut, aber danach war Sense. Ich habe allerdings auch nur diesen anschraubbaren Läutereinsatz (so ne Art T-Stück mit drei Filtern - ich suche mir gerade erfolglos nen Wolf wie das Ding heisst), aber bislang hatte ich damit keine Probleme, auch nicht bei 24% Reisanteil in der Schüttung. Mir blieb nichts anderes übrig, als den Treber mehrfach wieder aufzurühren, damit überhaupt etwas lief. Das Ergebnis kann man sich vorstellen. Der Monofilamentfilter hat es dann am Ende gerettet. Mir kam es nicht so vor, als hätte ich beim Schroten einen höheren Mehlanteil als das, was ich bislang fertig geschrotet gekauft hatte.
Dann kam das Würzekochen und final der Whirlpool. Der hat ebenfalls zum ersten Mal null funktioniert. Es gab keinerlei Trubkegel, alles blieb hartnäckig in der Schwebe. Auch hier durfte der Filtersack wieder aushelfen.
Nach dem Einmaischen wurde der pH mit Milchsäure auf 5,6 eingestellt. Das Wasser hier:
Mich treibt die Frage um, was schief gelaufen ist. Wo habe ich versagt? Oder habe ich mich mit diesem Rezept übernommen? Für jede Aufklärung (bei Wasserchemie gerne für Idioten


